Beiträge von Emmalotta

    Allen, die Rotterdam schon gut kennen, empfehle ich einen Ausflug nach Delft: Es gibt viel Altes und Schönes in dieser kleinen Stadt zu sehen, man kann dort auch wunderbar shoppen und chillen. Delft ist nicht überlaufen und hat eine einzigartige, entspannte und freundliche Atmosphäre.

    Von Rotterdam Centraal aus fährt man mit dem Zug in 15 Minuten nach Delft Station, dann weiter mit der Tram Linie 1 oder 19 bis zur Haltestelle Prinsenhof. Dort ist man dann nach wenigen Metern direkt in der Altstadt.

    Fazit:

    Es waren schöne, erlebnisreiche und trotzdem auch entspannte Tage in und um Den Haag. Ich würde diese Reise auch gern noch einmal zu einer anderen Jahreszeit unternehmen, um all die Museen zu besuchen, in die ich bei diesem herrlichen Sommerwetter nicht gehen wollte. Und das sind viele!

    Ich bin mit der Bahn angereist für 92,65 hin und zurück inklusive Platzreservierung, 2. Klasse Sparpreis mit Stornomöglichkeit.

    Das Apartment hat für 5 Nächte inklusive kleinem Frühstück und inklusive Touristenabgabe 562 Euro gekostet, für 2 Personen wären es 618 € gewesen. Es ist eine schöne Unterkunft mit einem sehr großen, sehr bequemen Bett, einem kleinen, aber für 2 völlig ausreichendem Bad mit Dusche. Fön ist auch vorhanden. Kühlschrank und Schränkchen mit einfachen Geschirr (hübsch, aber Kunststoff) und Besteck, 2 Gläsern, kaffeebechern, Weingläsern, Korkenzieher. Es gibt einen Wasserkocher mit Teebeuteln, Instantkaffee und Milch, außerdem eine Nespressomaschine mit ausreichend Kapseln. Der Vermieter bietet auch 2 Fahrräder an.

    Achtung: das Apartment liegt im dritten Stock und ist nur über eine recht enge Treppe zu erreichen!

    Die Lage ist perfekt: über zwei verschiedene Wege direkt vor der Haustür kommt man in knapp 10 Minuten über die Dünen ans Meer (Zuidstrand). Dort gibt es zwei Strandpavillions, in denen Abends gepflegt gechillt werden kann - „De Staat“ und „Zuid“.

    Auch direkt vor der Haustür ist die Haltestelle von Bus Nr. 22, mit dem man nach Den Haag reinkommt. Diverse Tramlinien gibt es auch, in die man umsteigen kann, um überall hinzukommen, wo man hinmöchte. Ein Einzelticket kostet 4,50 und gilt 2 Stunden lang in jede Richtung, also auch - anders als bei uns - hin und zurück. Ein Tagesticket bekommt man für 8 Euro, ein 3-Tages-Ticket kostet 20 Euro. Zu kaufen bei HTM-Servicepoints, z.B. am Hauptbahnhof Den Haag Central. Nicht online, denn QR-Codes können die Automaten in den Bussen und Bahnen nicht lesen!

    Achtung: man muss in Tram und Bus bei jeder Fahrt mit dem Ticket ein-und auschecken! Fand ich ziemlich lästig, aber man gewöhnt sich dran.

    Ca 200 m von der Haustür entfernt gibt es in der Tesselseplein einen großen Supermarkt. 10 Minuten zu Fuß oder 1 Station mit dem Bus.

    Essen gehen: Preise für Imbisse ca 8 Euro, für Lunch 18 bis 22 Euro, für Dinner ab 23 Euro aufwärts. Ich hab mich an den beiden ersten Tagen an Kibbeling, Fish – Chips etc. satt gegessen, konnte dann allerdings schon nichts Frittiertes mehr sehen und bin auf Salate und Sandwiches ausgewichen, auch aus dem Supermarkt. Aber diese grandiosen Matjes, die gehen für mich immer!!!

    Meine Merksätze:

    1. Vergiss Bargeld. Mit Kredit- oder Mastercard werden hier selbst die kleinsten Beträge bezahlt. Vielfach steht auch schon an der Kasse oder auf dem Verkaufstresen „Cards only, no cash“ Gut ist, beide Kartenformate dabei zu haben - meine Visa KK hat z.B. im Bus funktioniert, ansonsten aber nicht. Mastercard ging immer und überall.

    2. Augen auf im Straßenverkehr 8| : Autos und Fahrräder sind absolut gleichgestellt - und Fußgänger sind die Underdogs. Immerhin: Autofahrer halten für Fußgänger an. Radfahrer nicht. Autofahrer drosseln auch mal ihr Tempo, wenn‘s eng wird. Radfahrer nicht. Selbst Busfahrer halten für Radfahrer an - Radfahrer für Busse natürlich nicht. Ich hatte den Eindruck, dass Radfahrer sich hier als absolut bevorrechtigt betrachten und alle anderen Verkehrsteilnehmer als ein überaus lästiges Übel. :(


    3. Niederländer sind tiefenentspannt und gelassen, überaus freundlich, hilfsbereit und kommunikativ. Sehr, sehr angenehm nach dem, was man mittlerweile so bei uns in Deutschland erlebt…

    Und damit habe ich fertig.

    Tag 5 - Abschied nehmen

    Noch einmal nach Delft war eine gute Idee, denn mein Koffer muss bis 18 Uhr bereitstehen, damit ihn mein Vermieter noch vor Beginn seiner Nachtschicht über die steilen Treppen nach unten tragen kann - er ist Croupier im Scheveninger Casino.

    Die 45-minütige Fahrt mit Bus und Tram fühlte sich nochmal wie eine Sightseeing-Tour an, und Delft hat mich auch heute wieder geflasht

    Nach einem ganz gemütlichen Rundgang mit Pausen und Gucken zog es mich dann zu „meiner“ Fischbude und dem unglaublich guten Matjes

    xxxAdmin (Leider müssen wir das Bild trotzdem aus Datenschutzgründen rausnehmen.)xxx

    Administrator Das bin ich, und der Veröffentlichung hier hab ich zugestimmt !

    Das war‘s dann also mit dem Kurztrip nach Südholland. Es folgt noch ein Fazit mit Tipps.

    Und dann steht man plötzlich da und staunt: über die unglaubliche Größe dieses Platzes in dem kleinen Städtchen

    Über die Schönheit des Alten Rathauses

    und der Großen Hauptkirche

    Ich musste mich einfach in eins der Lokale setzen und bei einem kühlen Bierchen einfach nur alles auf mich einwirken lassen. Und ich schwöre, ich hab sie gesehen, die Menschen in ihren alten Trachten, und ich hab das Klappern ihrer Holzschuhe gehört…

    Die Stadt ist ja berühmt für ihr handbemaltes altes Geschirr mit den typischen Motiven im Delfter Blau. Und so gehört ein Geschäft mit diesen Keramiken natürlich auch an diesen wunderschönen Marktplatz.

    Ist natürlich Geschmackssache - und meiner ist es nicht. Aber es zog mich trotzdem in das Geschäft, un siehe da: es gibt Delfter Blau auch ganz anders

    Ein Traum von einer Vase - aber der Preis =O Die schönen Wandteller hätten mir auch gefallen, aber 199 Euro pro Stück passen auch nicht in mein Budjet, und mehrere hätten es ja schon sein müssen :rolleyes:

    War trotzdem ein toller Laden, in dem eine Porzellanmalerin bei der Arbeit beobachtet werden konnte. Eine tolle, sicherlich verkaufsfördernde Idee.

    Nach diesem Augenschmaus musste ein echter her. Und nur wenige Schritte weiter fand ich eine Fischbude, an der ich den allerleckersten Matjes meines Lebens gegessen habe!

    Und spätestens an der Stelle stand der Entschluss fest: ich werde auch meinen letzten Tag in Delft verbringen. Die Athmosphäre ist so entspannt hier, wie in einer anderen Welt nach dem Gewusel in Den Haag. Und ich hab noch längst nicht alles entdeckt.

    Morgen mehr davon und ein Fazit der kurzen Reise - jetzt ruft der Strand!

    Tag 4 - schockverliebt in Delft

    Nein, mir ist heute nicht der Mann meines Lebens begegnet, es ist diese Stadt, die mein Herz im Sturm erobert hat! Ich kann Euch einen Besuch in Delft nur dringend empfehlen, wenn Ihr demnächst mal in Rotterdam anlegt und die Hafenstadt schon in- und auswendig kennt. Mit dem Zug seid Ihr von dort in nur 14, mit dem Bus in 35 Minuten hier, und die Öffis sind extrem günstig.

    Aber jetzt lasse ich erstmal die Bilder sprechen:

    Als ich aus der Tram ausstieg, empfingen mich eine Windmühle

    mittelalterliche, schmale Gassen,

    die immer wieder über Grachten führen

    die von pittoresken Häusern gesäumt sind. Wunderschöne kleine Geschäfte finden sich da, z.T. mit wirklich originellen Zunftzeichen…

    Je näher man dem Marktplatz -der Stadtmitte - kommt, desto imposanter werden die Bauten.


    Geht gleich weiter

    Und natürlich - wir sind in Holland - darf auch Gemüse nicht fehlen. Man glaubt es kaum, aber das sind Bohnen:

    Die kommen aus Surinam. Wie das folgende Gemüse auch - worum es sich dabei handelt, müsst Ihr selber googeln…

    Dann wieder Handfestes zum Schnibbeln und Schrauben

    Sowie Dekoratives für unsere muslimischen Mitbürgerinnen

    Nach zwei Stunden war ich fix und fertig, im Kopf und an den Füßen. Außerdem stellte sich Hunger ein. Den konnte man aber auf dem Markt an jeder Ecke stillen. Ich suchte mir nach zwei Tagen nur mit Fisch jetzt lieber einen Döner aus. War super lecker, hab aber vergessen, ihn zu fotografieren.

    Geht noch weiter

    Tag 3 - Shopping und Grachtenkreuzfahrt in Den Haag

    Erstes Ziel heute war der Haagse Markt, der größte Markt der Niederlande und der größte Freiluftmarkt Europas Er findet jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag statt. Hier gibt das alles und noch viel mehr:

    Natürlich Blumen - wir sind in Holland!

    Haushaltswaren

    Sexy Nachtwäsche

    Gebrauchte Waschmaschinen

    Fisch, den ich hier bei 32 Grad im Schatten nicht kaufen würde. Obwohl er trotzdem nicht gerochen hat :/

    Und Fleisch zu erstaunlichen Preisen 8|

    Geht gleich weiter

    Nach dem Mittagessen war es Zeit für eine Siesta, denn ich hatte inzwischen über 11.000 Schritte auf der Uhr. Praktischer Weise fiel der angekündigte Regen in diese Zeit, Glück gehabt! Gegen Abend drehte ich noch eine große Runde am Zuiderstrand, also vor meiner Haustür. Und der ist das Kontrastprogramm zum Gewimmel im Norden:

    Dazu 23 Grad und leichter Wind bei auflaufendem Wasser - herrlich! Und zur Krönung gab es aus meiner Wohnung noch einen schönen Blick auf den Sonnenuntergang

    Jetzt habe ich gerade meinen Frühstücks-Imbiss genossen - ich gewöhne mich dran - und starte dann nach Den Haag. Auf dem Programm stehen heute u.a. Der Haagse Markt und eine Grachtenrundfahrt. Wetter ist wunderbar frisch und sonnig. Bis später!

    Und dann stand ich endlich an der Promenade, dem Epizentrum des Scheveninger Strandlebens…


    Lauter Bars und Strandpavillions, in denen man teuer essen konnte. Und in der Ferne die berühmte Pier und das Riesenrad.

    An der Stelle bin ich dann umgekehrt. Fisch essen wollte ich dann doch lieber am alten Hafen, da ist es doch um .einiges authentischer…

    Geht gleich weiter.