Beiträge von Emmalotta

    auch wir starten am Mittwoch zu einer sicherlich eindrucksvollen Reise mit Phoenix rund um Südafrika

    Oh, da beneide ich euch aber! Und wünsche Euch eine ganz wunderbare Reise mit tollen Erlebnissen und Eindrücken!!

    vielleicht schaffe ich ja den Rest deines Berichtes noch vor unserer Tour, die am Donnerstag beginnt, eine schöne Einstimmung auf den Urlaub und hoffentlich warmes Wetter auf den Kanaren

    Hab mich extra beeilt für die, die schon in den Startlöchern stehen :D Bestimmt habt Ihr schönes Wetter auf den Kanaren, ich halte die Daumen und bin auf Deinen Bericht gespannt - denn damit liebäugele ich auch!

    diesen Frühschoppen, den haben wir auf der AMADEA auf unserer Grönlandreise ja auch gehabt

    Naja, einmal auf einer Reise könnte ich verschmerzen - aber gleich zweimal in nur 5 Tagen ? <X

    aber diese irren mystischen Bilder
    wären bei "nur" Sonnenschein gar nicht zustande gekommen. Ich hab nach Elfen gesucht, aber
    sie sind wohl zu klein, oder haben sich scheu versteckt!

    Unser "Kapitän von der Brrrrrügggge" hat eine extra Runde um die kleine Insel im Fjord gedreht und dabei dreimal das Typhon bedient (alter Seemannsbrauch, sagte er) - da sind wohl alle Elfen vor Schreck geflüchtet ...

    ich hätte nie gedacht, dass Ancona so schöne Fleckchen hat.

    Ich auch nicht - aber es ist ein lohnenswerter Hafen, sehr entspannt dort.

    Das Duo Romantica hört sich dann ja auch noch sehr romantisch an.
    Gab es denn keine andere Musik in den Bars?

    Naja, romantisch ... ?( Eher schmalzig, würde ich sagen. Aber wer's mag ... und es mochten viele. Ob es andere Musik gab, weiß ich nicht, weil mich das Duo Romantica immer sofort in die Flucht geschlagen hat ;(

    Dank für Deinen wunderbaren Reisebericht, den ich nur allzu gerne verschlungen habe und der mich auch heute immer wieder von notwenigen Arbeiten im Haushalt abgehalten hat.

    Liebe Siegrid, man muss halt Prioritäten setzen, oder? :D

    Ich bin gerade dabei für meine Mutter und ihre Freundin etwas herauszusuchen. Bin gerade wieder etwas von Phönix ab nach deinem Bericht: Starre Essenszeiten, Oktoberfest (im Geiranger

    Ich kenne Deine Mutter und ihre Freundin zwar nicht, aber vielleicht stören sie die festen Essenszeiten gar nicht so sehr wie mich? Und der bayrischen Folklore kann man ja aus dem Weg gehen. Ich würde allerdings unbedingt eine Balkonkabine empfehlen ... Und mittschiffs oder vorne, hinten soll es angeblich ziemlich heftige Motorengeräusche in der Nacht geben.

    LG,
    Emma

    Fazit meiner Reise mit der MS Albatros:

    Ja, es ist ein altes Schiff, aber sehr gepflegt – ständig ist die Crew am Werkeln und sorgt auch dafür, dass keine Ratten an Bord klettern :P :

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Ja, die Kabine ist klein und hat nur Einzelbetten (bis auf wenige Ausnahmen in den höherpreisigen Kategorien):


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Aber solche Bullaugen haben ja was, oder? Das Bett war super und einen gefühlten Meter breit, mit kuscheligem Bettzeug. Ich bin allerdings Frischluftfanatikerin und bisher nur in Balkonkabinen gereist, die auch schöne Rückzugsmöglichkeiten bieten. Das hat mir gefehlt.

    Man hört abends im Bett die Maschinen brummen, aber man nimmt es sehr schnell gar nicht mehr wahr (ganz hinten am Heck soll es allerdings deutlich lauter sein als ich es erlebt habe). Bei Seegang oder starkem Wind spürt man das Schaukeln des Schiffs und auch ein Vibrieren, wenn die Motoren sich durch Wellen kämpfen. Ich fand das sehr schön, echtes Schiffsfeeling, das mir auf den großen Pötten eher fehlt.

    Phantastisch ist der viele Raum außen an Deck, auch wenn alle Mann an Bord sind, findet man immer einen Platz – nee, sogar viele Plätze:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Toll ist auch, dass man all die Bereiche des Schiffs einsehen kann, die auf den großen Pötten verborgen sind - ich habe in Ancona eine gute Stunde zugeguckt, wie auf dem Mooring Deck das Vertäuen stattfindet, echt faszinierend!


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ganz hervorragend ist der Service in den Restaurants! Das Personal ist schnell, aber nicht zu schnell, immer freundlich und zuvorkommend, außerordentlich aufmerksam. Nur ein Beispiel: ich war an einem Abend mal als erste am gemeinsamen Tisch, bekam die Karte, gab die Bestellung auf. Dann stießen nach und nach die anderen dazu – unser Tischkellner sah das und wartete mit dem Servieren meiner Bestellung, bis alle anderen auch so weit waren. Es kamen immer alle Gänge bei allen am Tisch gleichzeitig an. Wenn ich da an meine Erlebnisse im Altantik der TUI-Schiffe denke (um doch mal das Unvergleichliche zu vergleichen) …

    Was mir aber nicht so gut gefallen hat, sind die Tischzeiten und das Essen selbst. Frühstück nur bis halb zehn finde ich stressig, auch mittags hat man nur ein enges Zeitfenster. Das Problem dabei: wenn man zu spät dran ist, gibt es nirgendwo mehr etwas zu essen, auch nicht gegen Bezahlung. Das erinnert mich ein bisschen - sorry – an Altenheim oder Krankenhaus. So ein bisschen wie „betreutes Cruisen“ :whistling:

    Die Qualität der Speisen auf den Phoenix-Schiffen wird ja immer hoch gelobt, aber ich war damit nicht sehr zufrieden. Zum einen stört mich die deutsche Hausmannskost in fernen Häfen – alternativ konnte man zwar Fisch essen, aber jeden Tag mag ich das auch nicht. Zum anderen fand ich die Gerichte relativ schlicht. Was auf den Teller kam, war schmackhaft, aber mehr auch nicht. Wer wie ich Essen im Urlaub so richtig genießen will, kommt hier eher nicht auf seine Kosten.

    Allerdings wurde diese Reise ja zu einem enorm günstigen Preis angeboten. Vielleicht hat man da an der (aus meiner Sicht falschen) Stelle gespart? Es waren ja viele Ersttäter auf dem Schiff, die Phoenix mal testen wollten. Und da ginge ein solcher Schuss dann nach hinten los...

    Das Unterhaltungsprogramm kann ich eigentlich nicht beurteilen, denn ich habe es nur ein einziges Mal wahrgenommen, und da war es gut. Es ist für mich auch nicht wichtig.

    In den Bars und auch an Deck wurde mir zu viel „deutsches Liedgut“ gespielt, aber das ist ja Geschmackssache – ich steh nun mal so gar nicht drauf. Das Gleiche gilt für Frühschoppen, Stadl-Events und Oktoberfeste.

    Wirklich bemerkenswert ist die geradezu familiäre Atmosphäre an Bord: die Crew ist entspannt und gelassen, viele singen gern bei der Arbeit, alle Offiziere sind „zum Anfassen“ (was man aber nicht wörtlich nehmen sollte), die Passagiere werden behandelt, als wären sie Teil des Ganzen und nicht nur vorrübergehende, zahlende Gäste. Das überträgt sich auf alle an Bord: noch nie habe ich es erlebt, dass man so ungezwungen jederzeit ins Gespräch mit anderen kam und schon nach ganz kurzer Zeit das Gefühl hatte, alle schon ewig zu kennen.

    Alle Ausflüge waren – wie ich erlebte und von anderen hörte – perfekt organisiert, die Preise sind deutlich niedriger als auf den großen Schiffen, die Angebote aber nicht weniger attraktiv. Apropos Preise: die Getränke bekommt man an Land nicht zu diesem Tarif!

    So, nun Butter bei die Fische, wie man in Norddeutschland sagt: Würde ich wieder mit der Albatros oder einem anderen Phoenix-Schiff reisen?

    Jein.

    Ja, wenn eine besonders interessante Route angeboten wird, die große Schiffe nicht befahren oder die für mich bei den Großen viel zu teuer wäre. Dafür würde ich mich sogar wieder mit einer Bullaugen-Kabine arrangieren (und mit Verpflegung statt genussvollem Essen).

    Nein, wenn es Routen sind, die auch die Großen zu einem bezahlbaren Preis anbieten. Denn ich habe eine Balkonkabine und die Kulinarik wie auf der MS wirklich vermisst – vor allem aber die Möglichkeit, auch außerhalb der festen Restaurantzeiten etwas zu mir nehmen zu können, einen Döner oder eine Pizza, eine Currywurst oder ein paar Tapas etc.pp. Diese Freiheit, mich nicht nach festgetackerten Essenszeiten richten zu müssen, ist mir im Urlaub viel wert.

    Und zum Schluss noch ein Wort zu unvergleichlichen Vergleichen:

    Wenn ich künftig noch mal auf der Albatros sein sollte, werde ich das schöne Essen und die Balkonkabine der MS vermissen.

    Und wenn ich wieder auf der MS bin, werde ich den vielen, vielen schönen Plätzen auf den Außendecks der Albatros nachtrauern.

    Deshalb sag ich zum Schluss: Tschüß, alte weiße Lady – es war alles in allem doch eine sehr schöne Reise!

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Danke für Eure Aufmerksamkeit und die vielen netten Kommentare - ich habe nun fertig!

    LG,
    Emma

    Obwohl es hieß, man werde zum Ausschiffen aufgerufen, stehen sofort nach Ankunft schon Menschenmassen auf Deck 5 vor dem Ausgang, mit Bergen von Koffern verstopfen sie alles. Ich verziehe mich auf eine überdachte Bar nach draußen und lese relativ gelassen.

    Schon um 9 Uhr kommt die Durchsage, dass auch das Gepäck der privat Abreisenden im Terminal bereit stehe. Man muss es – auch die Tefra-Koffer – persönlich durch den Zoll bringen. Direkt danach nimmt mir ein freundlicher Phoenix-Mitarbeiter das Trumm ab und ich kann los in die Stadt.

    Es gießt, prasselt, schüttet, und ich habe keinen Schirm. Im gesamten Terminal-Gelände ist nichts überdacht. Zum Glück hat mein Wintermantel eine Kapuze und ist relativ regenfest. Als ich am People Mover ankomme, der mich zur Piazzale Roma bringen soll, sind auf jeden Fall meine Hosenbeine schon mal klitschnass, der Mantel auch, zum Glück nur von außen. Ich muss aussehen, als hätte man mich gerade aus einem Kanal gezogen …

    Zum Glück kenne ich Venedig von vielen Besuchen so gut, dass ich mühelos die richtige Vaporetto-Station und dann auch mein – sehr schönes!! – Hotel finde. Gegen zehn komme ich dort an, mein Zimmer ist erst ab 14 Uhr bezugsfertig. Aber mein Bordcase kann ich deponieren, und so mache ich mich – was bleibt mir auch anderes übrig – auf zum Stadtbummel. Es ist nass in Venedig, seeeehr nass:


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Während ich noch überlege, ob ich mir auch so hübsche Überzieherchen kaufen soll, sind meine Schuhe schon durchweicht - die Müllsäcke hatte ich nämlich im Vertrauen auf die Wettervorhersage zuhause gelassen <X

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ich kaufe bei einem Straßenhändler einen Schirm, wohl wissend, dass es sich dabei um völlig überteuerten Schrott handelt, aber was soll ich machen? Und richtig, er will 15 Euro für die Krücke, aber ich handel ihn sehr bestimmt auf 7 Euro runter. Wenigstens ein Erfolgserlebnis.

    Nun beschirmt mache ich mich auf nach Dorsoduro, zu meiner Lieblingsbar, um dort was zu essen:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ganze 7,50 Euro hat mich dieses köstliche Mahl gekostet – diese Bar hat ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältznis!!

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Danach gehe ich noch in die Galerie Accademia, wo sie u.a. eine Dokumentation der Restaurierung von Hieronimus-Bosch-Bildern zeigen.

    Tolle Kunstwerke gibt es da zu bestaunen, aber allmählich werde ich müde. Also ins Hotel, Zimmer beziehen, aufwärmen und lesen. Noch eine kleine Runde durchs Viertel, eine Pizza essen und dann ab ins Bett vor die Glotze. Es gibt immerhin einen deutschen öffentlich-rechtlichen Sender, aber ich hab nichts davon, denn um kurz nach acht fallen mir die Augen zu.

    Am nächsten Tag regnet es nur bis gegen Mittag, dann klart es auf und die Sonne scheint. So kann ich, bevor ich um 14 Uhr wieder mit Alilaguna zum Flughafen muss, noch ein paar Eindrücke „meines“ Venedigs auf Zelluloid, äh, den Chip bannen:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    „Das macht Ihr nur für die“, sagen viele Venezianer, wenn es um das gigantische Sperrwerk MOSE in der Lagune geht. Und mit dem Hai ist die Mafia gemeint.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Auch solche Botschaften sind immer wieder zu sehen, und sie betreffen uns: „Keine großen Schiffe!“

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Sorry, picr will mich ärgern und ich weiß nicht, wie ichs korrigieren kann ...

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Dann war die Zeit zum Abschiednehmen gekommen. Die Fahrt zum Flughafen ging mit Alilaguna diesmal im Höllentempo vonstatten, der Abflug war superpünktlich, und um halb acht Uhr abends war ich wieder zuhause.

    Und nun folgt endlich das Fazit!

    5. November: Venedig

    In den Reiseunterlagen hieß es: Ankunft Venedig um 10 Uhr. Heißt also für mich, um 7 Uhr aufstehen, Handgepäck deponieren (Kabine muss bis 8:30 geräumt sein) und um acht am Lido-Buffet frühstücken, damit ich in aller Ruhe das Panorama beim Einlaufen in die Lagune genießen kann. Danach dann so bald wie möglich vom Schiff ins Hotel, dort Koffer abstellen und einen wunderbaren Tag in meiner geliebten Lagunenstadt verbringen …

    Tja, wie recht doch Bert Brecht hat mit seiner „Ballade von der Unzulänglichkeit menschlichen Planens“:

    Ja, mach nur einen Plan!
    Sei nur ein großes Licht!
    Und mach dann noch ’nen zweiten Plan
    Geh‘n tun sie beide nicht.

    Wir legen schon um 8 Uhr an, also muss ich spätestens um 7 an Deck sein, wenn ich das tolle Panorama sehen will. Also Frühstück spätestens um halb sieben, aufstehen und Reste ins Handgepäck packen um 6 Uhr - puh, was für eine Hetzerei! Es wird auch nix mit dem schönen Anblick der Lagune und dem Frühstück am Lido-Buffet, denn es gießt in Strömen, schüttet wie aus Kannen und alles ist grau in grau, wie man auf den nun folgenden leider Bildern sieht:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Geht gleich weiter …

    Fast hätte ich vergessen, zu erwähnen, dass wir allerschönstes Wetter in Ancona hatten – sonnig bei bis zu 20 Grad! Da ließ es sich wunderbar auf der Piazza sitzen und klönen … bei noch einem Glas Wein. Dazu bekam ich übrigens erst ein Schüsselchen mit wunderbaren grünen Oliven und später dann noch einen Crostino mit Anchovis und Olivenpaste, mmmhhh!!

    Leider spüre ich den Wein dann nicht nur im Kopf, sondern auch in den Beinen und entscheide mich, mittlerweile ist es drei Uhr nachmittags, gegen einen weiteren Stadtbummel, schlendere lieber zurück zum Schiff. Am Hafen gibt es dann noch in einer urigen Kneipe - aber draußen - guten italienischen Cafè und ein Baguette mit Tomate und Mozzarella. Ich hätte meinen Hunger auch bei der Kaffeestunde an Bord stillen können – aber das hatte ich gestern schon gemacht, und diese Schlacht am Tortenbuffet will ich mir lieber nicht noch mal antun.

    Zur Feier des letzten Tages an Bord gibt es das „Abendessen der Köche“. Zum ersten Mal finde ich nichts auf der Karte, was mich reizt … Und zum krönenden Abschluss dann die Eisbombe „Baked Alaska“ – ja, genau: mit Wunderkerzen drauf und Einmarsch der Kellner zu den Klängen der „Schönen blauen Donau“. Wie weiland auf dem Traumschiff so um 1960…

    Das elende Kofferpacken spukt in meinem Kopf herum … aber ich beschließe, es auf den späteren Abend zu verlegen, denn die angekündigte Abschiedsparty („Heiko und Ihr Duo Romantica singen die besten Oldies und Schlager für Sie!“) in beiden Bars ist nicht meins. Alternativ gibt es noch eine Abba-Show in der Atlantik Lounge, doch lieber sitze ich noch so lange es geht, draußen an Deck und packe dann endlich meinen Kram zusammen. Bis nachts um 2 Uhr sollen die Koffer vor der Kabine stehen – die arme Crew, jetzt auch noch eine Nachtschicht!

    Morgen dann Einlaufen in Venedig – aber ganz anders, als gedacht!

    Geht gleich weiter …

    Freitag, 4.November:

    Ancona/ItalienAnkunft heute in Ancona erst um 11 Uhr – herrlich, da kann ich endlich einmal ausschlafen auf dieser Reise! Ist auch wichtig, weil ich gestern abend zum ersten und einzigen Mal am Abendprogramm teilgenommen habe. Ein deutsch-schweizerischer Comedien, der richtig gut war, und danach noch in Harry’s Bar auf ein paar Cocktails. Wobei die Livemusik dafür sorgte, dass ich nicht allzu spät ins Bett kam (Duo Romantica mit deutschen Schlagern …)

    Wenn ich also gemütlich bis halb neun in den Kissen liege, dann gemütlich dusche und Haare wasche, schaffe ich es immer noch, bis halb zehn in Ruhe zu frühstücken. Tja, so dachte ich.

    Im Tagesprogramm, das abends auf meinem Bett lag, las ich dann etwas fassungslos: Frühstück von sieben bis neun Uhr. Wieso das denn, wenn wir erst um 11 Uhr in Ancona ankommen und dort bis 20 Uhr liegen ????? Ganz einfach: weil es um zehn bereits am Lido-Buffet wieder eines dieser speziellen Events gab:


    Zitat Tagesprogramm: „Kapitän Morten Hansen und Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiß verabschieden sich von Ihnen. Singen und schunkeln Sie mit! Heiko sorgt für gute Stimmung! Feiern Sie bayrisch im Dirndl oder in Weiß-Blau!“

    Liebe Leute, ich gönne ja jedem Fan bayrischer Volksbräuche alle Oktoberfeste und Stadl-Frühschoppen dieser Welt – aber muss das gefühlt jeden zweiten Tag sein? Braucht es morgens um 10 Uhr schon Freibier? Und ist es nicht etwas peinlich, in einem italienischen Hafen festzumachen und dabei die Pier mit Hofbräuhaus-Musik von Deck 6 zu beschallen?

    Ich verlasse das Schiff fast fluchtartig und würde mir am liebsten ein Schild um den Hals hängen: „Ich gehör nicht dazu!“
    Na gut, dann hab ich eben viiiiel Zeit für Ancona, die Stadt, die ich noch nicht kenne. Sie kommt mir unitalienisch ruhig und gelassen vor und auf den ersten Blick auch nicht wirklich attraktiv. Das ändert sich aber, als ich tiefer eintauche in das Straßenlabyrint. Da der Markt nur bis 12 Uhr stattfindet, ist er als erstes dran:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Und dann tun sich alle paar Meter interessante Einblicke auf:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ziemlich fußlahm lasse ich mich irgenwann zu einem Glas Wein auf der Piazza Francesco d‘Assisi nieder und studiere meinen Stadtplan, um die nächste Runde zu planen. Da setzt sich ein Paar an den Nebentisch und spricht mich an „Do you speak English?“ – „Ja, aber auch deutsch“, sag ich, „wir sind doch auf dem selben Schiff, oder?“ War ein Schuss in’s Blaue, der aber treffen musste, denn außer uns war kein anderes Kreuszfahrtschiff im Hafen …Wir haben dann sehr ausführlich und lange unsere Eindrücke auf dieser Reise ausgetauscht, mit Erfahrungen auf anderen Schiffen verglichen und waren uns dabei ziemlich einig. Wodrin, das lest Ihr im Fazit

    Fortsetzung folgt gleich.

    Mittags bin ich wieder an Bord, schon um 15 Uhr legen wir ab. Es gibt am Lido-Buffet Fischfilet mit Reis (wie fast jeden Tag), Leberkäse mit Spinat und Kartoffeln (nein danke) und als Extra Spaghetti bolognese . Naja gut, das nehme ich. Ich gehe also zum Essen fassen und stelle überrascht fest: Die Nudeln teilt der Hoteldirektor aus! Das ist schon sehr bemerkenswert auf diesem Schiff – wenn eine zusätzliche Hand gebraucht wird, ist sie da. Auch wenn sie jemandem mit mehreren Streifen auf den Schulterklappen gehört. Nötigt mir Respekt ab!

    Die Pasta schmeckt, ist aber kein Highlight (ich kann die Bolo besser)

    Auf die Ausfahrt aus dem Fjord von Kotor freue ich mich – und bei der Abfahrt waren wieder mal alle versammelt, um den „Kapitän von der Brrrrrüggge“ auf der Nock zu erleben:


    Auch ich drücke auf den Auslöser, und ahne noch nicht, welche wirklich spektakulären Eindrücke mich sehr bald erwarten:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ich bin regelrecht besoffen von diesen Bildern und sitze noch lange, lange an Deck ...

    Und weiter geht es - aber heute nicht mehr ...

    LG,
    Emma

    Kotor ist offenbar die Hauptstadt der Katzen in Montenegro – sie benehmen sich auch wie würdevolle Herrscher. Völlig unbeeindruckt von den Menschen um sie herum, seien es nun Einwohner oder Fremde, genießen sie ihr Territorium. Wieder lasse ich einfach mal die Bilder für sich sprechen:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    3.Tag: Kotor/Montenegro

    Wir legen in Kotor am Pier an – letztes Mal, als ich hier war, mussten wir mit der Mein Schiff 3 tendern. Das war zwar interessant, aber es dauerte. Kleinere Schiffe haben da also durchaus Vorteile!Ich lasse mir Zeit und genieße erst mal das Wechselspiel des Lichts an Deck:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Es ist trocken und relativ warm, als ich vor zwei Jahren hier war, war es ziemlich kühl und hat die ganze Zeit genieselt. Also freue ich mich, Kotor mal bei besserem Wetter länger erkunden zu können. Aber es reißt mich nicht vom Hocker, weil man kaum drei Schritte tun kann, ohne auf einen Souvenierladen oder ein Touristencarfé zu stoßen. Klar, sie leben hier vorwiegend vom Tourismus (wovon auch sonst?), aber das Städtchen ist einfach zu klein für so viele touristische Angebote – schade.

    Trotzdem wandere ich durch die Gassen und mache einige Fotos:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Und dann bieten sich unverhofft ganz besondere Fotomotive – Katzenfreunde, aufgepasst!

    Fortsetzung folgt …

    Ein wunderbarer Ausflug – mit einem Manko: Wir wanderten eine gute halbe Stunde flussabwärts und danach eine halbe Stunde wieder flussaufwärts zum Parkplatz, wo unser Bus stand. Aber dazwischen gab es 1,5 Stunden „zur freien Verfügung“, und das hier:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Total tote Hose an diesem Novembertag, wir haben nur die Zeit abgesessen … Und ich hab mir vorgestellt, wie hier im Sommer der Bär tobt. Also, wer das mal sehen möchte, sollte es im April/Mai oder Ende Oktober/November machen. Ansonsten ist der Nationalpark, wie mir unsere Reiseleiterin bestätigte, völlig überlaufen. Wir hatten Glück, außer uns war nur noch eine weitere Gruppe unterwegs.

    Kurz nach 13 Uhr sind wir wieder auf dem Schiff zurück. Ich habe richtig Hunger und lenke meine Schritte sofort zum Lido-Buffet auf Deck 6. Tür auf nach draußen – und direktemang wieder kehrt gemacht: BBQ zusätzlich zum Buffet und „Ihr Duo Romantica sorgt für gute Stimmung“. Jo, live und laut. Nein danke, dann lieber drinnen im schön ruhigen Restaurant.

    Danach eine Verschnaufpause in der Kabine, in der ich mich aber mangels Frischluft tagsüber nicht wirklich wohl fühle. Also dick einpacken und mit einem Buch an Deck. Um kurz nach 19 Uhr Treffen mit den Tischgenossen im Restaurant Möwe, danach die Qual der Wahl in Sachen Abendprogramm:

    Entweder „Elements – das Showspektakel“ in der Atlantik Lounge oder Champions League Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon in der Pazifik Lounge oder – man ahnt es schon – Oktoberfest in der Casablanca Bar und in Harrys Bar. Schon wieder Geschunkel …

    Zum Glück bin ich fußlahm und müde, gehe also lieber früh ins Bett (nach erneutem medizinischen Rotwein) und schlafe in dieser Nacht fast 10 Stunden … bei sanftem Geschaukel und spürbaren Vibrationen, denn wir haben Windstärke 6 bis 7 bei heftigem Regen. Hach, ist das kuschelig!!

    Fortsetzung folgt

    Und noch mehr Bilder vom Nationalpark - seht es mir nach, es war einfach so total beeindruckend:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Fortsetzung folgt gleich ...

    Mittwoch, 2.November: Zadar/Kroatien

    Heute hieß es wieder früh aus den Federn zu kommen, denn mein einziger gebuchter Ausflug stand auf dem Programm : der Krka Nationalpark. Es ging mir – dank rotweinseliger Bettschwere und 9 Stunden Schlaf – deutlich besser. Schon um 8 Uhr war Treffen in der Atlantik Lounge, und nach nur 5 Minuten Wartezeit ging es los. Also sehr gut organisiert.

    Wir hatten eine sehr nette, kroatische Reiseführerin, die uns auf der Busfahrt zum und vom Nationalpark viel über den Fluss Krka und seine vielen Kaskaden erzählt hat. Durch den Nationalpark führen sehr gut gebaute Holzstege, über die man trockenen Fußes diese atemberaubende Landschaft durchwandern kann – ich spare mir viele Worte und lasse einfach nur die Bilder sprechen:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Weitere Bilder folgen ...

    Du hättest das Wasser mal probieren sollen.
    Es geht nicht um Sprudel oder nicht Sprudel sondern darum, ob das Wasser aus der Flasche kommt.
    Das kostenlose Wasser ist das, welches auch aus dem Wasserhahn kommt. Es schmeckt vor allem nach Chlor.
    Das habe ich nur einmal kurz probiert und den Rest dann stehenlassen. Widerlich.

    Hab ich mir schon gedacht, dass das kostenlose Tischwasser einfach aus dem Hahn kommt. Finde ich trotzdem daneben - diverse Säfte gibt es kostenlos, aber Sprudelwasser nicht ...

    Die haben ich gar nicht gesehen, wo war denn die?

    Das war auf Deck 10 - ein schönes, stilles Plätzchen.

    Dienstag, 1.November: Koper/Slowenien

    Nach der durchhusteten Nacht reißen mich morgens um sechs Uhr Vogelgezwitscher und sanfte Musik, die allmählich immer lauter wird, aus dem Schlaf… Verdammt – der morgendliche Weckdienst über’s Radio, Kanal 1 !! Wo um Himmels Willen ist der Knopf zum Abstellen?? Ich fahre aus dem Bett, suche hektisch herum, finde ihn schließlich, und a Ruah is. Aber mit dem Schlafen ist es nun auch vorbei.

    Also schleppe ich mich mit dickem Kopf und schweren Gliedern in’s Bad. Ab halb sieben gibt es Frühstück. Vor den Restaurants steht ein Mitarbeiter und teilt die Paxe an Tische ein. Ich bekomme einen Platz an Tisch 137 im Restaurant Möwe, das ist nun mein fester Platz für Frühstück, Mittag- und Abendessen. Was ich im vorhinein nicht so prickelnd fand, erweist sich als richtig gute Sache: kein Herumsuchen nach einem freien Platz, immer die gleichen Kellner, und mit meinen Tischgenossen hab ich richtig Glück. Ein Ehepaar mit erwachsener Tochter, ein weiteres Ehepaar und noch eins, sie Deutsche, er Italiener. Alle sehr aufgeschlossen und unterhaltsam. Wir sind schon ab dem zweiten Abend richtig vertraut miteinander, haben nette Gespräche und mögen uns – sie rücken auch nicht von mir „Bazillen-Mutterschiff“ ab, sondern sind richtig mitfühlend und geben gute Tipps zur Gesundung. Diesen z.B.: „Trinken Sie ordentlich Rotwein für die Bettschwere, und dann früh in die Heia, viel schlafen!“ Hab ich gemacht (natürlich nur abends), und es war gut so!

    Gegen zehn gehe ich von Bord, Koper angucken. Viel gibt es nicht zu sehen, die Bürgersteige scheinen hochgeklappt – es ist Allerheiligen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Aber die Apotheke ist geöffnet, und ich versorge mich mit Nasenspray und Hustenpillen. Und dann trinke ich einen wunderbaren Kaffee in deinem Lokal im Freien – wir haben 18 Grad, bedeckt, aber windstill – und falle angesichts der Preise fast in Schockstarre: Dies hier bekam ich für 1,50 Euro …

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    …wobei das köstliche Croissant eine Zugabe des Hauses war.

    Daraufhin hab ich mir die Karte genauer angesehen und sie fotografiert, weil mir das sonst niemand glauben würde - man achte auf die Preise für Entkoffeinierten Kaffee und den Kaffee to go!!

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ich hab mich echt gefragt, ob sie wohl das Komma falsch gesetzt haben. Aber der Euro ist in Slowenien Landeswährung, da werden sie wohl wissen, welchen Wert 10 Cent haben, oder? Erst zuhause hab ich "surcharge" nachgeschlagen - das ist der Aufpreis, den sie nehmen. Aber immer noch unschlagbar günstig ...

    So erstaunt und beglückt hab ich dann meine geschwächten Glieder wieder zurück aufs Schiff geschleppt. Immerhin wartete ja auch jede Menge Programm: ab 15 Uhr musste der Rücktransport des Tefra-Koffers vorbereitet werden (spezielle Bandarole, Zollerklärung), dann hieß es aufbrezeln, weil ab 17:15 der Kapitäns-Empfang anstand. Mit Shake-hands, worauf ich verzichtet habe. War eine gute Entscheidung, denn die Paxe standen endlos Schlange … derweil wir Handschlagverweigerer schon in der Atlantik Lounge saßen und der Dinge harrten, die (nach einer geschlagenen Stunde) kommen sollten: Launige Vorstellung des Kapitäns und der Crew, gekonnt moderiert vom Kreuzfahrtdirektor, garniert mit Sekt bis zum Abwinken und leckeren Häppchen. Davon aß man besser nicht so viel, denn um 19 Uhr stand das Kapitäns-Dinner auf dem Programm. Der einzige Abend für mich im Kleinen Schwarzen und Pömps. Und mit immer noch dickem Kopf...

    Fortsetzung folgt