Möchtest Du viele Seen und kleine Orte sehen, ist die Region zwischen Plau am See und Waren an der Müritz ein wunderschöner Ausgangspunkt. Gerade um die Region kennenzulernen.
Ja, das wäre so ein Ziel, danke für die ausführliche Beschreibung! Ich würde mit der Bahn anreisen und mir vor Ort einen Mietwagen nehmen, denn von hier ganz im Westen bis in den tiefsten Osten zu fahren, wäre mit zu weit.
Liebe Ücki nordwind - ich hab große, große Lust bekommen, nächsten Sommer Meck-Pom auch so einen schönen Besuch abzustatten. Kannst Du mir (uns) sagen, an welchem zentralen Ort man sich am besten einnistet, um von da aus diese wunderschöne Region zu erkunden??
Hi Gipsy , du irre Schwester im Geiste - weißt Du, wie ich es mache, wenn das Angebot an möglichen Ausflügen/Sehenswürdigkeiten so groß ist, dass ich mich nicht entscheiden kann? Ich mache mir eine "daily schedule"-Tabelle, in die ich eintrage, was ich an jedem Tag der Reise wann unternehme (und wann ich dafür morgens aufstehen muss). Hab ich zuletzt sogar für die 5 Tage Dresden gemacht und auch jetzt schon für die 17 Tage Artania im Oktober. Dann muss ich vor Ort nicht mehr nachdenken, nur noch nachgucken, was dran ist ( und schon gebucht wurde/noch vor Ort gebucht werden muss). Spontane Änderungen sind dann natürlich noch möglich, aber riskant
Das verrate ich jetzt aber hier nur Dir und nur ganz unter uns - weil mich sonst jeder für einen dringend behandlungsbedürftigen Zwangscharakter hält
Ihr habt wirklich gute Nerven und seeeehr viel Geduld, liebe Tuffi65 - wie schön, dass Ihr endlich angekommen seid. Ich wünsche Euch ab jetzt eine grandiose Reise !!
Vielen Dank, liebe Bella für diesen schönen Bericht. Und dein Geburtstagsständchen hat mich sehr gerührt. Hab mir gemerkt, mich bei allen Crewmitgliedern zu bedanken, die ich auf dem Schiff bei der Arbeit treffe - meistens sind sie ja unsichtbar.
Ich denke mal, bei der Abstimmung der Foris on Tour deutet alles auf Dresden hin, nur beim Termin gibt es noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Allen, denen es mit Bahn und Auto zu weit ist ( wie mir) empfehle ich den Flug. Vom kleinen Dresdner Airport kommt man sehr einfach und bequem mit der S-Bahn in die Stadt.
Dresden ist eine wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Stadt! 5 Tage - davon drei ganze - reichen natürlich nicht aus, es bleibt mir noch eine umfangreiche Liste von all dem, was ich unbedingt noch mal sehen und erleben möchte:
Dampfschifffahrten
Das Panometer - ein faszinierendes Diorama von Dresden 1945, die große Zerstörung und der Wiederaufbau
Ein Gottesdienst in der Frauenkirche
Konzerte auf dem Neumarkt, nicht nur in der Semperoper
Ein Bummel durch das Villenviertel Blasewitz
Noch ein größerer Ausflug in die Umgebung
Das jährliche Elbhangfest
Das komplette Residenzschloss
Die Sammlung Alter Meister
Dir Grünen Gewölbe
Hygienemuseum
Und auch das, was ich mit meinem HoHoBus-Ticket schon bezahlt, aber einfach nicht mehr geschafft habe: Führungen durch den Zwinger und zum Fürstenzug, Nachtwächter-Rundgang, Abendfahrt und, und, und...
Ich war mit meinem Hotel vor allem wegen der Lage sehr zufrieden, hatte es aber ohne Frühstück gebucht. Würde ich auch wieder so machen - das Max am Postplatz ist ein toller, ruhiger Ort, um in den Tag zu starten und hat ein super leckeres Angebot! In jedem Fall lohnt es sich, ein Hotel in der Altstadt auszusuchen, weil dann alle Sehenswürdigkeiten dort fußläufig erreicht werden,
So, nun habe ich fertig. Ich hoffe, es hat Euch gefallen und Lust auf Dresden geweckt.
Zu guter letzt will ich Euch noch die Bilder meines Ausflugs in die Sächsische Schweiz zeigen. Der Ausflug dauerte knapp 6 Stunden, war mit nur 6 Personen plus Guide sehr entspannt, dazu auch informativ und zuweilen sehr lustig. Buchen kann man ihn in der Touri-Info an der Frauenkirche, er kostet 41 Euro und ist jeden Cent wert!
Zunächst ging es ins Elbsandstein-Gebirge mit wirklich beeindruckenden Ausblicken:
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Ein wunderbarer Ausflug und eine gute Alternative zur Dampfschiffahrt, die lag nämlich am Terrassenufer fest, weil die Elbe von Tag zu Tag weniger Wasser führte - zuletzt lag der Pegel bei 53 cm
Um sich in der Neustadt umzusehen, steigt man am besten an der Haltestelle Pfunds Molkerei aus - das ist dieser alte Milchladen, der mit phantastischen alten Kacheln verziert ist und den ich hier nicht zeigen darf... Ihr findet ihn aber im Internet.
Ich hab dann, inzwischen schon leicht ermattet, wieder den Hoppelbus geentert und bin am Altmarkt endgültig ausgesieigen, um dort noch weiter die Altstadt zu erobern - man weiß gar nicht, wo man zuerst hingucken soll ...
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Irgendwann war es aber dann wirklich genug der Eindrücke, es ging nichts mehr in die Birne rein und die Beine streikten auch. Also nur noch ein nettes Abendessen zu Füßen der Frauenkirche und ein letzter Absacker, danach war Schicht im Schacht
Weiter geht es dann mit dem HoHoBus wieder an der Haltestelle "Blaues Wunder" in Richtung Weißer Hirsch. Dort reihen sich prächtige Villen aneinander. Kommt man dann in die Neustadt runter, ergibt sich ein ganz anderes Bild: Das ist das Viertel der Studenten, ein richtiger, schöner Kietz mit einer Besonderheit: den Kunsthofpassagen, verwinkelten Hinterhöfen, in denen sich Künstler und Kunsthandwerker angesiedelt und verwirklicht haben:
jetzt hab ich mich soweit von meiner Städtereise erholt, dass ich Euch die versprochenen Bilder nachliefern kann, die ich mit dem iPad nicht einstellen konnte. Danach gibt es dann noch ein Fazit.
Anfangen muss ich einfach mit der wunderbaren Frauenkirche, die mich jeden Morgen begrüßt hat, wenn ich aus dem Hotel kam und in deren Schatten ich zwischendurch immer schön relaxen und das Treiben auf dem Neumarkt beobachten konnte:
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... und dann steigt man am besten an der nächsten Halltestelle aus, die so heißt wie die Brücke. In Loschwitz eine gemütliche Spazierrunde zu drehen, lohnt sich auf jeden Fall!!
Irgendwann war es so drei Uhr, und ich wär am liebsten ins Bett gegangen, so platt war ich. Hab dann aber lieber mein HoHoBus-Ticket verlängert ( für 2Euro/Tag) und mir noch einmal die ganz große Rundfahrt reingezogen Aber was soll ich sagen - auf dem letzten Kilometer bin ich im Bus eingeschlafen
Da ging dann nur noch ein Absackerchen im Schatten der Frauenkirche und nun die letzten Zeilen hier. Morgen muss ich um halb sechs aus den Federn, um mit Tram und S-Bahn um kurz vor sieben am Flughafen zu sein. Gegen zehn sollte ich dann wieder in Düsseldorf und damit im Alltag landen.
Zuhause hänge ich noch ein Fazit dran und mit picr ein paar Bilder, die für den Anhang hier zu groß waren.
Ciao, Dresden - du bist eine ganz tolle Stadt mit sehr netten Menschen!!
Sodele: das Residenzschloss komplett mit beiden Gewölben, das Panometer, eine Dampferfahrt auf der Elbe, die Alten Meister, Kaffee und Eierschecke im Palais Cosel - all das muss warten bis zur Fori-Reise im nächsten Jahr.
Warum? Weil ich heute totaaal feddisch war Nach meinem super Eierfrühstück im Max ( Rührei von 3 Eiern mit krossem Bacon, Zwiebelchen und Kräutern, alles frisch zubereitet mit 2 Brötchen, Butter und ein bisschen frischem Obst für 6,50 plus Kaffee) mochte ich gar nicht mehr aufstehen.
Hab mich aber dann doch aufgerafft und bin ins Albertinum, die Neuen Meister angucken, danke nordwind War ganz toll, am beeindruckendsten fand ich die Skulpturen! Zeigen kann ich Euch von all den Schätzen natürlich nichts
Danach bin noch in der wunderschönen Altstadt rumgebummelt und am Ende im Zwinger gelandet
Im Zwinger war eine riesige weiße Kuppel aufgebaut, in der "Zwinger Xperience" gezeigt wurde, ein Animationsfilm von der prunkvollen Feier zur Hochzeit von Augusts Sohn. War aus meiner Sicht die 3 Euro Eintritt nicht wert, und das Zelt verunstaltete die Zwingeranlage total! Fand ich.
Hmmm - ich glaub, ich geh ins Panometer. Hab ich in Leipzig vor längerer Zeit gemacht, und es war wahnsinnig beeindruckend - die Stadt im 30jährigen Krieg. Hier geht es momentan um die Situation nach der Bombardierung Dresdens 1945. Ganz schwere Kost. Aber eigentlich muss das, wenn man heute die Stadt besucht und in all dem (wieder aufgebauten) Schönen schwelgt.
Danach ging es auf direktem Weg zur Festung Königstein. Unser Fahrer/Guide hat uns erst eine halbe Stunde rumgeführt und die Anlage erklärt. Dann hätten wir eine knappe Stunde Zeit, uns alles, was uns besonders interessierte, individuell anzugucken. Klasse!
War ein ganz toller Ausflug mit nur 6 Teilnehmern und einem sehr engagierten und sympathischen Guide - gut angelegte 41 Euro! Geärgert hat mich nur, dass ich am Ende die einzige war, die ein Trinkgeld gab
Abgesetzt wurden wir wieder am Altmarkt, also nahe an meinem Hotel. Vor der Frauenkirche haben mich dann wieder Musiker davon abgehalten, auf direktem Weg mein Zimmer und die Dusche anzusteuern:
Das "Police Symphonie Orchestra" aus Tschechien, lauter ganz junge Polizeianwärter und richtig gute Musiker haben am Fuß der Frauenkirche eine Stunde lang ihr Publikum gerockt, und wie, aber hallo
So, jetzt hab ich auch für heute fertig. Morgen ist der letzte Tag, da muss ich unbedingt noch ins Grüne Gewölbe, aber vorher dringen in die Sammlung alter Meister im Zwinger. Wie krieg ich bis dahin bloß meine Füße wieder frisch ... ?