Seinen Bericht habe ich sehr gerne gelesen, er hat uns viel Lust auf die Transsuez gemacht
erstmal vielen lichen Dank für Dein Lob und die Verlinkung.
Und Du - und Takis tigerdisco - steckt mich schon fast an, meine alten RBs, die im Fred "Wo seid Ihr schon gewesen? Hat es Euch dort gefallen?" enthalten und somit verschwunden sind, neu zu schreiben.
Aber ich bin ja derzeit noch mit meiner vielleicht seltsamsten Reise "DUBAI 2020" beschäftigt. Mal sehen, was die Zeit bringt. Ich lass mich selbst überraschen.
Na ja, jetzt, am 15.03.2020, war CORONA auch in Dubai und bei uns angekommen.
Die nächsten Tage bis zu unserem Rückflug nach MUC machten wir uns natürlich auch Sorgen, wie es denn in D sein werde, und Gedanken kamen sogar auf, sofort, also vor dem geplanten Rückreisetermin, die Heimreise anzutreten. Angesichts der Verhaltensweisen der "Dubaianer"/"Dubaiis" (????) (Einwohner von Dubai), die sich beeindruckend unaufgeregt und locker verhielten, "wagten" wir das Abenteuer, dort zu bleiben. Aber bevor wir uns aufregten, war es uns (vielleicht) einfach .........
An einem des letzten Tage in DUBAI fuhren wir mit der Fähre von "Marina" nach "Oldtown". Das war eine kleine Kreuzfahrt, die knappe zwei Stunden dauerte. Wir spazierten also erstmals wieder zu "unserer" Metro-Station, fuhren mit der Metro nach "Marina" und begaben uns zur Abfahrtsstelle der "Fähre".
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Für mich sah das Ding ja irgendwie gei.. aus. Endlich mal wieder mit einem Katamaran über die Wellen des Indischen Ozeanes flitzen. Das Ding tuckerte allerdings nur mit mäßiger Geschwindigkeit die gesamte Strecke bis "Oldtown".
Anfangs ging es durch den "Kanal" des Stadtteiles MARINA. Auch ein Schiffsopfer war zu entdecken.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
zur Metrostation "Al Ras", von der wir wieder nach "Downtown" (also nach Hause) fuhren.
Als wir abends am Buffet essen wollten, war dieses geschlossen. Keine Köstlichkeiten zum anschauen und probieren, kein Personal, nix, niente.
Auf Frage wurde uns erklärt, dass ab heute alle Buffets in den VAE verboten seien und Speisen nur noch mit Bedienung ausgegeben würden. Wir wurden auf eines der drei hoteleigenen Restaurants verwiesen. Ja aber, wir hatten doch "Half Board" (Halbpensioon) gebucht. Wie sollte das denn funktionieren. Es stellte sich dann nach einigem Hin und Her heraus, dass wir die Restaurantrechnung einfach aufs Zimmer buchen sollen und bei Abreise würden uns dann von der Endrechnung des Hotels für jeden Tag Abendessen im Restaurant ein Betrag iHv. 500 Dirham (ca. 130 €) gutgeschrieben werden. Na ja, klang ganz annehmbar.
Da es in einem der hoteleigenen Restaurants nur Burger u.ä., im anderen Tai-Küche gab, entschieden wir uns, die letzten Abende im "Asara", dem argentinischen Restaurant des Hotels zu dinieren. Wir sollten dies nicht bereuen, obwohl wir das Lokal von früher her als ziemlich teuer kannten.
Wir besetzten dann auch an jedem der restlichen Tage den gleichen Tisch mit Blick auf den "Burj Khalifa".
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Habe ich dreimal gegessen, einmal als Hauptspeise; da bekam ich eine größere Portion.
An diesem Sonntag wurden auch alle besucheranziehenden Attraktionen eingestellt. Die Auffahrt zur Besucherterrasse des "Burj Khalifa" war geschlossen, die Fontäne "tot".
Wenigstens fanden stündlich kurze Lasershows am Turm statt, welche wir genüßlich beim Abendessen genießen konnten.
Vor dem "Louvre" bestiegen wir den "Big Bus Abu Dhabi", dessen grüne Linie hier Halt macht. Diese Runde führte uns, vorbei an Mangroven und Sand auf "Yas Island",
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
bis zur "Abu Dhabi Mall", in der wir uns erst mal eine Stärkung gönnten (mußte einfach sein).
Die "grüne Runde" dauerte ca. zwei Stunden und damit doch etwas länger, als wir geschätzt hatten, was aber auch am herrschenden Verkehrsaufkommen lag. Wir stiegen nirgends für eine Unterbrechung aus. Lediglich an der "Weißen Moschee" vertraten wir uns auf dem Parkplatz etwas die Beine (und brachten ein "Rauchopfer" (Gruß an Angela
@Isuledda99 und Walter, den Unruhestandsneuling)), weil der Bus dort etwas länger anhielt.
Trotz der doch schon etwas fortgeschrittenen Zeit beschlossen wir, auch noch die "rote" Runde zu fahren, aber nirgends auszusteigen. Diese Route führt auf der "Corniche" am Strand entlang
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Nach der fast zweistündigen Rundfahrt auf der roten Linie schnappten wir uns am Endpunkt "Abu Dhabi Mall" ein Taxi, das uns für ca. 4 € zum Busbahnhof brachte, nicht ohne uns eine kleine Stadtrundfahrt zu "gönnen" (viermal hintereinander rechts abbiegen ist halt die gleiche Richtung wie vor dem Abbiegen). Dort bestiegen wir nach kurzer Wartezeit (genügte gerade so für eine Zig) den Fernbus E 101 nach Dubai
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
und machten uns auf die ca. zweieinhalbstündige Heimreise. In der Metro ab Station "Ibn Battuta" ergatterten wir wenigstens Sitzplätze, da dort das Beförderungsaufkommen noch nicht soo gewaltig ist.
Wir hatten im Vorab den Zeitfaktor gehörig unterschätzt. Für Langschläfer, wie uns, ist diese Tour nicht gerade zu empfehlen, da in Abu Dhabi wenig bis gar keine Zeit für Innenbesichtigungen verbleibt. Für chronische Frühaufsteher, die (auch) im Urlaub Alles mitnehmen wollen, was sich so bietet, ist eine solche Tour allemal interessant, da sie abwechslungsreich und manchmal weg vom touristischen Allerlei ist.
Ihr werdet es nicht glauben, aber auch ich halte von solchen (Ex)Berufskollegen nix, gelinde ausgedrückt.
Kenne aber persönlich zumindest einen, der damit sich und seine Familie über die Runde gebracht hat, anstatt wirtschaftlich unterzugehen, mit allen denkbaren (persönlichen) Folgen.
Wer frägt im Berufsleben oder in der Wirtschaft oder im Wettbewerb oder ........ nach Moral ??
Da kommt es mir schon fast unangemessen vor, einen Reisebericht zu schreiben
solche Gedanken trieben mich auch um. Aber die Reiseberichte sind nicht nur eine Abwechslung für die Leser, sondern auch die Schreiber (so ein bißchen Selbstschutz).
Für Samstag, den 14.03.2020 hatten wir uns was Besonderes vorgenommen.
Wir hatten keinerlei Ausflüge gebucht, weder beim Reiseveranstalter, noch bei Fremdanbietern, deren es zu Haufe gibt. Ich denke da gerade an Olaf Fey, den Münchner in Dubai, mit dem wir in 2011 eine tolle Besichtigungsfahrt (nur wir zwei) nach Abu Dhabi durchführten einschließlich Innenbesichtigung der weißen Moschee.
Aber nach Abu Dhabi wollten wir wieder einmal, und zwar hauptsächlich um den dortigen, kürzlich erst neu eröffneten "Louvre" zu besichtigen.
So beschlossen wir, für diesen Tag ein 24-Stunden Hopp-on-Hopp-off-Busticket für Abu Dhabi übers Internetz vorzubuchen. Dieses kostete uns über den günstigsten Anbieter "Tripad...." 110 € für beide. Direkt in Abu Dhabi hätte es erinnerlich lediglich mit ca. 40 € zu Buche geschlagen.
Für die Fahrt von Dubai nach Abu Dhabi (und natürlich zurück) hatte ich im Internetz den "Fernbus" E 101 ausgekundschaftet.
Aber der langen Rede kurzer Sinn: Es geht los mit unserem Abenteuer
Abu Dhabi.
Die Busstation für den E 101 befindet sich neben der Metro-Haltestelle "Ibn Battuta". Diese liegt weit im Süden, zwei oder drei Stationen weiter als die "Marina".
Somit spazierten wir erstmals 20 min. zu "unserer" Metrostation, fuhren mit dieser in ca 40 min bis zur Busstation und hofften, dass die bereits erstandene Wochenkarte für die Öffis vielleicht auch für den Fernbus gilt. Tat sie nicht, doch der Aufpreis für die doch ca. 160 km lange Busfahrt betrug lediglich ca. 12 € p.P. hin und zurück. Der moderne Bus war klimatisiert und hatte kostenloses WLan. Abfahrt ist tagsüber jede Viertelstunde, man muss also nie lange warten.
So. Die ersten Bildchen sind durch die getönte Scheibe des Fernbusses aufgenommen.
Durch dieses "Loch" kamen wir. Dahinter befindet sich der Busbahnhof zwischen Unrat, einer kleinen Mall und Sand. In der Ferne links ist das neue "Address"-Hotel im Süden der Marina (vielleicht) zu erkennen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
fahren. Hinein trauten wir uns dann doch nicht, da per Schnelltest auf Corona kontrolliert wurde und wir es nicht darauf ankommen lassen wollten, durch ein etwas "übereifriges" Gerät für 14 Tage in Quarantäne gesteckt zu werden. Das meinten ganz offensichtlich viele Andere auch, denn wir sahen keinen einzigen Menschen das Museum betreten, obwohl wir ca. eine halbe Stunde auf den Hoppelbus warteten. So blieb es bei Aussenaufnahmen.
Am nächsten Tag besorgten wir uns ein Wochenticket für die Öffis (Busse, Straßenbahn und Metro). Wir wollten mit der Metro in den Stadtteil "Marina" fahren und auch in die anderen Stadtteile. Auf dem etwa 20-minütigen Fussweg zur Metro-Station "Dubai Mall/Burj Khalifa" konnten wir das neue Hotel der "The Address-Group", zu der auch unser Hotel, das "The Palace Downtown" gehört, bestaunen. Es liegt direkt neben der Metro-Station. Es wurde kurz vor Weihnachten 2019 eröffnet und befand sich noch im Probebetrieb. Bald wären wir dort gelandet, doch der Probebetrieb schreckte uns dann doch ab.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Auf dem Verbindungsteil zwischen den Türmen befindet sich ein Infinity-Pool, ein ebensolcher auf der (hier) rechten Auskragung. Darunter ist ein Restaurant.
Die Fahrt bis zu einer der Haltestellen am Stadtteil "Marina" dauert von unserem Hotelstandpunkt in der immer gut besetzten Metro ca. 30 Minuten, es sind geschätzt knapp 20 km bis dorthin.
Um zur "Marina" zu gelangen, mußten wir die hier zwölfspurige "Sheikh-Zayed-Road" überqueren, eine der befahrendsten Straßen in den VAE.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Fast den ganzen Tag, natürlich unterbrochen durch eine Stärkungspause in einem der vielen netten Cafès dort, bummelten wir auf der schön angelegten, mit vielen Bänken versehenen und sehr gepflegten Promenade durch diesen mit Hochhäusern gespickten Stadtteil
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Vom neu erbauten Fussgängersteg zur "Bluewaters Island", auf der das Riesenrad steht, hatten wir einen ganz anderen, neuen Blick auf die Hochhäuser der Marina.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Vom Steg aus kann man in weiter Ferne auch das Hotel "Atlantis" (roter Pfeil) auf der künstlichen Palmeninsel und das neue "Monsterhotel" (blauer Pfeil), ebendort, erspähen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
was wir am ersten Tag unternehmen sollten.
Wir entschlossen uns, erstmals die nähere Umgebung in Downtown Dubai rund um den künstlichen See zu erkunden und nach Änderungen, Neuerungen Ausschau zu halten. (Habe bei den nächsten Bildchen auch zwei von uns eingeschmuggelt - forengerecht -, damit die uns Kennenden und die Übrigen sich ein aktuelles Bild von uns machen können.)
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Es ist ein selbstständig agierender, über das Gelände fahrender Getränkeverkaufsroboter, der gegen Cash oder Karte die gekühlte Erfrischung herausgibt und natürlich sich dafür akustisch bedankt.
Wir konnten es natürlich nicht lassen, der hier situierten Dubai Mall einen Besuch abzustatten.
Jetzt kommt ein Nachtrag zur vorgegangenen Vorbemerkung:
Die Einreise nach Dubai ging etwa wie folgt vonstatten:
Relativ viele Schalter waren besetzt, so dass sich keine längeren Schlangen bildeten. Der/die "Immigration-Offizer" war -wie immer erlebt - mürrisch und unfreundlich (aber vielleicht liegt das ja daran, dass das die wenigen Bürger der VAE sind, die überhaupt arbeiten müssen). Nach der Abgabe des Reisepasses musste man/frau sich auf zwei große grüne, im Boden aufgemalte Füße stellen und in ein etwa 1 Meter entferntes Gerät blicken. Als ich bereits erfolgreich eingereist war, konnte ich - auf mein Mädchen wartend, die nach mir dran war - beobachten, dass mit dem vorgenannten Gerät nicht nur die Gesichtszüge gescannt wurden, sondern auch die Körpertemperatur gemessen wurde. Auch mein Mädchen konnte wegen des Aufleuchtens einer grüner Temperaturangabe auf dem Bildschirm des Beamten erfolgreich einreisen.
Wie ich einige Tage später in den "Gulf News" las, wird bei erhöhter Körpertemperatur (erinnerlich 37,5°) eine genauere Prüfung durch einen Arzt vorgenommen. Wird eine Körpertemperatur von über 38,2° festgestellt, kommt man erst mal in Zwangsquarantäne.
Aber das ist alles "Schnee von gestern", wie ich später berichten werde.
Meine LIVE-Berichterstattung habe ich ja bekanntlich wegen der derzeitigen Corona-Krise unterbrochen, will aber jetzt - nach fast einer Woche des Reiseendes - versuchen, Euch nachträglich an unserer Reise DUBAI 2020 teilhaben zu lassen.
VORBEMERKUNG:
Wir hatten diese Reise ca. 6 Wochen vor deren Beginn, also Ende JAN 2020 gebucht, da wir - wie üblich - in der bei uns kalten Zeit gerne in warme und sonnige Gefilde entfliehen. Und Dubai geht bei uns immer, genau wie ZA.
Damals war die Welt in Europa noch "in Ordnung" und die Epedemie in China weit weg und (damals) glaublich ungefährlich.
Als dann der Abflugstermin am 11.03.2020 immer näher rückte, überlegten wir natürlich tagelang, ob wir diese Reise überhaupt antreten sollen, da CORANA in Europa angekommen war. Zudem gehören wir zur sog. "Risikogruppe" Ü 65. Ich abonnierte zur Entscheidungshilfe z.B. auch den tägichen Newsletter des AA (Auswärtiges Amt) und wurde die letzten Tage vor Beginn der Reise von gefühlt Millionen Mails mit Reisewarnungen für fast alle Länder der Erde bombardiert. Dubai (bzw. die VAE) war/en nicht dabei.
Ich weiß nicht, ob wir wahnsinnig, irrsinnig, oder einfach nur mutig oder erlebnishungrig waren, aber am 11.03.2020 bestiegen wir den Flieger der Emirates und entschwanden nach Dubai. Unser Sohn wußte von unserem "Abenteuer", meinen Bruder informierte ich entgegen der gängigen Üblichkeit allerdings nicht.
Wir hatten den "Tagflug" von Emirates gebucht (konnten wir in der Pauschalreise von DE. wählen), der ziemlich unterbesetzt war und gegen 17:00 Uhr Ortszeit in Dubai endete. Im Hotel "The Palace Downtown" konnten wir nach einem schnellen Transfer sofort einchecken und bekamen ein Zimmer mit Blick auf das Hotel "The Address Downtown" (und den Mond).
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
P.S. So schwer habe ich mich noch nie getan, hier einen Reisebericht zu schreiben. Die derzeitige Situation ist für mich einfach (zumindest teilweise) surreal und (noch) nicht ganz nachvollziehbar. War ja immer dankbar und froh als "Nachkriegsgeborener" (1949) die Welt erleben zu dürfen und denke mit Schrecken an meinen Vater, der einen Weltkrieg, und meinen Opa, der deren zwei überstanden hat. Ist das die "Prüfung" (oder was auch immer) für meine (und die nachfolgende) Generation ???