Beiträge von Resi1952

    Auf dem weiteren Weg Richtung Ostküste fuhren wir durch den Ort Ricon und hatten die Gelegenheit in

    der Cadushi Destillery eiine Toilettenpause einzulegen.

    Hier wird Kakteenschnaps hergestellt. Den konnten wir leider nicht verköstigen...Alkohol am Lenker.

    Im Innenhof der Destillerie stand ein Baum...Mangos sind das glaube ich nicht. Papaya? Ich habe nichts gefunden im Netz.

    Ein hübscher Hingucker

    Habt ihr das Schildchen für Paradies gesehen? :)

    Zügig ging es wieder Auf den Highway Richtung Norden immer am Meer entlang bis zum Ende, wo wir rechts auf die Camida Goto abbogen.

    Unser nächstes Ziel sollte das Gotomeer sein, wo zur Zeit die Flamingos brüten. Bonaire ist einer der wenigen Orte auf der Welt, an denen sie ihre Jungen großziehen.

    Das Gotomeer ist eine Salzwasserlagune in denen viele Salzwasserkrebse leben. Sie dienen als Nahrungsgrundlage für die Vögel und geben ihnen die rosa Farbe. Auf Bonaire werden sie " rosa Wolken" genannt :love:

    Es gibt eine asphaltierte Strasse entlang der Lagune durch einen Kakteendschungel, die zu einem Beobachtungsbereich auf einer Anhöhe führt.

    Da ging es mächtig steil nach oben. Gang rein und treten.

    Der Flamingosee liegt an der Grenze zum Washington Slaagbaie Nationalpark, den man im Hintergrund erkennen kann



    Im Hintergund sind so kleine helle Punkte...das sind Flamingos.

    Ab jetzt ging die Straße direkt an der Küste entlang mit vielen fantastischen Ausblicken auf dieses wunderschöne Wasser.

    Wir fuhren auf dem Queen`s Highway :)

    Aber wir waren nicht alleine hier auf der Straße, die nicht sehr breit war. Manchmal mussten Autos sehr geduldig hinter unserer Gruppe herfahren. Wir sind auch mal rechts ran gefahren, um die Schlange hinter uns vorbeizulassen, was mit Dankbarkeit angenommen wurde durch freundliches Winken und Hupen.

    Also alles ganz entspannt.

    Es waren viele Motorradfahrer, Autos und diese kleinen Golfcars unterwegs. Alle paar 100 Meter gab es Parkplätze, wo fleißig Tauchequipment ausgepackt und angezogen wurde.

    Es war Wochenende, deshalb waren so viele Menschen unterwegs. An Wochentagen soll es hier ganz ruhig sein.

    Ich wäre auch gerne schnorcheln gegangen, aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben.

    Unser nächster Halt war der 1000 Steps Beach

    Hier soll einer der besten Tauchspots Bonaires sein. Die Spots erkennt man übrigens von der Strasse aus an gelben Steinen, die am Rand liegen.

    Es gibt insgesamt 86 davon.

    Der 1000 Steps Beach liegt unterhalb einer Klippe, man muss auf einer alten Kalksteintreppe hinuntersteigen, die sich an einen Felsen anschmiegt.

    Die Treppe sieht sehr schön aus und hat nicht 1000 Stufen...nein...in Wirklichkeit nur 67 ;) . Von oben hat man einen gigantischen Blick auf das türkisfarbnen Wasser. Leider gibts kein Bild von dieser Treppe. Den Grund könnt ihr vielleicht erahnen... immer stand einer darauf :(



    Dunkle Wolken ziehen von Nordwesten her auf.


    Der Strand wird auf beiden Seiten von Felsen begrenzt .Er besteht aus einer Mischung von Sand, versteinerten Korallen, die ich so liebe und Kies .

    An den Hängen wachsen Bäume und Kakteen , es ist alles schön grün. Es war nicht so voll. Es verteilte sich gut.





    Bon Bini Bonaire <3

    Bonaire ist die zweitgrößte der 3 ABC Inseln und ist berühmt für den Marine- Park mit seinen vielfältigen Tauchgründen,

    den Nationalpark mit seinen Kaktusbeständen und den Flamingos.

    Hier wollten wir uns mal wieder in den Sattel schwingen und sportlich unterwegs sein.

    Es ging wieder los nach einer kurzen Einweisung , zügig raus aus der Stadt Kralendijk , wo wir angelegt hatten. Der Weg führte uns zunächst

    über die kleine Küstenstraße , dann über die Kaya Gob.N.Debrot in nördliche Richtung.

    Nachdem wir ein schickes Villenviertel durchquert hatten, gab es den ersten kleinen Stop am sogenannten Oil Slip Leak, benannt nach den Ölterminals, die hier gebaut werden sollten, Zum Glück wurden die Pläne nicht umgesetzt. Es gibt eine Einstiegsstelle zum Schnorcheln und Tauchen und die Unterwasserwelt soll hier ganz fantastisch sein.

    Wir sind nicht bis zu dieser Stelle gegangen, sondern waren nur auf dem Parkplatz davor. Ein Blick auf das schöne Wasser konnten wir noch erhaschen. Hier ging es auch recht steil runter.

    Nach eine schönen Seegeltour hatten wir unseren ersten Schnorchelspot erreicht, das Wrack der Antilla.

    Die „Antilla“ war einmal der ganze Stolz der Hamburg-Amerika-Linie der Hamburg-Amerikanischen-Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, kurz HAPAG. Es war eines der modernsten Frachtschiffe seiner Zeit, ausgestattet mit einem revolutionären Hybridantrieb.Sie wurde von der eigenen Mannschaft vor 75 Jahren versenkt auf ihrer Jungfernfahrt in einen sinnlosen Krieg, der bis in die Karibik reichen sollte.

    In all den Jahren hat sich ein Biotop für allerlei Seetiere und-pflanzen angesiedelt. Bilder kann ich leider nicht liefern.

    Wir haben doch tatsächlcih vergessen, unsere Unterwasser-Cam mitzunehmen. :rolleyes:

    Egal, vielleicht wäre es eh zu trüb gewesen. Ich fand es schon spannend, Sigi mit Rot-Grün-Schwäche eher nicht. Da scheinen die Fische unter Wasser auch durchsichtig zu scheinen ;) Wer tiefer gehen konnte hatte bestimmt noch mehr davon.

    Der nächste Stopp war nicht weit entfernt, ein Riff recht nahe an einem Strand. Da gab es wirklich viel zu sehen.

    Ganz zufrieden sind wir wieder aufs Schiff und mit Musik und Rumpunsch ging es zurück nach Oranjestad :)

    Im Hintergrund ist noch der Leuchtturm zu sehen , von dem man aus eine schöne Aussichtüber die Insel haben soll.

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    Unser Catamaran kommt

    Der Catamaran soltle seinen Anleger gleich um die Ecke haben, so dass wir keinen Transfer hatten

    Die Zeit ,die zum Treffen an der Pier vorgegeben war zog sich etwas hin. Von unserem Guide, der der Bordzauberer war, wie sich später herausstellte , erfuhren wir , dass wir 42 Teilnehmer seien. OOOOHHHHH sagte schon wieder mein Covid-Schisser-Hirn.Ist das nicht zu viel!?

    Warum wir jetzt so lange warten mussten weiss ich nicht, aber schließlich ging es los und zu meiner Überraschung war das Schiff groß genug , dass man genügend Platz hatte mit sich und dem ganzen Schnorchelequipement.

    Jetzt konnten wir das Ganze noch einmal aus der Wasserperspektive ansehen.


    Und so ging es vorbei an Oranjestad


    .

    Unser Schiff ließen wir auch noch links liegen und schon ging es an der westlichen Küste Arubas entlang


    Weiße Strände ohne Ende ...Eagle Beach, Palm Beach.... Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Ein Blick auf die Uhr sagt uns , dass wir zurück aufs Schiff müssen. Schließlich brauchen wir

    noch ein wenig Stärkung für unsere Schnorcheltour.

    Wir haben das " Ganz schön Gesund- Restaurant so lieb gewonnen zum Mittagessen, dass es schon wieder Ingwershot ( gegen alle Viren der Welt)

    und denaturiertes Chili con Carne gab.

    In diesem Fall Rinderfiletstreifen, Tomatensalsa, scharfe Soße und den Mais als Popcorn. Super lecker <3

    Ja wo ist sie denn, die Strasenbahn. Wir haben kurz eine von hinten gesehen, aber dann nicht mehr obwohl wir noch eine Runde gedreht haben.

    Es gibt drei oder vier in unterschiedlichen Farben, in die man auch am Hafen schon einsteigen kann....kostenfrei!!!.... und wenn man will in der Schleife fahren. Jede sieht anders aus mit Oberdeck..oder ohne..aber wir haben nicht eine gesehen. Und wir wollten doch nur gucken ;)8o

    Kurz danach entdeckten wir eine ganz wunderschöne Bronzeskulptur.

    Ich wusste damals noch nicht, was genau sie darstellen sollte. Ich fand sie einfach nur ganz toll gemacht.

    So lebensecht... ein großartiges Kunstwerk.

    Es war gar nicht so ganz einfach, herauszufinden, was genau dargestellt werden sollte. Drei Musiker an

    einem Klavier, aber es musste ja eine besondere Bedeutung haben.


    Diese Skulpturengruppe wurde von einem lokalen Künstler entworfen mit dem Namen Ciro Abath.

    Sie ist eine Hommage an Juan Chabaya Lampe , Rufo Wever und Hubert Boi.

    Juan ChabayaLampe , bekannt als Padu del Caribe , ist ein arubischer Musiker und Songwriter. Er schrieb die Musik von " Aruba Dushi Tera" einem Walzer, der die Hymne von Aruba geworden ist.

    Die Sculptur zeigt den Komponisten, während er Piano spielt, neben ihm sitzt Wever , der den Text der Hymne aufschreibt. Boi steht hinter dem Piano gegenüber von den beiden. Er schrieb die letzte Strophe der Nationalhymne

    Ich hätte gerne mehr Detailfotos gemacht, aber leider kam eine vierköpfige Gruppe Touris und haben sich "ausgebreitet"

    Auf der Rückseite des Pianos ist der Text geschrieben (in papiamento, der Sprache der Einheimischen ):

    O, Aruba, dushi tera,

    nos baranca tan stima,

    Nos amor pa bo t’asina grandi,

    cu n’tin nada pa kibr'e,

    cu'n tin nada pa kibr'e.

    In der englischen Übersetzung

    Oh Aruba dear country,

    our rock so beloved,

    our love for you is so strong,

    that nothing can destroy it,

    that nothing can destroy it.


    Noch eine Geschichte :)


    Hier sehr ihr das Hotel Columbia Building

    Auch das galt als eins der schönsten Gebäude der Stadt, es wurde ebenfall 1918 errichtet. Die Balkon und Säulen waren damals sehr modern.

    Der Bauherr war Nadie Henrique der 1919 das erste Kino im Untergeschoss dort betrieb.

    1920 kam das Theater vonEduard De Veer Pianola hinzu.

    Das Obergeschoss wurde als Pension betrieben und der venezolanische Konsul betrieb dort sein Konsulatsbüro.

    1925 kaufte der uns schon bekannte Doktor Eloy Arends das Haus , da kann man mal sehen wie reich der war, und es wurde danach als das erste Hotel auf Aruba bekannt, mit dem Namen Hotel California. Das Erdgeschoss beherbergte ab 1953 die Excelsior Drukkerij (Druckerei) und eine Weinhandlung

    Nach einem verheerenden Brand , wann konnte ich nicht ermitteln, blieb nur eine verkohlte Ruine ohne Dachstuhl über. Die Regierung Arubas kaufte den ganzen Komplex und begann mit der Restaurierung nach alten Bauplänen im Februar 1997.

    Das Gebäude wird seit Fertigstellung alss Registeramt genutzt.

    Interessant fand ich , dass alte Mauerteile stehen gelassen wurden, was wohl die Auflage des vorherigen Besitzers war