Deswegen empfehlen wir Ihnen in Antalya sicherheitshalber an Bord zu bleiben.
Gibt es denn dann überhaupt TUI-Ausflüge von der Landausflugsabteilung????
Deswegen empfehlen wir Ihnen in Antalya sicherheitshalber an Bord zu bleiben.
Gibt es denn dann überhaupt TUI-Ausflüge von der Landausflugsabteilung????
Eidfjord - Teil 2
Um 12:45 Uhr hatten wir Treffpunkt für unseren Kajak-Ausflug (EDF06N für 59€ p.P.) auf Deck 7 in der Vinothek. Es waren 22 Kajak-Teilnehmer und wir wurden von unserem Guide Björn direkt an der Anlegestelle abgeholt --> die Kajaks liegen nur ein paar Meter entfernt. Es gab eine kurze Einweisung und schon wurden wir mit Schwimmwesten und Nässeschutz für über die Beide ausgestattet und setzten uns in die Kajaks. Es gibt auch einen nässedichten Beutel für Handy´s und Kameras & Co. Wir hatten unsere Kamera auch dabei und hätten auch sehr schöne Fotos machen können. Es ist aber doch in bisschen umständlich während der Tour etwas aus dem Beutel zu holen und dann auch zu fotografieren, weil es doch nass werden kann - da wollten wir unsere teure Kamera nicht auspacken und haben nur ein paar Handy-Fotos gemacht.
Man kann sich noch im Trockenen in die Kajaks setzen und wird dann ins Wasser geschoben, wo sich dann erstmal gesammelt wird. Die Tour führte uns erst einmal um die Mein Schiff 1 herum, was sehr schön ist, so nah am Schiff vorbei zu paddeln. Irgendwie sieht sie aus der Perspektive gleich viel größer aus. Es geht dann in den Simdalfjord Richtung Sima-Kraftwerk.
Der Fjord wird auch einmal gekreuzt und Bjorn gab viele viele interessante Infos zur Gegend, Entstehung, was es in der Umgebung noch alles zu sehen gibt und und und.
(unser Guide Björn in dem schwarzen Kajak)
Man kam dann auch relativ schnell ins Paddeln hinein und das Handling ging mit der Zeit immer besser. OK, ich muss zugeben, dass Johannes die meiste Arbeit gemacht hat - bei mir ging irgendwie nix vorwärts (er meinte auch einmal: "Maus, ich glaub wir sind schneller wenn du einfach gar nicht paddelst, dann muss ich wenigstens nicht aufpassen, wo deine Paddel gerade sind" - nein, keine Sorgen, das macht mir überhaupt nix aus. Es ist mir durchaus bewusst, dass ich Gummiarme habe).
Hinter uns fuhr zur Sicherheit immer Josef mit einem Motorschlauchboot, um bei Problemen zu unterstützen oder falls jemand kentert (was aber nicht passiert ist). Gegen Ende der Tour hat Josef nur ein paar Nachzügler mit schweren Armen eingesammelt und gezogen. Es wurde dann auch immer einsamer auf dem Fjord und außer uns Paddlern war bald nicht mehr viel - herrlich diese Ruhe, wirklich toll.
(ok, ich krieg das Bild nicht gedreht, jetzt gibts mich halt aufm Kopf)
Mittlerweile kam auch die Sonne raus und es war richtig schön. Ich glaube wir hatten die einzigen beiden Sonnenstunden an diesem Tag.
Wir paddelten dann schon ein ganze Weile und legten an einem kleinen Strand auch eine ca. 15 minütige Pause ein bevor es dann zurück zum Schiff ging.
Insgesamt sollten es ca. 7,5 km gewesen sein - das Wasser hatte zwischen 10 - 14 °C und so waren doch alle ganz froh nicht baden gegangen zu sein. Alles in Allem eine wirklich empfehlenswerte Tour!!! Ich glaube der Ausflug hat bis ca. 15:45 Uhr gedauert.
Nachtrag: ein Tuiguide vom Landausflugsteam erzählte uns dann, dass man am Vormittag den Voringsfossen-Wasserfall gar nicht sehen konnte, da noch wolkenverhangen --> das war dann noch mein Trostpflaster an diesem Tag für den verpassten Vormittagsausflug.Vom Ausflug zurück gingen wir erstmal in die Sauna - mir war doch schon ganz schön kalt, da ich trotz allem schon ein wenig nass geworden bin. Insbesondere meine Haare waren schon ziemlich feucht, da Johannes mit im Eifer des Paddelgefechts ein paar mal ziemlich nass gespritzt hat --> Tja, Geschwindigkeit gegen Trockenheit. Da es dann auch schon relativ spät war, hatten wir keine große Lust mehr uns schick zu machen und sind nur noch im Anckelmann essen und anschließend Kaffee und Cocktail auf der Außenalsterbar, bevor wir dann auch ins Bettchen sind; schließlich stand morgen ja unsere große Wanderung zum Preikestolen bevor.
Hallo,
also wir verwenden meistens NOBITE, das gibt es für die Haut und für die Kleidung. Hilf hier sehr gut, in der Karibik muss ich allerdings sagen, dass ich nach dem Canopy-Ausflug 7 Mückenstiche trotz dem Mittel gezählt habe. In Asien hatte ich damit allerdings keine (auch nicht während der Mangroventour).
Viele Grüße
Karina
Eidfjord - Teil 1
So, Eidfjord muss ich nun auch in zwei Teile aufteilen, da unsere Fotos vom Nachmittag nicht auf der Kamera sind. Wir waren nachmittags Kajak fahren und das mit dem Fotos machen war hier nicht so einfach: ich habe mich dann nicht getraut unsere Kamera aus dem wasserdichten Sack zu holen und daher nur Bilder mit dem Smartphone gemacht --> aber die muss ich jetzt erst noch auf den PC bekommen....
Heute wollten wir eigentlich einen Vor- und Nachmittagsausflug kombinieren, wozu ich vorab ja noch beim Tui-Service nachgefragt hatte, um mich zu überzeugen, dass dies kein Problem darstellt. Leider stellte es ja doch ein Problem dar und wir haben uns letztlich dazu entschieden den Vormittagsausflug zum Voringsfossen & Naturzentrum zu stornieren und nur nachmittags Kajaken zu gehen.
Eidfjord begrüßte uns erstmal ziemlich bewölkt und mit leichtem Nieselregen.
Wir erreichten Eidfjord pünktlich um 8 Uhr, wo wir gerade beim Frühstück im Atlantik saßen. Unser Ausflug sollte ja erst nachmittags stattfinden --> Treffpunkt war 12:45 Uhr. So verließen wir das Schiff erstmal gegen 9:15 Uhr, um Eidfjord auf eigene Faust zu erkunden. Ich liebe ja diese Ziele, bei denen man nur aus dem Schiff hopsen muss (ohne Gangway etc.) und schon ist man mittendrin.
Viel los war ja noch nicht und wir gingen erstmal in die Touristeninfo, gleich neben der Anlegestelle. Hier hätte auch einen Busausflug zum Wasserfall gegeben, den wir ja ausfallen gelassen haben. Dieser hätte 75 min gedauert, aber wir haben es dann doch nicht gemacht und sind stattdessen mit der Troll-Bimmelbahn gefahren - Dauer 45 min;
man fährt bei einer Wikinger-Grabstätte vorbei (was aber relativ unspektakulär ist und man nicht mal anhält), dann macht man einen Fotostopp neben einem alten Steinbruch, wo man einen sehr schönen Blick über Eidfjord und den Hafen hat (siehe oben). Hier sahen wir gerade die Vormittags-Kajakfahrer und freuten uns schonmal auf den Nachmittag wenn wir drin sitzen werden.
Anschließend fährt man noch zu einer alten Jakobskirche, von wo aus man dann entweder mit der Bimmelbahn zurück fahren kann oder 10 min zu Fuß laufen kann.
Neben der alten Kirche war noch eine Ausstellung norwegischer Geigen ausgeschrieben und da ich ja selbst Geige spiele, wollten wir die natürlich auch sehen (Eintritt umgerechnet 2,5€). Naja man hört ein bisschen Musik und kann 5 norwegische Geigen bewundern, die sich ein klein wenig von einer normalen Geige unterscheiden.... Ok, muss man, ehrlich gesagt, nicht unbedingt gesehen haben, war aber auch ganz nett. Spielen durfte ich leider keine. Ansonsten gibt es hier nicht allzu viel zu sehen, aber noch schöne handgemachte Holzarbeiten und Dekodinge zu kaufen
Wir sind dann zu Fuß in den Ort zurück, haben uns noch einen Kühlschrankmagneten im Souvenirladen sowie Briefmarken für unsere bereits geschriebenen Postkarten (eine Marke kostet 14 NOK), die wir gleich gegenüber beim Joker-Lebensmittelladen in den Briefkasten einwarfen --> Mal sehen wann die ankommen (Nachtrag: die Postkarten sind nur kurz nach uns angekommen).
Noch ein wenig um die Anlegestelle gewandert und ein paar Fotos gemacht und dann machten wir uns wieder aufs Schiff, da wir uns zum Kajak fahren ja noch umziehen mussten bzw. wollten. Und einen kleinen Mittagssnack haben wir uns bei der Gelegenheit auch gleich gegönnt (Currywurst und Burger). Mittlerweile war das Wetter auch wieder ein klein wenig besser.
2. Seetag
Es folgte wieder ein Seetag und heute waren wir v.a. faul; sind auch erst gegen 9:15 Uhr aufgestanden und haben dann im Anckelmann gefrühstückt - hier bekamen wir allerdings keinen Platz und sind daher ins La Vela umgezogen. Das Wetter war heute leider nicht so prickelnd, 14 °C und sehr bewölkt. Teilweise sah es sogar nach Regen aus, hat es aber letztlich nicht. Nach dem Frühstück haben wir uns auf Deck 7 in unsere Kuschelmuscheln gelegt und für ca. 2 h gelesen. Danach haben wir uns schon wieder auf den Weg zum Mittagessen gemacht (ja, auch lesen kann hungrig machen....
). Hier entschieden wir uns wieder für Anckelmann, wo wir wieder nur sehr sehr schwer einen Platz bekommen haben. Irgendwie hat uns das ganze Essen dann auch wieder ziemlich müde gemacht und wir haben uns auf ein Nickerchen in die Kabine verzogen und wieder ein bisschen gelesen. Da wir auch mal wieder raus kommen mussten, haben wir uns noch auf ein Getränk in die Überschaubar verzogen, in der Außenalsterbar war leider kein Platz.
Auf dem heutigen Weg kamen wir an einigen Bohrinseln vorbei.
Abend gegessen haben wir heute vorzüglich im Atlantik und den Tag dann bei einem Cocktail (ja, ok, nicht unbedingt nur einer) auf der Außenalsterbar ausklingen lassen.
Der Luca war übrigens auch bei uns der Wanderführer - verbringt er also eine weitere Saison in Geiranger.
Das ist ja lustig. Aber er meinte schon, dass er bereits die achte Saison in Geiranger ist.
aber vielleicht führt es euch irgendwann ja mal wieder hierhin
Das hoffe ich doch sehr. Mir würde ja auch so eine Reise mit Eltern vorschweben, wie ihr sie gemacht habt. Meine Eltern sind ja eigentlich nicht so fürs kreuzfahren, aber ich glaube, das wäre genau ihre Reise gewesen....
Liebe @Emmalotta,
wäre denn evtl. die Pedelec-Variante etwas für dich?
Ich muss ehrlich gesagt sagen, dass ich nicht einschätzen kann wie es ist 20 Jahre nicht Rad gefahren zu sein. Von der Kondition her ist so eine Städte-Tour auch mit Sicherheit für untrainierte Menschen schaffbar. Aber ich weiß nicht wie es so mit dem Fahrgefühl ist und ob man sich sicher auf dem Rad fühlt. Man muss halt auch dazu sagen, dass man ja das Fahrrad nicht unbedingt kennt und wenn ich z.B. an meine Mama denke, die kommt ohne Rücktrittbremse nicht so zurecht.
Ich glaube ich würde mich an deiner Stelle bei den Guides erkundigen.
Ansonsten führt das Bike-Team gerade auch Touren mit so kleinen Elektro-Tretrollern ein, das soll wohl auch eine gute Alternative sein und wird wohl auch begeistert angenommen.
Tag 5: Trondheim
Gegen 9 Uhr erreichten wir Trondheim an der Cruise Pier #68, das uns zwar bewölkt (sah es nach Regen aus!???), aber immerhin mit ca. 17 °C begrüßte. Die Temperaturen sollten an diesem Tag noch auf 19 °C ansteigen.
Für heute hatten wir uns für einen Bike-Ausflug ("Trondheim per Bike" TRD14V - eine Bike-Städte-Tour) entschieden und so machten wir uns nach einem Frühstück im Anckelmann in Radmontur auf den Weg zu unserem Treffpunkt (Bikeschalter - Deck 5) um 10 Uhr. Und hier herrschte Chaos. Der Ausgang befand sich heute hier auf Deck 5 und die Leute strömten nur geradezu von Bord; es war mächtig überfüllt und alles ging unglaublich langsam vonstatten. Wie uns später erklärt wurde, war die Tide heute so niedrig, dass der eigentlich geplante Ausgang auf Deck 3 nicht realisiert werden konnte und daher auf Deck 5 ausgewichen werden musste. Hier war dann allerdings die Treppe ziemlich steil und es ging wirklich langsam voran, da sich einige doch sehr schwer taten das Schiff über diese Treppe zu verlassen. Für unseren Bikeausflug bedeutete das, dass die Bikes noch nicht nach draußen gebracht werden konnten und ebenfalls über diese Treppe mussten. Sprich die Guides mussten sich jeweils mit 2 Bikes ewig anstellen, um diese dann nach draußen zu transportieren. Um wieder zurück zu kommen, mussten sie dann wieder lange auf eine Lücke warten. Naja es zog sich in jedem Fall wirklich lange hin und der Treffpunkt wurden auf 10:30 Uhr verschoben und bis dann noch alle ausgestattet und versorgt waren, hat es schon noch gedauert. Aber egal, wir hatten noch genug Zeit, da die Tour auf 5-6 h angesetzt ist.
Die Gruppe teilte sich erstmal in Pedelecs und " Normalos"
, wobei diese nochmal in 3 Gruppen zu a 10 Personen unterteilt wurden. Wir haben natürlich ein normales Rad gewählt und hatten Tino als Guide. Nach einer kurzen Einweisung mit Sattel und Bremsen einstellen, ging es dann auch gemütlich los.
Wir verließen das Hafengelände und fuhren vorbei an einer Brauerei und über ein paar Brücken, wo uns Tino erstmal etwas über Trondheim erzählte. Er war wirklich sehr gut vorbereitet und hat uns immer über den nächsten Streckenabschnitt informiert und uns mit tollen Infos über Trondheim & Co. versorgt - echt klasse. Wir radelten dann gemütlich erstmal aus der Stadt heraus und durch ein kurzes Waldstück an der Technischen Universität vorbei mit 2 kleineren Stopps zwischendurch.
Es war wirklich eine sehr nette Strecke mit gemütlichem Tempo bevor wir das alte Trondheim erreichten. Hier machten wir 20 min Pause und ich suchte erstmal eine Toilette im nahe gelegenen Einkaufszentrum (wer weiß, wann man wieder Gelegenheit dazu hat...), bevor wir ein bisschen umher geschlendert sind.
Weiter ging es dann in einen Teil, die uns irgendwie an die Speicherstadt in Hamburg erinnerte. Hier machten wir nochmal einen kurzen Halt an einer Brücke (ich habe den Namen vergessen).
Nun kam das steilste Stück: der Anstieg zur Burg --> er war nicht übermäßig lang aber mit 18% Steigung doch nicht ganz ohne. Theoretisch hätte es auch einen Fahrradlift gegeben, aber Tino meinte, das ist anstrengender als zu strampeln. Ein Teil der Gruppe strampelte also fleißig bergauf und ein Teil schob einfach. Oben an der Burg Kristiansten angekommen, hatten wir erstmal 30 min Pause und wir verdrückten den obligatorischen Bike-Müsliriegel und sahen uns die Burg an sowie den tollen Ausblick über Trondheim. Wir konnten auch unser Schiff im Hafen sehen sowie die Costa Preciosa, die im Übrigen tenderte.
Für unsere vorherigen Anstrengungen wurden wir nun belohnt, denn wir durften nun den Berg wieder runter fahren (ja, machten sich die Fußgänger beim hochfahren noch über unsere Plaggerei lustig, durften nun wir uns amüsieren...). Nächster Halt war die Kathedrale, wo wir wieder 20 min Pause machten. Wir haben uns die 10 € Eintritt in den Dom jedoch gespart und ihn nur von außen betrachtet sowie den Erzbischhöfíschen Palast. Einen Magneten für unseren Kühlschrank haben wir leider hier nicht bekommen, das war uns alles doch ein bisschen zu "christlich" in diesem Kirchensouvenir-Shop. Das ist leider ein kleiner Nachteil in Norwegen, hier wird eigentlich meistens relativ viel Eintritt verlangt, um die Kirchen oder Kathedralen von innen zu sehen. Da ich meines Erachtens schon genug Kirchensteuer bezahle, war ich diesmal zu geizig --> aber das ist ein anderes Thema.
Weiter ging unser Weg nun in den neuen Teil der Stadt, wo wir wieder 45 min Freizeit hatten, die wir zum Schlendern, einem kleinen HotDog etc. verbrachten.
(Hier muss wohl irgendetwas archäologisch Wertvolles ausgebuddelt werden - ich weiß leider nicht was)
Anschließend ging es dann wieder zurück zurück zum Hafen, den wir ca. gegen 16 Uhr erreichten. Gefahren sind wir letztlich ca. 25 km und 300 hm - also absolut schaffbar und alle wichtigen Punkte der Stadt haben wir m.E. auch gesehen. Somit ein sehr gelungener Ausflug.
Wir haben uns dann noch in die Sauna begeben, die diesmal jedoch etwas voller war als sonst. Gegessen haben wir dann noch im Atlantik bevor wir den Abend dann noch gemütlich ausklingen haben lassen.
Fazit: toller Tag in Trondheim. Von der Stadt selbst war ich positiv überrascht, ich hatte da irgendwie gar keine Erwartungen zu. Trondheim habe ich auch als unglaublich fahrradfreundlich erlebt und sehr gut für Fahrradfahrer ausgebaut - auch die Autofahrer waren hier sehr entspannt und haben so einer Radlergruppe fast immer den Vortritt gelassen --> kein Vergleich zu unserem hektischen Verkehr in Deutschland. Auch unser Grüppchen war richtig lustig und unser Guide einfach top --> ein sehr gut organisierter Ausflug!
Ach so: auch wenn ich den Treffpunkt zur Wanderung etwas spät fand und der Ausflug mit 59€ p.P. auch nicht gerade günstig ist, würde ich ihn trotzdem sofort weiterempfehlen! Man könnte die Wanderung aber auch auf eigene Faust unternehmen, da der Startpunkt nicht allzuweit ist, spart sich aber durch die Anfahrt mit dem Bus schon Zeit und muss auch das "nicht so schöne Stück" an der Hauptstraße nicht laufen. Außerdem gibt es noch tollen Kaffee und Waffeln.... Haben es also nicht bereut, den Ausflug mit Tui gemacht zu haben und auch unsere Gruppe war sehr nett!
Geiranger - Teil 2
Neben der Einfahrt, haben wir uns heute für den Ausflug "Wanderung zum Storsaetter Wasserfall" (GNR04V) entschieden. Herzlichen Dank an dieser Stelle an @CosmoST und @Nordseefan für euren Input im Vorfeld bei der Entscheidungsfindung. Treffpunkt war für uns 10:50 Uhr im Konferenzraum auf Deck 6. Ich persönlich fand den Zeitpunkt etwas spät, da man im Anschluss nur noch 1 h hat, um noch etwas in Geiranger zu unternehmen.
Beim Verlassen des Schiffs kam sogar die Sonne raus - angeblich sollte es der einzig schöne Tag für diese Woche in Geiranger sein. Mit ca. 33 anderen Personen machten wir uns auf eine 10 minütige Busfahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung. Von hier aus hatten wir auch einen ganz schönen Blick in Richtung Hafen bzw. Schiff:
Begleitet wurden wir von Eva vom Landausflugsteam sowie von 2 örtlichen Wanderguides (Luca [Bild] + Matthias), die als Saisonarbeiter in Geiranger tätig und eigentlich Italiener sind.
Der Weg führte uns sonnig ca. 1h Stunde bergauf auf einem gut befestigten Wanderweg, der im Wesentlichen aus große Steifstufen bestand, der vor 3 Jahren erst von 4 Sherpas angelegt wurde. Während der ersten kleinen Pause zogen wir auch schon unsere Jacken und Hosenbeine aus.
Auch das Ziel hat man auf dem Weg nach oben schonmal im Blick:
Oben angekommen, machten wir eine längere Pause bei tollem Wetter und Blick:
Wir wurden in 3 Gruppen eingeteilt und wir machten uns in Gruppe 2 auf das letzte Stück zum Wasserfall. Das Tolle: man kann in eine kleine Grotte hinter dem Wasserfall --> einmalig.
Das bin übrigens ich, wie ich mich an den Wasserfall ran-schlängel:
Als alle genug Zeit hatten den Wasserfall von hinten zu bewundern, haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht und sind zum Berghütte Westeras, wo es Waffeln + Kaffee gab - sehr lecker. Im Anschluss hatten wir noch Gelegenheit die Bauernhof Ziegen und Lamas zu begutachten, die Johannes wieder ausgiebig abgelichtet hat (wenn er sich nur mal so viel Mühe geben würde, ein schönes Bild von seiner Frau zu machen....).
Pünktlich um 14 Uhr ging es dann wieder zurück und wir hatten noch 1 h, um durch die Souvenirläden zu schlendern und Schokolade und Postkarten zu kaufen sowie das zugegeben schlechte WiFi im Hafen für eine Kurznachricht nach Hause zu nutzen. Und schon ging es wieder über die SeaWalk zum Schiff. Nach dem Rucksack auspacken sind wir dann noch in die Sauna. Von hier aus haben wir auch das Auslaufen angeschaut - im Ruheraum waren wir dann nur zu fünft. Vor den 7 Schwestern hat unser Kapitän noch eine Piroutte hin gelegt. Herrlich
Gegessen haben wir im Anckelmann und uns dann anschließend auf die Außenalsterbar gesetzt, wo wir noch die Fahrt durch die Fjorde genießen konnten.
Fazit: mal wieder ein sehr gelungener Tag in einem malerischen Idyll! Geiranger: in jedem Fall ein Highlight auf dieser Reise!!!!
Tag 4: Geiranger - Teil 1
Heute steht das nächste UNESCO-Weltkulturerbe auf dem Programm: Geiranger.
Schonmal vorweg: in Geiranger haben wir unzählige Fotos gemacht und hier ein paar wenige auszuwählen, wird dem Ganzen nicht gerecht. Ich suche jetzt einfach nur wahllos aus, da es einfach schwierig ist....
Geiranger liegt am Ende des Geirangerfjordes, der bis zu 500 m Tiefe erreicht und von 1400 m hohen Bergen umgeben ist. Geiranger selbst hat nur 250 Einwohner und die Saison geht nur von Mitte Mai bis Ende September. Danach ist es weder per Schiff erreichbar, noch über den Trollstiegen, lediglich über eine Straße kann es aufwendig angefahren werden. Der Geirangerfjord ist der letzte Arm des 120 km langen Sunnylvsfjords und zählt als der schönste Fjord der Welt.
Wir sollten planmäßig um 8 Uhr morgens in Geiranger anlegen und da bereits die Einfahrt ein absolutes Highlight sein soll, hat auch unser Wecker bereits um 5:00 Uhr geklingelt und wir haben uns beeilt schnellstmöglich an Deck zu kommen, wo wir bereits mit Edvard Grieg, heißer Schokolade und Croissants begrüßt wurden. Wir hatten frische 12 °C und noch leichte Wolken bzw. Nebel der noch leicht in den Bergen hing und so haben wir uns auch entsprechend dick eingepackt.
Ich muss wirklich sagen: das Aufstehen hat sich sowas von gelohnt. So früh am Morgen (und es ist ja schon taghell) mit den leichten Nebelschwaden und einem ganz eigenen Licht hat der Fjord wirklich einen ganz besonderen Reiz. Nach einiger Zeit kam dann auch teilweise schon die Sonne durch und versetzte dem Ganzen nochmal ein andere Bild. Wir kamen dann vorbei an den beiden Wasserfällen 7 Schwestern und dem Freier, bevor wir dann um die Ecke bogen und Geiranger erblickten.
Wir lagen noch mit 2 anderen, aber kleinen Kreuzfahrtschiffen im Hafen und hatten das Glück das Schiff über die SeaWalk betreten und verlassen zu können und sparten uns daher das Tendern. Später haben wir auch noch die Hurtigruten gesehen, die jedoch nur für 30 min in Geiranger festmachen. An Spitzentagen wird Geiranger von 11.000 Kreuzfahrt Touristen überflutet und pro Saison kommen insgesamt ca. 600.000 Touristen, davon ca. 180 Kreuzfahrtschiffe. Gegen 7:00 haben wir uns nochmal für 2 h aufs Ohr gelegt, da unser Ausflugstreffpunkt heute erst um 10:50 Uhr sein sollte. Um 9:30 Uhr sind wir dann frühstücken gegangen, danach zampacken und auf zum Treffpunkt.
@Lindsay
ja ja, die Männer und das Lächeln. Da bei uns auch nie jemand gerne aufs Foto will, haben wir uns mal unsere Weltreiseente gekauft....Ich muss sagen, oben auf dem Berg war es schon ein bisschen windig. Nichtsdestotrotz war ich doch überrascht, dass man relativ gute Sicht hatte. Mir hatten im Vorfeld einige abgeraten, dass man bei schlechtem Wetter nichts sieht; von daher war ich positiv überrascht.
An alle, die ihre Nordlandreise noch vor sich haben: ihr könnte euch auf jeden Fall auf eine sehr schöne Reise mit vielen tollen Eindrücken freuen und ich hoffe unsere nächste Station - Geiranger - wir euch die Vorfreude schüren.
Tag 3: Bergen - Teil 2
Da es erst 12 Uhr war, dachten wir uns, wir nehmen noch die Burgenhus-Festung mit, die man nach nur wenigen Gehminuten erreicht (nach Bryygen einfach nur geradeaus weiter, da kann man es dann eigentlich nicht verfehlen). Kostet auch keinen Eintritt, zumindest wenn man sie nur von außen ansieht, ich weiß jetzt nur nicht ob man nicht auch was von innen besichtigen könnte...
Hier ist es landschaftlich ganz schön, aber die Festung selbst hat uns nicht unbedingt vom Hocker gerissen.
(sorry, ich weiß leider nicht wie ich das drehen kann....)
Es hat jetzt auch ein bisschen zu Nieseln angefangen und so sind wir wieder zurück an Bryggen vorbei in Richtung Floienbahn --> vielleicht klart es ja auf bis wir oben sind!? Mittlerweile waren wohl auch die TuiBusse schon in Bryggen (zumindest liefen ein paar Leute mit TuiCruises-Busnummer-Schilder rum), denn es war jetzt wirklich voll. Die Schlange an der Floienbahn hielt sich zwar in Grenzen, wir mussten trotzdem nicht an der Kasse anstehen, da ich die Karten ja bereits vorab gekauft hatte. Auf die Bahn selbst haben wir dann auch nur 10 min gewartet und nach der kurzen Fahrt waren wir dann auch ratzfatz oben und haben in dem Kiosk erstmal einen warmen Kaffee getrunken. Trotz des mittlerweile Regen (er hatte nicht nachgelassen), hatten wir eine gute Sicht auf Bergen, unser Schiff und das Hafenbecken - klar, blauer Himmel wäre schöner gewesen, aber trotzdem wirklich schön.
Wir haben dann auch das Free WiFi genutzt und WhatsApp Nachrichten nach Hause geschickt. Anschließend sind wir oben ein bisschen rum gewandert und haben die Trolle gesucht - und gefunden. Es ist wirklich ein sehr nett angelegtes Areal.
Nach einer kleinen Runde hat Johannes dann noch ein Tier-Motiv entdeckt --> Ziegen und unsere Kamera ist um ein Haufen Ziegen reicher geworden...
Da mir mittlerweile ziemlich kalt war, sind wir gegen 14 Uhr wieder runter gefahren (ohne Wartezeit) und wollten uns langsam Richtung Schiff aufmachen. Nochmal über den Fischmarkt, waren wir doch der Meinung, dass wir nicht in Norwegen sein können ohne Fisch zu essen (wir sind beide keine "Fischesser") und so haben wir uns nach langer Entscheidungsfindung für einen Garnelenspieß für 100 NOK entschieden. Denselben Weg wie wir gekommen sind, sind wir dann auch wieder zurück und waren gegen 15:15 Uhr wieder auf dem Schiff, wo wir uns erstmal eine Currywurst gegönnt haben. Die hat uns übrigens wieder deutlich besser geschmeckt als letztens in Asien. Da wir ziemlich durchgefroren waren, sind wir dann erstmal in die Sauna. Das Auslaufen haben wir dann allerdings verpasst.
Gegen 18 Uhr sind wir dann ins Atlantik, das wir um 20 Uhr wieder verlassen haben. Mittlerweile hatten wir auch ein wenig Seegang und nachdem wir uns in wärmere Kleidung geschmissen haben, sind wir dann noch auf das ein oder andere Getränk´chen in die Außenalsterbar, wo wieder ziemlich wenig los war - herrlich. Auch heute waren wir um 22 Uhr schon wieder ziemlich müde, wo es im Übrigen noch Tag hell ist draußen - die Sonne geht erst um 23 Uhr unter.
Unser Fazit für Bergen: auch trotz nicht optimalen Wetterbedingungen hat uns die Stadt sehr gut gefallen und richtig schnuckelig für so eine relativ große Stadt in Norwegen.
Tag 3: Bergen - Teil 1
Mit 248 Regentagen/Jahr als regenreichste Stadt Europas begrüßt uns Bergen natürlich auch mit Trollwetter: 15 °C, ziemlich stark bewölkt und teilweise leichter Regen, aber mit der richtigen Kleidung kein Problem.
Da wir erst um 11 Uhr ankamen, konnten wir etwas länger schlafen und sind gegen 9:30 Uhr zum Frühstück ins Atlantik --> hier war die Hölle los, aber wir konnten nebenbei die Einfahrt nach Bergen anschauen. Ausflug hatten wir heute keinen gebucht und wollten Bergen auf eigene Faust erkunden. Hierzu habe ich hier im Forum ja schon ausreichend Infos sammeln können (herzlichen Dank hierzu an alle!!!), von daher war unser Bergen-Programm relativ "klassisch". Der erste Blick vom Schiff über den Hafen sah so aus (man erkennt sogar die Station der Floienbahn - glaube ich zumindest):
Nach dem Frühstück ab auf die Kabine und unseren Rucksack für den Tag gepackt. Es war mittlerweile schon kurz nach halb 11 und da wir schon angelegt haben, sind wir schonmal zum Ausgang auf Deck 3 gefahren - hier waren wir auch nicht die ersten. Um 10:45 Uhr konnten wir dann auch schon das Schiff verlassen und den 2. Shuttle-Bus Richtung Hafenausgang catchen. Es ist eigentlich überhaupt nicht weit, aber man darf selbstständig nicht im Hafengelände rum spazieren - auch wenn hier an einem Samstag kaum Betrieb herrscht (Gäste der Hurtigruten haben wir später allerdings schon mit Koffern laufen sehen...). Der Shuttle-Service hat für uns aber sowohl morgens als auch nachmittags reibungslos funktioniert, es ist ca. alle 10 min ein Bus gefahren. Beim Verlassen des Schiffs gab es sogar noch kostenlose Regencaps.
Am Hafenausgang angekommen, folgt man auch ganz einfach den weißen Pfeilen am Boden Richtung Zentrum und gelangt hier zu einer recht schönen Einkaufsstraße in ca. 10 min.
Von hier ist es nicht mehr weit und wir erreichten den Fischmarkt, von wo man auch den Hausberg und die Floienbahn bereit sehen kann.
Den Fischmarkt hätten wir uns zwar ein bisschen größer vorgestellt, aber hier das Treiben zu beobachten, war trotzdem ein Erlebnis.
Diese drei Jungs wollten uns übrigens unbedingt eine "Romantik-Platte" andrehen, aber nachdem ich meinte, dass wir Urlaub haben und daher ausreichend mit Romantik versorgt sind, haben sie es mit einer "Menage a troi - Platte" versucht. Die haben wir allerdings auch nicht versucht...
Auf das obligatorische Fischbrötchen haben wir erstmal verzichtet und sind direkt weiter am Hanseatischen Museum vorbei
nach Bryggen, das wir sehr ausgiebig erkundet haben. Es war auch noch verhältnismäßig wenig los. Die alten Holzhäuschen mit ihren Kunstgewerbe-Geschäften haben schon einen ganz eigenen Charme und wir waren sehr angetan von diesem Weltkulturerbe. Wir haben uns dann auch unseren ersten norwegischen Kühlschrankmagneten gekauft.
Es lohnt sich auch wirklich in den hinteren Teil zu schauen, da es hier wirklich nett ist und es viel zu entdecken gibt.
Vielen lieben Dank für Euren Zuspruch.
@Lindsay: du kannst gerne ergänzen wenn dir noch was einfällt.
Tag 2 war erstmal Seetag:
Da meine Familie und Freunde schon keine Fotos mehr aufm Schiff sehen können, haben wir die Kamera komplett auf der Kabine gelassen. Es gibt also keine Fotos von den Seetagen ![]()
Wir hatten eine recht ruhige Überfahrt und daher auch ziemlich gut geschlafen, so dass wir erst um 9:30 Uhr zum Frühstück ins Atlantik sind. Wir wollten eigentlich zum a-la-carte-Bereich, haben dort aber keinen Platz bekommen und sind dann ans Buffet gewandert. Es stellte sich dann heraus, dass wir unseren 3 h Rückstand nicht mehr einholen werden und Bergen morgen erst gegen 11 Uhr erreichen werden - naja, da wird die Zeit dann schon knapp werden...
Tagestemperatur heute ca. 16 °C.
Mit Decken bewaffnet haben wir uns dann aufs Pooldeck gelegt, gelesen und ein bisschen Meerluft geschnuppert - es war schon ziemlich windig, teils sonnig, teils wolkig. Da es immer mehr zugezogen hat, sind wir recht früh gegen 12:15 Uhr auf einen "kleinen" Wok und anschließend in die Außenalsterbar auf einen Kaffee. Hier kam jetzt direkt die Sonne raus und wir haben es sogar im T-Shirt ausgehalten.
Um 14 Uhr haben wir uns im Theater den Vortrag unseres Lektors Harald Spilker zum Thema "Bergen - Edvard Grieg, Trolle und die Hanse", der einen sehr guten Einblick über Bergen und auch etwas über Norwegen allgemein gab. Die Stunde verging wie im Flug. Die Vorträge von Herrn Spilker kann ich nur jedem empfehlen.
Da wir doch immer noch ziemlich k.o. waren, haben wir uns dann ein Nickerchen gegönnt und sind wieder recht früh zum Abendessen. Das Menü vom Atlantik hat uns leider nicht so überzeugt und so sind wir ins LaVela auf Nudeln & Co. Da das Wetter mittlerweile leider nicht mehr so dolle war und es ziemlich zugezogen hat, haben wir noch ein bisschen in der Blauen Welt Bar gegammelt. Kommen wir schön langsam in das Land der Trolle (Nebel!)? Noch ein kleines Praline´chen in der NaschBar und dann haben wir uns um 20:15 den zweiten Vortrag von Hr. Spilker zu Geiranger angehört - auch hier wieder sehr interessant mit vielen Bildern; hat definitiv Lust auf Geiranger gemacht.
Da es wieder aufgeklart hat, sind wir wieder mit Decken bewaffnet auf einen Gute-Nacht-Cocktail in die Außenalsterbar. Da wir es morgen in Bergen eh nicht so eilig haben sollten, mussten wir ja auch nicht so pünktlich in Bett.
Da es doch ziemlich kühl war, war hier auch kaum was los. Ewig haben wir es auch nicht ausgehalten und sind dann auf die Kabine.
Morgen geht es dann mit Bergen weiter. Hoffe ich zumindest, ich habe mich wohl doch erkältet und liege seid heute mit Fieber, Erkältung & Co im Bett (sieht ganz toll aus nach einem Tag Arbeiten...)
Liebe @uschisiggi,
etwas verspätet, aber hier reise ich auch noch gerne mit!
Viel Spaß euch noch!!!!
LG Karina
Anreise und Tag 0 in Kiel
Ich hatte im Vorfeld häufig den Wetterbericht gecheckt, der eigentlich dauernd was anderes vorhergesagt hat, aber im Wesentlichen und letztlich sah es nicht sehr prickelnd aus. Ich habe mir daher im Vorfeld noch eine Regenjacke und Johannes (mein Mann) eine Wanderhose sowie jeweils Capi´s gekauft.
Das Packen verlief etwas zäh: irgendwie müssen wir für jegliche Wetterlage gerüstet sein und haben natürlich einen Rießen-Gepäckberg --> keine Ahnung wie das alles in den Koffer passen soll. Aber es ging: am Flughafen sollten es 22,9 + 23,0 von erlaubten 23 kg sein. Ich will ja nix sagen, aber da kommt der Profi raus. ![]()
Unser Flug ging um 12:25 Uhr von Muc nach Ham mit AirBerlin. CheckIn hatten wir auch erledigt und so konnten wir eigentlich direkt zu den Baggage Drop Off Schaltern. Da wir wie immer auf den letzten Drücker gepackt hatten, hieß es für uns trotzdem früh aufstehen und noch ein bisschen die Wohnung putzen. Um 9:44 Uhr ging dann auch unser Bus Richtung Flughafen. Wir planten ausreichend Zeit ein, da wir eigentlich noch Geld tauschen und Weißwürste frühstücken wollten. Aber am AirBerlin Schalter angekommen, der Schock: die Warteschlange war Mega, die Organisation - naja --> wir brauchten mind. 50 min und verzichteten dann auch auf einen Besuch im Airbräu und entschieden uns schonmal die Sicherheitschleuse zu passieren und dann noch Weißwürste + Weißbier zu essen bzw. trinken. Es hat sich dann allerdings alles noch etwas verzögert und so landeten wir ca. 45 min zu spät in Hamburg.
Wir wollten dann mit dem Kielius nach Kiel fahren, den eigentlich geplanten haben wir dann natürlich verpasst, der nächste sollte dann planmäßig in ca. 45 min abfahren. Aber wir suchten schonmal die Haltestelle, wo gerade ein KielEx stand, der auch promt noch 2 Plätze frei hatte und so haben wir spontan entschieden diesen zu nehmen (30,90€) und wurden 1:10 h später direkt vor unser Hotel gefahren. Wir haben den Berliner Hof gewählt - sehr zentral am HBF gelegen.
Wetter in Kiel: ziemlich kühl, windig und tw. Nieselregen.
Die Koffer haben wir nicht ausgepackt. Wir haben uns nur ca. 30 min ausgeruht und sind dann noch ein wenig an den Kai runter, sind ein bisschen gebummelt und haben die MS 4 + 5 bewundert, die gerade beide im Kieler Hafen lagen - tja morgen sind dann wir dran
Noch Abendessen im L´Osteria, was wirklich gut war und dann noch kurz ins Einkaufszentrum (Johannes brauchte noch Badelatschen). Wir waren dann ziemlich k.o. und haben uns entschieden den Abend im Hotel zu verbringen und hier Fussball zu schauen (Wal - Por).
Wir haben am nächsten Tag ein bisschen länger geschlafen und dann recht gut gefrühstückt. Relativ knapp haben wir dann gegen 11 Uhr unser Zimmer geräumt, das Gepäck vorerst im Hotel gelassen und uns auf den Weg in die Stadt gemacht. Aber zuerst wollten wir nochmal ans Wasser, um zu sehen ob unser Schiff evtl. schon zu sehen ist --> Naja einen winzig kleinen Teil konnten wir erspähen. Das Wetter war relativ gut, zwar nicht zu warm, aber die Sonne schien. Wir sind dann Richtung Altstadt bzw. Ostseekai gewandert (ca. 15 min), vorbei an der Color- und Stenaline (die Fähren nach Oslo bzw. Stockholm). Unser Weg führte uns vorbei an einem Schiffsmuseum, das wir für 3€ p.P. auch prompt angeschaut haben. Es war wirklich ganz nett und man konnte auch 2 "Museumsschiffe" besichtigen (der Eintritt ins Stadtmuseum wäre ebenfalls inkl. gewesen, dort waren wir aber nicht mehr).
Noch ein Stückchen weiter schonmal unser Schiffchen bewundert - hier ist es gegen 12:15 Uhr aber noch ziemlich ruhig. Die MS Europa lag ebenfalls noch am Ostseekai.
Unser Weg führte weiter in die Altstadt und zurück zum Hotel, wo wir gegen 12:50 Uhr wieder ankamen. Da um 13 Uhr die ersten Shuttle fahren sollten (Abfahrt gleich am HBF), haben wir uns direkt auf den Weg gemacht. Unser Gepäck haben sich die netten Tui Mitarbeiter auch direkt am Kieler HBF geschnappt und wir konnten zum Shuttle. Auf dem Weg dorthin noch schnell ein paar Euronen in Kronen getauscht. Der Shuttle fuhr eigentlich auch sofort los und keine 15 min später standen wir auch schon beim CheckIn in der Schlage. Lange gedauert hat es nicht und wir waren gegen 13:45 Uhr an Bord, die Kabinen sollten - wie immer - um 15 Uhr freigegeben werden.
Unsere erste Aktion bestand allerdings erstmal in einer Pizza im LaVela - hier war es sehr ruhig. Im Anschluss noch ein Käffchen auf der Außenalsterbar. Mittlerweile hat es ein bisschen zugezogen und leicht zu regnen angefangen.
Schwup di Wups war es auch kurz vor 15 Uhr und die Kabinen wurden auch pünktlich freigegeben (wenn auch keine Minute früher). Wir entschieden uns gegen dem allgemeinen Trend nicht sofort auf die Kabine zu stürmen, sondern erstmal zur Landausflugsabteilung, um noch Bikeausflüge für Trondheim und Kristiansand zu buchen, was dann auch nach 15 min erledigt war. Beim Bikeausflug in Kristiansand wurden wir darauf hingewiesen, dass wir schon ein bisschen Übung im Radln brauchen, da doch 30 km und 400 hm zu bewältigen sind. Hm, sollte mich das beunruhigen???? Johannes einziger Kommentar: "Maus, wir sind aus Bayern" - wir werden sehen (ich bin halt ein Schisser obwohl wir dieses Jahr immerhin schon Moutainbiken waren....). Außerdem habe ich unser Meilenbuch abgegeben. Und dann liefen wir auch zu unserer Kabine, wo unsere Koffer schon auf uns warteten.
Wir hatten die 9037 Innen. Hatten ja Flex gebucht und haben eine Innen Kat. A bekommen. Sie befindet sich relativ weit vorne am Bug in der Nähe zu Treppenhaus A. Die Kabine war wie gewohnt. Wir waren sehr zufrieden mit der Kabine und sie stellte sich im Laufe der Reise als sehr ruhig heraus --> hätten es also nicht besser treffen können!
So, ein Blick in die Landausflugsabschnitte: was ist das? Wir haben in Eidfjord einen Vormittagsausflug (Voringsfossen) und einen Nachmittagsausflug (Kajak fahren) gebucht - ich hatte mich vorher extra bei Tui informiert, ob dies kombiniert werden kann, was auch keine Probleme geben sollte (gm. Tui Service). Ok, anscheinend lässt es sich doch nicht kombinieren, wir sollten uns mit der Landausflugsabteilung in Verbindung setzen, wo uns auch mitgeteilt wurde, dass die Rückkehr von Ausflug 1 nur 45 min vor Treffpunkt Ausflug 2 ist und das eigentlich nicht zu schaffen sei (mit Sicherheitskontrollen & Co.) und da Eidfjord erstmalig angelaufen wurde, gibt es auch keine Erfahrungswerte --> Ok, blöd, das müssen wir uns überlegen.
Zweite Auskunft zu unserem Stavanger-Ausflug - der Wanderung zum Preikestolen - dieser soll extrem anspruchsvoll sein, man muss sehr trittsicher sein und darf keine Höhenangst haben, da man wohl einen sehr schmalen und v.a. ungesicherten Pfad entlang muss, wo es dann wohl ziemlich tief runter geht --> ich muss sagen: sie hat mir ein bisschen Angst gemacht, ich war ja vorher schon unsicher. Auch das will nochmal überlegt sein. Wie gesagt, ich bin ein Schisser.
Zurück auf der Kabine haben wir erstmal ausgepackt und bis wir geschaut haben, war es auch schon kurz vor 18 Uhr, um 18:15 sollte SNRÜ sein. Wir hatten Musterstation A, das Theater. Alles lief ohne Komplikationen ab. Ich glaube, meine erste KF, wo tatsächlich alle Passagieren selbstständig erschienen sind. Um 19 Uhr sollten wir auslaufen, wir sind aber direkt zum Anckelmann, da heute ja EM-Halbfinale ist und wir noch einen Platz in der Außenalsterbar ergattern wollten. Mit dem Auslaufen um 19 Uhr wurde es dann aber nichts - Signalstörung an einem Generator oder so... auf unbestimmte Zeit verschoben.
In der Außenalsterbar habe ich dann so ziemlich die letzten beiden Plätz ergattert, da eigentlich alles mit Jacken & Co. "reserviert" war - naja einer von uns muss zwar mit Pflanze im Gesicht Fussball kucken, aber es geht so. Kaum hereinspaziert, habe ich erstmal Kalli entdeckt, der gerade mit zwei anderen Gästen Fischbrötchen vom Gosch verspeist hat. Naja mal sehen ob wir ihn später noch ausgiebiger zu Gesicht bekommen oder ob er nicht doch eher am anderen Übertragungsort im Theater sein wird --> wir werden sehen. Der Ausgang des Spiels ist ja bekannt und so war auch leider dann die Stimmung nach dem Spiel etwa gedrückt. Kalli haben wir nicht mehr gesehen, der war dann doch wohl im Theater. Am Ende des Spiels haben wir es dann doch noch geschafft mit dem Auslaufen mit über 3 h Verspätung. Mal sehen ob wir Bergen pünktlich erreichen werden. Gut, das Auslaufen ging dann ziemlich unter, es wurde auch die "Große Freiheit" (aber nicht in einer neuen Version) gespielt, aber durch die Fussball-Lautstärke hat man es kaum gehört - schade, aber so ist das zu EM-Zeiten. Da wir dann doch ziemlich k.o. waren, haben wir uns dann auf den Weg in unsere Kabine gemacht.
Soviel zu Tag 0 + 1, ich hoffe morgen Abend gehts weiter. Gute Nacht zusammen
Hallo zusammen,
da ich sehr gerne eure Reiseberichte lese, habe ich mir für diese Reise nun wirklich fest vorgenommen auch endlich mal einen zu schreiben.
Schonmal vorweg: Talent hierzu besitze ich eher weniger und es soll sich niemand gezwungen fühlen es zu lesen
Und noch eines: ein herzliches Dankeschön an alle Reisebericht-Schreiber und Tipp-Geber, die mir die Vorfreude auf diese Reise versüßt und nützliche Tipps zur Vorbereitung gegeben haben. Ihr seid spitze!!!!
Die Reise fand im Juli auf der Mein Schiff 1 statt; das Kommando hatte Mats Nelson.
Ich war zusammen mit meinem Göttergatten unterwegs. Bisher hatten wir immer das Tui An- und Abreisepaket gebucht, aber für diese Reise entschieden wir uns individuell einen Tag vorher anzureisen. Kiel, das sollten sogar wir aus Bayern hin bekommen...
Ich fange jetzt einfach mal an, aber da ich morgen schon wieder arbeiten muss, weiß ich nicht so genau wie ich die nächsten Tage dazu komme. Nur wenn ich nicht gleich diesen Thread eröffne, werde ich es wohl wieder nur vor mir her schieben und am Ende doch wieder nicht machen.