Beiträge von seenixe

    Die Entscheidung war gefallen, in Geiranger zu tendern. Aufgrund der Windverhältnisse war es nicht möglich, den Skywalk auszufahren. Das bedeutete allerdings auch, dass gehbehinderte Personen nicht von Bord konnten. Kurz nach 9 Uhr konnten wir von Bord. Noch war es trocken - es sollte sich aber schnell ändern. :(

    Der erste Weg war zum Troll. Den hatte ich beim letzten Mal doch glatt übersehen.

    Weiter nun zum Wasserfall.

    Inzwischen hatte es begonnen zu regnen. Da machte das Spazierengehen überhaupt keine Lust mehr, zumal es mir immer noch nicht gut ging. A. marschierte weiter, während ich beschloss, zum Schiff zurückzukehren. Das hatte alles keinen Sinn mehr. Bevor ich komplett flach liege, brach ich besser ab. Ich entschloss, die Straße entlang zu gehen. Aufgrund meiner Höhenangst war der Rückweg über die Stiegen nicht möglich. Kurzer Stop an der Kirche.

    Wieder am Schiff angekommen, musste ich mich umziehen. Ich war nass bis auf die Knochen. Eine warme Dusche tat gut. Den Rest bis zum Auslaufen blieb ich im Schiffsinneren. Planmäßig verließen wir den Geirangerfjord um kurz nach 17 Uhr. Alesund war nun das nächste Ziel. Beim Auslaufen suchte ich mir einen guten Platz mit Überdachung. Es regenete wieder.

    Nachdem wir den Geirangerfjord verlassen hatten, ging es zum Abendessen, danach in die Show. Gegen 21 Uhr sollten wir dann in Alesund anlegen. Das wurde eine "haarige" Angelegenheit.

    Ankunft20:00 Uhr

    Später als geplant kamen wir in Alesund an. Es schneite und stürmte. Mit zwei Schleppern wurden wir in den Hafen gezogen. Und es dauerte eine gute Weile, bis wir an der Pier anlegen konnten, Dank des Ehrgeizes von Käpt'n Firov. An einen nächtlichen Spaziergang war aufgrund dieser desolaten Witterungsverhältnisse nicht möglich.

    Donnerstag, 09.10.2025 - Geirangerfjord / Alesund

    Ankunft 08:30 Uhr
    Alle an Bord17:30 Uhr
    Abfahrtanschließend
    Hafenauf Reede
    Sonnenaufgang07:46 Uhr
    Sonnenuntergang18:40 Uhr
    Temperatur4°C
    Wetterstark bewölk; Regen
    Distanz bis Alesund61 Seemeilen; 113 km

    Die Nacht wurde schon recht unruhig. Die Entscheidung, in den Geirangerfjord umzurouten, was "goldrichtig". Und selbst im Fjord gab es leichten Seegang - das sagt schon alles. Da wir später dran waren wie geplant, erlebten wir die Einfahrt bei Tageslicht - und Regen. :(


    Nach dem Frühstück in die Kabine. Dort erlebte ich eine schöne Überraschung: Gusti & Dwi, meine Kabinenstewards, hatten die Kabine zum Geburtstag dekoriert. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Als Geschenk gab es einen Anker aus Seife. :)

    Gegen 15 Uhr machten wir uns auf den Rückweg zum Schiff. Mir saß der Schrecken vom Sturz immer noch in den Knochen. Auf dem Schiff angekommen, nahm ich erst mal eine warme Dusche. Pünktlich um 17:30 Uhr waren alle wieder an Bord. Und die Vasco nahm nun Kurs auf den weltbekannten Geirangerfjord. Am Abend gab Stargast Deborah Sasson im Theater ihre Vorstellung. Nach der Show noch einmal zum Absacker in den Dome.

    Mittwoch, 08.10.2025 - Bergen

    Ankunft11:00 Uhr
    Alle an Bord17:30 Uhr
    Abfahrtanschließend
    HafenBergen, Bontelabo Pier
    Sonnenaufgang07:56 Uhr
    Sonnenuntergang18:52 Uhr
    Temperatur12°C
    Wetterbewölkt
    Distanz nach Geiranger136 Seemeilen, 251,9 km

    Auf den Tag genau 2 Jahre mit der AIDAprima besuchte ich jetzt die Stadt mit der Vasco Da Gama. Das Wetter genauso bescheiden wie damals. Kurz vor dem Festmachen durchfuhren wir die berühmte Askoy-Brücke. Dies verfolgten A. und ich vom "Dome" aus (Deck 12).


    Mit uns in Bergen lag ein Schiff von HAL. Im Gegensatz zur AIDAprima 2023 hatten wir heute den besseren Liegeplatz direkt bei der Stadt.

    Kurz nach der Freigabe verließen wir das Schiff. Wir marschierten an der Festung vorbei Richtung City.

    Wir erreichten nun das Hansakontor Bryggen. Hier wäre für mich die Kreuzfahrt fast zu Ende gewesen. Ich trat auf die nassen Holzblanken - in diesem Moment "mimte" ich auch schon den "Adler". Ich wusste wirklich nicht, wie mir geschah. A. bekam das zunächst nicht mit. Ein Ehepaar vom Schiff eilte mir zur Hilfe und half mir wieder auf die Beine. Außer einem Schrecken und einer schmutzigen Hose ist mir nichts passiert. Ich konnte weiter laufen. Dieser Vorfall nahm mir zunächst die Freude am Spaziergang. Langsam marschierten wir Richtung Floebanen. Die Sicht ließ es zu, hochzufahren. Langsam bahnte sich auch die Sonne ihren Weg.

    Das Ticket für die Hin- und Rückfahrt beträgt aktuell 140 NKR (12 €). Lange mussten wir nicht warten. Es herrschte kaum Andrang. Von oben hatte man einen guten Ausblick auf Bergen und den Fjord.





    Die berühmten Ziegen ließen sich heute nicht blicken. Die hatten sich im Hang "versteckt" (sahen wir später beim Hinunterfahren). Wieder unten angekommen, wollte A. unbedingt zur berühmten Magic ICE-Bar, die aber laut Google bis 16 Uhr geschlossen war. Wir versuhten trotzdem unser Glück. Vorbei an den Markthallen ging es dorthin. A. hatte Glück. Wider erwarten war diese doch offen. Der aktuelle Eintrittspreis beträgt 330 NKR (28 €). Ich verzichtete auf einen Besuch. Ich wollte der Erkältung keinen weiterem Vorschub geben. Während A. die Eisbar für sich allein beanspruchen konnte, marschierte ich zurück zum Fischmarkt. Dort wartete ich auf sie.

    Wieder zusammen, setzten wir unseren Spaziergang fort.

    Bebe

    Nein, Du kannst essen gehen, wie Du willst. Es gibt in den Restaurants jeweils eine Tischzeit, von 17:45 - 21:00 Uhr. Es wird halt eine Einlasszeit von 17:45-18:00 Uhr und 20:15 Uhr empfohlen, damit der Service reibungslos laufen kann. Man soll aber am Eingang bitte warten. Die Plätze werden zugewiesen. Du kannst Wünsche äußern. Man berücksichtigt die, so gut wie es geht. Unser 8er Alleinreisende-Tisch blieb für die gesamte Dauer der Reise zusammen.

    Dienstag, 07.10.2025 - Seetag

    Die Nacht wurde schon ziemlich unruhig. Halsschmerzen taten ihr übriges. Und der Husten. Nun hatte es mich tatsächlich zum Höhepunkt des Jahres erwischt. Das konnte "heiter" werden. Trotz allem ging ich zum Frühstück ins Waterfront. Ich wollte mich dort allein an einen Zweiertisch setzen, als ich von A. angesprochen wurde, ob ich nicht Lust hätte, mich zu ihr zu setzen, wenn ich wollte. Ich hatte keine Einwände. Wir kamen ins Gespräch.

    Um 9:45 Uhr fand im Theater der Vortrag über Bergen statt. Lektor war Wolfgang Pröhl, ebenfalls Wiener und mega stark. :thumbup:

    Ihm kann man stundenlang zu hören, ohne gelangweilt zu werden. Mit witzigen Einlagen und einem Wischmop als Stock zum Zeigen an der Leinwand brachte er gleich das Theater zum gröllen. Nach dem Vortrag ging es dann gleich zum Frühschoppen aufs Lido-Deck (Deck 11). Dort gab es alles, was das Herz begehrte. Nur mir schmeckte es nicht aufgrund der beginnenden Erkältung. Nach dem Mittagessen zog ich mich in die Kabine zurück. Halschmerzen und Schluckbeschwerden wurden schlimmer. Ich ging dann noch einmal zum Abendessen, danach suchte ich die Bettruhe. Somit verpasste ich den Willkommens-Umtrunk mit Kapitän Firvo, dem Foto und der Willkommens-Show im Theater. Es wurde eine sehr unruhige Nacht, nicht nur wegen der rauhen See.

    Gegen 16 Uhr kam die Durchsage, dass alle Passagiere nun an Bord seien. Die SNRÜ fand auf der Vasco in altbekannter Weise statt. Mit Rettungsweste zur Musterstation. Ich hatte Boot 10 auf Deck 6 Backbordseite. Brauchte nicht weit zu gehen. Tür raus, einmal links rum, da war ich schon auf dem Promenaden-Deck. Als ich an der Station ankam, staunte nicht nur ich: unser Life-Boat 10 fehlte! =O

    Über uns eine große Lücke? Kein Boot? Oha. Wir wurden beruhigt. Im Falle des Falles werden wir halt auf andere Boote mitverteilt. Na dann. Später erfuhr ich, dass das Booat gerade zur Inspektion sein :?:Ja, hat man denn keine Ersatzboote? Tage später stellte ich fest, dass Boot Nr. 10 plötzlich da war, nun aber Boot Nr. 12 fehlte. Hoffentlich war da nicht der Klabautermann am Werk. Nun gut, wir brauchten nicht lange warten. Alle 967 Passagiere waren pünktlich zur SNRÜ erschienen. Und die war somit kurze Zeit später diese auch abgearbeitet. Nun konnten wir das Schiffsleben genießen.

    Das Wetter wurde pünktlich zum Auslaufen aus Kiel wieder schlechter. Es fing an zu regnen. Schade drum, denn ein Auslaufen aus Kiel ist immer ein Highlight. Da ich das bereits dreimal erlebt habe, verzichtete ich diesmal drauf. Ich ging lieber ins Waterfront-Restaurant zum Essen. Es war kurz vor 18 Uhr. Das erste Abendessen stand an. Die Essenszeiten allerdings fand ich etwas "unglücklich". Eine halbe Stunde später wäre ideal gewesen.

    Vor dem Restaurant hieß es erst einmal "Halt". Wir wurden platziert. Ich fand einen guten Platz am 10er Tisch für Alleinreisende. Drei Tische waren in diesem Restaurant für diese reserviert. Hier sah man schon, dass Alleinreisende Nicko Cruises nicht egal sind. :thumbup:

    Es wurde eine lustige Runde. Währenddessen schipperte die Vasco dem ersten Tiefdruckgebiet entgegen. Um 20:45 Uhr fand in der "Hollywood-Lounge" die Willkommens-Show statt. Die Show fand jeweils 2x statt; einmal um 17:45 Uhr und um 20:45 Uhr. Damit beide Essensitzungen die Gelegenheit hatten, diese zu besuchen. Kreuzfahrtdirektor auf dieser Reise war Michael Schuller. Er kommt aus Wien und ist wirklich eine Granate. :thumbup:

    Nach der Show hatte man an diversen Bars die Möglichkeit, den Tag ausklingen zu lassen. Gute Live-Musik gab es im "The Dome" auf Deck 12.

    22. Kreuzfahrt – Nicko Cruise

    Vasco Da Gama

    06.10. – 20.10.2025

    Geburtstagscruise zum Nordkap

    Kiel – Bergen – Geirangerfjord – Alsesund – Honningsvag – Hammerfest - Trondheim - Kristiansund - Stavanger - Kiel

    (angpasste Route)



    TagDatumHafenAnkunftAbfahrt
    106.10.2025Kiel--:--18:00
    207.10.2025Seetag00:0000:00
    308.10.2025Bergen11:0018:00
    409.10.2025Geiranger09:0017:00
    09.10.2025Alesund21:00--:--
    510.10.2025Alesund--:--20:00
    611.10.2025Seetag--:----:--
    712.10.2025Seetag--:----:--
    813.10.2025Honningsvag / Nordkap07:3022:00
    914.10.2025Hammerfest07:0015:00
    1015.10.2025Seetag--:----:--
    1116,10.2025Trondheim12:0020:00
    1217.10.2025Kristiansund07:0014:00
    1318.10.2025Stavanger12:0020:00
    1419.10.2025Seetag--:----:--
    1520.10.2025Kiel07:00--:--


    Vorprogramm Oktoberfest München


    Freitag 03.10.2025 – Anreise nach München

    Eigentlich wollte ich dieses Jahr nicht zum Oktoberfest. Das Datum der Kreuzfahrt passte allerdings gut ins Konzept der Anreise. Also doch nach München. Von Saarbrücken aus wie immer mit dem Flixbus. Klappte bisher ganz gut.


    Samstag, 04.10.2025 – München Oktoberfest


    Auch diesmal. Pünktlich um 6:05 Uhr erreichten wir den ZOB an der Hackerbrücke. Der Blick zum Himmel ließ nix Gutes erahnen. Zunächst mal. Das Gepäck brachte in einem Schließfach unter. Nun erst einmal frühstücken. Gegen 9 Uhr machte ich mich auf zur Theresienwiese. Zuerst zum Marienplatz, von da mit der U6 zur Station Poccistraße. Ich hoffte, dass der Andrang dort nicht all zu groß ist. War es zum Glück auch nicht. Es hatte sich schon eine „Schlange“ gebildet, doch die war übersichtlich. Gegen 9 Uhr 30 saß ich dann auch schon im Löwenbräu-Zelt. 2. Frühstück. Am Tisch saß eine Touristengruppe aus Paris. Wir hatten viel Spaß. Gegen 13 Uhr machte ich mich auf zum Rundgang. Inzwischen hatte sich das Wetter gebessert und es herrschte Föhn. Mit dem SkyLifter ging es auf rund 80 m Höhe. Man hatte eine spektakuläre Rundumsicht auf München. Und auf die Alpen.


    Danach ging ich in die Stadt. Kurze Kaffeepause in einem Café am Dom, danach Richtung Englischer Garten. Der Himmel zog sich bedenklich zu. Ich beschloss, mich auf den Rückweg zum Hbf zu machen. Ich nahm die U-Bahn statt zu Laufen. War eine sehr gute Entscheidung. Es wurde immer dunkler. Am Hbf angekommen, goß es bereits in Strömen. Inzwischen war die Wiesn auch wieder wegen Überfüllung geschlossen worden. Ob das noch was mit einem 2. Besuch wird? Ich wartete den Regenschauer im Hbf ab. Gegen 19 Uhr wagte ich es erneut. Mit der U5 ging es zum Festgelände. Es nieselte. Aber das war zu verkraften. Die Festzelte waren wegen Überfüllung geschlossen. Ich beschloss, die Oidn Wiesn zu besuchen. Währenddessen regnete es wieder stärker. Und ich hatte keine Lust mehr. Also zurück zum Hbf.

    Per Mail teilte die DB mit, dass sich das Gleis geändert hat. Der ICE 1080 nach Hamburg fuhr nun von Gleis 19. Zunächst holte ich noch mein Handgepäck aus dem Schließfach. Und dann zum Gleis. Der Zug kam kurze Zeit später aus Hamburg und sollte um 21:58 Uhr zurück nach Hamburg fahren. Nach einer kurzen Reiniung wurde dieser dann freigegeben. Die wartenden Passagiere stiegen ein. Wir machten es uns bequem. Nichts ahnend, wie es gleich hektisch werden sollte.

    Am Bahnsteig kam eine Ansage. Raus auf dem Bahnsteig. Die Ansage wurde wiederholt. Der ICE sei defekt und könne deshalb nicht fahren. Ersatzzug wird gestellt. Kurze Zeit später erfuhren wir, vom welchen Gleis der Zug fahren wird. Ironischer Weise war es Gleis 23, das ursprüngliche Gleis. Also schnell rein in den Zug, das Gepäck geschnappt und nun im Eiltempo auf Gleis 23. Viele Passagiere bekamen das nicht mit. Eine Ansage im Zug selber erfolgte nicht. Irgendwann ging ein Bahnmitarbeiter durch den Zug.

    Das Problem bei dieser Geschichte war, dass es ein ICE 4 war, also 378 m lang. Dummerweise hatte ich einen Platz im ersten Wagen gebucht. Somit stand der Wagen logischerweise ganz vorne im Gleis (Abschnitt G). Ich musste 378 m den Bahnsteig entlang hetzen. Da ich aufgrund einer Asthma-Erkrankung nicht so springen kann, wurde das Ganze nun zur Tortur. Wieder 378 m zurück und dann am neuen Gleis wieder 378 m nach vorne. Am Zug angekommen, bekam ich kaum noch Luft, ich schwitzte wie ein Stier und hatte wahrscheinlich einen hochroten Kopf. Mein Puls war wohl fast beim Anschlag. Im Speisewagen stieg ich ein und beschloss, durch den Zug nach vorne zu laufen. So war ich wenigstens im Zug, wenn es losging. Bis Wagen 1 packte ich es nicht mehr. Ich beschloss, mir jetzt irgendwo einen freien Platz zu ergattern und dort zu bleiben. Ich brauchte ziemlich lange, bis ich wieder unten war. Fazit: in Zukunft buche Plätze nur noch im mittleren Bereich des Zuges.


    Sonntag, 05.10.2025 – Anreise Hamburg – Kiel


    Obwohl wir mit 45 Minuten aufgrund Bahnsteig- und Zugwechsels in München gestartet sind, erreichten wir Hamburg Hbf planmäßig um 6:42 Uhr. Nun erst einmal ein gutes Frühstück. Irgendwie schaffte ich es noch, den RE 7 nach Kiel um 7:33 Uhr zu erreichen. So erreichte ich Kiel kurz vor 9 Uhr. Hier hatte ich für die Nacht das Intercity-Hotel gebucht. Das Gepäck im Schließfach verstaut, wollte ich nun auf die „Piste“. Doch draußen ging gerade ein Wolkenbruch nieder. Also hieß es abwarten. Kurz darauf schien die Sonne, und ich konnte losmarschieren. Es lief gerade die Color Fantasy ein. Am Ostseekai lagen die AIDAluna und die Mein Schiff 3.

    Passierwechsel. Es herrschte Hochbetrieb. Ich marschierte weiter. Inzwischen regnete es wieder. So ging das den ganzen Tag. Sonne, dann Regen, wiederum Sonne usw. In einem Cafe wartete ich den Regenschauer ab. Danach gemütlich zurück Richtung Stadt.

    Eigentlich wollte ich ja mit der Fähre nach Laboe raus, um das Auslaufen der Schiffe dort zu beobachten. Doch das ließ das Wetter leider nicht zu. Am frühen Nachmittag holte ich meine Sachen aus dem Schließfach und checkte im Hotel ein. Ich merkte schon ein leichtes Kribbeln im Hals. Oh weh! Ich ahnte nix Gutes. Der Regen wurde stärker. Vom Fenster aus konnte ich das Auslaufen der Color Fantasy beobachten. Ich blieb jetzt im Hotel. Draußen war es richtig ungemütlich geworden.


    Montag, 06.10.2025 – Einschiffung Kiel


    Nach dem Frühstück verließ ich das Hotel. Mit der Fähre fuhr ich nun zur Haltestelle Reventlou Dort stieg ich aus. Vorbei an der Vasca Da Gama, die am Ostseekai 28 lag, da am Kai 27 bereits die MSC Poesia andockte.

    Die wurde aufgrund schlechter Wetterverhältnisse von Warnemünde nach Kiel umgeroutet. Im Terminal gab ich den Koffer ab (Handgepäck), der große sollte bereits per Tefra an Bord sein. Mit der Rolltreppe hoch zur Einschiffung. Die begann um 12:30 Uhr und war schnell über die Bühne. Foto für die Bordkarte, Kreditkarten-Registrierung – das war’s. Knapp 1.000 Passagiere wollten zum Nordkap. Damit war das Schiff nahezu ausgebucht. Der Altersdurchschnitt lag bei ca. geschätzten 75 Jahre. Es waren auch einige Familien mit Kindern an Bord. Nun hieß es warten. Und das Kratzen im Hals wurde stärker.

    Von der Terrasse konnte man ein erstes gutes Foto auf das Schiff machen.

    Gegen 13 Uhr konnten wir aufs Schiff. Die Kabinen waren allerdings noch nicht freigegeben. Das geschah so gegen 14 Uhr. ich hatte für die Reise zum Nordkapp hatte ich eine Außenkabine auf Deck 6 (Promenaden-Deck) gebucht. Backbordseite. Meine Koffer standen auch bereits vor der Türe.

    Die Kabine war ok. Nur die Badewanne in der Naßzelle störte etwas. Ansonsten war ich zufrieden. Stauraum war auch ausreichend vorhanden. Nur meinen großen Koffer konnte ich leider nicht unters Bett schieben. Nachdem ich die Koffer ausgepackt hatte, machte ich mich auf dem Weg zum ersten Rundgang auf dem Schiff.

    Moin!

    Gruß aus Stavanger. Dieser Hafen war regulär nicht eingeplant. Wir wurden insgesamt 3x umgerüstet, Lofoten entfielen ganz. Super Update auf Geirangerfjord an meinem Geburtstag; Wetter unter aller Kanone, Sturm bis 5 m hohen Wellen. Regen, Regen und nochmals Regen. Zumindest Nordkap war gerettet und Polarlichter gleich 2x. Sturz in Bergen, Antriebswelle in Trondheim (auch ausser planmäßig) ausgefallen. Morgen Seetag - mit Highlight Brückenbesichtigung). DB wie immer mit Katastrophe. Reisebericht fast fertig.

    Fazit: Kreuzfahrt Ü-Ei. :P

    Spaß hat es trotzdem gemacht. :thumbup:


    Ahoi!

    Finaler Endspurt! Vorfreude pur. Der Koffer steht abholbereit bei meiner Mutter. Morgen zwischen 13 und 15 Uhr geht das gute "Stück" auf die Reise nach Kiel. Ich werde am Freitagnachmittag folgen. Am Montag heißt es außerplanmäßig zum 2. Mal in diesem Jahr: "Schiff ahoi!". Meine Erkältung ist am abklingen. Noch 2x arbeiten, dann ist "Schicht im Schacht". Das Vorprogramm steht auch soweit. Freitagnachmittag zum Fest der Deutschen Einheit in Saarbrücken, am Abend mit Flixbus nach München, Shopping-Tour beim FC Bayern und danach aufs Oktoberfest. Anschließend mit der DB nach Hamburg bzw. Kiel. Und hier gibt es schon gleich zwei Änderungen: ICE fährt eine Stunde früher in München ab und bin eine Stunde später in Hamburg. Mit denen werde ich wohl nicht mehr "warm". Zugbindung ist übrigens aufgehoben, obwohl der ICE fährt. Schade, damit fällt der abendliche Spaziergang über die Wiesn kürzer aus. Na ja, ich werde es locker angehen. Mal sehen, was noch kommt. Es wird spannend werden ab Freitag.

    Nach der Reise werde ich hier berichten. Ich hoffe auf Polarlichter. In den letzten Tagen waren die sogar über Norddeutschland zu sehen. Vielleicht habe ich auch mal Glück.

    Regina:

    Danke für die Tipps. :thumbup:

    Die letzten Tage waren stressig, endlich geht es in den "Endspurt". Ich bin urlaubsreif.

    Am Sonntag packe ich den Koffer, der wird ja am 1.10. abgeholt.

    Heute in einer Woche bin ich hoffentlich on Tour. Rings um mich ist im Moment alles erkältet, bzw. liegt mit Grippe flach.

    Ich hoffe nur, dass ich verschont bleibe. Wäre ja nicht so toll, krank auf Reise zu gehen.

    Das Steakhouse halte ich mal für meinen Geburtstag am 9. offen. Der Ausflug an diesem Tag in den Geirangerfjord hat doch noch geklappt. :)

    Die Vorfreude steigt aufgrund Deines tollen Reiseberichtes. Vielen Dank für Deine Mühe.

    Ahoi!

    Die Unterlagen sind da! Nun kann es losgehen. :)

    Nur leider fehlen die Kofferanhänger. Bisschen komisch - oder?

    Ich habe schon in Stuttgart angerufen. Die werden nachgeliefert.

    Die VdG liegt am Ostseekai 27. Wie ich mich auf diese Auszeit freue - die brauche ich auch.

    Das letzte halbe Jahr war doch sehr turbolent. Nach 16 Jahren endlich wieder zum Nordkap.

    Nun muss nur noch das Wetter mitspielen.