Und schon war fast wieder alles vorbei. Der letzte Tag in Wien. Diesen wollte ich noch einmal richtig ausnutzen. Nach dem Frühstück checkte ich gegen 9 Uhr aus. Den Koffer verstaute ich im Schließfach am Hbf. Dann ging es los. Als letztes stand Mozart, Stadtpark und Naschmarkt auf dem Programm. Mit der U 1 fuhr ich vom Hbf zum Stephansplatz. Von dort waren es nur ein paar Meter zum Mozarthaus. Hier war ich heute nicht allein. Der Eintritt beträgt 12 €. Und auch die Besichtigung dauerte länger, weil sich das ganze auf drei Stockwerke verteilte. Gut 1,5 Stunden verweilte ich dort.
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Von dort aus durch den Volksgarten und an der Hofburg vorbei zur Oper. Ich wollte zum Abschluss in den Stadtpark und danach zum Naschmarkt. Am Himmel zogen wieder dunkle Wolken auf. Ich hoffte, dass das Wetter sich hielt. Der Wettergott tat mir den Gefallen und hielt den Regen zurück. Mit der U 4 ging es zum Stadtpark.
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Nach dem Bummel durch den Stadtpark ging es zum Naschmarkt. Einmal hoch und einmal runter. So langsam taten mir die Füsse weh. Die restliche Zeit bis zur Abfahrt verbrachte ich dann mit Trambahnfahren (zum Prater und zurück). Gegen 19 Uhr war ich wieder am Hbf. Der NJ fuhr um 20:13 Uhr von Gleis 8. Ich ging zum Gleis und platzierte mich auf der Bank. Und sah dem Treiben zu. Zudem verspeiste ich mein Fischbrötchen.
In Wien Meidling hatte es einen Unfall am Gleis gegeben. Sämtliche Züge fuhren daher mit bis zu 45 Minuten später ab. Mein Zug wurde pünktlich bereit gestellt und es erstaunlicher Weise auch pünktlich von Wien ab. Da ich die Zeit in Wien bis zum letzten ausreizen wollte, buchte ich vom ICE auf den NJ um. Hätte ich besser nicht gemacht.
Ich hatte im Wagen 253 Platz 61 im Abteil. Mit mir saßen fünf Niederländer im Abteil (Zug fuhr heute nur bis nach Utrecht, ansonsten nach Amsterdam). Bis Nürnberg verlief die Fahrt planmäßig. Dann ging es wieder los. Wir mussten auf den NJ aus Innsbruck/München warten, da wir in Nürnberg mit diesem vereint wurden. Der Zug hatte bereits bei der Abfahrt in München schon eine ganze Menge Verspätung. Mit 90 Minuten Verspätung ging es dann von Nürnberg weiter. Unterwegs standen wir dann eine zeitlang auf offener Strecke. Fazit: bei Ankunft in Koblenz hatte wir 100+ Minuten Verspätung. Das hieß für mich: gleich mal zwei Anschlusszüge weg. Statt um 6:03 Uhr weiter zu fahren, ging es nun erst um 8:06 Uhr weiter. Am Gleis 9 angekommen, musste ich feststellen, dass der Zugteil nach Saarbrücken fehlte; hieß: erneuter Umstieg in Trier. Passte doch irgendwie ins Bild. Somit darf ich zum 2. Folge die Fahrgastrechte in Anspruch nehmen.
Mit zwei Stunden Verspätung traf ich zu Hause ein. Trotz der mal wieder unerfreulichen Vorkommnisse bei der Bahn - ist doch bei mir schon normal - war es eine schöne Woche in Wien. Es war auf keinen Fall der letzte Besuch dort.
4. Tag: 07.10.2021 - Burg Kreuzenstein und Tulln / Niederösterreich
Heute stand das Treffen mit der Bekannten von der Costa Victoria auf dem Programm. Das Treffen war eigentlich bereits für Juli angesetzt, doch Impftermin und Hochwasser machten einen Strich durch die Rechnung. So wurde das Ganze auf meine Herbstreise verschoben. Doch zuvor stand noch ein Besuch bei Schubert auf dem Programm.
Das Sterbehaus lag nur ein paar Straßenzeilen vom Hotel entfernt (Kettenbrückengasse 6). Nach dem Frühstück machte ich mich gegen 9.30 Uhr auf dem Weg. Es nieselte. Keine guten Voraussetzungen für einen Ausflug ins Wiener Umland. Nun gut, man musste das Beste draus machen.
Zur Öffnung um 10 Uhr war ich da. Und wieder allein im Museum. Da das ganze nur aus zwei kleinen Zimmern bestand, ging die Besichtigung relativ flott von statten. Nach gut einer halben Stunden war ich durch.
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Als ich das Gebäude verließ, regnete es wieder stärker. Zum Glück war um die Ecke eine Bushaltestelle. Mit Bus 59A ging es zur Oper, von dort mit der Tram 1 zur Haltestelle Volkstheater.
Von dort aus waren es gerade mal zwei Minuten zum Justizpalast, wo meine Bekannte arbeitete.
Dort angekommen, meldete ich mich per Handy bei mir. Sie kam mich holen.
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(Das Bild habe ich einen Tag später aufgenommen).
Ich wartete in der Halle, sie ging ihre Sachen holen. Für mich hatte sie sich einen halben Tag freigenommen. Doch bevor wir auf die "Piste" gingen, stärkten wir uns im Café. Leider konnten wir auf grund des Wetter nicht auf der Terrasse sitzen. Von dort hat man einen schönen Ausblick auf Wien.
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Nach dem Mittagessen ging es zur Burg Kreuzenstein in Niederösterreich, gut eine halbe Fahrstunde von Wien entfernt. Dort angekommen, gingen wir erst einmal um die Burg herum. Wir hatten die Führung um 13 Uhr gerade verpasst. So mussten wir bis zur nächsten warten.
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Nach dem Rundgang genehmigten wir uns erst einmal einen Cappuccino im Burgcafe. Um 14 Uhr ging es dann mit der Führung los. Eintritt: 12 €. Wir hatten quasi eine "Privatführung"; nur wir beide. Die Führung dauerte ca. 1 Stunde.
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Nun fing es wieder an zu regnen. Es hatte keinen Zweck mehr, weiter zu laufen. Wir fuhren zurück. Unterwegs hielten wir noch in Königstetten und kehrten beim Heurigen ein. Dort aßen wir auch noch eine Kleinigkeit. Aber nun wurde es wirklich Zeit, zurückzufahren. Meine Bekannte brachte mich nach Heiligenstadt zur U-Bahn. Wir verabschiedeten uns. Ich fuhr mit der U 4 zurück in die Stadt. Kurz nach 19 Uhr war ich wieder im Hotel. Trotz des miesen Wetters war es ein schöner Tag. Und schön, die Urlaubsbekanntschaft nach fast 11 Jaren wiedergesehen zu haben.
Nein, ich habe irgendwo was vorweisen müssen. Es gab auch keine Kontrollen im Zug. Anfang September hatte ich die Registrierung vorgenommen und auch gleich ausgedruckt.
Heute wollte ich nach Bratislava Nachdem das im Juli per Schiff nicht geklappt hatte (ich war nur da nur einmal geimpft), versuchte ich heue mein Glück. Nach dem Frühstück ging es zum Hbf. Am Automaten kaufte ich mir das "Bratislava"-Ticket der ÖBB. Dies kostet 16 € für Hin- und Rückfahrt. Zudem hat man in Bratislava den ÖPNV frei. Und alle Stunde fuhr ein Zug nach Bratislava Hbf. Fahrzeit: 1 h 07 min.
Abfahrt war um 08:16 Uhr. Um 09:23 Uhr war ich in Bratislava. Leider war das Wetter spielte das Wetter nicht mit. Dunkle Wolken hangne am Himmel, aber noch blieb es Trocken. Das sollte sich aber am frühen Nachmittag ändern.
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Ich marschierte los. Laut Reiseführer sind es 15 Minuten bis zur Altstadt. Das Laufen dauerte etwas länger. Ich bin gefühlte 30 Minuten gelaufen. Ich hätte auch mit der Tram 1 fahren können. Bis zur Haltestelle "Centrum" . Doch dazu hatte ich keine Lust.
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Die Bur war das Erste, was ich in Angriff nahm. Der Weg dahin ist gut ausgeschildert. Oben angekommen, kam mir eine Reisegruppe von Phoenixreisen entgegen. Die gingen, ich kam.
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War ganz gut. Ich war fast allein auf dem gesamten Gelände. Somit hatte das schlechte Wetter was Gutes, wenn auch die Quailtät der Fotos nicht so gut sind. Ich begann meinen Rundgang.
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Nun fing es an zu regnen. Ich suchte mir schnell einen Unterschlupf. Da wartete ich erst mal den Schauer ab. Es sah für den weiteren Verlauf des Tages nicht gut aus. Es hatte aufgehört. Also weiter. Doch lange dauerte es nicht, da fing es wieder an. Und stärker. Nee, das hatte jetzt wirklich keinen Sinn mehr. Ich beschloss, nach Wien zurück zu fahren. Laufen zum Hbf - da war mir das Risiko zu groß.
Ich war immer noch am Anleger. Gegenüber war die Haltestelle der Tram 1. Die Haltestelle heißt Nam. L'Stura. Von dort ging es im 5-Minuten-Takt zum Hbf (Hlavna Stanica). Schade, dass ich abbrechen musste. Es gab noch viel zu sehen. Aber eine Erklältung in Corona-Zeiten wollte ich auf keinen Fall riskieren.
Um 14:37 Uhr bekam ich den REX nach Wien. Und um 15:47 Uhr war wieder dort. Sofort ins Hotel. Eine warme Dusche war angesagt. Auch in Wien regnete es stark. Somit blieb ich im Hotel. Am Abend genoß ich ein Wiener Schnitzel im Hotel-Restaurant.
Laufleistung: 18.435 Schritte, ca. 12 km. Es wären deutlich mehr geworden, wenn das Wetter nicht so schlecht gewesen wäre.
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So machte ich mich dann gegen 17 Uhr wieder auf den Rückweg. Zudem taten mir die Füsse weh. Im Hotel angekommen, nahm ich erst mal eine Dusche. Dann machte ich mich fertig fürs Abendessen. Im Hotel-Restaurant gönnte ich mir einen "Tafelspitz", dazu ein Glas Weißwein.
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Nach dem Abendessen war "Schicht im Schacht". Ich wollte ja morgen früh raus, weil ich Bratislava auf dem Plan hatte. Meine Laufleistung: 21.789 Schritte, ca. 14 km.
Nach dem ausgiebigen Frühstück im Hotel ging es wieder auf die "Piste". Heute standen die HerrenBeethoven und Strauss auf dem Programm. Zuerst ging es mit der U 4 nach Heiligenstadt.
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Nach diesem Besuch ging es weiter. Zunächst zurück Richtung Burgtheater. Von dort ein Stück auf der Ringstraße zur Schreyvogelgasse. Hier befindet sich das Pasqualatihaus, indem Beethoven mehrmals gelebt hatte. Es war kurz vor Mittag. Ich befand mich allein im Museum. Der Eintritt kostet aktuell 5 €.
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Nach dieser Stärkung ging es weiter. Das Johann-Strauss-Museum machte erst um 14 Uhr auf. Somit hatte ich noch Zeit. Am Bundeskanzleramt vorbei ging es Richtung Michaelertrakt und Michaelerkirche.
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Von dortaus zur U-Bahnstation Oper. Mit der U1 Richtung Leopoldau zum Nestroyplatz.Dort befindet sich die Johann-Strauss-Wohnung in der Praterstraße 54.
Von der Haltestelle Burgtheater/Rathaus ging es dann zum Abschluss des Tages mit der Tram 1 zum Prater. Dort angekommen, staunte ich nicht schlecht. So leer hatte ich diesen noch nie gesehen. Da war ja fast nix mehr los. Ich hatte inzwischen Hunger bekommen. So beschloss ich, ins "Schweizerhaus" zu gehen. Kontrolle des Impfstatus am Eingang, dann konnte ich mir einen Tisch aussuchen. Es war noch so warm, dass man ohne weiteres draußen sitzen konnte. Hier war einiges los. Bei einem Wiener Schnitzel ließ es mir gut gehen.
Um 2:30 Uhr klingelte der Wecker. Aufstehen war angesagt. Nach dem Duschen und Anziehen ein ausgiebiges Frühstück. Um 4:30 Uhr wurde ichnach Saarbrücken gefahren. Mit dem EC 217 "Dachstein" ging es über München nach Salzburg. Dort musste ich in den RJ 161 nach Wien umsteigen. Obwohl Montag, waren die Züge recht gut besetzt. Das Umsteigen in Salzburg klappte trotz nur acht Minuten Übergangszeit, Einziges Manko: ich musste von Gleis 8 auf Gleis 4.
Mit nur fünf Minuten Verspätung erreichten wir Wien. Heute war alles easy mit der Bahn. Dort organisierte ich mir erstmal eine 72 Stunden Karte für den ÖPNV besorgt, danach mit der U1 zur Taubstummengasse (eine Station). Von dort sind es ca. 5 Minuten zu Fuß zum Hotel.
Nach dem Einchecken erst einmal eine Dusche. Bei Regen und 10°C in Saarbrücken abgefahren, bei 25°C und Sonne pur in Wien abgekommen. Ich war durchschwitzt. Koffer ausgepackt, Wertsachen im Safe verstaut, ging es auf die "Piste". Das gute Wetter musste ich einfach nutzten.
Das Hotel Erzherzog Rainer im 4. Wiener Bezirk (Mozartgasse):
Vielen Dank für Deinen Bericht. Schön und interessant geschrieben.
Besonders hat mich Bratislava interessiert. Da ich aufgrund nur einer Einfach-Impfung im Juli das Schiff nicht verlassen durfte, habe ich diese Stadt nun für den 06.10. bei meinem 4. Wien-Besuch auf die Agenda gesetzt. Ich werde mit dem "Bratislava-Ticket" der ÖBB rüber fahren. Mit diesem Ticket kann ich auch den ÖPNV in Bratislava nutzen. Ich bin schon gespannt.
und wieder fündig geworden. Diesmal nehme ich mir den Rhein und Main vor.
Datum
Hafen
an
ab
18.04.2022
Frankfurt a. Main
--:--
15:30
Mainz
20:00
--:--
19.04.2022
Mainz
--:--
03:00
Rheinfahrt
--:--
--:--
Koblenz
08:00
13:00
Loreley - Passage-
Rüdesheim
20:00
--:--
20.04.2022
Rüdesheim
--:--
01:00
Mannheim
11:00
18:30
21.04.2022
Straßburg / Frankreich
09:00
16:30
Schleuse Iffezheim
22.04.2022
Frankfurt a. Main
09:00
--:--
Vorfreude pur. Diesmal eine sehr kurze Anreise: 2 h bis Frankfurt mit dem ICE. Aber bei meinem "Glück" mit der DB sollte ich doch vorsichtshalber eine Vorübernachtung in Erwägung ziehen. Mal sehen, ob ich "Russisch Roulette" spiele.
Danach wurde es auch schon wieder Zeit, zurück nach Dürnstein zu fahren. Am Anleger angekommen, merkten wir, dass die Schiffe den Platz getauscht hatten. Die ALENA lag nun außen. Und machte sich startklar Richtung Passau.
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Blöd war mal wieder die Auslaufzeit: sie überschnitt sich mit dem Mittagessen. Meine Mutter ging zum Essen, ich aufs Sonnendeck. Die Fahrt durch die Wachau wollte ich mir keinesfalls entgehen lassen. Und es hat sich gelohnt.
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Um 16:00 Uhr fand die „Strudelparty“ in der Lounge statt. Es gab frischen Apfelstrudel und Kaffee. Zusammen mit den netten Damen aus Berlin saßen wir in der Lounge und genossen den Apfelstrudel. Um 16:30 Uhr fand dann die „nautische“ Fragestunde statt. Kapitän Alexander aus Bulgarien beantwortete die Fragen der Passagiere.
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Hier in Persenbeug mussten wir warten. Aufgrund des Hochwassers war nur eine Kammer im Betrieb. Es dauerte ein wenig. Doch dann ging es weiter. In die Abenddämerung.
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Der letzte Absacker in der Lounge. Dann ging es zum letzten Mal zum Schlafen in die Kabine. Der Koffer wurde noch schnell gepackt, denn der musste morgen bis 8 Uhr vor der Kabine stehen.
219 Fluss-Kilometer bis Passau
Sonntag, 25.07.2021 – Ankunft in Passau und Heimreise
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Wie immer war ich frühzeitig wach. Auch im Urlaub ist meine innere Uhr nicht zu überlisten. Ein Blick nach Draußen: Wolken hangen über der Donau. Die Nacht hatte es wieder mal geregnet, es gab auch schwere Gewitter. Irgendwie erinnerte mich die Landschaft an die Fjorde in Norwegen.
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Die letzte Schleuse in Engelshartzell. Die erlebten wir beim letzten Frühstück. Wir verabschiedeten uns von unseren Tischnachbarn. Im der Lounge suchten wir uns einen guten Platz und genossen die letzten Flusskilometer bis Passau. Dann tauchte die Stadt auch schon auf.
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Wir erreichten Passau mit einer Stunde Verspätung. Aufgrund längerer Wartezeiten an den Schleusen (da zum Teil nur eine Schleusenkammer aufgrund des Hochwassers zur Verfügung stand) verzögerte sich die Ankunft. Für uns nicht ausschlaggebend. Am Abend zuvor hatte ich mich in die Taxiliste eingetragen. In der Lounge verabschiedeten wir uns von den beiden Damen. Die wollten noch einen Kurzurlaub in Schärding machen. Von unseren Tischnachbarn hatten wir uns bereits nach dem Frühstück verabschiedet.
Es dauerte auch nicht allzulange, bis die Durchsage kam, dass wir nun das Schiff verlassen konnten. Draußen allerdings „staute“ sich nun alles. Die bestellten Taxen waren nicht vor Ort. Bei einigen machte sich Unmut breit. Verständlich, wenn man zum Bahnhof musste, weil der Zug fuhr. Wir waren flexibel. Da die Heimreise heute über München stattfand, konnte ich jede Stunde einen Zug nehmen. Zugbindung hatte ich erst ab München Hbf.
Die Taxen kamen vereinzelt. Ein Hauen und stechen begann. Es fielen jetzt auch unfreundliche Worte zwischen den Mitreisenden. Reiseleiterin Beatrix bemühte sich wirklich. Letztendlich platzte dann auch ihr der Kragen. Sie organisierte einen Bus für die individuell abreisenden Gästen.
Zehn Minuten vor Abfahrt des RE nach München kamen wir am Hbf an. Hetzen wollte ich nicht. So nahmen wir dann den Zug um 12:19 Uhr. So konnten wir uns mit Proviant eindecken.
Um 12:19 Uhr ging es planmäßig in Passau ab. Über Plattling, Landshut, Freising ging es nach München. Wir erreichten den Zwischenstopp um 14:49 Uhr. Nun hatten wir noch fast drei Stunden Aufenthalt. Im Gosch Sylt im Hbf nahmen wir eine Mahlzeit zu uns, so dass wir gestärkt nach Hause fahren konnten. In meiner DB-App sah ich, dass der EC 216 nach Saarbrücken schon 20 Minuten Verspätung hatte Grund: techn. Störung am Zug. Und wieder ging es los. Gibt es mal eine Zugfahrt für mich, die problemlos abläuft? Im Geiste sah ich schon den Zugausfall. In diesem Fall wäre es mit dem ICE nach Mannheim gegangen, von dort aus ins Saarland. Zum Glück kam der Zug mit 25 Minuten Verspätung.
Unterwegs hatten wir dann in Amstetten (Würt) einen außerplanmäßigen Halt. Wieder wurde eine Störung angezeigt. Wir wurden aufs Gegengleis umgeleitet, da der ICE aus München direkt hinter uns war. Das Zugpersonal ging auf Spurensuche. Zum Glück fanden sie die Ursache. Und die war dann mit einer Folie provisorisch behoben (eine Scheibe war geborsten).
Unseren Zielbahnhof Saarbrücken Hbf erreichten wir dann mit 40 Minuten Verspätung. Unser „Taxi“ stand schon bereit (mein Vater kam uns abholen). Gegen 23:30 Uhr waren wir wieder zu Hause.
Danach wurde es auch schon wieder Zeit, zurück nach Dürnstein zu fahren. Am Anleger angekommen, merkten wir, dass die Schiffe den Platz getauscht hatten. Die ALENA lag nun außen. Und machte sich startklar Richtung Passau.
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Blöd war mal wieder die Auslaufzeit: sie überschnitt sich mit dem Mittagessen. Meine Mutter ging zum Essen, ich aufs Sonnendeck. Die Fahrt durch die Wachau wollte ich mir keinesfalls entgehen lassen. Und es hat sich gelohnt.
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Am Anleger in Dürnstein lag bereits die ALENA. Die befand sich auf der Rückreise vom Donau-Delta nach Passau. Wir dockten an. Und wieder hieß es: Ausgang übers Sonnendeck.
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Nun ging es nach Krems. Auch hier machten wir einen Rundgang. Es war Samstag, Markttag, die Stadt war voller Menschen. Zudem fand gerade das Marillenfest statt.
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Nun ging es 37 km im Kanal weiter, ehe wir wieder auf die Donau zurückkehrten. Die Ankunftszeit in Bratislava war für 14:30 Uhr vorgesehen.
Etwas später als im Programm angekündigt, fand dann um 11 Uhr die Informationsveranstaltung zur Ausschiffung in der Lounge statt. Reiseleisterin Aretz kam der Bitte eines Passagiers nach, der darum gebeten hatte, diese nach dem Schleusengang durch zufuhren.
Leider blieben für mich nur die Bilder vom Sonnendeck. Da ich bisher nur einmal geimpft worden war, durfte ich nicht vom Bord. Ebenso auch die Ungeimpften. Nur die vollständig Geimpften (dazu gehörte Johnson & Johnson mit Einmalimpfung) durften in die Stadt. Somit musste ich leider schweren Herzens den Ausflug stornieren. Alleine wollte meine Mutter nicht vom Schiff. Aber mir bleibt noch die Option Wien im Oktober: dann werde ich von dort einen Tagesausflug per Zug in die Slowakei machen. Immer vorausgesetzt, es wird nicht wieder alles dicht gemacht.
Nach dem Mittagessen ging es weiter mit dem Auslfug „Stadtrundfahrt“. Den hätte ich mir sparen können, auf eigene Faust wäre hier besser gewesen. Mit der gleichen Reiseleiterin ging es durch Budapest. Unser erstes Ziel und wenn man es genau nimmt, auch einziges Ziel war die Matthiaskirche mit der Fischerbastei im Burgviertel Var auf der Budaer Seite im 1. Stadtbezirk. Dort machten wir zunächst einen Spaziergang. Danach eine ausführliche Besichtigung der Kirche. Kurze Freizeit. Danach eine Panoramafahrt ohne Stopp durch Budapest.
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Die Stadtrundfahrt bestand aus einer Panoromafahrt ohne Fotostopp. Es wäre durchaus möglich gewesen, da ein bißchen mehr zu sehen. Zumindest mal die Basilika wäre drin gewesen. Und die Markthallen schliessen um 17:30 Uhr. Die vorgezogen zu Beginn des Ausfluges vorgezogen, wäre eine tolle Sache gewesen. Von Phoenix aus hätte man hier in Budapest das Abendessen mal ausnahmsweise auf 20 Uhr verschieben können. Somal wir in Budapest erst um 22:30 Uhr ausgelaufen sind. Bitte nicht falsch verstehen. Das soll auch kein Gemecker sein. Es hätte einfach nur einfach besser laufen können. An der Liegezeit (13:00 - 22:30 Uhr) hat es nicht gelegen. Budapest ist definitiv ein Highlight auf der Donaureise. Meine Meinung. Um rechtzeitig zum Abendessen an Bord zu sein, standen wir unter Zeitdruck.
Nach Rückkehr zum Schiff machte ich mich noch einmal selbst auf Achse. Ich blieb aber in Hafennähe. Markthalle, Franz-Josef-Brücke.
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Nach dem Abendessen fuhren noch Passagiere zum einem ungarischen Folkloreabend. Wir machten es uns unterdessen auf dem Sonnendeck bequem. Am Bug. Dort gab es einen schönen Sonnenuntergang.
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Um 22:30 Uhr ging es dann los. Die nächtliche Panoramfahrt durch Budapest. Ein unglaubliches Erlebnis. Das Sonnendeck war voll. Keiner wollte das verpassen.
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Ich hatte den Ausflug "Donauknie" gebucht. Gegen 8:15 Uhr verließen wir das Schiff. Die MS ADORA fuhr weiter nach Budapest, wir gingen auf Entdeckungstour. 28 Passagiere hatten diesen Ausflug gebucht. Unsere Reiseleiterin hieß Elisabeth. Zunächst ging es zum Dom mit einem fantastischen Ausblick auf die Donau. Ausgiebige Dombesichtigung.
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Nach diesem Zwischenhalt ging es nun weiter nach Budapest. Die MS ADORA hatte dort an die MS BELVEDERE angedockt. Das erinnerte mich an die Nilkreuzfahrt 2006. Dort ging es aber teilweise über sieben Schiffe. Kurze Verschnaufspause und Mittagessen, bevor es gegen 15 Uhr weiter ging.
Es war schon mein 2. Besuch. Ich finde das beeindruckend, wie schlicht und einfach es da los geht, und auf einmal stehst Du dann vor dem Prunksarkophag von Maria Theresia und ihrem Mann, und wie es dann wieder schlichter wird. Ich wäre mit meiner Mutter auch in die Hofburg gegangen, Zeit wäre noch gewesen. Aber sie wollte nicht. Da hat sie was verpasst - meine Meinung.