Nicko Cruise hat die Reise deswegen gecancelt, weil sie sich schon abgezeichnet hat, dass für diesen Reisetermin die Mindestanzahl von 89 Passagieren nicht zusammenkommt. Warum man dann die Reise überhaupt angeboten hat, ist mir "schleierhaft". Endlich hat mal der Preis gestimmt und dann sowas. Nun gut, es ist so entschieden worden, ändern kann ich nix.
Die Reise mit der AIDAprima ist nun mehr als eine Ersatzreise. Ich freue mich auf das Schiff und die Route. Norwegen im Herbst hat auch bekanntlich auch seinen Reiz.
Da meine Flusskreuzfahrt mit Nicko Cruise gecancelt worden ist, habe ich heute die Alternative gefunden.
Ich werde nun über meinen 56. Geburtstag in den Fjorden von Norwegen cruisen. Mit AIDA. Und zwar mit der Prima.
Das Schiff kenne ich bereits von einer Schiffsbesichtigung von 2016. Somit gibt es ein Wiedersehen.
Die Reise geht ab Hamburg. Anreisen werde ich - natürlich - mit der DB.
Ich reise einen Tag vor Abfahrt an und bleibe nach der Kreuzfahrt noch das Wochenende in Hamburg.
Vielleicht gönne ich mir da mal ein Musical. Sonntagmorgen werde ich dann auf dem Fischmarkt aufschlagen.
Hier die Route:
Tag
Datum
Hafen
Ankunft
Abfahrt
1
07.10.2023
Hamburg
18:00
2
08.10.2023
Seetag
00:00
00:00
3
09.10.2023
Bergen
09:00
17:30
4
10.10.2023
Geirangerfjord
11:00
21:00
5
11.10.2023
Alesund
07:00
16:30
6
12.10.2023
Stavanger / Lysefjord
10:00
20:00
7
13.10.2023
Seetag
00:00
00:00
8
14.10.2023
Hamburg
09:00
Die Liegezeiten sind wie immer hervorragend. An meinem Geburtstag werde ich mir das Rossini gönnen. Für mich jedes Mal ein Muss auf den AIDA-Schiffen. Das wird dann bereits meine 7. Reise mit den Rostockern sein. Zum 1. Mal werde ich dann auf AIDA eine Innenkabine haben. Ich zahle keinen Aufpreis mehr. Der EZ-Zuschlag ist hoch genug. Zum Schlafen reicht es. Nun kann es los gehen mit der Planung und Vorfreude bis zum Herbst.
Tag 16: 11.09.2022 - Ankunft in Bremerhaven, Ausschiffung und Nachprogramm Hamburg
Distanz
Bremenhaven
Kiel
145 Seemeilen = 268 km
Ankunft
08:00 Uhr
Liegeplatz
Columbuskaje 1
Ausschiffung
09:00 Uhr
Laufleistung:
22.490, ca. 15 km
Eine Stunde früher als geplant erreichten wir unseren Ausgangshafen Bremerhaven. Noch einmal das gute Frühstück genießen. Die Kabinen mussten bis 8:30 Uhr geräumt sein. Nach dem Frühstück warteten wir in Harrys Bar auf die Ausschiffung. Adressenaustausch mit meiner Reisebekanntschaft. Kurz nach 9 Uhr konnten wir dann das Schiff verlassen. Mein Zug nach Hamburg fuhr erst um 13:19 Uhr, so dass ich mir Zeit lassen konnte. Mit dem Shuttlebus (7 €/Person) ging es zum Hauptbahnhof.
Diesmal war die Bahn pünktlich. Ohne besondere Vorkommnisse ging es nach Hamburg, wo ich um 14:28 Uhr in Altona ankam. Handgepäck im Schließfach verstaut (Koffer ging mit Tefra gesondert auf die Heimreise), dann ab auf die "Piste". Das Wetter spielte mit, so dass ich gut laufen konnte. Mit dem Bus 111 fuhr ich vom Bahnhof zum Fischmarkt. Von dort dann alles zu Fuss. An diesem Tag lagen die AIDAsol in Altona und die MS Europa in der Hafen-City.
Vorbei am Fischmarkt an den Landungsbrücken vorbei Richtung Speicherstadt. Kurzer Abstecher zum Michel.
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Für das Wunderland hatte ich ein Ticket für das Zeitfenster von 18:30 - 19:00 Uhr. Eine gut gewählte Zeit, es war nicht mehr überlaufen. Dort blieb ich bis zum Schluss um 21 Uhr. Danach gemütlicher Spaziergang zu den Landungsbrücken. Von dort mit der U-Bahn zurück nach Altona. Die restliche Zeit saß ich am Bahnhof ab. Ich konnte und wollte auch nicht mehr.
Der ICE wurde frühzeitig bereit gestellt. Bis 6 Uhr hatte ich jetzt Zeit, mich zu "erholen". Der Zug fuhr planmäßig in Altona ab und kam auch pünktlich in Mannheim an. Nach einem kurzen Umstieg ging es dann mit dem ICE Richtung Paris weiter. Um 8 Uhr erreichte ich Saarbrücken. Gegen 9 Uhr war ich wieder zu Hause. Eine tolle Reise war zu Ende.
Fazit: Es war trotz Corona eine total entspannte Kreuzfahrt. Aufgrund zahlreicher Absagen war das Schiff nicht voll ausgelastet. Die Route hoch interessant.
Überrascht hat mich Visby / Gotland. Danzig ist wunderschön. Marienhamn ist nett, muss ich aber kein 2. Mal haben. Von Helsinki war ich ein wenig enttäuscht. Tallinn war ein Genuss. Der absolute Höhepunkt war die zweimalige Passage durch den Nord-Ostsee-Kanal. Schade um Karlskrona. War leider nicht zu ändern. Serive an Bord 1A, das Essen absolut Spitze.
Sollten Preis und Route wieder mal stimmen, werde ich auf jeden Fall wieder buchen, auch wenn Phoenix höherpreisig ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte in allen Belangen.
Am Abend fand die Crew-Show statt. Auch diesmal war das Theater bis auf den letzten Platz gefüllt. Begeisterung pur. Es gab sogar eine Zugabe.
Tag 14: 10.09.2022 - Kiel / Deutschland und Nord-Ostsee-Kanal-Passage
Ankunft:
08.00 Uhr
Alle an Bord
12:30 Uhr
Abfahrt:
13:00 Uhr
Sonnenaufgang:
06:43 Uhr
Sonnenuntergang:
19:48 Uhr
Laufleistung:
13.192 Schritte, ca. 9 km
Kleiderempfehlung:
Gala
Nächstes Ziel:
Bremenerhaven
Rechtzeitig zum Sonnenaufgang war ich oben. Das Einlaufen in die Kieler Förde ist immer wieder schön - egal wie oft man das schon erlebt hat. Kaffee gab es auch schon.
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Gegen 11 Uhr waren wir zurück am Schiff. Das Wetter besserte sich. Um 12:30 Uhr fand auf dem Lido-Deck das "MS Amadea Stadlfest" statt. Mit Freibier und bayerischen Schmankerl. Nachdem der Küchenchef und seine Helfer das Spanferkel präsentiert hatte, war das Buffet eröffnet.
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Dann konnten wir einfahren. Es ging Richtung Brunsbüttel. Während im Laufe des Nachmittags wurde mir unwohl. Lagen mir die Weißwürste oder das Bier im Magen? Es wurde immer schlimmer. Am Ende musse ich Gala-Abend-Essen und Abschieds-Cocktail ausfallen lassen. Eine eiskalte Cola brachte mir ein "Déja-vu-Erlebnis". Gegen 22 Uhr wurde es allmählich besser, so das ich zumindest das Schleusen in Brunsbüttel miterleben konnte. Wieder auf der Elbe ging es nun Richtung Nordsee. Und ich in die Kabine.
Am Abend fand im Theater die Crew-Show statt. Und auch diesmal war diese brechend voll. Unsere Tischkellnerin G. trat auch auf. Sie gab "Atemlos durch die Nacht" zum Besten. Ganz ehrlich: da waren schon einige dabei, die das Zeug hätten, als Sänger Karriere zu machen. Mit einem Pina Colada ließen wir danach in Harry's Bar den Tag ausklingen.
Hier noch ein paar Eindrücke vom Schiff; weitere werden folgen:
Sorry, mein Reisebericht wäre jetzt fertig. Leider kam mir eine Erkältung (tja, das gibt es auch noch) in die Quere. Ich hoffe, bis Anfang nächster Woche fertig zu sein Zum Glück haben wir ja verlängertes Wochenende.
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Gegen 6 Uhr wurde ich wach. Das Schiff "schaukelte" ganz schön. Blick durchs Bull-Auge. Hoppla, was war da los? Die Sonne ging gerade auf. Die Wellen "türmten" sich. Dem Treiben sah ich eine Weile zu. Krass, wenn man die Kabine an der Wasserlinie hat und zudem noch im Bug. Das war Seefahrt der "besten Art und Weise".
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Ich zog mich an, ging zum Frühstück. Inzwischen war die Sonne verschwunden und eine schwarze Front zog am Horizont auf. Im Restaurant blieb es heute sehr überschaubar.
Mit meinen Laptop bewaffnet suchte ich mir einen Platz in der Vista-Lounge. Ich wollte meine Reisebilder-Ausbeute sichten und an meinem Reisebericht weiter schreiben. Meine Reisebekanntschaft kam etwas später. Doch weit kam ich leider nicht. Mir wurde schlecht. Ich musste aufgeben. Von der Brücke kam die Ansage, dass Karlskrona nicht angelaufen werden konnte. Dort hätten wir tendern müssen. Bei Windstärke 7 und 4-5 m hohe Wellen einfach unmöglich. So kamen wir wider erwarten zu einem reinen Seetag. Unser neues Ziel war nun Kiel. Bis zum Mittagessen blieb ich in der Kabine. Dann ging es wieder. Das Wetter besserte sich, der Wind flaute ab. Am späten Nachmittag hatten wir wieder normale See.
Inzwischen war ich wieder zurück auf dem Schiff. Meine Reisebekanntschaft kam kurze Zeit später. Auf Deck 9 beobachten wir das Auslaufen der AIDAmar. Kurze Zeit später ging es auch für uns weiter. Richtung Karlskrona in Südschweden.
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Nach dem Abendessen fand in der "Atlantik-Lounge" die "ABBA-Show" statt. Das Theater war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Show war großartig. Das Show-Ensemble musste eine Zugabe machen. In der "Harry's Bar" ließen wir diesen tollen Tag in Schweden ausklingen.
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Phoenix stellte einen Shuttle-Bus. Ich holte mir das Ticket nach dem Frühstück. Auch in Stockholm wollte ich auf eigene Faust los. Meine Bekannte hatte auch hier einen Ausflug gebucht. Um 10 Uhr startete ich meinen Ausflug. In der Stadt war die "Hölle" los. Vier Kreuzfahrtschiffe + die anderen Touristen - Stockholm war "überlaufen". Corona - war da was? Anscheinend nicht. Die Haltestelle für den Shuttle-Bus war die Oper.