Beiträge von DirtyDancer

    Hallole,

    wir sind da ganz entspannt - ungewöhnlicherweise sogar meine Frau :-).

    Wir machen ja 3 Tage Vorprogramm in der D.R., fliegen also bereits am 17.3.

    Deadline für die kostenlose Stornierung des Hotels ist der 14.3., alle anderen Reisekomponenten (Flüge, Ausflüge, Transfers) sind bis 1 Tag vorher kostenlos stornierbar bzw. umbuchbar.

    Bei Storno der KF durch TC bzw. Einreiseverbot durch die D.R. vor dem 14.3. wird alles storniert und nach Alternativen geschaut (irgendwo an Land :-).

    Bei Storno der KF durch TC nach dem 14.3. werden wir am 17.3. trotzdem in die D.R. fliegen, dann wird das Hotel verlängert und es werden 2 Wochen Badeurlaub.

    Das Einzige, was diese Alternativen durcheinanderbringt, wäre ein Einreiseverbot durch die D.R. zwischen dem 14.3. und 17.3., dann wären ca. 500$ für das Hotel futsch, wenn es nicht dann aus Kulanz sogar günstiger oder kostenlos storniert werden kann, ggf. indem wir anbieten, auf ein Hotel derselben Kette z.B. in Spanien umzubuchen.

    Das war jetzt rein die finzanzielle Betrachtung. Klar, richtige Vorfreude kommt nicht auf. Aber Panik hilft nicht. Und irgendeine Reise, wohin auch immer, wird sich als Alternative sicher ergeben, da sind wir vollkommen offen. Drei Wochen daheim bleiben werden wir nicht (den Urlaub verschieben geht von AG-Seite aus nicht, das es noch 2019er Urlaub ist, der bis März 2020 genommen werden muss). Es gibt ja erstaunlicherweise noch viele attraktive Reiseländer, die keinerlei Einreisebeschränkungen haben, z.B. Südafrika.

    Dass ihr das mit Kinder natürlich nicht ganz so entspannt seht wie wir, kann ich nachvollziehen!

    Grüße aus dem Schwabenland,

    Markus

    Hallole,

    (vielleicht) unangenehme Infos für Euch:

    Jamaika weitet ab sofort (10.03.2020) und auf zunächst unbestimmte Zeit die bereits für China, Südkorea, Singapur, Iran und Italien geltende Einreisesperre auch auf aus Deutschland, Frankreich und Spanien kommende Reisende aus. Ausschließliches Entscheidungskriterium für die Zurückweisung ist der Aufenthalt in einem (oder Transit durch eines) der genannten Länder innerhalb der letzten 14 Tage. Ob die Person bereits Symptome einer Erkrankung zeigt oder nicht, spielt für das Einreiseverbot keine Rolle.

    Quelle: Homepage der Deutschen Botschaft Kingston/Jamaika

    Jetzt ist das Schiff ist ja nicht "Deutschland", von daher hoffe ich für Euch, dass TUI Cruises am 23.3. überhaupt anlegen darf und diejenigen dort aussteigen dürfen, die bereits 14 Tage an Bord sind. Nur wir (die am 20.3. [eventuell] an Bord gehen - wenn nicht abgesagt wird) werden am 23.3. das Schiff nicht verlassen dürfen.

    Wenn wir am 20.3. an Bord gehen sollten, könnte Ocho Rios am 22.3. evtl. auch ein Problem werden (und vielleicht gecancelt werden), wenn die dortigen Behörden eine Separierung der alten/neuen Gäste nicht vornehmen wollen.

    Oder Jamaika sagt: Ihr potentiellen Aussteiger hattet jetzt 3 Tage lang Kontakt zu Personen aus Deutschland, deshalb lassen wir Euch nicht an Land.

    Knifflig, knifflig, jetzt "rächt" sich das an sich nicht unsinnige Konzept mit den zwei Wechselhäfen.

    Im zweitschlimmsten Fall ist für Euch die Reise bereits am 20.3. in La Romana zuende.

    Im schlimmsten Fall hat die Dom. Rep. dann auch schon dicht gemacht. Wenn die auch die 14 Tage Regel anwenden, dürftet Ihr auch nicht von Bord, da Ihr (zumindest die große Mehrheit) ja 12 Tage vorher in Deutschland wart...

    Es nervt nur noch.

    Ich fühle mit Euch!

    Grüße aus dem Schwabenland,

    Markus

    Hallole,

    Grand Cayman wäre doch ein netter Alternativhafen zu Jamaika. Ich bin echt gespannt, was TC jetzt macht. Entweder wird abgesagt oder das Schiff wird ab 23.3. halb leer, weil in Montego Bay keiner mehr an Bord kommen kann. Das Schiff ist ja nicht "Deutschland", von daher wäre es theoretisch möglich, diejenigen dort aussteigen zu lassen, die bereits 14 Tage an Bord sind. Nur wir (die am 20.3. an Bord gehen) werden in diesem Fall das Schiff nicht verlassen dürfen.

    Oder Jamaika sagt: Ihr potentiellen Aussteiger hattet jetzt 3 Tage lang Kontakt zu Personen aus Deutschland, deshalb lassen wir Euch nicht an Land.

    Knifflig, knifflig, jetzt "rächt" sich das an sich nicht unsinnige Konzept mit den zwei Wechselhäfen.

    Im zweitschlimmsten Fall ist für diejenigen, die bis Montego Bay (23.3.) an Bord bleiben sollten, die Reise bereits am 20.3. in La Romana zuende .

    Im schlimmsten Fall hat die Dom. Rep. dann auch schon dicht gemacht. Wenn die auch die 14 Tage Regel anwenden, dürften diejenigen auch nicht von Bord, das sie ja 12 Tage vorher in Deutschland waren.

    Es nervt nur noch.

    Vor lauter Aufregung kann ich nicht schlafen.

    Am meisten Sorge macht mir jetzt, was mit Seerose14 , Mowo , KuckuckB und allen anderen passiert, die erst am 23.3. zusteigen wollen und jetzt nicht mehr nach Jamaika einreisen dürfen. Ich fühle mit Euch!

    Grüße aus dem Schwabenland,

    Markus

    Hallole,

    wir haben schon einen Plan B. Südafrika (an Land - wenn wir dort noch 'reingelassen werden - ebenezer Helmut, wir werden wegen Tipps dann auf Dich zu kommen, wenn's recht ist). Jetzt muss nur noch TC in die Pötte kommen und unsere Reise absagen. Deadline für uns ist Samstag, das ist der letzte Tag, an dem wir unser Hotel (Vorprogramm Dom. Rep.) kostenlos stornieren können. Flug umbuchen geht bei Air France noch bis zum Checkin.

    Richtig hart könnte es jetzt für nivivama werden, jetzt innerhalb wenigen Tage evtl. zum zweiten Mal umplanen zu müssen.

    Grüße aus dem Schwabenland,

    Markus

    Jamaika weitet ab sofort (10.03.2020) und auf zunächst unbestimmte Zeit die bereits für China, Südkorea, Singapur, Iran und Italien geltende Einreisesperre auch auf aus Deutschland, Frankreich und Spanien kommende Reisende aus. Ausschließliches Entscheidungskriterium für die Zurückweisung ist der Aufenthalt in einem (oder Transit durch eines) der genannten Länder innerhalb der letzten 14 Tage. Ob die Person bereits Symptome einer Erkrankung zeigt oder nicht, spielt für das Einreiseverbot keine Rolle.;(;(;(;(;(

    Quelle: Homepage der Deutschen Botschaft Kingston/Jamaika

    Hallole,

    auch ich würde umbuchen, wenn TC die Möglichkeit bietet, aber einzig aufgrund der Gefahr, bei einer Quarantäne in der Innenkabine festzusitzen. Wenn sich die Möglichkeit für ein Upgrade in eine Balkonkabine (z.B. anstatt 20% Reisepreisermäßigung woe bei der Asien-Tour) ergäbe, sähe es schon leicht besser aus. Unsere Flüge (Air France) sind kostenlos umbuchbar, unser Hotel in der Dom. Rep. (vor KF-Beginn) ist bis 3 Tage vorher kostenlos stornierbar, ebenfalls alle gebuchten Transfers, wir würden also auf keinerlei Kosten sitzen bleiben.

    Grüße aus dem Schwabenland,

    Markus

    Jetzt bin ich doch mal neugierig DirtyDancer … hast du das aus der Presse (und wenn von wo, interessante Quelle) oder arbeitest du bei einem der genannten Unternehmen das du das so präzise weißt:/

    Hallole,

    es gibt hier im Forum leider keinen Ironie-Smiley, daher habe ich "Duck und wech" verwendet. Zur Verdeulichung im Originalbeitrag Hinweis auf Ironie ergänzt. Sorry an alle, die mich missverstanden haben!

    Grüße aus dem Schwabenland,

    Markus

    Hallole,

    die Stornoregelung von Royal Caribbean gilt wohl (aktuell) für alle Tochterfirmen mit mehr als 50% Beteiligung. Da bei TUI Cruises 50% in Hannover hängen, muss hier TUI wohl mitreden.

    IRONIE EIN

    Dass in Deutschland alles etwas langsamer geht, wissen wir ja...

    Am Wochenende geht in Deutschland schonmal überhaupt nichts.

    Am Montagmorgen amerikanischer Zeit (Montagnachmittag deutscher Zeit) wird Royal Caribbean eine Videokonferenz mit TUI machen. Danach muss TUI erstmal drüber schlafen. Also wird sich bei TUI Cruises bis Dienstag nichts tun.

    IRONIE AUS

    Duck und wech

    Markus

    Hallole,

    so sieht eine kundenfreundliche Regelung aus (Carnival):

    • Wenn unsere Gäste vor dem 6. März 2020 gebucht haben und ihre Urlaubspläne ändern möchten, können diejenigen, die Abfahrten zwischen jetzt und dem 31. Mai gebucht haben, ihre Buchung auf einen neuen Termin verschieben und erhalten einen Future Cruise Credit (FCC)* in Höhe des nicht erstattungsfähigen Stornobetrages (bezieht sich lediglich auf die Kreuzfahrtleistung, nicht jedoch auf Flüge, Hotels, Transfers etc.).

    • Gäste, die zwischen dem 9. und 31. März abreisen, können ihre Buchung bis zu 3 Tage vor der Abfahrt auf einen späteren Termin umbuchen. Wenn die Kreuzfahrt zwischen dem 6. und 8. März startet, können sie sich außerhalb unserer Öffnungszeiten, gerne an die Hotline in den USA wenden: 001 800 7647419.

    • Gäste, die zwischen dem 1. April und dem 31. Mai abreisen, können ihre Buchung bis zum 31. März auf einen späteren Termin umbuchen.

    Grüße aus dem Schwabenland,

    Markus

    Hallole,

    um einfach mal auf den (neuen) Titel des Threads einzusteigen: wie sehe ich die Auswirkungen des Corona-Virus auf meine Kreuzfahrt vom 20.3.-3.4. (Mittelamerika 1) mit 3 Vorübernachtungen in der Dom. Rep.? Eine (hoffentlich) sachliche Einschätzung:

    1) Angst vor dem Virus an sich ist relativ gering. Einerseits ist die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung statistisch relativ gering, andererseits ist in unserer Altersgruppe (ca. 50) und aufgrund der nicht vorhandenen "passenden" Vorerkrankungen ein schlimmer Krankheitsverlauf relativ unwahrscheinlich.

    2a) Die Gefahr, dass die Dom. Rep. sich dem Beispiel Israels anschliesst und die Einreise aus Deutschland quasi verbietet (vor unserer Anreise): Ist sicher latent vorhanden. Aber in diesem Fall wird TC die Kreuzfahrt nicht durchführen können und und die Kosten zurückerstatten. Dasselbe für gilt den individuell gebuchten Flug (Air France). Damit könnten wir max. auf den Kosten für die erste Nacht im Hotel sitzenbleiben, das ist verschmerzbar.

    2b) Die Gefahr, dass die Dom. Rep. sich dem Beispiel Israels anschliesst und die Einreise aus Deutschland/Frankreich etc. quasi verbietet (während wir auf der Insel oder bereits auf dem Schiff sind): Ist sicher latent vorhanden. Damit müssten wir uns wahrscheinlich einen anderen Rückflug organisieren, da die Dom. Rep. aus den betroffenen Ländern dann wohl nicht mehr angeflogen wird (siehe Israel). Da sehe ich für uns das kleinere Problem, da Air France in diesen Fällen erfahrungsgemäß einen guten Service bietet (wir würden dann - wenn die USA nicht auch ausgeschlossen werden - wohl auf das SkyTeam-Mitglied Delta umgebucht werden und anstatt via Paris via Atlanta nach Stuttgart fliegen).

    3) Die Gefahr, dass uns in einzelnen Häfen das Einlaufen verboten wird: ist nicht unwahrscheinlich. Aber das ist ein Punkt, mit dem wir leben können, dann gibt es eben 1-2-3 Seetage mehr. Das Schiff bietet genug Möglichkeiten.

    4) Der Fall, dass die Kreuzfahrt durch TUI Cruises (aus welchem Grund auch immer) abgesagt wird, während wir schon in der Dom. Rep. sind (oder auf dem Weg dorthin). In dem Fall würden wir unseren Hotelaufenthalt in der Dom. Rep. verlängern. Wenn auch nicht um 14 Tage, sondern um vielleicht 7-9 Tage, Der Rückflug ist (in unserem Fall) problemlos kostenlos auf einen früheren Zeitpunkt umbuchbar (Air France bietet das aktuell kostenlos für alle Flüge weltweit an)

    5) Die Gefahr, dass das Virus während der Reise auf dem Schiff festgestellt wird und wir 14 Tage land in die Kabine eingesperrt werden. Wahrscheinlichkeit: nicht einschätzbar. Worst case, gerade für uns in einer Innenkabine, mit Balkon wäre das sicher weniger schlimm. Wenigstens die Umbuchung des Rückfluges wäre gesichert (siehe 4), aber Spass wird das sicherlich keiner. Aber solange TUI Cruises (wie aktuell noch) auf den Standard-Stornobedingungen/-kosten besteht, werden wir aufgrund dieses Risikos nicht stornieren/umbuchen.

    Grüße aus dem Schwabenland,

    Markus