Beiträge von marielaurin

    Das Nachtinsulin muss gekühlt werden und das wird auch erst zur Nacht gespritzt.

    Ihr kühlt Insulinampullen, die im Gebrauch sind? Mit dem Pen in den Kühlschrank? 8| Ui ui ui, da fragt aber bitte nochmal euren Arzt, auch wenn das hier nicht Thema ist, Pens und sich im Gebrauch befindendes Insulin haben gar nichts im Kühlschrank zu suchen! Meine Tochter hat Typ 1 und wir kühlen nur die "Vorräte". Die Ampullen, die bereits im Gebauch sind können drei, vier Wochen bei Zimmertemperatur locker überstehen.
    Gekühltes Insulin schmerzt beim Spritzen und wirkt auch nicht ausreichend!
    Wenn es arg heiß ist (über 40 Grad), sollten die aktuell genutzten Insulinampullen auf Raumtemperatur runtergekühlt werden, dazu gibts die tollen Frio-Taschen.

    Zur Kühlmöglichkeit: Auf der MS1 wurde uns die Minibar am letzten Abend unausgeräumt offen gelassen. Ich habe an der Rezeption nach einer Kühlmöglichkeit gefragt, weil in der Abreiseinfo von der Schließung der Minibars die Rede war. Die Info ging sofort weiter an den Service und die Minibar blieb offen.

    Wenn keine Minibar vorhanden ist, geben wir eine Tupperdose mit unserem Insulin in die Küche oder ins Hospital, geht ja nur um Ampullen, die wir später mal brauchen, wenn die leer sind, die wir im Gebrauch haben. Man sieht ja, wie lange man noch auskommt, dann kann man auch problemlos planen, wann man eine neue Ampulle braucht.

    Unsere erste Reise ist leider vorbei - wir bekamen viele gute gemeinte Ratschläge ("Nehmt euch nen Regenschirm und was Warmes zum Anziehen mit, Fleece und Softshell!"), und es kam: Sonne pur, relativ warm, wunderbar :-)

    Wir waren zu viert (mit Kindern 11 und 13 Jahre) in einer Innenkabine, ich hätte nicht gedacht, dass das so gut funktioniert bzw. vom Platzangebot klappt, war aber absolut problemlos. Wir haben grundsätzlich in der Außenalster oder bei LaVela gegessen bzw. gesessen und unser Essen vom Gosch, LaVela und Anckelmann geholt, auch das war sehr sehr toll, nicht ganz so "wuselig" wie beim Anckelmann selbst. Wir waren zu sechst zum Essen, da war es beim Anckelmann fast unmöglich, einen Tisch zu bekommen, weil sich auch gerne mal Zweiergrüppchen an Sechsertische setzen. Im Endeffekt haben wir im LaVela und der Außenalster viel angenehmer gesessen, nur der Weg zum Buffet war halt weiter, das war uns aber egal. Das Atlantik fand ich schrecklich, unten war es superstickig und laut ohne Ende, wir waren nur einmal zum Frühstück dort am zweiten Tag und sind dann "umgezogen".

    Brücken- und Küchenführung waren sehr interessant, wir haben einen TUI-Ausflug im Geirangerfjord gemacht und sonst alles auf eigene Faust.

    Und heute sind wir wieder zu Hause und ... es regnet. Was genau war Regen nochmal? In Norwegen gabs das nicht ;)