Beiträge von markus
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29.06.23
Riga
Zunächst noch ein Hinweis zu Visby, am Kreuzfahrthafen hätte die Möglichkeit bestanden für 10 oder eher 12 € einen öffentlichen Shuttlebus für beliebige viele Fahrten zum Zentrum, bzw. zurück zum Hafen zu nutzen.
Gestern gab es noch ein Essen im Ankelmannsplatz. Ich hatte den Kümmelbraten mit Bratkartoffeln und Rosenkohl. Das war in Ordnung. Überhaupt gehe ich gerne zur Bratenstation, wenn ich dort zum Mittagessen oder Abendessen bin.
Danach ging es mal direkt auf die Kabine, den wir waren heute beide ziemlich geschafft. Und da uns ja die Zeitumstellung wieder eine Stunde nimmt, war das auch besser so.
Jetzt aber zu Riga.
Um 7.00 war ich dann auch wach und konnte kurz darauf das Verlassen des Rigaer Meeeresbusen und das erreichen des Flusses Daugava erleben. Zunächst landschaftlich sehr schön, kommt mit der Nähe zu Riga auch Industrie in den Blick. In Riga dann angekommen zeigt sich die Stadt als moderne und weiterhin aufstrebende Stadt, schaut man Richtung Altstadt erkennt man einige der historisch relevanten Gebäude Rigas und man freut sich darauf diese später auch aus der Nähe sehen zu können. Zum Liegeplatz kann ich nur sagen zentraler kann es kaum sein für eine Großstadt. Überpünktlich legen wir kurz vor 8:30 an und da wir Zeit bis 19.00 haben bleibt auch ausreichend Zeit um die nahegelegene Altstadt Rigas kennenzulernen. Nach einem kleinen Frühstück verlassen wir kurz nach 11.00 das Schiff. An der Anlegestelle gibt es außer der MS 6 und der Europa von HL nichts unmittelbar Interessantes zu sehen. Die Gäste die über Mein Schiff Ihre Hop on Hop off Tickets erworben haben treffen sich innerhalb des eingezäunten Bereichs, die übrigen Interessierten können die Tickets direkt nach verlassen des Geländes erwerben. Wenige hundert Meter entfernt gibt es Ausflugsboote, die Fahrten z.B. für 15€ anbieten. Im Zentrum fuhr natürlich auch eine Bimmelbahn.
Viele der historischen Gebäude sind nur Nachbauten, den auch in Riga wurde über die Jahrhunderte viel zerstört und erst in den letzten Jahrzehnten gab es die Möglichkeit diese wieder aufzubauen. Ich finde das ist in Riga auch sehr gut gelungen und so verbindet die größte Stadt des Baltikums (teilweise) Altes und Neues in sehr harmonischer Weise. Highlights der heutigen Tour sind der Dom, das Häuserensemble „Drei Brüder“, das Rigaer Schloss und das Schwarzhäupterhaus und es gibt noch einige mehr. Und nach der Tour muss ich sagen, Riga ist sicherlich ein besonders schöner Hafen auf einer Ostseetour. Heute ist Riga aber auch ein heisses Pflaster, den es ist bis zu 25 Grad warm (die sich aber noch wärmer anfüllen) und hat somit den bisher heißesten Tag der Tour. Nach nochmals heftig viel Kopfsteinpflaster überlege ich nun ernsthaft in den nächsten Tagen doch mal in einen Ausflugsbus zu steigen. Morgen erreichen wir Tallinn geplant gegen 19.00, was bedeutet wir haben uns scheinbar erneut das bummeln verdient.
Aber jetzt geht es erstmal ans sortieren der Fotos.
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uschisiggi, Elbflorentina hat scheinbar einen guten Blick für Süßes. Zwei Kugeln, da lag der Preis bei 80 SEK. Für 2x2 Kugeln lag der Preis dann bei unglaublich günstigen 155 SEK. Die kleine Waffel war übrigens umsonst.

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28.06.23
Visby/Gotland
Heute ist ein Blauer Tag und das bedeutet es gibt kein gedrucktes Tagesprogramm auf die Kabine. Hochgerechnet bedeutet das, die gesamte Flotte spart mit dieser Aktion 130 Kilo wertvolles Papier. An der Rezeption darf man sich aber falls gewünscht ein gedrucktes Exemplar holen.
Visby begrüßt uns mit Sonne, ein paar Wölkchen und Ostseewind. Also von daher alles so wie es sein soll. Als direkte Nachbarin haben wir heute die Europa von HL im Hafen liegen. Ein sehr schönes Schiff. Nachdem Frühstück müssen wir heute schon etwas früher los, den alle Mann an Bord ist bereits um 16:30. Und unsere auf Komoot geplante Tour soll etwa 10 km haben, wird dann aber wie so oft einen Ticken länger. Das bedeutet heute keine Zeit zu verlieren, den wir wollen bis zum Galgenberg hoch, ein paar Kirchenruinen sehen, vielleicht auch Souvenirs shoppen und ganz bestimmt das beste Eis ever essen, in der größten Eisdiele Europas mit über 300 Sorten fällt mir die Auswahl trotzdem nicht schwer, den bei den aufgerufenen Preisen (Eine Kugel zu 55 SEK, nimmt man mehr wird es günstiger) möchte ich kein Risiko eingehen.
Der Hafen ist nicht ganz 2 km vom Zentrum entfernt und der Weg führt seit Jahren über eine unschöne Behelfsbrücke, diese kann man jedoch auch umgehen in dem man einfach der Hauptstraße Richtung Fährterminal folgt. Über die Brücke ist es etwas beschwerlich, allerdings wird der Weg danach schon bald sehr schön zu laufen und führt einen geradewegs zu dem „Skansport“ und der Stadtmauer, folgt man dieser dann kann man über jedes der zahlreichen Tore in die Altstadt gelangen. Oder man macht es wie wir, schaut erstmal nur kurz in der Altstadt und folgt dann doch der Mauer und dem Befestigungsgraben um später oberhalb der Altstadt Richtung Galgenberg abzubiegen. Dort hat man eine schöne Aussicht und man muss auch kein schlechtes Gewissen haben, den die drei Galgen auf dem Gipfel sind schon lange im Ruhestand. Später führte uns der Weg dann nochmal in die heute total überfüllte Altstadt. Irgendeine Veranstaltung durchzog das ganze Zentrum und es war uns nicht möglich einen Platz in einem der Restaurants zu bekommen. Der Weg führt immer wieder an rosenbewachsenen Hausfassaden, Kirchen und Kirchenruinen vorbei. Alles ist sehr schön anzusehen. Abschließend sind wir dann Richtung Jachthafen und Fährhafen geschlendert. Dort habe ich mich mit einem Eis belohnt. Das ist wirklich gut und traut man sich in die obere Etage kann man einen Blick in das Gelato Labor werfen und einem älteren Herrn und einem jüngeren Burschen bei der Arbeit zuschauen. Nach exakt 10 km Weg sind wir dann den etwas kürzeren Abschnitt entlang am Fährhafen zum Kreuzfahrthafen und der Mein Schiff 6 zurück. Direkt gegenüber des Fährhafens ist ein Hostel, diese war früher mal ein Gefängnis und vermittelt zumindest von außen noch immer diesen Charme mit seiner hohen Mauer und dem Stacheldraht.
Als wir am Morgen los sind sahen wir am Terminal freie Taxen und Hoho- Busse, die steuern Ziele in und um die Stadt herum an, z.B. das Pippi Langstrumpf Haus. Wir haben das bei unserem letzten Aufenthalt gemacht und es ist eine ganz gute Option wenn man es etwas bequemer angehen möchte. Aktuell liegt der Preis hierfür bei 350 SEK. Es gab auch eine Bimmelbahn, dazu habe ich aber keine weiteren Infos.
So, jetzt müsste ich eigentlich ein Mittagsschläfchen halten, aber natürlich kümmere ich mich zunächst noch um die Fotos.
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27.06.23
Seetag, auf dem Weg nach Visby/Gotland
Gestern Abend waren wir wieder im Atlantik Med. und konnten uns nicht zwischen Hummerragout und Garnelen oder langsam gegartes Rinderfilet als Hauptgang entscheiden. Also entscheidet unser Kellner für uns. Und mit dem Rinderfilet lag er für unseren Geschmack auch mehr als richtig.
Ein kleines Zwischenfazit an dieser Stelle, viermal Abendessen, einmal Mittagessen, viermal Frühstück, einmal Eis, zweimal Snack und jedesmal gingen wir danach nicht nur gesättigt sondern auch mehr als zufrieden.
Der Abend war sehr mild und so konnten wir noch eine Weile den nicht richtig dunkel werdenden Himmel über der Aussenalster genießen.
Nachts wurde die Uhr wieder zurückgestellt. Eine Stunde mehr Schlaf.
Gegen 9.00 sind wir heute ins Atlantik K. zum frühstücken und natürlich war es voller als an einem Hafentag. Das bescheidene Wetter trug sein übriges dazu bei. Aber man wurde heute an freie Tische begleitet und so ging es trotzdem stressfrei für uns. Ein Extra Lachsbuffet war aufgebaut, aber auch heute morgen konnte ich nur Bruchteile der Durchsagen von Kapitän und Kreuzfahrtdirektorin verstehen. „Es gibt kein schlechtes Wetter“, „Auf dem Weg nach Visby“, „Füße hochlegen“,“Seele baumeln lassen“, „Shopping im Neuen Wall“, „Claudia unsere Lektorin“.
Claudia Jeltsch ist unsere Lektorin an Bord und darf endlich im Theater einen Vortrag halten. Thema: Die Highlights von Visby/Gotland und Riga. Der Vortrag darf nur 45 Minuten dauern und ist tatsächlich noch kürzer was schade ist. Ich weiß zwar jetzt etwas mehr über Wikinger, aber mein kleiner Ostseereiseführer hat mir dafür mehr über Visby und Riga erzählt. Das ist keine Kritik an der Vortragenden, ich hätte Ihr und uns nur einfach etwas mehr Zeit für die beiden Ziele gegönnt. Danach haben wir uns einige Bereiche des Schiffs angesehen die wir während dieser Reise nicht so oft sehen werden, vermutlich. Die Schaubar z.B., ich finde die schönste Schaubar die TuiCruises zu bieten hat. Auch der Diamant und vor allem das Hanami finde ich ausgesprochen gelungen. Bereiche in denen wir öfters zu finden sind, wie z.B. die Aussenalster (Steuerbord), hier ist es viel netter und gemütlicher als auf anderen Schiffen der Flotte oder die Osteria, ein sehr gelungenes Ambiente. Ein weiteres Highlight ist das Atlantik Mediterran, die Einrichtung wirkt sehr modern und frisch und die gewählten Farben lassen den Raum großzügig und freundlich wirken. Und dahin sind wir auch wieder am Abend und auch heute wurden wir nicht enttäuscht. Den anschließenden Absacker gab es dann in der Unverzichtbar, auch wenn Wein aus Plastikgläsern eigentlich nicht so meins ist. Der Service ist aber auch hier sehr gut. In der Außenalster war es einfach zu frisch für heute Abend.
Gerne würde ich mehr Fotos von diesem Seetag einstellen, aber es ist kaum möglich Fotos ohne Passagiere zu schießen.
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S und Y Das haben wir uns aber auch verdient!

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26.06.23
Klaipėda
Gestern Abend besuchten wir zum Abendessen erneut das Atlantik Med. und spätestens da ist uns sicher aufgefallen das die Speisekarte angepasst wurde zu letztem Jahr. Es hat uns ausgesprochen gut geschmeckt. Coq au Vin als Hauptgang und die Maltesische Fischsuppe als Zwischengang würde ich mir während unserer Reise nochmal bestellen, wenn es den angeboten wird. Auch die Übersicht der Regionalen Spezialität in der Speisekarte für die gesamte Reise ist eine gute Sache.
Die Innenbars waren gestern Abend sehr gut besucht, draußen war es einfach zu windig und frisch. Achso, und dann gab es noch die Zeitumstellung. Die Nacht war dadurch eine Stunde kürzer. Und das habe ich heute morgen auch gespürt. Gefrühstückt haben wir erneut im Atlantik K. Und uns dann gegen 10.00 auf den Weg gemacht die Altstadt und die Neustadt Klaipėdas zu erkunden. Das Schiff liegt so zentral in der Stadt das das heute kurze Wege gibt, dachte ich. Aber denkste, der Weg war mit 10km letztlich länger als gedacht, aber schön und vor allem abwechslungsreich. Tagsüber gingen die Temperaturen auf 22 Grad und Sonne satt. Den Skulpturen Park konnten wir leider nicht besuchen, wegen Sanierungsmaßnahmen ist dieser aktuell noch gesperrt. Von Außen konnte man ein paar wenige Blicke auf die Skulpturen werfen, die vermuten lassen das wir etwas verpasst haben. Vor dem Schiff bestand die Möglichkeit Fahrräder auszuleihen (19€, bzw. 40€ für E Bikes), für 15 € konnte man in einen kleinen Sightseeing Bus einsteigen (vermutlich so eine Art Hop on Hop off), Taxis gab es ebenfalls genug und sollte ich nochmal nach Klaipeda kommen würde ich mit der nahegelegenen Fähre auf die Kurische Nehrung fahren. Die Überfahrt soll angeblich 1,30 für Hin und Zurück kosten und die Fähre scheint alle 30 Minuten zu fahren. Die Überfahrt dauert wenige Minuten. Dort kann man wandern, radeln, sich am Strand sonnen oder, oder, oder. Vom Schiff aus konnte man das etwas beobachten.
So und morgen ist Seetag, gut so, den drei Tage Kopfsteinpflaster tun den Füßen nicht gut und sie haben sich Wellness verdient, einen faulen Seetag eben.
Seetag bedeutet für mich leider aber auch kein Internet und so geht der Reisebericht auch erst am Mittwoch weiter, dann sehen wir uns in Visby auf Gotland wieder.
Und jetzt schau ich mir mal die heutigen Fotos an.
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