Beiträge von keseburg
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Nach dem Essen haben wir uns um den Shuttle zur Staten Island Ferry gekümmert. Für uns gab es freie Plätze um 10:00 Uhr hin und um 19:00 Uhr von dort zurück. Nicht ganz meine Wunschzeiten, aber am Ende ok.
Auch zur Fähre waren wir 20 Minuten unterwegs. Der Fahrer war in Plauderlaune und so verging die Fahrt, gefühlt kreuz und quer über Staten Island, ganz angenehm. Das Wetter war auch nicht schlecht, noch etwas trüb mit Aussicht auf Sonnenschein. Der Shuttle ist immer so ausgelegt, dass man immer die Fähre zur halben oder vollen Stunde gut erreicht. Wir kannten das noch nicht, trödelten los und mussten uns am Ende etwas sputen. Wir fanden draußen einen Platz und schon ging es los Richtung Manhattan vorbei an Lady Liberty und Ellis Island zur linken und Govenors Island zur rechten. Der Blick auf die näherkommende Skyline ist schon beeindruckend.
Für den ersten Tag hatten wir geplant, uns mit den Hoppel-Bussen einen Überblick zu verschaffen. Am Ausgang des Fährterminals am Battery Park standen auch schon Mitarbeiter des Unternehmens Big Bus bereit und lotsten uns in die richtige Richtung. 50 $ kosteten die Tickets. Einen Tag können wir auf der rote Runde Manhanttan Downtown und der blauen Uptown erkunden. Jeder bekommt einen Kopfhörer und im Bus oben sitzt jeweils ein Guide, der oder die während der Fahrt erklärt, was rechts und links der Straße gerade sehenswert ist. Übersetzen muss man sich das dann selbst, ich komme mit meinem Englisch ganz gut zurecht.
Ein erster Blick auf One World.
Interessante Architektur überall, sehr viel verglast und gut für tolle Spiegelungen.
Fast überall in den amerikanischen Hafenstädten findet sich mindestens ein Kriegsschiff
Wenn Parkplätze knapp sind …
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Torbman danke, dass Du Dich opferst und etwas Sonne im trüben Herbst verbreitest.
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novak die Tour habe ich mir auch schon angesehen, da wird Dein Reisebericht mir sicher bei der Überzeugungsarbeit helfen

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@Schnufkel nach London habe ich es ja schon diverse Male geschafft. Irgendwann werde ich dort meine Tochter einladen und die fährt mich durch ganz Cornwall. Vor dem Linksverkehr haben ich einen Heidenrespekt.
Der New Forest kam in einem Insprector Linley vor, wenn ich es recht erinnere, und jetzt kann ich meine Bilder im Kopf mit den echten vergleichen

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bina.63 es ist je nach Sommer manchmal sehr kalt im See und dann würde ich mch liebsten nur abstauben

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da gebe ich doch auch gerne meinen Senf dazu.
Wenn wir nach Schweden in die geliebte Hütte am See fahren, dann reicht mir das bequeme Bett. Die Hütte hat kein Badezimmer, nur den See. Die Küche ist auch eher klein und spartanisch, eine Spülmaschine ist nicht vorhanden, weil es keinen Platz dafür und auch kein fließend Wasser gibt. Dafür ist die Lage direkt am See einfach genial.
Bei einem Städteurlaub interessiert mich vor allen Dingen die Anbindung an den ÖPNV und andere Infrastruktur sowie ein bequemes Bett mit eigenem Badezimmer. Wenn dann auch noch die Dusche ordentlich funktioniert und es sauber ist, bin ich schon zufrieden. Die Sterne sind da eher nachrangig, mein Mann hätte gerne mindestens drei davon.
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da hast Du recht Dorothea aber in europäischen Hotels erwartet uns GsD eher selten Plastikgeschirr und -besteck.
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Der 01.10.2019 fängt doof mit Kopfschmerzen an.
Fast noch im Dunkeln um kurz vor sechs suche und finde ich Aspirin. Schnell wieder ins Bett und nicht bewegen. Auf nüchternen Magen vertrage ich Schmerzmittel sehr schlecht. Heute geht’s gut. Zumindest wird mir nicht übel, aber die Kopfschmerzen gehen auch nicht so richtig weg. Mit der tollen Kaffeemaschine produziert mir mein Mann einen Kaffee und den ersten kleinen Müllhaufen des Tages. Um halb neun fühlen wir uns in er Lage ans Frühstück zu denken.
Auch das ist überraschend gut und vielfältig. Es gab akzeptables Rührei, eine gebratene Wurst (geht so), Porridge (yeah), viel frisches Obst (geschnitten und im Ganzen), drei Sorten frisch gepressten Saft (mein Favorit: sweet green), zwei Sorten Smoothies mit griechischem Joghurt (Waldbeeren und Mango), Joghurt, Waffeln zum Selberbacken, Toast, Bagel , Eiswasser, Tee und drei Sorten Kaffee.
Für den Kaffee hatten wir unsere eigenen Thermobecher mitgebracht, aus Pappe trinke ich nicht so gerne und den Müll wollte ich auch gerne vermeiden. Müllvermeidung ist, so mein Eindruck, aber grundsätzlich nicht das Thema in den USA. Ihr kennt es wahrscheinlich, ich jetzt auch. Besteck aus Plastik, jedes Teil einzeln eingeschweißt bzw. noch mal in eine Plastiktüte eingewickelt, Pappteller und –schalen, Smoothie und frisch gepresster Saft im ToGo-Becher. Der zweite Müllhaufen war dann auch schon etwas größer. Und wenn alles schön getrennt gesammelt wird, dann lässt es sich auch recyceln. Hier wandert alles in eine große Tonne.
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Unerheblich verspätet sind wir dann gegen 16:00 in Newark gelandet.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir hatten vorab schon den Hotelshuttle angefragt und für 17:30 einen bekommen. Das könnte klappen, manchmal geht es zügig durch die Immigration. Heute nicht. Theoretisch 30 Schalter, praktisch 3 geöffnet. Zwei Stunden später sind wir dann damit endlich durch. Die Koffer fuhren inzwischen keine Extrarunden auf dem Gepäckband, sondern waren schön aufgereiht und schnell gefunden. Vorbei an den Hunden und einem weiteren Beamten, der die Zettel von Immigration wieder einsammelte, suchten und fanden wir den Weg zum Hotelshuttle. 18:15 – unser Fahrer war unverrichteter Dinge schon weitergefahren. Ein kurzer Anruf, der nächste Shuttle kommt um 19:00 und holt uns ab. In einer windgeschützten Ecke mit Wifi lässt es sich aushalten.
Auf der Karte sah alles so dicht beieinander aus, aber bis zum Hotel sind wir dann doch gefühlte 30 Minuten unterwegs. Es liegt mitten auf Staten Island an einem Highway, neben diversen anderen Hotels, im Großen und Ganzen eine ruhige Gegend. Das Einchecken geht flott, das Zimmer ist groß, das Bett auf den ersten Blick groß und sehr bequem, die Klimaanlage der Brüller. Die muss als erstes aus.
Ich könnte jetzt noch eine Kleinigkeit essen und ein Bier trinken, aber außer diverser Softdrinks, Chips und Keksen ist für mich nichts Richtiges im kostenpflichtigen Angebot des kleinen Kiosks. Ein Supermarkt o.ä. ist fußläufig nicht zu erreichen, eine Bar nicht vorhanden. Der Müsliriegel und die letzte Flasche Wasser aus dem Flieger müssen für heute reichen. Das Wifi funktioniert prima, die Daheimgebliebenen werden mit den neuesten Nachrichten und Bildern versorgt. Gegen zehn machen wir das Licht aus. Das Bett ist wirklich sehr bequem.
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Administrator sei dank, ist der RB jetzt richtig aufgehängt

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los geht's
Am 30.09.2019 sind wir dann gemütlich um acht Uhr aufgestanden, haben einen Espresso getrunken, das Taxi gerufen und 10 Minuten zum Flughafen gefahren. Ein kleines Frühstück gab es in der Lounge. Und schon drohte die erste Verspätung. Der Flieger aus Frankfurt hat 15 Minuten delay. Aber lt. meinem Mann war noch alles im grünen Bereich.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Etwas verspätet ging es dann tatsächlich los, aber mit Rückenwind waren wir dann doch fast pünktlich in Frankfurt. Auf einer Außenposition. Ganz weit draußen. Noch weiter draußen. Aber noch ist alles entspannt. 30 Minuten später dann schon nicht mehr, es kam einfach kein Bus, um alle zum Terminal zu fahren. Die ersten wurden schon nach 10 Minuten unruhig, deren Umsteigezeit war noch sportlicher als unsere. Moskau, St. Petersburg und Singapur schienen unerreichbar. Die Weiterreisenden nach Moskau wurden dann auch beim Umsteigen in die Busse schon abgefangen.
Wo wir dann aus dem Bus gelassen wurden, weiß ich nicht mehr, aber es war für eine Fußkranke wie mich eine schöne Herausforderung. Ich gab mein Bestes, alle Rollbänder funktionierten und die Aussicht auf einen schönen und bequemen Platz oben in der Boeing 747 ließen mich die letzten Reserven abrufen. Wie gut, dass ich die letzten Wochen einige km mehr mit dem Fahrrad getourt bin und zumindest ausreichend Puste hatte. Und wie schön, der Anschlussflug hatte auch ein wenig Verspätung. Die Anzeige schrieb zwar letzter Aufruf, aber das Boarding hatte gerade erst angefangen, als wir am Gate eintrafen.
Wir konnten gleich durchgehen und kaum saßen wir auf unseren Plätzen, wurden wir von den netten Flugbegleiterinnen nach unseren Getränkewünschen gefragt. Darauf einen Sekt für die gute Laune und ein Wasser gegen den Durst. Noch schnell die Umgebungsvariablen am Platz gecheckt, alles sicher verstaut und schon ging es los.
Acht Stunden Flug liegen vor uns und wollen sinnvoll genutzt werden. Das Entertainment bei Lufthansa gab einiges her, da musste ich mich glatt entscheiden: Rocketman (Taron Egerton ist so süüüüß und ins Kino hatte ich es zuhause irgendwie nicht geschaffft), MiB international (war der schlecht), Dumbo (nur wegen Lars Eidingers 30 Sekunden Auftritt). Und unterwegs musste ich immer mal die Sonnenblende hochschieben, um zu sehen, wo wir sind und ob sich ein Foto lohnt. Es lohnte sich, aber geworden sind die Bilder nichts.
Unterbrochen wurde das Ganze dann noch durch die ein oder andere Mahlzeit und Getränke.
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dieses Mal kein Gepäckproblem
Diese Mal hätte ich meinen halben Hausstand mitnehmen können. Für jeden 2 x 32 kg! Aber das will ja keiner schleppen. 20 kg pP sind theoretisch genug und am Ende auch immer noch zu viel. Und in den USA kann man ja auch noch wunderbar shoppen, vor allen Dingen Jeans und Sportschuhe. Den Zuwachs in den beiden Rubriken habe ich dann auch gleich berücksichtigt.
Die vorhergesagten Temperaturen würden bei 20 Grad und mehr liegen, durch den noch nicht lange zurückliegenden Sommer, wusste ich noch, was unter diesen Umständen in den Koffer muss und was zuhause bleiben kann. Dazu einige Tücher und zwei dünne Strickjacken für die klimatisierten Innenräume auf dem Schiff. Am Ende ging das Packen flott von Hand und im Koffer war noch Luft.
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So sah unser Reiseplan dann vorläufig aus
30.09.2019 Bremen – Frankfurt startet um 11.10 Uhr, Frankfurt – Newark um 13:20 Uhr.
01. und 02.10.2019 New York auf eigene Faust
03.10.2019 umbetten auf die Mein Schiff 1 und nachmittags/abends New York
04.10.2019 New York auf eigene Faust
05.10.2019 Seetag
06.10.2019 Norfolk auf eigene Faust, Nachmittags Thaimassage
07.10.2109 Charleston – Boone Hall Plantage
08.10.2019 Port Canaveral – vormittags auf eigene Faust und Fahrt auf dem Indian River mit TUI
10.10.2019 Miami – mit dem Propellerboot durch die Everglades, nachmittags South Beach auf eigene Faust
11.10.2019 Nassau, Bahamas – vormittags mit TUI Schnorcheln auf Pearl Island, nachmittags Bummel durch Nassau
12.10.2019 Seetag
13.10.2019 Seetag
14.10.2019 New York – Ausflug mit TUI und Ende am Flughafen New Ark. Abflug 20:45 nach München
15.10.2019 Ankunft München 11:20 Uhr und weiter um 11:30 Richtung Bremen. Zuhause um 13:30 ist nicht unrealistisch.
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erste Vorbereitungen
Abends war haben wir dann gleich ESTA für mich beantragt, ein Hotel für drei Nächte ausgeguckt und gebucht.
Als Flughafen hatten wir uns Newark ausgeguckt, weil er von Bayonne aus gut zu erreichen ist. Das Hotel sollte auch strategisch günstig zu Flughafen, Bayonne und Manhattan liegen und möglichst einen Shuttle bieten. Wir haben uns für das Hampton Inn & Suites auf Staten Island entschieden, Shuttle zum Flughafen und zur STaten Island Ferry kostenfrei includiert.Was machen wir in NewYork? Ihr müsst unbedingt ein Musical besuchen, Kinky Boots war so toll! riet eine Freundin. Unter 100 $ pP ist da fast nichts zu machen und angesprochen hat mich auch nichts. Wenn ich gemusst hätte, wäre es Oklahoma geworden. Also kein Musical.
Welche anderen Attraktionen müssen sein, was bietet TUI an und lohnt sich ein wie auch immer gearteter Attractionpass? Für uns nicht, bei zwei vollen Tagen wollen wir das Flair aufsaugen und uns wenig in irgendwelchen Museen aufhalten oder Schlange stehen.Für den ersten Tag sollte es nur der Hoppelbus von BigBusTours sein, einmal unten, einmal oben rum. Und dann schauen wir, was für den zweiten Tag noch für uns wichtig ist und was das Wetter so hergibt. Für den Abreisetag hatten wird den TUI-Ausflug mit Ende am Flughafen Newark für Spätflieger gebucht: Top of the Rock, Grand Central Station und St. Patrick‘s Cathedral.
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wie versprochen, kommt jetzt endlich mein Reisebericht von der o.g. Tour. Dazu gehört natürlich auch eine kleine Vorgeschichte. Denn mein Mann fliegt beruflich viel und in den letzten 12 Monat sogar sehr viel. Zusammen mit unserer Asienreise Anfang des Jahres, kam da einiges an Meilen zusammen, die abgeflogen werden wollten.
Am besten mal was außerhalb Europas, war der zusätzliche Wunsch, zu viele Urlaubstage sollten auch nicht draufgehen und berufsterminlich natürlich auch noch passen.
Meine erste Wahl war Südafrika. Für die Kürze der Zeit vor Ort ideal, weil es keine Zeitverschiebung gibt. Aber ab Oktober soll dann auch schon recht heiß werden, hatte ich im Hinterkopf. Und ich hätte mich um viel kümmern müssen. Also doch nicht.
Da kam das Angebot der Woche von TUI mit New York mit Bahamas gerade recht. Ohne Flug, flexgebucht eine Außenkabine für 1245 € klang doch sehr verlockend. Flüge gab es nicht genau passend, aber schon am 30.09.2019 loszufliegen hat auch seinen Charme. Neben Meilen hat mein Mann auch bei Hilton Punkte gesammelt, die sollten dann auch gleich verbraucht werden. Schnell waren wir uns einig. Das machen wir so.
Meinen Urlaub hatte ich schnell durch, mein Mann musste noch auf Cheffe warten. Was drei Tage so ausmachen können, haben wir dann auch schnell noch festgestellt. Das Angebot der Woche war abgelaufen, aber 150 € p.P. mehr waren immer noch günstig aus meiner Sicht. Die ausgesuchten Flüge waren dummerweise auch nicht mehr offiziell buchbar. Also schnell telefonisch nachgefragt. Ja, wir könnten zu unseren Wunschterminen fliegen, aber nur Business. Und Steuer und Versicherung für uns zwei zusammen im unteren vierstelligen Bereich bitte selbst zahlen. Kurz geschluckt, nachgedacht und gebucht. Wann und wie kommen wir sonst noch mal zusammen und so bequem nach New York?