Der Urlaub rückt näher und Stress kommt auf
die Unterkünfte sind ja jetzt schon eine Weile fest gebucht, das erste hat auch schon abgebucht. Wir wollen ja gerne mit dem Zug fahren und Interrail dafür nutzen. Weil ja immer noch was kommen kann, hatten wir aber noch nichts gebucht. Das haben wir an Himmelfahrt dann auch endlich in Angriff genommen.
Da gab es auch schon eine faustdicke Überraschung, denn für unsere geplante Verbindung durch die Tunnel am 05.06.2022 gab es kein Kontingent mehr für Interrail-Fahrer. Eine normale Fahrkarte hätte es noch gegeben, aber alles andere war für Intterrailer am Sonnabend und auch Sonntag schon ausgebucht. Da kamen wir ganz schön in Grübeln. Also schnell noch geprüft, ob man Fliegen kann. Das geht, ist aber sehr teuer, mehr als eine Interrail-Fahrtkarte1. Klasse, und dann auch nur eine Richtung. Fahrüberfahrten rüber auf die Insel haben wir für Fußgänger nicht gefunden.
Am Donnerstag, den 02.06.2022 hätte es noch ein paar Slots gegeben, die kamen aber für meinen Mann und mich wegen Dienstreise und Urlaubsvertretung nicht in Frage. T1 weilt zur Zeit arbeitstechnisch noch bis Dienstag in Portugal und wurde schnell über die Lage informiert. Bei ihr klappt es mit Urlaub schon ab Donnerstag und einen früheren Anreise zu ihrer Schwester nach London. Die Interrail-Fahrkarte und den Sitzplatz hat sie dann schnell gebucht. Dann können die beiden am Sonntag, wie geplant, nach Edinburgh reisen und die Wohnung in Empfang nehmen und die Zeit ohne uns geniessen. Und in London ist noch Zeit für Britische Museum.
Und was machen wir? Zuerst kaufen wir den Interrailpass und schauen was am Montag geht. Um Montag hätten wir gegen 08:00 den Eurostar nehmen können, alernativ kurz vor 15:00. Wegen der Anreise bis Brüssel, die ja auch ein wenig dauert, haben wir für den späteren Zug zwei Plätze reserviert. 40€ kostet einer und aussuchen ist nicht.
Dann waren die Plätze für die Rückfahrt dran, GsD gab es noch reichlich Auswahl. Um 09:00 geht es von London wieder zurück. Dann wären wir am 20.06.2022, später Nachmittag, wieder zurück in der Heimat.
Nach einer Nacht drüber geschlafen, hatte ich die Idee, doch wir gedacht am Sonnabend aufzubrechen und bis Montag in Brüssel zu verbringen. Da kam erst keine Begeisterung beim GöGa auf. Das kostet doch wieder .... Aber am Freitagabend sah die Welt ganz anders aus. Ein Hotel in Bahnhofsnähe, für nicht ganz so großes Geld, war schnell gefunden. Die Anreise ist dann insgesamt auch entspannter, von Bremen nach Edinburgh wären wir mindestens 15 Stunden unterwegs gewesen, jetzt ist sie in zwei hübsche Abschnitte aufgeteilt.
Ich hatte im Vorfeld Excel-Tabellen, Power Point Präsentationen und am Ende noch einen Überblick in pdf-Form an alle geschickt, aber so richtig bis zum Schluss hat es wohl keiner gelesen. Denn da stand, dass wir uns noch überlegen können was wir von Freitag bis Sonnabend Abend machen wollen. Solange haben wir das Auto reserviert. Rückmeldung allerdings Fehlanzeige. Glasgow fanden dann nach kurzer Umfrage alle noch ganz gut. Die Unterkünfte waren dort aber dermaßen teuer, dass wir jetzt etwas außerhalb am Trochsass Nationalpark für zwei Tage ein Apartment genommen habe. Da können den NP auch noch anschauen
, der Stand nämlich auch noch auf meiner Liste zusammen mit Loch Lomond.
Von unserer letzten Unterkunft am Mull fahren wir ca. 3 Stunden bis dort hin, nach Edinburgh zum Flughafen dauert es noch ca. eine Stunde. Perfekt, mal sagen, um Sonntag Mittag den Wagen abzugeben und dann um 14:30 in den Zug nach London zu steigen.
Eigentlich ein guter Plan, bis mir wieder einfiel, dass wir den Wagen nur bis Sonnabend Nachmittag reserviert hatten. Da war aber jemand kurz genervt. Aber umbuchen war dann schnell getan und am Ende ist der Wagen nur unerheblich teurer für einen Tag länger.
So, ich hoffe, es gibt jetzt keine weiteren Überraschungen. Potential dafür gibt es nämlich noch. In meiner Railplanner-App ist für den Zug von London nach Edinburgh eine Reservierung erforderlich, in der gleichen App bei meinem Mann ist sie nicht notwendig. Die weitere Recherche im Netz war auch nicht ergiebig, aber der Grundtenor war nicht erforderlich.