Beiträge von keseburg

    Gab es auch was zu bemäkeln?

    Jetzt ist mir eben eingefallen, dass mir ein Punkt tatsächlich nicht so besonders gefallen hat.

    In den Innenräumen ist es in Harrys Bar und in der Casablanca Bar an einigen Tischen, die aber in keiner Weise abgetrennt sind, erlaubt zu Rauchen. Die Polstermöbel sind ausgesprochen bequem, strömen aber auch einen leichten Rauchgeruch aus. Das ganze ist meiner Meinung nach nicht zeitgemäß und das kann Mein Schiff definitv besser.

    Fehlt noch ein Fazit

    eine tolle Strecke, reichlich Seetage, ein Schiff mit Charme, eine ausreichende Kabine, sehr nette Mitreisende, preislich durchaus attraktiv. Phoenix sieht uns bestimmt wieder und auch die Albatros darf es auch sein.

    Wenn sie wollen und man zufällig an sie gerät, können die Weltreisenden nerven. Gerade beim letzten Reiseabschnitt sind sie mitunter satt vom Kreuzfahren. Und wollen einfach nur nach Hause. So ist es uns an unserem ersten Tag auf den Bermudas gegangen. "Zwei Tage Bermuda, muss das wirklich sein. Sowas hatten wir doch schon ...."

    Das Publikum ist überwiegend im Rentenalter und teilweise auch sichtlich gebrechlich bzw. bedarf des einen oder anderen Hilfsmittels beim Gehen oder Unterstützung durch die Crew beim balancieren des Tabletts zum Platz. Wer sich wegen einer Sehschwäche oder beginnender Demenz nicht immer zurecht findet wird von der Crew dezent an die Hand genommen.

    Barrierefrei ist die Albatros allderings nicht und mit Rollstuhl hat man manchmal ein Problem mit Absätzen oder engen Kabinen. Aber viele nahmen das in Kauf und kommen immer wieder. Willkommen zuhause!

    Und wie war es mit den Getränken?

    Zu den Mahlzeiten waren diverse Getränke includiert. Zum Frühstück verschiedene Tees, Kaffee, diverse Säfte und Eiswasser includiert. Zum Mittagessen die gleichen Getränke wie zum Frühstück und zusätzlich Weiß- und Rotwein unbekannter Herkunft. Zum Abendessen dann Wein, Säfte und Eiswasser. Mindestens Abends konnte man gegen angemessenes Entgeld aus eine Reihe Flaschenweine wählen. Wer das Eiswasser nicht wollte, konnte Wasser (still und medium) in der Plastikflasche für 2,25€ erwerben.

    Jede Flasche wurde gekennzeichnet und manchmal auch sehr nett dekoriert.

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    Und wenn nach dem Essen noch was drin war, stand sie am nächsten Abend wieder bereit.

    Den ein oder anderen Cocktail haben wir auch getrunken. Die Preise lagen zwischen 3,10€ bis 3,70€. Manchmal gab es für mich ein leckeres Kölsch für 2,50€ den halben Liter. Jeden Abend gab es einen Digestif des Tages für um die 2€. Die Preise waren wirklich sehr moderat.

    Wir sind irgendwann auch auf die Plastikflaschen umgestiegen. Anfangs hatte ich nach dem Essen oft leichte Bauchschmerzen. Nach der Ausschlussmethode habe ich erst das Eiswasser weggelassen und schon ging es mir besser.

    Gab es auch was zu essen?

    Natürlich und es war durch die Bank lecker. Vieleicht nicht immer so raffiniert, wie es angeblich früher mal war. Da kann ich nicht mitreden, ich war sehr zufrieden.

    Insbesondere für die Menschen mit Unverträglichkeiten wurde reichlich gezaubert. Die laktosefreien Desserts waren wesentlich abwechslungsreicher als zuletzt auf Mein Schiff. Der Hammer war die Geburtstagstorte für eine Mitreisende an unserem Tisch. Da gibt es immer eine Torte aufs Haus. Und unsere war laktose- und glutenfrei, riesig und schokoladig lecker. Unsere Kellner hatte auch noch was davon.

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    Gespannt war ich auf die diversen Motto-Kaffeestunden. Alles Schokolade war sowas von schokoladig.

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    Alles Erdbeere schön anzusehen und lecker

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    Auf das Wiener Kaffeehaus habe ich mich besonders gefreut. Kaiserschmarrn! Der war auch sehr gut, mit warmen Pflaumen. Der Topefenstrudel war auch ok, der Apfelstrudel hätte meiner Meinugn nach ein aromatischen Apfel vertragen, daher nur so lala.

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    Ein abendliches Highlight ist auf jeder Reise das Buffett Magnifique. Dazu darf man sich gerne in Schale werfen. Für das Buffet bekommt man im voraus eine Session zugeteilt, damit es am Buffett nicht zu voll wird. Das hat gut geklappt. Und wenn die Deko fertig aufgebaut ist, darf in zwei Gruppen die Pracht fotografiert werden.

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    Es sah nicht nur gut aus, sondern schmeckte auch sehr gut. Mein kulinarisches Highlight waren die Flügel vom kross gebratenen Puter mit Kirschsosse. Der Koch hat sich bestimmt ein bisschen gefreut die Flügel an die Frau gebracht zu haben. Zuhause sind die Flügel jeglichen Geflügels für mich reserviert.

    Das Farewelldinner hätte meinetwegen entfallen können, ich wollte doch garnicht nach Hause. Und bei der abschliessenden Eisbombe wurde ich direkt ein wenig wehmütig. Geschmeckt hat's trotzdem.

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    Einen Abend haben haben wir auch besonders genossen, wurden doch philipinische Gerichte aufgetischt. Sie waren ein wenig an den europäischen Gaumen angepasst und sehr, sehr lecker.

    Mittags sind wir selten essen gegangen. Probieren musste ich allerdings
    die tropische Rinderkeule - ein Gedicht -
    Spaghetti aglio olio mit reichlich Peperoni - zwei Stunden hatte ich was davon -
    das Lamm auf portugiesische Art im ganzen gegart - mmh -
    und die ein oder andere Pizza - empfehlenswert ist die scharfe Pizza Albatros - in angenehmer Kuchentellergröße.

    Verhungern hätte man auf der MS Albatros allerdings auch können. Zwischen 10:30 und 12:00, 14:00 und 16:00, 16:45 und 19:00 , sowie nach dem Abendessen bis 22:00 gab es nicht zu essen! Wir haben es allerdings gut überlebt.

    Vormittags gab es die ein oder andere Veranstaltung auf dem Lidodeck. Vom bayrischen Frühschoppen habe ich ja schon berichtet.

    Der Jazzfrühschoppen war nicht so jazzig wie erhofft, den haben wir nur kurz besucht. Sehenswert hingegen fand ich die Bordolympiade. Es treten vier Teams gegeneinander an: Das Phoenisxteam samt Kreuzfahrtdirektor, die Offiziere ohne Kapitän, ein Crewteam und ein Gästeteam. Es wurde slalomgelaufen mit Tischtennisschläger und -ball, eine Orange unterm Kinn durchgereicht, der Pool mit Handtüchern geleert und Flaschen umgeworfen. Ein großer Spaß mit ordentlich Einsatz.

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    Am Ende hat die Crew verdient gewonnen und würde von allen gefeiert.

    Das Abendprogramm auf der MS Albatros

    Bisher habe ich die abendliche Unterhaltung nicht erwähnt, aber nicht weil wir nicht besucht hatten. Im Gegenteil, zumindest ich habe viel besucht.

    An Bord waren drei Gastkünstler aus dem Kleinkunstumfeld. Den ersten Auftritt hatte der Zauberer und Bauchredner mit deinem Hund Oskar. Marcelini hat während der Kreuzfahrt auch samtlich Shows anmoderiert. Beim Publikum ist er sehr gut angekommen. Seine Zaubernummern waren auch sehr gut. Als Bauchredner war er auch gut, aber sein Hund Oskar war frech, aber mir persönlich noch zu lieb. Besser gefallen hat mir seine Puppe Edna van der Flitterglitter, ein Transrapid, äh Transvestit, aus Holland. So ein wenig unter der Gürtellinie war mehr nach meinem Geschmack.


    Zweiter Künstler war Henning Schmidtke. Er ist ein bisschen böse und begleitet seine Lieder selbst am Klavier. Der eine oder andere Spruch über deutsche Bundesländer hat wohl dafür gesorgt, dass sie zweite Show deutlich weniger gut besucht war. Für mich waren beide Shows bei den Highlights dabei.

    Der dritte im Bunde war Harry Bo(rgner), der Mann mit den tausend Stimmen. In der ersten Show erzählte er von seinem Lebensweg und präsentierte Auszüge aus seinen ersten Auftritten, die sich alle um das Lied "sag mir wo die Blumen sind". Wir würden Peter Maffay, Udo Lindenberg und viele weitere bekannte deutsche Stars diesen Titel interpretieren. Mit der Version um den alten Holzmichel hat er sich dann am Ende auch nicht nur Freunde gemacht und auch seine zweite Show war nicht ganz gefüllt. Dort sag er einige melancholische Lieder von Reinhard Mey. Der tritt ja kaum mehr auf und so vertritt ihn Harry Bo. Und er macht es großartig. Über den Wolken und gute Nacht Freunde hat er GsD auch gespielt, sonst hätte ich keines der großartigen Lieder gekannt. Auch ein echtes Highlight.

    Auf den Azoren ist Stefanie Hertel samt Familie un Co. dazugestiegen und gabe ebenfalls ein Konzert.


    Von der Dame hatte ich aus VnM den Einsruck, dass sie keine Starallüren hat. Und so ist es auch. An Bord hat sie sich unters Volk gemischt, gab immer eine Antwort, badete im Pool, wer wollte bekam ein Foto mit ihr, die Proben waren öffentlich etc. Sie sah sich die Shows an unten war immer voll des Lobes für die anderen Künstler. Obwohl kein Fan, habe ich mir die Show angesehen. Sie hatte auch ihren Vater Eberhard und Ehemann Lanny dabei. Beide hattten Soloauftritte und mindestens ein Duett mit Stefanie. Mir hat gerade das gut gefallen, manche fanden das blöd. Die Show war gut gemacht, das Publikum wurde sehr gut eingebunden und sie bekam reichlich Applaus.

    Um mitreden zu können, wollten wir uns auch eine Show des Albatros Showensembles ansehen. Bei VnM wirkt das für meinen Geschmack immer ein bisschen zu sehr bemüht. Die Show "ich packe meinen Koffer" wurde das letzte Mal aufgeführt, da haben wir ja noch mal Glück gehabt. Und die vier Damen samt Band haben ihre Sache sehr gut gemacht.


    Ein paar Tage später waren wir wieder dabei, als Abba gegeben wurde. Eine sehr beeindruckende Leistung.

    Bei der Show Spiegelpalast im Stiel der 20er gab es dann ein Wiedersehen mit allen Künstlern dieser Reise mit Ausnahme von Frau Hertel.

    Eine Crewshow gab es natürlich aus. Einzelne Künstler wurden nicht mit Namen vorgestellt, sondern das Publikum durfte anhand der beschriebenen Eigenschaften, Herkunftsländer und Einsatzorte raten, wer denn da gleich kommt. Und das Publikum kannte sie alle! Ein tolles Beispiel für die teilweise engen Beziehungen zwischen Personal und Reisenden. Es gab den wohl üblichen Restaurantchor, diverse singende Kellner mit tollen Stimmen, diverse Sketche der Reiseleiter incl. Kreuzfahrtdirektor, eine sehr eigene Tanzeinlage der Küchencrew incl. Chefkoch, eine Tanznummer etc. Mein persönliches Highlight war die Nummer die Band um den Videografen Urs, Sie performte TNT von AC/DC als wäre Bon Scott wieder auferstanden. Zwei Stunden Performance vom Feinsten. Das war für mich die Beste Crewshow, die ich je gesehen habe. Anschließend ging die Party in der Casablancabar weiter, aber ohne uns.

    Dann gab es noch eine Gästeshow. Das hörte sich im ersten Moment nach Fremdschämen an, aber es war zum Teil wirklich sahens- und hörenwert. Der Chor war wirklich gut, die Sketche ein wenig bemüht, die Fabel vom Hasen im Rausch sehr gut vorgetragen. Respekt für alle, ich hätte mich das nicht getraut.

    elbaufwärts Richtung Hamburg

    Vor dem Frühstück geniessen wird die Fahrt auf der Elbe. Draußen ist es sonning aber gerade mal über Null Grad. An einigen Stellen ist es auf Deck auch glatt. Gottseidank habe ich meine dickere Jacke an, aber eine Mütze wären bei dem Wind auch nicht schlecht. Ich hatte doch Frühling bestellt!

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    Das Lidodeck ist heute gesperrt, heute gibt es nur drinnen Frühstück. Unser Tisch ist komplett und wir können uns von allen verabschieden. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder.

    Auch die Abreise ist gut organisiert. Sobald das Schiff freigegben ist, können diejenigen von Bord, die keine Abreise dazugebucht haben. Dann werden nach und nach die einzelnen Busgruppen aufgerufen. Zwischen jeder Gruppe liegen ca. 15 Minuten, sodass es sich am Ausgang nicht staut. Die Wartezeit verbringen wir in der Atlantikshow Lounge bis unsere Gruppe um 11:15 aufgerufen wird.

    Wir müssen unsere vier Koffer plus Handgepäck nur aus dem Terninal zum Bus rollen. Im normalgroßen Reisebus müssen wir uns mit 9 Personen die Plätze teilen. Interessant, dass die meisten sich zusammen in einen 2er Sitz quetschen. Ich gönne mir ein wenig Platz. Vorbei an den Landungsbrücken geht's nach Hause und kaum zwei Stunden später sind wir daheim.

    Der letzte Seetag im Ärmelkanal

    Es ist frisch und wir frühstücken ein weiteres Mal drinnen. Mein Frühstück ist aber schon mal fröhlich.

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    Das Wetter ist herrlich. Die Sonne scheint aus allen Rohren, am Heck ist es windstill, die See spiegelglatt und mit warmer Jacke nehmen wir ein sechsstündiges Sonnenbad und lassen uns auch nicht vom bayerischen Frühschoppen stören. Freibier macht's möglich. Die Stimmung ist ausgelassen und das Spanferkel bzw. die Kruste sehr lecker. Dazu gibt es diverse Wurstspezialitäten, Sauerkraut und was man sonst für typisch bayrisch hält. Die echten Bayern an Bord kennen es besser, aber dem Norddeutschen und auch mir hat's geschmeckt.

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    Unterwegs begegnet uns diverse Ölbohrinseln, die sehen manchmal ganz putzig aus.

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    Abends heißt es dann Kofferpacken. Aus unseren Abreiseinformationen konnten wir entnehmen, dass es auch einen Phoenixbus nach Bremen gibt. Das schien uns entspannter als mit dem Taxi zum Hauptbahnhof und dann mit der DB. Wir hatten also nachgefragt, ob wir noch auf den Bus aufspringen können und die Bestätigung war inzwischen dar. Draußen gab es schon heimisches Internet, sodaß wir noch rechtzeitig unsere Fahrkartestornieren konnten. Für 50 € sind wir dabei.

    Honfleur - kleine Schönheit in der Normandie

    nach drei weiteren Seetagen sind wir zeitlich in der Heimzone und haben den europäischen Kontinent erreicht. Für heute haben wir uns schon am ersten Tag der Kreuzfahrt zwei Fahrräder reserviert. Ich hatte geplant bis nach Deauville zu radeln. Aber das Wetter spielt nicht mit. Es regnet und ist windig und ganz schön kühl. Das stornieren ist kein Problem und war auch schon erwartet worden.

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    Wir haben noch abgewartet, was kommt, wenn die aktuelle Regenfront durch ist, aber wirklich besser wird es nicht. Gegen 11:00 brechen wir trotzdem auf und nehmen, weil es noch ein wenig nieselt, den Shuttle zum Outlet-Center. Das ist vielleicht überdacht und damit genau richtig bei dem Wetter.

    Überdacht ist es nicht und die Hälfte der möglichen Läden sind nicht besetzt. Da wir mit Shuttlefahrer eine Rückfahrtstermin abgemacht hatten, musste die Zeit mit Shopping und Kaffeetrinken rumgebracht werden. Kaffeetrinken war am einfachsten.

    Zurück am Terminal haben wir uns gleich den nächsten Transfer in die Innenstadt von Honfleur geschnappt. Und es fängt gleich blumig an

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    Ein Cache muss natürlcih auch gemacht werden. Ohne den, hätten wir diesen niedliche Park nicht entdeckt.

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    Beeindruckend die Holzkirche mit separaten Glockenturm

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    Überhaupt bietet Honfleur sehr viel Fachwerk und anderes

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    Nach einem Getränk und Crepe im Cafe de Paris ging's ein wenig durchgeforen zum Schiff zurück. Der Shuttle stand schon bereit und war übrigens kostenfrei

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    Ponta Delgada - es brodelt an allen Ecken

    Heute haben wir einen Ganztagsausflug gebucht. Wieder müssen wir früh raus. Zuert geht es am Hafen längs, weil wir etwas weiter ab vom Schuss liegen. Grund ist die gerade stattfindende Rallye auf den Azoren. Das Fahrlager ist an dem sonst vorgesehen Terminal aufgebaut. Den ein oder anderen Teilnehmer sehen wir unterwegs.

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    Zuerst geht nach Ribeira Grande auf der anderen Seite der Insel. Ein Bummel durch den Ort und einige Fotos später geht es weiter. Viel los ist nicht, aber die Rallye scheint auch hier durchzuführen.

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    Weiter geht es zum King`s View mit Aussicht auf den Furnas See

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    Hier wird gerade gebaut, damit für die Busse in Zukunft mehr Platz haben, besonders wenn sie sich begegnen. Hinter mir sitzt eine Frau, die in einer Tour jammert, weil es mitunter sehr eng ist. Das hat ganz schön genervt.

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    Unser Weg führte uns jetzt in den Ort Furnas. Dort gibt es den wunderschönen Park Terra Nostra mit heißen Quellen, mit denen ein großes Becken und mehrere kleine Whirlpools versorgt werden. Badesachen hatte ich leider nicht dabei.

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    So haben wir die Stunde Freizeit für einen schönen Spaziegang genutzt

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    Im Casino vom des Hotels Park Terra Nostra gabe es ein Mittagessen mit portugiesischen Spezialitäten, wie z.B. eine sämige Kartoffelsuppe mit Grünkohl und scharfer Wurst, Rindfleisch von einheimischen Rindern, die das ganze Jahr draußen sind, und azorische Ananas (mein Stück war allerdings sehr sauer). Zum Abschluss ein leckeren Kaffee. Rotwein, ganz lecker, und Wasser standen ebenfalls auf dem Tisch.

    Es muss toll sein, wenn die Hecken aus blauer Hortensie im Früsommer alle blühen

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    Als nächster Stopp kamen die Caldeiras. Hier brodelt es reichlich und die Luft riecht nach Schwefel

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    Wer noch Souvenirs suchte, wurde ich einem kleinen Laden fündig. Vor dem Laden konnte man diverse Liköre einer ortsansässigen Destille probieren. Vom Milchlikör musste ich eine kleine Flasche mitnehmen. Wer noch keinen Tee hatte, wurde auch hier fündig. An einer Teeplantage waren wir heute schon vorbeigefahren und der ein oder andere nutzte die Gelegenheit.

    Letzter Stopp vor Schiff war eine Ananasplantage am Standrand von Ponta Delgada. Die verschiedenen Stadien eines Ananaslebens konnte man hier sehen. Bis eine Ananas reif ist, vergehen fast zwei Jahre. Auch hier gab es wieder einen Laden für den geneigten Touristen. Das wenigste hatte allerdings mit Ananas zu tun und war preislich auch nicht ohne. Da habe ich mich kurz geärgert, nicht schon vorhin einen Ananaslikör gekauft zu haben.

    Weiter ging es zur Caldeira. Leider hingen die Wolken so tief, da konnten wir nicht wirklich weit gucken.

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    Weiter ging es zu einen kleinen Kaffee- und technischen Pause. Zwei sehr leckere Galao für 1,20 € haben mich ein wenig verblüfft. Stimmte aber. Als Souvenir habe ich im angrenzenden kleinen Supermarkt eine Flasche Bargaço erworben. Die steht zuhause wohl nicht lange im Weg ;-)

    Danach ging es zum Capelinhos, hier sieht man die Spuren des letzten Vulkanausbruchs von 1957. Das Museum war bei unserem Ausflug nicht dabei, soll aber sehr informativ sein. So genossen wir nur den tollen Eindruck.

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    Und schon ging zurück zum Schiff. Rechtzeitig zum Mittagessen waren wir zurück. Heute haben wir, glaube ich, auch mal eine Kleinigkeit gegessen und es war bestimmt lecker gewesen.

    Nachmittags wollten wir noch durch den Ort bummel. Faial ist dafür bekannt, dass viele Segler hier das letzte Mal Halt machen um über nach Amerika und auch noch weiter zusegeln.

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    Viele verewigen sich hier an den Mauern.

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    Und trinken einen letzten Kaffee im Cafe Peter. Hier kann man auch heute noch Souvenirs aus Wahlzähnen erwerben.

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    Die für die tollen Pflasterungen weißen Steine aus Marmor wurden für viel Geld vom Kontinent herangeschafft. In jeder Straße ginbt es andere tolle Muster.

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    An vielen schönen und auch verfallenen Gebäuden ging es zurück zum Schiff. In einem Supermarkt habe ich dann auch noch Tee gefunden, der auch sehr erfolgreich auf den Azoren angebaut wird.

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    Die Azoren - die Überraschung für uns

    erster Halt war Faial. Wunderbares Licht beim Frühstück.

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    Hier hatten wir unseren ersten Ausflug über Phoenix gebucht. Es ging zeitig los und somit mussten wir uns auch mal einen Wecker stellen. Der Abkauf ist sehr gut organisiert. Man trifft sich in der Atlantik Showlounge zu einem vorgegebenen Zeitpunkt. Man tauscht sein Ausflugticket gegen einen Buskarte. Wenn ein Bus voll ist und der Ausgang, geht die Gruppe geschlossen von Bord und zum Bus. So gab es keinen Stau und an den einzelnen Haltepunkten war gefühlt immer nur ein Bus zur Zeit und somit war es selten überfüllt.

    Zuerst ging es zu einem Aussichtspunkt zum Fotografieren. Das Grün in verschiedenen Schattierungen war beeindruckend.

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    Seetage - wie herrlich

    jetzt folgen viereinhalb Seetage, die wir sehr genießen und so richtig angestrengt nichts tun. Obwohl es an Bord reichlich Gelegenheit dazu gäbe. Gefühlt viermal am Tag kann man mit Franky an Deck (wenn das Wetter mitspielt) oder in der Pazificlounge Gymnastik machen. Dazu werden Malen, Jakkolo, Skat, Bingo, Shuffleboard, Singen im Gästechor, Line Dance, Vorträge zum Umgang mit Computer oder Kommunikation angeboten. Außer beim Bingo ohne zusätzliche Kosten.

    Zum Bingo habe ich mich am Ende der Cruise auch getraut. Und es nicht bereut. Wer da immer hingeht, der kennt sich irgendwann und weiß, wer wo bevorzugt sitzt, warum jemand heute nicht kommt und auf wen man noch eben warten sollte. Höhepunkt war das Wodka-Bingo am letzten Seetag. Vier Flaschen waren am Ende geleert und wir hatten irgendwie alle gewonnen und zumindest gute Laune.

    Shuffleboard habe ich dieses Mal wieder nicht geschafft. Da muss ich wohl noch mal ran.

    Hightlight waren mindestens zwei Buckelwale an Steuerbord, auf die Klaus Gruschka nettwerweise hinwies.

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    Bermuda - eine der teuersten Ecken der Welt

    das durften wir ja beim Bier gestern feststellen. Aber leider sind hier manche Dinge einfach zu schön ;-)

    Heute ist Sonntag und wir gehen davon aus, dass, wenn die GEschäfte für die Kreuzfahrer aufmachen, dann eher etwas später. Und so trödeln wir beim Frühstück. Und wie erwartet, machen die Geschäfte so nach und nach auf. Und zum Glück auch das Geschäft mit Bermudashorts. Da sich die Wege meines Mannes und meine zwischenzeitlich getrennt hatten, habe ich mich über die Größe anhand der gut sitzenden Jeans mit der sehr netten Verkäuferin beraten und mich getraut, quasi blind eine zu kaufen. Und sie sitzt prima, fehlt nur noch das entsprechende Wetter. Auf die passenden Strümpfe habe ich aber verzichtet.

    Mein Mann hatte sich inzwischen noch eine Überblick verschafft

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    Anschleichen ist nicht

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    Zum Abschluss noch einen leckeren Kaffee, bevor es wieder auf Schiff geht. Gottseidank musste ich nicht "klingeln"

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    Bermuda - ganz schön kitschig bunt

    Eineinhalb Seetage später erreichen wir Bermuda gegen 13:00. Hier soll es gleich durchgehen?!

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    Wir werden mit Getöse begrüßt. Wir sind das erste Kreuzfahrtschiff in 2018. Sehr viele passen da vorne auch nicht wirklich durch.

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    Wir fahren gefühlt durch die Vorgärten

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    Die Farben sind der Hammer.

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    Super eingeparkt von Elmar Mühlebach

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    Das Mittagessen haben wir verpasst und bei diesem Anblick bekomme ich spontan Hunger

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    Jerk Chicken mit Bananenkuchen als Beilage. Spicy und sehr lecker

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    Direkt am Terminal liegt das Heritage Center. Ich werfe nur einen Blick hinein, sonst habe ich bald keinen Platz mehr in meinem Koffer.

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    Dann machen wir uns auf den Weg in den kleinen Ort. Es gibt reichlich kleine Geschäfte mit einem sehr abwechslungsreichen Angebot.


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    Im Wollgeschäft wird in der Gruppe gestrickt und ich muss mich sehr zusammenreißen, nicht reinzugehen.

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    Weiter geht`s bis zur Town Hall

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    Denkmal des ersten Siedlers, der es nach einem Schiffbruch auf die Insel geschafft hat

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    Die Deliverance als Nachbau, deren Original aus den Resten der Schiffe, die im Riff zerschellt wurden, gebaut worden war

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    Auf dem Weg zur Unfinished Church finde ich einen Eisladen. Sckokoladeneis geht immer, aber gerade das ist schon aus. Dafür Avocado mit Honig und Zimt. Ein echts Geschmackserlebnis, leider ohen Foto.

    In der Kirche machen wir den ersten Cahe und reichlich Fotos

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    Weiter geht es zum nächsten Cache Richtung Tobacco Bay. Dazu gibt es auch eine Geschichte über Schießpulver im Jahre 1775.

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    Das lädt aus der Entfernung zum Baden ein. Das Wasser hat allerdings nur 19 Grad. Aus der Nähe lässt es mit dem Wunsch dann schnell nach. Ist wohl noch keine Saison?!

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    Wir nehmen einen anderen Weg zurück. Immer wieder sind auch Häuser zu verkaufen, aber Bermuda liegt doch etwas weit weg. Gefallen würde mir hier einiges.

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    Dann bin ich auch schon ziemlich kaputt und ein erfrischendes Getränk käme jetzt gerade Recht. Am Hafen gibt es ein nettes Restaurant mit Tischen am Wasser. Ein lokales Bier gibt es leider nicht, aber Boston ist auch nicht weit weg. 20 $ sind hier fällig. Und ich fand die Preise auf Grand Turk schon nicht ohne. Dazu gibt es freies Wifi und nach und nach fällt das Reiseleiterteam von Phoenix am Nachbartisch ein.

    Nächstes Mal komme ich mit Jetski

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    Auf dem Rückweg haben die Geschäfte schon zu, aber morgen ist ja auch noch ein halber Tag dafür Zeit.