Auch heute stand der Kaffee auch wieder auf der Terrasse und wir genossen eine Tasse Kaffee vor dem Frühstück.
Kurz vor 8 Uhr kamen alle ins Restaurant zum Frühstück. Anschließend packten wir zusammen und fuhren pünktlich um 9 Uhr los in Richtung Rundo Stadt und weiter nach Botswana. Auf dem Weg sahen wir viele typische, traditionelle Hausgemeinschaften mit Lehm- oder Strohhäusern und Strohdach. Kurz vor Rundo sahen wir dann Neubauten. Valentinus erzählte uns, dass so ein Haus mit 3 Schlafzimmern umgerechnet 30.000 Euro kosten.
In Rundu gibt es Universitäten, private Krankenhäuser und Praxen. Viele Angolaner kommen für die Schule oder Studium rüber. Hier war richtig viel Leben.
Wir kauften uns gekühlte Getränke und schauten uns die Marktstände an. Hier werden landwirtschaftliche Lebensmittel angeboten die regional und günstiger sind als im Supermarkt.
Es geht jetzt 200 km in Richtung Botswana. Wir waren gerade wieder im Bus da wurde die Strasse plötzlich gesperrt und der Ministpräsident kam. Mit viel Polizei Escorte rauschte die Limousine an uns vorbei. Kurz danach wurde die Fahrbahn wieder frei gegeben.
An der Straße wurden wilde Orangen verkauft, pro Stück 2 namibische Dollar. Wir hielten an, Valentinus kaufte ein, öffnete sie und wir konnten die leckere Frucht probieren. Sie war etwas gliberig und schmeckte leicht nach Banane.
Was auch heute wieder ganz auffallend und typisch ist, waren die vielen Menschen die einfach entlang der Straße laufen. Die Autos und Busse fahren mit 80/90 h/km vorbei und die Menschen laufen direkt nebenan. Ob wir Körben und Waren auf dem Kopf oder an der Hand. Alternativ mit kleinen Babys auf dem Rücken oder größeren Kindern an der Hand.
Uns kamen nach einigen km ganz viele Sambische LKWs entgegen. Die scheinbar im Konvoi, in den Süden Namibias in die Walfischbucht fahren. Bis Divundu hatten wir jetzt noch 85 km. Die Landschaft veränderte sich erneut, es war mehr Wald, größere Bäume, weniger Hütten. Die Abstände dazwischen waren sehr groß. Ab und zu sahen wir an der Straße kleine Tische mit gebündeltem Feuerholz zum Verkauf. Wo größere Menschenmengen standen und unterwegs waren, stand ein Tankwagen der offensichtlich Trinkwasser verteilte.
Nach Rundu wurde es wieder viel ländlicher, weniger Hütten aus Lehm und Blech säumen die Straße. Ab und an kreuzten Rinder, Esel oder Ziegen die Straße.
Abzweigungen zu Campes/Lodges oder kleineren Orten von der Hauptstraße aus.
Am letzten Stopp in Namibia war nochmal WCs Pause und Einkaufsmöglichkeiten im Shop. Eine längere Schlange an Menschen stand am ATM Automat, gesichert durch Security.
Es ging noch 35 Minuten am Okawango entlang zur Grenze nach Botswana. Hier ging es allerdings wieder über Sandpisten. Anschließend kam die Einfahrt in den Bwabwata N.P. Mahango Core Area.
Hier fuhren wir ein Stück durch allerdings auf direktem Weg in Richtung Shakawe, kein Game-Drive. 130.000 Hektar ist der Park groß. Direkt nach dem Eingang sahen wir Zebra und Giraffe, aber fürs Foto waren wir zu schnell vorbei.
Direkt nach 10 Minuten war der Grenzübergang nach Botswana. Wir verließen den Bus und gingen erst zur Ausreise. Hier gab es einen Stempel. Im nächsten Häuschen waren wir bereits in BOTS (Botswana). Hier füllten wir das Einreiseformular aus, bekamen einen Stempel und durften wieder in den Bus.
An einem Stopp Schild mussten wir nochmal halten und eine freundliche Grenzbeamtin kam in den Bus um nach Obst zu schauen. Wegen der Maul- und Klauenseuche darf es nicht eingeführt werden.
Das Land ist 580.000 qkm, die Hälfte der Fläche ist die Kalahari Wüste. Das Gesundheitssystem ist hier in staatlichen Krankenhäuser kostenlos. Die meisten Menschen in Botswana leben von der Landwirtschaft.