Beiträge von bina.63

    Unsere Fahrt ging ins Herz der Sambesi Region ca.200 km durch den schmalen Korridor zwischen Angola und Botswana.

    Eine Büffelherde wechselte vor uns die Straßenseite in Richtung Flussufer. Vivi stoppte den Bus und wir sahen der Herde in Ruhe zu. Der Büffel ist sehr gefährlich und Bullen extrem aggressiv, sie gehören zu den Big Five.

    Im N.P. gibt es kleine Ansammlungen von Hütten, mit Kindergarten und Schule. Wir sahen, dass scheinbar jetzt vor der Regenzeit manche Hütte neu gebaut, neu eingedeckt oder auch das kleine Grundstück neu eingezäunt wurde. Kinder liefen an der Straße entlang und kamen scheinbar aus der Schule.

    Wir fuhren über den Kwandofluss in Kongola, in der Sambesi Region. Wir sahen Antilopen und Paviane.

    In Kangola war nochmal WC'Stopp von dort waren es noch 45 Minuten bis zu unserer neuen Lodge für 2 Übernachtungen. In Kongola gibt es eine Tankstelle, einen Supermarkt, eine staatliche Schule und Universität.

    Auf heute Abend waren wir schon sehr gespannt da in der “Lapa” ein selbst zubereitetes Abendessen der Reiseleitung zubereitet werden soll.

    Gesamte Fahrtstrecke 300 km

    Fahrtzeit 6,5 Stunden. Ankunft in der Sharwimbo Tented Lodge, die auf einem kleinen Hügel liegt, um 15.30 Uhr.

    Diese Lodge wird nur mit Solarenergie betrieben. In den Zelten gibt es keine Steckdosen und kein WLAN. Beides ist scheinbar nur an der Rezeption nutzbar.

    In diesem Kongola Gebiet gibt es keine Zäune, hier laufen Haustiere und Wildtiere frei. Auch unsere Lodge ist nicht eingezäunt. Keiner darf alleine spazieren gehen und auch nachts nicht die Zelte verlassen. Die Capriviregion ist ein freies Naturschutzgebiet.

    Strom und heißes Wasser ist 24 Stunden lang vorhanden. Auf dem letztes Stück sahen wir auch wieder viele Hütten und Rubdbauten in denen die Menschen in alten Traditionen leben.

    Heute ging der Wecker erst um kurz vor 7 Uhr, da es erst im 8 Uhr Frühstück gab und um 9 Uhr entspannte Abfahrt. Während des Frühstück verteilte Valentinus die Einreisezettel für Namibia, so dass es an der Grenze schneller geht.

    Heute Nacht hat es ab 4 Uhr ordentlich geregnet und auf die Zelte geprasselt

    Gegen 6 Uhr hörte es dann aber auf.

    Nach dem Frühstück trafen alle pünktlich wieder am Bus ein. Kurz danach waren wir erneut an der Grenze zwischen Botswana und Namibia. Beide Formalitäten gingen sehr schnell, den Übergang liefen wir erneut zu Fuß. Wir sahen tolle Mangobäume

    Nach der Weiterfahrt fuhren wir erneut 30 Minuten durch den Bwabwata N.P. und hatten direkt Glück sagen Kudus, Antilopen und 3 Elefanten. Ein Foto gelang mir durch die Büsche.

    Ein kurzer Stopp an der Tankstelle zum Bus tanken und WC-Besuch sowie ein Stopp im Supermarkt gegenüber folgte bevor es in die Capriviregion ging.

    Zudem ging ein Paar in die dort vorhandene Apotheke, da er jetzt Darmprobleme hat. Es war zur Zeit der einzige Fall.

    Nun ging es weiter durch das Okavango Delta (Nordwest-Delta) Richtung Kongola, entlang des Kavango Fluss durch den Bwabwata N.P. zum nächsten Ziel. Über die Brücke fuhren wir über den Fluss.

    Ein Schild am Eingang wies auf Wildererverbot hin. In Namibia, wie auch in Südafrika, steht auf Wilderei 30-35 Jahre Gefängnis. Hingegen steht in Botswana darauf die Todesstrafe.

    Makena Caves (eine schwangere Frau der Bantus hat hier ein Baby bekommen)

    Nachdem wir noch eine kleine Höhle durchquerten waren wir am Wendepunkt angekommen und liefen zurück zum Parkplatz.

    Hier sahen wir drei Baobab Bäume und einen sogenannten Krokodilbaum

    Hier erkennt man im Felsen die Landkartenform Afrikas. Hier wurde auch ein Gruppenfoto von uns gemacht

    Anschließend fuhren wir die 35 km Schotterpiste zurück und die 25 km Asphaltstrasse zur Shakawe River Lodge. Diese gehört mit unserer Kigelia Adventure Tented Lodge zusammen. Heute kamen wir mit dem Bus in eine Polizei- kontrolle und Vivi's Führerschein wurde kontrolliert. Da alles in Ordnung war ging es direkt weiter.

    Kurz danach sahen wir einen der vielen "Kalahari Ferrari". Und Frauen die Brennholz in typisches Weise transportierten

    Heute wurde uns eine weitere Bootsfahrt von der Shakawe Lodge angeboten. Dieser Punkt stand nicht auf dem offiziellen Programm des Reiseveranstalters und soll 16 Euro pro Person kosten.

    Es ging uns nicht um die geringe Summe von 16 Euro sondern, dass es dann die 5. Bootsfahrt wäre. Zwei Fahrten stehen ja noch auf dem Programm. Wir wollten uns, wie einige Andere auch, noch nicht gestern Abend entscheiden sondern erst heute an der Lodge. Zum Mittagessen waren wir in der Shakawe Lodge.es gab Nudelsalat, Kartoffelsalat, rote Beete, Käse, Brot und Cracker. Es war lecker und wir saßen in geselliger Runde mit unserer Gruppe.

    Was uns allen nicht gefiel, war dass das Boot erst um 15.30 Uhr kommen soll. Die Fahrt geht dann 1,5 Stunden. Es gefiel uns nicht wirklich jetzt in einer fremden Lodge den Nachmittag zu versammeln bzw wir dann noch länger da wir auf das Boot warten müssten. Also entschieden wir uns alle für die Bootstour gleich. So ganz korrekt finden wir die Vorgehensweise allerdings nicht.

    Man ist halt hier nur zu Gast. Es sind nicht genügend Liegen. Der Pool lädt nicht zum Schwimmen ein und Sachen zum Umziehen hat man auch nicht durch die fehlende Kommunikation. Aber gut, wir sitzen am Okavango-Fluss und haben ja Urlaub.

    Ja Flavia wir haben uns scheinbar knapp verpasst :saint:

    Die Nacht war heute ziemlich kurz. Die ungewohnte Geräuschkulisse gestern Abend ließ uns nicht gut einschlafen. Die Meerkatzen sprangen auf dem Zeltdach rum. Heute früh um 4 Uhr hatten die Vögel dann schon alle ausgeschlafen und eröffneten ihr Konzert.

    Der Wecker um 5 Uhr beendete endgültig die Nacht. Ab 6 Uhr gab es Frühstück im offenen Restaurant.


    Zuvor drehte bereits "King George" seine Runde in der Ferne.

    Unser Tagesprogramm führte uns heute im Okavango Delta (Nordwest-Delta) zu den Tsodilo Hills ging es nach dem Frühstück los. Das “Tsodilo” Feld heißt, der flüstert. Ab der Lodge ging es erst auf Asphaltstrasse und dann 35 km über Schotterpiste.

    Und dann waren sie da, die Elefanten im Busch. Erst 2 große Bullen, dann 5 weitere Tiere. Allerdings weiter von der Straße entfernt und im Dickicht. Alleine in Botswana gibt es über 100.000 Elefanten.

    Nach 1,5 Stunden waren wir am Tsodilo, dem Mountain of the Gods. Lopan war unser Guide für den Spaziergang

    Gelbschnabel Toko - flyining banana

    Hier ist heute Nacht der Elefant durchgegangen, da er zum Wasser wollte.

    Es gibt hier schöne Felsenmalereien mit einer leichten Wanderung von 2-3 Std. Es ist Sandstein mit Hämatit. Die Felsenzeichnungen erzählen eine Geschichte von Giraffen, Affen, Löwen, Antilopen und Nashorn. Sie sind 2000-3000 Jahre alt, heute gehören sie zur UNESCO.

    Liebe bina.63 Ich bin mir nicht sicher, ob ich in diesen wackligen flachen Einbaumbooten sitzend gerne Flusspferden begegnet wäre….=O:/

    LG Marina

    Das Foto mit der Lotusblüte ist übrigens toll :love:

    Liebe Marina, da hast du natürlich auch recht. Es gab wohl auch schon ähnliche Zwischenfälle so dass man mit solchen Begegnungen vorsichtig ist.

    Wir fuhren dann mit den Jeeps zurück und mit unserem Bus zur Kigelia Tented Lodge.

    Hier bekamen wir mit der Nummer 6 ein wunderschönes, luxuriöses Zelt.

    Schöne Gemeinschaftsflächen, ein leckeres Abendessen und gemeinsame Zeit am Lagerfeuer rundeten den Tag ab

    Auch heute stand der Kaffee auch wieder auf der Terrasse und wir genossen eine Tasse Kaffee vor dem Frühstück.

    Kurz vor 8 Uhr kamen alle ins Restaurant zum Frühstück. Anschließend packten wir zusammen und fuhren pünktlich um 9 Uhr los in Richtung Rundo Stadt und weiter nach Botswana. Auf dem Weg sahen wir viele typische, traditionelle Hausgemeinschaften mit Lehm- oder Strohhäusern und Strohdach. Kurz vor Rundo sahen wir dann Neubauten. Valentinus erzählte uns, dass so ein Haus mit 3 Schlafzimmern umgerechnet 30.000 Euro kosten.

    In Rundu gibt es Universitäten, private Krankenhäuser und Praxen. Viele Angolaner kommen für die Schule oder Studium rüber. Hier war richtig viel Leben.

    Wir kauften uns gekühlte Getränke und schauten uns die Marktstände an. Hier werden landwirtschaftliche Lebensmittel angeboten die regional und günstiger sind als im Supermarkt.

    Es geht jetzt 200 km in Richtung Botswana. Wir waren gerade wieder im Bus da wurde die Strasse plötzlich gesperrt und der Ministpräsident kam. Mit viel Polizei Escorte rauschte die Limousine an uns vorbei. Kurz danach wurde die Fahrbahn wieder frei gegeben.

    An der Straße wurden wilde Orangen verkauft, pro Stück 2 namibische Dollar. Wir hielten an, Valentinus kaufte ein, öffnete sie und wir konnten die leckere Frucht probieren. Sie war etwas gliberig und schmeckte leicht nach Banane.

    Was auch heute wieder ganz auffallend und typisch ist, waren die vielen Menschen die einfach entlang der Straße laufen. Die Autos und Busse fahren mit 80/90 h/km vorbei und die Menschen laufen direkt nebenan. Ob wir Körben und Waren auf dem Kopf oder an der Hand. Alternativ mit kleinen Babys auf dem Rücken oder größeren Kindern an der Hand.

    Uns kamen nach einigen km ganz viele Sambische LKWs entgegen. Die scheinbar im Konvoi, in den Süden Namibias in die Walfischbucht fahren. Bis Divundu hatten wir jetzt noch 85 km. Die Landschaft veränderte sich erneut, es war mehr Wald, größere Bäume, weniger Hütten. Die Abstände dazwischen waren sehr groß. Ab und zu sahen wir an der Straße kleine Tische mit gebündeltem Feuerholz zum Verkauf. Wo größere Menschenmengen standen und unterwegs waren, stand ein Tankwagen der offensichtlich Trinkwasser verteilte.

    Nach Rundu wurde es wieder viel ländlicher, weniger Hütten aus Lehm und Blech säumen die Straße. Ab und an kreuzten Rinder, Esel oder Ziegen die Straße.

    Abzweigungen zu Campes/Lodges oder kleineren Orten von der Hauptstraße aus.

    Am letzten Stopp in Namibia war nochmal WCs Pause und Einkaufsmöglichkeiten im Shop. Eine längere Schlange an Menschen stand am ATM Automat, gesichert durch Security.

    Es ging noch 35 Minuten am Okawango entlang zur Grenze nach Botswana. Hier ging es allerdings wieder über Sandpisten. Anschließend kam die Einfahrt in den Bwabwata N.P. Mahango Core Area.

    Hier fuhren wir ein Stück durch allerdings auf direktem Weg in Richtung Shakawe, kein Game-Drive. 130.000 Hektar ist der Park groß. Direkt nach dem Eingang sahen wir Zebra und Giraffe, aber fürs Foto waren wir zu schnell vorbei.

    Direkt nach 10 Minuten war der Grenzübergang nach Botswana. Wir verließen den Bus und gingen erst zur Ausreise. Hier gab es einen Stempel. Im nächsten Häuschen waren wir bereits in BOTS (Botswana). Hier füllten wir das Einreiseformular aus, bekamen einen Stempel und durften wieder in den Bus.

    An einem Stopp Schild mussten wir nochmal halten und eine freundliche Grenzbeamtin kam in den Bus um nach Obst zu schauen. Wegen der Maul- und Klauenseuche darf es nicht eingeführt werden.

    Das Land ist 580.000 qkm, die Hälfte der Fläche ist die Kalahari Wüste. Das Gesundheitssystem ist hier in staatlichen Krankenhäuser kostenlos. Die meisten Menschen in Botswana leben von der Landwirtschaft.

    Nachdem wir irgendwann in unsere Häuser gegangen waren, die Dusche genutzt hat und uns für den heutigen zweiten Ausflug vorbereitet hatten, trafen wir 6muns um 16.45 Uhr am Bootsanlager. Wir wurden auf zwei Boote aufgeteilt und noch 2 x 2 Personen kamen als Einzelteilnehmer dazu

    Es boten sich sofort wunderschöne Ausblicke. Da das Internet gerade ziemlich schwach ist, gibt es morgen weitere Fotos. Gute Nacht aus Rundu.

    Heute haben wir auch wieder sehr gut geschlafen und wurden nicht durch die Hühner geweckt. Das Frühstück gab es ab 7.30 Uhr, zuvor erlebten wir aber noch eine schöne Überraschung auf jeder Terrasse sttand Kaffee und Kekse, so dass wir vor dem Frühstück bereits draußen saßen und die Tiere beobachten konnten

    Um 9 Uhr war Treffpunkt an der Rezeption von dort aus liefen wir ca. 1,5 km zum Living Museum. Es leben noch viele in den Dörfern hier drumherum nach alten Traditionen.

    Ich kann euch leider nur bis zum Eingangsbereich mitnehmen

    Krankheiten werden dort noch mit Medizin/Pflanzen und Kräutern der Medizinmänner/Frauen behandelt. Nur wenn diese Behandlung nicht hilft, dann geht man in die Klinik.

    Wir bekamen Einblicke in das Leben mit Vorführungen die uns sehr gut gefielen. Es war alles sehr autentisch.

    Den Abschluss bildete die Vorführung des Fischfangs mit Reusen und anschließend 3 Tänze mit absolut lebensfroher Musik.

    Danach machten wir uns entlang des Flusses auf den Rückweg zur Anlage. Jetzt war ab 11.30 Uhr Freizeit bis 17 Uhr, dann geht es zum nächsten Highlight. Wir nutzen die Zeit für den schönen Pool, für einen Snack im Restaurant oder einfach nur Relaxen.

    Die Abkühlung bei inzwischen 36 Grad war sehr angenehm,der Pool auch nur minimal gechlort.

    Wir liefen zu unserem Haus, Nummer 18 und was wir sahen gefiel uns sehr gut

    Auch die Anlage war wunderschön und direkt am Fluss gelegen

    Unser Tisch war auch bereits auf der Terrasse eingedeckt.

    Das Abendessen war heute und morge genauso incl. wie das Frühstück, welches ja immer incl. Ist.
    Unser Valentinus war heute Abend nicht beim Abendessen dabei. Er kommt aus diesem Gebiet und wurde von seiner Frau und den Kindern abgeholt.

    Wir genossen das Abendessen auf der Terrasse, dazu das ein oder andere Getränk und das alles bei diesem Sonnenuntergang <3

    Wir überquerten einen Übergang mit Kontrolle ins Kawango-West Region. Ein flaches und sehr ertragsreiches Gebiet. Weiter durch Nkurenkuru wo noch sehr viele typisch, traditionelle Dörfer zu sehen waren.

    Und kamen an typischen noch traditionellen Dörfern vorbei

    Wir sahen unzählige Rinder- und Ziegenherden die vor uns die Straße überquerten. Die ein oder andere Bar, Werkstatt oder Market.

    Blick auf den Okavango-Fluss, der Fluss ist die Grenze zwischen Namibia und Angola, auf deren Seite wir Feuer sahen.

    Etwas weiter hatten wir den Blick auf das Überschwemmungsvorland des Okavango. Im Januar und Februar ist dieser große Bereich komplett unter Wasser.

    Auf der rechten Seite vom Bus, sahen wir mehrere, sogenannte grüne Zone für die Landwirtschaft. Eingezäunte, bewässerte und Bereiche mit Mais, Zwiebeln und Kartoffeln. Ca. 3-4 km vor der Lodge verließen wir die Asphaltstrasse und fuhren den Rest über eine Sandstrasse. Diese Straße ist im Januar und Februar nicht befahrbar. Dann werden die Gäste mit Booten abgeholt und zur Lodge gebracht.

    Nach der Ankunft, gegen 16.30 Uhr in der Hakusembe Gondwana River Lodge in Rundu stand der restliche Nachmittag zur freien Verfügung.

    Hinter uns lagen: Fahrtstrecke 460 km, 7,5 Stunden Fahrtzeit mit Pausen. Wir wurden freundlich empfangen und bekamen ein Erfrischungsgetränk und den Schlüssel für unsere Lodge.

    Heute konnten wir richtig ausschlafen, der Wecker war auf 7.10 Uhr gestellt. Wir waren allerdings weit vorher wach durch die Hühnern und Hunde seit kurz nach 6 Uhr. Vor dem Frühstück packten wir unsere Taschen nach dem Frühstück wurden sie vors Zelt gestellt und zum Bus gebracht. Wir beglichen die Rechnung, für 2 Abendessen und Getränke, von denen wir gestern schon einige getrunken hatten, zahlten wir für uns Beide 55 Euro.

    Dazu gab es Trinkgeld für das Personal in der Box und extra für Marrie die den Service machte, die Museumsführung gestern und auch den Spaziergang zum Biertasting gemacht hatte.

    Alle waren pünktlich da und Valentinus erklärte uns an der Karte, die er erneut am Bus befestigt hatte, die heute Strecke.

    Heute geht es weiter im Kommunalgebiet, ohne Zäune und Begrenzungen. D.h. die Haustiere wir Rinder, Ziegen, Schafe, Esel und Hunde laufen frei auf der Strasse und kreuzten diese auch sehr oft und manchmal unerwartet. Unser Fahrer Vivi hatte solche Situationen professionell im Griff.

    95 % der Namibianer sind Christen. Heute ist Sonntag und wir sahen viele, sehr chic gekleidet und liefen zur oder standen vor der Kirche. Der Gottesdienst hier dauert übrigens ca 3 Stunden.

    Wir fuhren in Richtung Nord-Osten Namibias zur Grenze nach Angola.

    1. Verkaufsstände an der Straße waren bereits geöffnet.

    Über die Brücke der Eisenbahnstrecke die von Windhoek in den Norden fährt. In einem kleinen Ort gab es einen technischen Stopp und die Möglichkeit in einem Shop einzukaufen.

    Hier konnten wir dem Dorfleben etwas zuschauen. Der heutige Tag führte uns von Ondangwa nach Rundu (Namibia) am Okavango-Fluss, dem Grenzfluss zwischen Angola und Namibia. Es war eine Fahrt durch den unbekannten Norden in der Kavango Region.

    Mitten im Nirgendwo hielt unser Bus und alle sollten bitten aussteigen. Wir ahnten nichts Gutes, eine Anzeige leuchtete und der Keilriemen war gerissen. Aber auch dieses Problem am Bus konnten Vivi und Valentinus beheben und nach knapp 30 Minuten ging es weiter. In Okongo gab es ein Stopp zum Einkaufen für die weitere Fahrt, wir kauften uns eine gefüllte Blätterteigpastete mit karamelisierten Zwiebel und Bacon. Sehr lecker. Der nächste Stopp war kurz danach als Toilettenpause an einer Tankstelle. Wenn es auch draußen auf der Straße und dem Gelände nicht sauber war, so waren die WC's in Ordnung. Meistens zahlt man max. 2-3 namibische Dollar pro Person.

    Nach dem Frühstück trafen wir uns um 8.30 Uhr, mit Maggie und starteten auf dem Gelände der Nakambale Tented Lodge mit der Besichtigung der alten Mission. Hier war der deutsche Missionar Hugo Hahn der erste, später kamen auf Einladung 10 finnische Missionare dazu, die sich hier niederliessen. Es gibt ein interessantes Museum, das Nakambale Museum Ovamboland.

    Hier stand der erste Ochsenkarren, dieser mit 22 Ochsen vor dem der Karren gezogen. Nach Swakopmund und zurück dauerte die Strecke 4 Monaten.

    1889 wurde diese 1. Kirche in Ondangaland gebaut und später auf die heutige Größe vergrößert. Zur Zeit besteht ein Renovierungsstau und die Kirche steht nicht mehr für Gottesdienste oder Hochzeiten zur Verfügung. Nebenan der alte Friedhof

    Wir bekamen einen kleinen Einblick im das frühere Dorfleben . Das Haus eine Familie bestand aus mehreren , runden, kleinen Lehmhäusern: Schlafhaus für den Mann und die größeren Söhne, nahe dem Eingang zum Schutz der Familie. Den vor dem Eröffnen des Etosha Nationalpark lebten sie Wildtiere hier in dem Bereich komplett frei. Da bot der Zaun uns Haus den einzigen Schutz.

    Das Haus der Frau war viel niedriger und nahe der Küche. Die geringe Höhe führte zwar dazu, dass sie mit den Kindern und Babys sehr gebückt rein gingen aber es leichter warm gehalten werden konnte durch die innenliegende Feuerstelle.

    Wir sahen die Herstellung von Hirse- und verschiedener Mehle und bekamen die Bierherstellung gezeigt, deren Herstellung den Männern vorbehalten war.

    Bevor die Missionare kamen hatte ein Mann auch mehrere, 3-4, Frauen. Dieses wurde später nicht mehr erlaubt. Es gibt allerdings auch heute noch das "Brautgeld" welches z.B. 1-3 Rinder ist.

    Von 11.30 - 17.00 Uhr hatten wir Freizeit, konnten den Pool nutzen, zusammen sitzen und erzählen, auf den eigenen Terrassen sitzen oder uns vor der Hitze schützen und und die Klimaanlage in den Zelten nutzen.

    Die meisten von uns saßen zusammen, bestellten sich einen kleinen Snack und kalte Getränke und genossen den Schatten im Restaurantzelt.

    Der Guide war mit unserer Freundin und einer weiteren Mitreisenden zum Arzt gefahren da die Magen- Darmbeschwerden trotz Medikamente nicht weniger wurden. Sie wurden von einer sehr netten Ärztin behandelt, bekamen Jeweils angepasste Infusionen und wurden mit weiteren Medikamente u.a. Antibiotika versorgt. Kosten dieser Behandlung übrigens ca. 80 Euro pro Person.

    Ab 17 Uhr machten wir einen Spaziergang ins umliegend Dorf, hier fanden ein Bier-Tasting in einem place to beer - “Shebeen”, einer kleinen Bar statt.

    Einige der Einheimischen sahen im Fernsehen Fußball und ließen anschließend aus der Musikbox afrikanische Lieder erklingen. Wir standen mit einem kalten Windhoek Bier in der Hand auf der Terrasse und einige tanzen gemeinsam mit Marrie zu den Klängen.

    Im Shop nebenan kauften einige von uns Amarula Cremelikör. Nach 3 Käufen war der Vorrat im Shop erschöpft. Stolz zeigte die junge Verkäuferin einem unserer Mitreisenden den Warenbestand und erzählte, dass sie halbe Tage dort arbeitet und dafür umgerechnet 30 Euro im Monat bekommt.

    Nachdem wir zurück gelaufen sind, hatten wir noch 90 Minuten Zeit bis zum Abendessen. Die Pizza dort ist wirklich sehr lecker und im Vorfeld hatte ich bereits davon gelesen. Wir haben sie auch getestet und für sehr lecker befunden. Auch vorgestern saßen wir in der netten Gruppe lange zusammen bei dem ein oder anderen Getränk bevor es hieß "Gute Nacht, Nakambale Lodge".