Beiträge von bina.63

    So blieb uns entweder die Entscheidung nach Compatsch runter zu laufen oder nach Ritsch.

    Wir entschieden uns für die 2. Variante und liefen mit fantastischem Bergblick bis auf die Terrasse des 5 Sterne Hotels Ritsch. Hier war alles auch sehr gemütlich ausgestattet und es war Zeit für ein Mittagessen.

    Wir bestellten uns 1x Kalbsschnitzel mit Pommes und 1 x Maccaroni mit frischen Tomaten, Frischkäse und Rucola.

    Gewandert sind wir dann doch 11 km und 470 Höhenmeter. Anschließend sind wir runter zur Bushaltestelle schräg gegenüber. Das Ticket hatten wir ja für hin und zurück gelöst. Allerdings hätten wir noch 25 Minuten warten müssen, dann konnten wir auch noch die restliche Strecke bis Compatsch noch wandern. Somit kamen nochmal 2,7 km dazu wenn auch kaum Höhenmeter da es flach parallel zur Straße verläuft.

    Nach einer Weile liefen wir weiter vorbei an der Alpenrosen Hütte, die war aber noch geschlossen. An der wunderschönen Edelweiß Hütte kehrten wir auf ein kleines Pils und ein kleines Weizenbier ein und genossen den fantastischen Ausblick auf Plattkofel und Langkofel.

    Ich hatte für euch auch ein lauschigen Plätzchen reserviert ;)

    Unser nächstes Ziel war der Gasthof und Hotel Panorama. Ein großzügiges Hotel an der Bergstation der Panoramabahn. Ob es daran lag, dass die Bahn noch nicht fuhr wussten wir nicht, aber es war alles noch geschlossen.

    Nachdem das Wetter für gestern wieder 12 Sonnenstunden versprach wollten wir nochmal auf die Seiser Alm hochfahren. Auch wen wir dafür erneut den Wecker aus 6.45 Uhr stellen mussten. Die Sonne schien eh kurz danach ins Fenster und wir nahmen uns Zeit fürs Frühstück. Danach füllte ich schon mal die Einreisezettel für Österreich aus. Wenn man nicht zu den 3 G (Geimpft, genesen, getestet) gehört muss man 10 Tage in Quarantäne.

    Wir bekamen nach kürzester Zeit die Bestätigung per jeweiliger Email und packten unsere Sachen für den Tag nachdem ich schnell die paar Teile weggespült hatte.

    Kurz vor 8.30 Uhr waren wir schon an der Zufahrttstrasse zur Seiser konnten ohne Probleme bis zum Parkplatz 2 fahren. Dort wechselten erneut 19 Euro den Besitzer. Für einen Bus werden übrigens 100 Euro fällig! Nun kurz die Sportschuhe in Wanderschuhe gewechselt, ein kurzer Plausch mit den Parkplatznachbarn aus München gehalten und der Bus nach Saltria kam direkt am Parkplatz angefahren und wir lösten für 10 Euro 2x5 € pro Person hin und rück Ticket. Es kann losgehen in den nächsten und auch schon hier letzten Wandertag in Südtirol.

    Wir stiegen in den Bus ein und fuhren bis Saltria (1680m) am Ende der Straße hier wendet der Bus und fährt wieder nach Compatsch zurück. Ich schnürte nochmal die Wanderschuhe nach uns dann ging es los. Raus gesucht hatten wir uns einen Rundwanderweg mit 8 km und 360 Höhenmetern.

    Das Wetter war phänomenal


    Unser erster Weg ging an den tollen Malereien des Tirler Gasthof und Hotel vorbei. Der sah wirklich klasse aus und hat sogar einen Innen- und Außenpoo. Uns zog der Weg mit stetigem wenn auch nicht extremen Anstieg hoch zur Mahlknechthütte (2054m). Unten auf den Wegweisern stand bei einigen das sie geöffnet sind, hier stand leider nicht, zudem war auch noch Montag. Wir hatten somit unsere Befürchtungen wurden aber angenehm überrascht und von der nettem Wirtin begrüßt. Sie hat erst seit Freitag geöffnet und freute sich sehr über Gäste. Auf der Tageskarte standen Buchteln mit Vanillesauce die mögen wir sehr, mach ich auch zu Hause gerne mal selbst. Wir bestellten uns eine Portion mit separater Sauce da mein Mann die lieber nur mit Puderzucker mag.

    Es kamen als eine Portion 2 Buchteln was perfekt zum Teilen war und die Vanillesauce hatte ich ganz für mich. 6,50 Euro dafür fand ich viel zu günstig. Dazu gab es einen Cappuccino und einen Kaffee. Nach einer Zeit liefen wir weiter.

    Die Bilder sind gigantisch, Sabine. Aber vor manchen Stellen, wo ihr da steht, z. B. oberhalb des Geröllfeldes, wäre mir deutlich mulmiger als bei meiner Turmbesteigung ;). Das Bild mit dem Gipfelkreuz ist diesmal mein Lieblingsbild :love:

    LG Susanne

    So kritisch waren die Stellen jetzt eigentlich nicht Susanne :/ Vielleicht wirkt es auf den Bilder etwas unsicherer.

    Ich denke die Murmelis waren so ca. 5 Meter etwas unterhalb. Vielleicht sieht es von daher so aus.

    Auf der Terrasse bei sensationellem Ausblick und Sonnenschein bestellten wir uns einen gespritzten Apfelsaft und einen Kaffee bevor wir mit der Bahn wieder runter fuhren. Es war nochmal an der Bahnstation ein schöner Ausblick und der zeigte uns auch die ersten "Manni-Murmelie" die sich in der Sonne wärmten und fleißig Grasspitzen zu sich nahmen

    Die sahen niedlich und wohl genährt aus, nach dem Winter :/

    Wir stiegen in die große Gondel, waren jetzt mit noch 5 Personen und kamen gut unten an.

    Dann ging es, wie schon den ganzen Tag, mit dem offenen Cabrio wieder zurück nach Seis. Dort erwartete uns der Balkon unserer FEWO mit Sonne und ein wenig Schatten und mein Mann holte den restlichen Rose Sekt aus dem Kühlschrank. Was für ein wunderschöner und erlebnisreicher Tag und entspannter Hochzeitstag unserer Leinenhochzeit.

    Auf 2500 m angekommen war es zwar kühler aber eine Softshell Jacke reichte vollends aus. Wir schauten uns um genossen das wunderbare Panorama und stapften durch den Schnee zum Kreuz hoch. Eigentlich hatten wir die Gratwanderung im Kopf aber zum einen lag noch zu viel Schnee und zum anderen fuhr die letzte Bahn in knapp 2 Stunden. Das wäre kein guter Plan gewesen. Und so blieben heute unsere Beine, Füße und Wanderschuhe vor größeren Aktionen verschont und wir liefen nur bis zur 1 Spitze mit dem Kreuz und einigen Erklärungen zu den Gipfeln. Auch hier waren wir nur mit noch einem Paar und machten gegenseitig von uns ein Erinnerungsfoto mit den Handys. Der Blick von hier oben war absolut gigantisch und klar. Hier ging der Blick nochmal unter aus der Richtung aus der wir her gekommen sind, d.h. nach unten

    Der Weg war nicht so leicht zu begehen und ziemlich rutschig durch den angetauten Schnee, es gab aber auch Flächen da war er schon komplett weggetaut

    Schneeballschlat gefällig 8o

    Am Kreuz auf 2500 m angekommen hier waren einige Gipfel erklärt, ob wir sie so richtig zuordnen konnten bezweifel ich allerdings

    Von daher blieb es beim Aus- und Anblick bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten zur Gondelstation

    bina.63 wieder einmal sooo tolle Bilder.

    Tja, die Schneebilder zeigen, dass es traumhafte Schneebedingungen zum Skilaufen gewesen wären. Sollte halt nicht sein ;(, ich hoffe auf nächstes Jahr.

    Schön wenn dir die Aufnahmen gefallen. Die Einheimischen sagten auch, der Schnee wäre so toll gewesen wie seit Jahren nicht mehr. Aber Urlaub durften nicht kommen und noch nicht mal die Einheimischen konnten es genießen :(

    Das große Thema Seilbahn, so ganz hatte ich sie ja bisher nicht vermisst aber meine Mann wollte gerne mit der Gondelbahn Seceda hoch fahren. Von 1290 auf 2500 Metern Höhe. Nun gut haben wir sonst ja auch gemacht. Wir parkten im dazugehörigen Parkhaus und lösten an der Umlaufbahn 2x Tickets für hin und retoure bis zum Top für 35 Euro pro Person. Es ging auch direkt los. Erst mit den kleinen Gondeln bis zur Mittelstation auf 1800 m, hierbei ging es vorbei an einem Klettergarten in dem ein Helikopter eingearbeitet ist

    Was für ein ungewöhlicher Kletterpark

    War es auffallend, dass wir nur ganz alleine in der Gondel waren und die anderen leer. Nicht drüber nachdenken sagte ich mir. Auf der Mittelstation stiegen wir um in die große Gondel. Dort waren auch nur wir, noch ein Paar und der Mitarbeiter der die Gondel bediente. Zumindest gab es kein Abstandsproblem denn die Gondel war für max 62 Personen ausgelegt. Wo auch immer die hin sollten...

    Es geht schon sehr steil hoch, dann kommt die andere Gondel von oben auf der Mitte entgegen und wir fuhren weiter hoch bis zur Bergstation.

    Ich war dann aber schon sehr froh oben angekommen zu sein.

    Somit fuhren wir weiter und kamen nach der Pass -Runde wieder in Wolkenstein, Sankt Christina und Sankt Ulrich aus. Wir hielten in Wolkenstein und fanden eine schöne Terrasse vor dem Restaurant L Ciamin. Hier bestellten wir Pizza Calzone und Pizza Napolitana dazu ein Radler und ein Weizenbier


    Das Essen war super lecker und der heiße Espresso gab den gelungenen Abschluss.

    Auf dem weiteren Weg sahen wir einige seeeeehr verrückte oder waghalsige Ski/Snowboardfahrer. Die wirklich ais größter Höhe freestyle mäßig von einem Berg runter kamen =O

    Es ist eine Stelle an der wir im Sommer auch schon Kletterer ziemlich waghalsig gesehen haben.

    Unten hingegen war oft der Frühling/Sommer sichtbar

    Wir kamen an der Cirspitzen vorbei un hielten kurz für einen Fotostopp am Hotel Cir

    Wir hatten uns ja einiges für unseren Tag überlegt u.a ein Besuch eines tollen Restaurants.

    Leider ging unser Plan vor dem Gerard Mountain Resort zu sitzen und zu essen nicht auf, da es noch geschlossen war. Da hatten wir so drauf gefreut. Im letzten September war es bewölkt und mit den Temperaturen dabei gerade auf einen Kaffee auszuhalten gewesen. Heute wäre "der Schuppen" genau richtig für uns gewesen.

    Bei der weiteren Fahrt hatten wir kurzzeitig in der Ferne den Blick auf die Drei Zinnen. Die haben wir auch schon mal mit einer Wanderung umrundet. Leider ist jetzt dafür die Wetterlage noch nicht zulässig. Es gibt einfach noch ungewöhnlich viel Schnee.

    Kristabel

    Das kann ich dir absolut empfehlen. Die Region bietet einfach auch im Sommer/Frühsommer oder Herbst so viele Möglichkeiten.

    Bevor wir weiter fuhren machten wir noch einige Fotos, ich nutzte die Fotokugel. Hatte ich sie doch schon genug im Rucksack rum getragen ;)

    Es waren überall noch viele Schneeberge vorhanden

    Weiter ging nach einer Zeit des Genießens über den Passo Pordoi weiter die Sella Ronda mit absolutem Kanadafeeling. Hier geht die Kabinengondel auf 2950 m hoch.

    Auch hier machten wir einen Stopp vor den Schneebergen und dem Hotel mit Faß Sauna, Tauchbecken und Liegestühlen im Außenbereich.

    In dem ganzen Tal sind unzählige Holzschnitzereien beheimatet und verkaufen in den großzügigen Geschäften. In Wolkenstein sahen wir dann auch den Hinweis dass das Grödner- und das Sellajoch offen sind. Die Temperaturen gingen inzwischen auf 10 Grad runter wir waren dort auf 1500 m.

    Das Sella Joch ist auf 2244m. Wir saßen auf der Sonnenterrasse des Passo Sella Dolomiti Mountain Resort. Das kannten wir vom letzten Urlaub mit einem Besuch im Schneeregen. Jetzt Sonne pur, angenehm windstill und dazu leckeren Cappuccino. Die Lage ist absolut genial, wir waren wohl die 1. Gäste an diesem Morgen und hatten die Terrasse ganz für uns alleine.

    Mit diesen Ausblicken <3<3

    Diese kleine Kapelle steht direkt neben der Terrasse

    Das wunderbare Wetter war genau so wie vorhergesagt.

    Wir kamen nochmal durch Kastelruth hier machten sich viele Leute auf den Weg in die Kirche zur Sonntagsmesse.

    Auch viele kleine Kapellen die einfach auf den Wiesenflächen stehen waren unterwegs zu sehen

    St. Ulrich. St. Christina und Wolkenstein sind eigentlich schon ein zusammen gewachsen ein großer Ort. Wir stoppten kurz an der Seilbahn Seceda. Da wollten wir später evtl. hochfahren. Obwohl ich bisher sehr gut damit leben konnte nach dem aktuellen Unglück am Lago Maggiore noch keine Bergbahn gefahren zu sein.

    Ich finde ja die Wäscheleine genial. Danke fürs zeigen.

    Dabei habe ich bei dem Foto noch überlegt, ob es nicht eigentlich zu albern ist. Aber irgendwie fand ich es auch besonders ;)

    Dann geht es zu unserem gestrigen Tag. Der Tag begann mit einem Frühstück an dem mein Mann den Rose Sekt von MairMair geöffnet hatte und uns 2 Gläser auf den Tisch gestellt hatte. Er war etwas verdutzt dass keine Brötchentütchen an der Türklinke hing. Aber der Sonntag war von dem Brötchenservice ausgenommen. Aber zum Glück hatten wir noch Landbrot, alles war so absolut perfekt. Dafür gab es heute den Wäschesrervice. Es stand ein Korb mit neuen Handtücher, Badetücher, Geschirrtücher und Badematte vor der Tür. Ein sehr netter Service, obwohl wir auch immer schon unsere Handtücher auf dem Wäscheständer auf dem Balkon trocknen konnten.

    Als wir auf der Arnika Alm saßen spielte auf einmal aus dem Radio ein Lied von Peter Cornelius: "Der Kaffee ist fertig". Ein zugegeben alter Schinken von vor einigen Jahrzehnten. Aber zu unseren gemeinsamen Anfängen hatten wir vor ca 40/41 Jahren immer um 5.45 Uhr den Radiowecker von RTL gestellt und genau dieses Lied spielte dann und wir wachten damit auf. Ich konnte eine Träne auf der Alm nicht verbergen. Aber wirklich drüber gesprochen haben wir nicht :*

    Mein Mann hatte dann aber genau dieses Lied auf den Tab laufen als ich zum Frühstück an den Tisch kam. Ich war doch sehr gerührt <3 Danke auch nochmal für eure lieben Wünsche die mich/uns hier und auch über Whatsapp erreicht haben.

    Wir packten danach unseren Rucksack und machten uns auf den Weg zum Auto. Hier sind im Außenbereich nette Sachen als Deko und das offene Treppenhaus gibt direkt den Blick auf die Umgebung frei.

    Auch in der Außenanlage ist alles wirklich sehr gepflegt

    Ich muss aber gestehen das ich doch froh war oben angekommen zu sein. Da war sie dann die Tschafonhütte auf 1737m und die Terrasse wartete auf uns. Auch wenn es etwas bedeckt war und der blaue Himmel von gestern fehlte. Aber das wussten wir aus der Wetter App schon vorher.

    Wir bestellten Weizenbier und Radler dazu eine Minestrone mit Würstchen für mich und 2 Speckknödel mit gemischtem Salat für meinen Mann. Es war Beides wieder sehr lecker, wie irgendwie überall auf den Hütten.

    Nach dem Essen zahlten wir 33 Euro und machten uns auf dem Weg nach unten. Auch hierzu nutzten wir den Serpentinenweg und den viel steileren Fahrweg.

    Das ganze Gekraxel mussten wir ja jetzt auch wieder runter aber es gab auch hier immer wieder was zu sehen

    Nach zwar nur 8 km aber nach 530 Höhenmetern rauf und 530 Höhenmeter unter kamen wir am Parkplatz an. Auf dem letzten Stück sahen wir es über den Bergen des Rosengartens schneien und bei uns fing es an zu nieseln. Es reichte aber die Fotokamera in den Rucksack zu packen und im T-Shirt weiter zu gehen.

    Als wir durch Tiers durch gefahren waren und auf Seis zu fuhren war der Himmel schon wieder blau bei 19 Grad. Wir wollten bei uns noch im Ort halten, den Supermarkt aufsuchen und vielleicht passte das Wetter ja noch für 2 x Espresso mit Vanilleeis auf der Terrasse der Eisdiele. So war es dann auch und wir konnten dort in der Sonne sitzen und das,Eis mit Espresso genießen. Als wir in unserer FEWO ankamen zeigte sich dieser schöne Sonnenuntergang

    Auch das war wieder ein wunderbarer Tag in Südtirol

    Der Weg stieg ganz schön knackig an, wenn auch in Serpentinen

    Zwischendurch habe ich auch mal kurz gezweifelt. Mein Mann kennt mich halt ziemlich gut, wenn er sagt....wenn du nicht will können wir auch umkehren.. neeee is klar.... Nein, wir gehen weiter, kommt dann von mir :S

    Zum Glück gab es ab und zu mal etwas zu fotografieren und dadurch zum Luft holen

    Nach knapp 1,5 Stunden hatten wir die 530 Höhenmeter zurück gelegt und waren an der Tschafonhütte