Beiträge von bina.63

    Vor dem Frühstück am Sonntag Morgen fragten wir spontan noch nach 2 Terminen für die Aromaöl Massage von 25 Minuten pro Person, diese waren in unserem Package inklusive.

    Wir könnten und 16.30 und 17 Uhr Termine haben. Wir wollten überlegen was wir unternehmen wollen und ob es in unseren Zeitplan passt.

    Das Wetter war weiterhin der absolute Traum und so wuchs bei mir der Wunsch doch das Angebot wahrnehmen zu wollen und nach 28 Jahren erneut aufs Jungsfraujoch zu fahren. Der Plan wurde beim Frühstück kurz besprochen und fand Zustimmung bei meinem Mann.

    Auf dem Weg zum Zimmer sagten wir die Massagen ab, wir wollten uns nicht stressen und unter Zeitdruck setzen. Schnell waren die Sachen zusammen gepackt, die Rucksäcke beinhalteten unsere Wanderstöcke und auch meine Kniebandage. Eher zur Sicherheit, aber wir wollten mal sehen was möglich ist.

    Wir stiegen in die Wengeralpbahn mit dem

    1. Stopp an der Wengernalp direkt hier schon mit der Jungfrau im Blick.

    Auf der anderen Seite fuhren die Skifahrer ins Tal, genauer gesagt noch bis Wengen.

    Wir stiegen an der Kleinen Scheidegg aus und orientierten uns zur Bahn weiter zum Eigergletscher. Es gab reservierte und freie Plätze.

    Der Zug kam 15 Minuten später, wie immer hier alles perfekt organisiert!

    Blick auf die Skifahrer unterhalb der Eiger Nordwand (durch die Fensterleider mit Spiegelung)

    Es ist durch die neue Eigergongelbahn ein gigantischer neuer Terminal dort entstanden. Modern mit perfekt organisierten Abläufen und Wegen.

    Um 11.15 Uhr kam die Bahn und 2-3, Minuten später ging es hoch "too the top".

    Dabei geht es ordentlich durch den dunklen Tunnel. Der Zug war gut aber nicht komplett besetzt.

    Susi66 danke Susanne.beiden Unternehmen und dem Wetter waren die Fotomotive jede Sekunde vor der Linse :)

    Wir fuhren zurück Richtung Parkhaus und bekamen relativ schnell den Anschluss nach Wengen hoch. Die 15 Minuten in der Sonne mit Ausblick auf die Wasserfälle waren nicht unbedingt schlecht.

    Oben angekommen konnten wir auf unserem Balkon noch etwas die Sonne und den Ausblick genießen bevor wir zum Abendessen gingen.

    Dieses bestand aus einem Melonensalat zum 1. Gang. Da es nicht unbedingt der Geschmack meines Mannes ist, bestellte er sich einen gemischten Salat. Die Gemüsesuppe ließen wir aus.

    Mein Hauptgang war Lup de Mer an grünem Spargel und Pariser Kartoffeln und Frank bekam Roastbeef mit Kartoffelgratin.

    Es war alles mega lecker genau wie die Pana Cotta mit leichtem Erdbeereschaum zum Dessert.

    Auch dieses Abendessen war wieder ein gelungener Abschluss in angenehmer Atmosphäre im Restaurant Lobhörner.

    Was wir am letzten Tag vor der Abreise Montag machen wollten, wollten wir vom Wetter am nächsten Morgen abhängig machen. Es stand Mürren unterhalb des Schilthorn oder auch die Kleine Scheidegg auf dem Plan. Hier gibt es ein schönes Restaurant unterhalb der Eiger Nordwand.

    Wir wollten es spontan entscheiden und auch das Wetter abwarten.

    Wir fuhren zurück nicht die Dorfstrasse sondern über den Terrassenweg oberhalb des Zentrums zurück. Hier hatten wir uns vor vielen, vielen Jahren mal FEWO angesehen und auch schon Eine für uns und die Jungs reserviert. Als wir dann nach Hause kamen und meinen Eltern die Bilder der Gegend zeigten, entschieden wir uns eine größere Wohnung für uns 6 zu suchen. Bedingung war für mich eine Spülmaschine da wir uns selbst versorgt hatten. Somit wurde es eine FEWO im Chalet Bachsbort, in dem wir viele Jahre Urlaub machten und die Kinder die total ländliche Umgebung das Kletten auf irgendwelchen Bäumen genossen. Wir hingegen den Außenpool und den unbezahlbaren Blick zum Sonnenuntergang aus dem Whirlpool.

    Irgendwann war das einfach nicht mehr für uns bezahlbar und erfüllte auch nicht mehr unsere Anforderungen an Personenzahl und zentraler Lage. Aber das Chalet war schon ein absolutes Highlight.

    Seefahrer6168 liebe Sonja nicht umsonst heißt es doch : besser spät als nie ;)

    Unten im Dorf angekommen liefen wir zum Parkplatz, holten den Wagen und fuhren nochmal zum oberen Grindelwald Gletscher. Die Veränderung über inzwischen insgesamt ca. 22-24 Jahre unserer Besuche hier sieht man schmerzlich aus gerade dieser Gondelbahn zur First. Den Wagen lösten wir mit 6,50 CHF aus und fuhren durchs Dorf in Richtung Talende. Weiter geht es ab dort nur mit dem Grindelwald Bus der zur Großen Scheidegg und rüber nach Meiningen/Hasliberg fährt. Allerdings nur in den Sommermonaten.

    Blick auf die alte Station den Gondelbahn zum Wetterhorn

    Die alte Gondel steht unten am Parkplatz des Wetterhorns.

    Für uns war der Anblick des dort garnicht mehr vorhanden Gletscher mehr als traurig. Wir kennen noch den Eingang in die Gletscherhöhle mit Stufen/Treppen, später wurde mit Leitern verlängert und dann war der Aufgang irgendwann nicht mehr möglich. Jetzt ist einfach über wer weiß wieviel Meter darüber nichts mehr vorhanden und nur noch schwarzer glatter Felsen und irgendwo ganz hoch darüber sieht man noch etwas Gletschereis. Ich finde solche persönlichen Vergleichsmöglichkeiten sehr sehr traurig.

    Nachdem wir mit der Firstbahn hoch gefahren sind und das in dieser außergewöhnlichen Gondelbahn :love:

    suchten wir uns auf der Sonnenterrasse des Berggasthof First auf 2200 m einen schönen Platz im Bedienbereich. Dort machten wir erst einige, eher viele, Fotos vom Dreigestirn, der Region des Bachalpsee mit dem Bergrestaurant Faulhorn auf dem Gipfel. Den traumhaften Ausblick konnten wir von dort oben auch schon genießen.

    Auch hier sind die Alpendohlen vertreten.

    Wir fanden einen schönen Zweier Tisch im Bedienbereich und bestellten uns ein Rivella 1 Weizenbierund ein Bachalprösti mit Spiegelei zum Teilen.

    Danach war erstmal wieder eine Runde Sonnenmilch nötig.

    Das Rösti mit 16.50 CHF war absolut in Ordnung von Qualität und Preis. Gezahlt haben wir insgesamt 30 CHF.

    Es fühlte sich schon sehr ungewöhnlich an ohne zu Wandern wieder runter zu fahren. Gerade auch der Weg von der First rüber zur großen Scheidegg ist nicht so anstrengend und ohne Schnee gut zu laufen. Allerdings fährt jetzt auch noch kein Postbus und man kommt nicht zurück. So setzten wir uns entspannt in die Firstbahn und fuhren über die Station Schreckfeld mit 1955 m runter. Begleitet auf diesem Teil von den First Fliegern und den First Glidern, die sich an Seilen "vom Berg werfen".

    Die Bahn die man vor vielen Jahren noch wechseln musste geht heute über Bort, durch. Man kann an 2 Stopps aussteigen oder einfach gemütlich sitzen bleiben.

    Ja es war viel Geld für den Flug, aber für uns jeden CHF wert und ich denke man macht es in der jeweiligen Region nur 1x im Leben. Glücklich gingen wir zum Auto und gaben das Hotel Aspen ins Navi ein. Hier sind wir beim letzten Besuch auf dem Männlichen mit dem Bus vorbei gefahren und fanden es sehr ansprechend. Wir wollten es uns mal näher ansehen.

    Es geht über Grund in Grindelwald die kleine über Wiesen geschwungene Straße unterhalb der Nordwand hoch.

    Auf einmal ein Schild mit Vorsicht vor kreuzenden Skifahrern. Was über die Straße? Fahren wir jetzt mit dem Auto über die Piste? Fragen über Fragen die sich nach der nächsten Kurve klären konnten.

    Die Skiläufer die links von der Abfahrt der kleinen Scheidegg runterkamen, mussten mit Hilfe eines grünen Kunstrasens die Straße überqueren und konnten dann die restliche schmale Abfahrt nehmen. Irgendwie ziemlich skurril.

    Das Hotel Aspen hatte leider geschlossen und war schon in der Zwischensaison Pause bis Mitte/Ende Mai. Schade, aber wir entschieden auch, dass die Lage für uns nicht gut wäre da man für alle Unternehmen runter mit dem Auto oder ein Stück zu Fuß zum Bus muß. Es ist ziemlich weit abgelegen.

    Allerdings haben wir auf dem Weg zum Aspen Hotel eine wunderschöne, sehr einladende Terrasse gesehen das "Stallbeizli"/"Heubode". Das war ganz klar unser nächstes Ziel.


    By Monika gab es eine gemütliche Einkehrmöglichkeit mit sensationellem Ausblick mit der Eiger Nordwand leicht rechte im Rücken, Schreckhorn und Wetterhorn im direkten Blick und Grindelwald zu unseren Füßen. Ein Traum den wir bei Hugo und Heubodenkaffee genossen.

    Nach einer ganzen Weile fuhren wir mit dem Wagen zurück runter ins Dorf und dort ins Parkhaus ins Zentrum.

    Rechts von uns waren der berühmte Mürrenfluh. Von dessen Startpunkt die Basejumper in die,Tiefen springen. Bis zu 22.000 Absprünge pro Jahr.

    Mit Blick auf Interlaken, Schynige Platte und dahinter

    Blick auf Wengen

    dem Brienzer See kamen wir schnell Richtung dem Start und Landeplatz zurück, nicht ohne vorher noch Wengen und die Rückseite des Männlichen gesehen zu haben. Nach 22 Minuten landeten wir glücklich mit fantastischen Ein und Ausblicken am Heliport.

    Es kam der Aletsch Gletscher in den Blick

    und schon ging es über den Grad des Eiger entlang der Kletterrute mit Blick auf die Mittellegi Hütte, die mit umlaufenden Gitterrosten auf dem Grad steht um den Bergsteigern Übernachtungen bietet.

    Was für ein Ausblick ich kann es nicht in Worte fassen, es war so unbeschreiblich schön diese berühmte Skyline aus dieser besonderen Perspektive erleben zu können. Hier kam einmal kurz der angekündigte Nordwind der den Heli etwas schüttelte. Es war aber nicht wirklich schlimm.

    Wir kamen dann dem Top of Europe ziemlich nahe und drehten nach links ab und flogen über den Rücken der Jungfrau Richtung Schilthornblick.

    @Isuledda99 Angela, das kannst du glauben, es war auch heute ein gigantischer Tag

    tigerdisco Takis du kennst ja Einiges hier und kannst vielleicht unsere Begeisterung verstehen

    goli Anja, vielen Dank

    Romisija

    Michaela, danke für deine Wünsche. Ich habe heute schon von unserer Schwiegertochter gehört, dass es im Sauerland so schönes Wetter ist sie sind dort zu Besuch.

    15 Minuten später waren wir am Abzweig nach Gsteiwiler zum Swiss Heliport. Die Brücke über die Lütschine ist Baustelle und zur Zeit nur einspurig befahrbar. Es geht in eine kleine Anordnung von typischen Holzhäusern und Wiesen durch eine enge Strasse. Der Heliport ist schon ausgeschildert, die Vorfreude steigt.

    Wir wurden freundlich begrüßt und gaben unseren Voucher ab. Das dieser wohl schon bezahlt sein, lösten wir schnell auf und bezahlten, wie vorab vereinbart die 520 CHF. 15 Minuten später waren die 5 Fluggäste zusammen und wir sahen zu wie der Heli landete, die Fluggäste ausstiegen und für uns Platz machten.

    Es konnte los gehen. Wir stiegen auf mit dem Blick auf den Beginn ins Grindelwaldtal, schnell waren wir Auge in Auge mit der Eiger Nordwand. Zuvor sahen wir den Männlichen mit seiner Skiregion, wo wir gestern noch durch den Schnee gestampft sind.

    Hier geht die Skisaison noch 2 Tage

    Es ging ziemlich dicht an die Eiger Nordwand dran und wir hatten den Blick auf den 1. Halt mit den Ausguckfenster der Bahn hoch zum Top of Europe. Wir hatten nicht damit gerechnet, daß wir so dicht dran fliegen. tigerdisco Takis wird den Ausblick aus den Fenstern kennen.

    Nächster Teil folgt bald - Schöne Ostern

    Den Wecker hatten wir für gestern zur Sicherheit für 8 Uhr gestellt, waren aber kurz nach 7 Uhr schon wach. So konnten wir entspannt noch liegen bleiben, denn verschlafen konnten wir ja nicht.

    Gegen 8.30 Uhr waren wir unten zum Frühstück. Es war voller als gestern und wie wir hörten waren 80 HP Gäste im Hotel. Wir bekamen trotzdem einen schönen zwei Tisch am Fenster. Es verlief aber trotz der Leute sehr ruhig und entspannt.

    Nachdem wir anschließend oben unsere Rucksäcke gepackt hatten, liefen wir zum Bahnhof.

    10 Minuten später machte sie die Zahnradbahn auf den Weg runter ins Lauterbrunnen Tal. Auch hier bot sich bei traumhaftem Wetter ein tolles Panorama.

    Die paar Schritte zum Parkhaus waren schnell zurück gelegt und die Temperaturen waren genau so warm und angenehm wie gestern. So das die Jacken in den Rucksack konnten und die Sonnenbrille auf die Nase.

    Da es mit dem Vorbuchen des Parkplatzes nicht geklappt hat zahlten wir jetzt am Automaten 30 CHF. Das Vorbuchen hätte 66 CHF gekostet. Da werden wir jetzt wohl auch landen.

    Das Navi war im Hotel bereits programmiert und die Karte offline geladen, denn die Schweiz ist immer noch nicht im Roaming Abkommen, so dass man auch auf jeden Fall die mobilen Dienste abschalten sollte und ausschließlich das jeweilige WLAN nutzen sollte um hohe Kosten zu vermeiden.

    Es war dann auch nach Wengen runter die vorletzte Bahn. Zur Zeit fährt diese zuletzt um 17.30 Uhr auf Talfahrt. Wir hatten nochmal einen schönen Blick auf den Eiger und sahen auch Skifahrer vom Lauberhorn und Eigergletscher abfahren.

    Über der Wengernalpbahn begleitete uns ein kreisender Adler. Ich hatte Glück und konnte ihn "einfangen".

    Vielleicht haben wir ja auch noch etwas Sonne auf unserem Balkon in Wengen, bevor wir uns später zum Abendessen fertig machen. So wenig wie aktuell sind wir noch nie hier gewandert. Aber auch diese entspannte Art ist sehr schön und wir genießen die Zeit hier mit vielen Erinnerungen an vorherige Urlaube.

    Als wir auf Wegen zufuhren schien doch noch die Sonne. Wir hatten noch Rotwein von gestern und setzten uns 1/2 Stunde auf unseren Balkon.

    Wir hatten ja Badesachen in den Koffer gepackt und als die Sonne hinter dem Hotel verschwand gingen wir runter um uns mal im Untergeschoss umsehen. Bademäntel und Bade-Schlappen gab es auf dem Zimmer.

    Unten erwartete uns ein großer Pool, der wirklich überraschte. Ein 33 Grad warmes Solebad und eine enorme Raumtemperatur. Es gab verschiedene Bereiche mit Sprudel im großenBecken, Wasserfontainen und einem umlaufenden Strudel.

    Eine Etage höher ist ein Ruheraum mit großer Fensterfläche und einem Ausgang zum Whirlpool auf der Terrasse.

    Dieser war leider belegt und so gingen wir ins Sole Bad. Es waren einige Gäste da aber es war nicht voll.

    Es gibt auch noch einen Saunabereich, den wir aber nicht besuchten. Gegen 18.30 Uhr gingen wir hoch, duschen vorher noch im Badebereich und machten uns fürs Abendessen fertig.

    Wir bekamen einen 4er Tisch für uns beide und bestellten uns eine Karaffe Gletscherwasser und dazu einen Italienischen Rotwein. Als Vorspeise gab es Pulpo Carpaccio

    die Tomatensuppe ließen wir aus. Als Hauptgang wählten wir beide "Zweierlei vom Lamm" an Risotto und roten Zwiebeln

    zum Nachtisch Pana Cotta mit Erdbeeren

    Es war alles erneut sehr lecker und die Kombination hat uns sehr gut gefallen. Dazu hatten wir uns einen Rotwein aus der Toskana bestellt. Der Gestrige hatte meinem Mann nicht so ganz geschmeckt

    Es war ein wunderbarer Tag mit vielen schönen Ausblicken. So fühlt sich für uns Urlaub an :love:

    Ein toller Bericht , liebe bina.63 mit sehr schönen Bildern. Ich bin immer überrascht davon, wie gut das in der Schweiz mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und Bergbahnen funktioniert, das fand ich auch in früheren Berichten und auch in den Berichten von tigerdisco sehr interessant. Für mich liest sich das immer so, als seid Ihr innerhalb eines Tages im halben Land unterwegs *spaß* . Die Schweiz ist für mich noch immer ein weißer Fleck auf der Landkarte, mal sehen ob sich das mal ändert. Viel Spaß noch

    Gruß Joni

    Die Bahn und Bergbahnen sind wirklich absolut klasse Joni. Sie sind sauber, immer gut ausgeschildert, gut erreichbar mit tollen Verbindungen und Anschlüssen.

    Dann solltest du deinen weißen Fleck auf der Landkarte vielleicht mal einfärben ;)

    Emmalotta

    Die Preise sind schon sehr hoch liebe Jutta :(Ich freue mich aber, wenn ich dir etwas von der Region zeigen kann

    Bis wir oben ankamen zeigten sich noch spektakuläre Ausblicke auf die Nordwand


    Auf der kleinen Scheidegg (2061m) angekommen

    Hatten sogar noch einen Blick auf das Top of Europe und liefen wir ein paar Schritte bis zum Hotel Bellevue. Dann stiegen wir in die Zahnradbahn runter nach Wengen ins Lauterbrunnen Tal.

    Wenn man berechnet, dass jetzt einzelne Fahrt rund 50 CHF kostet, hat sich die Karte für den heutigen Tag mit 6 Bahnen und 2xZug mehr als gerechnet.

    Während der Fahrt zur Talstation sahen wir zwischen Wetterhorn und Schreckhorn den Einstieg und ein Stück des Weges hoch zur Glecksteinhütte, den wir 2017 gewandert sind.

    Wenn ich das so von dieser Seite sehe, bin ich immer noch ziemlich stolz es geschafft zu haben.

    Unten angekommen kamen wir am Dorfplatz vorbei. So leer kennen wir Grindelwald gar nicht. Keine Touristen die auf die unzähligen Dorfbusse warten. Wir liefen wir bis zum Bahnhof hier auch absolute Leere wo sich sonst internationale Gäste stauen auch hier absolute Leere

    Wir nahmen nach 18 Minuten Wartezeit den Zug über Grund. Hier braucht man ich umsteigen sondern bleibt mit 3 Minuten Aufenthalt sitzen.

    In der Höhe von 1332 m ist der Halt Brandegg, den Gasthof haben sie wohl ganz neu aufgebautund ziemlich vergrößer. Jetzt hielten dort die Skifahrer, da die Piste noch bis zum 18.4 befahren werden kann.

    Womit wir nicht gerechnet hatten, dass man von oben noch bis nach Grindelwald Grund am Parkplatz auf der präparierten Piste abfahren kann.



    Ein Platz direkt an der Hauswand, ohne Wind und mit leichten Wolken bot die Möglichkeit die Jacken wieder auszuziehen.

    Wir bestellten uns Rivella und Weizenbier, dazu eine Gerstensuppe als Tagessuppe und einen kleinen gemischten Salat.

    Das Wechselspiel der Wolken war wunderbar zu beobachten und bot immer wieder abwechselnd den Blick auf die Fiescherhörner, Eiger Nordwand, Wetter und Schreckhorn.

    Wir zahlten incl Trinkgeld 35 CHF und fuhren gegen 14.30 Uhr mit der Firstbahn runter.

    Ein Blick gelang uns vorm Einsteigen auf die freie First und den dortigen Cliff Walk.

    Wir stiegen im Terminal aus und liefen zum Bahnsteig, Dorf fuhr mit 7 Minuten Wartezeit der Zahnrad Zug Richtung Bahnhof. Mit dem Wunsch nach einem Affogato bei C&M auf der Sonnenterrasse liefen wir durch den Ort.

    Begleitet wurden wir ab dem Bahnhof Grund von einer kleinen 3 köpfigen Familie aus Indien die für 6 Monate in Deutschland und jetzt auf Sightseeing in Interlaken sind. Wir konnten ihre Fragen zu den Bergbahnen weitestgehend beantworten. Da wir enttäuscht auf der Terrasse des geschlossenen C&M standen, entschieden wir uns ebenfalls hoch mit der Firstbahn zu fahren und stiegen an der Mittelstation Bort aus.

    Das Cafe hatte noch oder schon komplett geschlossen :(

    Wir gingen dann zur Männlichen Gondelbahn die auf der anderen Seite nach Grindelwald Grund fährt. Dort wollten wir entscheiden ob wir die Bahn oder den Bus nach Grindelwald Dorf nehmen.

    Blick zurück auf das Silberhorn

    Der Eiger versteckt sich, hier ist kein Schnee mehr,es geht weiter rund zum neuen Grindelwald Terminal

    Mit unserer 3 Tageskarte waren wir ja super flexibel. Den ursprünglichen Plan vom Männlichen rüber zur kleinen Scheidegg zu wandern verwarfen wir, nachdem wir gestern mit dem Ticketverkäufer gesprochen hatten. Der Weg ist ziemlich über die Schräge, kreuzt dazu 3 Skipisten und aus unserer Erinnerung aus den Osterferien 2004 wussten wir wie weit wir auf dem Weg erst runter mussten, dann die Pisten mehrfach querten und dann den Aufstieg im Schnee vor uns hatten.

    Da ich seit geraumer Zeit plötzlich Probleme mit dem linken Knie habe, ist das wohl eine vernünftige Entscheidung es nicht zu laufen. Auch wenn es hier sicherlich eine unserer meist gelaufenen Strecken ist.

    Kurz vor Grund sahen wir den Campingplatz von tigerdisco Takis und Jutta