Heute morgen war es noch dunstig aber schon während dem Frühstück drückte sich die Sonne durch, es wird wohl ein schöner Tag. Wir starteten unseren Tag mit Kaffee, leckerem Brot mit Honig vom La Viallas Begrüßungskorb und Rühreier mit Bacon.
Wir besprachen den Tag und wollten um 11 Uhr die Führung hier mitmachen. Man muss sich nicht unbedingt vorher anmelden. Wir werden es mal versuchen. Gegen 10.30 Uhr waren wir unten, fragten ob wir teilnehmen können und bekamen ein freundliches: aber gerne.
Da noch etwas Zeit war, setzten wir uns zu einem Paar an Tisch und bestellten 2 x Café mit Wasser dazu. Wir kamen ins Gespräch, was hier übrigens sehr schnell passiert. Sie kamen aus Frankfurt und kennen die Produkte aus dem Geschäft in Frankfurt. Sie sind aber nur als Tagestouristen hier und wohnen in Arezzo.
Pünktlich um 11 Uhr kam Eva und startete mit ca 12 Personen die deutsche Führung parallel dazu startete noch eine Führung mit 8 Personen in englischer Sprache.
Wir liefen ein kleines Stückchen runter zur Gebäude der Käserei. La Vialla besitzt ca. 1200 Schafe, die meisten Schafe ca. 1000 leben kurz vor Rom. Hier auf dem Gelände gibt es ca 200 Tiere.
Weiter ging es in die Ölmühle, hier standen wir auf einer Glasfläche und konnten den Männern beim Abfüllen zusehen. Produziert und abgefüllt wird automatisch. Final verpackt dann von Hand.
Es werden 10 kg Oliven für 750 ml Ölivenöl. Es wird pro Tag 2000 Flaschen Öl produziert. Geerntet wird im Oktober November und abgefüllt kurz vor dem Versand. Die Oliven kommen hier aus der Toskana aber auch aus südlicheren Regionen. Schwarze und grüne Oliven werden zusammen verarbeitet.jedrr Bestandteil der Olive wird verarbeitet. Bis hin zum entstehenden Wasser, dass für die Kompostierung genutzt wird.
Weiter liefen wir dann zum Weinkeller.
Ein schönes Gebäude mit weißen Rosen an der Wand. Hier kam Eva auch nochmal auf die Nachhaltigkeit. Wir nutzten nicht etwas die Sitzgarnitur draußen sondern kamen ins Innere des Gebäudes
Der Stein des Gebäudes wurde von anderen Häusern abgetragen und hier wieder aufgebaut. Wir erfuhren einiges über den Wein und die Fässer. Diese werden ca. 4 x genutzt und dann für andere Produktionen wie Whisky weitergegeben.
Es folgte eine Weinprobe mit 4 Rotweinen und danach ging es in die Produktionshalle vom Mehl, von den Plätzchen und Cantuccini. Einen Raum weiter wurde die "Pappa al pomidore" gekochten abgefüllt. Eine würzige Suppe die eher an einen Eintopf erinnert. Kalt wird sie aufs Brot gestrichen und wir durften direkt probieren. Sehr, sehr lecker. Wenn sie erwärmt wird, verflüssigt sie sich etwas und man dippt das Brot dazu.
Danach ging die Gruppe zurück zum Startpunkt,, wir bedankten uns für die informative Führung und fragten an der Fattoria nach einem Tisch für die Merende eine typische Mittagsmahlzeit/ Brotzeit.
Auch hier kamen wir mit gerade angereisten Gästen ins Gespräch und kurz darauf wechselten unsere Tischnachbarn und es kam ein junges Paar aus Deutschland die für das nächste Jahr eine Hochzeitslokation suchten und hier zufällig vorbei kamen.
Wir unterhielten uns eine ganze Weile. Sie aßen auch zu Mittag und gemeinsam stießen wir auf ihre Hochzeit im nächsten Jahr und unsere 36 Ehejahre an.
Für unsere 2 Personen incl. 1 Flasche Wasser und 1 Flasche Vino frizzante bezahlten wit 21 Euro.
Anschließend gingen wir noch in den Shop und kauften für 2-3 Tage ein und schon einige Mitbringsel für die Lieben zu Hause.
Leider fing es an zu donnern und den ursprünglichen Plan den See oder Pool zu besuchen verwarfen wir schnell. Wir kamen gerade noch trocken oben im Ferienhaus an, als es ordentlich anfing zu regnen.