Beiträge von bina.63

    Es ging auf steilen Straßen runter an wunderschönen alten Fassaden. Aber auch durch weniger schöne und scheinbar nicht mehr bewohnte Bereiche.

    Wir stiegen in der Nähe des Rathaus aus und löschen erst einmal unseren Durst. Hier waren wir überrascht wie zivil die Preise direkt im Hafen in der ersten Reihe waren. 2 Bier für unter 10 Euro fanden wir mehr als o.k.

    Anschließen ginge wir durch die dahinter liegende Altstadt Panier. Auf dem Weg noch zu einem der neueren Wahrzeichen der Stadt

    Und zur Cathedrale de la Major, was für eine beeindruckende Kirche von außen wie auch von innen.

    Oben angekommen stiegen wir die restlichen Stufen zur Kirche Notre Dame de la Garde hoch

    Den Blick auf die gesamte Kirche hatten wir bereits etwas tiefer aus der Bahn. In der Kathedrale war zur Zeit Gottesdienst und so konnten wir nur in die Krypta und die Kirche nur von außen besichtigen

    Die Statuen davor ansehen und den Ausblick genießen

    Bevor wir uns in die kurze Warteschlange einreihten und wieder runter zum Hafen fuhren

    Die Durchsagen in dieser Bahn waren zwar besser zu verstehen aber nicht vergleichbar mir den Durchsagen über Headset im Hop on Hop off Bus.

    Vorbei an vielen schönen Fassaden und viel Gastronomie zum

    Fort St. Nicolas (Citadelle de Marseille).

    Blick auf das Denkmal Kennedy und die Insel vorgelagert vor der Hafenbucht. Das Château d’If ist eine alte Festung auf der Île d’If. Sie diente als Gefängnis und kann mit Bootstouren vom Hafen au besichtig werde. Bekannt wurde sie übrigens durch den Roman "Der Graf von Monte Christo". Sie Insel gehört zum Frioul-Archipel, sie galt vom Meer aus als fast uneinnehmbar.

    Marseille hat die längste Corniche entlang der Küste auf der Welt und steht damit im Guinness Buch der Rekorde.

    Anschließend schraubten wir uns höher in Richtung "Notre Dame de la Garde" oben auf dem Hügel, genannt white rocks.

    Hier hielt der petit train, alle Gäste stiegen aus und alle 10 Minuten kommen neue Bahnen, zum Teil komplett leer um sie Menschen wieder runter zu bringen. Sehr gute Organisation, allerdings war die Erklärung sehr leise und schlecht zu verstehen.

    Nach dem Frühstück fuhren wir runter nach Marseille. Zum Glück fanden wir eine, wenn auch nur gering, breitere "Straße" als die, die mich gestern das Navi hier hoch geführt hat

    Wohlgemerkt mit möglichem Gegenverkehr ?(

    Wir parkten zentral im Parkhaus am alten Hafen und liefen am Hafenbecken entlang.

    Es war ein kleiner Markt aufgebaut, wo leckere Köstlichkeiten angeboten wurden.

    Vorbei am Rathaus

    Am Stand von petit train kauften wir füt 11 Euro pro Person das Ticket für die Runde 1 mit der Fahrt zur Kirche Notre Dame. Die Runde 2 durch die Altstadt fährt erst ab 13.30 Uhr

    Da kam unsere Bahn

    Man war auf die vielen Menschen gut vorbereitet, es kam eine leere Bahn nach der nächsten. Vielleicht lag es auch an den 3 großen Kreuzfahrtschiffen u.a. Mein Schiff 1 und die Costa Smeralda.

    Ich staune auch über die schönen Bilder. Südfrankreich kenne ich kaum… bina.63 , wie habt acht das im Vorfeld mit dem Buchen der sehr vielen Unterkünfte gemacht? Das war ja sicher nebst Routenplanung sehr zeitaufwändig. Habt Ihr ein Portal wie B…ing genutzt oder alles selbst recherchiert?

    Wir sind wirklich auch sehr begeistert von der Vielfalt dieser ganzen Region.

    Der Hauptgedanke für diese Reise war der Wunsch meines Mannes die Route des Grandes Alpes zu fahren. Drumherum kam dann zum einen die Buchungen de/r Zwischen-übernachtungen. Ich arbeite gerne mit dem kostenlosen Kartenmaterial der "gelben Engel". Dort markieren ich mit Eding was ich sehen möchte, welche Ausflüge und Orte beschrieben sind. Dann überlegen wir wie lange pro Arandort die Übernachtungen sind. In der Regel 2 Ü damit man zuzüglich zum Anreisetag auch noch einen vollen Tag vor Ort hat. Dann suche ich z.B. bei Boo...g oder auch Che....4 nach Unterkünften. So entsteht letzendlich der Roadtrip.

    Greenhorn.ch das mit dem Namen kann ich dir nicht sagen, allerdings ist das Haus von der Terrassen- und Poolseite schon sehr weiß gehalten.

    Bei bereits 25 Grad genossen wir auf der tollen Terrasse mit Ausblick auf Marseille ein wirklich gutes Frühstück

    Leckeres Brot, Croissants, Schokocroissants, Schinken, Marmeladen, Käse, frischen Orangensaft und Kaffee

    Dieser Ausblick

    Den Pool werden wir sicher am Nachmittag nutzen

    Das Besitzerehepaar liebt üppige und ausgefallene Deko

    In unserem Zimmer

    Im Flur zu den 4 Vermietungszimmern

    Und auch vor der Tür :)

    bina.63

    Sprecht ihr Französisch oder wie verständig ihr Euch?

    Es ist wie Ellert und Tiapilar geschrieben haben, man kommt mit einigen wirklich wie wir, wenigen Worten französisch im Begrüßen, Bedanken und Verabschieden durch. Allerdings kommt es auch in der Gastronomie immer wieder vor, dass ganz wenig oder gar kein Englisch gesprochen wird. Dann geht es mit Händen, Füßen und Übersetzer. Gerade heute früh beim Frühstück eine Mutter mit ca 25 jähriger Tochter, die Tochter spricht als Fremdsprache spanisch aber nur ganz wenige Worte englisch. Klappte trotzdem ;)

    ⁰

    In Cassis fanden wir im Parkhaus einen zentralen Parkplatz. Wobei ich mal schreiben muss, dass wir immer froh waren auf den kleineren unserer Auto zurügegriffen zu haben. Die Straßen, die Parklücken, die Einfahrten das war nicht sonderlich groß.

    Hier war alles ziemlich touristisch und voll

    In La Fontaine im Altstadtzentrum hatten wir ein schönes, gemütliches Restaurant entdeckt und bestellten uns Tunatataky mit Bulgur und Oktopus mit Pesto, Grillgemüse und Süßkartoffelpüree.

    Das Essen und der Service waren fantastisch

    Der Name war Programm. Dazu zwei kleine Bier und ein Wasser.

    Über die D559, ohne Maut, fuhren wir in Richtung La Ciotat. Dazu fuhren wir erst etwas vom Meer weg durch bewaldetes Gebiet. Oberhalb von La Ciotat führt die D141 die "Route des Crêtes" nach Cassis. Auch dieses Teilstück schraubt sich hoch mit tollen Ausblicken jetzt auf die Küste und das Meer.

    Und fantastische Ausblicke

    Auf der Strecke liegen die "Falaises du Soubeyrannes" mit 416 m die höchsten Klippen der Côte d’Azur. Alle mit Höhenangst gucken jetzt vielleicht weg....

    Ratschlag hat niemand von uns gemacht

    Die Aussichtspunkte waren wirklich grandios

    Wir programmierten das Navi auf Sanary-sur-Mer und hatten nur eine Stunde Fahrt vor uns bis zur Küste.

    Nun gut wenn man den Schlenker durch die falsch genommene Auffahrt dazu rechnet, waren es 15 Minuten mehr ;)

    Unser 1. Ziel war Sanary-sur-Mer, ein Badeort mit vielen Cafés und Bistros. Die Fassaden der Häuser sind mit Pastellfarben gestrichen. Hier sorgten viele deutsche Dichter und Literaten ab 1933 Zuflucht. Am Hafen erinnert eine Tafel an Persönlichkeiten wie Thomas Mann oder auch Berthold Brecht.

    Wir liefen am Hafen entlang zum kleinen Leuchtturm

    Hier bummelten wir durch die Gassen und entlang der Strandpromenade. Im Bistro/ Restaurant Le Nautique tranken wir einen Cappuccino und einen Kaffee, dazu ein Crêpes mit einer Kugel Vanilleeis. Urlaubsfeeling pur mit mediterranem Flair.

    Wir schlenderten noch über den kleinen Markt schauten uns die Waren an und später auch den Fischern zu wie sie ihre Netze reparierten.

    Und weiter über den kleinen Markt

    Hier das Fazit zum Hotel Odalys Ouest:

    Wir haben sehr gut geschlafen, das Hotelzimmer/Apartment (103) liegt so ruhig.

    Das Frühstück war in Ordnung es gab Croissants, Schokocroissants, Brot, Aufschnitt, Käse, Marmeladen, Cerealien, Würstchen und Rührei. Letzteres als Tütenrührei allerdings nicht so appetitlich anzuschauen und blieb daher auch liegen. Kaffee und Orangensaft schmeckten und alles andere auch. Das Apartment selbst war sauber, großzügig, hell, freundlich eingerichtet. Mit der Ausstattung waren wir sehr zufrieden. Die 126 Euro incl Frühstück, zzgl 8 Euro Tiefgarage, war ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Wir packten die Sachen im Anschluss zusammen, holten den Wagen aus der Garage und checkten aus.

    Cathédrale Saint-Sauveur

    Vorbei an Gebäuden der Universität

    Vielleicht war es dem Freitagabend geschuldet, es waren einfach überall so viele Menschen unterwegs

    Wir bummelten durch die schönen und vollen Gassen, vorbei an Kirchen, Bistros und Restaurants.

    Auf der bekannten Cours Mirabeau, mit den schönen Brunnen setzten wir uns noch auf ein Bier ins Nino Café bevor wir anschließend zurück zum Hotel liefen.

    Pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir gegen 21.30 Uhr nach knapp 7 km wieder im Hotel. Was für ein erneut wunderschönen Tag mit so vielen verschiedenen Eindrücken, Einblicken und Gerüchen.

    Nun möchte ich euch von unserem gestrigen Abend berichten. Wir liefen vom Hotel aus ca 1,7 km nach Aix-en-Provence, die Strecke führt allerdings überwiegend entlang der Hauptstraße bevor man in die Altstadt gelangt.

    Einer der zentralen Plätze mit dem markanten Brunnen im Zentrum.

    Es war unvorstellbar voll in den kleinen Gassen

    Wir liefen etwas abseits in kleinere Gassen mit netten Läden

    Sahen schöne Höfen und Plätze

    Ganz so weit kamen wir nicht in der Altstadt und kehrten in der Brasserie de la Mairie ein. Wir bestellten uns 2 Bier und dazu 1 x Club Sandwich und 1 x Tartare de boeuf prepare a I'talienne.

    Es folgt nun mein/unser Fazit LE Chabassole Chambres D’Hotes Aiguines: Wir hatten ein DZ mit Poolblick und Frühstück gebucht. Es war ein B&B mit 3 buchbaren Zimmern, etwas außerhalb von Aiguines. Das Zimmer war erst am 17 Uhr bezugsfertig. Uns wurde das Zimmer gezeigt, welches eine Art winzige FW war. Mit Öffnen der Tür standen wir in einem Raum mit Singleküche in der ein Doppelklappbett aus dem Schrank geklappt wurde. Ein winziges Badezimmer mit extrem hohem Duscheinstieg rundete das "DZ" ab.
    Draußen gab es eine Terrasse die hatte auch wirklich Poolblick, mit 2 Stühlen, 1 Tisch und einem Sofa. So wie bei uns wo es leider abends regnete und morgens mit 9 Grad einfach draußen zu kühl zum frühstücken war, gab es drinnen nur eine Art Fensterbrett (20cm) an der man frühstücken konnte oder auf der Coach mit einem Beistelltisch von 25cm Durchmesser. Das alles hatte mit der Bewertung im Buchungssystem von 9,5 mal gar nichts zu tun. Das Frühstück wurde auf einem Tablett bereits abends gebracht incl der Brötchen und 2 rohen Eiern. Kaffeemaschine stand im Zimmer, die haben wir erstmal 5-6 x laufen lassen um sie zu reinigen. Der Wasserkocher so verreckt, dass ich ihn ga nicht genutzt hatte. Wenn wir incl Frühstück buchen, dann möchte ich nicht selbst Kaffee kochen und auch nicht selbst die Spiegeleier braten.
    Wir entschieden uns nur eine Nacht zu bleiben und reisten am nächsten Morgen ab.
    Auf den Bewertungen ging für mich anschließend hervor, dass es scheinbar einen neuen Besitzer gab der sich auf den guten vorherigen Bewertungen ausruht.

    Wir können das LE Chabassole Chambres D’Hotes Aiguines nicht empfehlen, selbst wenn die Lage zur Verdonschlucht sehr gut ist und der Preis mit 234 € für 2 Nächte auf den ersten Blick attraktiv erscheint.

    AHOI,

    wunderbare Bilder von oben... Ehrlich gesagt, kenne ich diese Schlucht nur von unten von einem Raftingfloss aus. Und es hat ja noch schick viel Wasser, obwohl Südfrankreich seit Jahren unter einer Dürre leidet.

    Hoffe, ihr habt ein schönes ErsatzHotel in Avignon gefunden? Ist auch eine beeindruckende Stadt.

    Zur Zeit sind wir mit dem neuen gebuchten Hotel in Aix-en-Provence ;) Aber bei so vielen verschiedenen Unterkünften und Orten kann man schon mal durcheinander kommen. Allerdings kommt Avignon auch noch :)