Nun zu Hallstatt uns fehlen eigentlich nicht so oft die Worte, aber hier wurden wir irgendwie überrannt von den Eindrücken der Warnschilder vor Diebstählen, der Bitte um Ruhe, der Sorge der Einwohner um ihren Ort und die Hinterlassenschaften für ihre Kinder.
Ich hatte im Vorfeld nur einen kleinen Hinweis in einem Reiseführer eines Autoclubs von dem Ort gelesen. Wir sahen schon nette Häuser und Läden, aber so besonders wsr es jetzt irgendwie für uns nicht....außer besonders voll
Im kleinen Souvenirshop in dem ich ein Magnet kaufte, fragte ich nach dem Hintergrund dieser Menschenmassen und wir erfuhren, dass in China Hallstatt nachgebaut wurde bzw es wohl auch einen Ort gibt, dessen Ähnlichkeit mit Hallststt zu dessen "trauriger Berühmtheit" führte.
Wir liefen etwas aus dem kleinen Zentrum raus Richtung Friedhof, der katholisches Kirche und des Gebeinraums. Wir warfen aber nur einen kurzen Blick in die Kirche und gingen noch etwas weiter außerhalb der Mengen. Hier und da noch ein Foto. O.k. es war ganz schön aber so ganz haben wir den "run" nicht verstanden und waren froh wieder am Anleger und auf dem Schiff zu sein, zumal es au h anfing zu regnen.
Ab der Hälfte der Strecke kam das angekündigte Gewitter und starker Regen. Wir sahen noch eines der kleinen offenen Elektroboote die ebenfalls Passagiere zurück fuhren. Einige wenige hielten sich kleine Schirme über den Kopf. Am Anleger nahm ich unsere Wanderregencapes aus dem Rucksack und war doch wiedermal froh sie meist überflüssig mit zuschleppen. So aber nicht heute und so kamen wir trocken zum Auto und fuhren über den Kroppen Paß 690 Hm mit 23 Prozent Steigung in Richtung Bad Ausee. Die Berge waren optisch ziemlich verschwunden und wir waren froh den kurzzeitigen Gedanken verworfen zu haben, mit den Räder um den Hallstätter See zu fahren. Zumal es auch überwiegend über die Landstraße gegangen wäre.