Beiträge von bina.63

    goli Anja, Tina28 Martina, Gabi.71254 und Joni vielen Dank

    Punkt 9 Uhr machten wir uns quer durch Salzburg auf den Weg. An der Salzach machte ein netter Fußgänger ein Foto von uns und schon ging es weiter.

    Der Weg war zu Anfang nur als Tauernradweg beschrieben und erst als wir Salzburg verließen sahen wir die Zeichen des Ciclovia Alpe Adria Trails.

    Es ging gemächlich über Feld und Radwege mit der ein oder anderen Steigung.

    Wir fuhren durch schöne Orte wie Hallein, der uns gut gefiel allerdings war es für eine Pause noch zu früh.

    Stückweise ging es auch entlang der Bundesstraße, teils aber auch hier mit Seitenstreifen und nicht direkt auf der Fahrbahn.

    Das Hotel machte ja eigentlich einen guten Eindruck und hatte moderne Zimmer. Allerdings waren die Matrazen viel zu weich, damit hatten wir nicht gerechnet und auch wirklich schlecht geschlafen.

    Das Frühstück war in Ordnung mehr aber auch nicht. Da es direkt an der Messe liegt, ist es sehr auf Masse ausgelegt. Auch heute waren 2 Reisebusse auf dem Parkplatz und Touristengruppen im Speisesaal

    Von daher nur diese beiden Aufnahmen

    Wir machen jetzt die Koffer zu, geben unsere beider Radkoffer unten ab. Hoffentlich finden sie dann auch den Weg zu uns zum Hotel in Werfenweng. Das Auto bleibt hier in der Tiefgarage stehen. Dafür berechnet das Hotel 70 Euro. Das ist es uns wert und sicher besser als frei auf dem Messeparkplatz zu stehen.

    Jetzt freuen wir uns Salzburg entlang der Salzach bei Sonnenschein zu verlassen und sind sehr gespannt auf die nächsten Tage.

    Nach einer ganzen Weile bezahlten wir, obwohl wir uns ziemlich schwer von dem Ort lösen konnten....Zumal der Kellner noch sagte, geht ins Hotel, ruht euch aus und dann bis gleich ;)

    Wir fuhren zum Fourside an der Messe, checkten ein und bekamen ein Zimmer in der oberen, der 4. Etage

    Mit diesem Ausblick und einem schönen, modernen Zimmer

    Und großzügigem Bad

    Jetzt war erstmal Zeit für eine Dusche und dann einen Überblick zu bekommen was für morgen noch um- und eingepackt werden muss. Anschließend stiegen wir noch mal ins Auto und fuhren ins Restaurant CICCHETTI, das hatte Frank vorab im Internet gefunden. Es hatte sehr gute Bewertungen und die Möglichkeit bei dem Sommerwetter draußen zu sitzen. Es waren ca 5 km und wir schnell fort. Parkplätze gab es nicht direkt aber in einer Seitenstraße fanden wir eine Möglichkeit. Wir hatten ja keine Reservierung und fragten höflich nach. Uns wurde ein schöner Tisch im Außenbereich gegeben. Der Service war ausgesprochen freundlich obwohl jeder Tisch besetzt war. Wir bestellten Penne arrabiata und Tagliatelle mit Lachs und Tomaten, es war beides so wahnsinnig lecker. Der Rotwein und Weißwein war dazu so lecker, das Wasser gab es als Leitungswasser kostenlos.

    Die Rechnung von 55 Euro incl Trinkgeld war top. Wäre das Restaurant bei uns zu Hause, wären wir wohl Stammgäste :*

    Jetzt sind wir im Hotel, ich stehe vor Packtaschen und 2 kleinen Radkoffern. Irgendwie ist es für mich schwieriger obwohl wir ja die Koffer abends wieder am Hotel vorfinden werden. Es ist halt ein anderes Packen als auf dem Donauradweg ;)

    Gute Nacht aus Salzburg

    Wir hielten in St. Bartholomä an, hier stiegen die Passagiere aus die nur die kleine Schifffahrt gebucht hatten. Dahinter ist der Watzmann mit 2713 m der zweithöchste Berg Deutschlands nach der Zugspitze oder der höchste Berg der zu ganzen Teilen in Deutschland steht.

    Hier wurden einige Tipps zum Wandern gegeben der schönste Weg, aber eine nicht unbedingt erst gemeinte Empfehlung, mit 1,4 Minuten vom Anleger zum Biergarten.

    In Salet stiegen wir aus und liefen bis zum Obersee, es gibt verschiedene bewirtschaftete Almen im Hintergrund die Schönfeldspitze mit 2653 m.

    Am Obersee mit dem Röthbachfall im Hintergrund. Dieser ist 5 km entfernt und kann mit Hin und Rückweg in ca 3 Std erwandert werden. Wir machten einige Bilder, liefen zurück zur Saletalm und genossen bei Weizenbier und einem Pils den Ausblick auf das Watzmann Massiv und den Schrainbach Wasserfall, der mit seinen 80 m Höhe zu den schönsten Wasserfällen Deutschlands zählt.

    Die Fahrt zurück war einfach nur Genuss für Augen und Sinne

    Wir entschieden uns bei 30 Grad gegen den Besuch von St. Bartholomä und genossen den Blick vom Wasser aus

    Es standen so viele Menschen am Anleger die ja alle wieder zurück wollten, dazu kein Schatten. Wir waren mit unserem Ausflug mehr als zufrieden und fanden auch, dass wir von Salet aus, den besten Ausblick auf das Watzmann Massiv gehabt haben. Jetzt geht es nach Salzburg weiter.

    In 1,45 Std waren wir am Königsee und fanden direkt nah beim Anleger einen Parkplatz, davon waren auch wirklich ausreichend viele vorhanden und frei.

    Der kurze Weg ging zuerst zum Ticketverkauf. Für 57 Euro lösten wir 2 Tickets als Rundfahrt bis Salet und St. Bartholomä. Es waren zwar 3 lange Schlangen die aber schnell abgearbeitet wurden. Online konnte man leider keine Tickets mehr für den heutigen Tag kaufen.

    Wir hatten 40 Minuten Zeit und liefen Richtung gegenüber liegender Bobbahn und wieder zurück.

    Es war alles super organisiert und 15 Minuten vor Abfahrt hieß es schon Nr. 46 bitte zum Steg 3 und boarding.

    Oberhalb des Anlegers in Schönau liegt die Schlafende Hexe mit 1369 m. Wie ich finde auf meinem Bild ganz gut zu erkennen ist.

    Rechts läuft das dunkle Haar runter dann die,große, Nase und Mund mit Kinn nach links.

    Über dem Königsbach Wasserfall ist der Jenner 1874m, dieser ist mit einer Gondelbahn zu erreichen ist.

    Der Königssee ist an seiner tiefsten Stelle über 200 Meter tief und zur Zeit nur 17 Grad und das nur die obere Schicht. Unten konstant im Sommer wie im Winter 4 Grad.

    Der See ist 8 km lang und bis zu 1250 m breit.

    Es ging vor die Echowand, Schüsse wie früher mit Schwarzpulver sind zwar inzwischen verboten aber die Töne der Trompete wurde von der Wand "zurück gespielt".

    Wir haben gut gefrühstückt, den Koffer gepackt und den Wagen getankt. Jetzt sind wir auf dem Weg nach Salzburg allerdings mit einem Zwischenstopp am Königsee. Hier habe ich als Kind mit meinen Eltern Urlaub gemacht und ein erneuter Besuch stand schon länger mal auf der Wunschliste. Heute liegt es mit einem kleinen Umweg auf dem Weg.

    Als Beifahrer bleibt mir Zeit für ein

    Fazit zum Hotel Neuwirt in Ramsau Leien am Dachstein:

    Wir waren zum 2. Mal hier im Hotel und haben uns wieder wohl gefühlt. Es ist ein älteres privat geführtes Hotel. Wir hatten DZ 8 in der 2. Etage, Aufzug ist nicht vorhanden das sollte man wissen. Für uns war die Lage und die Leistung durch die Dachstein- sommercard ein Kriterium neben dem wirklich guten Essen im Rahmen der Halbpension. Da wurden wir erneut nicht enttäuscht. Das Restaurant ist gemütlich und auch gleichzeitig der Frühstücksraum. Das Essen ist wirklich sehr, sehr gut und hat im Vergleich zu vor 5 Jahren nichts eingebüßt.

    Die Zimmer und das ganze Interieur sind schon in die Jahre gekommen. Heute ist auch bei uns eher moderner Alpencharme z.B. ohne Teppichböden gefragt. Die Matratzen waren trotz der niedrigen Betten ganz gut und wir haben gut geschlafen.

    Die Möglichkeiten in der Umgebung und die Ruhe drumherum haben uns erneut überzeugt. Wir hatten einen Gutschein über ein großes Auktionsportal und ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

    3 Ü mit HP = 365 Euro für 2 Pers.

    Die HP kostet sonst schon 35 Euro pro Person. Das wären alleine schon 210 Euro

    An NK incl Kurtaxe = 120 Euro

    Die Ausflüge die wir unternommen haben waren klasse. Auch hier sind die Bahnkarten und Mautstrasse kostenlos gewesen. Das Angebot für die Urlauber ab 3 Ü in der Dachsteinregion ist wirklich hervorragend.

    goli, Anja, Susi66, Susanne und tigerdisco Takis, ja es war heute ein wirklich schöner Tagder jetzt mit einem leckeren Abendessen und einem Spaziergang in Ramsau Oberleiten endete

    Rote Rübe / Heidelbeere / Ziegenkäse

    Erbsenschaumsuppe

    Salat vom Büffet

    1 x Schweinefilet/Gartengemüse/Polenta

    1 x Spaghetti mit Zucchini Kräuter Bolo

    1 x Marillenknödel mit Butterbrösel zum Teilen

    Ein letztes Mal gute Nacht aus Ramsau. Morgen früh geht es nach dem Frühstück und Auschecken weiter nach Salzburg auf den nächsten Teil unserer Reise.

    Der Weg war knapp 6 km und 500 Höhenmeter. Nachdem wir den doch ziemlich anstrengenden Aufstieg gemeistert hatten liefen wir noch über den kostenlosen Skywalk, machten Fotos von der Hängebrücke und dem Dachsteinherz.

    Nahezu freier Blick auf den Dachstein

    Anschließend fanden wir einen freien Platz auf der Terrasse und es reichte sogar ein T-Shirt, so warm war sie Sonne.

    Bei 2 Bier, Salat, Dachstein Nockerln und Pommes genossen wir den Ort.

    Es gesellten sich 2 nette Leute zu uns an den Tisch, von den wir im Gespräch erfuhren, dass sie vor 2 Wochen den Alpe Adria Trail von Villach nach Grado geradelt sind. Wir haben uns sehr nett unterhalten und die Zeit verging schnell. Gegen 13.15 Uhr liefen wir zur Bahn, entwerteten die Mautkarte für die dann kostenlose Einfahrt und konnten direkt in die kurz vor der Abfahrt stehende Gondel einsteigen. Dies war übrigens eine Cabriogondel mit Plätzen auf dem Dach ca. 8 Personen nahmen oben Platz, mir war es dafür aber nicht warm genug und der Ausblick durch den Dunst auch eingeschränkt. Es war ein super schöner Ausflug auf den Dachstein Gletscher und mit dem Wetter hatten wir super viel Glück 8)

    Auf dem Weg runter drehten wir uns allerdings noch einmal um und sahen das es doch ein Fehler gewesen war, denn rieß kurzzeitig auf. Nun gut, man kann nur aus dem Moment heraus entscheiden. Wir wanderten zurück und genossen die verschiedenen Ausblicke.

    Da wurde die Hütte doch auf einmal sichtbar

    Es waren erstaunlich wenig Wanderer unterwegs

    Blick auf das Gletscherwasser/Eis

    Blick auf die Treppe zum Himmel

    Die Hängebrücke auf der wir 2019 liefen mit der "Treppe ins Nichts"

    Die Straßenmaut von 20 Euro ist dann incl wenn man die Karte auf der Bergstation entwerten lässt die man bei der Einfahrt bekommt. Gut organisiert. Wir waren 30 Minuten zu früh an der Bahn und konnten auf Nachfrage direkt in die nächste Bahn die 2 Minuten später schon los fuhr.

    Auch hier sind die Parkplätze an der Talstation kostenlos.

    Das Wetter wurde mit 8 Grad und 26 h/km Wind auf knapp 3000 m Höhe angezeigt. Die Großraumgondel braucht nur 10 Minuten.

    Es ist schon ein majestätischer Blick auf die Bergwelt. Erschreckend fanden wir auch hier wieder die Reduzierung des Gletschers.

    Auf einen Kaffee und eine heiße Schokolade setzen wir uns in das im Mai ganz neu gebaute Dachsteinrestaurant. Was für eine beeindruckende Lokalität.

    Wir entschieden uns für die Wanderung zur Seethalerhütte. Mit Wanderschuhen und Stöcken war es noch ganz gut machbar, wen auch anstrengend erst über das Geröll wo wir 2019 noch über Gletschereis gelaufen sind.

    Und dann über das schluzige Gletschereis in das man immer einsackte gerade am steilen Hang. Oben auf dem Sattel entschieden wir das restliche Stück bis zur Hütte zwar auch noch zu gehen, drehten ab 30/40 m vorher um, da man wirklich nichts sehen konnte da dort der Dunst vom Tal hoch kam.

    Nachdem heute Nacht ein richtiges Gewitter in den Bergen runtergekommen war, war ich doch ab und an mal wach. Im Internet und im Radio kam die Info, dass da wo wir gestern durchgefahren sind 44 Häuser evakuiert werden mussten und Menschen in Turnhallen untergebracht worden sind :(

    Dafür sind ein hier zum Glück in Ramsau und gerade auch in Leiten zu hoch.

    Es sieht heute etwas mystisch aus, der Dunst hängt über den Häusern zwischen den Bergen und die Sonne drückt sich durch.

    Wir waren bereits früh zum Frühstück da wir ja heute die Tickets für den Dachstein Gletscher gebucht haben. Wir hoffen, dass wir oben einen guten Ausblick haben und auch etwas laufen können. Für den heutigen Nachmittag ist genau wie für die nächsten Tage hier unbeständiges Gewitterwetter angesagt.

    Da gebeten wird zwischen 18 und 19.30 Uhr zum Abendessen zu kommen, war es ein schnelles Frischmachen bevor wir an unseren Tisch gingen

    Uns erwartete zum heutigen Abendessen Shrimps Cocktail für mich, gefolgt von Kürbisschaumsuppe mit Kernöl. Das Salatbüffet war der Zwischengang zu dem wir uns den Teller selbst zusammenstellten.

    Es folgte der Hauptgang mit 1 x Rinder Roulade mit Kroketten und gefüllt Schmorrkarotten dazu Rosenkohl und 1 x Wirsing Strudel mit Bergkäsesauce.

    Den letzten Gang machte 2 x Crepe Suzette mit Orangenspalten und Orangensauce.

    Es war alles sehr lecker. Jetzt sitzen wir auf unserem Balkon, gönnen uns einen weiteren Blaufränkischen und genießen den Blick auf den Regen in der Ferne am Berg. Noch ist es hier trocken. Für den morgigen Tag haben wir ein Zeitfenster für die Dachstein Gletscher Bahn gebucht, ohne dem man in der Saison scheinbar nicht mehr so einfach hochfahren kann. Die Reservierung kostet für 2 Personen 5.80 Uhr. Zeitfenster für uns 9.45 Uhr und 13.45 Uhr zurück. Mal sehen ob es mit dem Wetter auch kompatibel ist.

    Auf dem Weg zurück zum Hotel wollten wir noch einen kleinen Umweg machen uns einen Drehort der Serie Bergretter anschauen. Im TV ist es das 5 Sterne Hotel Herbrechter und thront ziemlich edel über der Landschaft am Kulm. In Wirklichkeit ist es nicht weniger edel und imposant

    Leider war es schon ziemlich spät und das Wetter lud auch nicht auf die Terrasse ein, so fuhren wir nach einem kurzen Fotostopp zurück und freuen uns aufs Abendessen.