Beiträge von Katy

    Ich möchte gerne zum Abschluss noch eine kleine persönliche Zusammenfassung der Reise mit euch teilen :)

    Vorab zur Route: Die ist für uns neben Ferienterminen und Kosten natürlich entscheidend.

    Norwegen war komplettes Neuland für uns.

    Die Route war toll!

    Und Norwegen sieht uns nochmal wieder! Dann allerdings eine Route mit Geirangerfjord, den möchten wir schon mal sehen und ohne Spitzbergen.

    Spitzbergen war auf besondere Art faszinierend und wir sind froh, da gewesen zu sein, aber es bedarf dann doch 3 Seetage und die würde ich mir nochmal bei einer Norwegen-Kreuzfahrt sparen.

    Wir haben einen tollen Mix aus sportlichen Aktivitäten, Landschaft genießen und Städte anschauen erleben dürfen. Das war sehr eindrucksvoll und kurzweilig.

    Gebucht haben wir diesmal auch drei Ausflüge über TUI. War gut, angesichts der Preise und der Erfahrung , dass man auch in Norwegen sehr gut auf eigene Faust bzw. mit örtlichen Anbietern unterwegs sein kann, bestärkt es uns wieder in unsere Meinung, die Ausflüge selber zu organisieren.

    Preis-Nutzen steht einfach in den meisten Fällen, so unsere Erfahrung, in keinem Verhältnis.

    Bezahlen mit Karte war nirgends ein Problem und die Verständigung auch nicht, englisch konnten alle sprechen, die wir getroffen haben und viele haben auch deutsch verstanden bzw, auch gesprochen.

    Das Schiff: : es war die Jungfernfahrt und besonders war für uns, dass wir am Vorabend in Kiel am Kai schon die Taufe miterlebt haben. So ein ganz neues Schiff war schon toll.

    Wir kannten diese Schiffsgrösse noch nicht.

    Vorab, wir haben uns wieder sehr wohlgefühlt, das Verhältnis von Passagieren zum Platzangebot und Crew stimmt für uns immer noch, wir haben fast nichts vermisst, wir können aber auch nicht sagen, dass uns irgendwas an den großen Schiffen besser gefällt.

    Mir persönlich gefällt der „Skywalk“ nicht so gut, weil er dolle die Sicht nach hinten blockiert und zum verweilen und schauen lädt er ja auch nicht gerade ein.

    Dass er Teil der Joggingstrecke morgens und abends ist, haben auch Viele nicht begriffen.

    Schön fand ich, dass man weiterhin das Schiff auf Deck 5 umrunden kann.

    Eher negativ gefiel uns auch die Veränderung der Arena. Sicherlich kann sie nun wesentlich umfangreicher genutzt werden, aber das geht eben auch zu Lasten der sonst angebotenen Aktivitäten.

    Ansonsten ist der Aufbau, Einrichtung etc. wieder sehr stimmig und gemütlich und hat uns gut gefallen. Ich fand auch die Innentemperatur sehr angenehm.

    Kulinarisch: top.

    Spezialitäten Restaurant buchen wir für einen besonderen Anlass gerne, aber ansonsten sind wir mit den Inklusive- Restaurants mehr als zufrieden.

    Wir waren sehr viel abends im Atlantik essen und das Essen war ausnahmslos lecker.

    Der Service hat in einem Bereich zwei Abende hintereinander deutlich gehakt, in den anderen Bereichen lief es aber sehr gut.

    Auch den Fischmarkt haben wir wieder viel genutzt- lecker!

    Wir fanden auch die Burger im Tag-und Nacht Bistro richtig gut und auch der Bosporus Grill ist durchaus für einen Snack mal eine Alternative.

    Das Eis wie immer gut, die Waffeln im Ankelmannsplatz an der Eistheke nicht so.

    Überhaupt war mir der Ankelmannsplatz nach wie vor einfach zu wuselig, obwohl auch dort die Speisen ansprechender ausgelegt waren, als auf den anderen Schiffen und mir auch die Anordnung der Buffett Stationen besser gefallen hat.

    Was ich probiert habe, war gut.

    Öfter war ich als bekennende Kuchen-Liebhaberin zur Kaffeestunde dort und die Kuchenauswahl und der Geschmack meiner „all-Time-favorites“ und vor allem auch die Kekse fand ich richtig gut :)

    Und auch den Kaffee aus den Automaten fand ich besser als sonst.

    Auf den anderen Schiffen habe ich eigentlich im Ankelmannsplatz immer nur den Automaten in der Backstube genutzt. Den gibt es so in der Form nicht mehr auf MS7.

    Ach, wenn wir schon bei den Kleinigkeiten sind ;)..die Getränkestation im Fischmarkt hat mir gefehlt.

    Leider haben wir es nicht ins „ganz-schön- gesund“ Bistro geschafft. Warum auch immer, das möchte ich gerne auf der nächsten Reise unbedingt testen.

    Zum Café Central habe ich ja schon was geschrieben.

    Die Getränke Auswahl in den Bars - hammer!

    Die Mischungen waren auch gut und „echtes“ Obst gab es auch.

    Kabinen: fast alles wie gehabt, der Wegfall des Faches unter dem Schreibtisch und der Ablage an der Wand hätte nicht sein müssen.

    Aber dafür der Hocker auf dem Balkon.. ok Deal passt :P

    Die Lampen am Bett sind praktischer geworden.

    Geht gleich weiter..

    Unsere Kabinentür war vom Teens-Club-Team geschmückt und Eleni erwartete natürlich auch Grüße vom Kapitän und 4 Pralinen als kleine Überraschung.


    Wir hatten für sie eine Teens-Lounge-Geburtstagsparty gebucht. Das kostete 30 Euro und es gab mehrere Mottos zur Auswahl. Eleni hat sich für Motto "Party" mit Pizza und Torte entschieden. Wobei wir die Torte gestrichen haben, da war eh noch so viel vom Morgen über und haben stattdessen mehr Pizza geordert. Es wurde dann ein Bereich in der Teens-Lounge für sie und ihre Gäste "abgesperrt" und die Meute hatte wohl eine super Zeit zusammen.

    Das Küchenteam hatte die Torte netterweise kühl gestellt und mein Mann hat sie dann nachmittags abgeholt und in die Teens-Lounge gebracht. Das hat super geklappt.

    Am Abend fand die Abschiedsshow im Theater statt. Unsere Tochter war mit dem Teensclub dort und meinte, es wäre, wie immer ganz toll gewesen.

    Zum ersten Mal war ich nicht bei einer Abschiedsshow dabei und zum ersten Mal haben wir auch keine Lose für die Verlosung der Seekarte gekauft.



    Das war es mit meinem Reisebericht :) :)

    Ich hoffe, es hat euch genauso viel Spaß gemacht wie mir, gemeinsam in den Norden zu reisen. Und vielleicht war so manche Anregung oder Tipp mit dabei.

    Wenn Fragen sind, dann gerne her damit :thumbup:

    In den nächsten Tagen schreibe ich nochmal eine kleine persönliche Zusammenfassung.

    Viele Grüße Katy

    Da wir unserem daheimgebliebenen Sohn versprochen haben, den Bosporus Grill mal auszuprobieren, passte das ganz gut und wir haben echt leckeres Hähnchen-Gyros mit Salat und Pommes gegessen. Die Pommes waren richtig gut.

    Da der Nachmittag noch jung war und bis zum Viertelfinal-Spiel der deutschen Mannschaft um 18:00 Uhr noch etwas Zeit war, haben wir noch eine Runde über das Schiff gedreht, uns Bilder vom Bordfotografen ausgesucht und was man so macht, wenn die Reise sich langsam dem Ende nähert..

    Voller Vorfreude auf das Fußballspiel und das anschließende Essen im Atlantik - kam mein persönliches Knock Out ?( und somit auch ein abruptes Ende dieser (meiner) Reise und dieses Berichts.

    Ich lag den Rest des Tages und den komplett nächsten See-Tag im Bett. Mehr ist dazu nicht zu sagen.


    Tja doof, aber passiert. Und zum ärgern hab ich mich zu schlecht gefühlt. Im Nachhinein bin ich froh, dass es "nur" einen Seetag getroffen hat. Und ich keine Koffer packen musste ;) , das hat meine Familie übernommen - ich habe es noch nicht mal mitbekommen.

    Mein Mann hat mich liebevoll umsorgt und abends einen Sonnenuntergang fotografiert.

    06.07.2024, Seetag, Wetter: egal

    Heute ist der Geburtstag von unserer Tochter. Richtig doof, krank zu sein.

    Wir hatten ihr im Vorfeld eine Torte bestellt und somit hatten wir auch einen festlich dekorierten Tisch im Atlantik Klassik.

    Hier sieht man nochmal schön, wie sich die Stufen den Berg hinaufwinden.


    Zurück auf dem Schiff haben wir noch ein wenig Zeit bis zum Auslaufen und schauen uns die "Le Champain" etwas genauer an:

    Hierbei handelt es sich um Kreuzfahrtschiff der Luxusklasse und gehört zu einer französischen Reederei. Es fährt auch unter französischer Flagge.

    Es ist aufgrund seiner Größe und Ausstattung für Expeditionen geeignet.

    Bis zu 184 Gäste in 92 Kabinen und Suiten auf einer Schiffslänge von 130 Meter und einer Breite von 18 Metern haben hier Platz.

    Bis zur ersten Aussichtsplattform, nach ca. 150 Stufen sind wir also schon mal gekommen..


    Zum Glück sind die Treppenstufen gut zu laufen und (noch) nicht rutschig und auch dem Troll ist es wahrscheinlich zu nass, so dass wir schon bald hier oben ankommen und diese Aussicht haben:

    Hier oben auf dem Aksla-Berg befindet sich direkt neben der Zufahrtsstraße auch noch eine Bunkeranlage. Diese diente im 2. Weltkrieg der deutschen Armee als Versteck. Hiervon gibt es in Alesund viele. Diese hier ist eher versteckt, man kann jedoch hineingehen.

    Es war zunächst ziemlich leer hier oben auf dem Berg. Nach und nach kamen dann aber Busse die Zufahrtsstraße hinaufgefahren mit Tui- und Aida Gästen und auch die Alesund-Bimmelbahn fährt hier oben rauf. Es wurde also deutlich voller.

    Wie gut, dass wir schon so früh von Bord gegangen sind und, nach einem Tipp hier aus dem Forum, als erstes auf den Aksla hinauf sind.

    Runter ging natürlich leichter als hoch und nachdem wir ein wenig durch die Strassen und Geschäfte geschlendert sind und nun doch etwas nass und verforen waren, sind wir im Café "Racoon" in der Kongens Gate gelandet.

    Hier haben wir weiter an unserem persönlichen "Zimtschnecken-Ranking" gearbeitet und diese hier landeteten ziemlich weit oben :)

    "Bronze" würde ich sagen - um im gegenwärtigen Olympia-Modus zu bleiben 8)

    Dazu musste ich dann noch Pfannkuchen mit norwegischen braunem Käse probieren - ja, war ok, ich fand das ganz spannend, wozu dieser braune Käse überall gegessen wird, brauch das aber definitiv nicht nochmal


    Nachdem wir uns etwas aufgewärmt hatten, wollten wir doch einiges mehr von Alesund sehen und sind zum Hafen spaziert.

    Alesund wurde ja 1904 von einem großen Brand heimgesucht bei dem 850 Häuser zerstört wurden. In der Folge wurden die Häuser im Jugendstil wieder aufgebaut. Auch der deutsche Kaiser Wilhelm II. war offensichtlich begeistert von der Gegend und Stadt und hat sich als sehr großzügiger Unterstützer gezeigt. Nach ihm wurde dann auch eine Strasse in Alesund benannt.

    05.07.2024, Alesund, dicht bewölkt mit leichtem Regen, ca. 12 Grad

    Hier ist er nun, unser letzter Hafen in Norwegen und auf unserer Reise und der erste Hafen, in dem es wirklich mal regnet.

    Da haben wir doch wirlich Glück gehabt :) , sieht man mal von Null Sicht vom Nordkapp ab.. , aber ausser das Norwegen schön ist, muss es ja schließlich noch einen weiteren Grund geben, nochmal hierher zu fahren!!

    Aber wie das so ist mit dem Wetter hier, hat mir eine Zufallsbegegnung in Alesund deutlich gemacht. Ich habe in Alesund zufällig eine alte Schulfreundin getroffen, die mit der AIDA Perla dort war. Sie ist auf einer 10tägigen Kreuzfahrt unterwegs und heute ist ihr vorletzter Stopp. Sie meinte zu mir, sie hätte meinen Status auf WhatsApp verfolgt und die ganzen Orte mit Sonne gesehen, wo sie, entweder zwei Tage früher oder später, immer Regen hatten.

    Ich so, "ach deswegen regnet es heute, weil du hier bist! :) " und sie "ja, genau ^^ ".

    In Stavanger morgen, meinte sie, ist übrigens auch 90% Regenwahrscheinlichkeit...

    Aber so ist Wetter in Norwegen, beständige Hoch- oder Tiefdruckgebiete scheint es selten zu geben und das Wetter kann sich ja auch während eines Tages gerne mal öfters ändern.

    Aber nun machen wir das Beste aus dem verhangengen Vormittag und beschließen als Erstes, die 418 Stufen auf den Hausberg "Aksla" zu erklimmen, um einen Blick von oben auf die Stadt werfen zu können.

    Die Einfahrt durch den Fjord ist sichttechnisch noch ausbaufähig..

    Mit uns im Hafen liegt neben der AIDA Perla auch die "Le Champlain". Nachdem hierzu im Laufe des Tages wohl einige Fragen kamen, hat der Kapitän in seiner "Abendschau" nähere Einzelheiten zu dem Schiff erläutert. Aber hierzu später mehr.

    Los geht der Aufstieg vom Stadtpark "Byparken". Hier habe ich Bäume entdeckt, die ich so bewusst, noch nirgends gesehen habe.

    Los geht's:

    Hier folgt eine kurze Unterbrechung..auch Cliffhanger genannt...

    und wenn Ihr wissen möchtet, ob wir die 418 Stufen geschafft haben oder, vom Regen überrascht, doch umkehren mussten, oder ein Troll uns in seine Höhle gelockt hat, dann lest später hier weiter ;)

    Tolle Eindrücke liebe Katy

    Und dein Bericht ist nun so berühmt, dass er sogar Teil des gestrigen Newsletter von pooldeck24 (sogar mit direkter Verlinkung) ist. ;)

    Hallo Sopur,

    ach du schande, echt :) ?

    Hab ich gar nicht gesehen, aber jetzt mal nachgeschaut..

    Danke für den Hinweis!!

    na dann wünsche ich Allen, die den Bericht lesen, ein bisschen Lesevergnügen :) und ein wenig Abkühlung auf dem Balkon, Garten oder wo auch immer :thumbup:




    Anschließend wollte unsere Teenager-Tochter ein bisschen shoppen und ich bin bereitwillig mitgegangen ;) , mein Mann hat sich das Militärmuseum noch angeschaut, was direkt neben dem Bischoffspalast untergebracht ist.


    Wir haben uns anschließend im Café wiedergetroffen und diesmal keine Zimtschnecke, sondern auf Empfehlung eine Kardamon-Schnecke gegessen. War speziell und auch lecker, aber nichts gegen die Zimtis.

    Alles so schön hier :)

    Und auf den Punkt gebracht ;)


    Weiter geht langsam in Richtung Schiff:


    Fast da:


    Wir haben ein Kombiticket für die Besichtigung des Doms und der Juwelen gekauft.

    Zum Preis kann ich leider nichts sagen, hierfür war mein Mann zuständig. Ich denke, es waren umgerechnet ca. 25 Euro pro Erwachsenen.

    Und von oben:

    Der Aufstieg - und der Abstieg erst, ist ganz schön abenteuerlich und nichts für Menschen, die wirklich unter Platz- oder Höhenangst leiden.

    Eine nette Turmführerin hat uns begleitet und beim Abstieg die Nachhut gebildet, das war gut.

    Wenn ich mich richtig erinnere, ist die Gruppengröße auf 9 begrenzt und die Turmbesteigung wird ca. jede halbe Stunde oder jede Stunde durchgeführt. Ob wir hierfür nochmal extra zahlen mussten und wieviel, kann ich leider nicht mehr sagen.

    Unten angekommen sind wir direkt nach gegenüber über einen Platz in den Bischoffspalast gegangen. Im Erd- und Obergeschosss kann man sich schlau machen über den Bau des Doms und die königlichen Herrscher in Norwegen.

    Unten sind dann die Juwelen, die Kronen, Zepter usw. ausgestellt.

    Wir fanden es super. Eine Zeitbeschränkung gab es nicht. Es stand ein Sicherheitsbeamter mit im Raum.

    Was stand noch auf unserem Plan? Natürlich zur alten Stadtbrücke " Gamle Bybro" und uns die bunten Holzhäuser im Bakklandet-Viertel anschauen.



    Wirklich wunderschön!


    04.07.2024, Trondheim, erst bewölkt, dann sonnig ca. 23 Grad

    Mein Wecker klingelt früh. Ich möchte so gerne die Einfahrt durch den Fjord verfolgen. Es klappt nur auf den letzten Seemeilen. Aber wir haben ja noch die Rückfahrt.

    Noch ist der Himmel bewölkt, aber das soll sich im Laufe des Vormittags ändern.

    Wir sind auf eigene Faust unterwegs und daher frei in der Zeitplanung.

    Gegen 10.00 Uhr machen wir uns auf den Weg zu Fuss in die Innenstadt. das Ziel ist der Nidarosdom und anschließend möchten wir uns die Kronjuwelen im Untergeschoss des Bischoffspalasts anschauen.

    Wir laufen bis zum Dom ca. 20 Minuten.

    Vorbei am zentralen Platz von Trondheim, dem "Torvet", in der Mitte die Statue von Olav Tryggvasons, dem Stadtgründer

    Vorbei am Rathaus

    sind wir da:

    Mein Mann hat übrigens diese "Probleme" nicht, im Zweifel legt er sich auf die "Blumenwiese" ...siehe erstes Foto, obiger Beitrag ^^

    Abends waren wir im La Spezia anlässlich unseres Hochzeitstages essen. Einige Tage zu spät, wir wollten am gleichen Tag einen Tisch buchen - keine Chance. Für den nächsten Tag auch nicht.

    Dann hat die Buchung über die App für den heutigen Abend geklappt - so dachten wir - leider war aber abends dann keine Reservierung auf unseren Namen vermerkt. Hmm, schon blöd, wenn Technik nicht funktioniert und man sich darauf verlässt. Zum Glück gab es aber noch einen Tisch für uns, aber auch das irgendwie merkwürdig. Wir durften uns sogar noch Plätze aussuchen.

    Unser Essen fanden wir Beide gut, aber auch nicht mehr. Man sitzt natürlich toll, das Ambiente ist sehr schön und das habe ich auch wirklich genossen.


    Den Blick hier von Deck 4 auf das Schraubenwasser liebe ich und es gibt sonst quasi keinen Ort mehr auf dem Schiff, wo man so dicht dran ist.

    Ich werde dann immer ganz wehmütig, wenn ich an den fantastischen Außenbereich der alten MS 1 hinter dem Casino denke.

    Jeden Abend sass ich dort und hab dem Meer "Gute Nacht" gesagt - oh man, das hört sich jetzt aber auch leicht gestört an...zum Glück bin ich hier in einem Kreuzfahrtforum und damit unter Gleichgesinnten :), sonst könnte man wirklich denken "was stimmt mit der nicht"?!

    Morgen erwartet uns Trondheim:

    03.07.2024, Seetag 2 von 2 auf dem Weg nach Trondheim, Wetter etwas wärmer, ca. 12 Grad

    Heute gibt es nicht viel zu erzählen.

    Es ist mir, ehrlich gesagt, auch etwas langweilig.

    Ich mag Seetage. Aber wie ich diesmal feststellen musste, bin ich wohl eher der "Schönwetter-Seetag-Liebhaber", sprich, mir fehlt das auf dem Pooldeck bzw. auf Deck 14 in der Sonne liegen. Das kann ich gut für einige Stunden, aber hier so drinnen...ich weiß nicht. Es waren ja jetzt auch schon so einige Seetage und so ganz langsam fällt mir ein bißchen der Himmel auf den Kopf.

    Ich habe also nach dem Frühstück ca. 15 Runden auf der Laufstrecke gedreht. 5 km sind 11,5 Runden.

    Und dabei und danach habe ich Sitzmöglichkeiten fotografiert und eine leere Außenalsterbar- das gibt es ja nicht so oft.

    DJ Lars heizt noch ordentlich ein und die Stimmung ist auch gut und wir tanzen in die Mitternachtssonne...na ja fast..es ist dann doch irgendwann echt zu kalt und wir lassen den Abend dann doch lieber drinnen in der Bar ausklingen. Ich teste gerne auch die alkoholfreien fruchtigen Cocktails und kann sagen, dass ich sie echt lecker finde.

    Und schon ist der nächste Seetag rum und morgen kommt

    Weiter geht's mit dem nächsten Seetag

    02.07.2024, Seetag 1 von 2 auf dem Weg nach Trondheim, ca. 7-9 Grad, bewölkt

    Früh geht es für mich los mit Morgengymnastik - würd ich zu Hause nie machen, hier finde ich es super :) und tut in der Tat auch wirklich gut.

    Statt der Rose, die es früher mal gab ;)


    Danach frühstücken wir alle gemeinsam im Atlantik und anschließend schauen wir uns die amüsante Nautisch - Technische- Fragestunde mit Kapitän und KD im Theater an. Sie ist mit 1,5 Std. ganz schön ausführlich und so vergeht dann auch die erste Stunde als technische Schulstunde und der Kapitän bringt uns alles näher, was das Schiff im weitesten Sinne zum fahren bringt. Es war schon interessant, aber die Fragerunde lustiger....manch einer fragt echt nur, um des Fragens willen...(wo ist der Affe bei den Emojis?!?)

    Dann ist wieder eine Runde Trampolin in der Arena angesagt und dann testen wir das Café Central. Nett ist es hier und wir sitzen hier gerne. Allerdings spielt dabei das Wetter eine große Rolle, bei warmen Temperaturen und Sonnenschein würde ich mich dort nicht hinsetzen.

    Ich hatte den "Schokotraum" - klare Kaufempfehlung :) !!

    Hier gibt es auch die leckeren Pralinen zu kaufen.

    Wo wir zu Abend gegessen haben, weiß ich gar nicht mehr, es war auf jeden Fall wieder hervorragend, denn das war es jeden Abend :) !

    Um 21.30 Uhr "Cold-White-Party" - passend zum Gletschereis auf dem Pooldeck.

    Natürlich haben wir uns für einen Cocktail mit Gletschereis angestellt und haben das zelebriert - sprich, nach Austrinken des Cocktails wurde das Eis anschließend in einem doppelten Baileys wiederverwendet :)

    Aber nicht so schlimm, wie das, was eine Dame neben uns erzählte. Sie hätten abgewartet, bis das Eis geschmolzen ist und hätten es dann in eine Wasser-Pet-Flasche gefüllt, zum Mitnehmen nach Hause ^^ (wieder mal ..wo ist der Affe?!?)

    Elke Winter war auch wieder am Start und hat der Veranstaltung gut getan fand ich.

    Für die Schokospieße waren wir zu spät, macht aber auch nichts, hätte nur den Geschmack des Coctails verfälscht 8o

    Daher nur die Deko: