17.02.16 – Losung des Tages „Englisch kann förderlich sein, noch mehr englisch äußerst nützlich“
Die Landung ist erfolgt, Passkontrolle mehr als gründlich. Die Ankunft war urlaubsgemäß, denn sofort waren englisch-sprachige Hostessen (allerdings Asien-heimisch) vor Ort, die die Urlauber empfingen. Beschilderung war selbst nach einem derartigen Flug noch logisch; Koffer wurden geholt und am Transferbus wieder abgegeben, Voucher abgetrennt, mit Handgepäck in den Bus hinein und bereits bildhaft vorgestellt, dass man in Kürze vor MS1 steht. Eins trennt uns noch davon- und das war meine [lapidare] Frage: „Schatz, hast Du meinen Geldbeutel eingesteckt?“ Wer hat auch während solch eines Fluges Handy und Geldbeutel in den Hosentaschen; das kann man doch bequem in den Sitztaschen verstauen. Allerdings beachte man gewisse Durchsagen des Kabinenpersonals.Ergebnis: Handy am Mann, Geldbeutel (inkl. Sämtlichen Kreditkarten, EUR, Pers.Ausweis): Fehlanzeige.Das erzeugt Hektik; ergo: mit Handgepäck aus dem Bus, Frau stehen gelassen (immer noch ein Grund der Entschuldigung…), Sprint (mit 100 kg Lebendgewicht) zum Terminal mit der naiven Vorstellung:Flieger ist noch da, also durch das Terminal – so wie wir gekommen sind – durch, zum Flieger rein, Sitzreihe suchen, Tasche absuchen, Geldbeutel finden, alles gut…Mhhh, wenn da nicht die Sicherheit über alles steht, denn: da wo man raus kommt, kommt man nicht mehr rein. Also die netten TUI-Hostessen gesucht und gefunden, mit Händen und Füßen erklärt, was das Problem ist. Ergebnis (wen wundert es als Deutschen): Füllen Sie erst mal am Info- Point ein Formular (Lost & Found) aus. Daten/Grund der Reise, Daten des Reisepasses, verlorener Gegenstand usw. Am Security-Stand mit Hilfe TUI vorbei und zum Lost&Found-Schalter. Dort erhielt ich erstmal die Ino, dass täglich ca. 50 „herrenlose“ Koffer + Zubehör gefunden werden. Beruhigend…Dann mit Formular an diesen Schalter und mit „Schulenglisch“ also nochmal die Problemsituation erklärt. Was ich verstanden habe: Null Problem, in 15 min haben wir alles gefunden; wenn ich mal darauf geachtet hätte, dass in meiner Erklärung Personalausweis nicht gleich Passport bedeutet. Nach ca. 15 min kam dann das Servicepersonal, um mir mit bitterer Miene zu erklären, dass man zwar den Geldbeutel mit Inhalt gefunden habe, allerdings keinen Passport = Reisepass. Daraufhin habe ich versucht, das Missverständnis aufzulösen, denn Reisepass muss ich ja bei mir haben, sonst hätte ich das Formular nicht ausfüllen können. Bittere Miene auf beiden Seiten; denn jetzt dauert die Angelegenheit mindestens noch mal 45 min. Aber unverhofft kommt oft: nach 10 min war der Geldbeutel nebst kompletten Inhalt vorhanden und ich an der Tür zum Urlaub, wenn nicht…:wenn ich nicht bei der Passkontrolle zum Verlassen des Terminals den Reisepass meiner Frau in den Händen halten würde. Zumindest war die Frage des Bediensteten: „Sie sind aber nicht Heike…“ recht deutlich, was die Frage aufwarf: wo ist jetzt mein Reisepass? Am Info-Point hatten wir ihn noch, aber dann??? Und wieder hat sich TUI mit seinen Hostessen als „rettender Engel“ rausgestellt: wir zusammen wieder zur Sicherheitskontrolle in Richtung „Lost & Found“ mit der einfachen Frage: Habt ihr von dem Herrn hinter mir den Reisepass? Kurzer Check und da war er. Ich nix wie hin, Hand hinstrecken und: Nööö, so schnell geht das auch nicht, da brauchen wir erstmal ein Formular. Jetzt musste der „TUI-Engel“ noch mal ran; sie erklärte, dass der „arme Kerl“ doch aus Deutschland käme, kaum englisch spräche, aber hier Urlaub machen wollte und wie man sieht, er diesen auch bitter nötig hat und ob man nicht mal eine Ausnahme machen könne. Breites Gelächter, Reisepass übergeben: „Welcome“, und jetzt: ab in den Bus. Aber in welchen? Der erste Transferbus war schon lange weg. Aber das war mir jetzt egal. Habe ich halt den Flughafen noch etwas erkundet, zum nächsten Terminal gefahren (nicht ohne Versprechen: sowas passiert Dir nicht nochmal [Ha-Ha]), auf den nächsten kommenden Flieger gewartet, mit diesen Gästen dann (ca. 2h später) wirklich zum Bus, Check-In TUI sehr flott; ab auf’s Schiff und erster Gang TUI-Bar zum Weizenbier (wenn auch Franziskaner). Alles andere wie auch sonst gewohnt: Mittagessen bei „Anckelmann’s“, kurz vor 15 Uhr Freigabe der Kabinen; Koffer auspacken, duschen (sehr nötig nach dieser Aufregung), umziehen, kurzes Nickerchen- bevor es 19 Uhr zum TUI- Ausflug ging „Abendliches Singapur mit Riesenrad“-
allemal lohnenswert und ein erfolgreicher Abschluss dieses „verrückten“ Tages (was aber nicht der letzte sein sollte…)Nach dem Ausflug: kurzer „Absacker“ an der TUI-Bar und nix wie ins Bett…