Beiträge von katerlen

    Penang gilt für als als das kulturelle Highlight. Erst wollten wir den Hopp-On-Hopp-Off-Buss nutzen, dann haben wir uns – zu recht – für einen hartnäckigen Taxifahrer entschieden, der uns zu den gewünschten Punkten hinfuhr. Das kann ich nur jedem empfehlen, hier gut zu wählen und zu entscheiden. Hier – jedenfalls – möchten wir nochmal hin…



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    Heute wird Phuket angelaufen. Wir liegen/sitzen ja (mit unserer Kabine) in erster Reihe. Nach einem gemütlichen Frühstück im „Atlantik“ und Tendern ging es auf’s Festland zum Baden an den Strand unmittelbar an der Anlegestelle. Nach dem 2. Shoppingerlebnis (Taschen für Geburtstagskinder in der Heimat) ging es am frühen Nachmittag wieder auf das Schiff und dort erstmal ganz alkoholfrei. Dann sollte es an die Überschaubar gehen: nix gegen Badenixen, aber Senioren ohne „Antifaltencreme“ muss man nicht haben. Also Umzug in die TUI-Bar.Das erste Mal beim Auslaufen gab es schlechtes Wetter (Nebel, Regen), aber in der TUI-Bar macht das nix.


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    Nun war also Lankawi angesagt und ursprünglich eine private Tour bei Peter, worauf ich stolz war, da ich eigentlich in dieser Sache recht konservativ bin und eher über TC buche. Etwas unsicher, was da auf uns zukommt, waren wir auch vor der vereinbarten Zeit (09:00 Uhr) am Treffpunkt, aber von Schild und Namen nix zu sehen. Wir haben dann noch ca. 30min gewartet und wahrscheinlich ist man ohne uns los ( Anja, was war los?).Aber die Alternative war auch nicht schlecht; umgezogen ging es mit dem Shuttle an den Strand. Meine Frau konnte das erste Shoppingerlebnis (Tücher) vermelden und als die Hitze zu arg wurde, sind wir wieder zurück zum Schiff und geduscht ging es zur Aussichtbar. Im Atlantik war das Essen wie immer ein Genuss, dann versuchten wir es im Theater ==> negativ, dann TUI-Bar ==> negativ, dann Pooldeck ==>negativ, also Bett ==> positiv


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    Nach einem Frühstück bei „Anckelmann’s“ und einem Transfer nach KL, der ok war, sollten wir die Stadt erleben, die nach meiner Sicht aktuell noch eine rießige Baustelle darstellt. Selbst Einheimische raten, erst in ca. 10 Jahren wiederzukommen, dann sollte man sich wieder frei bewegen können. Man hat den Eindruck, dass sich KL an Singapur messen will und trotzdem immer paar Jahre hintendran ist. Wir selber waren ziemlich erschlagen…Da wollte man nur mal „kurz“ über die Straße, aber das dauerte dann teilweise 30min, weil es eben nur über Umwege ging.Bei der Rückfahrt hatten wir dann auch mal wieder eine Negativüberraschung. Zum vereinbarten Treffpunkt und Uhrzeit fehlten 2 Passagiere (Männer), und erst nach ca. 30min (gefühlter Stunde) brachte man in Erfahrung, dass die beiden mit einem Taxi bereits längst zum Schiff und damit bereits auf dem Schiff waren. Bitte nicht nach den Gefühlsregungen der Businsassen fragen…Nach Abendessen und Theater (tolle Vorstellung) waren wir für alles viel zu müde und fielen auch so ins Bett…


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    Losung des Tages: "Die Nacht im KL- Tower"
    Es hat eine Weile gedauert, aber ich nehme nunmehr den Faden wieder auf. Allerdings werde ich hauptsächlich Bilder sprechen lassen, die sagen manchmal mehr als 1000 Worte... Allerdings füge ich Tagesprogramm und hafeninfo in Gänze bei, um zumindest den formalen Informationen genüge zu tun...
    Der Tag hatte - neben dem Ausflug am Abend - durchaus Highlights zu bieten. Erst funktioniert die Kamera nicht (weil Batterieabdeckung nicht komplett geschlossen, kommt die Sicherheitsabschaltung zur Geltung [was ich allerdings erst auf der Busrückfahrt gemerkt habe]), und dann komme ich auf die Kabine, um ein Schreiben in der Hand zu halten, dass die eingelesene Kreditkarte ungültig ist bzw. nicht alle Daten übernommen wurde. Das hat sich zwar wieder aufgelöst, aber trotzdem mehr oder weniger ein Tag zum Vergessen...



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    Ansonsten „Singapur auf eigene Faust“- mit Chinatown u.a.; noch immer gigantische Eindrücke, die den Wunsch verstärken, irgendwann doch noch mal hierher zu kommen.Am Abend fand dann wieder die obligatorische SNRÜ statt; heute mit einigen Gästen, die eine gesonderte Schulung erleben wollten, weil nicht anwesend.
    Einem weiteren Pärchen fiel erst nach der 2. - sehr deutlichen - Aufforderung auf, dass sie ihre Reisepässe noch bei sich hatten, ohne die die heutige Abfahrt nicht möglich war.
    Der Rest – mittlerweile gewohnter Ablauf (woran man sich doch alles recht schnell und gern gewöhnen kann…). Morgen legen wir dann erst am Abend in KL an und wir freuen uns schon auf den Ausflug: „Kuala Lumpurs Panorama bei Nacht“ (und auch dies erleben wir/ erlebe ich nicht ganz störungsfrei…)

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    Und weiter geht es ;)

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    Und weiter geht es mit den Eindrücken aus dem "GbtB" ;)

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    Entgegen den anderen Tagen gibt es keine besonderen Vorkommnisse zu berichten.
    Heute stand der Besuch „Gardens by the Bay“ auf dem Programm, was wir innen sehr super fanden- draußen ging ein mächtiger Regenguss runter. Ich denke, die Bilder für die beiden Gärten (Plural korrekt???) bestätigen meine Einschätzung.

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    23.02.16 – Losung des Tages: „7 + 7 = die Hälfte vom Ganzen“
    So, da war er also; der 3. Seetag mit Brückenführung. Allerdings hatte ich nicht besonders geschlafen, um 09:45 Uhr war die Brückenführung geplant und Frau will wenigstens heute mal in Ruhe das Pooldeck genießen. Also kurz frischmachen, Bade-/Sonnenutensilien einpacken und ab ans Deck. Schließlich haben wir kurz vor 09:00 Uhr, da sollte doch… Stimmt- sollte das Deck wenigstens 2 Liegen freihaben. Aber weit gefehlt- alles weit und breit belegt, mit was auch immer.Und jetzt bitte diese Kombination vorstellen: nicht gut geschlafen, kein Frühstück im Magen, Pooldeck (über-)belegt und die Zeit drängt. Durch 2 nette Gäste (sicher nicht die einzigen, aber in diesem Fall schon) konnten wir dann doch noch 2 Liegen im Schatten auf Deck 12 ergattern, kurz verschnaufen, denn wir mussten ja gleich los. Also nochmal alles kontrollieren: Einladung dabei, Foto dabei, Handy (als „Zweit-Foto“)…ähhh: „Schatz, hast Du mein Handy?“ Ihr ahnt, was kommt; alles absuchen, Taschen aus- und einräumen, schnell noch auf die Kabine – Suche erfolglos. Nun, 09:45 Uhr – Treffpunkt X-Lounge zur Brückenführung; hungrig, Laune war auch schon besser… Aber nix anmerken lassen, schließlich erlebt man ja so eine Brückenführung nicht allzu oft. Aber auch da ging es gleich weiter: Anstatt vom angesagten Kapitän, wurde die Führung nicht mal vom 1., sondern vom 2. Offizier vorgenommen. Der musste entweder auch Hunger haben oder schlecht geschlafen haben oder… jedenfalls war seine Motivation sicher auch schon mal besser gewesen. Von daher war alles recht nüchtern und nach ca. 20min war auch schon alles vorbei.
    Mich zog es ja auch mehr zur Rezeption, um die Suchanfrage für das Handy zu stellen. Hier war ich dann beruhigt, denn ich war nicht der einzige „Schlamper“. Mehrere Handys, Geldbeutel, usw. Das Schiff ist also doch so was wie eine Großfamilie – es kommt nix weg.Dann wieder auf das Pooldeck, wo unsere netten Liegenachbarn die unseren freigehalten (-gekämpft) haben.Danach folgte wohl das für mich ungewöhnlichste Frühstück gegen 11 Uhr: Brezel, Bratwurst… Aber jetzt hatten wir wenigstens was im Magen und waren so für den Rest des Tages in dieser Hinsicht gut gewappnet. Der Rest wurde auf dem Pooldeck verbracht und tatsächlich Pool und Whirlpool genutzt. Nach 15:00 Uhr wurde es dann doch zu heiß und zudem wollten wir (oder auch nur ich) zu Calli’s Kochshow. Ab unter die Dusche, umgezogen und rechtzeitig (15:45 Uhr) zur AAB-innen, schließlich wollten wir noch einen Sitzplatz. Doch das Unterfangen war sinnlos: bereits um die Zeit überfüllt; Luft heiß und stickig- das mussten wir nicht haben.Ich suchte dann doch lieber das Gespräch mit „Beck’s“ in der ZUI- Bar, währenddessen meine Frau einen Tuchbinde-Workshop im „Neuen Wall“ besuchte. Beide Orte bestachen durch tollen Service und gemütlicher Atmosphäre- also alles richtig gemacht. Danach noch kurz zur Ausflugscrew, denn die Hinweise auf den Ausflugstickets waren nicht unbedingt mit den Hinweisen der Reiseunterlagen bzw. Online-Buchungen identisch. Der gebuchte Ausflug Penang war doch länger angegeben, als bisher bekannt; von daher Storno (problemlos). Dann noch schnell die Pässe für morgen Singapur abholen; jetzt konnte der Abend kommen: Abendessen im „Atlantik“, Seekartenverlosung mit anschließender Crew- Abschiedsshow. Diese konnten wir mit einem lächelnden Gedanken genießen: Wir bleiben ja noch eine Woche ;)


    22.02.16 – Losung des Tages „Post kann auch mal positiv überraschen“
    Heute soll es also nach Saigon gehen. Früher sicher oft in Geschichte darüber gehört, aber das war damals soweit weg und heute sollte man sich also selbst einen persönlichen Eindruck machen können.
    Das bedeutete dann aber auch: Früh aufstehen (was definitiv nicht mein Ding ist). Doch 06:00 Uhr war Anlegemanöver und aufgrund unserer Kabine (8000; direkt Bug mittig) konnten wir das ja nahezu aus der ersten Reihe verfolgen. Wir hatten uns zwar vorsichtshalber den Wecker gestellt, aber bei diesem Manöver wurden wir dann doch selbst wach. Also zu einem „schmalen“ Frühstück zu „Anckelmann’s“, denn Treffpunkt war 07:30 Uhr im Theater zum Ausflug „Saigon auf eigene Faust“. Schließlich sind wir ja durch unsere Singapur-Erfahrungen recht mutig geworden…
    Der Transfer dauerte ca. 1,5h, aber was mich während der Fahrt dahin ständig beschäftigte: Wie kann man – um diese Uhrzeit – soviel reden, ohne Punkt und Komma… Unser Guide, ein Einheimischer, war wohl gut aufgelegt (ich hätte mich lieber hingelegt) und so war dies eine recht lebhafte (zumindest von seiner Seite aus) Fahrt. Ausgestattet mit Stadtkarten-Material durch TC (zugegebenermaßen optimierungswürdig), wurden wir bei gefühlten – und sicher auch bald erreichten – 40 Grad ziemlich im Stadtzentrum abgesetzt. Das ermöglichte uns, nahezu alle touristischen Highlights problemlos zu erreichen, die da waren: das Hauptpostamt, der Wiedervereinigungspalast, das Rathaus, die Kathedrale. Für die ca. 5h Aufenthalt war das für meinen Geschmack zu viel Zeit für die bekannten Höhepunkte, aber für die gesamte Tour ist der Preis ok; schließlich sind wir weit weg von zu hause und lernten jetzt erst kennen, worüber wir einige Jahrzehnte vorher Geschichtsarbeiten schreiben mussten.
    Und was für ein Moped-Verkehr; fast vergleichbar mit dem Straßenverkehr in Kairo- die lauteste Hupe hat Vorfahrt. Und als Fußgänger gilt die Losung: Augen auf, Arm nach vorn und losmarschiert. Nur nicht zwischendurch stoppen, dann hat man verloren.
    Nachdem wir wieder auf dem Schiff waren, kam die Dusche von innen mittels „Franz…“ gerade recht, anschließend auf die Kabine zum Frischmachen. Und da lag Post; Einladung zur Brückenführung, zu der wir uns am ersten Tag an der Rezeption haben eintragen lassen. Nun, die Brückenführung war bereits für den Folgetag um 09:45 Uhr terminiert; eigentlich hatten wir den Morgen / Vormittag bereits anders geplant: frühzeitige Sicherung guter Liegeplätze auf dem Pooldeck (wenigstens einmal auf der Reise), aber für solch einen Anlass kann man schon mal eine Ausnahme machen.
    Was ich vergaß: Der Vorteil des Bustransfers hier (und soweit ich mich erinnere- das einzige Mal während der gesamten Reise): Free-Wifi. Somit gingen fast von allen Mitausflüglern bei der Rückfahrt die Köpfe nach unten (Ruhe von dem Guide hatten wir glücklicherweise auch noch) und WhattsApp- Grüße in das weite Rund‘ geschickt. Junior war kurz vor dem Start in die Schule- wir hätten es wahrlich schlechter treffen können. Stattdessen saßen wir dann in der AA- Bar, genossen den Sonnenuntergang und begleiteten das Ablegemanöver mit „Beck’s Gold“ (man kann ja mal variieren…). Ausnahmsweise sind wir zum Abendessen ins „La Vela“, was für mich nicht der große „Brüller“ war, aber wir wollten nochmal – zum Vergleich wiederkommen. Satt essen war nun bei „Anckelmann’s“, bevor wir durch den „Neuen Wall“ schritten, um Düfte, Schmuck usw. zu bewundern.
    Abends im Theater wurde „Beatles Forever“ gegeben (ok…), aber der Knaller für mich war um 23:00 Uhr das Soloprogramm von Melanie Philipp (einer Sängerin des Theaterensembles): Disney meets Pop“ in der „Blaue Welt Bar“. Tolle Stimme und leider ein zu kurzes Programm.
    Dann hieß es wieder die Uhren eine Stunde vorstellen und ab ins Bett.
    Ach, ein Nachtrag (als Hinweis auf den kommenden Tag): man sollte doch die Hinweise des Services ernst nehmen, private Gegenstände und insbesondere Wertsachen immer mitzunehmen. Was in der Regel auch praktiziert wird… (irgendwo hatten wir das doch schon mal…).
    Warum das wichtig ist, wird in der nächsten Folge erklärt.


    21.02.16 – Losung des Tages „Es könnte schlimmer kommen;)"
    Am 2. Seetag der Reise, und wieder stellt sich garantiert nicht die Frage, wie man die Zeit rumbekommt. Automatisch verfällt man in den Relax- Modus (wovon eigentlich???). Nach einem späteren Aufstehen haben wir das Spätaufsteher-Frühstück bei „Anckelmann’s“ schätzen gelernt und versuchten danach, bei doch einigem Wind auf dem Pooldeck 2 windgeschützte Liegeplätze zu ergattern. Egal ob Deck 10 oder 11, alles belegt; entweder mit Gästen oder deren Utensilien. Aufregen ist im Urlaub keine Option, deswegen haben wir uns in die AAB-innen verzogen. Frau häkelt weiter an ihrer Tasche, Mann schreibt am Tagebuch weiter und: „guckt natürlich Leute“. Es macht gelegentlich schon Spaß, Menschen auf einen Blick versuchen einzuschätzen. Was aber unglaublich ist: was so manche Menschen alles essen können; das Angebot ist ja mehr als reichlich und rund um die Uhr. Das Unglaubliche dabei: Manche nutzen dies genauso aus ==> ist ja bezahlt….
    Wir halten uns da eher sparsamer (Frühstück / Abendessen) gemäß dem Motto: Was mer net esse, könne mer trinke…
    So vergeht der Tag im Lümmeln, Häkeln, Schreiben, Gucken. Es ist Abend und wir genießen das Essen im Atlantik. Wir sind da recht pünktlich, denn wir wollen die Lesung mit R. Callmund „Eine Kalorie kommt selten allein“ besuchen.
    An manchen Tagen habe ich den Kopf geschüttelt, warum mancher Gast das Essen am Tisch fotografieren muss; heute habe ich mich selbst dabei ertappt. Aber es ist ja nur, um den Daheimgebliebenen den Mund wässrig zu machen. Und es hat sich gelohnt, sowohl optisch als auch genussmäßig.
    21:30 Uhr also die Lesung und der Eindruck: Ein „Pfundskerl“ (in mehrfacher Hinsicht); Herz und Zunge – soweit man das in der kurzen Zeit beurteilen kann – auf dem rechten Fleck. Begleitet wurde die Lesung von: „Original Singapure Sling“. Alles in allem ein gelungener Tag, ein schöner Abend und deswegen: gute Nacht- bis morgen in Saigon…


    20.02.16 – Losung des Tages „Sonne wird oft unterschätzt“
    Heute nun war Koh Samui an der Reihe und wir hatten über TUI den Ausflug gebucht:
    „Entspannt am Nora Beach Resort“ (79 EUR p.P.)
    Vorab also Frühstück im Atlantik und da viele „Ausflügler“ bereits unterwegs waren, war das Frühstück im Atlantik ganz entspannt (aber auch hier gilt: kein Kaffee…). Sonnenschutz, Badesachen, Handtuch (vorsichtshalber) eingepackt, pünktlich am Treffpunkt erschienen; Tendern problemlos und dann ab in den Kleinbus zum Transfer. Es dauerte ca. 45 min, empfangen wurden wir in einer recht schönen Hotelanlage mit Pool und eigenem Strandabschnitt. Liegen + Handtücher waren für uns bereits gerichtet. Inkl. waren zudem 2 Getränke und das Mittagessen auf der Hotelterrasse mit direktem Blick auf das Meer.
    Also: Entspannungs-Modus = ON, nur unterbrochen vom Besuch in Meer und Pool bzw. Lunch. Anschließend hieß es wieder Lümmeln, einen Smoothie schlürfen, dösen… Es waren schöne 3,5h Aufenthalt, dann hieß es Abschied nehmen und wieder auf’s Schiff. Hier beim Umziehen: „Ähh, haben wir in der Kabine irgendwo Rotlicht oder ist deine haut so rot?“. Ich könnte schwören, dass wir uns ausreichend mit Sonnenschutz versorgt und diese auch reichlich genutzt haben (Faktor 30+), aber anscheinend nicht vollständig. Wir hatten extra den Vormittag-Ausflug gebucht, und trotzdem… Na sei es drum; ab unter die Dusche, die Sonnencremè für danach, dann war Relaxen an Bord angesagt; hier am liebsten auf Deck 7 (Aussicht-Bar). Meine Frau schonte sich noch etwas bzgl. den Auswirkungen der Beauty-Anwendung und ich begann, begleitet von einem „Franziskaner“ mein Reisetagebuch, dessen Ergebnis Ihr hier ja „hautnah“ verfolgen könnt.
    Abendessen-Standard: d.h. Atlantik und am Abend auf dem Pooldeck: Party mit den Cocktail-Mixkünsten der Offiziere. „Singapure Sling“- natürlich und hier sogar nur für 2,50 EUR. Es wurde dann aber recht laut, so das wir unseren Tagesausklang-Standard einläuteten: TUI- Bar (soviel „Skip-Bo“ habe ich die letzten Jahre nicht gespielt) in Begleitung „Franz…“ + Kräutergarten und anschließend hieß es gegen Mitternacht: gute Nacht und auf zum 2. Seetag…


    19.02.16 – Losung des Tages „Schaukeln geht auch auf den Magen“
    Da war er nun, der erste Seetag und leider erfüllte sich die Vorhersage des Kapitäns: Es wird viel Wind und damit auch Wellen geben.Erstes sichtbares Zeichen: entsprechende Tüten waren in allen Aufgängen wie auch Aufzügen zu finden.Zweites sichtbares Zeichen: das Frühstück konnte überall gemütlich eingenommen werden, da sich doch so manche Plätze „gelichtet“ hattenDrittes sichtbares Zeichen: vermehrte Anfragen bei der Rezeption bzgl. Mittel gegen Seekrankheit. Da meine Frau auch zu solch einem „Opfer“ gehörte, haben wir ebenfalls ein Mittel geholt, sind dann aber brav zum Frühstück gegangen (mit der Erkenntnis: Früchte immer wieder gern; Kaffee bei „Anckelmann’s: nie wieder) und am frühen Nachmittag war die Wirkung des Mittels durchaus zu verspüren. Das wir um 11 Uhr unser Forumtreffen in der AAB-innen verabredet hatten, legte sich eine Hälfte zum Ausruhen hin, die andere Hälfte ging zum Treffen. Wie Michael @enix schon sagte: Interessant, wenn man die Leute persönlich trifft und so den „Nick-Namen“ auflösen kann. Nach ca. 1h mit dem obligatorischen Gruppenfoto bin ich als treusorgender Ehemann natürlich zu meiner Frau „geflogen“, aber Besserung war in Sicht. Da war es ganz gut, mein schlechtes Gewissen zu offenbaren. In der ganzen Hektik und Urlaubsstart usw. hatte ich komplett verdrängt, dass ich für den vorherigen Tag für meine Frau eine Spa- Anwendung vorab gebucht hatte.Auch hier die Empfehlung: keinesfalls im Voraus buchen, es sei denn, es ist unbedingt zu einem bestimmten Zeitpunkt erforderlich. Die Erfahrung hat nämlich gezeigt, dass während der Kreuzfahrt die Angebote immer gegenüber der Nachfrage im „Überhang“ sind und sich somit gute Tagesangebote mit einigen % Preisnachlass besser nutzen lassen.Zurück zu mir/uns: Reuemütig habe ich meine Frau zur SPA- Rezeption begleitet, habe mein Missgeschick gebeichtet (zu deren Service muss man zugeben, dass sie am Vortag versucht haben, uns telefonisch in der Kabine zu erreichen. Aber wer schaut schon auf das Telefon…). Aber nochmal alles gut gegangen; Termin um 16:30 Uhr ausgemacht. Also alles gut. Wirklich? Es hat sich am Morgen danach rausgestellt, dass diese Anwendung „Jungbrunnen- Zauber des Nordens“ doch nicht so eine gute Idee von mir war. Da meine Frau auf so manche Stoffe/Mittelchen sehr allergisch reagiert, merkten wir (oder besser sie) am nächsten Morgen, dass die geschwollene gesichtshälfte nicht von einem Boxkampf herrührte (daran hätte ich mich sicher erinnertJ), sondern von der gutgemeinten Anwendung. Trotz Nachfrage der Stoffinhalte gab es also eine Reaktion und für mich die Erkenntnis: gut gemeintes Vorhaben – aber künftig Hände weg. Wir können das Geld (75 EUR) künftig dann eher für Ausflüge nutzen. Verständlicherweise habe ich hier auf Fotobeweise verzichtet, die Familie hat es natürlich per WhattsApp sofort erhalten und ich durfte mir nette Kommentare anhören/lesen.Der Abend verlief dann wie immer: Treff in der TUI-Bar und Leute gucken. Dabei ist es doch immer wieder erstaunlich, warum sich doch einige bereits um 17:40 Uhr am Atlantik anstellten, wenn doch Öffnungszeiten 18 – 21:30 Uhr waren. Na sei es drum, so 18:10 Uhr haben wir dem „Atlantik“ dann auch unsere Aufwartung gemacht, dabei haben wir unseren 1. Lieblingsservice mit Lieblingsplatz „auserkoren“; Essen war durchweg klasse. Am Abend gab es dann im Theater die Offiziersvorstellung (wie bereits berichtet: Kapitän Mats Olof Waldemar Nelson ist ein Fachmann auf seinem Gebiet, wird aber nie ein Entertainer) und anschließend die Show: Rock the boat; begleitet vom „Original Singapure Sling“ (äußerst süffig und köstlich; 4 EUR). Danach kurz – klar – in die TUI-Bar zum „Absacker“ und dann: ab ins Bett und gute Nacht: Koh Samui wartet...