Beiträge von seglerin

    Diese Tour mit der Sugar Train auf St.Kitts lohnt sich auf jeden Fall. Man fährt mit viel Spaß (und natürlich ebenso viel Rumpunsch!) einmal rund um die Insel. Ich habe die Tour schon 2x mitgemacht. Einmal allein, einmal mit Freunden, denen ich diese tolle Tour gern zeigen wollte. Ein drittes Mal muss es nun nicht mehr sein und ich lasse anderen gern den Vortritt. Für mich geht es im Januar dann rüber nach Nevis.

    Ach ja, ein Tipp: Setzt euch unbedingt auf die obere Etage der Train, sie ist zweistöckig. Und besonders gut sehen kann man im vordersten Wagen.

    Moin liebe Karen SeeYou !
    Ich freue mich, denn ich habe meine beste Freundin mit meinen Erzählungen von unseren Forentreffen neugierig gemacht. Sigi ist schon einige Male mit mir auf Schiffen unterwegs gewesen. Zuerst mit Segelbooten und dann auch auf Kreuzfahrten. Auch im nächsten Jahr ist sie wieder dabei.

    Und jetzt würde sie sich freuen, euch alle bei unserem nächsten Forentreffen kennenzulernen und einen tollen Hamburg-Tag mit uns zu verbringen. Bisher ist sie nur Mitleserin im Forum, aber das kann sich ja noch ändern…

    Wir kommen also zu zweit zu allen 3 Programmpunkten.

    Wenn da wirklich alle gehen können, wundert es mich, dass da doch ziemlich wenig bis gar keine asiatischen Crewmitglieder in ihrer Freizeit in den öffentlichen Bereichen zu sehen sind...
    Die sieht man höchstens mal zufällig in der Stadt.

    Mich wundert das nicht. Gerade bei den Crewmitgliedern aus asiatischen Ländern sind die Unterschiede zu uns Gästen doch sehr groß. Da gibt’s neben den sprachlichen auch große kulturelle Unterschiede. Vielleicht spüren sie auch einen größeren „Abstand“ zu uns, als wir es uns wünschen würden. Auch sind diese Mitarbeiter ja oft monatelang von ihren Familien getrennt. Ich glaube, dann ist es ganz schön, mit seiner „Bordfamilie“ aus dem gleichen Kulturkreis zusammen zu sein. Wir würden es im Ausland sicher ähnlich halten.

    Liebe/r aquariaa, jetzt habe ich als noch nicht so erfahrene Kreuzfahrerin etwas gelernt:

    • Es gibt Topper für das Bett, die man vorbestellen kann. Super, das wusste ich nicht. Das Bett war zwar gut, aber für mich „Weichei“ doch etwas zu hart.
    • Auf der nächsten Reise werde ich Crewmitgliedern, mit denen ich am Abend ins Gespräch komme, gern anbieten, etwas von der Bar mitzubringen.
    • Die Ecken des Reisegepäcks werden demnächst mit Haribo-Tütchen und Cup-Nudeln ausgestopft. Auf die Idee wäre ich nie gekommen!
    • Ich werde dann mit den Housekeepern auch öfter mal ein privates Wort wechseln. Ich dachte bisher, dass die das eher als lästig empfinden.

      Danke für die „Nachhilfe“!



    Wie ist es für euch, wenn Crewmitglieder abends mitfeiern?

    Grundsätzlich habe ich damit kein Problem, nur kommt es mir so vor, als wenn das lange nicht alle Crew-Mitglieder dürfen und das finde ich nicht so gut.
    Entweder alle, oder keine, völlig unabhängig in welchem Bereich jemand arbeitet.

    Ich kann mir vorstellen, dass das nicht unbedingt eine Frage des „dürfen“, sondern des „wollen“ oder „können“ ist. Sicher möchte die Crew auch einfach mal etwas Zeit für sich haben und keine Gäste sehen. Außerdem gibt es Dienstzeiten. Aber dazu kann ja evtl. aquariaa mehr sagen.

    Moin, liebes Crewmitglied! Ich will mal deine Fragen aus meiner (nicht ganz so kreuzfahrterfahrenen) Perpektive beantworten.

    Rezeption: Wo ist die eigentlich? Nun aber im Ernst: Ich habe sie trotz mehrerer Reisen bisher erst einmal besucht, als es mit der telefonisch bestellten Geburtstagsüberraschung für meine Reisebegleitung nicht geklappt hat.

    Was eine wiederholte Reise spannend macht? Wie soll man denn ein Städtchen, eine Insel, eine Landschaft kennenlernen, wenn man gerade mal einen Tag dort ist? Und das ist ja bei Kreuzfahrten meist so. Manche Ziele machen Lust auf mehr - und haben es auch verdient, finde ich.

    Mitfeiern der Crewmitglieder? Aber natürlich! Ich unterscheide nicht zwischen Gästen und Crew. Für mich gibt es nur Menschen. Die meisten finde ich sympathisch und interessant, einige etwas weniger… Aber das gilt für beide Gruppen - und sicher auch für beide Seiten.

    Viele Seetage? Für mich unbedingt. Ich liebe Seetage, gern auch einige am Stück. Mein Forenname stimmt nämlich: ich bin Seglerin - und war öfter auf eigenem Kiel auf Langfahrten unterwegs. Das macht man einmal und nie wieder, oder man ist dem Meer verfallen. Das sieht nämlich jeden Tag anders aus, und wenn man genau hinhört, erzählt es einem so einiges. Es gibt da ein etwas altmodisches Wort, das aber hier genau passt: Demut. Und daran ab und zu erinnert zu werden, kann bestimmt nicht schaden. Natürlich bietet ein Kreuzfahrtschiff eine Menge an Entertainment, aber es gibt da auch diese Zeiten, die nur dem Meer und mir gehören.

    Hier meldet sich Team "Dem Winter zwischendurch entfliehen" (Karibik &Co), gerne im Februar wg. Geburtstag ;).

    Oder "Den Sommer strecken" (Mittelmeer, Kanaren), vorweg im Mai oder hintendran gerne im September wg. Geburtstag ;) oder Oktober.

    Gut, bei Transreisen muss man sich dann dem vorgegebenen Termin fügen...

    Ich habe zwar nur einen Geburtstag im Jahr, aber sonst halte ich es ebenso. Und niemals in den Schulferien. Manchmal gibt die interessante Route den Termin vor, manchmal andersherum. Wir sind auch gern über Weihnachten auf Reisen, da wir Weihnachtsmuffel sind. Und ein Kreuzfahrtschiff mit üppiger Weihnachtsdeko und Lebkuchen-Overkill ist da leider kontraproduktiv. Dazu kommen die hohen Preise. Aber es gibt ja Alternativen.

    Die Vasco Da Gama käme allerdings für mich auch mal in Frage. Wobei die ja im Moment ständig kaputt ist.

    Korrektur: Die Vasco ist nicht „ständig kaputt“. Sie hatte einen Maschinenschaden, der inzwischen repariert ist. Sie fährt zurzeit wieder ohne Probleme und planmäßig. Zusätzlich wurde die Werftzeit genutzt, um einiges zu renovieren und aufzuhübschen.

    Nun aber zurück zu Phoenix.

    Tatsächlich habe ich nur meine Empfindungen geschrieben, die nur aufgrund der Beiträge hier im Forum entstanden sind. Ich möchte niemanden beleidigen oder herabsetzen. Überall gibt es Menschen, deren Benehmen dem einen oder anderen ein wenig aufstößt. Sei es zuhause, am Arbeitsplatz oder eben auf Reisen. Zum Glück gibt es ja bei Kreuzfahrten für jeden etwas passendes. Und nach der Lektüre hier ist Phoenix eben eher.nichts für mich. Wenn ihr euch da wohlfühlt, freue ich mich für euch. Da ich kleinere Schiffe und interessante Routen mag, lese ich aber gern weiter mit, werde mich aber mit Kommentaren zurückhalten.

    Bremerin

    Danke für die Informationen und das gerade rücken einiger meiner Eindrücke. Ich war noch nie mit Phoenix unterwegs und habe meine Infos nur den Beiträgen des Forums entnommen. Und da sind einige Bemerkungen eben hängengeblieben (wer, wann und in welchem Faden kann ich nicht mehr recherchieren). Da ging es darum, dass jemand sich über die Füße (in Sandalen!) eines Mitreisenden ärgerte (ich habe beim Abendessen noch nie auf die Füße der Anderen geachtet), und dass große Zustimmung der Gäste kam, als jemand auf seine unpassende Kleidung hingewiesen wurde. Furchtbar. Und dass einige Stammgäste sich verhalten, als wenn sie inzwischen Anteile an der Reederei erworben hätten, wurde auch geschrieben. Nee, das ist nicht die Gesellschaft, mit der ich reisen möchte. Ein zuvorkommender Service für Menschen mit Einschränkungen ist natürlich selbstverständlich.
    Und noch etwas: wir hatten auf der Vasco immer schöne und großzügige Kabinen. Teilweise noch mit Badewanne, das wird aber nach und nach geändert. Uns hat das nicht gestört. Vielleicht sind eure Erfahrungen nicht mehr ganz aktuell?

    Nur mal so am Rande, auch weil OT: Alles, was ich hier herauslese, was wichtig und wünschenswert ist, findet sich auf der Vasco da Gama: ein herzlicher und persönlicher Service, tolle Routen, kleines Schiff, großzügige Kabinen mit Doppelbett und Sitzgelegenheit, die Wahl zwischen Bedien- und Buffetrestaurants bei jeder Mahlzeit, ein durch alle Altersklassen gemischtes Publikum, teilweise recht anspruchsvolle Unterhaltung durch Gastkünstler und sehr gute Kuratoren, eine faire Preisgestaltung.

    Alles, was offenbar nicht so gut ankommt, gibt es dort nicht.
    Damit meine ich Schlauchkabinen, im Schnitt sehr altes Stammpublikum, das gewisse Vorzüge für sich beansprucht, ausschließlich Bedienrestaurants mit fester Sitzordnung, teilweise langweiliges Unterhaltungsprogramm, Kleiderordnung (und Gäste, die genau auf deren Einhaltung achten).
    Es kommt da auch gern Kritik von Menschen, die noch nie mit der Vasco gefahren sind.

    Aber bitte macht das Fass nicht wieder auf, denn darum geht es hier ja nicht, und es ist alles schon geschrieben. Wir freuen uns, dass wir immer noch einen Kabinchen dort finden und nicht jahrelang im Voraus planen müssen, wie es bei Phoenix oft notwendig ist.