Beiträge von frau_shrimp

    Fortsetzung

    Dort traf ich Dieter wieder, der dick eingepackt auf dem Balkon saß, las und fror (wir hatten zu der Zeit Schatten auf dem Balkon und es war wirklich kalt und windig dort). Ihm war es an Deck in der Sonne viel zu laut, trubelig, eng, ungemütlich, voll und was weiß ich noch… Muss ihn wirklich gestört haben, da oben, denn auf dem Balkon war es auch ungemütlich…
    Als ich jedenfalls aus dem Bad wieder rauskam, lag er dick eingemummelt im Bett. Er sei völlig durchgefroren und wolle nur noch schlafen. In der Stimmung lässt man ihn am besten allein und ich konnte ihm nur noch entlocken, dass der Rest der Familie irgendwo an Deck am Pool lag. An welchem erfuhr ich jedoch nicht mehr…
    Mir schwante schon, dass das ein Glückspiel werden würde, aber ich blieb optimistisch und stürzte mich ins Gewühl.

    Tatsächlich erlebte ich auf dem Pooldeck einen kleinen Kulturschock! Wie gesagt, es war meine erste Kreuzfahrt, mein erster Seetag und ich war einsame Campingplätze im Süden Afrikas gewohnt. Es war voll! Rappelvoll! Alles voller Liegen, die Liegen voller Menschen, der Pool voller Menschen, die Außenbars voller Menschen, Kinder schrien und liefen wild umeinander und auf dem schmalen Pfad entlang des Pooldecks schoben sich auch die Menschenmassen. Ich hatte ja mit vielem gerechnet, aber das war echt zu viel…
    Ihr müsst Euch das mal vorstellen, die Liegen sind so eng nebeneinander aufgestellt, dass man über das Fußende draufkrabbeln musste, weil neben den Liegen kein Platz mehr war. Mag sein, dass das für den vielfahrenden Kreuzfahrer nicht ungewöhnliches ist, ich fand es jedenfalls total abtörnend. Außerdem, wie sollte ich hier den Rest meiner Familie finden??? Also irrte ich den Laufweg entlang, versuchte in niemanden reinzulaufen bzw. von niemanden umgelaufen zu werden und trotzdem die Leute auf den Liegen genau anzuschauen, ob ich irgendwo dort drin meine Familie finde.
    An dieser Stelle: ist Euch mal aufgefallen, dass eine Menschenmasse auf Liegen irgendwie total homogen aussieht???


    Durch einen Riesenzufall entdeckte ich meinen Vater, der sich mit zwei Getränken in der Hand ebenfalls durch die Massen schob. Meine Rettung!!! Allerdings sah auch er ziemlich verloren aus und freute sich mindestens ebenso, sehr mich gefunden zu haben, wie ich ihn. Er fand die anderen nämlich auch nicht wieder und konnte sich auch leider nur noch erinnern, dass sie alle am Pool lagen, aber nicht mehr, ob es der große oder der kleine Pool war. Also machten wir uns nun zu zweit auf die Suche.
    Wir fanden sie schließlich auf der Etage über der Agora Bar, aber auch nur, weil mein Neffe fast in uns reinlief. Mit seiner Hilfe fanden wir dann die anderen und der mittlerweile warme Drink den Weg zu meiner Mutter.
    Sie quetschen sich zu sechst auf fünf Liegen und ich setze mich als siebte mit zu meiner Mutter auf die Liege. Immerhin war hier zwischen den Liegen noch so viel Platz, dass man sie seitlich betreten konnte und nicht über das Fußende hineinkrabbeln musste. Trotzdem war es ungemütlich eng und da die Bar 17 nur ein paar Meter weiter lag, verzog ich mich mit meinem Buch dorthin und fand dort tatsächlich ein lauschiges Plätzchen, sogar im Schatten :)
    Anscheinend waren alle Gäste entweder an den Pools oder beim Mittagessen und so war es erstaunlicherweise recht ruhig an der sonst so beliebten Bar 17.
    Es dauerte gar nicht lange, da trudelte einer nach dem anderen von den Liegen in der Bar 17 ein. In der Sonne war es ohne Schatten auf Dauer doch zu warm bzw. Sonnenbrand drohte den kalkweißen Norddeutschen. Sogar Dieter fand uns nach seinem Mittagsschlaf an der Bar 17 (es ist erschreckend, wie gut er mich kennt und weiß, wo er mich finden kann…).
    Es war Platz genug für alle und so verbrachten wir einen feuchtfröhlichen Nachmittag in der Bar 17 mit einem herrlichen Ausblick aufs Meer. An den Pools hätte es nicht schöner sein können :P

    Am Abend verabredeten wir fürs Atlantik. Die Kinder maulten. Ihnen war das Atlantik eindeutig zu viel ChiChi, sie wollten lieber die handfesten Chicken Nuggets aus dem Harbour Market essen. Mit Ketchup! Wie sie wichtig betonten! Meine Schwester und mein Schwager gaben klein bei und erlaubten ihnen, allein ins Harbour Market zu gehen, um all den Kram zu essen, den sie wollten. Das Gemaule schlug schlagartig um in Gejohle, die Begeisterung war groß!
    So kam es, dass wir ausnahmsweise zu Sechst im Atlantik aufliefen, was sich als 6er im Lotto herausstellen sollte. Wir bekamen tatsächlich einen der raren phantastischen Rundtische direkt vor den großen Heckfenstern zugewiesen! Jetzt war unser Gejohle groß und wir dankten den Kindern für ihre profanen Essensprioritäten. Der Blick auf die Heckwelle und den Sonnenuntergang über dem Meer war zusammen mit dem leckeren Essen absolut traumhaft. Diesen besonderen Platz haben wir richtig genossen. Als wir gingen, waren wir fast die letzten Gäste im Restaurant. Doch wohin jetzt? Nach Kabine stand uns allen nicht der Sinn, wir wollten weiter schön gemütlich irgendwo hin, was leckeres trinken und uns gepflegt unterhalten. Also ab ins Chalet!


    Dazu kamen wir an der TUI Bar vorbei und keiner von uns hat verstanden, wie man die Fülle dort genießen kann. Im Chalet war es da doch viel gemütlicher, ruhiger und auch mit einer schnelleren Bedienung. Wir konnten toll am Fenster sitzen, testeten uns durch die Getränkekarte, die Kinder machten es sich in der Fensternische mit diversen Kissen bequem und ich weiß beim besten Willen nicht mehr, wann und wie ich an dem Abend auf der Kabine gelandet bin 8|


    Erkenntnis des dritten Tages: voll, voller, am vollsten - das Schiff und ich :D

    Ihr habt Recht, ich habe es zu lange hier schleifen lassen. Daher kommt nun die Fortsetzung :)


    Die Kinder maulen und wenn es am Pool zu voll ist, gehe ich eben an die Bar

    Es stand ausschlafen auf dem Plan! Es war unser erster Seetag und schließlich waren wir ja im Urlaub. Wir verabredeten uns bewusst nicht, jeder sollte frühstücken gehen, wann er wollte. So kam es, dass Dieter und ich bestimmt bis 9 Uhr schliefen und auch anschließend noch nicht wirklich aufstanden. Den ersten Kaffee auf dem eigenen Balkon zu trinken, dabei aufs Meer zu gucken und noch aussehen zu können wie Schlunski, hatte schon was feines :)

    So war es dann auch schon deutlich nach 10 Uhr, als uns der Hunger dann bewog, uns doch endlich mal anzuziehen. Wir freuten uns darauf, der Fülle und dem Buffet des Harbour Markets zu entgehen und uns im Atlantik das Frühstück am Platz servieren zu lassen.
    Doch ein Blick in den Zettel mit den Öffnungszeiten belehrte uns schnell eines besseren: das Frühstückangebot im Atlantik war schon vorbei. Auch die anderen inkludierten Bedienrestaurants waren bereits zu oder schlossen in den nächsten Minuten. Ja verdammt, gab es denn an Bord keine Langschläfer??? 10:30 Uhr erschien uns jetzt nicht als ungewöhnliche Zeit fürs Frühstück. Aber vielleicht waren Kreuzfahrer ja anders…


    Bei der Wahl zwischen dem Tag und Nacht Bistro oder dem Harbour Market entschieden wir uns dann doch lieber fürs Harbour Market. Kaum waren wir dort, merkten wir, dass es offenbar sehr wohl auch unter Kreuzfahrern Langschläfer gab. Es war wie immer proppenvoll, alles wuselte durcheinander und keiner gönnte dem anderen einen Meter Platz am Buffet X(
    Wir versuchten den Menschenmassen so gut es ging aus dem Weg zu gehen und entdecken die Wok-Station. Hier war es deutlich ruhiger, es gab mehrere freie Tische zur Auswahl und das Angebot war quasi der Harbour Market im Kleinformat. Hier fanden wir alles, was wir uns für ein Frühstück wünschten, vor allem: etwas Ruhe!!!

    Das dachte sich wohl auch meine Schwester samt Familie, denn kaum hatten wir uns niedergelassen, kamen die vier auf uns zu und gesellten sich zu uns. Die Kinder waren etwas maulig und berichteten von der zweiten unbequemen Nacht, da sie auf der brettharten Couch kaum schlafen konnten. Sie hatten sich dann abgewechselt und immer einer ist zu den Eltern ins Bett gekrochen, um wenigstens ein bisschen Schlaf zu bekommen. Dementsprechend müde sahen alle vier ein bisschen aus.
    Auch wir haben die Couch übrigens als so hart und unbequem empfunden, dass wir nicht mal darauf gesessen haben…

    Nach dem Frühstück wollten mein Schwager, die Kinder und ich etwas gegen das gute Essen tun und wir verabredeten uns im Fitnessstudio. Die Drei wollten an die Geräte und ich aufs Laufband. Gute Vorsätze soll man umsetzen, solange sie da sind :)

    Im Studio gab es dann aber erneut lange Gesichter, die Kinder waren zu jung für die Geräte und durften nicht trainieren (obwohl sie in Deutschland durchaus im Fitnessstudio angemeldet sind und dort auch an die Geräte dürfen). Der jüngere durfte noch nicht mal rein ins Studio, während die Ältere zumindest die Cardiogeräte nutzen durfte. Fanden sie natürlich beide auch nicht so toll und der jüngere zog maulend wieder ab, um in der Kabine bei meiner Schwester weiter zu maulen.
    Uns verblieben Dreien erging es derweil aber auch nicht viel besser: die Geräte waren natürlich alle besetzt :( So warten wir dann halt und tatsächlich – wir konnten unser Glück kaum fassen – wurden drei Crosstrainer frei. Sogar nebeneinander!! Es sind doch die kleinen Dinge, die einen glücklich machen :)
    Also alle Mann schnell drauf, bevor uns einer dazwischen funkte. Meine Nichte, die sich eigentlich auf Gerätetraining mit Papa eingestellt hatte, hatte natürlich keine Kopfhörer dabei um sich das langweilige Training wenigstens ein bisschen interessanter zu machen. Also wieder Gemaule, wie langweilig das sei und warum TC diese Altersvorgabe für Teenager macht und so weiter und so fort…
    Irgendwann hab ich aufgegeben und meinen Kopfhörer einfach so laut eingestellt, dass ich sie nicht mehr hörte. Nicht nett von mir, aber wirkungsvoll. So dröhnte Hape Kerkelings Stimme aus den Ohrstöpseln und schrie mir seine Lebensgeschichte ins Ohr :)
    Meine Nichte gab nach 20 Minuten auf und ging ebenfalls auf die Kabine. Maulend natürlich. Mein Schwager verzog sich sichtlich erleichtert an seine geliebten Geräte. Endlich konnte ich Hape wieder auf normale Lautstärke einstellen – eine Wohltat!!!
    Ein fleißiges Stündchen und -480 Kalorien später trat ich wohlgelaunt den Rückweg auf die Kabine an und freute mich auf eine Dusche.

    Fortsetzung folgt (zu viele Zeichen 8|)

    Ich schreibe auch gerade erst meinen ersten. Ist gar nicht so schwierig, wie ich gedacht habe. Die meisten Ideen, was man schreiben möchte, hat man sowieso schon vorher im Kopf. Man muss die Gedanken dann nur noch eintippen und in eine halbwegs sinnvolle Formatierung bringen :*
    Ich würde Deinen Bericht jedenfalls sofort und gern lesen <3

    Hallo Iset, dann sind wir tatsächlich auf der gleichen Route unterwegs :love:. Bin schon mega gespannt auf die Tour und freu mich wie Bolle. Gibt es zu Deiner Tour eigentlich einen Reisebericht, in dem ich mir schon mal Inspiration holen könnte?

    Liebe Grüße,
    Sabine

    Hallo Iset,

    vielen Dank für Deine Eindrücke und Erfahrungen in der HuM Suite. Nächstes Jahr im März werden wir auch in einer HuM Fernost und die Mein Schiff 6 für uns entdecken.
    Wann bist Du denn gefahren und kannst Du mir etwas zu Wetter und Wellengang im Ostchinesischen Meer sagen?

    Liebe Grüße,
    Sabine

    Wozu hat man Pläne und es lebe die Zivilisiertheit Europas

    Die Nacht verbrachten wir gut schlafend und sehr bequem. Um die Tür offen zu lassen war es zu kalt, aber die Klimaanlage wollten wir auch nicht nutzen. So lief lediglich die Lüftung. Damit sind wir während der gesamten Reise sehr gut gefahren. Ich erinnerte mich an die diversen Diskussionen hier im Forum, Klimaanlage zu laut, zu viel Zugluft, zu viel dies, zu wenig das. Ich verstand diesen Stress nicht…
    Die Sonne schien morgens wunderbar auf den Balkon und wir genossen den ersten Kaffee mit Blick auf Fähren, auf die gerade die LKWs fuhren. Was für eine Meisterleistung der Logistik, es kam tatsächlich zu keinen Staus.
    Um 10 Uhr wollten wir uns mit dem Rest der Familie vor den Fahrstühlen treffen, um gemeinsam im Harbour Market zu frühstücken. Mein Schwager und mein Vater haben am Vorabend tatsächlich noch einen Zug durch die Bars gemacht und waren erst gegen 3 Uhr auf der Kabine. Begründung: ihre Frauen hatten ihnen mehr als deutlich zu verstehen gegeben, dass sie beim Einkramen im Weg standen. Also trat Mann die Flucht nach vorn an und testete das All Inklusive Angebot an Bord. Dementsprechend übermüdet sahen sie aus, aber weder meine Schwester noch meine Mutter waren darüber verschnupft (insgeheim glaube ich, Dieter wäre auch gern dabei gewesen, auch wenn er es nie gesagt hat ^^)

    Wir suchten also im Harbour Market nach einem 8er Tisch – ein Unterfangen, dass bis zum Ende der Reise nie von Erfolg gekrönt war, aber das wir uns weigerten, aufzugeben. Es wurde wieder zwei Vierertische in der Nähe und wir machten uns auf, das Frühstück zu erjagen. Als einzige von uns Acht entdeckte ich die Leberwurst und bekam neidische Blicke von den anderen – wo ich DIE denn wohl gefunden hätte :):):)

    Meine Schwester und ihre Familie wollten sich an dem Tag Fahrräder leihen und die Playa de Palma entlangfahren, meine Eltern wollten einen Bummel durch Palma machen und Dieter und ich wollten mit dem Roten Blitz nach Port de Soller fahren. Natürlich hatte keiner von uns irgendwas vorgebucht. Ich glaube, es liegt in der Familie, sich spontan treiben zu lassen und sich morgens soviel Zeit für alles zu lassen, wie man eben braucht. Abends wollten wir uns dann wieder alle an Bord treffen und die Erlebnisse des Tages austauschen.

    Kaum waren wir zurück in der Kabine, klopfte es an unserer Tür – meine Mutter. Ob wir was dagegen hätten, wenn meine Eltern doch mit uns die Tour nach Port de Soller machen würden. Hatten wir natürlich nicht, und so stiegen wir zu viert in den TUI Shuttle Bus, der uns die Stadt bringen sollte. Das Konzept mit der direkten Verbuchung auf der Bordkarte finde ich übrigens extrem praktisch, so musst Du weder Bargeld noch Karte zücken und alle Leistungen werden von vornherein der richtigen Person zugeordnet.

    So standen wir also irgendwann gegen 11:30h an der Kathedrale und folgten Google Maps zum Bahnhof für den Roten Blitz. Wir ließen uns durch die Straßen der Altstadt treiben, bis wir gegen 12:00h am Ziel waren. Natürlich war es am Bahnhof voll, aber nicht so voll, dass wir Bedenken hatten oder lange hätten warten müssen. Als wir jedoch endlich am Ticketschalter an der Reihe waren, sagte uns die Dame, dass die nächste verfügbare Fahrt erst um 15:00h möglich sei. WHAT???? Dann schaffen wir es ja nie mit dem letzten Zug wieder zurück. Das wird dann wohl nichts mit der Fahrt mit dem Roten Blitz… So ein Mist…

    Aber wir sind ja flexibel und so griffen wir eben Plan A unserer Eltern auf und erkundeten Palma. Ein wunderschönes Städtchen übrigends <3
    Natürlich überkam uns nach diversen Sehenswürdigkeiten der Durst und wir kehrten an der Plaza Major ein. Wir hatten ein Wetterchen zum Sonne putzen und bestellten einen eisgekühlten Rosé. Die Plaza Major ist zweigeteilt und auf der uns abgewandten Seite demonstrierte ein Straßenkünstler sein Können. War uns Recht, so konnten wir uns ungestört unterhalten und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Nach ein paar Minuten zog auf unserer Seite des Platzes eine Mariachi Band auf und klapperte die diversen Restaurants ab. Kurz bevor sie bei unserem Restaurant ankamen, zogen sie sich wohl in eine kleine Pause zurück, jedenfalls waren sie nicht mehr zu sehen.
    In der Zeit war der Straßenkünstler auf der anderen Platzseite mit seiner Darbietung fertig und zog mit Sack und Pack auf unsere Seite des Platzes um. Kaum hatte er alles aufgebaut und mit seiner Vorstellung begonnen, kam die Mariachi Band zurück und baute sich vor den Tischen unseres Restaurants auf, um ihre Darbietung fortzuführen. Wir unkten sofort, dass es jetzt Ärger gegen wird und die Banden der verschiedenen Straßenkünstler nun derbe aneinandergeraten würden. Ich gebe zu, in Mexiko hätte ich an dieser Stelle zugesehen, dass ich Land gewinne, aber in Palma de Mallorca, sahen wir das ganze entspannter, aber trotzdem gespannt. Während die Mariachis also ihr erstes Lied anstimmten, kam direkt der Clown auf seinem Einrad angeradelt und es gab eine hitzige Disskussion, die der Straßenkünstler wohl gewann. Jedenfalls verabschiedete sich Band bedauernd von uns als Publikum und zog von dannen. Ich hätte nicht gedacht, dass lustig geschminckte Clowns es fertigbringen können, so böse zu gucken xxxAdmin(bitte nur die von der Forums-Software vorgesehenen Emojis verwenden)xxx

    Wir genossen jedenfalls weiterhin den sonnigen Nachmittag und ließen das Leben an uns vorbeiziehen. Wir hatten keinen Zeitstress, trotzdem überlegten wir uns, aufs Schiff zurück- und in der Bar 17 einzukehren. Dort ergatterten wir tatsächlich noch einen gemütlichen Loungeplatz in der Sonne und etwas später stieß die Familie meiner Schwester mit dazu. Sie hatten tatsächlich ihre Fahrradtour machen können und einen tollen Tag an der Playa verbracht. Gemeinsam genossen wir noch den ein oder anderen Gin Tonic, bevor wir uns zum Abendessen im Atlantik verabredeten.

    Natürlich bekamen wir wieder keinen Tisch für uns alle zusammen, immerhin bekamen wir wieder Tische in der Nähe, allerdings in einem abgelegenen Teil des Restaurants ohne Möglichkeit, nach draußen zu schauen. Das Essen war fantastisch, besonders die Hummerravioli hatten es mir angetan. Das könnte mein neues Lieblingsgericht werden…
    Die Kinder waren jedoch weniger angetan, ihnen war zu viel Chi-Chi am Essen und sie wollten lieber ins Harbour Market gehen. An diesem Tag haben meine Schwester und ihr Schwager das noch unterbinden können, aber ich spoilere schon mal, das haben sie nicht lange durchgehalten xxxAdmin(bitte nur die von der Forums-Software vorgesehenen Emojis verwenden)xxx

    Nach dem Abendessen haben wir unsere dicken Jacken aus der Kabine geholt und sind zur Diskonacht an die Agora Bar gegangen. Dort haben wir auch unserer ersten Auslaufen begossen und anschließend gefeiert. Den Kindern war unsere Getanze zu peinlich, sie zogen es vor, sich in die Kabine zurückzuziehen und zu lesen – komische Generation heutzutage… Mir wären damals zwar meine Eltern auch peinlich gewesen, aber ich hätte doch nicht tatsächlich auf der Kabine gelesen, sondern mit anderen in meinem Alter das Schiff unsicher gemacht… Aber gut, jeder so wie er mag. Wir hatten jedoch einen glorreichen Abend und sahen die Lichter Mallorcas hinter uns kleiner werden. Morgen erwartete uns unser erster Seetag und wir beschlossen, dass jeder so lange schläft, wie er will, wir würden uns schon auf dem Schiff wiederfinden. Und so stach die Landratte das erste Mal tatsächlich in See und fand es großartig xxxAdmin(bitte nur die von der Forums-Software vorgesehenen Emojis verwenden)xxx

    Erkenntnisse des zweiten Tages: Pläne sind Schall und Rauch, Straßenkünstler haben eine international unterschiedliche Konfliktfähigkeit und die heutige Generation ist auch nicht mehr das, was wir mal waren…

    Ich hatte die Gelegenheit an Bord kurz mit Linh Ngyuen zu sprechen. Nach der Taufreise hatten sie keine Enten mehr, weil sie von Gästen mitgenommen wurden. Die mussten erst wieder neu geordert und geladen werden. Hat auf Mallorca aber offensichtlich geklappt, da wir bei unserem Besuch in der Captains Bar drei Tage später die Ente wieder dabei war ^^

    Vielen Dank für all die positiven Rückmeldungen und Eure Resonanz :love:

    Tut mir leid, dass es hier gerade (noch) nicht weitergeht, an diesem Wochenende ist Garten umgraben und auf Vordermann bringen angesagt. Meine Arme sind zu schlapp, es reicht gerade noch so für die paar mickrigen Zeilen. Ich freue mich auf die Couch und werde sogar die Fernbedienung Dieter überlassen - keine Kraft mehr… :sleeping:

    Ich denke, das ist weniger eine persönliche Entscheidung von Menschen, sondern schlichtweg der Technik geschuldet. Alle, die vor 15 Uhr einchecken, werden belastet, alle die danach einchecken nicht mehr. Alles computergesteuert heutzutage. Kulanz kennt der Computer nicht. Die kann man höchstens nach der Reise einfordern, denn ich glaube auch nicht, dass Rezeptionisten die Befugnis haben, Bordrechnungen manuell zu verändern. Gutschriften kann da höchstens der Kundendienst bei Reklamation durchführen.

    Da gehört ein Schild sichtbar für alle Ankommenden aufgestellt von TUI, dass vor 15:00 Uhr einchecken 35,-€ kostet.

    Als wir vor kurzen auf Mallorca eincheckten, standen da mehrere solcher Schilder und wir wurden auch beim Check in nochmal mündlich daraufhin gewiesen. Als dann niemand 35 Euro von uns haben wollte, haben wir uns schon gefreut, dass wir dann anscheinend doch so durchgerutscht sind. Erst auf der Bordanrechnung haben wir den Betrag dann wiedergefunden. Da waren wir wohl etwas naiv… :S

    Der erste Eindruck und gute Vorsätze

    Unser Flieger ging recht früh morgens, um nicht zu sagen, halb in der Nacht. So waren Dieter und ich dann schon gegen halb neun auf Mallorca. Der Rest der Familie flog ab einem anderen Flughafen und sollte erst gegen 18 Uhr am Schiff eintreffen. Wir hatten also quasi noch einen ganzen Tag für uns. Da wir uns für die individuelle An- und Abreise entschieden hatten, konnten wir erst gegen 15 Uhr aufs Schiff. Daher hatten wir geplant, dass Gepäck im Terminal abzugeben und auf eigene Faust nach Palma zu fahren, durch die Stadt zu bummeln und in der Markthalle einzukehren. Für die 70 Euro, die uns der Earl Check in gekostet hätte, dachten wir, könnten wir es uns in der Markthalle auch ordentlich gutgehen lassen.

    Wir kamen also mit dem Taxi am Hafenterminal an und sahen das Schiff endlich aus nächster Nähe und in voller Pracht – WOW!! Was für ein Anblick!! Wir kamen uns recht klein vor und freuten uns trotzdem wie Bolle, diesen Riesenkahn in den nächsten Tagen für uns entdecken zu können.

    Natürlich hatte ich schon seit Inbetriebnahme der Relax hier im Forum und auf Y..tube sämtliche Infos und Videos zum Schiff aufgesogen. Aber grau ist alle Theorie. Vor der Relax zu stehen, den Kopf in den Nacken legen zu müssen, um bis zum letzten Deck blicken zu können, das war etwas ganz anderes. Wir brauchten uns tatsächlich nicht mehr abzusprechen, wir dachen beide das gleiche: wir lassen Palma heute Palma sein und entern das Schiff. Schei… auf die 70 Euro, hier gehen wir doch jetzt nicht mehr weg!

    Also rein ins Terminal, das dann gleich viel weniger prächtig wirkte… Flughafenterminals haben ja meist schon geringen Charme, aber Hafenterminals haben im Vergleich dazu überhaupt keinen. Egal, wir freuten uns aufs Schiff und stellten uns brav in die Schlange. Zum Glück mussten wir nicht lange warten, es ging hier eindeutig schneller als am Flughafen-Check In. Lediglich als das Foto aufgenommen wurde, habe ich mich kurz gefragt, ob ich mich nicht vorher etwas frisch hätte machen sollen. Meine Nacht war immerhin um 03:00 Uhr vorbei gewesen, ich hatte einen Flug in einer Sardinenbüchse hinter mir und habe den Hafenwind von Palma de Mallorca zu spüren bekommen. Egal, es war ohnehin zu spät und so wurde mein ramponiertes Äußeres auf meiner Bordkarte hinterlegt. Im Verlaufe der Reise kam es übrigens nie zu Rückfragen, ob ich tatsächlich die Person auf dem Bild sei, selbst als ich mich zurecht geputzt hatte. Ich weiß bis heute nicht, wie ich das deuten soll…

    Wir betraten also das Schiff und ich kam mir schon etwas erhaben vor; das profane Hafenterminal hinter uns lassend, betraten wir an der Rezeption eine neue Welt, die sich uns sehr stylish, offen und lichtdurchflutet präsentierte. Noch einmal WOW!!!
    Wir wussten kaum, wohin wir uns nun wenden sollten, alles sah einfach zu gut aus. Allerdings auch ziemlich voll. Neuankömmlinge wie wir mischten sich zwischen Abreisende der Taufreise und alles wuselte ordentlich durcheinander…

    In solchen Fällen ist es gut, erst einmal zu frühstücken und ein Käffchen zu trinken. Mein guter Vorsatz, den ich schon zuhause gefällte hatte, nämlich auf dem Schiff nur die Treppen zu nehmen, um wenigstens ein bisschen was vom guten Essen wieder loszuwerden, hielt nur bis zum Blick auf das Schild am Fahrstuhl: wir waren auf Deck 3, der Harbour Market auf Deck 16. Ich sollte also nach einer sehr kurzen Nacht, einer langen Anreise und ohne Kaffee 15 Etagen nach oben laufen??? Mein guter Vorsatz hielt kürzer als die Wartezeit auf den Fahrstuhl, den Dieter bereits gerufen hatte. Na gut, sagte ich mir, keiner kann von mir verlangen, dass ich mich permanent diverse Etagen nach oben quäle, schließlich habe ich Urlaub. Dann nutze ich die Treppen eben nur zum runterlaufen (und ja, das glaubte ich mir in dem Moment wirklich…)

    Im Harbour Market angekommen, war es ebenfalls proppenvoll. Einen freien und abgeräumten Tisch zu ergattern, war trotz mehrmaligen Hin- und Herlaufens nicht möglich. Das fängt ja gut an, dachte ich mir. Dann bemerkten wir, dass an einem Tisch am Fenster sich zwei Frauen bereitmachten, aufzustehen und sie hatten jeweils nur eine Tasse vor sich stehen gehabt. Damit konnten wir leben. Wir fragten höflich, ob der Tisch frei werden würde, was sie bejahten. In dem Moment erkannte ich eine der Damen wieder. Es war die Cocktail-Weltmeisterin Linh Nugyen, die ich vorher schon in diversen Videos über die Captains Bar gesehen hatte. Natürlich musste ich sie (typisch Tourist) ansprechen, dass ich sie in den Videos gesehen habe und schon ganz gespannt auf die Cocktails in der Captains Bar bin. Wir kamen kurz ins Gespräch, aber dann musste sie auch schon los.
    Der Wiedererkennungswert auf dem Schiff fing jedenfalls schon mal gut an :)

    Nach einem opulenten Frühstück (mit Sekt zum Anstoßen – man gönnt sich ja sonst nix), gingen wir los, das Schiff zu erkunden. Wir arbeiteten uns tatsächlich Deck für Deck nach unten und ließen nichts aus. Kurz bevor wir mit Deck 3 fertig waren, bekamen wir die SMS, dass unsere Kabine bezugsfertig sei. Das passte ja wie die Faust aufs Auge :)

    Vor der Kabine stand dann allerdings bislang nur Dieters Koffer, aber da wir beide abgegeben hatten, war ich zuversichtlich, dass auch beide ankommen würden. Also rein in die Kabine, die wir sogleich inspizierten. Sie sah tatsächlich so gut aus, wie in den Videos, uns gefiel das Design und das Ambiente auf Anhieb. Krönung war natürlich der Balkon mit den bequem neuen Stühlen und der neuen eleganten Optik. Allerdings war es ziemlich kalt, da wir auf der Schattenseite lagen und der Wind ordentlich pfiff.
    Stauraum war reichlich vorhanden, wir haben nicht mal alle Schubläden und Schrankflächen ausgenutzt. Die Betten sehr bequem, nicht zu weich, nicht zu hart für unseren Geschmack. Lediglich die Bewegungsfläche im Bad und die neue Designlampe an der Wand hatte ich mir größer vorgestellt. Sie wirken in den Videos größer als sie tatsächlich sind. Und das Sofa war selbst zum sitzen so unbequem hart, dass wir ausschließlich als Ablagefläche für diverse Klamotten genutzt haben.

    Noch während wir inspizierten wurde auch mein Koffer angeliefert und wir gingen direkt ans auspacken. Anschließend gingen wir zur Bar 17 um dort ein leckeres Kaltgetränk zu bestellen und schön zu sitzen mit Blick aufs Meer. Allerdings war es am Anreisetag recht kühl und es kamen immer wieder leichte Schauer, so dass wir beschlossen, die Zeit bis zur Ankunft meiner Familie mit lesen zu verbringen.
    Dieter, dem das Gewusel auf dem Schiff schon zu viel war, zog sich dick eingepackt auf unseren Balkon zurück. Das war mir zu kalt und ich erinnerte mich an die Blaue Flora von unserem Rundgang und beschloss, dort zu lesen und was heißes zu trinken. Tatsächlich war es dort menschenleer und ich machte es mir am Fenster mit meinem Buch gemütlich. Recht schnell fand ich allerdings heraus, warum es dort so leer war: die Bar hatte noch nicht geöffnet und ich saß auf dem Trockenen (ok, schlechter Wortwitz auf einem Schiff…).
    Nach einem kurzen Umzug ins Chalet, konnte ich in einigermaßener Ruhe bei einem Heißgetränk mein Buch genießen, bis schließlich meine Familie sich per What’s App meldete, sie seien in 30 Minuten am Schiff. Natürlich wollten wir sie direkt begrüßen. Dieter und ich sind daher in die Barista Bar gegangen, die just in dem Moment Free-Aperol-Varianten anbot. Das haben wir natürlich gleich genutzt und haben uns vor die Riesenfenster gesetzt, von denen wir direkt auf die Ausgangstür des Hafenterminals blicken konnten. Es dauerte nicht lange und der Rest der Mannschaft kam heraus, wobei meine kleine Nichte mich direkt entdeckte und wild winkte. Nach einer ausführlichen Begrüßung einigten wir uns darauf, dass wir nach einem kurzen Frischmachen gemeinsam zum Abendessen ins Harbour Market gehen.

    Natürlich fanden wir zur Abendessenzeit keinen Tisch für 8 Personen, dies sollte sich während der gesamten Reise als äußert schwierig herausstellen. Aber nach einigem Suchen fanden wir zwei Vierertische in der Nähe.
    An dieser Stelle verfestigte sich für Dieter und mich der Eindruck vom Harbour Market, den wir schon den ganzen Tag über hatten und während der Reise auch nicht revidieren konnten: Die Speisen war zwar sehr lecker und von beeindruckender Vielfalt. Aber die Menschenmassen haben uns extrem gestört bzw. sogar genervt. Immer stand jemand im Weg, blockierte die Auslage, weil noch nicht entschieden, was man denn nu nimmt, Kinderwägen wurden zwischen den Tischen abgestellt und blockierten die Wege, das Personal kam mit dem abräumen kaum hinterher, Berge von Essen wurde auf die Teller gehäuft, aber vieles davon einfach liegen gelassen usw. usf.
    Sprich all das, was uns Buffetangebote in großen Anlagen stets verleidet…

    Irgendwann waren wir dann alle satt und ließen den Abend noch ein wenig im Chalet ausklingen. Dieter und ich gingen früh ins Bett, weil unser Tag so lang war, der Rest wollte sich auf den Kabinen einkramen und dann ebenfalls schlafen gehen.

    Wir verabredeten uns noch zum Frühstück am nächsten Morgen (natürlich wieder im Harbour Market) und so ging unser erster Tag an Bord zu Ende. Voller Eindrücke und mit einem leichten Schwips ;)

    Erkenntnis des ersten Tages: gute Vorsätze hat man nicht zum umsetzen. Und es sind fast 8km Laufstrecke, wenn man jedes Passagierdeck einmal umrundet.

    Ein Wort vorab – na ja, eher sind es viele…

    Dies wird vermutlich ein etwas anderer Reisebericht, da ich nicht die angelaufenen Häfen samt den Städten in den Vordergrund stellen möchte, sondern meine Erfahrungen und Eindrücke meiner ersten Kreuzfahrt.

    Wie kommt eine Landratte wie ich überhaupt aufs Schiff? Die ganze Geschichte (und warum das hier zwar von der kompletten Kreuzfahrt handelt aber trotzdem Teil 1 heißt), erfahrt Ihr in meinem Vorstellungsbericht. Denen, die ihn schon kennen möchte ich die Wiederholung ersparen, wer ihn noch nicht kennt und neugierig ist: Ihr findet ihn HIER und HIER

    Wir waren also vom 16.-24.04. auf der Mein Schiff Relax unterwegs, auf der Tour unmittelbar nach der Taufreise:
    - 16./17.4. Palma de Mallorca
    - 18.4. Seetag
    - 19.4. La Spezia
    - 20.4. Seetag
    - 21.4. Marseille
    - 22.4. Barcelona
    - 23.4. Valencia
    - 24.4. Palma de Mallorca und Abreise

    Wir, das waren insgesamt 8 Personen: Meine Eltern, die zu der Reise eingeladen haben, mein Mann Dieter und ich sowie meine Schwester mit Mann und zwei Kindern. Wobei Kinder es schon nicht mehr ganz trifft, die beiden sind 14 und 11 Jahre alt. Wir waren alle in Balkonkabinen auf Deck 9 untergebracht und hatten durch Zufall alle die identische Aufteilung mit dem Bett am Fenster. Dieter und ich waren auf der Backbordseite, während die anderen Steuerbordkabinen hatten.

    Zu Dieter und mir ist zu sagen, dass wir eher nicht so die Kreuzfahrer sind. Wir lieben es, mit dem Allradcamper durch die Wildnis des südlichen Afrikas zu streifen. Das ist für uns die Vorstellung von Luxus: Weite um uns rum, die Geräusche der Natur, Einsamkeit, beeindruckende Landschaften und die Freiheit, jeden Tag selbst zu gestalten. Dazu immer gekühlte Getränke im Kühlschrank und ein saftiges Filetsteak auf dem Grill. Wir lieben es, spontane Entscheidungen zu fällen, z.B. was wir am Tag machen wollen und wann wir wohin als nächstes fahren wollen. Also eher nicht so das, was Kreuzfahrten zu bieten haben.

    Ich muss schon zugeben, dass wir im Vorfeld durchaus skeptisch waren. Die Relax ist mit ca. 4000 Gäste das größte Kreuzfahrtschiff der TUI Cruises Flotte. Die Städte im Mittelmeerraum sind sowieso schon überfüllt und beklagen Overtourism. Mehrere Kreuzfahrtschiffe im gleichen Hafen verschlimmern die Situation nochmals drastisch. Viel Platz und Ruhe auf dem Schiff durften wir auch nicht erwarten, es waren Osterferien und damit war mit einer hohen Auslastung inkl. vieler Kinder an Bord zu rechnen. Trotzdem waren wir auch extrem neugierig, was auf uns zukommen würde und was uns erwarten würde. Und natürlich die Frage: wird es uns gefallen? :/

    Ich bin mir also längst nicht sicher, ob Ihr unsere Sicht auf die Dinge überhaupt interessant finden werdet. Gebt doch mal Rückmeldung, ob Ihr Lust habt auf einen Erfahrungsbericht von Landratten und Kreuzfahrtskeptikern auf ihrer Erstlingsfahrt.

    Eins kann ich aber doch schon vorwegnehmen: mir ist NICHT übel geworden!!! ^^^^^^

    Viele Grüße,
    Sabine

    Ich trau mich einfach mal, die Frage zu stellen…

    Ich habe eine Himmel und Meer Suite vom 18.03.-01.04.26 auf der Route „Blütezeit im fernen Osten“ gebucht. Die Reise geht ab und bis Hong Kong und ist anlässlich meines 50. Geburtstags gebucht.

    Termintechnisch würde die Reise „Japans große Schätze“ vom 1.-15.04.26 ab Hong Kong/ bis Tokio jedoch besser zum Geburtstagstermin passen. Seit einem Jahr beobachte ich die Vakanzen in der HuM Suite für diese Reise. Leider ist bislang kein Rückläufer eingestellt worden.

    Vielleicht, ganz vielleicht, geht es ja jemanden genauso wie mir und möchte gern meine Route in der HuM tauschen gegen seine Route in der HuM… :love:

    LG Sabine

    Sorry, aber das sehe ich nicht so. Entweder ich lege so viel Wert auf das Event, dass ich live vor Ort bin oder ich lege nicht soviel Wert darauf und verzichte auf meine aktive Teilnahme. In dem Fall kann ich aber auch nicht so enttäuscht sein, wenn der Livestream nicht einwandfrei funktioniert.