Beiträge von Mimith

    Nachdem wir ja mit Übelkeit beim Ausflug am Nordkapp zu kämpfen hatten, nahm ich eine mir angebotene Reisetablette. "Die macht nicht müde".

    Oh bei mir weit gefehlt, ich habe den Tag wie so in ner Glocke erlebt. Also mich macht sie müde.

    Oh nein, das tut mit leid!!! =O ..... Vllt sind Emily und ich schon "abgestumpft" - wir werfen diese Dinger auf Reisen ständig ein, wenn es um längere Busfahrten geht oder das Schiff zu schwanken anfängt.

    Der nächste Tag war ebenfalls Seetag, und wir fuhren durch das Gebiet der Lofoten, wo Walsichtungen nicht selten sind. Also wurde mein Wecker wieder gestellt und ich war frühzeitig auf Deck 14 und begrüßte die Lofoten:

    Nach und nach füllte sich das Deck, leider waren aber keine Wale in Sicht (auch wenn wir angeblich nur genauer schauen sollten). Eingemummelt in meiner Decke harrte ich aber aus und es hat ja auch etwas Meditatives, einfach so über das Wasser zu schauen und die Gedanken schweifen und gehen zu lasen

    Am Nachmittag besuchte ich mit unserer Tochter einen Trampolinkurs und musste feststellen, dass meine Knie das Ganze nicht so gut finden. Aber einen Versuch war es mal wert. Was mich hierbei etwas störte, waren die Kids, die mit ihren Bällen am Rand warteten. Ich würde mir wünschen, dass die Arena für die Kurszeiten komplett geräumt und gesperrt wird: es lenkt schon ab und nervt und die Kursleiterin musste die Kids sehr oft ermahnen.

    Am Abend sollte die Schlagerparty steigen, das Pooldeck wurde liebevoll geschmückt:

    und auch die Küche baute wieder ein phantastisches Buffet mit tollen Schnitzereien auf

    Das Live-Duo, welches die Party eröffnete, war furchtbar. Sorry, aber anders kann man das nicht bezeichnen. Wir waren kurz davor, die Party zu verlassen, obwohl ich mich so darauf gefreut hatte. Gsd verabschiedeten sie sich dann (ohne Zugabewünsche zu bekommen) und der DJ übernahm (der war auch nicht gut, aber ne Spotify-Schlager-Hitliste abspielen lassen konnte er - und an diesem Abend auch, ohne das System zum Absturz zu bringen).

    Es war dann jedenfalls eine wundervolle Midsommer-Nacht: auf der einen Schiffseite der fast noch volle Vollmond, auf der anderen Seite die gerade so untergehende Sonne

    Ich musste mich gegen halb eins wirklich ins Bett zwingen, ich hätte die ganze Nacht auf dem Balkon die Aussicht genießen können, der mich mit den nicht gesehenen Wale versöhnte

    Wir waren am nachfolgendem Seetag auch nur faul und haben uns am trüben Vormittag mit unseren Büchern wieder in den Ruhepol verzogen

    Gegen Mittag wurde das Wetter dann wieder besser: wir genossen das Mittagessen im Fischmarkt mit schönem Blick

    Nach dem Essen war das Wetter soweit aufgeklart, dass wir uns mit Buch und Häkelzeug an den Pool legen konnten, und dort die Vorbereitungen für die Polarkeristaufe verfolgten.

    Wie Bodenseesonne schon schrieb: die Taufe war sehr gut besucht und die Schlange zog sich ewig .... es war trotzdem eine schöne Veranstaltung

    Mit einem Aperol in der Hand ging es für uns im Cucimare dann über den Polarkreis

    wo wir anschließend das leckere Essen genossen:

    Den Abend verbrachten wir dann ganz ruhig auf dem Balkon mit unseren Büchern ...


    .... haben uns unser Milka-Betthupfl schmecken lassen (es gab unterschiedliche Schokolade auf dieser Reise) ...

    .... und mitten in der Nacht gegen 2 Uhr musste ich nochmals aufstehen und den herrlichen Himmel forografieren:

    Als wir dann an Bord waren, und warm geduscht hatten, war leider nur noch das Tag- und Nacht offen.

    Genau diese Info haben wir in Hellesylt auch bekommen, als wir bei dem Guide (der uns gesagt hatte, dass das Schiff angeblich schon unterwegs war) wegen der späten Uhrzeit und dem Essen nachgefragt haben: ihr könnt doch im Tag und Nacht essen.

    Aus diesem Grund sind wir direkt ohne Dusche - nass und dreckig wie wir waren - ins Atlantik: mein Mann hätte sonst Kleinholz aus der MS2 gemacht, wenn er kein Essen mehr bekommen hätte. Da hätte ich ihn nicht zurückhalten können.

    Und das finde ich auch eine extreme Frechheit: in einer solchen Ausnahmesituation MUSS eins der Restaurants länger geöffnet bleiben. Habt ihr euch bei der Bordreiseleitung gemeldet? Ich habe was geschrieben und um eine Stellungnahme gebeten: es kam bisher nichts.

    Abends waren wir dann im Esszimmer und dies war hervoragend.


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    Danke für die Fotos - jetzt sehe ich wenigstens, was ich verpasst habe. Wir waren nach Alesund im Esszimmer und wir haben genau das gleiche Essen bestellt :D.... nur hatte ich die Reisetablette zu spät genommen und es wurde mir so übel, dass ich auf die Kabine musste und Mika mit Mike dann gegessen hat.

    Am Abend genossen wir noch die Ausfahrt aus Olden ...

    ... und gingen dann aber früh schlafen, denn unser Wecker war auch auf vor 6 Uhr gestellt.

    Es folgte der Tag, der so nicht unbedingt hätte sein müssen. Natürlich verpassten auch wir die versprochene Einfahrt in den Geirangerfjord und konnten nur noch beobachten, wie die Tenderboote fertig gemacht wurden.

    Tendern selber mag ich auch nicht unbedingt, da immer irgendwas nicht passt. Auch dieses Mal. Da die tolle App mal wieder gesponnen hat, konnten die Tenderzeiten nicht wie geplant reserviert werden. Erst mit Hilfe der Ausflugsexperten ging es dann, aber unsere gewünschte Zeit war für 5 Personen natürlich schon ausgebucht: wir bekamen zusammen nur noch 9,30 Uhr und hatten um 10 Uhr gemeinsam mit Bodenseesonne eine RIB-Bootfahrt gebucht. Würde für uns ne enge Kiste werden.

    Natürlich verzögerte sich das Tendern dann auch noch, weil wieder zig tausend Leute, die noch nicht dran waren die Treppen versperrten und man sich wirklich durchkämpfen musste.

    Kaum an Land, rannten wir los .... dem geteilten Standort von Bodenseesonne folgend, die es auf den früheren Tender geschafft hatten.

    Bisschen Chaos war vor der Hütte dann, wir schnappten uns schnell die Anzüge (meiner war 3 Nummern zu groß, weil ich in der Hektik den falschen erwischt habe), zogen diese an und schafften es dann doch noch irgendwie auf das RIB-Boot.

    Diese Fahrt war das Highlight des Tages! Wir hatten einen super Fahrer, der geschickt die Wellen nahm, ganz tolle Fotostopps einlegte und uns auch viel erklärte. So kamen wir den 7 Schwestern und auch dem Freier doch noch sehr nah.

    Nach einem kurzen Schlendern durch das Dorf, ging es für uns erstmal zurück aufs Schiff, denn wir waren schon einmal 2022 in Geiranger gewesen. Wir hatten daher - zur großen Freunde (Achtung: Ironie!) unserer Kinder - für den Nachmittag einen Scooterausflug in Hellesylt gebucht.

    In der Mittagspause schien sogar wunderbar die Sonne und wir genossen die Pause auf dem Sonnendeck. Dann begann die Katastrophe.

    Wir tenderten mit der Ausflugsgruppe wieder nach Geiranger .... und hatten dort erst einmal eine dreiviertel Stunde Freizeit. Häää??? Wir wollten Scooter fahren! Wie saßen also auf einer Bank und beobachteten den Stau auf der Aufstiegsstraße und wie ein Rettungsheli einflog und landete.

    Nach der Pause ging es auf die Fähre nach Hellesylt und wir waren kaum an Bord, da setzte erstens der Regen ein (der angesagt war) und zweitens kamen die ersten Nachrichten, dass es der von uns beobachtete Helieinsatz mit dem Schiff zu tun hatte.

    Die Fahrt mit der Fähre zieht sich gewaltig .... 1,25 Stunden.

    Endlich waren wir in Hellesylt. Es regnete, aber wir zogen los. Die Strecke an sich war schön an einem Fluss entlang mit 3 Fotostopps bis zu einem Wasserfall. Leider konnte man durch den Regen die Fahrt nicht wirklich genießen.

    Genau exakt die gleiche Strecke ging es dann auch wieder zurück: wir kamen uns etwas veräppelt vor. In der Beschreibungs stand was von steilen Aufstiegen vorbei an Wasserfällen etc .... da sind wir andere Touren gewöhnt!

    Ziemlich schnell waren wir zurück in Hellesylt. Dort wurden die Scooter abgestellt, alles eingesammelt und wir wurden wieder in die Freizeit geschickt? In Hellesylt - wo es absolut nichts gibt! Im Regen! Um 18 Uhr .... das Schiff sollte gegen 19.15 Uhr eintreffen.

    Wir drückten uns eine ganze Weile in einem Supermarkt herum, da war es wenigstens warm und trocken. Nur ewig ging das ja auch nicht. Also kauften wir ein paar Süßigkeiten und fanden einen Campingtisch unter dem Vordach des Supermarktes: so waren wir wenigstens trocken.

    Von Familie Bodenseesonne wurden wir darüber informiert, dass sich die Abfahrt verzögerte: wir in Hellesylt wurden offiziell nicht informiert. Im Gegenteil: uns wurde irgendwann von einem vorbei laufendem Guide erzählt, dass das Schiff schon unterwegs wäre. Auf unseren Einwand, da hätten wir andere Informationen wusste er keine Antwort.

    Unseren Kindern mussten wir versprechen, dass sie nie wieder auf einen Scooter-Ausflug mit müssten und zweitens sie nie mehr nach Höllesylt kommen wollten.

    Irgendwann kam dann die Nachricht von unseren Spionen an Bord, dass das Schifflosgefahren wären.

    Um 20.00 Uhr kam die Nachricht von unseren Spionen in einem Ausflugsbus, dass das Schiff nun am Aussichtspunkt zu sehen wäre. Wir gaben unseren Unterschlupf auf und spaziertem im Regen zum Anleger: unsere Kinder wollten die ersten in der Reihe sein.

    Um 20.15 Uhr konnte man das Schiff dann um die Ecke kommen sehen .... und aus allen Ecken kamen nasse Mitreisende hervor und stellten sich an.

    Es dauerte noch bis kurz vor 21 Uhr, bis man uns endlich unter dem Applaus der Gäste an Bord aufs Schiff gelassen hat. Und wir waren wirklich die ersten, die rauf durften.

    Nass wie wir waren, ging es erstmal ins Atlantik zum Essen, während es draußen noch einen weiteren Schreckensmoment gab: eine Windböe trieb das Schiff ab und die Gangway krachte zu Boden und ging kaputt.


    Unfälle passieren und sind tragisch. Mein absolutes Mitgefühl gilt den Angehörigen und allen Mitreisenden, die das Ganze live miterleben mussten.

    Den Umgang mit diesen Unfall kreide ich TC aber an: man hätte und nicht auf den Ausflug schicken dürfen. Der Unfall war bereits geschehen, es war klar, dass es zu großen Verzögerungen kommen würde: die Behörden etc mussten ja zum Schiff und zurück tendern, die Angehörigen ebenfalls. Der Wetterbericht war auch bekannt. Dass es in Hellesylt nichts gibt, ist auch bekannt.

    Warum schickt man dann also Urlauber dort hin, in der Gewissheit, dass sie im Regen und in der Kälte dort über Stunden ohne Informationen aushalten müssen? Mit Kindern?

    Wir streichen den zweiten Teil dieses Tages am Besten und kehren zu den schönen Dingen zurück .... von denen kamen nämlich gsd noch viele!

    Um die Faulheit mir den Trollwägen auszugleichen, ging es auf den herrlichen Fjord zum Kajak-Fahren. Direkt vor dem Schiff warteten diese schon auf uns:


    Und dort ging es auch direkt aufs Wasser, so dass wir wirklich direkt vor dem Schiff fuhren:

    Wir waren total alleine mit dem Guide auf dem Fjord und genossen die tolle Fahrt und die Natur vom Wasser aus:

    Das Wetter hielt, und so sind wir insgesamt über 6 km gepaddelt:

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Zurück auf dem Schiff hatten wir uns das Eis verdient und genossen es mit Ausblick auf den herrlichen Fjord


    Olden mit Gletscher und Kayakfahrt und uns allen 5 sehr gut gefallen und wir werden es in guter Erinnerung behalten!

    Auch uns hat der Briksdal-Gletscher total gefallen, wir haben diesen mit den Trollwägen erklommen ( ich laufe zwar sehr gerne und viel, aber eins hasse ich total: bergauf laufen)

    So ging es in diesem lustigen Gefährt steil den Berg hinauf, vorbei am Wasserfall

    Das letzte Stück muss man laufen, aber das ist gut machbar und das war auch gut so - denn die Natur will entdeckt werden und zu Fuß kann man diese auch besser genießen:

    Wie gesagt, waren wir sehr früh dort: es war dadurch noch ziemlich frisch, aber herrlich leer:

    Oben angekommen gab es einen kleinen Wehmutstropfen: durch die gebuchte Tour konnten wir nicht so lange verweilen, wir wir wollten, sondern mussten uns (wir hatten aber schon ausreichend Zeit gehabt!) vom herrlichen Blick dann wieder lösen und zur Rückfahrt antreten:. Aber erstmal wurde die Natur und der Gletscher genossen:

    Und nein: ich habe aus diesen Bildern keine Personen entfernt - es war wirklich so leer, bzw nur wenige Leute da

    Nach einem kurzen Stopp im Souvenirshop (hätte jetzt nicht unbedingt sein müssen) ging es dann wieder den herrlichen Weg zurück zum Schiff. Wir gingen kurz an Bord zu Mittagessen und machten uns dann zum zweiten Teil des Tages auf.

    Olden:


    Schon die Einfahrt in den Fjord nach Olden war einfach nur herrlich. Das Wetter hatte sich beruhigt und die Landschaft einzigartig traumhaft. Ich habe den frühen Vormittag auf dem Balkon sehr genossen.


    Unser erstes Ziel heute: der Briksdal-Gletscher. Gebucht haben wir über die Landausflüge und hatten wirklich Glück. Erstens gab es bei Buchung ne Rabatt-Aktion, zweitens wurde der Ausflug noch um eine Stunde nach vorne verlegt, so dass wir vor dem großen Ansturm am Gletscher waren und drittens hatten wir mit Fernando einen super Reiseleiter. Schon auf der Fahrt zum Gletscher bekamen wir viele Informationen zur herrlichen Landschaft. Ein paar Eindrücke hierzu:

    1. Seetag:

    Das Wetter war nicht mehr ganz so stürmisch wie in der Nacht, aber trotzdem noch ziemlich windig und schaukelig. Die netten Tüten hingen überall im Treppenhaus aus.:

    Meine Reisetabletten wirkten gsd, aber an Faulenzen am Pool war nicht zu denken: Platz gab es genug, aber der Pool schwappte durch den Seegang auch immer mal wieder über und auch so war es viel zu ungemütlich

    Als verzogen wir uns mit unseren Büchern in den Ruhepol. Lustigerweise sehen die Bilder gar nicht so schlimm aus, wie es war:

    Nach dem Mittagessen war es für kurze Zeit besser, so dass wir uns mit unseren Decken doch auf das Pooldeck trauten und ein wenig die Sonne genossen


    Und so ging ein fauler, schaukeliger Tag zu Ende und ich war erstaunt, wie gut ich ihn doch vertragen habe.


    Für den nächsten Tag in Olden war gsd besseres Wetter angesagt.

    So, jetzt sind wie genau 1 Woche wieder daheim - Zeit mit dem Reisebericht loszulegen!


    Am 04.08. ging es los: mit dem ICE starteten wir von Esslingen aus nach Bremerhaven. Wer meine Reiseberichte kennt weiß, dass die Bahn und wir so eine Art Hassliebe miteinander haben: fast immer geht etwas schief, wir nutzen sie dennoch 8).

    Dieses Mal kamen wir aber pünktlich ohne Zwischenfälle im Havenhostel an.


    Nach einem schnellen Abendessen fielen wir ziemlich schnell müde in die Betten - so eine Bahnfahrt durch Deutschland schlaucht, obwohl man nur sitzt. Vom Regen und Sturm habe ich ehrlich absolut nichts mitbekommen - obwohl ich das Bett am gekippten Fenster hatte.

    Am sehr frühen Morgen der Blick aus dem Fenster: die MS2 ist schon da

    Später erfuhren wir, dass sie bereits um Mitternacht da war, um dem Sturm zu entgehen: man hatte Angst, dann nicht anlegen zu können.


    Das Taxi kam absolut pünktlich um halb neun. Die Koffer konnten wir direkt abgeben und dann um 9 Uhr ab aufs Schiff zum Frühstück - bzw die Kids wurden schon vom Sohn von Bodenseesonne erwartet.


    Ritual am ersten Tag: Punkt 10 die erste Pina Colada am Pool


    Wir genossen die Ruhe am Pool und die immer wieder durch die Wolken scheinende Sonne (in Bremerhaven hat es anscheinend geregnet - wir hatten da Glück).

    Kurz vor dem Auslaufen ging doch kurz ein Regenschauer runter, aber als wir endlich ablegten (es wurde noch auf Anreisende gewartet, die auf die Pünktlichkeit der Bahn vertraut hatten), hatte der Regen wieder aufgehört.

    Leider trügt das Bild, bzw. die Wetterlage änderte sich schnell wieder: bereits beim Abendessen um 20 Uhr merkte ich. es ist gut, die Reisetabletten immer griffbereit zu haben. Wir fuhren direkt in die Ausläufer eines Sturms, so dass die Nacht mehr als schaukelig war. Gsd hatte ich die Tabletten früh genug eingeworfen und wir hatten die Balkontüre öffnen können: so konnte ich dank frischer Luft und den Tabletten schlafen.

    Wir vermissten an diesem Abend die Welcome-Party am Pooldeck. Diese wurde auch nicht im Tagesprogramm aufgeführt. Leider konnten wir nicht herausfinden, ob diese dem Wetter zum Opfer fiel, oder generell nicht stattgefunden hätte.

    Ich glaube an Zeichen .... man muss sie nur sehen. Und so ein Zeichen gab es gerade mit diesem Reisebericht. Wir schleichen schon die ganze Woche um eine Reise in den Herbstferien 26, die dem zweiten Teil dieser Reise entspricht (in umgekehrter Reihenfolge). Sollen wir? Obwohl wir diese Reise ja quasi letztes Jahr gemacht haben?

    Jetzt hat Reisefreunde diesen Bericht heute entdeckt und gelikt .... und ich habe ihn dadurch auch nochmals gelesen und es als Zeichen wahrgenommen: ja, wir buchen nochmals - dieses Mal nur mein Mann und ich - es gibt noch viel auch in bekannten Destinationen zu entdecken. Daher Danke Reisefreunde für die unbeabsichtigte Entscheidungshilfe - ich fackle ja bekanntlich nie lange und habe die Anfrage gleich rausgeschickt.

    Nachdem sich unsere Tochter letzte Woche spontan den Blinddarm rausoperieren lassen musst, fällt ihr Arbeitseinsatz beim Sommerfest nächste Woche natürlich aus. Wir sind froh, dass nur das Sommerfest ins Wasser fällt und nicht der Urlaub.

    Wir haben uns jetzt aber dafür entschieden, doch schon am Montag anzureisen und eine Vorübernachtung in Bremerhaven zu buchen. Der Nachtzug lag mir eh im Magen. Wir mussten jetzt zwar nochmals Zugtickets lösen, aber das war es uns wert.

    Wir starten jetzt also auch am Montag und übernachten im Havenhostel.

    Die Heimreise war leider noch chaotischer als die Anreise, aber wir kamen alle gut zu Hause an und blicken alle dankbar auf einen wunderschönen Urlaub zurück.

    Danzig und Klaipeda haben uns wirklich total positiv überrascht, diese Städte würde ich gerne auch nochmals besuchen. Die beiden Reiseführer-Tipps hier aus dem Forum waren super und wir können diese nur weitergeben!

    Der Radausflug in Tallinn hat uns wie gesagt nicht überzeugt (was aber nicht an der Route, den Rändern oder dem Guide lag). Wie ich bereits geschrieben habe: ich würde mir mehr homogenere Gruppen wünschen bzw dass man als zwei Familien auch irgendwie die Chance bekommt, gemeinsam zu Fahren.

    Helsinki: die Fahrt auf die Insel hat uns gut gefallen. Sie Stadt selbst gab beim zweiten Mal nicht mehr viel Neues für uns her. Falls wir mal wiederkommen, würden wir aus der Stadt raus in die Natur fahren.

    Stockholm: dies war definitiv nicht mein letzter Besuch gewesen!

    Wenn Pfingsten wieder so spät fällt, ist die Ostsee für uns auf jeden Fall dann wieder eine Überlegung wert.

    Das Ende der Ausfahrt genossen wir beim Essen direkt hinten am großen Heckfenster vom Esszimmer:

    Wie kann so ein Abend schöner enden? Tolles Essen und tolle Aussicht - würden wir immer wieder so reservieren:


    Und ja - ich liebe diese Mittsommer-Sonnen-Bilder einfach:

    Die Reise ging viel zu schnell vorbei, der letzte Seetag brachte vor allem nochmals Entspannung, Cocktails, einen herrlichen Sonnenuntergang und eine tolle Abschiedsparty (mit Tränen bei den Kindern meiner Freundin, weil der Urlaub vorbei war)

    Die Gruppe "12 Pina Coladas" ist sich einig: es war ein toller Urlaub und die anderen können unsere Begeisterung für Kreuzfahrten absolut nachvollziehen. Jede der drei anderen Familien hat sich im Bordreisebüro ein Angebot für nächstes Jahr ausdrucken lassen und sobald die neuen Fahrpläne herauskommen, werden wir wir die nächsten Pläne gemeinsam schmieden. Darauf stoßen wir natürlich stilecht an:

    Guten Morgen Schärengarten:

    .... guten Morgen Stockholm!

    Wenn ich bei meinen Kindern in der Erziehung eine Sache richtig gemacht habe: alle stehen auf ABBA :love:. Von daher war natürlich ganz klar, was wir in Stockholm dieses Mal (2019 waren die Kids dafür noch zu klein, da sind wir ins Vasa Museum und durch die Stadt) machen würde: Come in and dance out!

    Die Preise für die TC Ausflüge mit dem ABBA-Museum sind abartig. Ich möchte hiermit jeden dazu ermutigen, Stockholm auf eigene Fasut zu erkunden und sich die Tickets über bekannte Portale oder direkt im Museum selbst zu besorgen.

    Direkt hinter dem Schiff befindet sich die Haltestelle für die öffentliche Fähre und die Hop-on-Boote. Die Fähre wird direkt an Bord bezahlt:

    Wir haben das roze Hop-On-Boot genommen: am vorherigen Seetag um 17 Uhr direkt bei den Landausflügen gebucht, gab es 20% Rabatt. Regulärer Preis 20€ bzw. 10€ für Kinder. Die Tickets können ohne Rabatt auch direkt vor der Haltestelle erworben werden - da steht jemand. Die Boote fahren alle 30 Minuten. Wir nahmen passender Weise die "Take a chance on me"

    Und ab gings in Museeum - und es war so toll!

    Nach dem Museum genossen wir den schönen Sonnenschein und schlenderten am Wasser entlang Richtung Gamla Stan: es war ein wunderbarer Tag: viele Einheimische trugen schon die traditionellen Blumenkränze, da am Abend und am nächsten Tag die Mittsommer-Feiern stattfinden würden:

    Ich liebe Stockholm - und ich werden ganz bestimmt noch öfters hierher kommen: die Stadt hat für mich Flair

    Leider hatten wir eine kurze Liegezeit und um 17.30 Uhr legten wir zum letzten Mal für diese Reise ab. Wir ergatterten wunderbare Plätze oben an Deck, um gemeinsam die wundervolle Ausfahrt durch den Schärengarten zu genießen .... und Eis gab es neben den Cocktails auch dazu

    Die kleinen Inseln im Schärengarten sind einfach traumhaft - auf vielen winkten und die Menschen zu, die dort Mittsommer feierten