1. Hafen: Kirkwall auf den Orkney-Inseln
Da wir uns den Linksverkehr mit einem Mietwagen nicht zugetraut haben (wobei es so wenig Verkehr war, das hätten wir in Nachhinein gesehen bestimmt hinbekommen), haben wir über das Schiff einen Ausflug am Vormittag gebucht. Wir verstehen alle 5 sehr gut die englische Sprache, aber selbst für uns war der starke osteuropäische Akzent der Reiseleiterin eine Herausforderung. Mir taten sehr viele Mitreisende leid, die wahrscheinlich kein Wort verstanden haben - das darf eigentlich bei einem solchen Ausflug meiner Meinung nach nicht passieren. Warum man das auch nicht gleich in die Ausflugsbeschreibung aufnehmen kann, dass dieser in englischer Sprache stattfinden wird, werde ich auch nicht verstehen.
Es ging per Bus zunächst zur Ausgrabungsstätte Skara Brae und dem Herrschaftssitz Skaill House. Sehr lohnenswert und wirklich interessant! Wir haben unsere Teenager fast nicht mehr aus dem Herrenhaus bekommen, was ich nie gedacht hätte.
Danach stand der Ring of Brodgar auf dem Programm. Ein sehr mystischer Ort.
Bilder zu diesen Stationen sind ja schon im Bericht von Bodenseesonne zu sehen.
Auf der Rückfahrt zum Schiff ging es dann noch bei den Stones of Stenness

und Maeshowe vorbei:

Ich habe die Kids dann zurück aufs Schiff gebracht, mein Mann und ich haben dann aber noch den kostenlosen Shuttle nach Kirkwall genommen und wir haben zu Fuß die Stadt erkundet: ein nettes, kleines, altes Städtchen.




Nach dem Abendessen konnten wir auf dem Schiff dann noch die Darbietung einer Dudelsack-Kapelle aus Kirkwall auf dem Pooldeck genießen: nicht nur akustisch, auch optische ein Genuss. Vielen lieben Dank für diese spontane Showeinlage!
Den folgenden Seetag haben wir dann wieder total faul mit unseren Büchern genossen - und es kam doch tatsächlich die Sonne rsus, die wir auf unserem Balkon genossen haben. Ich habe mir bewusst für diesen Tag das Buch "Mörderische Aida" von Krinke Rehberg mitgenommen gehabt: auch wenn es das falsche Schiff ist, die Story spielt auf der selben Route - genauer gesagt auf dem Landgang auf Orkney und dem folgenden Seetag. Perfekt also, und es war schön, das am vorherigen Tag entdeckte alles in der Story wiederzufinden.
Absolutes Highlight: Walsichtung vom eigenen Balkon aus - danke auch an die Brücke, die fast alle Walsichtungen immer sofort durchgesagt hat, so dass man diese genießen konnte!
Am Abend haben mein Mann und ich dann noch den Sushi-Workshop mitgemacht und dabei viel gelernt.