Beiträge von KielerJung

    Von der Bergstation aus hat man einen fantastischen Rundumblick auf das beeindruckende Romsdalshorn, das Zentrum von Åndalsnes, den Romsdalsfjord, den smaragdgrünen Fluss Rauma und die Täler auf beiden Seiten der Trollwand - im linken Tal geht es zur Trollveggen, das rechte Tal ist das Isterdalen, an dessen Ende sich der Trollstigen den Berg hinaufschlängelt.

    Den Berg kann man mit kurzen und gut begehbaren Wegen zu mehreren Aussichtspunkten erkunden - das ist wirklich gut und einfach gemacht (wenn auch nicht barrierefrei). Der Aussichtspunkt Rampestreken, eine 20 Meter lange Stahlrampe, die über der Landschaft zu schwebt und spektakuläre Ausblicke bieten soll, ist von der Bergstation aus erreichbar (angeblich 15 Minuten, aber es geht über in den Stein gehauene unregelmäßige Treppen steil hinab / hinauf, das war mir zu anspruchsvoll - zumal wir dann einen kurzzeitigen Wetterumschwung hatten, dazu gleich mehr).

    Wir hatten die ganze Zeit lockere Wolken, die sich ständig verschoben haben und dadurch immer neue Perspektiven eröffnet haben. Das war sehr schön.

    Plötzlich kamen aber dichtere Wolken, man konnte fast nichts mehr sehen und es wurde extrem feucht - gut, dass auf dem Berg das Restaurant Eggen liegt. Wir haben Kaffee und Kakao und leckeren Kuchen gegessen, es gab auch einige warme Gerichte, Eis und natürlich kalte Getränke. Das Restaurant hat eine weite und große Fensterfront - wie schön der Ausblick ist, haben wir erst am Ende wieder erfahren, als es so plötzlich wie es zuzog auch wieder aufklarte. Wir haben insgesamt etwas mehr als zweieinhalb Stunden oben verbracht.

    Die Romsdalsgondolen kosteten für uns als vierköpfige Familie 1360 NOK. Tickets kann man online kaufen oder vor Ort lösen. Die Gondeln fahren alle 30 Minuten (eine Fahrt dauert ca. 5-10 Minuten), oder bei größerem Andrang (oder Reisegruppen) nach Bedarf. Die Fahrt mit der hochmodernen, elektrischen Seilbahn führt hinauf auf den Nesaksla und bietet aufgrund der Verglasung rundherum bereits einen tollen Ausblick.

    Hier einige Bilder von der Hinfahrt:

    Und einige Bilder von der Rückfahrt:

    Mit Fähre haben wir bis hierher knapp 75 Minuten gebraucht. Anschließend ging es von Åfarnes weiter nach Andalsnes, mit Fotostopps haben wir für die Strecke knapp 45 Minuten gebraucht. Wir fuhren zunächst entlang des schönen Rödvenfjorden mit einem herrlichen Blick auf den Fjord und die Berggipfel. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich die Stabkirche von Rødven.

    Die Straße entfernt sich dann vom Fjord und schlängelt sich dann an den Seen Hamrevagen und Gjerdsetvadnet durch die bergige norwegische Landschaft, bevor wir erneut den Romsdalsfjord erreicht haben, der kurze Zeit später in den Isfjorden übergeht und einen fantastischen Ausblick auf Andalsnes und die gewaltige Bergkulisse ermöglicht.

    Wir sind dann um den Fjord herum gefahren und haben Andalsnes erreicht. Wir wollten zu den Romsdalsgondolen und haben einen großen Parkplatz gegenüber des Bahnhofs gefunden, wo wir mit Kreditkarte einen Parkschein lösen konnten. Hack für Nachfolger: achtet auf eine Parkscheibe (unser Auto hatte keine), denn dann könnt Ihr in Andalsnes auf etlichen Parkplätzen zwei Stunden frei parken.

    Wir sind die E39 in Richtung Flughafen gefahren und dann der Fv64 folgend durch den Tunnel unter dem Fannefjord auf die Insel Bolsöya. Auf der Insel sind wir weitergefahren entlang des inneren Fannefjords mit seinen eher lieblichen Landschaften, haben die Insel dann über die Bolsöybrua verlassen und einen tollen Ausblick in Richtung der Kulisse der Romsdalsalpen bekommen. Über die Landschaft Röamyrane ging es dann weiter zum Fähranlege von Sölsnes.

    Allgemein fanden wir die norwegische Natur unterwegs unglaublich schön anzusehen, ebenso die ständigen Ausblicke auf Fjord und Berge und auch die typisch skandinavischen Häuser. Am Ende des Tages waren diese Eindrücke, die meine Frau und mich an unsere früheren Campingreisen erinnert haben, mit das schönste Erlebnis dieses Ausflugs.

    Die Fähre von Sölsnes über den Langfjorden nach Åfarnes fährt bis zum Mittag alle 30 Minuten und am Nachmittag alle 20 Minuten und braucht für die Überfahrt knapp 15 Minuten. Die Fahrt ist kostenlos, an Bord gibt es Toiletten, einen Kiosk mit kleinen warmen Snacks, Getränken und Naschis und ein paar Sitzplätze.

    Ich habe vor meiner Familie um kurz nach 08:00 Uhr das Schiff verlassen und mich auf den Weg zur Mietwagenstation gemacht. Das war recht einfach, fast die ganze Zeit am Wasser entlang. Erst an der wirklich schönen Promenade, danach am Fähranleger vorbei und das letzte Stück durch ein kleines Gewerbegebiet. Mit Zeit für ein paar Bilder ungefähr 30 Minuten - kein Problem. Wie schon geschrieben, wäre es auch möglich gewesen, sich ein Taxi zu nehmen, oder (an anderen Wochentagen als Sonntag) nachzufragen, ob eine Übernahme / Abgabe des Mietwagens auch an der Storkaia erfolgen kann.

    Die Anmietung verwaltet man ab der Buchung über eine Webplattform. Das ist sehr einfach und komfortabel, man sieht den Status seiner Buchung und den zugeteilten Wagen (der sich bei uns zweimal änderte - am Ende hatten wir einen BMW Automatik bei gebuchter Mittelklasse, knapp 140 Euro). Vor der Abholung bekommt man eine E-Mail mit einem Link. An der Mietwagenstation befindet sich ein kleiner, von außen zugänglicher Raum (mit free Wifi), in dem ein elektronischer Schlüsselkasten hängt. In dem Raum wird ein Code angezeigt. Man muss in der Mail auf den individuellen Link klicken und dann diesen Code eingeben. Dann springt in dem Schlüsselkasten ein Kästchen auf und man hat den Schlüssel in der Hand. Die größere Herausforderung war dann, durch die Reihen der Autos zu gehen und immer wieder die Türen zu öffnen in der Hoffnung, dass man es irgendwo blinken sieht...
    (Die Abgabe später lief genauso, nur andersherum. Link, Code, Schlüssel rein, fertig. Zahlung hinterher per Kreditkarte. Wobei ich natürlich nicht sicher sagen kann, ob das Standard ist oder nur die "Sonntag-Prozedur".)

    Die Übernahme hat weniger als 5 Minuten gedauert, und der Weg zurück zur Storkaia mit dem Auto dann nicht viel länger. An der Storkaia waren wenige Parkplätze, aber ich konnte einen bekommen und habe dann meiner Familie noch beim Packen geholfen. Gegen 09:15 Uhr sind wir dann endlich losgefahren.

    Wir waren im Juli 2024 mit MS7 in Molde. Molde war uns als Stadt noch nicht bekannt, und außer dass es dort einen recht bekannten und erfolgreichen Fußballverein gibt, bei dem auch Erling Haaland einst seine Stiefel geschnürt hat (oder hat schnüren lassen), sagte und das recht wenig. Auch in den einschlägigen Foren kam Molde als Hafen meist nicht gut weg, auf den ersten Blick fanden wir wenig Hinweise jenseits der klassischen Ausflüge. Also haben wir uns überlegt, wie wir unseren Tag dort am besten verbringen können.

    Klassische Ausflüge führen zum Beispiel an die Atlantikstraße, zu den Marmorhöhlen von Bergtatt oder an den Eresfjord. Klingt alles gut, ist aber zum Teil wetterabhängig und vor allem recht teuer und fremdbestimmt. Das machen wir nicht so gern. In Molde selbst fanden wir das Flanieren an der rosengesäumten Promenade reizvoll und den Rosengarten auf dem Rathaus (aus beiden resultiert wohl der Name "Stadt der Rosen"), und weiter der Aufstieg auf den Hausberg Varden mit einem Zwischenstopp im Romsdalsfreilichtmuseum auf halber Wegstrecke. Das wiederum ist dann stark wetterabhängig. Wir wollten gerne flexibel und selbstbestimmt unterwegs sein, und haben uns für einen Mietwagen entschieden.

    Der lokale Anbieter ist Molde Bil, die Leihe wird über Bilutleie 1 abgewickelt. Wir haben uns ein Jahr im Voraus um einen Mietwagen bemüht, das war sehr einfach. Wichtig zu wissen: große Kreuzfahrtschiffe legen sehr häufig am Storkaia (neben dem Stadion von Molde und nahe an der Stadt) an, nur wenn mehrere Schiffe in der Stadt sind, wird auf einen Liegeplatz etwas außerhalb im Industriehafen (beim Anleger der Fähren) ausgewichen. Die Mietwagenstation von Molde Bil liegt nahe des Fähranlegers, also etwas entfernt von der Storkaia.

    Zum Buchungszeitraum wurde ein Hol- und Bringservice für den Mietwagen angeboten; nach der Buchung wurde mir dann aber mitgeteilt, dass dies nicht möglich sei. Ob das an Sonntag lag oder ob das nun grundsätzlich nicht mehr möglich ist, kann ich leider nicht sagen. Die Laufstrecke sind etwa 2 Kilometer und in gemütlichem Sightseeing-Tempo war ich knapp 30 Minuten unterwegs. Im Rahmen der Instruktionen zur Schlüsselübergabe habe ich auch Informationen über mögliche Taxen bekommen - ist also machbar.

    Was wollten wir gerne machen? Wir haben ursprünglich zwei Alternativen ins Auge gefasst: bei guter Sicht eine Landschaftsfahrt entlang der Fjorde über Andalsnes bis zum Trollstigen und alternativ bei unsicherem Wetter eine Tour zur Atlantikstraße mit möglichen Stopps in Bud und bei den Marmorhöhlen. Ende Juni erreichte uns aber die Nachricht, dass der Trollstigen bis mindestens Jahresende wegen Steinschlägen gesperrt sein würde, und nur bis zum Aussichtspunkt am Fuße der Bergstraße im Isterdalen zu fahren, fanden wir nicht so attraktiv und für die Kinder auch recht ätzend. Also haben wir uns entschieden, die Landschaftsfahrt mit einer Fahrt mit den Romsdalsgondolen auf den Hausberg von Andalsnes, den Nesaksla, zu fahren.

    Als wir angekommen waren, sagten uns der Blick auf Himmel und Wetter-App, dass wir eher gutes Wetter haben - und so haben wir unsere Landschaftstour gestartet.

    Mein Schiff 7 am 01. August 2024, hier der zugehörige Reisebericht von @Mupfel.

    Wir hatten uns sehr frühzeitig dafür entschieden, mit Spitzbergen Reisen ein Sightseeing in Longyearbyen zu machen. Wir hatten vor einem Jahr gebucht und die früheste Zeit (09:30 Uhr) gewählt, um auf der einen Seite einen komprimierten Eindruck der Stadt und vom Leben auf Spitzbergen zu bekommen, und auf der anderen Seite noch flexibel für andere Ausflüge zu sein (siehe Ausflugsberichte Katamaranfahrt mit TUI und Hundeschlitten auf Rädern). Den Tipp mit Spitzbergen Reisen hatten wir hier aus dem Forum.

    Wir haben unseren Guide direkt vor dem Hafenausgang getroffen, wo sie auch den Minibus (VW Bus) geparkt hat. Wir waren insgesamt acht Personen plus unser Guide. Wir sind dann erstmal schnell auf das Plateau zum Global Seed Vault gefahren, wo sich unser Guide erstmal ausführlich vorgestellt und uns in das Leben und die Stellenwert des heutigen Longyearbyen und Spitzbergen eingeführt hat. Von hier aus hatten wir einen schönen Blick in Richtung Isfjord und Adventfjord sowie auf den Flughafen von Longyearbyen. Unser Guide ist selbst in der Wissenschaft tätig und deshalb konnte sie uns viele Details schildern rund um die Bedeutung von Spitzbergen, die klimatischen Bedingungen und Auswirkungen der Klimaerwärmung, aber auch über die Funktion des Global Seed Vaults und wie es dort drinnen aussieht. Wir lernten auch, dass es noch einen weiteren Samentresor auf Spitzbergen gibt und dass Spitzbergen einen eigenen BER (wahlweise Stuttgart 21 oder Elphi) hat - das Besuchszentrum zum Global Seed Vault sollte bereits mehrfach eröffnet werden, aber immer wieder gab es Gründe, dieses zu verschieben.

    Wir sind dann zurück in Richtung Ort gefahren und unser Guide hat viele Anekdoten über die Vergangenheit und die Kultur auf Spitzbergen erzählt. Wir sind an der alten Lorenbahn und dem Kraftwerk vorbeigefahren und an einem Haus, das unter dem Lift gebaut ist, wo die Loren langgeführt werden. Dort, so die Geschichte, wurde irgendwann ein Abgesandter aus Oslo untergebracht, der für die Regierung den Abbau von Kohle überwachen sollte. Weil man sich aber gar nicht gerne auf die Finger schauen lassen wollte, bekam der Mann dieses Haus zugewiesen. Nachts konnte er vor lauter Lärm der Bahn nicht schlafen, am Tag konnte er vor Kohlenstaub nicht lüften. Wir haben dann noch viel über den Bergbau auf Longyearbyen und die Gründung der Stadt erfahren.

    Der nächste längere Stopp war dann an der hübschen Kirche. Wir sind dort hineingegangen; die Kirche ist zu gleich ein "Dorfgemeinschaftshaus" und wir haben unzählige Geschichten erzählt bekommen vom Leben im Sommer wie im Winter auf Longyearbyen. Dabei hat unser Guide das so lebendig erzählt, dass man sich fast "dabei gefühlt" hat. Ich habe seitdem einen neuen Ohrwurm: "Here comes the sun", denn zu diesem Lied trifft man sich jedes Jahr im März vor der Kirche und feiert die ersten Sonnenstrahlen, die dann wieder Longyearbyen erreichen.

    Weiter sind wir durch das Adventdalen gefahren, an dem alten Kindergarten und der Schule vorbei, an der Einkaufsstraße vorbei und dann durch die Wohnviertel. Wir haben gelernt, warum man auf Spitzbergen nicht unentdeckt Alkohol konsumieren kann (es sei denn, man trinkt Wein!), und warum die Häuser alle auf hölzernen Stelzen, aber mit heruntergezogener Holzfront und in bunter Farbe gebaut sind. Vor fast jedem Haus standen zudem mehrere Motorschlitten - auch das war eine tolle Erinnerung.

    Wir sind dann noch in Richtung Camp Barentz gefahren und an den Husky-Stallungen vorbeigekommen. Aus der Ferne konnten wir einen Blick auf das EISCAT Radar werfen. Hier haben wir auch ein wenig davon gelernt, dass das Leben auf Spitzbergen auch bedrohlich sein kann - bei Expeditionen, aber auch an der Stadt. Unser Guide hatte ihre erste Begegnung mit einem Eisbären nämlich direkt vor der Universität - eine faszinierende Geschichte. Wir haben aber auch gelernt, dass wir bei einer Sichtung auch nur in der Nähe von Longyearbyen das Schiff nicht hätten verlassen dürfen.

    Und dann natürlich noch dies hier:

    Fazit: uns war ein Einblick in die Stadt wichtig, dazu gerne auf Deutsch, damit die Kinder es gut verstehen. Unser Guide hat aber perfekt deutsch gesprochen, es war total kurzweilig und lustig. Und es war authentisch, denn wir haben unheimlich viele spannende Geschichten rund um das Leben und die Kultur auf Spitzbergen gehört. Klar, dass der Guide auch bewaffnet sein muss, weil wir außerhalb der Stadtgrenzen unterwegs sind. Die Tour startet und endet am Schiff, sie bieten aber auch an, Gäste im Stadtzentrum abzusetzen.

    Der Preis ist mit knapp 300 Euro für vier Personen wie so oft in Norwegen happig; und dennoch war es unserer Meinung nach den Preis wert - man macht es nicht jeden Tag. Von daher, wer nach Spitzbergen kommt und wirklich erfahren will, wie die Leute in Longyearbyen leben und was man wirklich gesehen haben muss - für den ist das eine klare Empfehlung.

    Mein Schiff 7 am 01. August 2024, hier der zugehörige Reisebericht von @Mupfel.

    Der Ausflug NOLYR022 hier bei uns "Hundeschlittenfahrt auf Rädern, Variante 4 (familienfreundlich)" und fand mittags von 12:15 bis 14:15 statt. Treffpunkt und Ende war am Schiff. Veranstaltungspreis unrabattiert für Erwachsene und Kinder jeweils 229 Euro.

    Wir hatten hervorragendes Wetter - es war angenehm warm und die Sonne stand nahezu den ganzen Tag (und Nacht) am Himmel. Das führte dazu, dass zumindest um die Mittagszeit herum einige Hundeschlittentouren abgesagt wurden, weil es für die Tiere zu warm und zu anstrengend wurde. Unsere Tour war nicht betroffen; unser Ausflug war nicht für Selbstfahrer, sondern es gab einen Schlitten mit 8 Personen plus einem Schlittenführer, der von 11 Huskies gezogen wurde. Die Tour hat sich bei uns perfekt in die weiteren Ausflüge auf Spitzbergen eingefügt (siehe die Ausflugsberichte Katamaranfahrt mit TUI und Rundfahrt mit Spitzbergen Reisen). Das war toll, denn die Kinder hatten sich sehr auf die Tour gefreut.

    Der Hundeschlittenführer hat uns mit einem kleinen Van / VW Bus abgeholt. Der Guide war sehr freundlich und humorvoll, wir hatten durchaus Freude mit ihm. Es ging fünf Minuten aus dem Ort heraus in Richtung Flughafen. Kurz vor der Abzweigung zum Global Seed Vault ging es in Richtung mehr und dort warteten die Huskies auf uns. Wir haben eine kurze Einweisung bekommen (wie man sich den Huskies nähern soll und dass wir keine Selfies mit Eisbären machen sollen und so...) und dann konnten die Kinder erstmal den Kontakt zu den Tieren suchen. Dann ging es los, am Adventfjord um den Flughafen herum und am Campingplatz vorbei. Die Fahrt hat Spaß gemacht und war (für mich) überraschend schnell, aber nicht unsicher. Fotos machen war eine Herausforderung, einige haben geklappt (siehe unten), ansonsten galt es, die Ausblicke zu genießen. Die Huskies haben eine kurze Trinkpause bekommen, und dann sind wir kurz hinter dem Leuchtturm auf den Schotterweg direkt am Meer abgebogen, wo es dann zurück ging. Wir haben dann eine größere Pause gemacht für Fotos vom Isfjord und den Huskies und um die Tiere zu streicheln. Die Kinder haben Selfies gemacht, aber nicht mit Eisbären, sondern mit den Hunden. War ganz cool. Danach sind wir in einem Vogelschutzgebiet angehalten, wo Küstenseeschwalben gebrütet haben. Die Jungvögel sind zwar niedlich anzusehen, die elterlichen Schwalben aber aggressiv, so dass wir die Hände über den Kopf halten und kreisen sollten. Und schlussendlich sind wir dann wieder am Ausgangspunkt angekommen, wo wir uns von den Hunden verabschieden konnten, bevor wir (überpünktlich) zurück zum Schiff gebracht wurden.

    Fazit: die Kinder fanden den Ausflug mega, fast der beste Ausflug der Reise. Auch - als Laie betrachtet - der Umgang mit den Hunden war makellos. Von daher will ich nicht meckern.

    Ich persönlich fand den Ausflug schön, es war ein besonderes Erlebnis und wir haben viel Landschaft gesehen, aber vom Preis her würde ich das nicht wieder machen wollen --> irgendwie schon arg überteuert, im Pro-Tarif über 700 Euro für nicht einmal zwei Stunden. Bei schlechtem Wetter stelle ich mir das auch weniger attraktiv vor, und da kann man bspw. bei den Rundfahrten oder auch vom Katamaran (oder anderen Bootstouren aus) dasselbe sehen. ABER: wir hatten tolles Wetter, wir saßen erstmals auf einem Hundeschlitten und die Kinder hatten leuchtende Augen. Der Ausflug passte bei uns daher in einen perfekten Tag gut hinein.

    Wie oben geschrieben hatten wir das Glück, einige Tiere unterwegs zu sehen.

    Auf dem Weg zum Borebreen zunächst einige Papageientaucher / Puffins und danach ein paar Wale in einiger Erfahrung zu uns. Das war natürlich im Erlebnis auf dem Schiff einfach aufregender als hier bei den Fotos (weil zu weit weg noch an dieser Stelle):

    Auf dem Rückweg hatten wir dann mehrere Wale und Beluga-Wale ganz nahe am Schiff, die man von innen und außen wirklich gut sehen konnte:

    Fazit: mächtig viel Geld, aber irgendwie auch "once in a lifetime", zumindest, wenn das Wetter passt - wie hier auch schon erwähnt. Auf dem Katamaran ist man noch mal viel dichter dran an Tieren und Eis und sieht darüber hinaus nochmal viel Landschaft aus der Nähe. Wir haben es genossen.

    Viele Gäste waren deutlich früher als die angegebene Treffzeit am Schiff und haben dann großzügig Plätze reserviert. Das sollte man vielleicht im Hinterkopf haben - der Innenraum war knackig voll, als drei Viertel der Gäste an Bord waren, aber kurz nach der Abfahrt schon waren nicht mal mehr ein Viertel der Plätze drinnen noch belegt. Von daher, wenn das Wetter passt, ist das alles sehr entspannt. Das Schiff fährst sehr ruhig und es gibt Toiletten an Bord, die sogar (entgegen der Ansage von TC am Tag zuvor) funktionierten. Mir tun all die Gäste sehr leid, die wegen dieses Missverständnisses die Tour abgesagt hatten...

    Dann ergänze ich hier auch nochmal:

    Mein Schiff 7 am 01. August 2024, hier der zugehörige Reisebericht von @Mupfel.

    Ausflug NOLYR121 am Nachmittag von 14:45 bis 19:15, Veranstaltungspreis unrabattiert für Erwachsene 263 Euro, für Kinder 169 Euro.

    Um die Tour zu buchen, brauchte man ordentlich Glück. Ich war direkt um 00:00 Uhr online und hatte zwei Minuten später die Bestätigung für den Ausflug. Da wir parallel weitere Ausflüge für Spitzbergen geplant hatten (siehe Ausflugsberichte Hundeschlitten mit TUI und Rundfahrt mit Spitzbergen Reisen), hatten wir Glück, dass wir den Ausflug am Nachmittag zugeteilt bekommen haben und dass die Zeiten zueinander gepasst haben.

    Wir hatten wirklich hervorragendes Wetter, um die 13-15 Grad, und Sonnenschein non-stop. Absolut dankbar dafür!

    Hier ein Bild von der Fahrt am Vormittag:

    Der Katamaran bietet ausreichend Platz für alle Fahrgäste. Man kann von nahezu jedem Platz fantastisch die Umgebung beobachten, und da bei unserer Fahrt das Wetter mitgespielt hat, haben sich die Gäste auf die Innen- und Außenbereiche aufgeteilt. Im Innenbereich wurde die Fahrt fachkundig kommentiert und durch eine Präsentation / Bilder begleitet. Das war sehr spannend, als es zum Beispiel um die Tiersichtungen ging.

    Zum Angebot an Bord hat Elbflorentina schon alles Wichtige geschrieben; inklusive Zimtschnecke und Heißgetränke. Preise habe ich nicht mehr parat, ich meine aber, dass Softdrinks so im Bereich von 2-3 Euro lagen (also in Ordnung) und der Scotch mit Gletschereis bei 5-6 Euro (auch ok).

    Die Fahrt ging von Longyearbyen quer über den Isfjord zum Gletscher Borebreen. Auf dem Weg haben wir einige Sichtungen von Puffins und Walen gehabt. Am Gletscher haben wir leider keine Walrösser gesehen, aber dafür sind wir lange am Eis gewesen und haben schlussendlich ein kleines Stück Eis angeln können, dass für Drinks an Bord abgegeben wurde. Wir sind dann wieder über den Isfjord zu den Vogelfelsen südlich von Longyearbyen gefahren und haben unterwegs etliche Beluga-Wale gesehen. Wir haben da erneut viel Zeit verbracht, so dass wir nur kurz am Vogelfelsen waren, bevor wir nach Longyearbyen zurückgefahren sind.

    Bei den Fotos kann ich nicht wirklich mit tigerdisco mithalten, aber damit Ihr einen Eindruck bekommt:

    Fazit:

    Wir sind schon öfters mal individuell unterwegs gewesen während einer Kreuzfahrt, aber diesmal haben wir uns viel vorgenommen. Toll, wenn man dann um Mitternacht im Tag & Nacht in den Burger beißt und sich freut, dass alles super geklappt hat und die Kinder dazu noch zwar müde, aber sehr begeistert waren. So soll es doch sein!

    Mich hat begeistert, wie hervorragend die Kommunikation und Ausleihe des Mietwagens mit Nordkapp Bilservice war und wie reibungslos die Fahrt zu den Vogelfelsen geklappt hat. Mit letzterem Anbieter hatten wir noch keine Erfahrung, und doch war alles top zuverlässig und sensationell im Erlebnis. Für beide meine klare Empfehlung.

    Das Nordkapp ist natürlich irgendwo ein "must", wenn man schon da ist. Gerade die Erlebnisse um die Jahreszeiten fand ich sehr emotional, weshalb ich auch die Halle wieder machen würde. Nicht komplett begeistert hat mich diesmal das Jul & Vinter Hus. Die gute Dame wirkte etwas gestresst angesichts der Touri-Busse, die sie noch erwartet hat - letztes Mal hatte ich es etwas stimmungsvoller erlebt. Auf Skarsvag verzichten sollte man aber nicht, der Ort hat viel Flair (siehe den Trockenfisch) und wer mehr Zeit mitbringt, kann von der Kapelle aus einen tollen Spaziergang auf das Fjell und hinunter zum "Kirkeporten" machen, eine Felsformation, durch das man einen tollen Blick auf das Nordkapp haben soll. Unterwegs halte ich die Sichtung von Rentieren für sehr gut möglich - es waren viele Tiere dort in der Region unterwegs. Für den Spaziergang fehlte uns die Zeit bzw. auch die Kraft an dem Tag.

    Natürlich hat alles in Norwegen seinen Preis und am Nordkapp sowieso - ist halt Angebot und Nachfrage. Wir haben quasi Landschaftsfahrt mit Fischerdörfern, Vogelsafari und Nordkapp in einem gemacht und insgesamt wohl weniger bezahlt, als wir als Familie für einen einzigen gebuchten Landausflug hätten zahlen müssen. Dazu konnten wir Reihenfolge und Timing flexibel selbst bestimmen und auch während der Fahrt noch verändern, was uns bei den bekanntermaßen häufig schnell wechselnden Wetterverhältnissen am Nordkapp sehr geholfen hat.

    Als wir zu Beginn kurz in den Vorraum des Museums hineingeschaut haben, empfing uns der Mitarbeiter mit traurigem Blick und den Worten "Tut mir leid wegen des Wetters, vor ein paar Tagen noch hatten wir hier 28 Grad", nur damit sich seine Miene gleich aufhellte und er nachschob "Aber das Wetter ändert sich hier schnell, Sie werden sehen". Der gute Mann hat Recht behalten, und wir werden mit diesem Tag unvergleichbare Bilder und unvergessliche Erinnerungen verbinden.

    Am Nordkapp selbst sind wir im Nebel angekommen. Das war etwas spooky; als wir 2017 schon einmal dort waren (mitten am Tag), hatten wir tollen Sonnenschein und beste Sicht. Also haben wir es sportlich genommen: Nebel war mal neu.

    Wir sind dann erstmal in die Halle hineingegangen. Dort gibt es einen großen Souvenirshop, in dem wir noch das eine oder andere Andenken erstanden haben. Postkarten und spezielle Nordkapp-Briefmarken kann man hier auch kaufen und am Eingang zum Souvenirshop einwerfen. Diese sollen dann mit einem besonderen Stempel zugestellt werden.

    Gegenüber befindet sich der Eingang in die Grotten. Dort wird zum einen ein wirklich lohnenswerter Panoramafilm gezeigt, der die verschiedenen Jahreszeiten auf der Insel Mageroya und am Nordkapp zeigt. Es gibt dann dort die Nordkapp-Kapelle und einen Raum, in dem mit Geräuschen, Musik, Licht und Bildern auch noch einmal die Jahreszeiten für alle Sinne erlebbar werden. Dazu noch einige kleinere Räume, mit denen wir uns nicht zu sehr beschäftigt haben. Denn: vom Balkon mit dem "Köningsblick" aus wurde ersichtlich, dass es draußen deutlich aufhellte.

    Also sind wir wieder nach draußen und siehe da: plötzlich verschwand der Nebel und wir hatten Sonnenschein. Das war gegen kurz vor 22 Uhr. Und fortan wechselten sich Nebel und Sonne munter ab, alle zehn Minuten ergab sich ein neues Bild, mit einem Sonnenlicht, das ins Orangene gewechselt ist.

    Diese Wechselspiele von Licht und Wetter waren magisch und haben uns total geflasht. Ganz groß! Gegen kurz nach 23 Uhr sind wir dann zurück gefahren in Richtung Honningsvag, mit einigen Fotostopps, deren Bilder ich schon geteilt habe. Mehrfach noch haben Rentiere unseren Weg gekreuzt und nach dem Tankstopp im Ort haben wir das Auto dann rechtzeitig wieder abgegeben.

    Nebeninfo: Parkplatz und Eintritt in das Freigelände kosten jetzt für Auto und zwei Erwachsene (Kinder zählen offenbar nicht) 156 NOK. Nordkaphalle als Familie dann noch 750 NOK. Auch hier gilt: wenn man schon mal dort ist, ist das kein Hinderungsgrund und daher recht lukrativ für den Betreiber.

    Ab jetzt wechselte das Wetter immer schneller. Es war grundsätzlich sonnig, einzelne Wolken und Nebelschwaden verlagerten sich immer wieder und haben den Blick auf die Landschaft immer wieder neu freigemacht. Weite Teile der Hochebene waren jetzt herrlich anzusehen. Unsere Anfahrt zum Nordkapp war gegen 20 Uhr, unsere Abfahrt war deutlich nach 23 Uhr - ich mixe wieder beide Touren, um die unterschiedlichen Lichtverhältnisse zu zeigen.

    Rentiere auf der Hinfahrt, im Hintergrund das Sami-"Dorf":

    Tufjord auf der Rückfahrt:

    An- und Abfahrt zwischen Skarsvag und Nordkapp:

    Unser nächster Stopp sollte das Fischerdorf Skarsvag sein. Auf dem Weg dorthin kommt man an einem Parkplatz vorbei, von wo aus sich der Blick auf den Tufjord lohnt.

    Kurz vor Skarsvag dann wieder Rentiere und herrliche Aussicht auf den Storvatnet und den Melfjorden, im Hintergrund die Nordkapp-Klippen.

    Die Rentiere blieben uns treu bis Skarsvag. Dort waren wir im Dorf spazieren und haben im Jul & Vinter Hus leckere Waffeln mit Creme und Erdbeermarmelade gegessen. Gegen 20 Uhr sind wir dann weitergefahren.

    Und hier sind nun Puffins. Wir haben unzählige Bilder, Videos und vor allem Erinnerungen. Unzählige Puffins sind direkt neben unserem Boot gespawnt haben sich umgeschaut und bevor ich auf dem Auslöser war sind sie schon in ihrer einmaligen Art über das Wasser hinweggestartet. Super schwierig festzuhalten für Amateure mit iPhones... aber mega als Erinnerung!

    Nach der Fahrt gab es noch Kaffee und Tee gratis und einen netten Plausch dazu. Leider hatten wir keine Zeit mehr für die Küche, weil wir ja noch einige Pläne für den weiteren Tag hatten... :)

    Wir haben mit Roald Tag und ungefähre Zeit (mittlerer bis später Nachmittag) vereinbart. Zwei Tage vor der geplanten Fahrt haben wir noch einmal per E-Mail den Wetterbericht abgeglichen; es sollte kein starker Regen und kein starker Wind sein. Roald selbst hat sich nochmals am Tag selbst gemeldet und die Fahrt bestätigt. Wenn es von unserer Seite aus nicht geklappt hätte, hätten wir ebenso einen Tag vorher einfach absagen können.

    Wir sind um kurz nach 16 Uhr gestartet. Roald hat uns mit dicken und wasserfesten Anzügen ausgestattet, die wir über unsere normale Kleidung gezogen haben. Es waren viele Größen zur Auswahl, von sehr groß bis zu Kindergrößen. Wir haben dann im vorderen Bereich des Bootes Platz genommen. Es ging dann durch recht wenig Wellen (maximal halber Meter) doch recht dynamisch los, wir haben das Hüpfen von Welle zu Welle aber nicht als unangenehm empfunden. Nass sind wir nicht geworden.

    Wir sind zunächst zu ein paar Felsen mit einer Seehundkolonie gefahren:

    Danach ging es dann weiter zum Vogelfelsen. Hier haben wir Seeadler, Kormorane, Möwen und Puffins / Papageientaucher gesehen (und bestimmt noch einige andere Vögel, aber dazu reichen meine Kenntnisse bei weitem nicht - wir sind wegen der Puffins gekommen!).

    Wolken und Nebel hatten sich mittlerweile richtig festgesetzt und auf den Hochebenen war die Sicht sehr schlecht. Das hatte durchaus etwas Geheimnisvolles (und auch Überraschendes, wenn plötzlich Rentiere auf oder direkt neben der Straße auftauchen), nur kam die Schönheit nicht so richtig heraus. Wir haben nach einigen Serpentinenkurve hinter Kamoyvaer die E69 verlassen und sind auf der Fv156 in Richtung des Fischerdorfes Gjesvaer gefahren. Hier wieder einige Bilder von der Hin- und Rückfahrt:

    Von Gjesvaer aus werden Bootsausflüge in das Naturreservat Gjesvaerstappan angeboten, eines der größten Vogelparadiese in Europa. Auch die offiziellen Ausflüge finden hier statt, mit einem eher größeren Boot, das aber nicht so nahe an die Felsen herankommt. Negativeffekt für uns war dazu, dass diese Touren dann durch TUI gebucht waren und individuell buchbare Fahrten nicht möglich waren.

    Also haben wir weiter recherchiert und sind auf Stappan Seaproducts gestossen. Eigentlich ein Fischereibetrieb mit (so wurde uns versichert) hervorragendem Restaurant und Seafood-Produkten, bietet der Inhaber Roald auch Vogelsafaris an. Wir haben uns mit ihm Anfang des Jahres in Verbindung gesetzt und eine knapp zweistündige Tour vereinbart. Der Preis für uns als vierköpfige Familie mit zwei Kindern war 3000 NOK. Die Fahrt war ein tolles Erlebnis, und wer das individuell (mit/ohne Kreuzfahrt) erleben will, bekommt hier eine dicke Empfehlung von uns.

    Da das Wetterradar erstmal leichte Schauer und viel Wolken vorhergesagt hat, sind wir erstmal in Honningsvag durch den Ort gebummelt. Es gibt dort eine schöne Kirche, ein Weihnachtshaus und die Hauptstraße mit einigen Shops. Beim Anleger der Hurtigruten ist das Museum gelegen sowie ein gut sortierter Souvenirshop. Soweit wir das verglichen haben, waren Preise am Nordkapp und in Honningsvag dieselben.

    Wir sind dann gegen kurz nach 14 Uhr langsam gestartet und die E69 in Richtung Nordkapp gefahren. Von Honningsvag aus schlängelt sich die Straße über die Insel Mageroya bis zum Nordkapp hoch. Weil wir hin und zurück dieselben Strecken gefahren sind, mixe ich auch mal die Bilder aus den verschiedenen Wetterbedingungen. Denn während wir am Anfang regnerisch trübes und nebliges Wetter hatten, kam am Ende vor Mitternacht die Sonne herrlich heraus.

    Hinfahrt beim Nordkapp Camping / Scandic Hotel:

    Rückfahrt dieselbe Bucht / Honningsvag Beach:


    Erster richtiger Stopp war dann das Fischerdorf Kamoyvaer. Wir haben dort einen kurzen Bummel durch das beschauliche Dorf gemacht. Im klaren Wasser waren unzählige Fische, Seeigel und Seesterne zu sehen und es hing ein typischer Meeresgeruch in der Luft.

    Wir waren am 30.07.2024 mit MS7 in Honningsvag. Ankunft war für 13:00 Uhr geplant. Weil wir schon einmal am Nordkapp waren und sehr gute Erfahrung mit Nordkapp Bilservice gemacht haben, haben wir dort wieder einen Mietwagen reserviert. Vor ein paar Jahren war das eine kleine Bretterbude am Hafen (der eigentliche Bilservice liegt ein Stück weiter im Ort) mit wenigen Autos, heute ist es ein kleines Büro, welches durchgängig besetzt ist. Der Fuhrpark ist etwas größer, aber immer noch beschränkt - frühzeitige Buchung lohnt sich (wir haben bspw. ein Jahr vorher gebucht), zumal Stornierungen bisher sehr kulant gehandhabt werden. Die Mitarbeitenden sind super freundlich und hilfsbereit, auch mit Tips für den Aufenthalt. Für unseren Aufenthalt wurde uns ein Mercedes Automatik zugeteilt, zum Preis von knapp unter 200 Euro für den Tag. Bei vier Personen ist das angesichts der Ausflugspreise in Ordnung. Die Übernahme des Autos erfolgte im Büro und war schnell und vollkommen problemlos. Die Rückgabe gegen Mitternacht erfolgte über einen Schlüsselkasten.

    Schon bei der Anfahrt ist Kapitän Troier mit uns nahe am Vogelfelsen Gjesvaerstappan und danach an der Landzunge mit dem eigentlich nördlichsten Punkt und dann dem Nordkapp vorbei gefahren. Kurze Zeit später kam der Lotse und dann die Zufahrt auf Honningsvag. Zu dem Zeitpunkt war es wechselnd bewölkt; kurz nach der Ankunft nahm die Bewölkung dann aber zu und daraus wurden eine sehr feuchte Luft, ab und an leichter Regen und Nebel. Spoiler: es wurde aber später wieder viiiieeel besser!

    xxxAdminxxx gelöscht, bitte kein Kartenmaterial. (Siehe FAQ)

    Moin

    Wir sind diesen Sommer wieder in Norwegen unterwegs, diesmal mit MS7. Wir sind 2017 mit noch recht jungen Kindern auf Stadtrundgang gegangen. Quasi vom Anleger durch die Stadt zum Torget, dann zum Dom, hinten durch den Garten, am Fluss zurück zur alten Brücke, rüber nach Bakklandet und dann mehr oder weniger wieder zum Schiff.

    Eine Wiederholung fänden wir fast langweilig. Hat jemand gute Tipps, was man noch in Trondheim machen kann?

    Ich zitiere und korrigiere mich mal selbst: wir waren dieses Jahr wieder in Trondheim. Tolle Stadt. Was war anders: wir haben uns mehr Zeit genommen für das Flair in Bakklandet, für die Galerien und Cafés dort, wir haben den Aufstieg zur Festung gemacht und die Natur und Umgebung auf dem Weg genossen, und wir haben die ehemaligen Docks, heute "Solsiden" entdeckt - ein sehr chilliges Plätzchen mit Restaurants, Musik, Sitzgelegenheiten und Eisverkauf in einer ehemaligen Werftumgebung. Sehr viel Charme - und bei gutem Wetter ein Traum. Schaut mal vorbei dort!