Ein Tag ist so schön wie der andere, eigentlich wollte ich heute weiterschreiben, aber wir hatten in Rotorua einen Abend bei den Maori und nicht nur die Vorführungen der traditionellen Tänze und Gesänge waren sehr gut, auch das Essen aus dem Erdofen, die Nachspeisen und der leckere Wein. Jetzt bin ich davon so müde, dass ich mich faul zu Bett begebe.
Also ich gehöre ja zu denjenigen die nicht gerne wandern gehen. Das nenne ich immer sinnloses durch die Gegend hetzen ohne die Natur richtig zu erfassen und man bekommt auch noch Plattfüße und Knieschmerzen. Wenn ich in den Wald gehe, dann zum Schwammerl sammeln, Fauna und Flora beobachten - jawohl . Aber jeder wie er will, und ich wollte nicht, jedenfalls nicht auf der Reise und was passierte? Wir hatten einen Wanderausflug in den Abel Tasman National Park (mit demjenigen der sich das ausgedacht hat muss ich ein ernstes Wörtchen reden). Die Hinfahrt war ja sehr schön, und da war auch ein Traumhafter Strand............
Meinen lieben Mitreisenden habe ich jedenfalls gesagt, dass Bilder von mir "vor der Wanderung und danach" verboten sind und die Missachtung dieser Anordnung von mir strengstens bestraft wird, mit was das hätte ich mir schon noch ausgedacht, vielleicht Frühstück ans Bett bringen, meine Koffer schleppen usw. Jedenfalls glaube ich dass die Drohung funktioniert hat, obwohl - ein paar haben da hinterher schon so verdächtig gegrinst
Euch erspare ich die Wanderung, ihr könnt hier die Bildchen ansehen
Die Fahrt zum kleinen Hafen dauerte von Nelson aus ungefähr eine Stunde
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hier hat es nicht gebrannt, sondern das ist ein schwarzer Pilz, der sich an den Bäumen und Sträuchern festsetzt und mit ihnen eine Symbiose eingeht. er sondert ein süßes Sekret ab, das Bienen anlockt
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da konnte ich nicht wiederstehen. Die Mädels sind kichernd und barfuß durch den Regenwald gelaufen. Neuseeländische Kinder sind nicht verzärtelt und die Reiseleiterin erzählte dass sie sogar im Winter barfuß laufen und kurze Hosen anhaben
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Ankunft in Nelson, unser Hotel ist dieses mal einfacher, aber auch am Strand wo jetzt Ebbe ist und das Abendessen (Rinderfilet oder Fisch) war einfach fantastisch.
Später geht es weiter, jetzt möchte ich einige Fotos machen, wir haben die Marlborough Sounds durchquert und fahren jetzt in die Cook Straße.
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Das ist der Pool für die Babys der Fellrobben, bevor sie ins offene Meer gehen, lernen sie in dem kleinen Pool schwimmen, damit sie nicht gleich den Räubern zum Opfer fallen
Man kann gar nicht so viele Fotos machen, wie es schöne Szenerien gibt, im Bus sind die Scheiben leider getönt und der liebe Robin rast durch die Gegend als ob ein "Kiwi" hinter ihm her wäre. Dann haben einzelne Regentropfen die Scheiben verziert, die auch auf den Fotos auftauchen.
Aber heute sind wir auf dem Weg nach Wellington und da kommt ein neuer Bus.
Auf jeden Fall sind wir überwältigt von der Natur und meine Erfahrung ist auch dass einen das Land nicht loslässt wenn man einmal da war. Der lange Flug lohnt sich wirklich!
Ein neuer Tag bricht an und verspricht gutes Wetter, was uns natürlich gut gefällt. Gestärkt vom Frühstück machen wir uns auf zu den Pancake Rocks und den Blue Wholes. Einige haben schon einen Strand Spaziergang gemacht, als ich mich im Bett noch einmal umgedreht habe.
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Es ist einfach unglaublich, was die Natur in Neuseeland zu bieten hat, ich bin wieder mal "ganz hin und weg". Die Stimmung in der Gruppe ist gut, es wird gescherzt und viel gelacht, das ist gut.
Morgen zeige ich euch noch die Fotos von den Fellrobben, die hier an der Küste zu Hause sind. Jetzt werde ich wieder meine Augenlider von Innen betrachten und von Robben Babys und kleinen Schafen träumen.
und weiter geht es nach Shantyown, einer alten Goldgräber Siedlung, wo wir auch Gold waschen durften und jeder hat auch auch etwas Goldstaub gefunden und darf es in einem kleinen Gläschen mit nach Hause nehmen
bei meinem ersten Neuseeland Besuch sind wir auch mit dem Flugzeug zum Milford Sound, die Straße gab es da noch gar nicht. Ich durfte neben der Pilotin sitzen und habe beim Rückflug "Blut und Wasser" geschwitzt weil eine schwarze Gewitterfront aufzog. Aber die Pilotin blieb ganz cool und hat einen großen Bogen geflogen.
Eigentlich wäre am folgenden Tag der Franz-Josef Gletscher auf dem Programm gestanden, aber vor etwa 2 Wochen gab es wegen massiver Regenfälle einen Erdrutsch und die Brücke zur Westküste wurde weggerissen. Deswegen musste das Programm geändert werden und wir fuhren statt dessen nach Christchurch, wo wir auch über Nacht blieben.
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Das Hotel war ebenso wieder sehr schön und nach einer erholsamen Nacht ging es weiter Richtung Westküste, zuvor besichtigten wir aber noch das Denkmal für die vielen Menschen die bei dem großen Erdbeben leider ums Leben kamen und die neue Kathedrale, da die Alte zerstört wurde.
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Christchurch hat sich durch das Erdbeben sehr verändert. Viele der historischen Gebäude sind zerstört, ein Teil wird neu aufgebaut und neue Stadtviertel in einem modernen Design aus Glas und Stahl sind entstanden. Es ist aber immer noch die Gartenstadt mit vielen Parks.
ich bin schon etwas voraus gefahren und muss jetzt schauen dass ihr mich wieder einholt.
Weiter geht es Richtung Queenstown, wir fahren durch die MacKenzie Ebene und über den Lindispass . Die Ebene hat ihren Namen vom Neuseeländischen Robin Hood, dem James Mackenzie, der ein gewiefter Viehdieb war. Man konnte ihm nie einen Diebstahl nachweisen, denn immer dann wenn eine Schafherde gestohlen wurde, saß er in einer Bar beim Kartenspielen. Der Dieb war nämlich sein gut trainierter Hund Friday, ein Collie.
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und jetzt wird es sportlich. Queenstown ist bekannt dafür, dass man dort alle möglichen Sportarten betreiben kann. Wandern, Klettern, mit dem Rennboot fahren, River Rafting, Ski fahren usw.
Aber am bekanntesten wurde Queenstown als die Stadt des Bungee Jumping
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Von Queenstown habe ich nicht mehr Bilder, da wir abends ankamen und zum Essen mit der Sky Gondola auf auf den Bob's Peak fuhren, es war einfach fantastisch.
Am nächsten Tag war die Fahrt zum Milford Sound, der eigentlich per Luftlinie nicht weit von Queenstown liegt, aber da es keine direkte Straße gibt muss man entweder hinfliegen oder pro Weg 3 Stunden Fahrt in Kauf nehmen - und das lohnt sich wirklich.
ich glaube eher dass dein Mädchen sich vollkommen im Klaren ist, dass sie von Neuseeland nicht mehr weg will, wenn sie mal da ist, das wird der Grund sein. Jedenfalls höre ich hier solche Wünsche schon jetzt von unseren Reiseteilnehmern, da haben sie ganz verträumte Augen dabei. Übrigens sind die Cook Inseln viel schöner als Hawaii!
da haben wir ja schon einmal darüber kommuniziert. Wenn ihr die Strecke auf mehrere Stopover aufteilt, dann ist es nicht so schlimm. Wenn wir privat nach Neuseeland oder auf die Cookinseln gereist sind, dann wenn möglich mit zwei Stopps auf dem Hinweg und auf dem Rückweg.
Vielleicht schaffst du es doch noch sie zu überzeugen, denn nach ZA habt ihr ja auch 9 Stunden, ist halt der doppelte Weg aber mit 2-3 Tagen Pause / Stopover gut machbar. Unsere Anreise mit der Gruppe hätte ich ehrlich gesagt anders geplantaber dafür mache ich die Reiseberichte mit Empfehlungen für erforderliche Änderungen.
Unsere Teilnehmer sind auf jeden Fall von diesem "schönsten Ende der Erde begeistert.
doch wir sind am Abend in Queenstown angekommen und bleiben 2 Tage. Hier ist es ja schon Samstag morgen und wir fahren heute zum Milford Sound. Und ich bin jetzt soooo müde.
ein wunderschöner Morgen erwartete uns (na ja, ein bisschen war schon noch bewölkt) und nach einem kräftigen Frühstück fuhren wir durch die Canterbury Plains und konnten uns kaum satt sehen an der wechselnden Landschaftlichen Szenerie. Die Canterbury Plains sind Flachland und hauptsächlich Weideland für die freilebenden Schafe, Rinder und Hirsche. In Neuseeland ist die Stallhaltung nicht üblich die Tiere leben auf riesigen Weiden. Für die Kühe gibt es zentrale runde Melkstellen, wo 50 Kühe auf einmal gemolken werden und in 2 Stunden mehrere hundert Kühe.
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Jetzt ist es auch schon Zeit zum frühstücken. Natürlich könnte ich jetzt schlafen, aber eine Menge Kaffee wird hoffentlich helfen, dass ich heute im Milford Sound die Augenlider nicht von Innen betrachte (wie vinofra immer sagt)
auf dem Flughafen wurden von unserer Reiseleiterin abgeholt, Johanna stammt aus Deutschland und lebt seit 6 Jahren hier in Neuseeland. Nachdem alle Koffer verladen waren konnten wir unsere Plätze einnehmen und waren sehr erfreut, dass der fast neue Bus super bequeme Sitze hat. Unser lieber Busfahrer Robin brachte uns sicher zum Lake Tekapo zu unserem Hotel. Johanna hat uns unterwegs schon viele Informationen gegeben und wir konnten während dem 3-stündigen Transfer einige Bewegungs- und Foto Stopps an schönen Plätzen einlegen.
Langsam wurde es auch dunkel, und die Landschaft zeigte sich in so faszinierenden verschiedenen Lichtspiegelungen
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aber jetzt hat mich nur noch mein Bett interessiert, super bequem mit Unterbett (Federbett) und Heizdecke unter dem Laken, mit Temperatur Regler für 4 verschiedene Wärmegrade. Tut das gut.
Mit einer Stunde Verspätung (wir durften seitlich der Startbahn parken und in der Zwischenzeit etwa 50 Starts und Landungen zugucken) ging es ab Dubai weiter und glücklicherweise war der Airbus 380 nicht ausgebucht, der Mittelplatz in meiner Reihe 44 blieb frei und einige andere Reihen ebenso. Da hat meine Sitznachbarin die Gelegenheit ergriffen, ist in eine andere freie 3-er Reihe, so konnten wir uns beide hinlegen.
Das Wetter hatte aufgeklart und ich hatte eine schöne Sicht auf die entschwindende Mega-Metropole und was entdeckten meine Augen , da vorne unten lag still und vergnügt ein mir bekanntes Schiff im Hafen, das ich 4 Wochen vorher erst verlassen hatte. Schnell Handy raus, bevor der Kapitän das Flugzeug auf neuen Kurs bringt - natürlich hatte ich vergessen es vorher einzuschalten. Es hat ewig gedauert bis es geladen war, mit wehmütigem Blick sah ich unter mir in bester Fotopose (jetzt werde ich "schwülstig") die Mein Schiff 4 - und weg war sie. Aber dafür konnte ich ein paar andere Fotos knipsen. Erwartet jetzt bei meinen Bildern bitte keine Fotowettbewerbs Qualität. Ich mache Fotos um mich an schöne Tage zu erinnern und nicht um sie in einer Fachzeitschrift zu veröffentlichen, deswegen habe ich auch von der Kamera auf's Handy gewechselt.
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Nach fast 14 langen Stunden, von denen ich 2x für 2 Stunden eingenickt bin, begann endlich der Anflug auf Sydney. Da muss ich zugeben, dass ich sehr enttäuscht war, das macht die Air New Zealand besser als Emirates. Die sind vor vielen Jahren mit uns über den Hafen mit tollem Blick auf die Oper eingeflogen und in einem modernen Flughafen gelandet.
Beim jetzigen Anflug war das schönste der Sonnenaufgang, den ich nicht fotografieren konnte, weil der Purser das Licht nicht ausgeschaltet hat und nur meine Nase auf den Fotos gewesen wäre.
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90 Minuten hatten wir um durch weitere Sicherheitskontrollen in den Transit bereich zu kommen und durften dort mit etwa 400 Passagieren wieder zum boarden anstehen. Ich bin eine Runde durch den Transitbereich gelaufen und jetzt mit den Australiern beleidigt, weil die uns heimlich auf einem alten Militärflughafen landen haben lassen - keine Hafen - kein Blick auf die schöne Stadt. Liebe Australier, das macht ihr mit mir nicht noch einmal. Ich habe dann extra noch einmal nachgesehen, auf dem Ticket stand Flughafen Sydney und nicht Flughafen Sydney Pampa. Vor lauter Zorn habe ich keine Souvenirs gekauft, da gab es so Plüschtierchen "Made in China" - da war echt die Made drin.
Und weiter ging es zur letzten Etappe, den dreistündigen Flug nach Christchurch. Auf der Strecke hatten wir die netteste Crewund wieder einen freien Mittelsitz. Langsam hatte ich schon glasige Augen, aber nicht vom Alkohol, da habe ich auf der ganzen Strecke nur 2x einen halben Becher leckeren Weißwein bekommen, der echt nach mehr geschmeckt hätte - aber der Blick der Flugbegleiterin als ich um die zweiten 150 ml bat, hat mich an die Nonne im Kindergarten erinnert, die hatte den selben wenn ich was angestellt hatte. Und auf der letzten Etappe gab es es das zweite Frühstück des Tages.
Geschafft, am Dienstag, den 09.04. um 22.35 Uhr gestartet und am Donnerstag 11.04. planmäßig in Christchurch angekommen....und es regnete.