Beiträge von baseman49

    Und weiter gehts mit der 1. Destination

    04.11.2014 Malaga / Spanien

    Kurz vor dem Anlegen bin ich aufgewacht und dank unserer Bettposition konnte ich direkt zur Balkontür rausschauen. Und ich traute meinen Augen nicht – es goss in Strömen. :mistwetter: Was ging denn hier ab ?

    Gottseidank hatten wir keinen Ausflug gebucht und blieben daher erstmal noch ein bisserl im gemütlichen, aber mir fast zu harten Bett (kleiner Hinweis auf die Liegequalität – es gibt für jeden auch 2 Kissen, ein 60x80 und ein 40x80, wenn ich meinem Augenmaß trauen darf).

    Die üblichen Durchsagen um 9:00 Uhr von Kapitän Holm und KF-Direktor Lang versprachen jedoch ein baldiges Ende des Regens und auch meine Wetter Apps ließen meine Stimmung steigen. Hier haben wir einen weiteren Vorteil der Junior Suite – WLAN ist im kompletten Schiffsbereich inkludiert, den besten Empfang hat man dabei in der X-Lounge selber.

    Kurz vor 10 Uhr hatte es dann tatsächlich aufgehört zu regnen, war aber ziemlich stürmisch. Wir beschlossen dennoch, auf den angebotenen Shuttle zu verzichten, denn der Fußweg durch den Hafen von Malaga ist recht spannend und abwechslungsreich. Also Jacke an und Kapuze auf und dem Wind getrotzt. Es war einfach herrlich und so richtig maritim. :)

    Im Hafen lagen diverse schöne Segelschiffe, darunter die Gorch Fock, die Sea Cloud II und 3 weitere schöne und alte Schiffe.

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    Wir streiften zuerst mal kreuz und quer durch die Altstadt, erledigten den obligatorischen Postkartenkauf (Mutter besteht auf eine Postkarte pro Hafen) und ließen uns auf einen kleinen Snack vor einem kleinen Restaurant nieder. Das Wetter war inzwischen teilweise sonnig geworden, aber der böige Wind schaffte es dennoch, neben uns 2 Sonnenschirme umzuwerfen. Glücklicherweise nicht auf uns.

    Auf dem Platz vor dem Picasso Geburtshaus sitzt eine Bronzefigur des Künstlers auf einer Bank. Ich habe mich spontan mit ihm angefreundet, nachdem eine komplette italienische Reisegruppe älterer Herrschaften ihm übers nicht vorhandene Haupthaar gestrichen hatte.

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    Ein Besuch im Picasso Museum (8 Euro Eintritt) in einem schönen Palast erfreute auch unseren Kunstsinn, auch wenn nicht die bekanntesten Bilder von ihm dort ausgestellt sind. Dies habe ich in diversen Internetbeiträgen schon als sehr negativ gelesen, ich finde, dass nicht immer die bekannten Objekte eines Künstlers (auch in der Musik) die besten sein müssen. Uns gefiel es jedenfalls ausnehmend gut.

    Danach noch ein bisserl in den moderneren Teil mit Einkaufsmeile (incl. aller bekannten Läden wie Nespresso und Desigual). Ersteren brauchte ich aber nicht, da ich mir ein paar Kapseln meines aktuellen Lieblingskaffees von zuhause mitgenommen hatte und letzteres hatten wir schon in Palma erledigt.

    Schließlich bummelten wir noch durch einen kleinen Park, der parallel zur neuen Marina mit ausgesprochen schönen Bäumen und Pflanzen angelegt ist. Eine kleine Entschädigung dafür, dass wir aufgrund des Wetters uns gegen den größeren Ausflug zum Jardin de Concepcion entschieden hatten.

    Auf dem Rückweg durch den Hafen kamen wir noch an einer Eisdiele vorbei, zu der wir nicht nein sagen konnten. Und dreimal dürft ihr raten, was es für eine Geschmacksrichtung gab. :?::?::?:

    Auf halbem Weg lockt auch noch der Stadtstrand mit schönen Ausblicken, vielen streunenden Katzen und tollen Muschelfunden.

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    Das Auslaufen verfolgten wir mit Blick nach vorn von der X-Lounge aus
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    und begaben uns anschließend ins Surf & Turf, wo wir den ersten Teil unseres Gourmetpakets abfeiern wollten. Das Essen dort war wieder einmal sehr gut, wenn auch aus meiner Sicht nach wie vor der Unterschied zum Atlantik nicht so groß ist, dass er einen deftigen Aufpreis verdienen würde. Aber der Service dort ist toll, es gibt jetzt auf der MS3 6 verschiedene Steakmesser, aus denen man wählen kann, eins schöner als das andere.

    Danach versuchten wir noch, in einer der Bars einen Platz zu bekommen, was aber schier unmöglich war, denn durch den immer noch anständigen Wind war wohl in den Außenbars nix los und alle waren in der TUI- und der Schaubar versammelt. :(

    Außerdem fiel uns schon während dem Essen auf, dass wir wenig bis gar keine Fahrt machten. Nach einiger Zeit kam auch vom KF Direktor eine Durchsage, dass es sich um „Einstellarbeiten am Seitenstrahlruder“ handeln würde, die ca 20 – 30 Minuten dauern würden. Das hat ihm aber wohl keiner abgekauft und wir haben auch später erfahren, dass es wohl eine „Rough sea“ Warnung gegeben hatte, welche gegen den ursprünglichen Fahrplan gesprochen hatte. Wir wurden ja auch schon während der Reise auf den sichtbaren Zick-Zack Kurs angesprochen.

    Kurz vor Mitternacht passierten wir dann noch den Felsen von Gibraltar, der von Bord aus ziemlich unheimlich aussah, leider aber nicht zu fotografieren war. Vielleicht hat es jemand anderer geschafft und kann ein entsprechendes Bild posten.

    Von der rough sea war zu dem Zeitpunkt nix zu spüren. Als wir dann in den Atlantik einfuhren, wurde es zwar ein bisserl wackeliger, aber nix wirklich dramatisches. Vielleicht hatte doch die verzögerte Fahrt übleres verhindert. <X

    Und wie es halt so ist: Wenn es ein bisserl schaukelt, dann schläft es sich umso besser und das taten wir auch in Erwartung des 2. Seetages.

    Viele Grüße
    Armin

    PS: Möglicherweise dauert es jetzt ein paar Tage bis zum nächsten Teil, denn ab morgen ruft der Ernst des Lebens wieder. Aber ich geb mein bestes.

    Verena, ich hoffe ihr hatte in Hamburg euer vollständiges Gepäck?

    Wir hatten auch Glück, war alles dabei und heil!

    Hi ihr beiden,

    auch bei uns war alles vollständig.

    Aber wir hatten dafür eine andere Geschichte. Als wir am Gepäckband ankamen, wurden 10 Minuten Wartezeit angezeigt, aber das komplette Gepäckband war voller Koffer mit "Las Palmas"-Gepäckanhängern und es stand. Nach einiger Zeit kam eine Durchsage, dass unser Gepäck dann wohl am kleinen Band nebenan kommen soll. Das Gepäck auf dem grossen Band gehörte Condor-Passagieren, deren Maschine anscheinend nicht mehr abheben sollte. Die Leute sollten ihr Gepäck wieder abholen und zum Check In gehen.

    Auf dem Rückweg zum Auto haben wir dann ein Gespräch mitbekommen, dass die Gäste dieses Fluges anscheinend im Novotel einquartiert wurden und am kommenden Tag nach Funchal fliegen sollten. Heisst also, es waren Schiffsgäste ( Mein Schiff oder Aida, egal ) und die haben dann schön die Sch... am Hacken gehabt. Die Mein Schiffler hätten dann den Endsstress und hätten von ihrer Kanarenwoche noch 5 Tage gehabt und dann auch noch bei dem aktuellen Wetter.

    Na, danke schön.

    Euch auf jeden Fall liebe Grüße nach Hamburch und ich hoffe, die Arbeit gefällt wieder. Mir graust es vor morgen schon etwas.
    Armin

    Au weia, ich habe gerade den aktuellen Wetterbericht für die Kanaren gesehen und da schaut es ab heute bis Samstag so wirklich gar nicht gut aus. Sturm, viel Regen und auch ausgiebig Wellengang.

    Nachdem wir letzte Woche so ein Glück gehabt haben, hoffe ich mal für alle, die derzeit auf dem Schiff sind, dass es nicht so schlimm kommt wie angesagt.

    Viele Grüße
    Armin
    Der jetzt doch vom Traumschiff auf Fussball umschalten wird

    Damit zum Anfang mal ein bisserl mehr Lesestoff kommt, habe ich gleich noch den 2. Reisetag = 1. Seetag geschrieben und stelle ihn auch schon mal ein. Was will man bei dem :mistwetter: heute auch anderes machen:

    03.11.2014, 1. Seetag

    Ausschlafen war erstmal angesagt und anschließend auf ein gemütliches Frühstück in der X-Lounge. Um es gleich mal vorneweg zu sagen. Das mit dem kostenlosen Champagner und anderen Getränken ist schön und gut, aber aus unserer Sicht ist das angenehmste an der X-Lounge die Ruhe, die man dort oben hat.

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    In der X-Lounge ist immer ein kleines Buffet aufgebaut (während der Öffnungszeiten von 7 – 19 Uhr). Dieses Buffet wird mehrmals täglich aktualisiert, also der Tageszeit angepasst. Bis ca. 11 Uhr ist es also das Frühstück, wobei die Auswahl platzgemäß nicht so groß ist wie z.B. im Anckelmann, aber vollkommen ausreichend. Dazu Kaffee nach Wahl und diverse frisch zubereitete Eierspeisen.

    Vor der X-Lounge ist ein kleiner Außenbereich, auf dem Loungemöbel zum reinfläzen einladen, wenn der Wind nicht ganz so stark weht wie an diesem ersten Seetag.

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    Ehrlich gesagt haben wir dann bis um kurz vor 15 Uhr den Tag so vertrödelt. Das Angebot wäre aber sehr reichhaltig gewesen, überall schon Workshops, Trainings, Kurse, Einführungsveranstaltungen usw. Das tägliche Programm vor allem an Seetagen ist riesig und man könnte sich mehrfach pro Reise teilen, um alles wahrnehmen zu können. ?(

    Aber wie gesagt: Bis kurz vor 3 haben wir uns das Schiff angesehen und sind dann Richtung Außenalster Bar aufgebrochen, um am Wohlfühlforumstreffen teilzunehmen.

    Noch ein kleiner Exkurs: Die Außenalsterbar ist jetzt nicht mehr hinter Gosch und La Vela. Dort sind die Außenplätze vom Gosch (steuerbord mit Service, backbord Self-Service). Die Außenalsterbar ist jetzt ein Deck höher (14), hat aber dafür einen extra Grill, der einen den ganzen Tag bis abend mit Leckereien vom selbigen verwöhnt, u.a. sehr ordentliche Cheese- und Hamburger).

    Wir also nach der Forumsfahne Ausschau gehalten, dabei dann schon @NordlichtHH getroffen (Bei der Erwähnung von Forumsnamen ist natürlich immer auch der (Ehe-)partner mit gemeint) und erstmal doof geschaut, weil 2 einsame versprengte Herren am Tisch saßen und die Fahne festhielten.

    Des Rätsels Lösung: Der Wind war doch ein bisserl arg heftig und so hatten die Fahnenträger das Treffen in die Schaubar nach innen verlegt. Also Abmarsch Richtung Aufzug und runter auf Deck 5.

    Und dann kam ein Forumstreffen, wie es sein soll, zustande. Ich habe nicht genau nachgezählt, aber es dürften zwischen 20 und 25 Personen gewesen sein. Leider habe ich mir nicht alle Namen behalten, bei uns im Eck saßen @DirtyDancer mit 2 befreundeten Mädels und NordlichtHH. Vielleicht hat jemand der anderen eine vollständigere Liste –ich habe mir nur noch @Topsi gemerkt – alle anderen bitte ich um Verzeihung. @waesserchen hatte es leider nicht geschafft, da sollte aber noch eine Überraschung auf uns warten. ;)

    Angeregte Gespräche folgten und bis wir uns wieder umsahen, war es kurz vor 6 und die ersten, darunter auch wir machten uns allmählich auf den Weg zum essen. Wie sich zeigen sollte, traf sich der eine oder andere dann zwanglos in den nächsten Tagen wieder. Bei uns waren es NordlichtHH, die ich schon von einem früheren Treffen kannte und DirtyDancer, mit denen wir so manche sehr schöne Stunde im weiteren Reiseverlauf verbrachten.

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    Umziehen und ab ins Atlantik Mediterran. Gute Idee, denn um 18:07 Uhr (hab extra mal auf die Uhr geschaut), war dieses voll belegt und für die nächsten ca. 90 Minuten wohl kein Platz mehr zu bekommen. Dies könnte tatsächlich ein Punkt sein, mit dem sich TC mal ernsthalt beschäftigen muss.

    Leckeres Essen, diesmal recht angenehme Tischnachbarn (u.a. eine 91jährige sehr nette Dame) und der Abend nahm einen angenehmen Verlauf. Auffällig ist, dass TC sich bei der Ausstattung der neuen Atlantiks viele Gedanken übers Design gemacht hat und dabei auch viel Schönes (Stühle, Geschirr usw.) herausgekommen ist.

    Im Mediterran und im Eurasia wechselt die Karte nur alle 3 Tage, aber es gibt zu jedem Gang eine Auswahl von 4 Gerichten, so dass man dort keinen täglichen Wechsel braucht, um abwechslungsreich essen zu können.

    Um 21 Uhr sind wir dann ins Theater, um die Vorstellung von Kapitän und Offizieren anzusehen und anschließend die neue Show „Blue Elements“, die zwar sehr gut die ganze Technik des neuen Theaters nutzte, aber im Gegensatz zu den früheren Shows wie z.B. „Aqua“ etwas kühler wirkt.

    Diese gestiegene Professionalität und Perfektion zieht sich durch das ganze Schiff. Alles wirkt noch durchdachter und präziser wie auf der 1 und 2, aber die dortige Gemütlichkeit ist dabei etwas auf der Strecke geblieben. Ich hoffe, ich kann mich einigermaßen nachvollziehbar ausdrücken, was ich damit meine. :/

    Nach dem Theater sind wir dann gleich in unserer Kabine verschwunden und ich habe mich noch etwas mit dem Gästeportal beschäftigt, welches gegenüber den Bordfernsehen auf der 1 und 2 doch einige Vorteile, aber auch einen Nachteil hat:

    • Die Startseite besteht aus diversen Bereichen (schaut ein bisserl aus wie Windows 8)
    • Von dort erreicht man die einzelnen Bereiche (Fernsehen, Videothek, Bordleben, Tagesprogramm, Reisedaten, nächster Hafen, Schiffsdaten)
    • Die Videothek bietet jetzt Filme, die man zu jeder Zeit ansehen kann, ist also nicht mehr an bestimmte Startzeiten gebunden
    • Im Bereich Bordleben sind von allen Restaurants die Speise- und Getränkekarten erreichbar, teilweise für den aktuellen und den kommenden Tag. Leider hat das fürs Atlantik Klassik nicht ganz geklappt, stimmte nicht mit der tatsächlichen Karte überein. Ist aber bereits in Behebung, wie mir versichert wurde
    • Tagesprogramm ist ebenfalls gut lesbar und via Scrolltechnik auch sehr flexibel zu lesen
    • Bei den Schiffsdaten sind dann Bug-, Pool- und Heckcam sowie Geschwindigkeit usw. erhältlich
    • Alles in allem sehr angenehm und informativ, wenn man mal daran gewohnt ist, dass man das Fernsehprogramm auch erst über das Portal erreicht
    • Negativ habe ich allerdings empfunden, dass es keine Theaterkamera mehr gibt, man kann sich also keine Abendshow mehr gemütlich im Bett anschauen.

    Und so ging der erste von 6 Seetagen zu Ende und am kommenden Tag sollte der erste Hafen Malaga auf dem Plan stehen.

    Viel Spaß beim Lesen und viele Grüße
    Armin
    Der jetzt allmählich lahme Finger bekommt und eine Pause einlagt

    Ich hoffe, Du hast auch noch ein paar schöne Bilder von der X-Lounge.


    Hallo Andree,

    es sind insgesamt ca. 1000 Bilder geworden, aber ohne jetzt genaueres sagen zu können, fürchte ich, dass von der X-Lounge nicht so viel dabei ist. Da war es immer so schön ruhig, dass ich nicht durch fotografieren stören wollte.

    Mal sehen, vielleicht kommt ja doch noch was zum Voschein.

    Liebe Grüße
    Armin

    So, nun kann es also losgehen mit meinem Reisebericht der „Mittelmeer trifft Atlantik“ Tour vom 02. – 16.11.14.

    Für uns begann die Reise allerdings schon am 01.11.14, denn aufgrund des frühen Abflugs (5.50 Uhr) am Sonntag hatten wir uns für die Nacht davor am Flughafen eingemietet und auch schon das Auto auf den Urlauberparkplatz abgestellt. Und so waren wir ganz gemütlich um 04.15 Uhr an der Gepäckabgabe, denn einchecken ging im Web schon am Tag zuvor. Aufatmen beim Koffergewicht, denn diese versprach für die Reise Mitbringsel in Höhe von 6 Kilo.

    Am Gate dann die erste Überraschung, denn irgendwie waren kaum Leute da und es zeigte sich, dass der Flieger tatsächlich nicht einmal halb voll war. Und so konnten wir doch noch die Reihe 12 mit den XL Sitzen benutzen, obwohl beim Check In dort alles belegt sein sollte. Na ja, manchmal hat man halt auch Glück. :thumbsup:

    In Palma de Mallorca pünktlich angekommen, ging es dann auch gleich zum Transferbus. Und dort begannen bereits die Klischees, denn es ging schon los mit dem leider unvermeidlichen Gemecker. Neben uns war ein Herr nicht sonderlich erbaut darüber, dass er nach der „Enge des Flugzeugs“ nun auch der „Enge des Busses“ ausgesetzt war und tat dies durchaus vernehmbar kund. X( Ohren zu und durch, das Schiff ist nimmer weit.

    Beim Check In war nun gewaltig was los, denn anscheinend waren sehr viele Flieger früh in Malle angekommen. Allerdings hatten wir dank unserer Junior Suite 2 extra Schalter und es ging zügig vonstatten. Die etwas irritierende Frage nach einem kürzlichen Aufenthalt in Liberia verneinten wir wahrheitsgemäß und so konnten wir unsere Bordkarten in Empfang nehmen und zum ersten Mal die Mein Schiff3 betreten.

    Wir brachten also unsere Handgepäck und unsere warmen Jacken in die X-Lounge, stießen mit einem Glas auf eine schöne Reise an und gingen wieder von Bord, um nicht dem Ab- und Anreisegewusel im Weg zu sein.

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    Der Shuttlebus ( 7 Euro) nach Palma fuhr regelmäßig wie gewohnt und wir bummelten eine Zeitlang durch die relativ leeren Gassen, schließlich war Sonntag. Aber auch am Sonntag ist es in Mallorca meistens warm und das erfreute uns schon. Allerdings sollte es in diesen Tagen auch in München noch tagsüber gute 20 Grad haben. Aber es ist halt im Süden eine andere Wärme. 8)

    Kurz vor 3 dann zurück aufs Schiff und pünktlich wurden die Kabinen freigegeben. Auch unsere Koffer standen schon davor, nicht selbstverständlich, wie wir am Abend noch mitbekommen sollten.

    Die Junior Suite 10080 beeindruckte uns sofort. Reichlich Platz, vor allem auch im Bad (Doppelwaschbecken). Aus unserer Sicht geschmackvoll eingerichtet, viele Schränke, 46 Zoll Fernseher und ein großer Balkon mit 2 Liegestühlen, 2 Fußhockern und 1 Tisch. Wir verstauten unser Gepäck und hätten dabei den Inhalt von 2 weiteren Koffern locker untergebracht. Lag wohl auch daran, dass keine Rettungswesten mehr im Schrank sind.

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    Und auch die nette Begrüßungskarte von Peter stand auf dem Tisch – vielen lieben Dank nochmal.

    Ein erster Rundgang durchs Schiff zeigte viel Neues, aber auch Gewohntes. Hier mal ein paar Stichpunkte ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

    • Aufzüge sind jetzt in einer Art Mittelgang parallel zum Schiff angeordnet, nicht mehr gegenüber den Treppen
    • Nur noch 2 Treppenhäuser
    • Dort befinden sich jeweils große Bildschirme mit dem sog. Gästeportal, wo per Touchscreen alle Infos abrufbar sind (u.a. auch die Speisekarten)
    • Der 25 m Pool war wegen Arbeiten daran geschlossen, die Größe konnten wir aber bereits sehen. Sehr beeindruckend
    • Die Restaurantaufteilung ist anders als auf den beiden anderen Schiffen, aber nicht so, dass man nix mehr findet. Hauptunterschied ist der, dass das Tag & Nacht Bistro, welches das Cliff24 ersetzt, nicht mehr am Pool oben, sondern im Schiffsinneren auf Deck 5 beheimatet ist.
    • Neben den Toiletten sind Tasten als Türöffner, die Türklinke muss mal also nicht unbedingt benutzen.
    • Der blaue Balkon ist spannend, aber leider nicht ganz durchdacht, denn durch den Boden sieht man nicht aufs Wasser, sondern aufs Promenadendeck 5. :(

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    Weiteres dann im Verlaufe der nächsten Tage, wenn es thematisch passt.

    Abendessen im Atlantik Klassik, wie es ja jetzt zur Abgrenzung der beiden anderen (Eurasia und Mediterran) heißt. Das Prozedere ist wie gehabt: 2 Menüs, zwischen denen man auch bunt durcheinander springen kann, lediglich die Bestellaufnahme läuft jetzt über kleine mobile Datenerfassungsgeräte, mit denen der einen oder andere Ober doch ein bisserl auf Kriegsfuß steht. ?(

    Was sich allerdings schon zeigte, war, dass es mit der Auslastung der Restaurants doch problematisch werden kann, vor allem am ersten Tag, war das Atlantik schnell voll und die Leute mussten entweder warten (mit Nummern an der Bar) oder auf Alternativen ausweichen. Aber das spielte sich aus unserer Sicht im Laufe der Reise ein. An Seetagen war es logischerweise voller.

    Das Essen selber gewohnt sehr gut (u.a. Steak mit einer genialen Chili-Schokoreduktion), allerdings wurde am Nebentisch schon wieder heftig genörgelt, vor allem darüber, dass die Koffer sehr ungleich auf die Kabinen gebracht wurden. Auch Anreise und sonstiges war Thema, da hatten sich wieder mal die 2 richtigen Paare gefunden.

    22:15 Uhr dann Seenotrettungsübung mit deutlich anderem Ablauf als auf der 1 und 2. Wir sollten zu Musterstation C, dem Neuen Wall, wurden dort auch abgescannt (nix mehr Liste), aber dann durch ein Crew-Treppenhaus ins neue Klanghaus geleitet. Etwas merkwürdig. Als alle da waren mit den üblichen Durchsagen noch fehlender Kabinen, wurde ein Film gezeigt ähnlich wir im Flugzeug und kurz danach war es auch schon vorbei. Nix mehr gemeinsamer Gang zum Rettungsboot. :/ Die Westen liegen jetzt auf Vorrat an den Musterstationen und werden dort verteilt, macht aus meiner Sicht auch Sinn, denn wer ist schon ständig auf der Kabine. Aber natürlich gab es auch wieder reichlich Witzchen und Gemecker über den Ablauf, wie sollte es auch anders sein.

    Und dann der große Moment: 23:00 Uhr – Auslaufen unter den Klängen der großen Freiheit. Nix mehr Santiano. Gänsepelle bei den meisten incl. uns, manche jedoch waren ernsthaft angefressen deswegen und ich frage mich, wie man sich so auf einen schönen Urlaub einstimmen will.

    Soll mir aber egal sein – wir gingen nach einem schon mal sehr aufregenden, aber auch dank dem frühen Aufstehen sehr langen Tag in unsere schöne Kabine und ins Bett. Die Vorfreude auf die kommenden Tage war groß und ließ mich dann trotzdem nicht gleich einschlafen. Ob das bei den Meckerfritzen auch so war…

    Dieses war der erste Streich bzw. Tag – ziemlich viel Stoff, aber es war ja auch vieles neu und damit werden die nächsten Tage wohl kürzer (oder auch nicht). :thumbsup:

    Viele Grüße aus dem gruselig verregneten und kalten München
    Armin
    Der sofort wieder Richtung MS3 abdüsen könnte

    Nur kurz, weil per Smartie. Alles im Lot aufm Boot. Sonne, aber auch Wind. Málaga gestern auch viele Wolken und fettes Gebläse, wurde aber nachmittags besser. Heute wackelt es ganz nett. Gibraltar war cool anzuschauen gegen Mitternacht. Essen top. Platzsituation in den Atlantiks etwas schwierig. Bars gestern Abend knallvoll, da eben keiner draußen war.

    Gespannt auf das, was noch kommt ist
    Armin

    Okay, dann komm ich auch noch mit einer früheren Anreise ums Eck.

    Wir fahren schon am Samstag nachmittag zum Münchner Flughafen und übernachten 30 Minuten von zuhause entfernt ;)
    Bei einem Flug um 5:50 Uhr ist mir jede Minute Schlaf vorher wichtig und wir haben im januar 2014 diesbezüglich gute Erfahrungen gemacht. Wir sind dann am Sonntag früh schon am Flughafen und es kann uns kein Stau oder Nebel oder sonstwas auf der A99 schocken. Und die Übernachtung gibts zur Parkgebühr schon fast umsonst dazu dank Park, Sleep and Fly.

    CU am Montag
    Armin

    Servus beinander,

    hier noch eine kleine Information für alle, die in Malaga vorhaben, den Botanischen Garten La Concepcion zu besuchen:

    Es fährt zwar wohl ein Bus ( Linie 2 ) dorthin, aber laut meinen Recherchen ist es von der Haltestelle bis zum Eingang noch 15 Minuten Fußmarsch durch eine relativ unattraktive Gegend.

    Ich habe mich daher mal erkundigt, ob es am Ein-/Ausgang Taxis gibt und die Auskunft erhalten, dass dem nicht so ist. Aber man wäre gerne bereit, eines kommen zu lassen, wenn der Besuch des Gartens beendet ist.

    Viele Grüße und bis bald
    Armin

    oder ein rachenzerfressender Islay...?


    Na aber hallo: Mir hat noch kein wunderbar torfiger gehaltvoller Islay den Rachen zerfressen, im Gegenteil: Nix geht über einen Lagavulin oder einen Laphroaig. Aber eines stimmt schon: sie sind speziell. Und zum Rachenzerfressen empfehle ich einen Talisker, der schafft das in meinen Augen eher.

    Aber gottseidank gibt es so viele unterschiedliche Whiskies, da ist für jeden was dabei

    Na dann sláinte und viele Grüße
    Armin