Anreise nach Bremerhaven, Dienstag, 08.11.
Bevor unsere Zugreise starten konnte, mussten wir erst noch zum Testen.
Da sind wir gar keine Profis und so war ich etwas nervös, ob alles zeitgerecht klappt. Während der Wartezeit auf das Ergebnis besorgten wir uns noch Reiseproviant. Test negativ, Testergebnis auch als Ausdruck bei den Reiseunterlagen verstaut und nicht‘s wie los zum Bahnhof.
Eine ruhige störungsfreie Bahnfahrt und ein pünktliches Ankommen in Bremerhaven.
Wir haben eine Nacht im Atlantik Hotel Sail City gebucht.
Zum Essen sind wir nebenan in die Strandhallen. Guter Service, und das Bier und Essen auch sehr lecker.
Einschiffungstag Mittwoch, 09.11.
Am Einschiffungstag haben wir das Frühstück im Hotel sehr genossen, an den Fenstern zogen die unterschiedlichsten Schiffe vorbei. Herrlich !
Das Wetter lockte uns nach draußen, der heftige kalte Wind nach drinnen.
Von unseren vergangenen zwei Abfahrten ab Bremerhaven kannten wir das Kreuzfahrtterminal. Wir entschieden also unseren Kaffee dort einzunehmen und auf eine etwas frühere Einschiffung zu hoffen.
Das war eine Fehlentscheidung. Wir kamen gerade mal bis hinter die Eingangstür der Eingangshalle. Dort standen maximal 30 Stühle. Es gab einen Getränkeautomaten, Toiletten und einen sehr netten Security Mitarbeiter. Also so hatte ich mir die Wartezeit nicht vorgestellt.
Aber Phoenix hatte wohl einen Wink des Security Mitarbeiters erhalten, dass sich hier schon so einige Gäste ohne Sitzmöglichkeit angesammelt haben. Es ging um 13:45 Uhr los.
Zuerst wurden die Impfzertifikate und die Testergebnisse gecheckt, hier wurde genau auf das Datum geachtet.
Dann ging es einen Stock höher, da wo wir eigentlich warten wollten. Am Zoll dauerte es nur kurz, aber die Sicherheitskontrolle war noch nicht so weit oder noch nicht bereit. Hier standen wir dann gefühlt 20 Minuten. Eine Phoenixmitarbeiterin ging durch die Reihen und hat die Wartenden aufgefordert, doch schon mal die Jacken auszuziehen, etc. damit es schneller geht. Gut, dann ging es den nächsten Gang lang, eine Treppe nach unten und da standen wir dann wieder kurz und haben auf den Bus gewartet, der uns die 100 Meter bis zur Schiffsreeling fuhr.
Der GoldService durfte an der Rezeption einchecken. In der Atlantik Show Lounge wurden die Reihen dann wieder getrennt nach Silber und Normal eingeteilt. Es gab da praktisch keinen Unterschied von der sehr kurzen Wartezeit. Dort erhielt man seine Kabinenkarte und man konnte sich für einen Begrüßungssekt niederlassen.
Schnell war unsere Kabine gefunden, wir waren ja 2019 schon einmal auf der Amera.
Aber dann erstmal unseren Ausgefallenen so lang ersehnten Kaffee nachgeholt.