Beiträge von Cree

    Der verspätete Bus kommt, der Kapitän war not amused


    Heute sind wir ganz alleine vorne auf dem Apollodeck, die letzte Hafenausfahrt auf dieser Reise

    Statt die Koffer zu packen, wird der Balkon nochmal bei Sonnenschein und fast ruhiger See genossen.

    Später hat mich nur dieser Anblick beim Kofferpacken gestört.

    Abendessen war heute privat, keine Bilder mehr.

    Danach kurz bei der Kartenverlosung vorbeischauen, man kann ja nie wissen. Leider habe ich die Karte nicht gewonnen. Wir haben uns noch die Akrobatik Show angesehen.

    Vor dem zu Bett gehen die letzten Sachen in den Koffern verstauen und vor die Türe stellen.

    Endkontrolle, haben wir morgen noch was zum Anziehen, oder alles in die Koffer gepackt.

    Und das war unser letzter Tag an Bord, morgen noch die Ausschiffung in Hamburg.

    Ijmuiden, Montag, 28.November

    Ankunft 07:00 Uhr Abfahrt 13:15

    Die vorbereitete Reiseplanung sah so aus:

    Bei gutem Wetter einen Spaziergang ins Naturschutzgebiet und an den Bunkern vorbei

    Bei schlechtem Wetter nicht von Bord gehen

    Kurzer Blick aus dem Fenster, kein strahlender Sonnentag, also umdrehen und weiterschlafen.


    Wir lassen erstmal alle Ausflügler frühstücken, ging es für die doch schon ab 07:30 los.

    Das Wetter konnte uns so gar nicht locken, wir vertrödelten den Vormittag.

    Die Queen Viktoria fährt im leichten Nebel vorbei

    Müllentsorgung

    Das Wetter bessert sich pünktlich zur Ablegezeit.

    Jetzt können wir auch ein Wegstück unseres angedachten Spaziergangs erkennen.


    Hier war unser Lieblingsplatz im Lido Wintergarten.

    Erholung auf See, 27. November, heute auch für euch


    Kommt euch das irgendwie bekannt vor?

    Nach dem Frühstück höre ich mir den Vortrag an, Thema:

    Niederlande Ijmuiden/Amsterdam-Diester, Giebel, Grachten & Gouda

    Nein wir gehen nicht um 11:00 Uhr deftige bayerische Spezialitäten im Wintergarten essen.

    Es gibt immer mehr Informationen zur Abreise, Kofferbänder für die Tefrakoffer abholen usw.

    Heute ist für uns um 19:00 Uhr Abschied-Cocktail.

    Nach den Reden und der zeremoniellen Präsentation der Eistorten, werden wir mit Szenen aus „ Der König der Löwen „ unterhalten

    Wir nicht sehr lange, nach dem ersten Lied dürfen alle die mit den Künstlern ein Foto machen wollen mit auf die Bühne. Nachdem sich nach 5 Minuten immer noch weitere Mitreisende dazu entschließen, gehen wir.

    Da bleibt für die Show kein lohnendes Zeitfenster mehr übrig und bei diesem Fotoshooting zu zusehen, dazu haben wir keine Lust.

    Um 19:45 beginnt unser Galaessen.

    Das Trinkgeld für unsere Tischkellner war wohl ausreichend.

    Wir bekamen gleich zwei Teller mit Pralinen und Keksen. Er war auch so nett uns zum einpacken Papierservietten zu bringen. Wir konnten bei besten Willen nicht mehr und wegschmeißen sollten sie es dann auch nicht.

    Heute habe ich die letzte Praline verspeist, das Timing passt.

    Unser heutiges Menü

    Der Abend im Pichler‘s; schön war es und sehr lecker!

    Doch noch ein bischen Crew Show schauen, wenn auch nur im Fernsehen. Unser Deck war ja gestern schon dran.

    Und auch vom Phoenix Team waren sie dabei.

    Bevor hier jemand Fragen stellt. Irgendein Lied mit „ Drei Glocken…..“ oder waren es doch die Glocken von Rom ||



    Und es gab noch die Mannschaft vom Zimmerservice und die Kellner und und und, aber so viele ausgemalte Köpfe will ich euch jetzt nicht zumuten.

    Erholung auf See , Samstag 26. November


    Länger schlafen, Frühstücken. Das Grau variiert heute , manchmal scheint es zu nebeln, ist aber bloß ein kräftiger Schauer.

    Der Vormittag vergeht im Nu, in der Boutique wird der BlackFriday nachgeholt. Nichts für uns dabei.

    Das Mittagessen viel heute sparsam aus. Erstmal eine kleine schaukelnde

    Siesta und den Schaumkronen auf den Wellen zusehen. Der Seegang nimmt wieder etwas zu, war vom Kapitän auch so angekündigt. Mein Kopf schlägt sich heute sehr gut, vielleicht doch der Gewöhnungseffekt.

    In Harrys Bar einen Cappuccino bestellt.

    Da ist der graue Horizont aus dem Fenster gleich noch viel größer als aus dem Kabinenfenster.

    Auf der Tanzfläche werden sonderbare Pulte etc. aufgebaut. Im Tagesprogramm steht für diese Uhrzeit kein Programmpunkt. Plötzlich erscheinen dick und regenfest eingemummelte Personen. Aaaah, alles klar, da wurde das Jakkolo kurzerhand in den Innenraum verlegt.

    Wir sind dann kurz ins leere Pichlers Restaurant verschwunden, da dinieren wir heute Abend.

    Die Seekarte gefällt mir sehr gut, hätte aber keinen Platz zum aufhängen zu Hause. Kaufe trotzdem 3 Lose für den Crew Fond.


    Das Kartenspielzimmer ist voll besetzt, wird generell sehr gut genutzt. Deshalb habe ich da auch kein Foto.

    Mein GöGa ist schon den ganzen Tag mit seinen Fotos der Reise beschäftigt. Er meinte, ab heute wäre es ja jetzt die Heimreise. Ja so sehe ich das auch.

    Mal kurz den Wind checken.

    Der Bordfotograf ist dabei oft im Dauerlauf unterwegs, auch heute wieder.


    Auch ich bin schon mit meinem GöGa auf der anderen Schiffsseite.

    Sonnenuntergangsbilder heißen bei uns „Prost“-Bilder und so machen wir uns auf den Weg zum Abendessen

    Eigentlich wollten wir an das Büfett um uns durchzuprobieren, aber bei dem angekündigten Seegang, dann doch lieber a la carte.

    Und dann hielt es uns nicht mehr an den Tischen, die Kellner mussten mit dem Servieren leider warten, bis wir unsere Fotos geschossen hatten.

    Nein wir sind nicht auf den Lofoten, aber was für ein Sonnenuntergang.

    Das Abendessen ging weiter. Dabei vergaß ich den ein oder anderen Zwischengang zu fotografieren.

    Danach, keine Crew Show für mich, ich schwankte lieber in die Kabine.

    Nach einer Kaffeepause ließen wir uns noch etwas treiben.

    Zurück im Hafen

    Nachmittagsstimmung

    Kurz vor dem Ablegen meldete sich, wie immer, unser Kapitän.

    Ok, soweit alles klar, nur heute Abend bekommen wir nach dem Ablegen nochmal für einige Stunden stärkeren Seegang, so ca. 5 Meter Wellen und wenn die „drei Schwestern Wellen wieder“ zuschlagen, dann halt auch höhere. Hat uns der Kapitän auf dieser Reise schon erklärt, das in gewissen Abständen, drei Wellen kommen, welche höher sind als unsere Dünungswelle von 3 Metern. Ok 4,5,6 Meter, alles mal dabei.

    Oje, und ausgerechnet heute Abend wäre unser Deck für die Crew Show eingeteilt, ob ich dafür fit bin. Die Atlantik Show Lounge liegt ganz vorne an Bord.

    Wir legen ab.

    Vigo, Freitag 25. November

    Von den kurzfristig organisierten Ausflüge, nach unserer Routenänderung , kamen nur zwei zustande.

    Pontevedra & Combarro

    Panoramafahrt Baiona

    Der nochmalig angebotene Ausflug nach Santiago de Compostela kam mangels ausreichend Interessierter nicht zustande.

    Heute war bei uns nochmal Stadtrundgang angesagt.

    Wir starteten mit dem alten Fischerviertel Barrio del Berbés.

    Wir bogen nochmal Richtung Altstadt ab

    In der überall weihnachtlich geschmückten Stadt begannen gerade die Geschäfte zu öffnen.

    Vor lauter Häuser, Straßen und Weihnachtsglitzer gucken, haben wir den Blick auf den Himmel ganz vernachlässigt. Jetzt aber rasch…

    Kurz nachdem wir an Bord waren, goss es in Strömen.

    Mit Appetit widmeten wir uns dem Abendessen.

    Der Verantwortliche für das Abendprogramm setzte heute die Celtic Dream Show auf das Programm. So konnten die Künstler ohne Seegang und Sturzgefahr tanzen. Das Theater war voll, als wir vorbeikamen, also ohne uns und ohne Bilder .

    Vigo Ankunft 16:00 Uhr, Donnerstag 24. November

    Heute ist alles schief.

    Der heutige Lektorenvortrag:

    Unsere Welt wird größer - Zeitalter der Entdecker

    Danach versuchen wir es mit einem Spaziergang auf dem Promenadendeck, obwohl die die Amera spürbar rollt.

    Ich war nur kurz vorne an der Reeling, uihhh, ich hatte das Gefühl, ich gehe gleich über Bord .

    Heute wird mal wieder Tagsüber die Uhrzeit umgestellt!

    Am Nachmittag kommt Vigo langsam in Sicht.

    Auch diese Kabine mit Badewanne und begehbaren Kleiderschrank, mit etwas abgeänderten Grundriss.

    Solltet ihr gerne mehr über die Kabinen wissen, dann schaut euch auf der Phoenix Hompage die Schiffsbeschreibungen an. Da gibt es auch Kabinengrundrisse. Mehr kann ich euch dazu nicht sagen!!


    Danach Siesta auf unserer Kabine auf dem Apollodeck und mein GöGa wurde nicht ausgesperrt und nur auf Klopfzeichen wieder reingelassen. Auch eine Methode, damit die Türe nicht ständig auf und zu schlägt.

    Fehlte nur noch die nautische Stunde.

    Ach ja und da war ja noch was…….

    Sichtbehinderungskabine 717 Kategorie H

    Wir waren schon mal in der 724 auf Reisen, deshalb weiß ich, das man am Abend die Musik aus der Atlantik Show Lounge durchhört. Kein Problem für Nachtschwärmer. Auch wenn geprobt wird hört man gelegentlich die Musik. Auch liegen sie vorne, da schaukelt es gleich nochmal viel besser.

    So sieht es vor den Kabinen aus. Bild von 2019



    Und jetzt ist Mittagspause angesagt.

    Leider wieder keinen Kuchen, obwohl ich ein totaler Kuchenfan bin.

    Und auch wenn der Kopf nach wie vor nicht seefest ist, der Magen schon.

    Danach wird erstmal der Kabinenrundgang beendet.

    Also wenn es euch nicht am nötigen Kleingeld fehlt, klare Buchungsempfehlung für die Kabinenkategorie S auf dem Jupiterdeck, hier die Kabine 1045

    Der Raumeindruck, welcher mangels Talent der Fotografin, auf den Bildern nicht eingefangen wurde, war sehr großzügig. Der Balkon ist doppelt so lang, als auf dem Apollodeck.


    Titel des heutigen Tagesprogrammes

    „Auf See“ , Mittwoch, 23. November

    ( wie keine „Erholung auf See“ heute, schaukelt es etwa zu stark)

    Wieder ein volles Tagesprogramm, nur der Lektorenvortrag viel heute aus.

    Dafür kam der Finanzexperte heute Nachmittag nochmal zum Zuge.

    Wir mussten uns entscheiden, entweder „Grillhähnchen mit portugiesischen Bier“, Mittags an der Schönen Aussicht, oder „Wiener Kaffeehaus“, am Nachmittag.

    Und danach sofort die Nautische Stunde mit dem 1. Offizier, auch über das Bordfernsehen in der Kabinen.

    Und heute gab es auch den Tag der „offenen Kabinen

    Auch ein Programmpunkt für uns.

    Beim Frühstück startete der Kreuzfahrtdirektor noch eine Durchsage, um auf einen Druckfehler bzgl. einer Kabinennummer aufmerksam zu machen . „Bitte an dieser Türe nicht anklopfen,“. Es war vor Ort kein Problem, sie haben mit Hinweiszettel und Phoenixfähnchen nicht gespart.

    Wir können diesen Tag also starten!

    Können wir?


    Ich liege schon wieder sehr gerne. Die Badezimmertür bleibt zu, sonst knallt sie immer wieder auf. Im begehbaren Kleiderschrank ist alles sicher verstaut.


    So aufgeräumt, das ist nicht unsere Kabine , sondern die Kategorie K 850

    Das ganz private Schraubenwasser


    Die Bäder sind in allen zur Besichtigung freigegebenen Kabinen identisch, deshalb zeige ich sie nur einmal

    Saturndeck Kategorie K, 539, wirkt sehr gemütlich, gleicher Grundriss wie unsere Kabine, aber der Ausblick aus dem Fenster hat „mich“ interessiert

    Und nochmal ein Blick aus dem Fenster einen Stock höher auf dem Oriondeck, Kabine ist identisch mit der vorherigen Aussenkabine

    Wir suchen uns in einer Seitenstraße ein ruhiges Plätzchen für eine Kaffeepause.

    Wir bewegen uns Richtung Hafen, oder nein, doch hier noch entlang.

    Und dem Parque de Santa Catarina können wir auch nicht wiedersehen.

    Jetzt sind es nur noch wenige Schritte bis zum Schiff.

    Ich nutze die Zeit bis zum Ablegen um die Wetter, Wind und Wellenprognosen zu checken. Auch an unserem Tag in der Bretagne, soll es Dauerregen geben. Will ich da wirklich hin, wo ich die Bretagne bei Sonnenschein lieben gelernt habe? Der Nachmittag vergeht wie im Flug.

    Alle man an Bord und der Kapitän greift schon 30 Minuten vor dem Ablegen zum Mikrofon. Ja und so kommt es, Routenänderung aufgrund der vorhergesagten Wellenhöhe von 10-12 Metern in der Biskaya.

    So werden aus unseren 3 Seetagen am Stück erstmal 1 1/2, wir fahren nach Vigo. Der verregnete Tag in der Bretagne fällt leider aus.

    Freitagabend starten wir dann für zwei weitere Seetage Richtung Ijmuiden.

    Einen Marktstand habe ich noch

    Vor der Kreuzung zum Eingang der Rue de Sta Maria sammelte sich gerade eine große Gruppe der Mein Schiff Cruiser.

    Dann aber flott an ihnen vorbei, bevor sie uns die kleine Straße verstopfen :*

    Jetzt weiß ich, das es sich lohnt, jeden Tag auf den Kuchen an Bord zu verzichten :D

    Wir lassen uns treiben und sehen uns die ganzen bemalten Türen und das Viertel an

    Nochmal am Markt vorbei, jetzt ist mittlerweile alles unterwegs.

    Madeira Dienstag 22. November

    Guten morgen in Funchal


    Der Kreuzfahrtleiter empfiehlt allen heute nochmals das schöne Wetter zu genießen.

    Ich weiß, meine Internetrecherche verspricht nichts gutes für die Biskaya.

    Unsere zweistündige Levadawanderung wurde aufgrund zu geringer Nachfrage storniert. Auf unserem Plan B die Stadt Funchal beim dritten Aufenthalt einmal ausgiebig zu besichtigen, sind wir mehr Kilometer abgelaufen.

    Nachdem an diesem Tag ca 7000 Kreuzfahrer gemeldet waren, sind wir wieder früh gestartet.

    Zuerst in einen kleinen Park.

    Noch waren überwiegend die Stadtbewohner unterwegs.

    Ein kurzer Abstecher in die Markthalle

    Danke Elke keseburg, freut mich.

    Auf unserer Reise war es Pellegrino und als stilles Wasser das Acqua Panna. Ob das immer so ist, kann ich dir nicht sagen.

    Auch die Getränke, welche vor den Ausflügen zum Kauf angeboten wurden, waren alle in Glasflaschen. Wir hatten für die Ausflüge unsere bei der Anreise genutzten bruchsicheren Flaschen dabei, da konnten wir ggf. umfüllen und wir haben auch keine Plastikflaschen von Land an Bord mitgebracht. Wenn schon, denn schon!

    LG Gudrun