Beiträge von alha3

    Na bitte, und wir Wiener können/MÜSSEN wieder mal umsteigen :cursing: , dasselbe wie nach Bremen :cursing: ..... ich hasse es, also andere Routen suchen X(

    Auch hier kann ich Dich locker beruhigen. Ryanair fliegt ab Wien 3 mal wöchentlich nach Porto. Aktuell sind Flüge bis Ende Oktober 2024 geladen…Also alles entspannt

    Ich habe gerade mal geschaut, Leixoies hat keinen Flughafen, man fliegt nach Porto. Und dorthin gibt es aus D keinen Direktflug.

    Vielleicht habe ich was übersehen?

    Das stimmt jetzt so nicht - Ryanair fliegt 2024 von Bremen, Berlin, Memmingen, Düsseldorf, Hahn, Karsruhe, Hamburg, Köln, Dortmund und Nürnberg- direkt nach Porto. Und das alle diese Flugverbindungen in 2025 gecancelt werden glaube ich niemals.

    Tobi

    …Routen sind da…aber der Hammer ist ja…

    Keine Routen für Transatlantik im Sommer-Herbst 2025. Alle Schiffe bis auf MS1 sind im Herbst25 im Mittelmeer und Norwegen. Würde bedeuten- nur noch ein Schiff im Winter geht über den Atlantik. Krass!

    Sehr schön alha3 :love: Die Reise war wirklich ein Traum.

    Hätte mich gefreut, wenn du bei meinem Erstlingsbericht mitgeschrieben hättest.

    Deine Bilder sind richtig toll geworden, und einiges habe ich wiedererkannt.

    Liebe Grüße Nina

    Vielen Dank für dein Lob Nina…bei 3 Kids war „leider“ während der Reise keine Zeit für Berichte….da war Familienzeit angesagt. Deswegen erst der Bericht hinterher…

    Liebe Grüße. Tobi

    Alles perfekt- danke für das Verschieben. Ich wollte mich nur nicht an Ninas Reisebericht anhängen, da ich während der Reise nicht zum Bericht schreiben kam…

    Mir hat nur die Reise so unglaublich gut gefallen, dass ich mir heute morgen dachte allen Interessierten ein paar Tipps zu geben…

    Kann die Reise nur wärmstens empfehlen!

    Alles in allem war die Reise erneut wunderschön. Für uns genau das Richtige, da wir keines der Ziele kannten. Highlights waren Kefalonia, Dubrovnik, Malta und Korfu.

    Auf der Hinreise nach Triest mit dem Auto haben wir 3 Tage Slowenien Stop am Bleder See und in Ljubliana eingelegt. Vor allem Ljubliana gefiel mir durch die autofreie Innenstadt sogar ganz hervorragend. Deswegen kann ich Reisenden auf ähnlichen Touren von Triest die angebotenen Tagesausflüge nach Ljubliana wärmstens ans Herz legen. Wunderschöne Stadt!

    Ansonsten MS5...nach wie vor mein Lieblingsschiff von TUI Cruises. Am Seetag essen meine frau und ich Mittags gerne im Hanami. Für mich traumhaft.

    Wir hatten eine Kabine direkt am Treppenhaus A auf Deck 11 ohne Dachüberstand...genial...in 30 Sekunden war man am Pool und konnte auch schon morgens seine Bahnen im leeren Pool ziehen. Als Familie mit 3 Jungs (der kleinste ist knapp 2) essen wir ansonsten eigentlich nur im Ankelmanns. Durch das Buffett incl. Gosch ist wirklich für JEDEN etwas dabei und gerade die beiden großen Jungs haben ordentlich reingehauen. Das Buffett war irgendwie besser organisiert als auf den mir bekannten anderen Schiffen - selten hat etwas gefehlt - auf der MS2 im Juni waren morgens immer aber auch wirklich immer die Croissants vergriffen und die Eierspeisen wurden ständig verwechselt. Auf der 3 im letzten August gab es nie einen Kinderstuhl und das Ankelmanns war ständig überfüllt...ewige Wartezeiten auf ein Omlette....hier lief alles wie am Schnürchen.

    Partys gingen an mir immer vorbei..ich liebe die Außenalsterbar heiß und innig und habe dort eigentlich jeden Abend bis 22 Uhr verbracht...Der Kleine im Bett mit Babyphone bestens überwacht. die großen Jungs in der Arena beim Basketball. Vor allem der 3 Seetag bei Sturm war ein unvergesslicher Abend in der Außenalsterbar...alle rückten zusammen unter das Zelt dort....KLASSE Barteam.

    Zauberer Andreas Maier hat die Jungs gut unterhalten. Wir kennen ihn noch vom letzten Jahr auf der 3. Die Jungs waren in jeder Show und restlos begeistert. Wer gerne mal ins Bierzelt oder zu "Mitgröhl" Partys geht wird Mitchy und Andre Katawazi mögen. Die beiden haben das Pooldeck abgerissen. Solch ein Party hab ich auf MS noch nie gesehen...brutal...wie auf der Wiesn. Ich war froh darum, denn so hatte ich meine Außenalsterbar fast für mich allein :) :) :)

    Musikalisches Highlight war das Sea Strings Duo auf dem Pooldeck...unvergesslicher Abend bei einigen Whisky Sours aus der Unverzichtbar.

    2024 gibt es keine Kreuzfahrt für uns, denn ab Herbst 2023 benötigen wir eine Familienkabine. Und auf allen interessanten Routen zu Ferienzeiten sind die Familienkabinen restlos ausgebucht....Deswegen gleich fürs Frühjahr 2025 auf dem Schiff gebucht: Die Route Kanaren mit Lanzarote während den Faschingsferien kennen wir noch nicht. Mal schauen was der Routenplan für Sommer 2025 im November so für uns in der Hand hält. Island im August 2025 wäre auf der Wunschliste, aber ob das klappt - schauen wir mal...

    Liebe Grüße

    Tobi

    Letzter Tag Rijeka. Pula und Rovinj war der erste Plan während meiner Reisevorbereitung. Aber nach den ganzen vielen Ausflügen wird die Familie mehr auf einen gemütlichen Badetag aus sein....so meine Vermutung und genauso wars dann auch.

    Badetag in Krk wurde beschlossen. Mietwagen bei Expressrent direkt am Hafen war gebucht. Superbillig für 50 Euro inkl. Vollkasko - ein Schnapper und ab dafür. In 50 Minuten waren wir in Vrbnik. Natürlich mussten wir noch kurz die Altstadt erkunden, die schmalste Gasse der Welt besuchen und ein paar schöne Fotos machen. Dann gings an den Strand. Mehrer große Betonwege direkt an einer traumhaften Bucht. Klippenspringen für die Jungs war angesagt....superklasse für die ganze Familie...glasklares Wasser - viele Fische - einfach ein traumhafter letzter Tag.

    Zum Abschluss gab es noch eine superleckere Pizza bei Gospoia. Die ganze Familie hatte Pizzahunger. Ich mag die mein Schiff 5 ja wirklich sehr sehr gerne aber die Pizza in der Osteria ist wirklich ungenießbar. Der Käse - bäääh!

    in Windeseile ging es wieder aufs Schiff und auch hier waren wir wieder 15 Minuten vor alle Mann an Bord auf dem Schiff.

    Bin da einfach immer etwas zu relaxed...ja mei. Bisher ist es immer gut gegangen....

    Und so ging eine wunderschöne Reise zu Ende....

    Kefalonia: Uns war vorher klar - das wird das Highlight der Reise und so war es auch. Ich habe in meinem Leben schon viele schöne Strände gesehen: Auf den Philippinen, Cook Islands, Australien, Seychellen, Indonesien, Myanmar, Malaysia und einigen karibischen Stränden. Aber der Myrtos Beach auf Kefalonia weist sie alle in die Schranken. Ich habe noch nie in meinem Leben solch BLAUES Wasser gesehen....da fehlen einem die Worte.

    Sollte jemand einmal auf Kefalonia einen Mietwagen benötigen dem sei Kefalonia Cars empfohlen. Mietwagen wird direkt zum Hafen gebracht - 80 Euro für den Tag Vollkasko incl. - abends läßt man den Wagen einfach vollgetankt am Hafen stehen - Schlüssel unter der Fußmatte - greek style :)

    Nach einem kurzen Stop am wunderschönen Saint Theodore Leuchtturm waren wir in 50 Minuten Fahrt am Viewpoint zum Myrtos Beach. Unglaublich schöner Strand...einfach toll...nach einer ordentlichen Fotosession ging es mit dem Mietwagen runter zum Strand - Parkplatz war gleich gefunden und ab ins leuchtend blaue Wasser mit einer gigantischen Brandung...halb Sand halb helle Steine sorgen für diese unglaublichen Farben...wirklich traumhaft. Badeschuhe waren ein Muss aber ohne Steine wird das halt leider nix mit diesem BLAU.

    Auch auf Kefalonia war das Ziel mit dem Taxiboot zu aussließlich nur mit dem Boot erreichbaren Stränden

    überzusetzen. Der Fteri und Kamaria Beach war das Ziel. Leider scheiterten wir erneut. Aufgrund der hohen Wellen hatten die Taxibbote Ihren Fahrservice für den Tag eingestellt - verflixt - die Fotos im Netz sahen sowas von gut aus. Also sind wir an den Vouti Beach ausgewichen...hier war wenig los und wir konnten dort noch zwei angenehme Badestunden genießen.

    In 45 Minuten waren wir am Schiff. Auch hier hatten wir wieder eng geplant - das Wasser war einfach zu schön - 15 Minuten vor alle Mann an Bord erreichten wir das Schiff. Ganz schön heftiges Programm die letzten Tage - der anschließende Seetag war bitter nötig.

    Kl. Nachtrag noch zu Korfu. Großes Highlight war dann auch das Auslaufen - zur goldenen Stunde vorbei an Korfu Stadt und dann den ganzen Abend zwischen Albanien und Korfu zu fahren war ein Highlight. Zur späten Dämmerung dann vorbei am Südzipfel von Korfu...Traumhaft.

    Korfu: Auch hier hatte ich einen Mietwagen gebucht. Direkt am Hafen gab es einige Anbieter und wir waren mit Everywhere Car zufrieden. Die Abwicklung ging schnell, der Wagen gut und wir waren gleich mit Sack und Pack unterwegs. in 25 Minuten war das Kloster Paleokastritsa erreicht. Das Kloster ist ganz nett zu besichtigen mit einigen schönen Pflanzen aber das eigentliche Highlight sind die Blicke von den dortigen Aussichtspunkten auf das Meer. Absolut traumhaft. Der Wellengang war ordentlich und heftige Brecher schlugen an die Felsenküste - spektakulär!

    Wir wollten vom Bootsableger bei Paleokastritsa eigentlich auf eine Bootstour zu den nicht mit dem Auto erreichbaren Stränden gehen aber der Ticketverkäufer ließ uns nicht aufs Boot - zu starker Wellengang draußen und das wäre nichts für den Zweijährigen. Schade aber ist dann halt so!

    Also Plan B aus dem Hut gezaubert und 45 Minuten Fahrt zum Agios Georgios Beach. Was ein Traumstrand. Unfassbar! Feiner Sand, türkises Wasser und mannshohe Wellen. Schön!

    Die zwei älteren Jungs waren geschlagene 3 Stunden beim Wellenspringen in der tosenden Brandung. Ganz schön heftige Wellen - was für ein schönes Erlebnis für alle, aber wir bekamen die Jungs nicht mehr aus dem Wasser. Alle waren begeistert - alle Mann an Bord 18:30 Uhr - Halleluja - das wurde richtig knapp...18:28 Uhr waren wir auf dem Schiff :-) Aber jede Sekunde hat sich gelohnt!


    Und hinein die in die zweite Woche: Kotor in Montenegro.

    Am Seetag zwischen Triest und Koper hatte es merklich abgekühlt und nachts heftigst geschüttet. Der Temperatursturz war aber durchaus willkommen - mit 35 Grad war somit defintiv Schluss. Der Wetterbericht für Koper war recht schlecht, Lustigerweise lachte die Sonne vom Himmel als wir an dem Tag aufwachten. 25 Grad - Sonne und Wolken - bestens Wanderwetter hoch zur Kapelle und weiter zum Kastell von Kotor.

    Die Stadt war mit den mein Schifflern und etlichen Tagesausflüglern gut gefüllt und der Wanderweg hoch zur Kapelle und Kastell ganz schön voll.

    Also jeder der diesen Ausflug mal gegoogelt hat wird in den Rezessionen lesen, dass die Stufen und der Wanderweg rutschig sind - besonders wenn es Tags zuvor geregnet hat. Warum dann trotzdem die Hälfte der Leute mit Flip Flops wandert entzieht sich meiner Kenntnis.

    Die Wanderung war wunderschön aber die Leute waren echt nervig....so hat es ewig gedauert bis man oben und wieder unten war und ständig kamen einem Flip Flop Wanderer entgegen, die die Stufen niemals verlassen konnten - auf dem Steinpfad neben den Stufen wären sie sofort ausgerutscht. Egal...die Ausblicke waren gigantisch und ich halte die Wanderung für ein absolutes MUST Do in Kotor. Da es auch nicht mehr so heiß war, war die Wanderung wirklich kein Problem. Also einfach ordentliche Schuhe anziehen und los gehts. Selbst unser Zweijähriger ist den Weg zur Kapelle gegangen....bis zum Kastell hat dann aber der Papa getragen.

    Auch das Tendern zum und vom Schiff funktionierte reibungslos und es gab einige nette Blicke auf das Schiff und den Fjord. Zum Auslaufen wurde die Wolkendecke leider etwa dichter und die Fotos sindnicht mehr so strahelnd wie den ganzen Tag über. Dennoch war das Auslaufen aus Kotor wunderschön und ein traumhaftes Erlebnis.

    Und dann war die erste Woche schon um und wir waren in Triest. Halleluja ging es am Hafenterminal zu...Hunderte Check-in und Out Passagiere schoben sich über und um das Schiff..es ging zu wie im Taubenschlag. Also schnell weg in die Stadt.

    Das Schiff liegt superzentral und in die Stadtmitte sind es 5 Gehminuten. Ich hatte versucht einen Mietwagen zu organisieren aber das scheiterte. Am Sonntag keine Chance in Triest einen Mietwagen zu bekommen. Ich hätte für einen Mietwagen zum Flughafen gelangen müssen aber der Weg war viel zu weit - also gingen wir shoppen und Sonntags waren im Stadtzentrum alle größeren Läden geöffnet. Die Frau plünderte den ersten Schuhladen und für die Kids wurde der Klamottenkauf für den Herbst erledigt - einfach perfekt. Alle waren happy und so konnte der Papa noch seine Besichtigungen und einen großen Stadtbummel durchdrücken. Über den allseits bekannten Lift gelangten wir vorbei am Teatro zur Kathedrale und dem Castell und genossen den traumhaften Blick vom Kirchturm über Triest.

    Noch ein dicker Tipp. Die Eisdiele Gelato Marco direkt ggü. der Tiefgarage mit dem Lift. Bestes Eis meines bisherigen Lebens. Kein Witz! Ein absoluter Hammer!

    Am Schiff war das Chaos vorbei und der Pool fast ohne Menschen (wahrscheinlich waren alle am Koffer auspacken) - also gingen wir baden und genossen bei 35 Grad die Pools und einige eisgekühlte Desperados.

    Koper in Slownien: Hier war unser Plan mit dem Taxi nach Izola zu fahren und dort mit Leihrädern nach Piran und wieder zurück zu radeln. Um 10 Uhr hatte es bereits 32 Grad und so wäre die Radtour für den Zweijährigen auf dem Kindersitz alles andere als ein Vergnügen. Also warfen wir den Plan über den Haufen und blieben bis 14 Uhr an Bord. Dann nahmen wir uns ein Taxi direkt nach Piran.

    Was hatte ich im Vorfeld nicht alles gelesen über die Überfüllung des Ortes und Überschwemmung mit Touristen. ich weiß nicht warum, aber es war nichts aber auch gar nichts los. Mittlwerweile kam Wind auf und die 35 Grad fühlten sich gar nicht mehr schlimm an. Also bummelten wir durch die Gässchen zum Aussichtspunkt, bestiegen den Kirchturm, futterten leckeres Eis (Tipp: Mersii Gelato) und badeten Ewigkeiten an der Kaimaier von Piran - wunderschönes kristallklares Wasser - ein Träumchen für die Kids. Piran zur goldenen Stunde - was für ein Highlight!

    Um 19 uhr brachte uns ein Taxi zurück nach Koper und wir konnten draußen im Ankelmanns lecker zu Abend essen.

    Zadar: Hier war ich mir unsicher welchen Ausflug wir unternehmen sollten. Favorit war lange Zeit der Krka Nationalpark aber 40 Euro Eintritt p.P. für das Besichtigen der Wasserfälle ist schon eine heftige Ansage, dazu ließt man überall von Menschenmassen die sich im Sommer durch den Park schieben...

    Wir haben uns trotzdem durchgedrungen es zu machen und wir haben es dann keine Sekunde bereut - es war teuer, voll aber auch wunder wunderschön.

    Am Kreuzfahrthafen war kein Mietwagenanbieter vorhanden, deswegen hab ich mich für Sixt entschieden - lt. Google 5 Fahrminuten entfernt. Ich wollte schnell ein Taxi nehmen für die 5 Minuten - der Fahrer wollte dafür aber 25 Euro. Dann doch lieber 5 Minuten aufs Uber warten und dann kostete es nur 5 Euro. Leben und leben lassen aber manchmal kommt man sich schon verschaukelt vor...nunja....

    Ratzfatz hatte ich einen tollen Mietwagen für 70 Euro und die Familie war gleich am Kreuzfahrtterminal eingesammelt. In einer knappen Stunde ging es zum Krka Nationalpark über den Lozovac Eingang. Parken war kein Problem. Es war in der Mittagshitze brutal heiss mit 36 Grad und so sind wir mit dem Bus runter zu den Wasserfällen. Es war echt viel los - viele Busse und Reisegruppen...ein absoluter Wahnsinn...also warteten wir eine kl. Lücke ab und gingen dann auf den 2,5km langen Holzdielenweg - genau dir richtige Entscheidung. Wir waren ja nicht im Streß.

    Der Weg war wirklich wunderschön...überall plätscherte es...glasklares Wasser, die Sonne funkelte durch die Bäume...wirklich atemberaubend schön und ein völlig anstrengunsloser Spaiergang - der meiste Weg im Schatten. Nach 2 km kamen wir zur Hauptattraktion dem Skradinski Buk und dann ging es einen steilen Steinpfad direkt an den großen Wasserfällen entlang. Ein echtes Highlight mit grandiosen Ausblicken auf die Wasserfälle und das türkise bis grünliche Wasser. Super!

    Nach 2 Stunden wandern und fotografieren war es aber dann doch ganz schön anstrengend - den ursprünglichen Plan mit dem Auto zu den Roski Wasserfällen weiterzufahren warfen wir über den Haufen und fuhren zurück nach Skradin. Dort hatten wir direkt am Fluss einen Sandstrand entdeckt - der City Beach. Hier war baden - im Gegensatz zu den Wasserfällen - erlaubt und es war super. Genau das richtige nach der Hitzeschlacht. Gemütlich faulenzeten wir im Schatten und fuhren irgendwann in einer knappen Stunde zu den Wasserfällen zurück. Falls ich den Trip nochmal machen würde , möchte ich den Park erst am Nachmittag besuchen - ich könnte mir vorstellen, dann sind deutlich weniger pauschale Reisegruppen unterwegs, als am späten Vormittag oder über Mittag.

    Mietwagenrückgabe war schnell erledigt und wir alle wieder am Schiff.

    Dubrovnik: Liegezeit war bis 22 Uhr - deswegen reifte der Plan in mir nicht wie alle anderen früh von Bord zu gehen sondern erst Mittags und was soll ich sagen - es war genau die richtige Entscheidung. Wir hatten also das Schiff fast für uns allein und das Ankelmanns war um 9 Uhr morgens fast ausgestorben- um 10 Uhr konnte ich alleine im Pool schwimmen. Um 12 Uhr gabs noch einen schnellen Burger und dann ab ins UBER auf dem Weg zum Sveti Jakov Beach.

    Nach 15 Fahrminuten waren wir da - über eine Treppe gings runter zum glasklaren Wasser und wir haben dort bis 16:30 Uhr gebadet. Das Wasser war herrlich - die Jungs konnten am nahen Bootssteg ins Wasser springen und wir wunderbar im Wasser planschen und schwimmen. Grandios!

    Um 16:30 kam das vorbestellte UBER und brachte uns direkt zum Piletor. Nach einem teuren aber sehr leckeren Eis ging es um 17:30 Uhr hoch auf die Stadtmauer. Anfang war noch etwas mehr los aber spätestens ab 18 Uhr waren wir so gut wie alleine. Absolut traumhaft: Dubrovnik in de goldenen Stunde und später zum Sonnenuntergang - unbeschreiblich - wunderschön und das völlig ohne Besucheransturm. Das ware einer der absoluten Urlaubshighlights für mich den ich nicht so schnell vergessen werde.

    Um 20 Uhr waren wir wieder auf dem Schiff und es ging gleich zum Abendessen.

    Bari: Wir hatten bei Drivitaly einen Mietwagen direkt am Hafen gebucht und waren sehr zufrieden. Gehzeit zur Autovermietungsstation waren 2 Minuten und es waren fast ausschließlich neuere Wagen in der Vermietung. Neben uns waren auch einige andere Kreuzfahrer da und jedesmal wurde ein top gepflegter fast neuer Wagen übergeben - ich war beeindruckt.

    Wir sind dann mit dem Mietwagen 30 Minuten nach Polignano a Mare gefahren. Tolle Küstenstadt aber in den italienischen Sommerferien brechend voll. So einen vollen Strand hab ich mein Leben noch nicht gesehen - aber eine wunderschöne Stadt. Absolut wert einen Tagestrip hierher zu machen. Zum Baden sind wir weiter nach Monopoli 15 Fahrminuten weiter - dort war dann viel weniger los und wir konnten im kristallklaren Wasser in einer Felsenbucht schwimmen. Absolut perfekt!

    Auf dem Rückweg zum Schiff in Bari noch dem hl. Nikolaus einen Kurzbesuch abgestattet und zurück aufs Schiff pünktlich um 17:30 Uhr.

    Für uns eien perfekter Tag.

    In der Tat war die Reise sehr schön. Großes Wetterglück überall. Außer am 3. Seetag keinerlei Regen und auch nicht so extrem heiss wie bei der Runde zuvor.

    Wir haben unser Programm genauso durchgezogen wie geplant und es hat sensationell gepasst für uns.

    Anbei noch ein paar Tipps.

    Malta: Das Kreuzfahrt Terminal liegt mitten in Valletta. Egal ob Zubringerboot oder der Liegeplatz direkt in Valletta. Eine Vallletta Besichtigungs- Runde muss sein. Ein Spaziergang zwischen upper und lower Barraka Gardens ist wunderschön und sollte jeder Kreuzfahrer gemacht haben. Unten am Lift warten kl. Boote die euch für wenige Euros zu den 3 Cities rüber bringen oder auch Hafenrundfahrten anbieten. Für mich ein Must do. Wer noch mehr Zeit hat dem sei Rolling Geeks empfohlen. Für 90 Euro könnt ihr auf einer vorgefertigten Route durch die 3 Cities mit dem Golfcart fahren. Hat uns sensationell gut gefallen.

    Wir fanden das Theater mit dem Zubringerboot überhaupt nicht schlimm. 2 Fähren sind im ständigen Wechsel gefahren und wer im normalen individuellen Check in Zeifenster zwischen 15 und 18 Uhr eingecheckt hat musste selten länger als 10 Minuten warten. Wir waren vom Eintritt ins Hafenterminal incl. Gepäckkontrolle, Schiffstransfer, Check in vor dem Schiff in 15 Minuten auf dem Schiff. Sorry aber das hab ich in Bremerhaven noch nie so schnell geschafft.

    Fotos sind weiter oben ja schon einige zu sehen