Ein paar wenige unsortierte Sätze zum gestrigen Schluss der Reise:
Leider sind mein Mann und ich, wie so viele andere auch, auf der Reise erkrankt. Ich habe tagelang auf dem Schiff flach gelegen, mein Mann tut es jetzt zuhause. Das hat natürlich unser Urlaubserlebnis getrübt.
Das Wetter war oft ziemlich ätzend, der viele Regen hat echt genervt. Auch die Stürme haben nicht wirklich Spaß gemacht. Aber dafür kann natürlich niemand etwas. Wir haben die wenigen Zeiten mit gutem Wetter sehr genossen.
Wir hatten lediglich zwei private Ausflüge gebucht: mit dayoutnarvik und mit blue puffin. Letzterer war wirklich super und hat sich sehr gelohnt.
Von den Gastkünstlern hat mir besonders Gina de L‘Amore gefallen. Wir hatten sehr viel Spaß mit den Programmen und auch mit Gesprächen mit ihr/ihm anschließend bzw. später.
Die Lektorin Marita Basalla hat ausführliche und interessante Vorträge gehalten. Mir war es allerdings zu geschichtslastig und ich hätte mir mehr praktische Tipps gewünscht.
H. Renken und B. Klauer haben auch sehr interessante Vorträge gehalten. Fand ich richtig gut!
Kapitän und KD waren kommunikativ noch sehr ausbaufähig. Den KD fand ich mit Länge der Reise zunehmend anstrengend bis nervig. Beim Kapitän hatte ich oft den Eindruck, der ist froh, wenn er das Mikro wie ausschalten darf. Ist natürlich total subjektiv.
Durch das Forentreffen haben wir etliche supernette Menschen kennengelernt. Sehr schade, dass ich das zweite Treffen verpasst habe.
Bundesliga gucken hat nur hin und wieder funktioniert, war sehr schade. Wenn man es anbietet, sollte es auch funktionieren.
Polarlichter gucken war super vom Schiff aus möglich. Beim ersten mal wurde sogar das Licht auf Deck 14 ausgeschaltet , top!
Mit der Crew (außer Rezeption) haben wir nur gute Erfahrungen gemacht! Alle waren sehr freundlich und bemüht!
Leider gab es doch viele Mitreisende, die sich nicht an die wenigen Hygienevorschriften hielten. Hat mich oft geärgert.
Wir waren mit zwei anderen Pärchen unterwegs, war leider nicht so easy. Einer der Mitreisenden musste drei Tage lang in Quarantäne. Der Doc sagte zum Abschluss, eigentlich wären fünf Tage erforderlich gewesen, aber er wolle dem Patienten ja nicht den ganzen Urlaub verderben. Echt jetzt? Also, entweder ist es nötig oder nicht.
Bei unseren vorherigen Winterreisen gab es einmal pro Woche einen großen Wintermarkt rund um den großen Pool. Diesmal nur einen einzigen Minimarkt in der Lagune.
Dieser dritten Winterreise nach Norwegen wird wohl keine vierte folgen. War schön, aber jetzt machen wir noch eine kleine winterliche Ostssetour und dann ist erstmal Schluss mit Kreuzfahrten.
Soweit mal für den Augenblick.