Beiträge von Queentchen

    Wenn wir schon die Einfahrt nach durch den Nordfjord verpasst haben, so können wir wenigstens die Ausfahrt aus der X-Lounge erleben. Das war übrigens auch einer der Gründe, warum wir uns für diese Reise für eine JS entschieden haben. Landschaftlich lohnt sich das :)

    Der Kapitän kündigt rückwärts ausparken an, das heißt auch, dass wir mal mal quer im Fjord stehen. Sehr schön. Weiter erzählt er, das wir aus dem Nordfjord raus und dann links in den nächsten Fjord fahren um den Lotsen abzusetzen. Es gibt keine andere Lotsenstation. Prima, also noch was oben drauf.

    Nun aber erst noch Bilder vom Nachmittag


    und vom rückwärts ausparken, auf dem Balkon beobachtet



    Quer im Fjord

    Ein Blick auf die Landschaft

    und schon ist‘s Zeit für‘s Abendessen



    Den Rest hab ich mal wieder vergessen zu fotografieren. Es war wieder richtig, richtig gut. Der Seebär hatte noch keinen rechten Appetit, so dass ich von dem butterzarten Hirschrücken noch mehr bekam. Dafür mussten dann leider mehrere Spätzle wieder zurück in die Küche.

    Der Wecker klingelt wieder um 5:05 Uhr und der Seebär ist auf den Beinen. „Gibt’s was zu sehen?“, frage ich nach der Nebel-Erfahrung aus Ålesund. „Ja“, sprach der Seebär nach einem Blick hinter die Vorhänge und legte sich wieder ins Bett. Mein williger Geist will aufstehen, mein unwilliger Körper befiehlt der rechten Hand die Schlummertaste zu drücken. Mehrfach …. Um 6:00 gewinnt der willige Geist endlich gegen den unwilligen Körper und die zwei vereinen sich zum gemeinsamen Aufstehen. Vorhänge auf und siehe da, wir sind schon in Nordfjordeid und werden an die Leine genommen. Blöd, aber nicht mehr zu ändern! Also wieder ins Bett und sofort wieder eingeschlafen. Die Tage vorher scheinen ihren Tribut zu fordern.

    Beim dritten Wachwerden bin ich dann aber auch wirklich wach und es gibt das morgendliche Ritual-Foto für daheim

    Langsam dämmert mir aber auch, dass der Seebär nicht fit ist - schließlich liegt der immer noch im Bett. Was ist da los??? Eine schlechte Nacht, die Innereien zwicken und zwacken! Oh nein! Zuhause hätte ich das mitbekommen, hier schlafe ich einfach zu fest. Medikamente zu nehmen kam ihm nachts nicht in den Sinn, also pumpe ich ihn jetzt damit voll und lasse ihn weiter schlafen. Dafür genieße ich den Blick in den Nordfjord und ein paar Kaffee. Irgendwann entscheide ich, dass der Ausflug zum Wasserfall aus fällt und gehe alleine Frühstücken. Zum Trost für mich gibt’s heute mal eine der super leckeren Waffeln.

    Für den Seebären besorge ich einen Minz-Tee und langsam besteht Hoffnung, dass wir uns immerhin das Örtchen gemeinsam anschauen können. Am späten Mittag zockeln wir dann wirklich los

    Weder Nordfjordeid noch das Wikinger-Museum, für das wir 200 NOK pro Person zahlen, sind tagesfüllend, aber der 30 Meter Nachbau eines Wikinger-Schiffs ist sehr beeindruckend.

    Zurück auf dem Schiff ist erstmal Pause angesagt. Den Seebären hat es doch ordentlich angestrengt.

    Der Mehrwert oder auch nicht Mehrwert kann nur jeder für sich zu entscheiden. Für uns ist er auf der 3-6 nicht gegeben, auf der 1&2 je nach Fahrgebiet dafür durchaus. Ich hab die X-Lounge auch schon mega wuselig und extrem unruhig erlebt, auch außerhalb der Ferien. Die These „einmal (JS)-Suite, immer (JS)-Suite“ teile ich definitiv nicht.

    An dem Abend waren wir dann aber wirklich wieder in der X-Lounge essen und genossen die Ausfahrt. Tarek, unser charmanter und sehr netter Concierge, hatte dafür einen super Tisch für Runs reserviert.

    Auf dem Programm stand heute FJORD-Party, nicht Pool-Party.


    Was alles, neben dem Schoko-Büffet im Angebot war, ich kann es Euch nicht sagen! Wir haben uns das Opening nur von oben angeschaut (die sind mit ordentlich Tamtam eingezogen)


    und uns dann wieder in die leere Außenalster auf gemacht. Nach Hörensagen soll es gut gewesen sein.

    Der kleine Junge wollte mal wieder nicht ins Bett, dabei stand wieder 5:00 Uhr aufstehen für den Nordfjord an. Nach dem langen und anstrengenden Tag schafften wir es aber doch irgendwann auf die Kabine. Ich schlief wie ein Stein, leider ….

    Gestärkt und voller weiterem Tatendrang führen wir zum Sunnmøre Museum, das Volkskunde Freilichtmuseum von Ålesund. Das ein oder andere Paar Augen file auf dem Weg dorthin tatsächlich zu, es war recht ruhig im Auto ;)

    Der eine Teil befasst sich mit den Booten (innen, sorry - keine Bilder) der andere mit den Häusern aus jener Zeit. Ich liebe ja die Gras-Dächer


    Nach unserem Rundgang, wieder mit vielen Infos von Dirk, fuhren wir dann noch auf den Aksla, den wir ja am Morgen auf den Rückweg verschoben haben.

    2019 bin ich mit meiner Schwester und meinem Schwager die 412 (?) Stufen hoch, mit dem Auto ist es natürlich etwas komfortabler, aber nicht weniger steil! Auf dem Weg hoch überholten wir einenTrupp Biker ohne E von der Mein Schiff 6. Die schoben, hatten das wohl ordentlich überschätzt. Mir taten sie leid …

    Und da liegen die beiden, Po an Po, so wie vom Kapitän heute Morgen angekündigt

    Der Rest der Aussicht war aber auch nicht schlecht


    Wieder waren wir erst kurz vor „Alle Mann an Bord“ am Schiff. Auch dieser Tag mit Dirk war wunderschön und voller toller Eindrücke. Der Abschied viel entsprechend herzlich aus und wir machten uns auf zum Schiff. Zielgerichtet nahmen wir erstmal den Weg zu 6 :D Wurden aber direkt auf den wirklich richtigen Weg geschickt.

    Den Weg zur Außenalster und zwei großen Bier beziehungsweise Radlern fanden wir dann aber doch eigenständig. Die war kurz vor dem Auslaufen natürlich mächtig voll, aber bei einem netten Paar, das wir in den Tagen vorher kennengelernt hatte, war zum Glück für uns erschöpfte Ausflügler noch was frei.

    Der Abschied von der 6 verlief überraschend unspäktakulär. Von denen war nichts zu hören :| Das muss mittags beim Einlaufen völlig anders gewesen sein. Na gut, dann eben nicht.

    Großartig eure Wandertour! Der Ausblick entschädigt doch bestimmt für die Strapazen und somit habt ihr euch euer Picknick auch redlich verdient und es schmeckt besonders gut ;) .

    Oh ja, das war sehr lecker :) Besonders die Muffins, die uns Dirks Tochter gebacken hat.

    Super tolle Bilder!!!

    Als wir in Bergen den Floyen verlassen haben (mit der Bahn hoch und zu Fuß zurück), kam uns ein Passagier unseres Schiffes entgegen gejoggt. Er joggte den Berg hoch und wieder runter. Gibt auch verrückte Deutsche ^^

    Aber sicher gibt es die :)

    Als wir den Floyen runter gelaufen sind, kam uns u.a. eine wirklich hochschwangere Norwegerin entgegen (ungefähr im ersten Drittel der Strecke) entgegen. Bevor wir unten waren, hat sie uns schon wieder überholt … =O Okay, Fotostopps hat sie wohl eher nicht gemacht.

    Erschöpft aber glücklich und sehr froh darüber, mal wieder sitzen zu können, kletterten wir alle in den Wagen und es ging zum nächsten Ziel: Alnes Fyr


    Total idyllisch bei dem Wetter. Die 5 steilen Treppen, die Menschen über 1,50 m besser ausschließen mit eingezogenem Kopf absolvieren sollten, lösten keine Jubelschreie bei uns aus, mussten aber sein.

    Das Picknick und die Muffins an diesem traumschönen Fleckchen Erde wollten verdient sein. Und das hatten wir uns!


    Hätten wir nicht noch Punkte auf dem Plan gehabt, hätte uns da niemand weg bekommen :love:

    Noch weiter die Aussicht genießen, die ich gerade wegen des noch zwischen den Bergen und über dem Meer hängenden Nebels klasse fand




    Dann sehen wir auch noch die Mein Schiff 6

    (Ihr müsst schon genau hinschauen, da oben rechts über der Landzunge)

    und machen uns höchst konzentriert an den Abstieg


    Trotz kurzfristigem Kapitulationsversuch meinerseits würde ich es jederzeit wieder tun!

    Als ich die Ausflugsvorschläge seinerzeit von Dirk bekommen habe, fand ich den mit der kleinen Wanderung auf Anhieb richtig gut! Das ist ja mal was anderes, als das zu machen, was alle machen. Zwar sind sowohl der Seebär, als auch ich gerade nicht so super im Wandertraining, aber was soll’s. 150 Höhenmeter schaffen wir schon noch. Als im Sauerland und Allgäu Wandersozialisierte Menschen, weiß man doch was kommt: Netter Waldweg schlängelt sich gemächlich bergan, mal eine knackige Steigung, dann wieder gerade zur Erholung und weiter geht’s bergan. So ging es dann auch los ab dem Wanderparkplatz

    Und dann so

    Und so

    Und so


    Und wir waren ja immer noch nicht oben!

    Aber Aussicht genießen kann man ja auch beim verschnaufen an mehreren Stellen


    Als ich dann dachte, wir hätten es geschafft zeigt Dirk nach oben und meinte „so, gleich haben wir es auch geschafft. Daaa müssen wir hin!“

    Öhmmmmm, geht ihr mal! Ich warte hier, hier ist auch schön!!!

    Damit war außer mir niemand einverstanden. Der Motivation der anderen hatte ich nichts entgegen zu setzen.

    Also auf, auf, auf das letzte Stück

    ging dann tatsächlich auch noch. Und Belohnung gibt’s auf‘s Auge


    Die Norweger sind übrigens so verrückt und joggen da hoch! Und auch runter! Joggen! Diese Wege!

    Ohjeh, in Beitrag #197 habe ich Euch belogen! Da waren wir im Esszimmer und haben das neue „Share“-Konzept ausprobiert! Ich finde solche Sachen ja gut und probiere auch gerne aus. Mit dem Eindruck, dass es nur feste Menüs gibt, auf die man sich einigen müsste, tut TC sich aber keinen Gefallen und ich denke, dass die Karte bald wieder überarbeitet wird. Schließlich stehen mittlerweile auch die Preise drin und nicht mehr „fragen sie das Personal“.

    Kurz zusammengefasst: Bestellt werden kann wild durch alle Menüs! Zu groß sind die Portionen immer noch! Und: lecker war es! Der Service war auch flott und freundlich. Geshared haben wir übrigens nur den Kaiserschmarren :)

    Unsere kleine Reisegruppe hat Zuwachs in Form von Dirks Tochter bekommen, sehr schön! Sie hätte uns auch nicht mit sagenhaft leckeren Möhren-Muffins bestechen müssen :)

    Los ging es mit einem Rundgang durch den im Jugendstil wieder aufgebautem Stadtkern


    (wer hier gerade mit den Giga-Yachten Ålesund besucht, darüber rätselt ganz Ålesund)


    mit vielen Infos zur Geschichte und Geschichten aus dem Leben.

    Da Mittags die Mein Schiff 6 erwartet wurde, verschoben wir den Hausberg Aksla auf die Rückfahrt und machten uns auf, auf den Weg zur Wanderung auf den Signalen.

    Gegen 1:30 waren wir wieder am Schiff, das zwischenzeitlich Gesellschaft bekommen hat

    Nach kurzem überlegen entschieden wir uns gegen die Diamant- und für unsere Balkon-Bar, genossen noch den Ausblick

    der dann auch zum Guten-Morgen-Bild für zuhause wurde. Das war auf jeden Fall besser als das richtige um kurz vor 9:00 Uhr

    Die zwei Tage bis Ålesund verbrachten wir mit unserem üblichen Seetags-Programm, diesmal um tolle Massagen ergänzt.

    Da dem Seebären es im Atlantik-Klassik zu wuselig war, haben wir wieder in der X-Lounge bei schönstem Ausblick gegessen.


    Schade, dass er immer ausgerechnet dann woanders hin geschaut hat, wenn gerade ein Blauwal zu sehen war …. ;)


    Die Einfahrt nach Ålesund wollten wir nicht verpassen und der Wecker wurde wieder für früh gestellt. Vorhänge auf = Nebelwand! Und das Horn tutete! Alle drei Minuten! Vorhänge wieder zu, noch was geschlafen und siehe da, Ålesund pellt sich langsam aus dem Nebel.


    Wir fanden es einfach nur schön!

    Um 9:00 sind wir wieder mit Dirk und unsere Ausflugs-Familie verabredet, also mussten wir uns von dem Anblick losreißen um noch in Ruhe zu frühstücken.