Beiträge von Queentchen

    Raus aus dem Rummel und zurück auf Las Ramblas.




    Hier ist es zwar an einem Montag nicht sehr rummelig, aber trotzdem ungemütlich, weil eine Seite komplett aufgerissen wird. Eigentlich wollten wir noch ein Stück hoch zum Plaça Catalunya, die Presslufthämmer hämmern aber zu sehr im schwesterlichen Kopf und so treten wir den Rückweg über die kleinen Seitengassen an












    Erst ist es an der frische Luft wirklich noch schön



    später fängt es aber leider an zu regnen. Da wir mitten im Freien sitzen und auch keine Plätze unterm Dach frei sind, beschließen die Muttis auf die Kabine zu gehen. Schwesterherz und ich haben aber noch Lust auf einen Drink und versuchen unser Glück in der Hohe Luft und haben tatsächlich Glück :)
    Einen flotten Kellner noch dazu und irgendwann sind wir dann auch bereit fürs Bett.

    Ein Guten-Morgen-Bild erspare ich uns und Euch, der Blick vom Balkon war echt nicht fotogen :(

    Mittlerweile ist nicht nur Muttern weiterhin angeschlagen, sondern auch das Schwesterherz ;( Es klagt über Halsweh und hustet rum. Im Gegensatz zu Muttern bricht es aber mit uns auf in die City. Ein Spaziergang auf Las Ramblas soll es dann doch sein. Also ab in den Shuttle und auf in die Stadt





    Muttertag wirft seine Schatten voraus


    Ein Höhepunkt ist natürlich die Markthalle

    Guten Morgen 3/4 Seetag




    da geht heut doch sicher noch was, so wettertechnisch …


    Aber erstmal lecker Frühstücken, Schwiegermuttern im Spa zur Massage abliefern und mit Schwesterherz zur „nautisch technischen Fragestunde“ mit Kapitän George. Muttern mag den Vormittag nicht im Dunkeln verbringen und ist lieber wieder Platzhalterin. Vielleicht sollte ich ihr mal ein entsprechendes Schild um den Hals hängen :/ Sonst könnte ja noch jemand meinen, sie würde das aus Spaß machen :)


    Aber nun zur Fragestunde



    deren Anfang ich schon mal begrüße :)
    Käpitän George hält den Vortrag mit Unterhaltungswert, interessanter ist aber ja immer der Frage-Teil am Ende. Und wo ich jetzt gerade darüber schreibe, muss ich mir für die nächste Reise mal folgende Frage merken: „Darf man auch ohne Fragen zu haben an der nautisch technischen Fragestunde teilnehmen?“ Die Frage kommt nicht aus dem Nichts. Das war tatsächlich der Grund, warum mein Schwager 2019 nicht mit dorthin gegangen ist. Er hätte keine Fragen vorbereitet, was er dann da solle?

    Aber zurück zu den diesmal gestellten Fragen, die ich mir natürlich nicht alle gemerkt habe. Das der Kapitän nicht über die Höhe der Hafengebühren informiert ist, damit er seine Entscheidungen, ob ein Hafen angelaufen werden kann oder nicht, davon unbeeinflusst treffen kann, fand ich interessant. Auch, dass die MS vollgetankt und mit Volldampf 23 Tage am Stück fahren könnte auch. Die vom Kreuzfahrt-Direktor eingestreute Anekdote, dass nie und never alle Kabinen belegt werden um Ausweichmöglichkeiten zu haben, falls es mal eine Kabine unbewohnbar wird, wird lustig, als er von einem Paar berichtete, dass sich auf einer Reise sooooo zerstritten hat, dass sie fortan in zwei Kabinen weiterreisten. (Puh, was für ein Satz).


    es ist schon Mittag, als wir allesamt wieder zueinander finden. Schwiegermuttern biete ich an, mit ihr die letzte Gelegenheit zum Mittagessen im Fischmarkt zu nutzen. Die beiden anderen haben keinen Appetit, was bei meiner Schwester an und für sich ein Ding der Unmöglichkeit ist.

    Also kommt Schwiegermuttern zu ihrem Backfisch


    und ich gönne mir nach einem ausgezeichnetem, unfotographiertem Garnelen-Tartar noch Sushi




    Das Wetter machte sich auch immer besser




    sagte ich schon, dass ich Seetage einfach liebe?


    Laut Reiseplan sollen wir um 18:00 Uhr in Barcelona einlaufen und ab 19:00 Uhr sollte der Shuttle-Bus starten. Da wir großen Andrang im Klassik erwarten, machen wir uns zeitig auf um unseren Lieblingsplatz zu ergattern und konnten tatsächlich gleich an „unseren“ Tisch. Heute gibt’s das Käsebuffet, von dem ich bereits um 18:02 Uhr das erste Foto mache




    Was mich irritiert ist, dass sich da schon recht viele Menschen von bedienen. Aber noch ist es ja hübsch anzusehen







    Auf dem Weg zurück fallen mir auf manchen Tischen Teller mit Bergen von Käse auf. Woher weiß man VOR dem Essen, wie viel Käse noch passt? Ich bin ratlos. Als unser Kellner dann noch erzählt, dass von genau diesen Tellern das meiste im Müll landet frage ich mich: Leute! Was stimmt mit Euch nicht???? Wenn sich so ein Gebaren durch setzt braucht es niemanden wundern, wenn solche Buffets eingestellt werden!

    Wir verzichten heute auf Anteile vom Käsebuffet, weil wir nach den bestellten Leckereien satt sind und lassen uns noch einen Espresso und einen Veccia Romana schmecken, bevor es an die frische Luft geht.

    Ein paar hab ich noch





    Mir ist rätselhaft, warum es so oft heißt „TC kann nicht Party“. Ich finde, die können das sehr wohl! Natürlich nutzt alles Nix, wenn nur Langeweiler hingehen, die lediglich das Buffet mit der Baggerschaufel durchpflügen und wieder weggehen. Auf unsere Tour war die Stimmung bei beiden großen Partys super und vor 1:30 Uhr auch nicht Schluss, wie wir aus zuverlässiger Quelle erzählt bekommen haben ….

    Warum auch immer hatten wir Glück und da wo wir unterwegs waren, fielen die Menschenmassen gar nicht auf. Lediglich am Hafen drängelte es sich mega, besonders an den Haltestellen der HoHo-Busse und der Bimmelbahn.

    Wir shuttelten in zwei Touren zurück, weil der Busfahrer gelangweilt alle in den Bus winkte, aber der Passagier-Zähler dann feststellte, dass es zu viele sind …. Schwiegermuttern saß gut, also fuhr sie vor und wir kamen mit dem nächsten hinterher.

    Es folgt das übliche Ritual mit Drink, einem Happen zu Spät-Mittag, einem Eis hinterher und mal schauen, was auf der Kabine so passiert ist. Nichts besonderes, kann ich Euch verraten. Bestimmt gab es ein Decken-Tier, aber mehr auch nicht :)


    Dafür gab es heute die White-Night, die nur mich und das auch nur für ein paar Fotos für Euch auf das Pooldeck lockte















    Den Cocktail hab ich im vorbeigehen probiert, weiß aber nicht mehr was es war. Aber das er lecker war weiß ich noch :)

    Weniger lustig ist, das Muttern weiterhin nicht fit ist ;( Nicht so unfit, dass wir uns Sorgen machen müssten, aber auch nicht fit genug, dass sie mit uns los könnte. Wieder lassen wir sie als Platzhalterin in der Aussenalster sitzen und nehmen den schiffseigenen Shuttle in die City. Am kostenfreien Hafen-Shuttle stehen Menschenmassen, die man sich kaum vorstellen kann.

    Versprochen hat sich keine von uns viel von Marseille, unser Spaziergang hat uns jedoch eines besseren belehrt!

    Ich lasse an der Stelle einfach Bilder sprechen














    Der Rest des Tages verläuft für Euch langweilig ;) für uns genau richtig! Zu gucken gibt es aber für Euch und für uns und die Möwe



    noch was, wie das Segelboot vor toller Kulisse


    oder Tender-Ballett

    Einen Sonnenuntergang gibt’s heute nicht, den haben wir im Klassik verpasst.

    Der Abend wird verquasselt anstatt dem Zauberer zuzuschauen, die Sauna-Nacht zu genießen oder der Live-Musik ins der Schau- oder Galerie-Bar zu lauschen. Wir machen uns unsere Unterhaltung halt selber :)


    Als wir aufwachen ist Marseille fast erreicht und wie wir sehen


    werden wir verfolgt!


    Als eine halbe Stunde später das



    passiert bin ich zum Glück schon angezogen :)

    Nach dem Frühstück ist klar, dass es heute verdammt voll ist





    Wir überschlagen nach kurzem googeln, dass um die 20.000 Menschen zusätzlich die Stadt bevölkern werden. Na … das wird ja lustig …..

    Bevor wir auf die andere Straßenseite wechseln, werfen wir noch einen Blick über den Strand zum Schiff



    und schauen, was sich die Schönen und Reichen und die ganz schön Reichen so unter einem Einkaufsbummel vorstellen. Das Kettchen für 43.000 € wird es für uns nicht, dafür bedauern wir die Herrschaften, die mit Knopf im Ohr im schwarzen Anzug in sengender Sonne stehen. Hättet ihr doch mal was anständiges gelernt ….

    Dior hat seine Fassade hübsch gestaltet



    und auch sonst gibt es Hingucker



    Die Fassade des Busbahnhofs muss man einfach bestaunen



    Wir machen uns wieder zurück auf den Weg zum Tender-Pier



    Mutters Entscheidung nicht mit zu kommen war weise. Es brauchte drei Anläufe bevor wir an der Tenderluke anlegen konnten und das aussteigen zwischen zwei Wellen dauerte eine Weile.

    Den Nach-Ausflugsdrink, auch „Tropical-Sbrizz“ genannt,




    hatten wir uns redlich verdient! Die Rezeptur löste bei meinem in Bitburg arbeitenden Patenkind übrigens großes Gelächter aus.

    Die Tender-Länder-Aufrufe sitzen wir bei einem zweiten und dritten Kaffee aus. Nach dem die durch sind, machen wir uns völlig naiv auf den Weg zur Tender-Luke. Muttern traut sich das Tendern heute nicht zu, also sind wir wieder nur drei und sie hält den Tisch frei. Den Aufzug teilen wir uns mit unserem Kreuzfahrtdirektor Sebastian Poosch und halten einen kurzen Plausch mit ihm. Sympathisch und charmant ist er. Als die Türen sich auf Deck 3 öffneten, wird schnell klar, dass 738 andere die selbe Idee hatten wie wir. Och nööööö, so eilig haben wir es dann doch nicht. Also flugs wieder hoch und eine gute Stunde später geht es ratzfatz und wir sitzen im Tenderboot


    Unter Josephine Baker her



    gehts auf direktem Weg in die Stadt


    Und zu meinem Entsetzen muss ich feststellen, dass wir uns sehr wohl auf Cannes vorbereitet haben, aber Cannes sich nicht auf uns vorbereitet hat! Ganz im Gegenteil. Es wird gehämmert, geschraubt, aufgebaut und umgeleitet. Die Vorbereitung auf die bevorstehenden Filmfestspiele sind scheinbar wichtiger …..

    Der rote Teppich am Festspielhaus ist noch in der Reinigung und Schwiegermuttern bekommt ihr erhofftes Red-Carpet-Foto nicht.

    Immerhin sind ein paar Patsche-Händchen-Fotos drin



    und Pompidou



    hält stoisch den ganzen Rummel aus




    Auf dem Pooldeck ist alles für den Tanz in den Mai vorbereitet


    Uns zieht es jedoch wieder in die Außenalster, da ist es gemütlicher.

    Stunden später lockt uns dann auf dem Weg ins Bett doch die unüberhörbare gute Stimmung und wir schauen dem Treiben von oben zu.




    Die Band, insbesondere die Sängerin, haben es wirklich drauf! Der DJ, mit dem sie sich abwechseln, anscheinend auch und so ruft Schwesterherz zu einer Absacker-Runde in der Überschaubar auf. Es wäre doch schade, wenn wir so gar nichts von der Party mitbekämen. Während sie strammen Schrittes Richtung Bar marschiert, schlendere ich mit Muttern und Schwiegermuttern in gemächlichem Tempo hinterher. Muttern nutzt die Gelegenheit und legt einen Boxenstopp ein, ich sehe meine Schwester in der Schlange an der Bar anstehenden und wühle mich zu ihr durch. Muttern kommt bald, aber Schwiegermuttern, obwohl vorher direkt hinter mir, ist weg. Naja, vielleicht auch zur Toilette? Nein, sie taucht nicht wieder auf. Wir sind aber zuversichtlich, dass sie nicht wirklich weg sondern nur nicht bei uns ist. Irgendwann ist der Absacker dann auch getrunken und der Mai ist gekommen. Also können wir auch los und treffen erwartungsgemäß Schwiegermuttern auf der Kabine. Sie hatte uns aus den Augen verloren und irgendwie nicht wieder gefunden. Okay ……. und schnell gute Nacht! Es ist schließlich sehr viel später als gedacht geworden. Aber immerhin ist Morgen, nein eigentlich Heute, nicht nur Feier- sondern auch Seetag. Da können wir es ja ruhiger angehen lassen.

    So ist es dann auch. Das Guten-Morgen-Bild irgendwo vor der italienischen Küste wird erst nach 8:00 gemacht.





    Nur, was macht man wenn man am „Tag der Arbeit“ frei hat? Dafür sorgen, dass andere arbeiten und ihnen dabei nicht langweilig wird. ;)Wir fangen im Mediterran damit an, halten anschließend den Service in der Außenalster auf Trab mit einem Umfangreichen Getränke-Tasting, der Lektor muss für Cannes und Co auch für uns ran, das Tag&Nacht-Team nötigen wir zur Zubereitung von Hamburgern für uns, bevor wir gucken ob das Housekeeping fleißig war um anschließend Küche und Service im Klassik was zu tun zu geben. Derweil schippern wir langsam aber sicher um Korsika herum,

    erfreuen uns am Sonnenuntergang

    bevor es nach einer ruhigen Nacht heißt: Bonjour Cannes


    Aber noch sind wir ja da








    Verrückter Baum aus Metall!


    Und dann heißt es schon fast: Ciao italienischer Boden



    Das Nach-Ausflugs-Bier wartet geduldig bei den Muttis und zischt in der Kehle


    Dazu noch ein kleiner Snack und es ist an der Zeit, die Pausenräume auf zu suchen . Dabei wissen wir da doch noch gar nicht, dass der Abend lang werden wird.

    Ein einlaufendes Fischerboot inklusive vieler aufgeregter Möwen gibt es noch zu sehen



    un irgendwann ist es an der Zeit uns fertig zu machen und zum Abendessen auf zu brechen.


    Wieder sitzen wir bei dem gestern ins Herz geschlossen Service-Team und werden auch heute nicht enttäuscht. Essern sehr lecker, Service 1a!
    Die Service-Chefin die sich mit unserem Service-Chef die Station teilt, hat sich gestern bereits ständig mit der Menükarte Luft zu gewedelt. Heute beobachte ich das wieder …. Hmmm, sooo warm ist es doch im Restaurant grad gar nicht. Frau Queentchen schaltet und mir fällt ein, dass ich doch noch einen Fächer in der Handtasche (in der, die meine 1. Bordkarte verschlungen hat) habe. Kurzerhand und als Zeichen der Solidarität schenke ich ihn ihr :) Ihr glaubt nicht, wie sehr sie sich gefreut hat! Nicht nur, dass er jeden Abend zum Einsatz kam und man hätte meinen können, sie wurde das tun um mir eine Freude zu machen. Nein! Auch beim Crew-Drill stand sie wedelnd mit ihm auf ihrem Posten im Treppenhaus.

    Wir hatten noch mal Freude am Sonnenuntergang auf dem Weg nach Frankreich






    allerdings war der Abend damit noch lange nicht beendet …

    Buongiorno Civitaveccia! Ein wenig Korsika würde Dir auch gut stehen …

    Der Kaffee schmeckt trotzdem und da wir uns den Vortrag zu dir gespart haben, kannst du uns ja noch total überraschen. Wenn auch wieder höchstens drei von uns, da Muttern sich weiterhin nicht für Ausflugsfit befindet. Wirklich doof, aber die Hauptsache ist, dass sie Frühstücksfit ist.

    Wir werden im Mediterran vom gestrigen Team fröhlich und gut gelaunt an einen Fenstertisch gewunken und die Jungs geben mehr als alles. Ab sofort bekommen sie 12 von 10 Punkten und ich werde das Frühstück ab sofort überspringen, weil es täglich perfekt war und wir nicht hätten besser in den Tag starten können. Unsere Wünsche wurden erfüllt bevor wir sie äußern können und ich kann Euch, Wellengucker und uschisiggi , nur empfehlen Euch von Euren Erfahrungen nicht dauerhaft davon fern halten zu lassen.

    Beim traditionellen Außenalster-Kaffee erklärt Schwiegermuttern, dass sie doch eigentlich gestern schon den Ausflug für heute mit erledigt hat und sie auch lieber an Bord bleibt. Okay, dann los, Schwesterherz. Auf, auf italienischen Boden.

    Wir nehmen den Shuttle und, da die Abfahrt bei unserer Ankunft kurz bevor steht, steigen wir gleich in den grünen Hop-on Hop-off Bus, aber ohne Hop-off. Einmal schneller Einblick in die bedeutendste Hafenstadt der mittelitalienischen Region Latium, bitte!

    Dann gucken wir doch gleich mal bei der Catedrale di San Francesco vorbei



    in der, würden wir durch die Tür gehen in diesem Jahr (weil heiliges Jahr) ohne Beichte sämtliche Sünden erlassen werden würden. Aber leider, leider sitzen wir ja im Bus … Also weiter die Straße lang





    und einen Blick auf die Strandpromenade werfen


    Wir werden noch weiter durch die Stadt kutschiert bis hoch zur Terme Taurin, aber irgendwie habe ich keine Fotos mehr gemacht. Von der Terme konnte man von der Straße aus aber eh nix sehen.

    Zurück am Start hoppeln wir off, gehen noch mal los und sehen uns das ganze aus der Nähe an







    Die Biertischgarnitur ist der Renner, oder?




    So hätte ich mir den Blick heute Morgen auch gewünscht




    und den Anblick stelle ich mir Nachts und mit Beleuchtung besonders schön vor. Da sind wir aber schon weg …

    Der Maler, dem wir über die Schulter schauen, weiß scheinbar genau, wie die Straße bald aussieht :)


    wir bummeln weiter Richtung Markthallen


    laufen unter dem Mosaik-Napolen her und dann sind wir auch schon mitten drin



    Schwiegermutter lässt sich zur Verköstigung einer Bohne a la Chips überreden, sie fand die Bihne aber alles andere als köstlich!


    Dem Rat des Lektors „die hiesigen Wurstwaren sind nichts für deutsche Mägen“ folgen ließen wir sie links liegen

    und da wir die Mein Schiff 1 nicht, wie die Piraten in Asterix und Obelix auf Korsika, versenken wollten, blieb auch der Käse

    an Ort und Stelle.


    Die Temperaturen waren mit 20 bis 22 Grad im Schatten an sich angenehm, in der Sonne jedoch sehr heftig. Und weil wir überwiegend in der Sonne liefen, reichte es Schwiegermuttern nach knapp 4 Kilometern auch und wir leisteten Muttern in der Außenalster Gesellschaft, genehmigten uns einen Nach-Ausflugs-Drink, aßen einen Happen und schauten dann in der Kabine mal nach dem Rechten. Da da alles Recht war, konnten wir eine Pause einlegen, weil wir ja eh grad da waren :)

    Zum Abendessen gingen wir wieder ins Atlantik Klassik, schließlich hatten wir ja noch eine Mission … Wurden aber hier bitter enttäuscht: toller, aufmerksamer, flotter und mega netter Service, der keine Wünsche offen ließ!


    Fur das Pärchen, das wir auf der Reise 202s kennengelernt hatten, hab ich ein „ihr fehlt!“ Foto mit unserem gemeinsamen traditionellen Portwein als Aperitif gemacht



    Die beiden fehlten uns auch beim Ausklang in der Außenalster, darüber tröstete uns der Sonnenuntergang hinweg





    Wir nahmen Richtung Civitaveccia die schönere Route durch die Straße von Bonifacio, da das Licht aber schon aus war, war weder von der tollen Küste noch von Sardinien was zu sehen. Schade, aber man kann nicht alles haben.

    Und weil die Nacht so erholsam war, hieß es schon kurz nach 7:00 Uhr :

    Guten Morgen Île de Beauté - Korsika

    Mit schönstem Blick auf Ajaccio




    genossen wir unseren Kaffee


    bevor Ungemach sich ankündigte als Muttern mit spitzem Mündchen verkündete, ihr wäre so flau und sie wüsste gar nicht ob sie frühstücken könnte, geschweige denn mit uns Ajaccio erobern würde.

    Meine Schwester stellt ihr ein Frühstücks-Ultimatum (mitkommen und probieren oder es eben einfach lassen) und sie entscheidet sich fürs mitkommen. Auf dem Weg nach unten entscheiden wir uns trotz der gestrigen Erfahrung wieder fürs Mediterran. Mit Rollator ist das Klassik einfach zu eng und der Ankelmann für keinen von uns eine Option. Parallel rufen wir die Mission „auf der Suche nach der schlechtesten Service-Station“ aus um für eine mögliche weitere Enttäuschung direkt ins Positive kehren zu können.

    Am Eingang wurden wir nett von einem höhergestellten Mitarbeiter begrüßt, der uns zum Tisch leiten möchte. „Gerne, aber bitte nicht dort, da wurden gestern unsere Erwartungen weit untertroffen.“ „Ja, mir wurde von dem chaotischen Service an der Station berichtet und ich habe Teile des Teams ausgewechselt!“ „Gut, wir verzichten trotzdem auf einen weiteren Versuch dort!“ Von unserer Mission berichte ich natürlich nicht. Er platziert uns woanders und binnen kurzer Zeit stand schon alles auf dem Tisch, die Kaffee war heiß und der frisch gepresste Orangensaft kam auch tatsächlich an. Heureka! Das wird den gestrigen Morgen nicht unterbieten. Lediglich die Aufnahme der Eier-Bestellung liess etwas auf sich warten und so wurde diese Station am Ende mit 8,5 von 10 bewertet, die vom Vortag blieb mit einer 2 Minus also in Führung.

    Muttern zog es danach wieder auf die Kabine und erbat sich noch Bedenk- und Medikamenten-Wirk-Zeit. Die gewährten wir selbstverständlich und guckten noch was auf die Stadt



    bis sie entschied, neee das wird heut Nichts. Geht ihr mal und bringt schöne Fotos mit.

    Also gehen wir drei los und geben unser bestes, den Auftrag zu erfüllen.


    Erstmal unser eigens Schiff, weil das ist ja ein Muss



    und dann anderer Leute Schiffchen aus einer andern Perspektive