Was für ein Parkplatz! Riesig, aber leer. Wir haben die Qual der Wahl und entscheiden uns für einen in der Nähe des Eingangs und werfen schon mal einen Blick rüber
Dann schauen wir auf den Platz und die Größe erschlägt einen sowohl aus dieser Richtung
als auch aus der anderen
Mittlerweile ist es richtig heiß und ich stelle mir hier 10.000e Menschen vor. Auf blankem Beton ohne Schatten. Puhhhhh, da muss man sicher sehr gläubig sein um da nicht umzukippen.
Den Omas zu liebe wollen wir eine Kerze anzünden. Ab in die Kerzen-Bude und wir stellen fest, dass die Kirche hier ganz gewitzt agiert, um es mal vorsichtig zu formulieren. Es gibt weiße und braune Kerzen in verschiedenen Größen. Wir nehmen aus der Kiste „kleine Braune“ eine doch recht große für 0,90 €. Zahlen kann man mit Karte, prima! Haha! Aber nur 1 €, 2 € oder 3 €! Geschäftstüchtig! Und bar fummeln wahrscheinlich auch die wenigsten passend 90 Cent aus dem Portmonee. Die Kerzen-Anmach-Station ist wohl als Kostprobe fürs Fegefeuer gedacht. Zwar gibt es Kerzenständer, allerdings sind diese flammenumtost und somit bleibt einem nichts anderes übrig als seine Kerze ebenfalls ins Feuer zu werfen
Die Hitze im Vor-Fegefeuer hat allerdings auch den Nebeneffekt, dass niemand lange dort ausharrt. Auch nicht die, die den ganzen Arm voll mit Kerzen haben. So werden scheinbar lange Warteschlangen verhindert.
Das Höllenfeuer wird abends gelöscht und aus dem nicht verbrannten Wachs werden die braunen Kerzen gemacht. Coole Geschäftsidee!
Ein paar Fotos
später sind vermutlich unsere Omas zufrieden mit uns und da wir langsam doch müde sind, machen wir uns auf den Weg zu unserer ersten Unterkunft vor den Toren Coimbras. Warum das Navi uns jetzt auf dänisch begrüßt, einen anderen Radiosender dudelt und wieder neu mit dem Handy verbunden werden will erschließt sich uns nicht.