Beiträge von einafets

    Sind gerade aus dem Sommerurlaub in Algerien zurück, waren diesmal mehrere Tage der Küste entlang " on Tour" der Kleine hat super mitgemacht...

    Deswegen wagen wir es auch wieder weiter und länger :)

    silvanna : Das ist ja traumhaft ein Urlaub in Algerien. Wie habt ihr das organisiert bzw. habt ihr das über einen Veranstalter gebucht?
    Ich kenne das Land nur von einer Dienstreise und wollte unbedingt mal wieder hin.

    Den dritten Koffer hatten wir Anfang Juni auch auf der Kreuzfahrt nach Norwegen dabei. Wir haben auch die ganzen Wintersachen wie Handschuhe und Schal zum Einsatz gebracht. Von 3 bis 25 Grad war alles dabei. Da braucht man schon einiges, auch wenn man sich auf Zwiebelprinzip spezialisiert.

    Sportsachen, Wanderschuhe und was Schickes für abends muss ja auch noch mit

    Teil 3


    Alesund

    Gestern kam schon die Durchsage, dass wir bereits um 6 Uhr statt um 8 Uhr da sind, weil noch ein anderes Schiff (MSC) im Hafen liegt. Wir sind dann gegen 8 Uhr raus und haben die Stadt auf eigene Faust erkundet.

    Zuerst zum Hausberg Aksla. Über die vielen Stufen sind wir nach oben. Dort war noch nicht so viel los und wir haben viele Fotos von der Aussichtsplattform aus gemacht. Die Plattform kostet wohl sonst auch Geld (3 Euro?). Heute war diese kostenlos.

    Wir waren dann noch etwas oberhalb der Plattform (über einem Bunker) und haben nochmals von dort Fotos gemacht. Als wir gegen 10 Uhr nach unten gelaufen sind, kamen uns sehr viele Menschen entgegen. Da waren wir froh, dass wir frühzeitig oben waren. Wenn mehr als ein Schiff im Hafen liegt, macht sich das doch deutlich bemerkbar.

    Wir sind dann noch durch Stadt geschlendert und vorbei am Fährhafen (Hurtigbatkai Skateflukaia) und dann noch auf die andere Seite "Brunholmen" wo die vielen schönen Jugendstilhäuser sind. Wir sind noch zum Aussichtspunkt Storhaugen. Von hier konnte man auf den Aksla schauen. Dann runter zur großen Kirche (Alesund kirke). Besichtigung von außen und dann zurück zum Schiff.


    4. Seetag

    Heute war wieder Schiff genießen angesagt. In den Pool sind wir auch noch gesprungen, brrr kalt beim rausgehen.

    Leider mussten auch die Koffer wieder gepackt werden.

    Abends waren wir im Surf&Turf essen. Das war ein wirklich gelungener Abschied mit sehr leckeren Essen. Das Restaurant hat uns zu 100 % überzeugt.


    Bremerhaven

    Das Schiff war planmäßig um 5:30 Uhr in Bremerhaven. Wir haben gegen halb sieben gefrühstückt und sind dann vom Schiff runter. Wir waren wohl so früh, dass der Ausgang noch nicht beschildert war^^. Nach etwas suchen sind wir raus gekommen und sind zum Auto. Dies war im P3 gut aufgehoben und wir sind um 7:40 Uhr vom Parkplatz runter.


    FAZIT

    Es war eine traumhaft schöne Reise mit kleinen Makeln

    Preis: Wir hatten letztes gebucht (zweite Umbuchung wg. Corona). Wie in 2022 üblich kam auch unsere Reise ins Sonderangebot. Dort zahlte man teilweise nur die Hälfte. Das ist schon eine heftige Differenz. Für den günstigeren Preis war auf der Reise sicher alles ein top Preis-Leistungsangebot. Als Frühbucher bin ich mich mir schon etwas veräppelt vorgekommen. Aber das haben wir geschluckt.


    Gästestruktur: Wie bei Nordlandfahrt (wohl üblich?) waren viele ältere Menschen an Board. So gut wie keine Kinder/Jugendliche/Babys. Wir mit Mitte dreißig kamen und schon sehr jung vor ;).

    Ich weiß nicht ob es am Sonderpreis lag, aber das Benehmen einiger Gäste war schon grenzwertig. Da wurde das Personal angeschnautzt, sich wegen Umroutung massiv beschwert (mir wurde mein Urlaub versaut), Gaffer bei Sportkursen in der Arena. Das habe ich 2021 und Anfang 2022 noch ganz anders erlebt. Wirklich sehr schade. Dennoch haben wir uns unsere Stimmung nicht kaputt machen lassen.

    Der Kleidungsstil war schon sehr legere. Das kommt uns ganz gelegen. Personen in Hemd haben wir so gut wie nicht gesehen. Da es eher kühl war (max. 15 Grad) ist das auch nicht ausgeartet. Im Sommer möchte ich mir das lieber nicht vorstellen (da befürchte ich mehr nicht so angemessene Kleidung).


    (Noch nicht fertig)

    einafets , wie war denn das Essen ? Habe gerad bei FB in einer Gruppe heftiger Kritik zum Essen gelesen, da wir in 2 Wochen die 8-tägige Norwegen Tour machen wäre ich für eine Rückmeldung dankbar

    Wir haben auch das Gourmet Plus Paket und einen Abend den Grilltisch gebucht,

    Die Kritik kann ich gar nicht nachvollziehen. Wir kochen zu Hause viel selbst und mein Freund auch sehr gut.
    Uns hat im Ankelmannsplatz dass Essen immer sehr gut geschmeckt. Nicht verkocht und immer gute Auswahl. Es wurde immer schnell nachgelegt und die Speisen waren stets warm.
    Im Atlantik waren wir nicht. Auch die Tapas an der Außenalsterbar waren lecker und Gosch hat seine Standardauswahl mit guter Qualität.

    Die Zuzahlrestaurants haben wir zum ersten Mal getestet. Dort fanden wir die Qualität mega gut. Im Hamami und im Surf&Turf war die Bedienung top top. Im La Spezia ok.

    einafets darf ich dich fragen, bei welchem Drive in ihr in Bremerhaven wart und ob man es empfehlen kann?

    schnelltest-bremerhaven.info
    Adresse:
    Bürgermeister-Smidt-Straße 209, (beim Havenhostel Bremerhaven);
    Rickmersstr. 127;
    27568 Bremerhaven

    Aus meiner Sicht zu empfehlen: Kurz und Schmerzlos
    Nach ca 20 Minuten war das Ergebnis online abrufbar. Wenn man dort wartet, bekommt man es auch ausgedruckt. Vorher online anmelden.
    Sehr gute Öffnungszeiten ab 7 Uhr

    Teil 2:


    Narvik

    Für heute hatten wir einen E-Bike Ausflug über das Schiff gebucht. Um 9 Uhr war Treffpunkt. Es gab einige Bike-Neulinge da dauert die Einweisung immer seine Zeit, und einige technische Probleme mussten noch gelöst werden. Es war eher regnerisch, naja wir haben entsprechend unsere Regenjacken und Regenhosen angezogen. Handschuhe waren heute bei 10 Grad sehr von Vorteil. Wir fuhren erst eine kleinen Schlenker zur Kirche von Narvik. Dann ging es raus aus der Stadt Richtung Halogaland-Brücke. Es gab ausreichend Fotostopps. Wir haben den Rombaksfjord umrundet. Es gab noch einen fünfzehnmintütigen Stopp am Strand "Langstrada". Bei schöneren Wetter wäre der Stopp etwas länger gewesen. Dann hieß es auf dem Rückweg gibt es Rentiere zu sehen. Leider hatte unsere Gruppe kein Glück, die vorherige hat sie wohl verschreckt.

    Der Regen hatte zum Glück aufgehört und wir sind Richtung Stadt Narvik zurück gefahren. Dort hatten wir noch ca. 30 Minuten für die Stadt. Viel zu sehen gibt es nicht. Es gibt ein schönes Shoppingcenter. Ein guter Schlechtwetter Tipp, dafür hat die Zeit allerdings nicht gereicht.

    Dann gings zurück zum Schiff.


    Abends hatten wir noch einen Pilates Kurs mit Zuzahlung. Wir waren alleine mit der Trainerin, andere hatten sich nicht angemeldet. War somit wie Privatunterricht :). Die Sportangebote finde ich immer super, hier kann man mal was anderes ausprobieren und schauen, ob das auch was für zu Hause ist. Nach dem Kurs war ich noch in der Sauna. Hier ist wieder alles vor Corona (keine Limitierung oder Anmeldung notwendig). Viel los war während meiner Besuch dort nicht.


    Anschließend habe ich auf der App gesehen, dass unser morgiger Hafen Leknes ausfällt. Es wurde natürlich auch durchgesagt, aber das hatte ich nicht mitbekommen. Grund dafür war das wir getendert hätten. Es war zu viel Wind und eine sichere Anlandung wäre nicht möglich gegeben.

    Sehr schade, auf die Lofoten hatten wir uns besonders gefreut und da fährt die Mein Schiff sonst kaum hin. Aber kann man eben nix machen.

    Viele andere haben sich wohl massiv und sehr unsachlich beschwert. Es wurde mehrfach durchgesagt, dass es keine böse Absicht ist, dass der Hafen ausfällt und die Entscheidung aus Sicherheitsgründen getroffen wurde. Es wurde entschieden, dass wir in Narvik über Nacht bleiben und am nächsten Tag um 17 Uhr losfahren. Es wurde fieberhaft an neuen Ausflügen gebastelt. Viel Auswahl kam nicht (E-Bike und drei verschiedene Bustouren?). Aber für die Kurzfristigkeit und auch sicher, weil am nächsten Tag Pfingstsonntag war, war da wohl das bestmöglichste.

    In der Kapitäns-Fragestunde wurde darauf nochmal eingegangen. Es gab wohl viel Unverständnis bei den Gästen inklusive Aussagen wie "sie haben meinen Urlaub versaut". Es ist doch eine Kreuzfahrt und da sind eben immer Unwägbarkeiten möglich. Wir haben uns damit arrangiert und aus meiner Sicht hat der Käptain und die Crew das beste rausgeholt.

    Im Verlauf der Reise war das Wort Narvik bei vielen ein rotes Tuch ^^ . So ganz nachvollziehen konnte ich es nicht.


    Narvik (statt Leknes)

    Wie schon beschrieben konnte Leknes aus Sicherheitsgründen (Tendern wegen starken Wind nicht möglich) angefahren werden. Somit waren wir noch einen weiteren Tag in Narvik. Es ist nicht die schönste und sehenswerteste Stadt, aber es gibt sicher schlimmere Liegeplätze.

    Am Vorabend habe ich mir schon Gedanken gemacht, was wir am zweiten Tag machen. Die "Stadt" hatten wir gesehen. Das schöne Shoppingcenter war leider geschlossen, da es Sonntag war.

    Es gibt einen schönen Hausberg von Narvik (Narvikfjell). Dort kann man mit der Seilbahn rauffahren. Am Vortag war es sehr bewölkt, da hätte man kaum etwas nach unten gesehen. Daher haben wir uns überlegt, dass wir das machen, wenn es weniger bewölkt ist (der Wetterbericht war nicht ganz klar, sah aber besser aus). Die Seilbahn öffnete um 12 Uhr, und wir mussten um 16:30 Uhr zurück sein. Da wir zur Seilbahn laufen wollten (ca. 3 km bergauf) sind wir gegen kurz vor elf los gelaufen. Der Weg war leider nicht beschildert, mit gogel maps kein Problem. Allerdings etwas geschlängelt durchs Wohngebiet, daher mussten wir uns etwas durchsuchen. Sind dann pünktlich um 12 Uhr an der Seilbahn gewesen. Ticket in der Vorsaison kostet ca. 23 EUR pro Person (hoch und runter). Ab Ende Juni dann rund 31 EUR.

    Es sah unten noch etwas bewölkt aus, aus der Erfahrung des letzten Tages wussten wir aber dass sich das Wetter schnell ändert. So sind wir in den Wolken angekommen und nach ca. 15 Minuten sind die Wolken verschwunden und wir hatten einen wirklich tollen Blick auf Narvik. Es lag noch Schnee auf dem Berg und es war nur 3 Grad. Geschneit hat es auch kurz =O. Gut, dass wir mit Schal, Mütze und Handschuhen ausgestattet waren. Aufgrund des vielen Schnees konnte man nicht weiterwandern (nach unten zur Talstation wäre möglich gewesen). Wir haben uns so eine Stunde dort aufgehalten und mega schöne Fotos gemacht. Dann sind wir wieder runtergefahren und zurück zum Schiff gelaufen.

    Ein Fahrt mit der Seilbahn lohnt sich bei guten Wetter (kein Wolken) sehr und ist gut individuell machbar. Leider gab es dort nirgends Toiletten. Oder ich habe sie nicht gefunden bzw. waren aufgrund der Nebensaison nicht geöffnet. Das sollte man beachten.


    Den Abend haben wir im La Spezia ausklingen lassen. Sehr leckeres Essen und wir hatten ein Platz direkt am Fenster. Da konnte man es sich richtig gut gehen lassen. Die Kellner waren leider nicht so aufmerksam.


    3. Seetag

    Endlich mal wieder ein Seetag. Wenn man so viel unternommen hat, braucht man mal wieder eine Pause. Ausschlafen und kein großes Programm am Tag.

    Wir haben den Tag teilweise auf dem Balkon oder an Deck verbracht. Ganz gemütlich unter der Decke mit einem Buch. Kulinarisch und trinktechnisch ist man bei Mein Schiff immer gut bedient.

    Heute am Abend gab es die Polarkreistaufe, da Narvik über den Polarkreis liegt. Es gab eine kleine Party auf dem Pooldeck mit witzigen Fingerfood z. B. Algenglibber und Glögg. Es war ganz nett gemacht und von Neptun haben wir uns Polarkreiszertifikat erhalten.

    Es gab etwas Seegang. Hat mich jedoch gar nicht gestört. Habe mega gut geschlafen.


    Andalsnes / Molde

    Hier gab es zwei Stopps an einem Tag.

    Morgens sind wir in Andalsnes angekommen. Wir hatten wieder eine E-Bike Tour über das Schiff gebucht. Und was kann ich sagen. Es war die schöneste Tour die wir je gemacht haben. Die Umgebung ist einfach wunderschön (Fjord, schneebedeckte Berge, Weiden, Wald) entlang und kurzer Stop am Kammen Beach (mit traumhafter Kulisse). Wie eine Fototapete. Wir konnten uns gar nicht satt sehen. Es war eine Landschaftsfahrt ohne größere Stopps (nur für Fotos). In der Stadt hatten wir kein Aufenthalt. Das wurde uns am Bikeschalter auch entsprechend kommuniziert. Für uns absolut ok. Wir lagen von 7 bis 12 Uhr. Die Tour ging um 7:45 Uhr los und wir sind gegen kurz nach elf zurück gekommen. Also gut ausgenutzt. Gerne lade ich noch eine Foto hoch.


    Anschließend erfolgt die Weiterfahrt nach Molde.

    Wir haben die Fahrt auf Deck 14 und in der Außenalsterbar genossen. Leider hatten wir nicht rechtzeitig ein Plätzchen gesichert. Das Wetter war traumhaft gut, Sonnenschein pur und über 20 Grad. So sind wir etwas übers Deck gewandert und haben dann doch noch einen schönen Platz in der Sonne gefunden. Um kurz vor drei sind wir in Molde angekommen.

    Nachmittags hatten wir wieder ein E-Bike Ausflug gebucht. Es ging um 15:45 Uhr los. Alle wussten nun wie die Bikes funktionieren und wir kamen schnell los. Heute waren sogar 4 Guides mit unterwegs. Die wollten wohl alle raus :P .

    Die Tour wurde wohl neu aufgelegt und so haben wir uns an der ein oder anderen Stelle etwas verfahren. Bei der kleinen Gruppe von 13 Personen aber kein Problem. Es ging zu erst aus der Stadt raus, entlang des Fjords, dann in die Wohngebiete. Erster Stopp war an der Skisprungschanze Skarbakken. Anschließend ging es zum Hauptziel dem Hausberg Varden. Hier gab es einige hundert Höhenmeter zu überwinden. Gut, dass ich ein Ebike hatte. Von dort oben hatten wir einen traumhaften Ausblick, auch aufs Schiff.

    Dann ging es den Berg wieder hinunter und Richtung einer großen parkähnlichen Anlage mit See (Name weiß ich leider nicht). Dort gab es einen Fotostopp. Nun ging es mit einigen Schlenkern zurück in die Stadt. Dort waren gegen 17 Uhr allerdings schon alle Geschäfte geschlossen. Somit haben wir einen fünfmünitigen Fotostopp gemacht und sind zurück zum Schiff.

    Das Wetter am heutigen Tag war einmalig Ich bin in kurzer Hose und T-shirt gefahren, einfacher der Wahnsinn. Es war für mich der schönste Tag der Reise. Diesen werde ich immer in Erinnerung halten.


    Teil 1

    Anreise nach Bremerhaven:

    Wir sind zwei Tage vorher angereist. Übernachtet haben wir im B&B Hotel. Wir konnten auswählen: Zimmer nach vorne mit Blick auf die Weser oder nach hinten (ruhiger). Wir haben das Zimmer nach vorne gewählt. War ok. Würde dennoch immer empfehlen ein Zimmer nach hinten zu nehmen, da die Straße vorne schon recht laut ist.
    Das Hotel liegt nahe an der Weser, Auswandererhaus, Zoo und auch zur Innenstadt. Einfacher Standard, kleine Zimmer, freundliche Mitarbeiter, sehr sauber.
    Parken konnten wir kostenlos. Der Parkplatz ist relativ klein, daher muss man Glück haben einen Platz zu bekommen.
    Wir haben den Zoo besucht, sind durch die Innenstadt geschlendert. Am zweiten Tag haben wir eine Rundfahrt mit dem Hafenbus gemacht, sehr zu empfehlen.
    Sind außerdem zum Fischereihafen gelaufen. Ein sehr schöner Teil von Bremerhaven. Restaurantempfehlung: Der Kutterfischer (sehr leckerer Fisch, viele Einheimische und gutes Preis- Leistungsverhältnis).
    Auch eine sehr nette Ecke (ich denke insbesondere für jüngere Menschen oder für diejenigen die es etwas alternativ mögen): Bürgermeister-Schmidt-Straße. Es gibt viele Restaurants und Cafes. Sehr viele Einheimische. Wir waren in der Sportsbar "Das Rüssel". Sehr leckere Cocktails und Snacks.
    Bremerhaven ist immer eine Reise wert. Wir waren zum zweiten Mal dort und der nächste Trip kommt bestimmt wieder.

    Einschiffung in Bremerhaven:
    Im Mai 2022 war noch ein tagesaktueller Coronatest notwendig. Hier sind wir um 7:30 Uhr hingefahren (Drive-In). War schnell und unkompliziert. Testergebnis war nach ca. 20 Minuten da.
    Dann hat uns das Navi ein Streich gespielt und wir sind etwas durchs Hafenviertel gefahren und verfahren. Dann haben wir die Richtung gefunden. Kurz nach acht waren wir am P3 vom columbuskaje. Den Parkplatz hatten wir vorab gebucht. Parken war unkompliziert. Koffer abgegeben und dann zu Fuß zum Terminal. Wir waren viel zu früh. Also haben wir noch gewartet bis der Check-Inn freigegeben wurde. Das war pünktlich um 9 Uhr. Mit unserer VIP-Option konnten wir den Suiten Check-In nutzen. Das wäre nicht notwendig gewesen. Es war noch nicht so viel los. Es wurde nur der tagesaktuelle Corona-Test kontrolliert (der Impfnachweis wurde nicht kontrolliert). Wir waren rasch durch die Kontrolle (nur ein Röntgengerät in use =O ). Das war später bestimmt ein Nadelöhr. Dann kamen uns viele abreisende Gäste entgegen und wir warteten einen Moment bis wir an Board konnten. Wir haben dann gegen 9:45 Uhr im Ankelmannsplatz mit Sekt gefrühstückt :love:.

    Anschließend haben wir einen kleinen Schiffsrundgang gemacht (wir kannten die MS 4 schon) und uns ein schönes Plätzchen gesucht und den ersten Cocktail genossen.
    Anschließend sind wir in den Pool. Am Mittag sind wir zur Sicherheitseinweisung (mega schnell).
    Die Kabine war um 15 Uhr bezugsbereit. Es kam immer wieder die Durchsage, dass es dauert und die Kabinen noch vorbereitet müssen (haben sich da viele bei der Rezi beschwert? :/ ).
    Den restlichen Tag haben wir gemütlich verbummelt und den ein oder anderen Cocktail genossen.
    Vorab hatte ich das Gourmet-Paket Plus gebucht und als Präsent meinem Freund geschenkt. Das sollte sich noch als ein wahrer Glücksfall entpuppen. Danke für eure Empfehlung hier im Forum.


    1. Seetag
    Wir haben das Schiff in vollen Zügen genossen. Essen waren wir morgens und abends im Ankelmannsplatz. Es war immer einiges los. Wenn man zu Randzeit ging (abends gegen 20 Uhr) war deutlich weniger los und man fand immer gut einen Platz. Mittags war es oft sehr voll. Irgendwie hat man dennoch einen Platz gefunden. Die Speisen waren immer sehr lecker, mit guter Auswahl. Einen Unterschied von vor Corona oder zu 2021 konnte ich nicht feststellen. Verschiedene Fleischsorten (auch mal Ente oder Hirsch), gute Obstauswahl, Asia Wok war für mich immer sehr lecker.
    Die Schlangen am Kaffeeautomat waren schon sehr lang. Da mir so wieso der Filterkaffee oder Tee besser schmeckt, ging es deutlich schneller.


    Habe am Jumping Fitness teilgenommen. Das war in der Arena und dort fand ich es wirklich schrecklich. Viele Zuschauer haben einen gefilmt oder einfach nur angegafft (gerade ältere Herrschaften). Das war sehr unangenehm. Habe die Personen mehrfach gebeten mit dem Filmen aufzuhören, wurde eher mit Unverständnis reagiert. Der Trainer hat nichts unternommen. Am Ende habe ich vorzeigt aufgehört. Habe mich im Fitnesscenter bei einer anderen Mitarbeiterin beschwert und sie wollte es weitergeben. Bei einem weiteren Kurs mit der Trainerin wurde dann darum gebeten, dass keine Filmaufnahmen gemacht werden.
    Im Verlauf der Reise haben diese Einschätzung auch andere Mitreisende bestätigt, die ich in Sportkursen getroffen habe. Es war wirklich sehr schade, dass sich für mich somit die Teilnahme an Sportkursen in der Arena erledigt hat. Im Kursraum habe ich gerne teilgenommen.


    (Abend)programm:

    Der einzige Wehmutstropfen auf dieser Reise war, dass das Abendprogramm an Qualität der Gastkünster gegenüber vor Corona aber auch 2021 / Anfang 2022 erheblich eingebüßt hat. Das Programm hat uns oft nicht zugesagt. Kein Artistenprogramm, nur eine wirklich gute Sängerin. Die Abende haben wir dann oft am Kicker in der Spielbude ausklingen lassen. Im Theater gab es keine Anmeldepflicht, alles wie vor Corona.

    Leider gab es auch kein Lektor, der über die Reisedestinationen berichtet hat. Das haben wir schmerzlich vermisst. Die Lektorin an Board hat eher über andere Themen (Klimawandel, Arktis etc) berichtet.


    Abends haben wir das Hamami besucht und unseren Gutschein eingelöst. Es war wirklich köstlich. Das Sushi und die Ente haben mir wirklich sehr gut geschmeckt. Der Kellern war sehr aufmerksam und freundlich.



    Bergen

    Die Stadt soll die regenreichste Europas sein. Was soll ich sagen, wir haben riesen Glück und kein Regen. Wir machen uns gleich früh am morgen auf den Weg zum Floyen. Wir kommen an der Bahnstation vorbei, wollen aber zu Fuß auf den Berg. Es ist super wenig los und ein sehr schöner Weg durch den Wald. Kaum ein Mensch weit und breit. Wir schlängeln uns den Berg nach oben. Oben angekommen hat man wirklich eine wunderschöne Aussicht. Wir sind noch zum See sparziert.

    Anschließend sind wir über die deutlich langweiligere Strecke (für AnliegerFahrzeuge) herunter gewandert. Anschließend sind wir noch zum alten Hafen und dann noch ein kleiner Abstecher in die Stadt. Es war eine große Runde mit ca. 18 km. Am Nachmittag waren wir froh wieder am Schiff zu sein und die Füße auszuruhen.


    Geiranger

    Die Einfahrt war um 5:30 Uhr. Kurzer Blick aus dem Fenster: Dicker Nebel und Regen. Ok, noch eine Runde schlafen. Unsere Kajaktour ging erst um 11:25 Uhr los. Nach dem wir ausgeschlafen und gefrühstückt hatten, gings zum Ausflug, den wir über das Schiff gebucht hatten.

    Treffpunkt war direkt am Anlieger, der Guide gut durch ein Paddel erkennbar. Nach einem kurzen Bustransfer (15 Minuten) sind wir bei der Kajakstation angekommen. Dort erfolgt zuerst eine Einkleidung (Schwimmweste + Überzug für die Kajaköffnung) und Einweisung in englischer Sprache. Bei Bedarf hätte der TUI Mitarbeiter übersetzt, was nicht notwendig war. Unser Guide war wirklich sehr witzig (aus Neuseeland eingewandert). Die Tour dauerte ca. 2 Stunden. Wir sind an den sieben Schwesterwasserfällen vorbei gefahren und auf dem Rückweg nochmal relativ nah ans Schiff. Zwischendurch erfolgte immer mal wieder eine Inforunde durch den Guide - sehr unterhaltsam und witzig.

    Nach den zwei Stunden waren wir wirklich platt und es hat dann auch gereicht. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Der Ausflug ist sehr empfehlenswert, den Fjord mal aus einer anderen Perspektive hautnah erleben.
    Anschließend haben wir noch eine kleine Wanderung gemacht. Es ging den Wasserfall hoch entlang Richtung Besucherzentrum. Dort haben wir nur den Shop besucht. Es gibt auch ein Museum (kostenpflichtig). Der Weg am Wasserfall war sehr beeindruckend. Diesen sind wir auch wieder zurück marschiert. Zum Abschluss sind wir durchs Örtchen geschlendert und haben ein paar Souvenirs gekauft. Kaum waren wir gegen 16 Uhr zurück auf dem Schiff hat es stark geregnet, das hatten wir gut getimet.

    Bei der Ausfahrt aus Geiranger wurde bei den sieben Schwestern eine 360 Grad Drehung gemacht. Das war wirklich beeindruckend. Trotz Regen haben wir dies sehr an Deck 14 genossen.



    2. Seetag

    Das viele Sportprogramm in den letzten Tagen und die viele Wanderungen an Land haben einiges an Muskelkater erzeugt. Da haben wir den Tag genutzt um uns auszuruhen und auszuschlafen. Außerdem gab es heute das erstmal leichten Seegang und da war mir etwas flau im Magen. Mit ausreichend Essen ging es dann gleich schon viel besser. :D




    Hatte die Kabine im Mai 2022 auf der Mein Schiff 4 auf einer Norwegen Reise.

    Kann die vorherige Beschreibung bestätigen

    Sehr ruhige Kabine. Auch bei geöffneter Tür.

    Keine Abluft oder andere Rauschgeräusche. Auch vom Flur her sehr ruhig.

    Wen die eingeschränkte Sicht nicht stört, ist dort gut aufgehoben.

    Beide Treppenhäuser gut erreichbar.

    Zum Anreisefenster habe ich TUI angeschrieben und folgende Rückmeldung erhalten:

    Da wir die VIP Option gebucht haben, brauchen wir kein Anreisefenster und dürfen auch den Suiteneingang nutzen.
    Das freut mich sehr, wir möchten so früh wie möglich aufs Schiff und werden am Montag hoffentlich direkt nach dem Test um 08:30 Uhr uns anstellen.

    Die VIP Option hat für unsere Reise nicht so viel gebracht, aber das wussten wir vor einem Jahr noch nicht.