Beiträge von Torbman

    07.11.2019 - Lissabon - TEIL 2

    Von hier aus wollten wir zum Castelo da Sao Jorge, was auf den Hügeln der Alfama liegt. Da es zu Fuß doch eine ganz schöne Strecke (und vor allem: aufwärts) gewesen wäre, wollten wir die Tram 12 E nehmen. Das klappte auch einigermaßen gut, die Tram kam, wir konnten einsteigen und haben auch nen Platz bekommen. Aber dann sollten wir mal wieder warten.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Es ging und ging nicht wirklich vorwärts, die Tram vor uns fuhr immer nur sehr sporadisch und auf Schienen überholt es sich halt schlecht. Das zog sich ganz schön… Dafür ist so eine Fahrt mit der Tram (wenn sie denn fährt) unterhaltsam und wie diese Dinger die Hügel hochjagen, ist echt eine Freude. Irgendwann sind wir dann am Castelo angekommen und haben uns entschieden, den Eintritt zu zahlen und alles auch von innen anzuschauen (10 EUR je Person). Ob es nun den Eintritt wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, aber auf jeden Fall ist es ganz schön, sich alles anzuschauen und auch von hier ist der Ausblick einfach super.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Vom Castelo sind wir dann zu Fuß zunächst noch zum Aussichtspunkt Santa Luzia gegangen (ganz schön viele Aussichten, ich weiß) und dann weiter durch die Alfama zurück zur schon bekannten Metrostation Baixa-Chiado. Der Weg dorthin führt durch verschlungene Gassen, in denen aber auch immer wieder schönes zu entdecken ist.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

      



    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Besonders gefallen haben uns auch zwei Straßenmusiker, die allerdings überhalb der Straße gespielt haben, nämlich auf ihrem Balkon im ersten Stock. Für die erhoffte Gage hin einfach ein Eimer am Seil herunter! Praktisch!

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Nach der oberirdischen Erkundungstour sind wir an der Station Baixa-Chiado in die Metro (blaue Linie) bis zum Marques de Pombal gefahren. Von diesem Platz aus ging es dann über die Avenida de Liberdade in südlicher Richtung zu Fuß zurück. Die Avenida ist ein wenig wie der Neue Wall in Hamburg – keine Luxusmarke darf dort fehlen.

    Kurz vorm Hard Rock Cafe liegt auf der linken Straßenseite der Ascensor do Lavra, eine Standseilbahn. Der Fahrpreis wäre auch im 24-Std.-Ticket enthalten gewesen, aber wir haben lieber am Fuß des Ascensors eine Pause in der dort liegenden Champanharia (Champanharia do Largo) eingelegt und etwas Prickelwasser gekostet.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Nach einem kurzen Abstecher zum Hard Rock Cafe kamen wir dann zum Praca dos Restauradores, wo man viel Auswahl zum Essen und Trinken findet.

    Da ich mich selbst ab und an als Hobbybrauer versuche, steht bei unseren Urlauben auch immer mal ein Stopp bei einer Craft-Beer-Bar auf der To-Do-Liste. Hier hatten wir uns „The Beer Station“ ausgesucht und wir wurden nicht enttäuscht.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Um den leichten Hunger zu beruhigen, haben wir dann noch die grüne Metrolinie bis zum Cais do Sodre genommen und sind zum Mercado da Ribeira gegangen. Hier befindet sich der Time Out Market, eine Markthalle, in der ganz viele Köstlichkeiten (was das Herz und der Magen begehrt: Fleisch, Fisch, Suppen, Tapas, Süßes, Getränke und sogar Souveniers) angeboten werden. Eine sehr leckere Tapasplatte hatten wir uns hier verdient.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

      

    Von der Markthalle sind wir dann zu Fuß zurück zum Schiff gegangen, um uns ein wenig auszuruhen und uns für den Abend vorzubereiten. Auf der Kabine wartete ein vielarmiger Freund auf uns.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Eigentlich war tagsüber noch der Plan, sich abends im Barrio Alto ein Fado-Restaurant oder ein schönes Tapas-Restaurant auszusuchen, doch da wir schon über den Tag ein wenig gegessen hatten und auch noch gaaanz kurz bei der Wok-Station im Ankelmanns-Restaurant halten mussten (inkl. gaaanz kleiner Nachspeise), wurde das zusätzliche Essen gestrichen.

    Aber Lissabon im Dunklen wollten wir uns nicht entgehen lassen, so dass wir wieder von Bord gegangen sind, um im Barrio Alto noch ein Glas Wein zu trinken.

    Beim Betreten der Gangway bemerkten wir dann etwas völlig urlaubsuntypisches: Regen.

    Mist, da hatten wir nach dem schönen Tag keinen Gedanken dran verschwendet. Es war jetzt auch nicht zu schlimm, aber hat ein wenig den Spaß gedämpft.

    Wir sind natürlich trotzdem losgezogen und haben den bekannten Weg einschlagen: zur Metrostation Baixa-Chiado, wieder über die Rolltreppen nach oben und dann vom Ausgang einfach ein paar Straßen in nördlicher Richtung. Zwischen der Rua do Norte und der Rua de Rosa findet man eine Vielzahl von Restaurants und Bars. Viele eher klein und fein anstatt Massenabfertigung.

    Hier setzten wir uns an ein gemütlich aussehendes Plätzchen und genossen ein Glas Wein beim Blick auf das Barrio Alto. Danach spazierten wir noch ein wenig durch den Regen und wunderten uns, wie oft wir angesprochen wurden, ob wir nicht doch Interesse an dem einen oder anderen Rausch hätten. Conny hat kurz überlegt, sich zum Zivilfahnder umschulen zu lassen, aber die Idee haben wir dann nicht weiter verfolgt.

    Stattdessen gab es noch ein Craft-Beer in einer kleinen Kneipe, in der wir aber die einzigen Gäste waren und der Barkeeper mehr an seinem Smartphone als an Gästen interessiert war. Nun ja.

    Mit der Metro fuhren wir dann zurück bis zur Station Terreiro do Paco und von dort war es nur noch ein kurzer Fußmarsch bis zum Schiff und zur Kabine, wo wir dann auch recht erschöpft ins Bett fielen. So viele Eindrücke wollten erstmal verarbeitet werden.

    Auf geht´s nach Lissabon!

    Ich hoffe, meine Fotos entsprechen noch den Forensregeln, in der Stadt war es nicht immer leicht, Fotos ohne Menschen hinzubekommen.

    Da der Text wohl etwas länger wird, splitte ich mal auf:

    07.11.2019 – Lissabon - TEIL 1

    Auf die Stadt Lissabon hatten wir uns im Vorfeld besonders gefreut. Wir waren noch nie hier, hatten aber schon viel Gutes gehört und schöne Bilder gesehen.

    Toll fanden wir auch, dass die Liegezeit hier über Nacht ging und wir erst am Folgetag um 14 Uhr wieder ablegen würden. Das ergab dann auch noch die Chance auf „Lissabon by night“, aber dazu komm ich später.

    Wir hatten uns – wieder aufgrund der sehr guten Tipps hier im Forum, ganz besonderen Dank an @nkaputnik – vorher schon einen Schlachtplan zurechtgelegt, was wir alles sehen wollen.

    Es war klar, dass nicht alles an 1,5 Tagen erkundet werden kann, aber wir wollten doch einen umfassenden Eindruck bekommen. Die Füße sollten qualmen!

    Wir sollten um 9 Uhr anlegen, aber da schon die Einfahrt nach Lissabon einfach spektakulär ist, war das Pooldeck auch schon um 7 Uhr gut besucht. Zum Glück wurde uns auf dem Weg nach Lissabon eine Stunde geschenkt (Zeitumstellung). Als Programmpunkt war angekündigt, dass es heißen Kakao gibt und der landeskundliche Lektor die Einfahrt begleitet und etwas zu den markanten Punkten erzählt.

    Erstes Highlight des Tages war aber ganz klar der hübsche Sonnenaufgang, der zusammen mit dem Wolkenspiel schöne Fotos auf die Festplatte zauberte.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

     

       

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Gegen 8:00 / 8:15 Uhr kamen dann die ersten Sehenswürdigkeiten dichter an einem vorbei: Der Torre de Belem, das Entdeckerdenkmal und dann die Brücke des 25. April mit der Christusstatue auf der gegenüberliegenden Seite und dazu gab´s einen blauen (aber bewölkten) Himmel – super. Das alles wurde erklärt und kommentiert vom Lektor, der sich die Einfahrt von der Brücke aus anschauen durfte.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ziemlich pünktlich lagen wir dann um 9 Uhr am Anleger – vor uns wieder die „Brilliance“ – und standen in den Startlöchern zur Stadterkundung. Buchstäblich. Wir waren Nummer 2 + 3 vor der Auslasskontrolle, die aber nicht freigegeben war. Die Gangway des Hafenterminals konnte offenbar nicht so richtig an unser Schiff angebracht werden. Also haben wir – Ihr erinnert Euch ? – gewartet !

    Als dann irgendwann der Übergang hergestellt war, wurde leider immer noch keine Freigabe erteilt, denn die portugiesischen Behörden hatten unser Schiff noch nicht freigegeben. Zwei oder drei Offizielle sah man dann mit quälender Langsamkeit und Ruhe auf das Schiff zukommen, aber wir warteten weiter. 45 Minuten lang. Dann durften wir endlich in die Stadt !

    Da wir am Liegeplatz „Santa Apolonia“ festgemacht hatten, ging es zunächst zu Fuß in südwestlicher Richtung zum Praca do Comercio, ein hübscher öffentlicher Platz mit einem großen Triumphbogen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Auf den Triumphbogen kommt man hinauf, in dem man vom Platz durch den Bogen auf die Rua Augusta geht, direkt am ersten Gebäude nach rechts geht und dem Schild zur Aussichtsplattform folgt. Der Eintritt kostete 3,00 EUR pro Person und man fährt mit dem Fahrstuhl nach oben und schlängelt sich dann noch ein enges Treppenhaus zur Plattform.

    Von hier bietet sich ein schöner Blick über den Praca do Comercio, die Einkaufsstraße, die Brücke und das Wasser – einfach soweit der Blick reicht über die Baixa / die Altstadt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Danach sind wir die Rua Augusta nördlich in Richtung Rossio und Praca da Figueira hochgelaufen – und wurden prompt durch diese unfassbar leckere Süßigkeit gestoppt:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Pasteis de Nata, ein Muss in Lissabon (und auch kaum zu verpassen, es gibt sie fast überall). Zusammen mit nem Kaffee oder einem frisch gepressten Orangensaft, einfach lecker.

    Am Ende der Straße kommt man zum Platz „Rossio“, auch ganz hübsch anzusehen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Hier und am Praca da Figueira lohnt auch immer mal ein Blick in die Seitenstraßen, man entdeckt immer wieder schöne alte Gebäude und hübsche Ecken.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Eines der Sehenswürdigkeiten in dieser Gegend ist der Aufzug (Elevador de Santa Justa), der den unteren Stadtbereich mit dem oberen verbindet.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

      

    Da am Aufzug auch gerne mal lange Schlagen warten, hatten wir uns einen anderen Weg ausgeguckt: etwas südlicher liegt die Metro-Station Baixa-Chiado. Hier sind wir hereingegangen und haben uns am Schalter ein 24-Std-Metro-Ticket gekauft. Das Ticket kostet 6,40 EUR pro Person und muss auf eine „Grundkarte“ (7-Colinas-Card) gebucht werden, die nochmal 0,50 EUR kostet. Dafür hat man dann für 6,90 EUR ein Tagesticket, mit dem man die Metro, alle Busse, alle Straßenbahnen/Trams (auch die berühmte 28E) und auch die Aufzüge nutzen kann. Das Ticket ist von der ersten Nutzung an 24 Std. gültig. Unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis meiner Meinung nach.

    Aus der Station sind wir dann über die Rolltreppen nach oben zum Ausgang Chiado gefahren. Hier kommt man am Praca Luis de Camoes heraus (und befindet sich im bzw. nah am Barrio Alto) und kann zu Fuß zum oberen Bereich des Elevador de Santa Justa laufen (Richtung Klosterruine Convento do Carmo). Google Maps hat uns im Zweifel immer geholfen!

    Am Aufzug befindet sich auch eine tolle Aussichtsplattform, für die ein Eintritt von 1,50 EUR pro Person fällig wird. Das Geld lohnt sich auf jeden Fall, man bekommt dafür einen super Ausblick über die Stadt (okay, über diesen Bereich der Stadt) und das Häusermeer.

    Nachdem wir alles weggeguckt hatten, haben wir den Aufzug nach unten genommen und sind von dort aus zum Praca da Figueira gegangen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Sofern jemand ein Alternativprogramm zur Altstadt von Cadiz sucht, kann die-/derjenige auch einen kleinen Ausflug nach El Puerto de Santa Maria unternehmen, um dort die Bodega Osborne zu besichtigen.

    Osborne ist eine bekannte Marke für Sherry und Brandy (z.B. Carlos 1 oder Veterano) und die Firma findet man an verschieden Stätten in Spanien, unter anderem auch in der Nähe von Cadiz.

    Um von Cadiz nach El Puerto de Santa Maria zu gelangen, bietet sich die Fahrt mit dem Katamaran vom Hafen von Cadiz aus an.

    Es handelt sich bei der Überfahrt um einen Linienverkehr (Linie B-042) und die Fahrt kostet pro Person 2,75 EUR (einfach, also 5,50 EUR pro Person für Hin- und Rückweg), Stand November 2019. Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten und man kann auf dem Katamaran entweder oben an der frischen Luft oder unten geschützt sitzen.

    Die Tickets bekommt man direkt am Hafen in Cadiz / am Hafen in El Puerto de Santa Maria am Schalter.

    Abfahrten von Cadiz, z.B. 8:20 / 8:55 / 9:30 / 10:10 / 11:10 Uhr

    Rückfahrten nach Cadiz, z.B. 12:30 / 13:40 / 14:40 Uhr

    Hierfür sollte man aber sicherheitshalber die aktuellen Zeiten checken, z.B. mit einer Suchmaschine und den Begriffen "Bahia de Cadiz B-042".

    In der Bodega Osborne kann man eine Führung in deutscher Sprache buchen. Wir haben hierfür eine e-Mail an die Bodega geschickt (war in deutscher Sprache kein Problem) und sehr schnell eine Antwort erhalten. Die Bodega teilt einem dann mit, ob an den Tag eine deutsche Führung (und falls ja, wann) stattfindet.

    Die Führung, die wir gebucht haben, dauerte ca. 1,5 Stunden und beinhaltete eine Führung durch den Lagerkeller mit vielen Fässern, durch eine Ausstellung zur Firmengeschichte mit vielen Exponaten und in den Tasting-Raum, wo es noch vier verschiedene Sherrys zum Probieren gab mit Knabberkram. Während der Führung wird der Herstellungsprozess von Sherry und Brandy ausführlich beschrieben.

    Für diese Tour haben wir 15 EUR Eintritt je Person gezahlt (Stand November 2019).

    In El Puerto de Santa Maria kann man sich ansonsten noch ein wenig durch die Straßen treiben lassen, das Castilo de San Marcos anschauen, sich an den schönen Zitronen-, Orangen-, Limetten- und Granatapfelbäumen erfreuen, die Stierkampfarena besichtigen oder einfach in einem Café/Bistro einen Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen (wir waren z.B. im "La Chica YeYé" direkt am Castilo und fanden es dort sehr nett.

    Zur Einstimmung noch ein paar Bilder:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Bei Fragen - einfach fragen !

    Viele Grüße,

    Torben

    06.11.2019 – Cadiz

    Das frühe Horchen an der Matratze war genau richtig – so konnten wir fit und entspannt das Einlaufen in Cadiz vom Deck aus beobachten. Zunächst war es noch dunkel, aber der Sonnenaufgang gab den Startschuss für einen schönen, sonnigen Tag.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Gefrühstückt wurde heute im Ankelmannsplatz und wir wurden nicht enttäuscht. Tolle Auswahl und auch das vielbeschworene Artisanbrot lag bereit. Da wir recht früh dran waren, war es auch nicht überfüllt oder wuselig.

    Unser Liegeplatz war diesmal nicht so exklusiv wie bei unserem ersten Cadiz-Besuch vor zwei Jahren. Wir mussten uns hinter der „Brilliance of the Seas“ anstellen und nen Fußweg von ca. 10-15 Minuten bis zum Übergang zur Altstadt zurücklegen.

    Für unseren heutigen Stopp wollten wir einen Tipp aus dem Forum nachmachen:

    Besichtigung der Bodega Osborne in El Puerto de Santa Maria

    Hierfür hatten wir im Vorwege die Fahrzeiten des Katamarans, der vom Hafen in Cadiz direkt in 30 Minuten zum Hafen von El Puerto de Santa Maria fährt, herausgesucht. Es handelt sich um einen Linienverkehr (Linie B-042) und wir haben pro Fahrt und Person jeweils 2,75 EUR bezahlt. Die Karten bekommt man direkt am Schalter am Hafen. Der Katamaran fährt von der Ecke des Hafenbeckens aus ab und legt dort auch wieder an. Netterweise fuhren wir auch noch direkt am „Mutterschiff“ vorbei.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Vielleicht kennt man die Firma oder Bodega Osborne nicht direkt, aber vermutlich kennt jeder Spanien-Besucher die großen Stier-Aufsteller im Land. Ich hatte die Stiere bis vor kurzem noch für Aufsteller des Tourismus-Amtes o. ä. gehalten, aber tatsächlich handelt es sich um Werbeaufsteller der Firma Osborne.

    Die Firma ist bekannt für ihren Sherry und Brandy (Veterano oder Carlos I). Man kann eine Besichtigung und Führung in deutscher Sprache direkt bei der Bodega buchen (per E-Mail anfragen, ging auf deutsch). Und wir hatten Glück, dass für unseren Besuchstag auch eine Führung angeboten wurde. Es war zwar nicht ganz günstig (15 EUR pro Nase), aber dafür sehr informativ und es gibt am Ende auch eine Sherry-Probe.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Da unsere Führung erst um 12 Uhr mittags anfing, haben wir vorher noch zu Fuß El Puerto de Santa Maria erkundet. So wahnsinnig viel ist da jetzt nicht zu entdecken, aber ein Besuch des Castilo de San Marcos (von außen) lohnt schon. Direkt am Castilo stehen auch Bäume mit Zitronen, Orangen und auch Granatäpfeln. Sieht man ja auch nicht alle Tage.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Neben dem Castilo ist noch ein nettes Café, bei dem wir günstig leckeren frisch gepressten Saft und Milchkaffee getrunken haben („La Chica YeYé“). So haben wir die Wartezeit gut überbrückt.

    Zur Bodega Osborne ist es nicht weit und dort fand dann pünktlich die Führung statt. Man wird hierbei durch verschiedene Stationen geführt (Lager der Fässer, Halle zur Firmengeschichte und Tasting-Raum) und die Sherry-Herstellung wird ausführlich erklärt. Auch zur Firmengeschichte erfährt man eine Menge. Die Führung dauerte ca. 1,5 Stunden und dann gab es noch vier verschiedene Flaschen Sherry, die probiert werden konnten, sowie etwas Knabberzeug.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Man könnte diese Führung auch noch ausführlicher und mit Tapasbegleitung buchen, aber das ist sowohl geld- als auch zeitintensiver.

    Uns hat es gut gefallen und wer Cadiz bereits kennt, findet hier vielleicht eine schöne Alternative.

    Um viertel vor zwei haben wir dann wieder den Katamaran zurück nach Cadiz genommen und wurden ordentlich durchgeschaukelt – und auch etwas nass an Deck von der Gischt.

    In Cadiz hatten wir nicht mehr viel Zeit, da wir schon recht früh (17 Uhr) wieder abgelegt haben. Die Zeit haben wir uns in Cadiz noch bei der Markthalle vertrieben, wo im offenen Bereich noch reges Treiben herrschte. Etwas frisch aufgeschnittener Schinken passt doch immer, dazu ein kaltes Bier oder ein Glas Wein… Urlaub !

    Wir liefen noch einmal zum Strand La Caletta, Conny tauchte kurz die Füße ins Wasser und dann trotteten wir gemütlich zurück zum Schiff !

    Das Ablegen haben wir dann auf dem Pooldeck mitverfolgt, uns von Cadiz verabschiedet und noch einen netten Sonnenuntergang erlebt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Der Abend verlief dann recht unspektakulär – wir haben geduscht und uns fertig gemacht und waren dann im italienischen Bistro La Vela essen. Leckere Vorspeise, leckere Nudelgerichte, leckeres Glas Wein. Auch an diesem Abend blieben wir artig und der Alkoholpegel sehr niedrig. Am nächsten Tag sollte schließlich Lissabon auf uns warten, auf das wir uns sehr gefreut haben!

    Na, das motiviert doch direkt zum Weitermachen !


    05.11.2019 – SEETAG

    Nach der schon erwähnten Morgen-Konversation mussten wir erstmal in die Selbstinventur einsteigen. Okay, der Kopf und der Bauch spielen größtenteils mit, der Kater hält sich in Grenzen. Gut, dass Tiere nicht an Bord gehören!

    Eine kalte Dusche war aber doch nötig!

    Und da frische Luft ja auch gut tut, wurde der kurze Weg aufs Pooldeck in Angriff genommen und das zwar noch frische aber schon schöne Wetter und die Ruhe an Deck genossen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Für das (noch verhaltene) Frühstück sind wir ins untere Atlantik gegangen, also zum Deck 5, wo das Frühstück als Buffet angeboten wird. Dennoch hat man den Am-Tisch-Service für beispielsweise Milchkaffe oder Omelette.

    Wir setzten uns zu zwei Damen an einen 4er-Tisch und nahmen die Frühstücksauswahl in Augenschein. TUI hatte für den ersten Seetag das beliebte Lachsfrühstück ausgerufen und dementsprechend gut war auch das Restaurant besucht. Da wurde ordentlich Fisch zerkleinert und weggemuffelt. Lecker.

    Als ich den Butterautomaten dann entdeckt hatte, war ich sicher, alles im Leben gesehen zu haben. Aber natürlich ein guter Ansatz, um viel Verpackungsmüll einzusparen. Auch die Trinkhalme und Umrührstäbchen an den Bars fand ich gut – wieder Plastik eingespart.

    Interessant fanden wir auch unsere beiden Tischdamen (Mutter und Tochter), die bei nicht gerade kleinen Portionen schon das Mittagessen in ca. 2,5 Stunden akribisch durchplanten. Nun, leben und leben lassen!

    Nach dem Frühstück schnappte wir uns unsere Bücher und suchten nach zwei Liegen auf dem Pooldeck, die auch recht problemlos zu finden waren. Insgesamt hatten wir auf der gesamten Tour kein Problem, Plätze für uns zu finden. Hier gönnten wir uns erstmal Urlaubserholung und lasen, dösten und schlummerten bei etwas Seegang so dahin. Zwischendurch gab´s immer mal ein Wasser und Ginger Ale, man muss ja auf den Flüssigkeitshaushalt achten.

    Kurzer Einschub zum Seegang:

    Conny ist hierfür völlig unempfindlich und hat auch dann noch Spaß, wenn schon die Hälfte der Crew ausfällt. Ich bin da eher nicht so sattelfest. Leichter Seegang ist kein Problem, wenn es übler schaukelt, wird aber schon zu Hilfsmitteln gegriffen.

    Ich hatte mir für die Tour diese Armbänder (Sea-Band ähnlich) bestellt und sicherheitshalber noch Reisetabletten mit. Und da Ingwer ja immer gut wirken soll, war auch ein Paket von dieser kandierten Köstlichkeit mit dabei.

    Ist vielleicht auch viel Kopfsache, aber mir haben insgesamt die Bänder und Ingwer nen guten Dienst erwiesen. Einmal abends hab ich sicherheitshalber eine Tablette genommen und alles blieb gut.

    Nach einer Weile des Ausruhens klopften dann bei uns unsere guten Vorsätze an und erinnerten uns, dass wir ja alle Wege an Bord ohne Aufzug über die Treppenhäuser gehen wollten (Check, haben wir gemacht) und an den Seetagen auch Sport machen wollten.

    Also wurden die müden Knochen aktiviert und ne halbe Stunde auf dem Crosstrainer bzw. Laufband geschuftet.

    Ich weiß, 30 Minuten, da lächeln jetzt einige nur milde, aber die Kombination aus leichtem Schaukeln, körperlichen Anstrengung und zuletzt auch des Vorabends ließen die Zeit schon wie ne Ewigkeit vorkommen. Und überhaupt: besser als nix.

    Zur Belohnung stand dann auch schon die Sauna an. Das war doch schon viel besser. Dieser Blick auf das vorbeiziehende Meer in der Hitze ist einfach fantastisch. Auch der Aufguss war nicht von schlechten Eltern (sondern von Ronny).

    Wir mögen auch den „Ruhebereich“, der dann vorne am Bug liegt. Auf so einer gemütlichen Liege oder Insel die frische Luft um die Nase geweht zu bekommen und gleichzeitig mit Sonnenstrahlen zugedeckt zu werden – das fühlt sich schon seeehr nach Urlaub an.

    Nach einem Getränk an der Überschaubar im Bademantel ging es dann auf die Kabine, um mal wieder in Klamotten zu schlüpfen.

    Dann haben wir noch einen kleinen Schiffsrundgang absolviert und versucht, Veränderungen am Schiff im Gegensatz zu unserer Tour im November 2017 (damals noch als „alte 2“) auszumachen. Wir mochten das Schiff damals und auch heute immer noch gerne!

    Gegessen wurde abends im Atlantik, das je bekanntlich jeweils 5 Gänge aus unterschiedlichen Themengebieten anbietet (z.B. Ganz schön gesund, Beliebte Klassiker und auch eine Johann-Lafer-Auswahl).

    Mit genauen Angaben oder Fotos kann ich hier nicht dienen, aber wir saßen zu 6t am Tisch, es war eine gemütliche Runde und das Essen war lecker.

    Durch die große Runde zog sich das Essen aber auch über eine lange Zeit, so dass wir im Theater, wo abends die Vorstellungsrunde der Offiziere (oder der Verantwortlichen oder hohen Tiere oder so) stattfinden sollte, nur noch auf besetzte Plätze und eine volle Bude blicken konnten.

    Okay, dann also Stehempfang, auch nicht schlimm. Die Vorstellung war ganz kurzweilig und wir zockelten danach auch wieder weiter.

    Zuletzt gab es dann noch einen Absacker an einer Bar und diesmal vernünftig früh ins Bett ! Cadiz wartet auf uns !

    Ihr seid der Kracher !

    Genau das war´s ! Hab jetzt aus einem anderen Bericht das Bild angeklickt, hab dort zugestimmt und nun ist auch was in meiner Whitelist vorhanden.

    Und ich hab meinen Bericht von gestern nun um ein Foto ergänzt und es wird mir auch direkt angezeigt !

    Ganz herzlichen Dank an Euch ! So macht das hier eine Menge Spaß !

    Schönen Abend zusammen,

    Torben

    Ganz lieben Dank, @Isuledda99 ,

    genau das hatte ich ausprobiert, aber leider fehlt bei mir unter "Datenschutz" jegliche Auswahlmöglichkeit. Ich habe da nur den Eintrag: "Es wurden keine Einträge gefunden".

    Ist das vielleicht wie mit der Büroklammer für Anhänge - einfach nicht bei jedem vorhanden ?

    Weder mit iPad, iPhone noch mit dem Macbook ist eine Auswahl möglich. :(

    Vielleicht bin ich ein hoffnungsloser Fall... oder ein Administrator guckt doch mal bei mir nach ?


    Danke nochmals!

    Hi @Isuledda99 ,

    Danke, dass Du mir helfen möchtest.

    Ich fühl mich gerade so wie meine Mutter, als sie das erste Mal ein Smartphone in der Hand hielt !

    Eigentlich bin ich ganz technik-affin, aber:

    Magst Du mir wie einem Dreijährigen erklären, wie man die Einstellungen ändert ? Bei mir steht da nur "Es wurden keine Einträge gefunden" und ich weiß nicht, wie man da etwas einfügt oder picr als berechtigt einträgt.

    Sorry für meine Dösigkeit...

    Liebe Tuffi65 ,

    ein großes Lob für Deinen Reisebericht. Toll geschrieben und tolle Fotos !

    Darf ich kurz fragen, wie Du Deine Fotos einstellst ? Lädst Du sie über einen Upload-Anbieter (picr oder so) hoch oder fügst Du sie direkt ein. Ich frage daher nach, weil ich Deine Fotos direkt sehen kann, während ich bei anderen Berichten oft nur einen Link angezeigt bekomme.

    Weiter so, macht viel Spaß, Deinen Bericht zu lesen.

    Liebe Leute,

    vielen Dank für Eure Worte und auch für Eure Hilfestellung.

    Liebe Regina , Danke auch für Deinen Screenshot und Deine Hilfe.

    Leider fehlt mir der Büroklammer-Teil, so dass mir wohl in der Tat nur ein Upload übrig bleibt. Ob mobile oder Desktopversion, ob Tablet oder Laptop, leider bleibt mir nur diese Möglichkeit.

    Ich finde halt selbst in vielen Berichten beim picr-Bild nur einen Link, anstatt tatsächlich ein Foto zu sehen. Und das schmälert immer meine persönliches Lesefreude. Daher hatte ich gehofft, direkt Bilder einstellen zu können.

    Vielleicht muss ich auch nur noch etwas mehr Übung bekommen oder meine Einstellungen mal durchchecken.

    Ich werde es jetzt mal mit picr probieren und dann schaun wir weiter !

    Danke Euch allen, bald gehts weiter !

    Schöne Sonntagsgrüße,

    Torben

    Hallo zusammen !

    Mein erster Reisebericht und schon müssen die Admins eingreifen... sorry für etwaige Kontroversen! Ich wollte meine Eindrücke nur in launige Beschreibungen einwickeln...

    Vielen Dank schon für Euer Lob und Eure Rückmeldungen, das spornt doch zum Weiterschreiben an.

    Dafür brauch ich aber noch Nachhilfe:

    Ich würde natürlich auch gerne Fotos in den Bericht einbinden. Das hat auch in meiner Anzeige vorhin geklappt (Fotodatei auf der Festplatte kopiert, in Bericht eingefügt), aber dann in der tatsächlich veröffentlichen Antwort war kein Foto mehr zu erkennen.

    Ich würde gerne ohne picr oder ähnlichen Umwegen arbeiten, einfach Fotos in den Bericht einbetten.

    Über das Icon für "Bild" (also der Berg im Rahmen) wird eine Quelle oder Verlinkung gefordert, die ich nicht habe. Über "copy + paste" (s.o.) scheint es auch nicht zu funktionieren.

    Ich habe in anderen Berichten gelesen, dass "Dateianhänge" möglich sind, aber hierfür finde ich einfach keine Anzeige. Unter meiner Antwort habe ich nur "Smileys", "Einstellungen" (hier nur Abo möglich) und "Umfrage".

    Über die Suchfunktion finde ich da zwar viele Hinweise, aber leider keine Lösung. Oder geht es nicht mehr ohne picr ?

    Wer kann mir hier mal "Licht ans Fahrrad" machen ?

    Ohne Fotos ist so ein Bericht so... unlebendig.

    Vielen Dank im Voraus !

    Liebe Grüße,

    Torben

    Nachdem sehnsüchtig der Urlaubscountdown heruntergestarrt wurde, rückte dann auch die beliebteste Prä-Urlaubs-Phase heran:

    strategisches Klamottensuchen, Ladekabel zurechtlegen und Kofferpacken. Diesmal spielte auch die Kofferwaage eine nicht unwichtige Rolle, da TUI uns auf dem Hinflug 23 kg Freigepäck gestattete, aber für den Rückflug gehässigerweise nur 20 kg zuließ. Na toll.

    Okay, für 10 Tage sollte man gerade noch so mit 20 kg klarkommen, aber schwere Urlaubsmitbringsel waren schon mal bedenklich. Muss halt wieder das Handgepäck herhalten und der Rucksack ordentlich ausgebeult werden.

    Letzte Dienste (Mülltonnen, Blumen, Briefkasten) wurden an die Familie und Nachbarn vergeben und dann konnten wir endlich starten !

    04.11.2019 – Palma de Mallorca

    Am 04.11. ging es mit der Bahn nach Hamburg – vielen Dank hier an Connys Papa, der uns und unsere exakt 20 kg schweren Koffer zum Bahnhof vor, da das Wetter - sagen wir: norddeutsch – ausfiel. Am Flughafen angekommen, wunderten wir uns nicht schlecht, dass uns bei den Check-In-Schaltern große Menschenschlangen erwarteten.

    Doch ein nicht angekündigter Streik der Airline bzw. Personal?

    Eine eingefrorene Polonaise?

    Oder einfach nur viele Urlauber / Reisende?

    Hm, wir konnten das Rätsel nicht komplett auflösen, auffällig war aber, dass am früheren Montag Vormittag viele Eurowings-Flüge abhoben und der Counter dieser Gesellschaft zunächst mit zwei Menschen besetzt war. Wir versuchten zwar noch, die Bordkarten über die Self-Check-In-Automaten zu bekommen, aber fehlende Buchungscodes (oder vielleicht auch nur Unvermögen) ließen uns zur bitteren Erkenntnis kommen: Hinten anstellen!

    Und: warten. Nicht schlimm, wir haben ja Urlaub.

    Offenbar nicht alle in der Schlange, denn das Gemurre um einen herum stieg mit zunehmender Wartezeit auch ordentlich an und die schöne Reihenordnung wurde dann auch schon mal missachtet. Als Eurowings dann gnädigerweise einen weiteren Schalter besetzte, ging es dann aber doch vorwärts, so dass wir unsere Bordkarten bekamen, unsere Koffer (20 kg, 19,5 kg – was ??) loswurden und zur erniedrigenden Sicherheitsschleuse (ohne Gürtel und Schuhe ist das doch nicht schön) weiterdurften. Wir waren zum Glück unverdächtig und durften in den Flieger.

    Der Flug verlief völlig normal.

    Das heißt, tobende und lautstarke Kinder in der Reihe vor uns, kein Essen oder Getränk inklusive und das bekannte üppige Angebot an Beinfreiheit. Und nen Vordermann, der frühestmöglich auf maximale Rückenlage des Sitzes besteht.

    Okay, Hamburg-Mallorca ist in 2,5 Stunden ausgestanden, kein Grund zur Beschwerde. Denn wir haben ja Urlaub !

    Relativ pünktlich landeten wir dann auch in Palma de Mallorca und trotteten mit der gesamten Fliegerbesatzung zur Gepäckausgabe.

    Und: warteten. Lange. Zu lange. Offensichtlich fühlten sich ¾ der Reisenden um ihre Zeit betrogen, die man ja schon mit nem Cocktail in der Hand an der Außenalsterbar gebucht hatte. Wir übrigens auch.

    Nach ner guten ¾-Stunde, in der sich das dämliche Kofferlaufband einfach nicht bewegen wollte, fragten wir mal höflich beim zuständigen Schalter für vermisste Gepäckstücke nach, was denn Phase sei.

    Hektische spanische Telefonate ergaben offenbar, dass das Gepäck bisher nicht ausgeladen wurde (ach was), jetzt aber „sofort“ auf dem Band erscheinen wird. 45 Minuten später ruckelten dann die ersehnten Koffer vor uns her.

    Ab zum Transferbus – und ab hier war dann alles gewohnt gut organisiert. Der Bus war schnell gefüllt und in ca. 25 Minuten waren wir am Hafen. Der Check-In (wir hatten im Vorwege den Online-Check-In gewählt, hat aber in der Praxis vor Ort keinen Unterschied ergeben) verlief total zügig und nachdem schnell das „Hurra, wir stehen vor dem Schiff“-Foto geschossen wurde, waren wir endlich am Ziel: auf der Mein Schiff Herz!

    Pünktlich zum einsetzenden Sonnenuntergang schafften wir es an Bord und an die Bar. Der erste Drink der Reise sollte dann was mit Pimm´s und Ginger Ale (also: gesund) sein. Der wurde dann später nicht wieder bestellt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Es war zwar recht windig, aber gut auszuhalten, so dass wir noch die frische Luft und ein frisches Getränk genossen haben. Nach ein paar „Gut angekommen“-Grüßen nach Hause wurde dann die Kabine in Augenschein genommen.

    Wir hatten uns zum ersten Mal für eine Innenkabine entschieden und netterweise eine Zuteilung auf Deck 10 bekommen, zwischen den Treppenhäusern B und C (10093). Das bedeutete kurze Wege zwischen Kabine und Pooldeck bzw. den meistens Restaurants (nur fürs Atlantik mussten mehr Treppenstufen benutzt werden). Sehr praktisch!

    Auch zum Sport und zur Sauna/SPA ging es ganz schnell.

    Die Kabine selbst gefiel uns auch sehr gut, viel Verstaumöglichkeiten, gute Spiegelanordnungen, so dass kein Gefühl von Enge vorhanden war. Einziges „Manko“ ist halt das fehlende natürliche Licht, man musste ständig ne Lampe anschalten. Aber das fanden wir auch nicht schlimm.

    Für das erste Essen suchten wir uns das Gosch Sylt aus und wurden direkt mit weiteren wartenden Gästen an einen 6er-Tisch platziert. Und hatten Glück, denn es war eine sehr nette Runde mit Leuten, mit denen wir auch auf der restlichen Tour noch viel Spaß hatten (warum trifft man eigentlich auf so einer Reise gefühlt immer wieder auf dieselben 20-30 Personen, während man am letzten Tag noch völlig unbekannte Gesichter entdeckt?).

    Mit am Tisch waren auch MeinSchiff-Erstfahrer, die uns direkt fragten, ob das All-Inclusive-Konzept nicht total ausgenutzt wird und die Leute es total übertreiben würden mit den Getränken. Wir entgegneten, dass man sicherlich sorgenfreier mal ein Getränk ausprobiert, weil es ja nicht auf der Bordrechnung erscheint, aber hemmungslose Horden und/oder Haufen umgekippter Urlauber vor den Barhockern wären uns noch nicht aufgefallen.

    Kurz mal auf die Vorspultaste gedrückt:

    Dienstag früh, dunkle Kabine, eine Stimme im Dunklen: WIR sind jetzt die, die es total übertrieben haben.

    Nach dem leckeren Essen stand dann die Seenotrettungsübung an, die für uns im Surf&Turf-Restaurant (unser einziger Besuch dort) stattfand. Das ging alles ganz zackig, alle Passagiere waren pünktlich da und Ronny, der sonst im Sport-&Spa-Bereich arbeitet, leitete die Übung souverän.

    Hiernach ging es dann auch schon Richtung Pooldeck, da das Ablegen um 22 Uhr dort zelebriert wurde. Wir finden es ja immer schön, mit der Ablegemusik im Ohr aufs Wasser zu starren und die Wellenbewegungen zu spüren, aber so ein erster Abend und ein erstes Ablegen ist doch immer etwas Besonderes.

    Eine nette Begrüßungsrede vom Kreuzfahrtdirektor Andre informierte uns dann, dass 1.800 Passagiere mitfahren und dabei gerade mal 18 Kinder an Bord sind. Halt keine Ferienzeit.

    Unser Kapitän auf dieser Reise war übrigens Helge Wrage und wir fanden ihn super. Jeden Tag mindestens eine Durchsage und auch sonst immer mal wieder zwischen uns Gästen zu sehen und für einen kurzen Schnack zu haben.

    Der Abend plätscherte dann am Pooldeck so mit Musik, Tanz und Getränken dahin, die Drinks plätscherten auch und das Meer plätscherte auch schon ganz ordentlich. Im Treppenhaus entdeckten wir auch schon die ersten Tüten…

    Irgendwie und irgendwann landeten wir dann auch noch in der Disco – Himmel und Meer Lounge. Nachdem ich dann direkt meinen Drink verschüttete und der nette Barkeeper mich nicht saubermachen lassen wollte (der Wischmopp wurde nicht aus der Hand gegeben), mussten wir einsehen, dass es jetzt dann wohl doch mal Zeit für die Federn wird!

    Das fängt ja gut an, gleich am ersten Abend übers Ziel hinausgeschossen und noch nen bleibenden Eindruck beim Barkeeper hinterlassen. Spitze. Gut, dass morgen Seetag ist.

    Hallo an alle !

    Wow, das ist ja mal ein Start - soo viele Interessierte ! Ich danke Euch allen für die lieben Worte - und lege auch gleich los !

    Ich hab mir meine Guten-Abend-Schokis, die unsere tolle Kabinencrew uns auf die Betten gelegt hat, aufbewahrt und werde mir jetzt zu jedem geschriebenen Tag eine Tafel gönnen !

    Sind alle bereit ?

    Auf geht´s !