Beiträge von meer(er)leben

    Ich habe mir mal darüber Gedanken gemacht. Ich schätze, dass es bei uns einige auf der Warteliste gibt und um zusätzlich noch Geld einzunehmen gibt man die Upgrades raus.

    So macht man den auf der Warteliste glücklich und die, die ein Upgrade bekommen.

    So ist jeder Glücklich :thumbup:

    Und außerdem vermeidet man den Unmut derer, die zum vollen Preis gebucht haben.

    Bei Last Minute- Angeboten bekommt das ja jeder mit, wenn die teuren Kabinen billiger rausgehen und ärgert sich ( wie oft hab ich im Forum gelesen: " Hätte ich mal noch gewartet mit der Buchung."), beim Upgrade nicht.

    Also wirklich "Alle glücklich" ! :)

    Das ist bestimmt ein Irrtum. Wird sich bald aufklären.

    Das würde ich nicht unbedingt behaupten. Wir haben im Laufe der Jahre bereits dreimal ein Kabinenupgrade von Phoenix erhalten. Es geschah jedesmal ohne Ankündigung durch eine neue Rechnung wie bei Bebe .

    Da Phoenix niemals mit Last Minute-Preisen arbeitet, stufen sie stattdessen bereits getätigte Buchungen hoch, um die preisgünstigeren Kabinen dann eher wieder verkaufen zu können.

    Blu51 , hab mich gerade nochmal mit den slowakischen Einreisebestimmungen befasst und es gilt aktuell auch heute für Reisende ab 18 Jahren eine 14tägige Quarantäne, wenn sie keine Impfung vorweisen können.

    Wortlaut :"Die Einreise mit einem negativen PCR-Testergebnis reicht nicht aus, um die Quarantäne zu vermeiden. Auch Genesene müssen in Quarantäne gehen."

    Wahrscheinlich hat ja die Kreuzfahrtleitung bei euch das persönlich mit diesem einen Paar geklärt und deshalb war eine Information für alle nicht nötig.

    Wir waren übrigens am 02.09. in Bratislava; eine Information durch die Phoenix-Reiseleiterin, dass nur Geimpfte an Land dürfen, gab es nicht.

    Keine Ahnung, ob es zum 1.9. eine Änderung gab, wir waren ja am 30.8. da. Ich hab es sogar schwarz auf weiß, denn es steht im Tagesprogramm. Aber mir scheint, dass bei euch ja sowieso einiges lockerer gehandhabt wurde als bei uns. Wir durften z.B. überhaupt nichts an Essen selbst auf den Teller tun und tanzen war nicht erlaubt, von Polonaise ohne Maske ganz zu schweigen.

    Auch nach ein paar Tagen bleibt der einzige Unterschied zum letzten Jahr das fehlende WLAN.

    Deine Einschätzung beruhigt mich ungemein, Maulwurf ! :thumbup:

    Ich hatte an diversen Stellen (nicht hier im Forum) ziemlich vernichtende Urteile gelesen im Vergleich zum Vorjahr. Das hatte mich etwas beunruhigt, denn wir wollen auch als "Wiederholungstäter" in 20 Tagen auf die Stella.

    Beim direkten Vergleich Donau mit Grönland gewinnt bei mir allerdings Grönland. Aber das Ziel habt Ihr ja nicht aus den Augen verloren oder?

    Nein, das haben wir nicht uschisiggi !

    Schließlich hatten wir uns seit Dezember 2019 auf diese Reise gefreut. Und Phoenix hat ja dankenswerterweise die fast gleiche Tour in 2023 aufgelegt und zunächst für die Bucher der diesjährigen Reise reserviert. Jetzt aber nochmals fast 2 Jahre warten, ist eine Herausforderung. Man weiß ja nicht, was bis dahin alles geschieht, zumal wir beide gerade versuchen, einige gesundheitliche Krisen meistern.

    Ich habe lange überlegt, ob ich über unsere Reise schreiben soll. Schließlich gibt es in letzter Zeit ganz viele Reiseberichte über Flusskreuzfahrten, die sich bei den relativ wenigen Flusszielen doch alle ziemlich ähneln.

    Außerdem können das andere viel besser als ich.

    Letztendlich habe ich mich doch dazu entschlossen, weil es für mich ein willkommenes Revuepassieren der Reise darstellte.

    VG Brigitte

    Fazit

    Es war für uns eine sehr schöne Flusskreuzfahrt. Die Organisation durch Phoenix bei Ein- und Ausschiffung und während der Fahrt an Bord war beispiellos.

    Die angelaufenen Ziele waren fast alle sehenswert. Die Liegezeiten waren für uns ausreichend.

    Der A(madeus)-Silver ist ein komfortables Schiff vom Baujahr 2013. Die Geräuschkulisse, auch nachts in den Schleusen, war minimal.

    Es war überall sehr sauber. Das Housekeeping hat exzellente Arbeit geleistet.

    Unsere Kabine war geräumig. Außer dem "begehbaren" Kleiderschrank gibt es noch 4 große Schubladen. Die Koffer passen unter das Bett.

    Etwas gestört hat uns die bereits erwähnte Glasschiebetür zum Bad und dass die Klimaanlage Richtung Bett pustet.

    Die Maskenpflicht beim Laufen im Innern des Schiffes war nicht störend

    Das Unterhaltungsangebot am Abend beschränkte sich auch hier auf einen einzelnen Bordmusiker. Kann sein - muss aber nicht !

    Verbesserungswürdig ist auf jeden Fall der Service in der Bar. Es dauerte einfach viel zu lange, bis bestellte Getränke an den Tisch kamen. Selbst bei geringer Auslastung der Lounge.

    Die Preise für Getränke, mit Ausnahme des Mineralwassers, fanden wir moderat

    Weil das Wetter teilweise recht kühl war, fiel ein weiterer Kritikpunkt auf. Es waren keine kabineneigene Decken vorhanden. Während der Coronapandemie Decken auf dem Sonnendeck zu lagern, die allen Gästen zugänglich sind und nicht nach einmaligen Gebrauch gewaschen werden, ist wider aller Hygieneregeln. Ich finde das fast schon fahrlässig.

    Keiner der vier von uns gebuchten Ausflüge hat uns enttäuscht. Die beiden letztgenannten fanden wir sogar sehr gut

    Die Preise dafür empfanden wir angemessen.

    1.9. Passau - Ende der Reise

    Da die Donau in den letzten Tagen durch die Regenfälle über ihre Zuflüsse sehr viel Wasser aufnehmen musste, war der Wasserstand bereits erhöht. Das konnte man bereits sehen.

    Wir wurden informiert, dass der Kapitän deshalb die Geschwindigkeit drosseln muss und wir verspätet in Passau ankommen werden.

    Auch der Liegeplatz wurde auf Lindau geändert, da die lichte Brückenhöhe nicht mehr ausreichen würde.

    Letztendlich erreichten wir Passau-Lindau erst um 10.30 Uhr. Sogar die eigentlich geschlossenen öffentlichen Toiletten wurden geöffnet, da der Weg in die Kabine seit 9Uhr nicht mehr möglich war.

    Bis das Schiff vertäut war und die Koffer von Bord geschafft waren, verging nochmals eine Dreiviertel Stunde.

    Der Globus-Bus brachte uns zur Garage.

    Wir verabschiedeten uns von den zu Freunden gewordenen Tischnachbarn und ab ging es nach Hause.

    31.8. Melk

    Der heutige Vormittag gehörte wieder ganz dem Fluss.

    Nach dem Frühstück genossen wir einfach die Schönheiten der Wachau.

    Um 13 Uhr erreichten wir Melk.

    Den einzigen Ausflug zum Stift Melk hatten wir bereits einmal gemacht. Also war der Plan die 2km nach Melk zu laufen und uns dort umzusehen. Da aber der Himmel meinte, Krokodilstränen wegen dem Ende unserer Reise zu vergießen, überlegten wir es uns anders und blieben an Bord.

    Da es nur 3 Stunden Aufenthalt war, lohnte es sich auch nicht, noch loszulaufen als es dann aufklarte.

    Zum Kaffee hatte der Konditor noch einmal alles gegeben und wunderschön anzusehende und natürlich auch schmeckende Früchtetorten gebacken. Ein Foto davon gibt's nicht, weil gefühlt alle davorstanden und fotografierten.

    Beim Abschiedscocktail wurden noch einmal alle Crewmitglieder vorgestellt.

    Der Hotelmanager erklärte uns, dass es in Pandemiezeiten unheimlich schwer war, eine vollständige Crew zusammenzustellen, damit A-Silver überhaupt fahren konnte.

    Das folgende Abendessen war sowohl optisch als auch geschmacklich hervorragend.

    Und am Schluss durfte die bei Phoenix obligatorische Eisparade natürlich nicht fehlen.

    Nach dem Mittagessen legten wir um 14 Uhr in Bratislava an Wir lagen am Anleger Huma 3, mit einem sehr kurzen Weg ins Zentrum.

    Da wir die Burg bereits einmal besucht hatten, machten wir uns zu Fuß auf in die Stadt.

    Mit seinen liebevoll restaurierten Gebäuden und Sehenswürdigkeiten gefällt mir Bratislava unheimlich gut. Auch weil es wesentlich kleiner ist als Budapest und Wien lässt sich die Altstadt gut erlaufen und hinterließ bei mir

    so ein anheimelndes Gefühl.

    Natürlich gehörte auch eine gemütliche Pause in einem der unzähligen Cafés und Restaurants dazu. Das Eis war überaus schmackhaft. Das Wetter meinte es mit uns heute ebenfalls gut - bis kurz vor Ende unseres Aufenthalts war es warm und sonnig.

    Beim Ablegen dann verabschiedete uns Bratislava mit dem herrlichsten Doppel-Regenbogen !

    30.8. Bratislava

    Am Abend zuvor erhielten wir die Information, dass in Bratislava nur noch geimpfte und genesene Gäste das Schiff verlassen dürfen.

    Die Slowakei akzeptiert weder Schnell- noch PCR- Tests.

    Uns betraf das zwar nicht, aber diese ständigen, kurzfristigen Änderungen sind eine Katastrophe ! Vielleicht hätten einige der ungeimpften Gäste die Fahrt unter diesen Bedingungen erst gar nicht angetreten.

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass Phoenix aus diesen Gründen auch auf dem Fluss mit Ausnahme reiner Deutschland-Reisen nur noch Geimpfte mitnimmt.

    Um 9.30Uhr waren wir an der Schleuse Gabcikovo ( Länge: 275m, Breite: 34m, Höhe: 20m).

    Wir mussten nicht warten und die Schleusung ging zügig vonstatten.

    Außerdem gab es auf dem Sonnendeck von 10.30 - 11 Uhr einen weiteren ( diesmal bayrischen Frühschoppen).

    Anschließend wurden die Abreiseinformationen in der Lounge gegeben.

    Wir sollten am Mittwoch um 8.30 Uhr in Passau/Altstadt Nr. 13 ankommen.

    Auch die neuen farblich sortierten Kofferschilder wurden ausgegeben.

    29.8. Kalocsa und Solt

    In der Nacht ab 2.30Uhr müssten wir uns in Mohacs wieder der Einreisekontrolle unterziehen. Fausto, der Kreuzfahrtleiter, warnte vor, dass es u.U. passieren kann, dass von den Behörden eine Pass- und Gesichtskontrolle gefordert wird. Glücklicherweise blieben wir davon verschont und hatten eine ruhige Nacht.

    Um 8.30 Uhr legte A-Silver in der Nähe von Kalocsa an. Wir hatten den Ausflug "Puszta Fahrt" gebucht. Die nichtteilnehmenden Gäste hatten eine gute Stunde Zeit, sich an Land umzusehen, dann fuhr das Schiff weiter nach Solt.

    Wir fuhren mit dem Bus durch Kalocsa und erhielten dabei von der Reiseleiterin Informationen. Zunächst hielten wir an einem kleinen Museum, das wir uns anschauen konnten. Natürlich gab es darin auch einen kleinen Stand, an dem Handarbeiten und Paprikaprodukte verkauft wurden.

    Danach fuhren wir zum Paprikahaus, was im Prinzip auch nur ein Museum über den Paprikaanbau und seine Geschichte ist.

    Es gab wieder unzählige Paprikaprodukte von Pulver über Cremes bis Pralinen zu kaufen.

    Falls ihr das vorhabt, so achtet unbedingt auf das Haltbarkeitsdatum ! Vieles lief bereits nach 3-4 Monaten ab, einiges war bereits abgelaufen. Und es ist eindeutig besser in Forint zu bezahlen. Der angewendete Umrechnungskurs auf den Euro war dort sehr schlecht.

    Anschließend fuhren wir zu einer Czárda. Wir wurden mit Schmalzbroten, die mit Paprika gewürzt waren, und mit Wein begrüßt. Das war sehr schmackhaft.

    Danach erfolgte die typische Reitervorführung, was wirklich schön anzusehen war. Auch die Stallungen konnten besucht werden.

    Wer wollte, konnte an einer kleinen Kutschfahrt teilnehmen, bei der auch der landestypische Schnaps Palinka ausgeschenkt wurde.

    Danach brachten uns die Busse wieder zum Schiff, das unterdessen in Solt lag. Ein privater Landgang war übrigens in Solt nicht möglich.

    Es ging dann auch sofort weiter Richtung Bratislava.

    Dieser Ausflug hat uns sehr gut gefallen.

    Abends stand ein Piratenabendessen an, was wir von vorherigen Fahrten mit Phoenix bereits kannten.


    Die Tische waren "unordentlich" eingedeckt, die Kellner trugen zerrissene Kleidung, Perücken und Stirnbänder. Man merkte, dass es ihnen mächtig Spaß machte, so unkonventionell zu bedienen.

    Um ca 20.30Uhr passierten wir noch einmal das Lichtermeer von Budapest.

    Nach der Rückkehr zum Schiff erwartete uns das Mittagessen. Währenddessen erfolgte die serbische Ausreisekontrolle, von der wir aber nichts mitbekamen.

    Um 14.30 Uhr legte der A-Silver ab und nahm Kurs auf Ungarn.

    Den Nachmittag haben wir irgendwie vertrödelt.

    Die geplante Eisparty fand wegen der kühlen Temperatur von 16° nicht statt.