29.8. Kalocsa und Solt
In der Nacht ab 2.30Uhr müssten wir uns in Mohacs wieder der Einreisekontrolle unterziehen. Fausto, der Kreuzfahrtleiter, warnte vor, dass es u.U. passieren kann, dass von den Behörden eine Pass- und Gesichtskontrolle gefordert wird. Glücklicherweise blieben wir davon verschont und hatten eine ruhige Nacht.
Um 8.30 Uhr legte A-Silver in der Nähe von Kalocsa an. Wir hatten den Ausflug "Puszta Fahrt" gebucht. Die nichtteilnehmenden Gäste hatten eine gute Stunde Zeit, sich an Land umzusehen, dann fuhr das Schiff weiter nach Solt.
Wir fuhren mit dem Bus durch Kalocsa und erhielten dabei von der Reiseleiterin Informationen. Zunächst hielten wir an einem kleinen Museum, das wir uns anschauen konnten. Natürlich gab es darin auch einen kleinen Stand, an dem Handarbeiten und Paprikaprodukte verkauft wurden.
Danach fuhren wir zum Paprikahaus, was im Prinzip auch nur ein Museum über den Paprikaanbau und seine Geschichte ist.
Es gab wieder unzählige Paprikaprodukte von Pulver über Cremes bis Pralinen zu kaufen.
Falls ihr das vorhabt, so achtet unbedingt auf das Haltbarkeitsdatum ! Vieles lief bereits nach 3-4 Monaten ab, einiges war bereits abgelaufen. Und es ist eindeutig besser in Forint zu bezahlen. Der angewendete Umrechnungskurs auf den Euro war dort sehr schlecht.
Anschließend fuhren wir zu einer Czárda. Wir wurden mit Schmalzbroten, die mit Paprika gewürzt waren, und mit Wein begrüßt. Das war sehr schmackhaft.
Danach erfolgte die typische Reitervorführung, was wirklich schön anzusehen war. Auch die Stallungen konnten besucht werden.
Wer wollte, konnte an einer kleinen Kutschfahrt teilnehmen, bei der auch der landestypische Schnaps Palinka ausgeschenkt wurde.
Danach brachten uns die Busse wieder zum Schiff, das unterdessen in Solt lag. Ein privater Landgang war übrigens in Solt nicht möglich.
Es ging dann auch sofort weiter Richtung Bratislava.
Dieser Ausflug hat uns sehr gut gefallen.
Abends stand ein Piratenabendessen an, was wir von vorherigen Fahrten mit Phoenix bereits kannten.
Die Tische waren "unordentlich" eingedeckt, die Kellner trugen zerrissene Kleidung, Perücken und Stirnbänder. Man merkte, dass es ihnen mächtig Spaß machte, so unkonventionell zu bedienen.
Um ca 20.30Uhr passierten wir noch einmal das Lichtermeer von Budapest.