Beiträge von meer(er)leben

    So eine Suite, die könnte ich mir vorstellen, zu buchen. Nach den Preisen dafür habe ich allerdings nicht geschaut.

    Die von mir gezeigte Suite hat 34,7 qm.

    Die Preise sind denen von Phoenix ähnlich, wenn man die dortige 30 qm Juniorsuite zum Vergleich nimmt. Die "richtigen"Suiten bei Phoenix haben ja mindestens 40 qm.

    Z.B. 14 Nächte Norwegen/Nordkap 7037€ p.P.

    oder

    15 Nächte Westeuropa BHV-Lissabon 6944€.

    Hat sich NC da die ein oder andere Kritik zu Herzen genommen und tendert wieder? Ein toller Bericht samt Fazit meer(er)leben

    Die Vasco da Gama hat so eine tolle Tenderplattform, die (hydraulisch?) ausgeklappt wird und die man direkt von Deck 3 erreicht. Somit ist der Ausstieg über eine äußere, seitliche Gangway wie bspw. bei der Artania gar nicht nötig. Warum zwischenzeitlich nicht getendert wurde, erklärt sich mir nicht.

    Es wird immer geschrieben, dass Badewannen nicht zeitgenmäß wären, ich finde es nicht schlecht, so habe ich wenigstens die Wahl zwischen baden und duschen :saint: .

    Das stimmt zwar wenn man dynamisch und beweglich ist, aber mit zunehmendem Alter lassen diese Fähigkeiten leider nach.

    Ich schrieb ja, dass es für uns noch machbar war. Schon allein das Stehen in der am Boden abgerundeten Wanne wird ab Schuhgröße 40 aber problematisch. Und wenn dann noch Wellengang ist .....uijuijuijui ! Da sind Unfälle vorprogrammiert. Der Wannenboden hat auch keine rutschhemmende Beschichtung.

    Und es waren viele Ü80-jährige an Bord. Die schaffen oft wahrscheinlich nicht mal, das Bein so hoch zu heben, um in die Wanne zu kommen. Und raus ist noch schlimmer.

    Von daher finde ich, dass ein Ersetzen durch Duschen dringend notwendig ist. Und das so etwas sehr gut machbar ist, zeigt doch die Artania. Da sind wir 2012 auch noch in die Wanne gestiegen, waren aber 11Jahre jünger.

    Fazit

    Reiseverlauf : 8 Destinationen, fast 6 Seetage (da aufgrund schwerer See Reykjavik erst um 18 Uhr erreicht wurde), Liegezeiten nahezu wie geplant eingehalten.

    Schiff : Baujahr 1993 , viel Platz an Bord für 1000 Passagiere (bei unserer Reise nur 728), sehr gepflegt, 4 Restaurants (Waterfront, Mediterranean, Fusion, Club Bistro) inklusive, 1 zuzahlpflichtiges Restaurant (The Grill), 6 Bars mit unterschiedlichen Farbkonzepten und Gestaltungselementen(Oceanbar, BlueRoom, Captain'sClub, SportsLounge, LidoBar, The Dome&Nightclub), eine Weinbar, die aber nie geöffnet war, Alfresco Grill für den Hunger zwischendurch, eine Kaffeebar (Cappuccino's - dort gab es auch das Eis), 2 Pools, davon ein Innenpool, bei dem das Dach geöffnet werden konnte (wurde bei schönem Wetter auch so praktiziert).

    Das Heck ist auf 5 Decks (glaube ich) außen betretbar, leider kann man im Bugbereich nirgendwo nach draußen. Das ursprünglich von Deck 11 erreichbare Deck 12, ist nur noch für die Crew zugänglich und der ebenfalls früher für Passagiere zugängliche Bug auf Deck 7 wurde nur als "Bonbon" am letzten Seetag für eine halbe/dreiviertel Stunde unter Aufsicht freigegeben. Die einzige Möglichkeit, den Blick nach vorne zu genießen ist im Dome, also hinter Panoramascheiben. Finde ich sehr schade und bin ich von Phoenix anders gewöhnt. Pluspunkt für Phoenix.

    Die Kabine war zweckmäßig eingerichtet mit ausreichend Platz in Schrank und Schubladen und enthielt eine kleine Zweisitzer-Couch, sowie einen Stuhl/Sessel und einen kleinen runden Tisch. Die Betten stehen in der Regel zusammen, können aber auf Wunsch auch getrennt werden. Dadurch konnte man in unserer Außenkabine aber nur aus dem Fenster schauen, wenn man sich auf das Bett gekniet hat.

    Der Bildschirm war ziemlich groß. Leider konnten dort keine Rechnungsdaten abgefragt werden, so dass es sinnvoll war, sich die einzelnen Beträge mit Datum zu notieren, wenn man den Überblick behalten wollte. Denn die Unterschrift erfolgte in Bars, Restaurants, Läden allesamt papierfrei auf dem Tablet oder Handy.

    Großes Manko sind die Bäder. Die überwiegend vorhandenen Wannen sind überhaupt nicht zeitgemäß und entstammen dem Aussehen nach wahrscheinlich noch der Erstausstattung von 1993, auch wenn die vorhandenen Fliesen eine wahrscheinliche Renovierung der Bäder in den letzten 5-8 Jahren suggerieren.

    Dazu kommt, dass die WC-Anlage sehr unzuverlässig ist. Es war stets ein Glücksspiel, ob die Spülung funktionierte oder nicht. Die Techniker kannten das Problem und konnten es auch nicht beseitigen Was anfangs sehr unangenehm war, später gewöhnte man sich daran. Irgendwann im Laufe der nächsten halben Stunde spülte es dann von allein.

    Crew/Service : Bei uns waren es 505 Crewmitglieder aus 45 Nationen. Der Kabinenservice war sehr zuverlässig. Ich habe erstmalig bei inzwischen 15 Hochseekreuzfahrten, nicht ein einziges Mal fehlendes Klopapier, nicht aufgefülltes Duschbad, oder ein fehlendes Handtuch etc. bemängeln müssen. Es war stets alles tipptopp in Ordnung. Die Bettwäsche wurde bei

    den 15 Nächten zweimal gewechselt.

    Restaurant : In den Restaurants gab es jeden

    Abend verschiedene 5-Gang-Menüs, nicht wie bei Phoenix überall die gleiche Karte. Allerdings waren Fleisch- bzw. Fischsorten dieselben, aber stets in anderer Zubereitung. Dazu noch ein vegetarisches Menü.

    Zu den täglich wechselnden Menüs kamen

    Klassiker, die immer dieselben waren. So wie es auch bei TC ist (oder war?).

    Das Essen war immer sehr schmackhaft und gut gewürzt, ohne versalzen zu sein. Es gab keinen Abend, wo ich persönlich auf der Karte nichts für mich finden konnte. Bei Phoenix ist mir das leider bei den letzten 3 Kreuzfahrten auf jeder Fahrt mindestens einmal passiert.

    Aus unserer Sicht ein klarer Pluspunkt für NC. Mein persönlicher Favorit war das Restaurant Fusion mit seinen asiatischen Gerichten.

    Mittags haben wir sehr selten gegessen, und wenn dann einen Salat oder etwas Obst im ClubBistro.

    Frühstücken sind wir fast immer in die Bedienrestaurants gegangen. Am ersten Tag waren wir dazu im ClubBistro, weil wir zeitig einen Ausflug hatten, aber das war mir zu unruhig dort. Und nachdem wir feststellten, dass es in Bedienung sehr flott und zügig ging, haben wir auch bei Ausflügen die angenehme Ruhe dort genossen. Es gab jeden morgen 3 Schüsseln mit Wurst/Schinken, mit Käse und mit Obst. Dazu konnte man sich Fisch, Eierspeisen, Müsli, Joghurt o.a. bestellen. Kaffee und heißes Wasser für Tee wurde am Tisch eingeschenkt. Verschiedene Teesorten und Marmeladen standen auf dem Tisch.

    Für uns war alles vorhanden, was wir für gewöhnlich essen.

    Veranstaltungen : Abends gab es meist eine Show vom Showensemble oder den Auftritt eines Gastkünstlers. Besonders gut gefallen hat mir die junge Frau mit der Sandmalerei. Da blieb bei mir vor Staunen schon ab und zu der Mund offen stehen.

    Allerdings hätte ich "Olaf den Flipper" nicht unbedingt gebraucht.

    Eine Crewshow gab es nicht.

    Die Lektorin hatte ich bereits positiv hervorgehoben. Sie hat zu jeder der Destinationen einen knapp einstündigen Vortrag gehalten. Außerdem noch 4 weitere Vorträge, die sich mit geschichtlichen Themen des Fahrgebietes befassten. Alle äußerst interessant.

    Organisation : Anders als bei Phoenix gibt es bei NickoCruises nicht diese Menge von Reiseleitern, die täglich in Erscheinung treten. Es gab jemanden (Frank), der für sportliche Aktivitäten zuständig war und jemanden (Kerstin), die für kulturelle Belange, Spiele etc. zuständig war. Außerdem eine Dame an der Reiseberatung. Der Kreuzfahrtdirektor Konstantin Patschke managt viele Dinge scheinbar allein, wie viele Leute er dafür hinter den Kulissen noch zur Verfügung hat, ist nicht offensichtlich. Durch diese geringe Präsenz von NC-Mitarbeitern fehlt irgendwie ein Verbindungsglied zwischen Gästen und Leitung. Das mag nicht auffallend sein, wenn alles glatt läuft. Gibt es jedoch Probleme, die nicht im Hotelbereich liegen, so findet man schlecht einen Ansprechpartner. Uns betraf das nicht, aber es gab Gäste, die damit zu kämpfen hatten. Z.B. wenn die von Nicko organisierte Abreise nicht funktionierte. Hier also wieder ein klarer Pluspunkt für Phoenix. Ich mag mir nicht vorstellen, wie unsere bekannte Odyssee mit dem Koffer letzten Oktober ausgegangen wäre, wenn es sich nicht um eine Phoenix- sondern eine Nicko-Reise gehandelt hätte.

    Was mir wiederum sehr positiv aufgefallen ist, dass man bei NC mehr auf Eigenverantwortung setzt und die Leute nicht alle an die Hand nimmt und alles x-mal haarklein erklärt. Da fühle ich mich bei Phoenix manchmal gegängelt. Wenn der Treffpunkt zu Ausflügen im Theater war, bekam man direkt die Busnummer als Aufkleber und konnte das Schiff verlassen ohne im Gänsemarsch hinter dem Reiseleiter herzulaufen. Zu den Nachmittagsausflügen war der Treffpunkt oft auch an der Pier. Das Gedrängel am Ausgang entfiel also. In Grundarfjörður, wo getendert wurde, konnten wir so bereits vormittags das Schiff verlassen und an Land etwas unternehmen. Zu unserem Bootsausflug fanden wir uns einfach um 14.30 Uhr an der Pier ein und haben uns so zweimal tendern gespart.

    So, nun habe ich wieder viel zu viel geschrieben. Ich hoffe, dass ich euch damit nicht zu sehr gelangweilt habe.

    "Würde ich noch einmal mit der Vasco da Gama fahren ?"

    Ja, das würde ich. Aber nicht bevor die Bäder statt Badewannen Duschen erhalten haben !

    (Ob, oder wann so etwas geplant ist, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.)

    Oh man, mit der Bahn ist in letzter Zeit immer ein Abenteuer...

    Ja, heute steckte der Wurm drin ...

    Es blieb ja nicht bei der Streckensperrung bei Hamburg. Auch auf der Umleitungsalternative war eine zeitweilige Sperrung, weil im Bereich des Bahnhofs Schwerin die Böschung brannte.

    Letztendlich sind wir mit 3 Stunden Verspätung angekommen. Nun nur noch 230 km, dann sind wir endlich daheim.

    Juhu, Deutschland mit der Bahn erkunden ! ;)Nachdem wir in HH Hbf. 3 Stunden auf unseren ICE, der auch pünktlich kam, nach Warnemünde gewartet haben, währte das Erlebnis Travelling with DB nur wenige Minuten. 4 min nach Abfahrt außerplanmäßiger Halt, nach weiteren 15 min Rückkehr zum Bahnhof. Zwischen Bergedorf und Büchen meinte mal wieder jemand, vor den Zug zu springen. Kompletter Zugverkehr in diese Richtung auf unbestimmte Zeit eingestellt. Jetzt sitzen wir im RE nach Lübeck und hoffen mit 4 Mal umsteigen heute noch unser Auto in Warnemünde zu erreichen.

    Schauen wir mal, ob es klappt. :)

    Kreuzfahren war problemloser !

    VG Brigitte

    Ich hab mir heute Vormittag eine Suite auf der Vasco da Gama angeschaut. Sieht ganz gut aus. Und da wir vor Skagen gerade dänisches Netz haben, möchte ich euch gleich die Bilder zeigen.

    Blick von der Eingangstür

    Wohn/Schlafraum

    Nespressomaschine und Wasserkocher

    Bad mit kleinem Vorraum

    Ebenerdige Dusche

    Riesiger Balkon/Veranda mit 2 Liegen

    und 2 Sesseln mit Tischchen

    Wir sind zurück auf dem Schiff. Das Wetter hat sich gut gehalten.

    Kaffeepause mit Zimt Schnecke

    Und noch ein paar Bilder nachdem wir vom Floien runter sind.

    Das war es dann vorerst von mir. Um 15 Uhr legen wir ab Richtung Kiel. Ein Seetag noch und dann ist auch diese Reise schon wieder Geschichte.

    Ein Fazit wird es wahrscheinlich erst von daheim geben, es sei denn ich hab am Samstag während der Zugfahrt nach Warnemünde Lust dazu.

    Ich bedanke mich für eure zahlreiche Anteilnahme an unserer "Bonus"kreuzfahrt.

    Die 2 Seetage von Island zurück nach Norwegen waren mit vielen Programmpunkten gespickt. Der erste Tag auf dem Nordatlantic war noch sehr kalt. Die See war sehr kabbelig, aber bei weitem nicht so stark wie auf dem Hinweg. Die Außendecks waren gesperrt. Es gab einen Vortrag der Lektorin über die Ozeane, zweigeteilt am Vor- und Nachmittag. Den hat sich mein Mann angehört, ich leider nicht, weil es mir in der Hollywood-Lounge vorne doch noch zu schaukelig war. Er soll wieder sehr gut gewesen sein. Abends hat das Showensemble in Elton Johns Wohnzimmer eingeladen. Hat mir gut gefallen. Besonders die Interpretation von "Good Bye Rose", mit einem Video mit der dazu passenden Sandmalerei. Gänsehaut !

    Am zweiten Tag war die Nordsee dann richtig spiegelglatt. Der Vortrag der Lektorin zu Bergen war wieder exzellent. Die Sonne wagte sich am frühen Nachmittag heraus und man konnte seit einer Woche endlich wieder draußen sitzen.

    Und dann wurde es stressig. ;)

    Um 15 Uhr ein letzter Vortrag der phantastischen Lektorin Anke Rüsch über die Geschichte des Blauen Bandes. Kennt jemand diese Lektorin ? Ich weiß nicht, mit welchen Kreuzfahrtschiffen sie außer der Vasco da Gama unterwegs ist. Aber falls in einem Programm mal ihr Name als Lektor auftaucht, unbedingt hingehen !!!

    Um 16.15 Uhr "Plauderei aus dem Nähkästchen" mit Kapitän Smyrnaios, Staffkapitän Goshroy, Hoteldirektorin Zelenka und Kreuzfahrtdirektor Konstantin Patschke.

    War unterhaltsam und sehr interessant.

    Um 17.30 Uhr dann "Max und Moritz in Mundart". Vorgelesen in Hessisch, Plattdütsch, Berlinerisch, Kölsch und Ruhrpöttisch.

    War schon recht lustig.

    Wir haben gerade in Bergen angelegt. Die Amera liegt uns gegenüber. Finde ich lustig, denn in 18 Tagen steigen wir dort auf. ^^