Beiträge von meer(er)leben

    Danke für diesen interessanten Bericht. Wie geht das mit dem Ersteigern? Und wieviel kann man dabei sparen? Sorry, wenn ich das an anderer Stelle irgendwo verpasst habe.

    Hallo Monira ,

    ich habe deine Frage nicht einfach übersehen, aber sonnenscheins hat ja dazu bereits eine erklärende Antwort gegeben.

    Nur noch soviel dazu : Diese Reiseversteigerungen erfolgen hin und wieder in unregelmäßiger Folge über ein Internetreisebüro dessen Namen ich hier nicht nennen darf, da der Forenbetreiber hier ebenfalls ein Reisebüro betreibt. Man gibt auf die ausgeschriebene Reise ein Gebot ab und wenn man einen realen Wert geboten hat und noch etwas Glück hat, bekommt man den Zuschlag. Sparen kann man dabei schon einiges.

    Wir sehen uns in 69 Tagen an Bord der Amera.Beim Bingo werde ich da nur zuschauen, denn ich weiß ja schon, wer gewinnt. :) :)

    Dass ich da auch gewinne, ist ja überhaupt nicht raus, liebe Siegrid.:D Denn Bingo ist ja wirklich nur ein reines Glücksspiel. Und Glück im Spiel hatte ich bisher nur selten.;)

    Quizbingo kannte ich bis dato gar nicht. Und da muss man zwar auch Glück haben, in welcher Reihenfolge die Antworten verglichen werden. Aber man kann durch Wissen und der richtigen Spielstrategie, die Chancen, dass 5 richtige Antworten in eine Reihe oder Diagonalen stehen, sehr wohl erhöhen.

    Sind es tatsächlich nur noch 69 Tage?8| Mein Koffer ist ja noch gar nicht wieder da.

    Na dann, bis bald.

    Abschließend noch ein Fazit zu unserer Fahrt.

    Schiff

    Die VIVA Ruby ist ein kleines Schiff (85m lang/ 10,5m breit) für maximal 80 Gäste. Unsere Reise war ausgebucht, trotzdem empfand man das Schiff nicht als voll. Sowohl in der Lounge als auch im Restaurant ist freie Platzwahl, aber es war immer ein Platz zu finden. Auf dem Sonnendeck sind Tische und Stühle (Sonnensegel) sowie Liegen vorhanden. Die 22 Kabinen auf dem Smaragddeck (haben 2 nicht zu öffnende Fenster) und die 10 Kabinen mit französischen Balkon auf dem Diamonddeck sind alle gleich groß mit nur 13qm (die 8 Suiten auf dem Diamonddeck haben 18qm).

    Die Betten sind mit 1,6m Breite doch arg schmal, das habe ich als Nachteil empfunden. Das Bad ist auch sehr klein. Flüssighandwaschseife, Bodylotion, Duschbad, Shampoo und Conditioner von Rituals sowie ein vernünftiger Fön sind vorhanden. Die Toilette hat eine richtige Wasserspülung, demzufolge gibt es dreilagiges !!! Toilettenpapier.

    Es gibt einen Kleiderschrank, eine Seite für hängende Kleidung, die andere mit Fächern. Für eine Woche hat es uns gereicht. Der Schreibtisch hat keine weiteren Schubladen o.ä. Darauf steht eine Kapselmaschine und ein Wasserkocher, darunter die Minibar und ein Polsterhocker. Desweiteren befindet sich in der Ecke ein Sessel und am Bett 2 kleine Nachttische.

    Die Kabine ist pieksauber, der Kabinenservice kommt zweimal täglich und es gibt ein Betthupferl.

    Crew/Service

    Die gesamte Crew ist sehr aufmerksam und zuvorkommend. Der Getränkeservice der 2 Barkellner in der Lounge und auf dem Sonnendeck war excellent und vor allem schnell. Das gilt ebenso für die 4 Kellner im Restaurant. Ich habe auf keinem anderen Schiff, auf dem ich bereits war, gesehen, dass dem Gast das Besteck mit Handschuhen vorgelegt wurde.

    Essen/Verpflegung

    Sehr hohes Niveau ! Sowohl fürs Auge als auch geschmacklich. Beim Hauptgang hätte man jeweils die Wahl zwischen Fleisch, Fisch und vegetarisch. Die Portionen der einzelnen Gänge waren immer größer als wir es in letzter Zeit von Phoenix gewöhnt sind. Trotzdem hätte man auch hier jederzeit nachordern können. Der zum Essen servierte Wein (rot, weiß oder Rosé) war Markenware aus der Flasche.

    Alle alkoholischen Cocktails und Longdrinks, die ja alle inklusive sind, schmeckten und enthielten doch tatsächlich Alkohol in genügender Menge. Das bin ich von Phoenix schon lange nicht mehr gewohnt, obwohl man sie dort ja bezahlen muss.

    Bordprogramm

    Wir hatten wie überall auf dem Fluss einen Bordmusiker, der nicht nur am Flügel spielte, sondern auch noch andere Instrumente beherrschte und auch gesanglich keine schlechte Wahl war. Die Stilrichtung war überwiegend beim Schlager/ Tanzmusik angesiedelt, aber später am Abend ging es mitunter auch in Richtung Discomusik und dann sehr laut.

    Täglich um 18.40Uhr wurden wir vom CC im Porttalk auf den kommenden Tag eingestimmt. Außer dem einen Mal Quizbingo gab es keinerlei Veranstaltungen. Das hat uns aber nicht weiter gestört. Wenn Ausflüge waren, gab es immer nur einen einzigen, also keine Wahl. Ist bei der geringen Gästezahl wahrscheinlich auch gar nicht anders möglich. Hat uns auch nicht gestört, wir hatten nur einen im polnischen Wolin, auf den ich im Nachhinein auch hätte verzichten können.

    Insgesamt war diese Flusskreuzfahrt für uns genau die richtige Entscheidung und entsprach voll unseren Erwartungen. Das Wetter hat mitgespielt und wir sind, nachdem wir noch einige Stunden im Ozeaneum in Stralsund verbracht haben, rundum zufrieden gestern Abend nach Hause zurückgekehrt. Sogar die Deutsche Bahn hat diesmal bewiesen, dass sie auch pünktlich kann.;) Was will man also mehr.

    Ich danke allen, die meinen Bericht hier mitverfolgt haben.

    VG Brigitte

    Wer von weiter her kommt, und sich in dieser Gegend nicht auskennt, für den ist das bestimmt eine schöne Tour.

    Es war auch für mich als gebürtige Berlinerin eine wunderbare Tour, die wir genau so bereits lange Zeit vor hatten. Alles was du aufzählst, haben wir (mit einer Ausnahme) schon oft gemacht. Für uns war der Weg das Ziel, nicht die einzelnen Anlegepunkte. Es ist ein ganz anderes Feeling, die komplette Fahrt zu erleben.

    Heute war auch das Gala-Abendessen, da morgen Abend für einige Gäste ein Besuch der Störtebeker-Festspiele ansteht.

    Es war alles superlecker !

    Vorspeise : Lachsmosaik

    Suppe: Weißer Tomaten Cappuccino

    Zwischengang: Steinpilz-Agnolotti mit Parmesancreme

    Hauptgang: Langsam gegartes Black-Angus-Filet Mignon

    Dessert: Knusprige Karamell-Rhapsodie oder Käse ( kein Foto)

    Petit Fours & Cognac

    Das Tagesprogramm von heute :

    Wir sind gestern gegen 16.30Uhr in Swinemünde angekommen. Haben aber nicht direkt in der Stadt angelegt wie vorgesehen, sondern etwa 2km nördlich davon im Yachthafen. Bei der kurzen Liegezeit heute ist es illusorisch, in die Stadt zu laufen, sich dort etwas umzusehen und pünktlich wieder zurück zu sein. Wortreich hat man uns zu verstehen gegeben, dass dies hier der viiiiel bessere Liegeplatz wäre und wir froh sein könnten, dass wir hier anlegen durften. Ich fühle mich für dumm verkauft !! Aber egal.

    Gestern waren wir noch von hier aus bis zur überfüllten Strandpromenade, waren auch 3,5km hin und zurück. Und wie in Misdroy kein Ort für mich.

    Jetzt sitzen wir auf dem Sonnendeck und warten, dass es weiter geht nach Peenemünde. Es scheint die Sonne, aber der Wind ist kühl.

    Dieser schrottreife Kutter ist zu verkaufen.


    Fort Aniola , wir waren aber nicht drin.


    Der mit 68m höchste Leuchtturm an der Ostseeküste. Liegt aber auf der anderen Seite der Swine und eine Fähre gibt es nicht.


    Der Yachthafen