Beiträge von cruisingcouple

    Vielleicht interessiert es den oder die einen auch, wo die Kanalfahrten nahe des Container-Hafens starten:

    Ich habe den Ort mal in Google Maps markiert. In der Suche dort muss man die Koordinaten: 9°59'55.9"N 83°04'42.7"W (eingeben und die Satelliten-Ansicht wählen

    Klasse, dass Du kurz und knapp Deine Erfahrungen schilderst!

    Schade, dass Ihr in Puerto Limon nicht so viel Erfolg mit Tiersichtungen hattet. Bei uns war es klasse! Siehe auch mein RB in unserer Signatur.

    Ein Foto daraus unten. Meinst Du evtl. dieses Krokdil auf dem Felsplateau? Ich habe es damals mehr für eine Betonplatte/Fundament gehalten ....

    Danke für das schöne Foto.
    So sah das "Krokodil" bei uns an dieser Stelle (9°59'48.5"N 83°05'44.9"W oder der "Google Maps Plus Code" XWW3+PM Moín, Limón, Costa Rica) leider nicht aus. Es war ganz grau. Vielleicht war es bei uns doch nur Beton oder Gips ;)

    Kurz&Knapp ein paar kurze Tipps und hoffentlich nützliche Anregungen für die „Mittelamerika mit Karibik“ Kreuzfahrt von uns zu einigen der Häfen:

    Ocho Rios: Eigentlich wollten wir zum Bamboo Beach Club mit dem Taxi fahren. Für die kurze Fahrt wollte man aber wenn ich recht erinnere 70 oder 80 USD haben, sodass wir nur in die Stadt gelaufen sind.
    Man kann ich den botanischen Garten (nicht groß und spektakulär, aber ganz nett) ansehen und wer will kann für wenige USD Eintritt an die Hafenstrände gehen.

    Tipp für Strandgänger: Nach dem Hafenausgang nicht geradeaus weiter laufen und sich von mind. 20 Taxifahrern bedrängen lassen, sondern direkt links gehen. Dort führt ein Weg relativ nah am Strand entlang.

    Montego Bay: siehe Ausflugsbewertung zu

    „Strandaufenthalt und Nachmittagssonnein Rick’s Cafe für 52 €“

    Cozumel (Mexiko): Bekanntlich wird hier streng auf Lebensmittel am Hafenausgang kontrolliert.
    Sachen vom Schiff zu nehmen ist auch gar nicht nötig, da sich relativ nah am Hafen ein „Mega „Supermarkt befindet, wo man (mit Kreditkarte) günstig Bananen, Backwaren, vergessene Kosmetikartikel etc. einkaufen kann.

    Mietwagenstation von Alamo ist im Hafeneinkaufszentrum vorhanden:
    Ohne Vorabreservierung beträgt die Tagesmiete inkl. 0€ SB Vollkasko für einen 4-Türer ca. 80 USD
    (Achtung: abgerechnet wird jedoch in MXP mit schlechtem Wechselkurs, sodass man eigentlich 85-90 USD zahlt).

    Schöne Strände im Osten, größenteils frei zugänglich. Ein vom Mietwagenverkäufer als kostenlos bezeichneter Abschnitt wo irgendein Restaurant war, sollte dann vor Ort plötzlich $20 kosten.
    Leider waren sehr starke Wellen & rote Flagge, sodass wir nicht ins Wasser gingen.
    Alle Strände auf der am diesem Tag bzgl. des Wellengangs ruhigeren Westseite kosten leider ab 10 USD p.P. Eintritt.

    Puerto Limon (Costa Rica): Am Hafenausgang des Hafens holen die verschiedenen Tour-Anbieter einen ab. Wir hatten die „TOUR # 3 Bootsfahrt auf dem Tortuguerokanal und Cahuita National Park“ von cariari tours für 85 USD p.P. gebucht.
    Für diesen stolzen Preis gibt es eine deutschsprachige Reiseleitung, die im Bus auch viel über Land, Leute und Politik erzählt.
    Der Cahuita Nationalpark ist wirklich relativ gut begehbar (Die Maya Ruinen von San Gervasio auf Cozumel sind durch viele Unebenheiten auf den mehrere hundert Meter langen Wegen zwischen den verschiedenen Bauten schwerer begehbar).
    Leider war der einheimische Reiseführer (den der deutschsprachige Reiseleiter als Hilfe hatte), der wirklich viel entdeckt hat, nach wenigen Minuten beleidigt gewesen und ging wieder. Dadurch sah man auf dem restlichen Weg zum Strand viel weniger Tiere.

    Der Strand ist ganz nett, zwar leicht wellig und fällt relativ flach ab. Wer eine Tour in den Park macht, sollte auf jeden Fall mal ins Wasser gehen.

    Am Ausgang gab es einen einheimischen Snack (Ich würde es als gefüllte Teigtaschen beschreiben) und ein Bier oder Saft
    -> Das finden wir eine gute Lösung im Vergleich zu den Mittagessen auf verschiedenen TC-Ausflügen. So dauert es maximal 15-20 Minuten und man verliert keine Stunde Zeit. So bleibt mehr Zeit für die Sehenswürdigkeiten

    Dann die Fahrt auf den Kanälen. Diese enttäuschten uns leider, da wir nur wenige Tiere sahe. Das aus der einen Seite eine Straße entlangläuft und die Kanäle doch nicht immer richtig „in der Natur“ sind hatten wir irgendwie nicht auf dem Schirm gehabt.

    Ein Krokodil sahen wir weiter weg auf einem Felsen liegen. Im Boot wurde spekuliert, ob es sich um eine Attrappe handelt, da die Boote nicht nur mit einigem Abstand hingefahren sind und es leblos aussah. Das glaube ich nicht unbedingt, aber an andere die die auf den Kanälen waren vielleicht die Frage: Lag das Krokodil bei euch auch auf diesem großem Fels/Stein (wo das Boot zunächst in eine kleinere Abzweigung gefahren ist)?


    Grundsätzlich war diese Tour in Ordnung, gerade im Nationalpark hatten dann jedoch ohne den einheimischen Führer Hinweise auf Tiere bzw. deren Entdeckung und Sichtung gefehlt und auch von den Kanälen hatten sich scheinbar auch Mitreisende mehr erhofft. 20 USD weniger fänden wir beide angemessener (Jetzt nicht speziell gegen diesen Tour-Veranstalter zu verstehen. Preise sind ja scheinbar auch bei der Konkurrenz mit 85$ identisch, wenn ich das richtig gelesen hatte).

    Tipp: Wer als Herr zum Friseur muss, kann sich (so lt. Schild und es hat auch jemand genutzt) für 10 USD inkl. WiFi-Zugang in dem Hafengebäude die Haare schneiden lassen.

    Roatan: In Roatan hatten wir vorab die sogenannte „Roatan Fun-n-Sun Tour“ bei Bodden Tours gebucht (kann man wohl ohne Vorauszahlung bei denen direkt buchen, wir hatten es über Expedia/Viator mit einem (soweit ich weiß 5%) Coupon gebucht und vorab bezahlt).

    Für USD 30 p.P. geht es in dieser Tour mit Mitreisenden in einem Bus (etwas eng, aber noch ertragbar) über die Insel. Auf dem Berg macht einen Halt und kann Fotos machen, dann geht es zu einer Faultierfarm und kleiner Vogelkäfig-Park, wo man Faultiere halten kann. (Wer das nicht braucht sollte vielleicht direkt eine Taxi-Tour oder Private Tour vor Ort machen oder vorher ordern).
    Dann geht es noch an den Strand zum „Bananarama Resort“ beim West Bay Beach (lt. Schild vor Ort angeblich normal USD 10 Eintritt mit Liege) und man erhält eine Liege im Schatten bzw. Halbschatten und WiFi-Codes.

    Tipp: Wenn der Busfahrer meint „er“ hätte ein Boot zum Schnorcheln: Er vermittelt nur, wenn man vor Ort nach Schnorchel-Bootsfahrten fragt, kommt man sicher günstiger weg.

    Der Strand und v.a. das Wasser waren wirklich schön, nicht zu steil abfallend und an diesem Tag auch vom Wellengang angenehm.

    Die Dame im Bus erzählte einiges und sprach verständliches Englisch. Wir waren auch wirklich die angegebene/versprochene Zeit (bzw. vll. auch noch leicht mehr) unterwegs.

    Diese Tour würden wir weiterempfehlen, es war die günstigste Tour auf der Reise und hat uns am besten gefallen.

    (alles ist unsere subjektive, persönliche Meinung ohne Gewähr)

    Liebe Grüße und allen viel Spaß auf der kommenden Reise

    Da ich immer über die (natürlich immer subjektiven) Erfahrungen froh bin, möchte ich hier auch über unseren Ausflug berichten:

    Die Tui-Beschreibung:

    „Bei Ihrer ca. 1,5-stündigen Fahrt in Richtung Negril legen Sie einen kurzen Fotostopp in der Hafenstadt Lucea ein. Angekommen in Negril an der Westküste Jamaikas, erreichen Sie ein kleineres Strandhotel mit Restaurant und schönem angrenzenden Sandstrand. Hier haben Sie ca. 3,5 Stunden Zeit zum Sonnenbaden oder Schwimmen im warmen Meer. Während Ihrer Freizeit wird Ihnen eine kleine Erfrischung serviert. Abschließend können Sie die Nachmittagssonne in Rick's Cafe, der wohl bekanntesten Bar der Insel, genießen, den Klippenspringern zuschauen und Ihren Strandtag entspannt ausklingen lassen.

    Hinweis: Essen und Getränke können vor Ort gekauft werden. Bitte denken Sie an ein Handtuch, Sonnenschutz und Trinkwasser. Liegen sind inklusive und in begrenzter Anzahl verfügbar. Auflagen und Sonnenschirme gegen Gebühr. Animation und laute Musik vor Ort möglich.“


    -zum Fotostopp: in einer (Hafen-)Stadt machte man keinen Fotostopp, man hielt lediglich an einer Straße, wo man durch einen Zaun Bilder Richtung Meer/Küste machen konnte.

    Es handelt sich bei dem Strandabschnitt um das Boardwalk Village in Negril.


    Die Liegen waren kostenlos, jedoch gab es leider nicht genügend Liegen für alle. Auch auf mehrfaches Bitten wurde keine weitere Liege gebracht. Amerikanische Touristen, die dagegen für die Liege noch extra zahlten erhielten noch welche gebracht.
    Auflagen kosten je  5 USD

    Zum Strand: Leider kann man nicht weit hinaus schwimmen.
    Der tiefere Bereich ist wegen Wasserportaktivitäten gesperrt.
    Man sollte hier wirklich nicht weiter hinaus schwimmen, auch wenn die Reiseleitung behauptet, dass es  gefahrlos möglich sei.
    Kurz nachdem wir wieder zurück am Strand waren sind dort zahlreiche Jet-Ski entlang gebraust.
    An manchen Stellen sank man wie in Schlamm ein. Leider roch es dort auch teils nach Abwasser.

    Anschließend ging es zu Rick’s Cafe:

    ein Bier kostet hier ca. 6 USD, laute Musik (gehört natürlich dazu, direkt vor den Boxen aber nur mit Ohrenschutz auszuhalten. Also lieber einen Platz an den Ecken suchen)
    Wer erwartet, dass hier vom höchsten Punkt mehrmals in der Stunde gesprungen wird, wird enttäuscht. In der Stunde die wir dort verbrachten gab es einen Sprung.
    Bis zum Sonnenuntergang bleibt man hier nicht.
    Im Feierabendverkehr dauerte die Rückfahrt von dort aus noch einmal über 2 Stunden.

    Gab es Infos über Land und Leute? Ja, aber es hätte mehr sein können. Unsere Reiseleitung musste die ganze Zeit kichern, sie hatte wohl vorher etwas zu sich genommen. Aber das Englisch war verständlich.
    Wie immer hängt es von der Bus-Lotterie ab: Der andere Bus hatte eine deutschsprachige Reisleitung.

    Für 52 € p. P. hatten wir beide mehr (insbesondere vom Strand) erwartet gehabt und waren enttäuscht.

    (Vielleicht hat Jamaica schönere Strände auf eigene Faust zu bieten. Andere Inseln wie Roatan, Honduras hatten dagegen einen wunderschönen Strand zu bieten.)

    LG