Beiträge von unterwegs66

    Wir sind ja auch dabei. Aber derzeit brauche ich meinem Mann bzgl. Ausflügen noch gar nicht zu kommen. Ersten ist es ja noch soooooo lange hin und zweitens will er erst einmal abwarten wie sich die Lage entwickelt. Bin trotzdem schon ein wenig am lesen und Infos sammeln. ;) Irgendwie muss man sich ja beschäftigt halten.

    04. August Seetag


    Heute war mal wieder Power-Chillen angesagt. D.h. gemütlich frühstücken, lesen, Kartenspielen, Mittagessen, eine Runde Mittagsschläfchen, lesen, Abendessen, Karten spielen und leckere Getränke. Seetage sind wirklich etwas feines. Nur der Teil des Reiseberichtes ist eher kurz.


    Hier noch ein wenig Abendstimmung vorm Balkon



    Nordkap 2.Teil


    Kurz bevor wir wieder zurück an den Bus mussten haben wir es dann tatsächlich noch geschafft am Globus ein paar Bilder mit kaum Leuten zu machen. Wir hatten wohl ein kleines Zeitfenster erwischt. Manchmal darf man auch Glück haben.


    Es ging dann weiter nach Kamøyvær. Auf dem Weg dort hin konnten wir die besondere Landschaft genießen.





    Der Ort selbst ist ein kleines Fischerdorf und bietet außer dem Friedhof und einer Galerie nicht wirklich viel. Da wir auf die Galerie keine Lust hatten, haben wir uns entschlossen zum Friedhof zu gehen und anschließend noch ein wenig durch den Ort zu laufen.


    Im Januar 1959 blieben in einer Nacht 7 Fischer auf dem Meer. Sie gehörten alle zu einer Familie. Vor dem kleinen Friedhof ist ihnen diese Gedenkstein gewidmet:



    Hier noch ein paar Eindrücke des Dorfes





    Nach ca. 30 Minuten ging dann unsere Fahrt zurück zum Schiff. Unterwegs gab es dann noch das zu sehen:




    Es handelt sich hier um ursprüngliche Unterkünfte (Koten genannt) der Samen. Gerade die letzte Kote erinnert mich stark an die Hobbits. Hätte Frodo davor gestanden, ich hätte sofort geglaubt in Hobbingen zu sein. ;)

    Wir waren wirklich froh diese Tour gebucht zu haben. Für nur wenig mehr haben wir quasi das bekommen wo wir bei TUI zwei Ausflüge hätten buchen müssen. Landschaftlich ist es sehr schön, allerdings auch sehr einsam. Im Winter ist es bestimmt nicht so einfach, aber dafür sehr ruhig.


    Im Hafen angekommen wäre ich gerne noch in die Eis-Bar gegangen um mit meinem Mann auf seinen Geburtstag anzustoßen. Der wollte aber lieber zurück auf's Schiff. Dort erwartete ihn das



    Da hat sich jemand richtig schön ausgetobt. Allerdings natürlich auf meiner Seite des Bettes :huh: Natürlich war auch ich es die alles wieder wegräumen durfte || Aber Männe hat es sich mehr als verdient.


    Wir machten einen kurzen Abstecher zu Ankelmanns. Danach war nochmals eine Runde Geschenke auspacken angesagt. Nach ein wenig ausruhen und schick machen ging es erst zum Auslaufen und dann zum Abendessen ins Surf und Turf. Es war, wie immer, sehr sehr lecker. Da wir an diesem Tag ja Sicht hatten (hatte ich das schon mal erwähnt?) konnte man den Globus als wir vorbei fuhren auch vom Schiff aus sehen. Göga und ich waren allerdings essensbedingt auf der falschen Seite des Schiffs:(. Aaaaaaber, der Kapitän hatte ein Einsehen und vollführte das zweite Mal auf dieser Fahrt eine 360 Grad Drehung. Wenn ich ihn nicht vorher schon gemocht hätte...…. Wir hatten dann noch einen wirklich schönen Abend der in der Diamantbar sein Ende fand.

    wird am Nordkap getendert

    Wir lagen direkt am Hafen und wurden somit nicht getendert. Als wir von unserem Ausflug zurück kamen war aber ein MSC-Schiff dazu gekommen. Hier wurde dann getendert.

    Die Ausflüge kann man bis 7 Tage vorher kostenfrei stornieren. Ob es Ausnahmen gibt wenn das Schiff nicht anlegen kann weiß ich gar nicht. Ehrlich gesagt hatte ich das gar nicht auf dem Schirm ?(. Vielleicht vor der Buchung per Mail abklären.

    3. August Nordkap


    Ursprünglich hatten wir für heute den Transfer an's Nordkap über TUI gebucht. Allerdings hatte ich im Vorfeld beim Lesen der diversen Reiseberichte hier im Forum eine Alternative entdeckt. Von Visit Nordkap wurde eine Tour angeboten die nicht nur den Transfer zum Nordkap inkludierte sondern noch einen Stopp bei eine Samenfamilie und im Fischerdorf Kamøyvær. Die Tour sollte auf Deutsch sein, sich nach den Liegezeiten des Schiffes orientieren und nur wenig mehr kosten als der reine Tranfer von TUI. Also wurde der TUI Ausflug storniert und dieser gebucht. Wie sich herausstellte sollte die Tour um 10 Uhr beginnen und bis ca. 14 Uhr gehen. Das kam mir Murmeltier natürlich absolut entgegen.

    Nach einem gemütlichen Frühstück und erstem Geschenke auspacken (bester Mann von allen hatte ja Geburtstag) ging es dann von Bord. Auf dem Hafenparkplatz stand der Tour-Bus bereits (leicht zu finden, die anderen waren alle schon weg ;)). Nachdem alle Teilnehmer im Bus waren ging es auch schon los.



    Im Vorfeld hatte ich schon gelesen, dass die Landschaft eher karg ist und wenig besiedelt ist. Aber auf mich hatte sie einen ganz besonderen Reiz.


    Als erstes fuhren wir zu der Samenfamilie. Hier gab es einen kurzen Foto-Stopp




    Von der Familie und dem Rentier kann ich leider kein Bild einstellen. Allerdings von seinen Kuppeln




    Tatsächlich sollten wir im Laufe des Ausfluges noch eine ganze Anzahl sehen. Wahrscheinlich haben die sich dort zum Vorbereitungsseminar "Wie verhalte ich mich im Gespann vor saisonalen Schlitten und dessen weißbärtigem Lenker" und "Schlittenfliegen für Anfänger" getroffen.


    Danach ging es direkt weiter Richtung Nordkap. Doch kaum waren wir im Bus, hieß es auch schon wieder aussteigen. Hatte ich schon erwähnt, dass wir die ganze Reise über total Glück mit dem Wetter hatten? So auch heute. Wir hatten nämlich Sicht. Soll dort oben wohl nicht ganz so selbstverständlich sein. Auf jeden Fall wurde "die Sicht" mehrmals thematisiert. Auf Grund der Sicht konnten wir nämlich Bilder vom Nordkap machen bevor wir auf das Nordkap fuhren.



    Danach ging es dann aber endgültig auf das Nordkap. Mein Mann verhält sich ja gerne antizyklisch. Also sind wir nicht zuerst zur Globus, sondern zuerst zum Postamt. Dort haben wir für jeden von uns eine Urkunde erworben und abstempeln lassen. Außerdem musste noch eine kleiner Globus als Souvenir mit . Danach ging es dann erst nach draußen. Was soll ich sagen. Es war VOLL. Wenn man bedenkt das nur die Leute vom Schiff und ein paar weiter Touristen da waren, möchte ich nicht wissen was dort los ist wenn mehrere Schiffe vor Anker liegen. Nun ja, irgendwie haben wir dann ein paar Bilder gemacht. Nur, wir waren nicht einmal alleine auf dem Foto. Trotzdem habe ich es geschafft ein forumskonformes Bild zu schießen



    Hier die Aussicht



    Dann liefen wir noch ein wenig umher und entdeckten das hier





    Die erste Statue ist den Fischerfrauen und ihre Kindern gewidmet die Ausschau nach ihren Männer/Vätern halten


    Die Bronzetafeln (insgesamt sind es sieben) wurden von 7 Kindern aus verschiedenen Ländern gestaltet und sollen Freundschaft, Zusammenarbeit, Hoffnung und Freude über alle Grenzen hinweg symbolisieren.



    Morgen geht es weiter

    02. August Tromsoe


    Unsereins bekommt in der Regel das Einlaufen nicht mit. Wenn ich mich aus dem Bett quäle und den ersten vorsichtigen Blick nach draußen werfe liegen wir schon da wo wir sein sollen (außer natürlich an Seetagen). Mit viel Glück gucke ich dann aufs Wasser... meist aber auf ein mehr oder weniger dekoratives Hafengebäude. So war es auch heute. Augen aufgeschlagen, aus dem Bett und erst einmal Richtung Balkon. Dort stand mein Mann gestiefelt und gesport, quasi bereit zum Aufbruch :|. Putzmunter und in Plauderlaune. Oh, das geht bei mir so früh ja noch gar nicht. Also einmal umdrehen und ab ins Bad, da hab ich noch ein wenig meine Ruhe und kann wach werden. Ach ja, heute hatten wir Glück, Blick aufs Wasser. Hier der Beweis:






    Nein, die hab ich nicht gemacht. Die wurden um 8.15 Uhr aufgenommen. Da kann ich gerade so aus den Augen gucken, aber eine Kamera bedienen? Nur unter besonderen Bedingungen (siehe Geiranger). Die Bilder sind von Männe.


    Nachdem ich dann der Welt vorzeigbar war und wir gefrühstückt hatten ging es von Bord. Für Tromsoe hatten wir keinen Ausflug gebucht, das wollten wir auf eigene Faust bzw. mit eigenen Beinen machen. Allerdings nutzen wir als erstes den angebotenen Shuttle-Bus. Der brachte uns quer durchs Hafengelände in die Stadt. Unser erstes Ziel war natürlich die Eismeer-Kathedrale. Dazu mussten wir diese hier überqueren



    Anfänglich fragte ich mich noch ob sich das wohl lohnt. Aber wer weiß ob wir jemals wieder nach Tromsoe kommen. Außerdem bietet sich hier ja auch die Gelegenheit die ein oder andere Kalorie los zu werden. Auf dem Weg zur Brücke kamen wir dann hier vorbei






    Der Weg über die Brücke (und später wieder zurück) zog sich doch ein wenig. Aber irgendwann hatten wir es geschafft. Vor uns lag/stand die Katherdale



    Endgültig dort angekommen stellten wir fest, dass man Eintritt (5 Euro/Person) bezahlen musste. Jetzt aber umdrehen kam nicht in Frage. Was soll ich sagen, wir haben es nicht bereut. Leider darf ich ja keine Bilder vom Inneren der Kirche machen. Die hintere Front der Kirche sieht genauso aus wie die hier sichtbare vordere Front. Nur gibt es dort keine klaren Fenster sondern Buntglasfenster. Als wir nun in der Kirche waren kam die Sonne heraus und schien durch diese Buntglasfenster. Das war richtig, richtig schön. Wie man auf dem Bild ein bisschen erkennen kann (wer bereits dort war weiß was ich meine), besteht die Kirche quasi aus mehreren Dreiecken. Zwischen den Dreiecken gibt es Glasreihen. Wenn man nun hinten in der Kirche steht und die Sonne scheint dann ist das ein tolles Lichtspiel. Wir hatten wirklich Glück das sehen zu dürfen.


    Stand man vor der Kirche hatte man einen schönen Blick auf unser Schiff



    Auf dem Rückweg von der Kirche in die Stadt bot sich dann noch dieser Anblick



    Wir bummelten dann noch ein wenig durch die Stadt und dann ging es mit dem Shuttle-Bus wieder zurück zum Schiff. Zurück auf der Kabine hieß es dann direkt aufhübschen für das restliche Tagesprogramm.


    Als erstes ging es in die Cafe-Lounge. Dort fand der Empfang für die Jubilare statt. Da mein Mann ja auf dieser Fahrt Geburtstag hatte und wir auch heute Hochzeitstag dachten wir das machen wir dann mal mit. Tatsächlich waren wir gar keine kleine Gruppe. Es gab eine ganze Reihe Mitreisende die Geburtstag bzw. Hochzeitstag feierten. Das ganze wurde durch den Kreuzfahrtdirektor moderiert und war recht kurzweilig. Es gab für alle Sekt und Kuchen satt. Denn Kuchen haben wir aber nicht probiert da wir für abends eine Reservierung im Hanami hatten. Nach dem Empfang ging es dann zurück an Deck; Auslaufen stand auf dem Programm. Das war diesmal dann doch ein wenig anders als normal. Was das Procedere anging war alles wie immer. Allerdings legten wir etwas früher ab als geplant. Das hing damit zusammen, dass ein Schrottplatz in der Nähe von Tromsoe brannte und dicke schwarze Rauchwolken über Tromsoe zogen. Der Kapitän teilte mit, dass man ihn informiert hätte das der Rauch nicht giftig sei, er aber doch empfehlen würde die Balkontüren zu schließen und Menschen die Probleme mit der Atmung hätten nicht auf Deck sein sollten.


    Wir verbrachten den Großteil des abends im Hanami und feierten unseren Hochzeitstag mit wirklich sehr leckerem Essen.


    Im Vorfeld hatte ich mir ein wenig Gedanken gemacht ob es im August auch noch sehr spät sehr hell sein wird. Was soll ich sagen. Die folgenden Bilder habe ich um 23 Uhr aufgenommen





    Später oder Morgen geht es weiter

    Jetzt hat es leider ein wenig länger gedauert, aber derzeit hat mich das Leben voll im Griff.


    01. August, Seetag


    Heute durfte ich ein wenig länger schlafen. Frühstück gab es heute in der Cafe Lounge. Die war auf dieser Fahrt sowieso einer meiner Lieblingsplätze. Egal ob Frühstück oder nachmittags eine Eisschokolade (oberlecker!!) hier war es immer wunderbar ruhig und entspannend.

    Da es heute ein wenig windig und frisch war haben wir den Vormittag mit Karten spielen und lesen in einer ruhigen Ecke in der TUI Bar verbracht. Irgendwann hörte ich dann ziemlich deutlich mein Bett nach mir rufen. Also zurück in die Kabine und mal hören was die Matratze so zu erzählen hatte.


    Da mein Mann mittags zur Polarkreis-Taufe wollte, wurde irgendwann meine Unterhaltung mit der Matratze von ihm unterbrochen und wir marschierten auf das Pooldeck. Was mussten wir da feststellen? Wir waren nicht alleine. Das Deck war sehr gut gefüllt und alle harten der Dinge die da kommen sollten. Zuerst kamen der Kreuzfahrtdirektor und der Kapitän. Beide erklärten recht launig das bei der Überquerung des Polarkreises Poseidon mit einer Opfergabe um sein Wohlwollen gebeten wird (Achtung! Kurzfassung!) Daraufhin kippte der Kapitän ein Glas Rum/Wiskey (?) in der Pool. Daraufhin stiegen Poseidon und sein Gefolge aus dem Meer (Gut warum die jetzt von Deck 14 runter kamen verstehe wer will. Dachte das Meer wäre unter dem Schiff:/) . Um also Poseidon milde zu stimmen bekam dieser dann vom Kapitän eine Flasche Sekt (meine ich mich zu erinnern). Anschließend durften sich alle Anwesenden (die wollten) einer 3 teiligen Prüfung unterziehen an deren Ende eine Urkunde auf sie wartete. Man musste 1) einen Fisch küssen 2) dessen gepresste Innereien essen und 3) vergohrenes Meerwasser trinken. Hört sich im ersten Moment nach Dschungelcamp-Prüfung an, war aber nicht so. Gut es war ein echter Fisch der geküsst werden sollte aber der Rest war ein Keks und ein Glas Wodka. Auch wir haben uns dieser gefährlichen Prüfung gestellt und sind nun stolze Besitzer zweier Urkunden. Das Ganze war ein netter Spaß und ich bin im nachhinein froh das wir hingegangen sind. Leider kann ich keine Bilder einstellen. Da sind einfach zu viele Gesichter drauf. Danach haben wir der Cafe-Lounge nochmal einen Besuch abgestattet und uns mit Hilfe von Tee und Kakao ein wenig aufgewärmt.


    Den Abend haben wir dann nach dem Essen, wie unsere meisten Abende, in einer der Bars (meist TUI Bar) verbracht.


    Später geht es weiter

    Das Auslaufen! War einfach nur :love::love::love::love::love::love:!! Das Procedere bestimmt bei jeder Fahrt aus dem Geiranger das Gleiche und x-mal gemacht, aber für mich war es das erste Mal und hat einen besonderen Punkt in mir berührt.


    Zunächst lief alles so wie man es kennt. Dreimal tuten, dreimal tuten von der AIDA zurück und das Auslauflied wird gespielt. Damit war es dann aber noch nicht vorbei. Zuerst meldete sich der Lektor und erzählt uns die Geschichte der sieben Schwestern und des Freier. Danach wurde wunderschöne Musik gespielt (keine Ahnung welche). Während dessen stand ich mit meinem Sektglas an der Reling genoss die Aussicht, die sich nähernden 7 Schwestern und bekam immer mehr Gänsehaut. Als der Kapitän vor den 7 Schwestern das Schiff auf der Stelle um 360 Grad dreht war es dann vorbei. Ich stand an der Reling und mir liefen die Tränen über die Wangen. Es war so unfassbar schön, so magisch. Selbst jetzt beim Schreiben habe ich einen kleinen Kloß im Hals. Als mein Mann mitbekam was da gerade passierte schüttelte er ungläubig den Kopf und verschwand mal wieder. Gerade als er weg war stand der Bordfotograf hinter mir und fragte ober er ein Foto machen solle. Ganz schlechtes Timing. Da er nicht mitbekommen sollte was gerade mit mir passierte drehte ich ihm weiterhin den Rücken zu und schüttelte nur mit dem Kopf. Es tut mir heute noch leid wie unhöflich ich den armen Kerl behandelt habe. Mein Mann kam dann mit einem neuen Glas Sekt und er Bemerkung "Hier Du Kitschbiene" zurück. Diesen Moment werde ich wohl nie vergessen. Er war für mich der beste und ergreifende dieser Reise.








    Danach ging es dann zu Gosch in den Bedienteil des Restaurants. Nach dem Essen ging es dann zurück auf Deck 14 und wir genossen noch ein wenig die Ausfahrt aus dem Fjord. Gegen 23 Uhr entstanden dann diese Bilder






    Morgen geht es weiter

    Auf dem Weg zum Fjord-Museum machten wir noch an einem Aussichtspunkt (Sonja's Stuhl) halt. Hier hatten wir einen tollen Blick in den Fjord und die beiden dort liegenden Schiffe



    Im Bild links sieht man das Gebäude des Fjord-Museums (sieht wie ein Pfeil aus). An der Spitze des Aussichtspunktes gibt es einen Stuhl aus Beton. Die norwegische Königin ist wohl öfters mit ihrer Familie hier und dieser Punkt ist ihr Lieblingsplatz. Ihr zu Ehren wurde der Stuhl errichtet und wird von der Königin sehr oft genutzt (bei der Aussicht verständlich). Ist die Königin nicht da wird der Stuhl natürlich von den Touris genutzt. Leider hatten wir keine Zeit bis zu diesem Stuhl zu gehen.

    Rechts im Hintergrund erkennt man einen Teil der Straße zur Adlerkehre.

    Nach diesem kurzen Foto-Stopp ging es dann weiter zum Museum. Das fand ich wirklich sehr interessant. Man konnte an verschiedenen Stationen das Leben Fjord in der Vergangenheit sehen. Außerdem gab es eine tolle Slide-Foto-Show über den Fjord im Wandel der Jahreszeiten. Bereits im Bus wurde uns gesagt, dass das Fotografieren im Museum nicht erlaubt sei. Auch im Eingangsbereich wurde nochmals explizit darauf hingewiesen. Es kam natürlich wie es kommen musste, es wurde eifrig fotografiert. Mindestens von einem Teilnehmer haben es alle mitbekommen. Der benutzte munter das Blitzlicht. Muss das denn sein? Klar es waren super schöne und beeindruckende Bilder, aber meiner Meinung nach hat das neben dem Copyright auch ganz viel mit Respekt und Achtung zu tun. Nach gefühlt 10 Bildern erbarmte sich dann ein anwesender Reiseleiter (Wir haben uns die Vorführung noch zusammen mit einer zweiten Gruppe angesehen) und bat das Fotografieren zu unterlassen.


    Danach ging es dann zu unserem letzten Punkt unseres Ausfluges, der Adlerkehre. Bereits auf der Fahrt über die Serpentinenstraße hatten wir eine tolle Aussicht. Oben angekommen knüllte es sich mal wieder ein wenig, aber der Blick war wirklich genial.






    Danach ging es zurück zum Schiff. Nachdem wir eine Kleinigkeit gegessen hatten (Tag und Nacht) holte ich noch ein wenig Schlaf nach. Die restliche Zeit bis zum Auslaufen verbrachten wir dann mit unseren Büchern bewaffnet auf Deck 14.


    Mit dem Auslaufen geht es dann später weiter.

    Nur Koffer selber packen, das macht er leider zu meinem Leidwesen nicht.

    In meinem ersten Leben (sprich mit meinem Ex-Mann) ging das mal richtig schief. Angeblich hatte ich vergessen etwas einzupacken (später stellte sich heraus, dass er es mir nicht hingelegt hatte). Der Urlaub startete mit einem riesigen Krach. Danach habe ich mich geweigert auch nur noch einmal seinen Koffer zu packen. Bei unserem ersten Urlaub mit meinem jetzigen Mann erzählte ich die Geschichte und er verstand auf Anhieb. ;) Allerdings kannte er das von seiner ersten Frau auch nicht anders.

    Nach dem Frühstück ging es dann direkt ins Theater. Hier war nämlich der Treffpunkt für unseren Ausflug "Das Beste von Geiranger". Hier konnte man wieder eindrucksvoll erleben wie Menschen sich verhalten können. Geplant war rechts rein, Busnummer holen und links wieder raus. So weit so gut. Da aber die Busse noch nicht da waren sollen wir uns noch einen Moment hinsetzen. Allerding sollte eine bestimmte Reihe freibleiben, quasi als Durchgangsreihe. Fragt mal wie viele sich genau in diese Reihe gesetzt haben und wie oft die nette TUI-Mitarbeiterin die Leute bitten musste sich einen anderen Platz zu suchen. Irgendwann konnten wir uns dann mit unserer Busnummer versehen auf den Weg machen.

    Als der Bus bereits gut gefüllt war wurden wir einmal durchgezählt. Leider fehlten noch 3 Personen. Damit begann die Warterei. Nach ca. 10 Minuten kamen von den fehlenden zwei. Die hatten ihren Fotoapparat auf der Kabine vergessen und entschuldigten sich für die Verspätung. Fehlte noch einer. Also hieß weiter warten und warten und warten..... Irgendwann einmal tauchte dann ein einzelner Herr auf und kam ganz entspannt zum Bus. Als er dann den Bus bestieg erhielt er erst einmal Applaus. Ob er bei der ganzen Sache ein kleines oder großes Störgefühl hatte weiß ich nicht. Eine Entschuldigung gab es auf jeden Fall nicht.

    Als erstes machten wir uns auf den Weg nach Djupvasshytta.


    Mittlerweile regnete es nicht mehr, allerdings war es noch sehr bewölkt. Die tief hängenden Wolken in dieser Landschaft zauberten Gänsehautansichten.




    Man konnte aber erahnen, dass das Wetter noch besser werden sollte.


    In dem Restaurant am See bekam jeder einen Kaffee und einen Kreppel/Berliner. Danach ging es weiter auf den Dalsnibba. Der hatte sich aber leider komplett in Wolken gehüllt und so gab es keine Aussicht. Lediglich einmal riss die Wolkendecke einmal ganz kurz auf.




    Wir machten dann auch nur kurz Halt. Als nächster Stopp war das Fjörd - Museum vorgesehen.


    Morgen geht es weiter

    31. Juli, Geiranger-Fjörd, von Momenten die nicht stattfanden dann aber doch stattfanden nur später und anders


    "Unbedingt morgens schon ganz früh aufstehen, hoch aufs Pooldeck und mit einem heißen Kakao die Einfahrt genießen." So oder so ähnlich habe ich es hier im Forum bei meinen Recherchen gelesen.

    Also sagte ich meinem Mann, dass ich den Wecker für diesen Tag auf 5 Uhr stellen würde und dann mit der Kamera bewaffnet obenstehende "Bedienungsanleitung" umsetzen wolle. Der Blick meines Mannes war eine Mischung aus =O und8| gepaart mit:huh:. Bedeutet übersetzt: Wie bitte, meine Frau will freiwillig, im Urlaub, morgens um FÜNF UHR(!!!!!) aufstehen??!!! Was habe ich nicht mitbekommen und welche Mittel nimmt sie seit neustem?

    Er fragte dann auch nochmal ganz genau nach, nicht das er da was falsch verstanden hätte. Dem war aber nicht so. Ein letztes Gespräch darüber fand nach dem Auslaufen in Bergen in der TUI-Bar statt. Göga stand daraufhin auf und verschwand nach Unbekannt. Nach ein paar Minuten kam er wieder zurück und meinte das er jetzt bei Ausflugsteam war und nochmal nachgefragt hätte. Ergebnis: Es würde vollkommen reichen wenn wir um 7 Uhr auf Deck wären und das Auslaufen wäre viel schöner. Also haben wir uns dann darauf geeinigt um 6 Uhr aufzustehen, für einen frischen Atem zu sorgen und dann auf's Deck zu gehen. Letztendlich wurde ich dann 5.45 Uhr wach, mein Mann war es schon. Blick nach draußen um festzustellen das wir schon im Fjörd unterwegs waren :cursing:. Schnell Zähne geputzt und hoch aufs Deck. Um was festzustellen? ES REGNET! Wie jetzt, das war so aber gar nicht vorgesehen. Es regnete wirklich ordentlich. Oh menno! Jammern half da nicht wirklich. Also habe ich Posten an einem zu öffneten Fenster der Fensterfront auf Deck 12 bezogen und mir alles so gut es ging angesehen. Was soll ich sagen, es war einfach wunderwunderschön, trotz Regen und verhangenem Himmel.

    Hier ein paar Eindrücke:








    Kurz vor dem Anlegen kam wir dann an diesem bescheidenen kleinen Boot vorbei:


    Für uns ging es dann erst einmal in die Kabine, unter die Dusche und als wir vorzeigbar waren zum Frühstück.

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und alles erdenklich Gute.


    Durfte diese Jahr auch einmal mit Dir wg. unserer nächsten Fahrt telefonieren. Sehr nett und sehr angenehm. Dass ich da gerade am Nordkapp stand war ein netter Gag am Rand.


    Hab einen schönen Tag und lass dich ordentlich feiern

    30. Juli Bergen


    Was hatte ich mir Gedanken bzgl. Bergen gemacht. In den meisten Reiseberichten hier im Forum konnte man immer wieder ein Wort lesen: REGEN. Auch der Schlauberger Go..le vermeldete: Regenreichste Stadt:rolleyes: Dann trafen wir Anfang Juli Norweger mit denen wir uns unterhielten. Als die hörten das wir nach Bergen fahren wollten bekamen wir folgenden Gesichtsausdruck :huh: gefolgt von: Da regnet es aber richtig oft :huh::huh: Bergen war der Grund warum ich meinen Regenabwehrschirm (liebe Grüße an ein Mitglied im Forum) eingepackt hatte.:( Regen/schlechtes Wetter war der Grund warum wir im Vorfeld keine Karten für die Floyen-Bahn besorgt hatten.

    (Soweit das Vorwort)


    Am 30 Juli sah es morgens in Bergen so aus:


    Kein Regen, kein Dunst.


    Wir also nach dem Frühstück in kurzen Hosen (!) und T-Shirt (!) runter vom Schiff und ab in die Stadt. Wir hatten richtig tolles Wetter. Anstatt Regenabwehrschirm wurde die Sonnenstahlenabwehrbrille ausgepackt und auch so schnell nicht wieder eingepackt. Da man in Bergen ja nicht zu Fuß durch das Hafengelände laufen darf, ging es erst mal mit eine Shuttle-Bus zum Ausgang. Von da aus ging es Richtung Brygge. Schon auf dem Weg dahin liefen wir durch wirklich schöne Gassen



    Am Wasser entlang und dann vorbei am Fischmarkt erreichten wir unser Ziel und waren nicht wirklich erstaunt, dass wir nicht alleine auf weiter Flur waren. An diesem Tag lagen drei Kreuzfahrschiffe in Bergen und so knüllte es sich ganz schön. Nachdem wir uns den alten Teil der Stadt angesehen haben und auch die ersten Andenken und Mitbringsel (Ist eine Wollstola ein Mitbringsel? Bei dem Preis eher eine Anschaffung) erstanden hatten, fragte ich meinen Mann was denn nun mit dem Floyen sei. Typisch Mitfahrer wie er ist bekam ich erst einmal ein fragendes Gesicht. Hausberg, mit Bahn hoch fahren? Gegenfrage meines Mannes: "Was gibt es da oben?" Antwort: Aussicht und man kann zu einem See laufen. Außerdem müssen wir ja nicht wieder runterfahren sondern könnten auch laufen. " Antwort meines Mannes: "Brauch keine Aussicht. Lass uns mal noch hier ein bisschen durch die Stadt gehen und dann zurück zum Schiff. Bei dem Wetter hör ich doch glatt den Pool rufen." Dazu muss man sagen, dass er (wir) ja selbstständig sind und es uns während einer Reise auch immer wichtig ist abzuschalten und zu entspannen. Aus diesem Grund sind wir meist vormittags unterwegs und nutzen den Nachmittag zum lesen, relaxen und (nur ich) Matratze horchen. Da es wirklich richtig heiß war (so um die 28 Grad dürfte es schon gehabt haben) machten wir uns dann langsam auf den Rückweg zum Schiff.

    Dort angekommen holten wir aus der Kabine die Badesachen und unsere Bücher und kurze Zeit später lagen wir am Pool und genossen das tolle Wetter bei lesen und schwimmen mit Eis und irgendwann dem ersten Cocktail des Tages. Abend ging es dann zum Essen (Wo? Wenn ich es noch richtig weiß im Surf & Turf) und anschließend wieder in eine der Bars. Dort haben wir meist den ein oder anderen Cocktail getrunken und Karten gespielt.


    Bergen hat mir, trotz der vielen Menschen, sehr gut gefallen. Hier noch ein paar Eindrücke








    Morgen geht es weiter.

    29. Juli Seetag


    Ich für meinen Teil liebe ja Seetage. Es gibt keinen Zwang zu nichts, Man kann schlafen, lesen, essen, trinken, relaxen und das Schiff genießen wann immer und wo immer. Halt Seele baumeln lassen und es sich gut gehen lassen. Genau das haben wir an diesem Tag ausführlich getan.


    Frühstück gab es im Atlantik Klassik. Danach sieben Sachen zusammensuchen, mit Sonnencreme versorgen und ab an den Pool und sich diesem wirklich geniale Wetter hingeben. Mein Mann trug weiterhin den Katalog mit sich und so langsam begann ich mir Gedanken zu machen. Vorsichtig, ganz vorsichtig fragte ich an was das denn werde. Antwort: Abwarten!! Toll, Geduld ist ja nicht ganz so meins. Aber ich kenn den Herrn ja schön länger, quengeln nutzt bei ihm gar nichts. Irgendwann bekam ich nicht nur den Katalog sondern auch einen Zettel mit 5 oder 7 aufgelisteten Routen zusammen mit dem Auftrag mir die Routen anzusehen und dann eine zu streichen (Mein Mann hatte die Routen so ausgesucht, dass ich in der Zeit Geburtstag habe). Da ich Dussel den Zettel nicht behalten habe, weiß ich leider nicht mehr um welche Routen es sich handelte. Wenn ich mich recht erinnere waren u.a. 2 Mittelmeertouren und eine Canaren-Route dabei. Nachdem ich mir alles genau angesehen habe, wurde von mir eine Route gestrichen (klar das ich schon einen Favoriten hatte). Der Zettel ging an meinen Mann zurück und er sortierte die nächste Route aus. Das ging dann so lange weiter bis nur noch eine Fahrt über war.....

    Irgendwann meldete sich der kleine Hunger und wir gingen etwas essen (glaube bei Gosch). Danach war wieder Sonne anbeten angesagt. Gegen 15 Uhr scheuchte mich mein Mann auf die Kabine (gut, zu diesem Zeitpunkt hatten wir auch genug Sonne) und meinte ich solle mich schon mal langsam aber sicher für den Abend fertig machen wir hätten nämlich noch etwas vor.

    Nachdem wir beide schifffein waren ging es direkt und ohne Umweg zum Schiffreisebüro. Keine halbe Stunde später war die nächste Fahrt gebucht:):) Welche? Von Kreta nach Dubai, vom 09.10.-25.10.2020 :):):):):):):)

    Dies wurde dann anschließend mit dem nächsten Signatur-Cocktail (Sternschanze) gefeiert. Dieser kam diesmal von der Waterkant-Bar. Diesmal deutlich unaufgeregter.

    Danach zum Essen (Hatte ich schon erwähnt, dass ich vergessen habe mir entsprechende Notizen zu machen? Anfänger halt!) Den Rest des Abends verbrachten wir dann in einer der Bars.



    Seetag halt.



    Später geht es weiter

    Ich fand die Tapete auch super

    Nicht nur die Tapete war toll. Wir fanden das ganze Hotel sehr gut. Gut, das Badezimmer ist ein wenig klein und es könne mehr Ablagefläche geben. Aber für ein Wochenende oder eine Übernachtung vor einer Kreuzfahrt sehr gut geeignet. Zumal das Frühstück nicht nur günstig sondern auch abwechslungsreich ist.


    Was für eine schöne Idee, zum Abschied nebenher zu segeln

    Ja. Wir haben uns darüber auch riesig gefreut.