Viele "Zweitmarken" sind eh genau das gleiche, also gleicher Inhalt, anderes Etikett, manchmal auch leicht geänderte Verpackung.
So wird die größtmögliche Produktionskapazität eines Unternehmens ausgenutzt, deren gesamte Stückzahlen sich aber nicht als die teurere Marke am Markt absetzen ließen.
Durch das andere Etikett kann man diese höheren Mengen günstiger - zum Bespiel beim Discounter - anbieten, ohne das Preisgefüge der hochwertigeren "Erstmarke" zu beschädigen.
Dies ist nicht nur im Lebensmittelbereich, sondern auch bei Putz und Reinigungsmittel , Kosmetika, etc gang und gebe.
Von daher ist nicht jede Zweitnarke unbedingt schlechter als die Erstmarke ...
Da es sich bei genauerer Betrachtung im Grunde oft um das gleiche Produkt handelt.
Wir haben da bei beruflichen "Verkostungen" im Getränkesektor schon öfter einmal die tollsten Dinge erlebt.
Bei Verkostungen mit Nennung der Marke wurden identische Produkte mit dem "Zweitmarken" Etikett im Regefall meist schlechter beurteilt als das Original, sobald die Produkte aber blind verkostet wurden, also das Etikett/die Marke nicht erkennbar war, wurde die Zweitmarke gleich oder zum Teil sogar besser bewertet. 
