Beiträge von GrannySmith

    Hallo,

    schön langsam mache ich mir Gedanken, wie ich zu meiner Kreuzfahrt mit der Artania im Oktober nach Bremerhaven an- und abreise.

    Auf jeden Fall schicke ich einen Koffer mit Tefra los.

    Flug München - Bremen momentan nicht teurer, als die Bahn.

    Jetzt habe ich etwas gegoogelt und festgestellt, daß Bremen Flughafen- Bremen Bahnhof- Bremerhaven auch ziemlich zeitintensiv ist.

    Also doch ab Niederbayern ( ICE Haltestelle vor Ort) mit der Bahn und dann Hauptbahnhof- Bremerhaven? Sind mindestens 3 Umstiege und ca 8 Stunden Fahrzeit

    Ein Hotelübernachtung werde ich demnächst auch buchen. Da sind zwischen über Phoenix oder Selbstbuchung auch ziemliche Presiunterschiede.

    Was wäre eure Empfehlung?

    vielen Dank

    Fazit dieser Reise:

    -Wir waren Frischlinge. Das Koffersortierproblem habe ich bereits weiter oben beschrieben.

    -Es war anstrengend fast jeden Tag das Hotel zu wechseln.

    -Die Gruppe( 32 Personen)war mit einen Reiseleiter etwas zu groß. Audioguide wäre angebracht gewesen

    -weite Strecken , dadurch wenig Zeit zum Schauen und Geniessen. Wenig Freizeit. Abends waren wir nur einmal noch in der Hotelbar. Das sehr frühe Aufstehen zehrte

    -Preis- Leistungsverhältnis stimmte

    - viele Alleinreisende

    - der größte Teil der Mitfahrer machte bereits viele Busrundreisen

    Falls ich noch einmal eine Busrundreise buche, nur noch in kleineren Gruppen mit dem Motto " weniger ist mehr"

    Aber wir bekamen auf dieser Reise schon einen guten Eindruck von Nordindien.

    Abends machten wir uns immer kurze Notzien .

    Ich hatte Airalo für Indien gekauft . 15€ für 4Gb . Nicht viel davon verbraucht, trotz Whats App, etwas Internet und Google Maps

    Besonders in Dehli war die Armut und für unserer Verhältnisse das Elend groß. Meine Freundin war von diesen ersten Eindrücken in Delhi sehr aufgewühlt.

    Unser Reiseleiter getonte, daß es kostenloses Essen, Schule und medizinische Versorgung für Alle gibt.

    Mit Magen und Darm hatte ich, vielleicht weil ich sehr konsequent war,keine Probleme

    Außerdem hatten wir unsere privaten Deinfektionsmittel dabei


    Schön wars.

    Danke für eure positiven Rückmeldungen.

    Mein erster Reisebericht.

    viele Grüße

    Nach dem Roten Fort in Agra ging es wieder ca 200km Richtung Delhi. Unterwegs diesmal an einer etwas " besseren" Raststätte .

    Am Abend kamen wir wieder an unserer 0 Sterne Unterkunft in Delhi an. Wir machten uns bereits im Bus lustig darüber.Zu unseren Reiseleiter machte ich die Bemerkunng, daß ich am Anschluss an dieser Reise eine email an Berge und .... schreiben werde, mit der Bitte dieses Hotel nochmal unter die Lupe zu nehmen und vielleicht ggf ein anderes in das Programm aufzunehmen.

    Unsere Reiseleiter war nicht so erfreut über mein Vorhaben und meinte, er kläre das mit seiner Agentur. Zufall oder nicht, wir bekamen für die letzte Nacht ein deutlich größeres und besser ausgestattetes Zimmer . Auch hatten wir, ohne an einen Boiler basteln zu müssen, Warmwasser.

    Vor der Ankunft am Hotel teilte der Guide uns mit, daß er heute bereits nach Hause fährt. Morgen kommt ein anderer Mitarbeiter der Agentur, auch Busfahrer, Beifahrer seien andere.

    Tags zuvor sprach er auch die Trinkgeldregelung an und verteilte Kuverts. Empfehlung war dem Beifahrer umgerechtnet pro Tag 1€/ Person, da niedrige Kaste . Der Busfahrer etwa 1,50 bis 2,00€ pro Tag/ Person und bei ihm selbst empfahl er nichts, freies Ermessen. Diskussionen im Bus entstanden....

    Da wir zwei meinten , daß jeder einen guten Job gemacht hat, gaben wir allen den gleichen Betrag.

    Am Morgen wurden wir von einen Mitarbeiter der Agentur abgeholt, dieser war sehr engagiert, begleitete uns zum Check in. Sorgte, daß für unsere Gruppe ein extra Schalter geöffntet wurde. Wartete bis alle ihre Koffer los waren und verabschiedete sich dann erst. Ich habe es leider bereits vergessen, ob er deutsch oder englischsprachig war. Auf jeden Fall eine super Betreuung.

    Als letzter Besichtigungspunkt unserer Reise stand das Rote Fort , Agra Fort, an. Eine der größten Befestigungsanlagen der Welt.



    Es wurde heiß, richtig heiß. Meine Hüfte schmerzte. Mit zwei weiteren Reisenden unserer Gruppe blieben wir nach Absprache mit unseren Reiseleiter im Schatten zurück.

    Wir sollten auf dem Rückweg abgeholt werden. Doch wir wurden vergessen. Wir hatten zwar Visitenkarten mit der Telefonnummer, konnten aber mit unseren Handys nicht telefonieren. Im Bus fehlten wir aber dann doch und unser Guide konnte sich nochmal auf den Weg machen und uns einzusammeln. Wir blieben an Ort und Stelle, wie eigentlich vereinbart. Diese Aufregung brauchte ich eigentlich an unseren letzten Tag nicht!

    Rückreise und mein Fazit gibt es morgen

    Schön langsam ging es in die Zielgerade Richtung Agra.

    Die Busfahrt wurde unterbrochen in Abhaneri . Dort ist einer der größten und tiefsten Stufenbrunnen . Wird als ritueller Reinigungsort und als Wasservorrat genutzt.


    Gegen Abend erreichten wir Agra. Nach dem Abendessen zügig ins Bett, den morgen stand der Höhepunkt der Reise an: Taj Mahal

    Um 5,45 fuhren wir los um bei Sonnenaufgang vor Ort zu sein. Leider war der Himmel bedeckt. Die Sonne kam, als wir wieder zum Hotel fuhren.



    Rückkehr zum Hotel . Wir hatten vorm Besuch des Taj Mahal nicht gefrühstückt. Ich brauchte dringend Kaffee. Zumindest heißes Wasser. Denn es gab, wie in einigen unserer Hotels nur so kleine Nescafe Tütchen zum Aufgießen. Schmeckte aber ordentlich.

    Nur bis ich am Buffet an der Reihe war, gab es gerade kein Wasser, weder kalt, noch warm. Auch die Marmelade war aus. Ehrlich: Ich konnte einfach weder körperlich , noch mental.

    Ich legte mir Toast und Pfannkuchen auf ein Teller und verschwand aufs Zimmer. Dort trank ich noch eine warme Cola . Einfach k.o.

    Ins Bett wurde noch nicht gegangen: Wir unternahmen eine nächtliche Jeepfahrt durch die Stadt , nochmal Palast der Winde, und dann zum Fort Amber hinauf.

    Ich kann es gar nicht beschreiben, unvorstellbar, dieser Verkehr, Menschen, dieses Treiben, Farben, Gerüche, der warme Wind ....ich sog es einfach auf.

    Entschuldigt bitte die schlechten Fotos


    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Morgens Udaipur verlassen, wieder lange Busfahrt nach Jaipur ( ca 400km) , ca 7 Stunden.

    Der Rücken schmerzt vom Sitzen. Im Bus gegessen, nach der Ankunft in Jaipur mit Motorrikscha in die Altstadt. Im Basar wurden Tee , Gewürze , Kleider angeboten.

    Wir hatten tatsächlich ca. 1 Stunde Freizeit auf dem Basar. Bettler und Händler aber doch etwas nervig, daß wir doch dann im kleinen " Rudel" unterwegs waren.

    Irgendwann wollten wir die Straße überqueren. Ich todesmutig voran: Augen zu und los.

    Durch Zufall kamen wir am Palast der Winde vorbei


    weiter ging es mit dem Bus zum Observatorium Jantar Mantar, das größte aus Stein und Marmor gefertigte Observatorium der Welt



    Mit unseren Hotel in Jaipur hatten wir das große Los gezogen . Und auch das beste Essen. Ich hatte Nachholbedarf, und gierte geradezu nach Essen

    Wenn es schnell gehen muss, bestellte unser Reiseleiter Samosa,( gefüllte Teigtaschen mit unterschiedlicher Füllung) , welche wir dann im Bus verzehrten

    Eindrücke von unterwegs. Die Fliesen waren auf der Damentoilette


    Stichpunkt Toilette:

    Immer selbst Toilettenpapier mitnehmen! Teilweise gab es Zeitungspapier ( natürlich nur 1 Blatt !!!)

    Ab Tag zwei oder drei bevorzugte ich Stehtoiletten

    Stadtpalast Udaipur


    Weiter ging es mit einem Boot auf dem Pichola- See


    Danach wieder durch enge Gassen mit viel Verkehr zu unseren Bus. Ein halbstündige Besichtung des Garten der Frauen , Sahelion- Ki- Bari, stand auf dem Programm


    In der Nähe des Garten hatten wir dann verspätetetes Essen in einen schönen Pavillion .

    Ihr merkt, der Tag war ausgefüllt, fast getaktet..... Keine , oder wenig Freizeit ... vor dem Garten der Frauen bot ein Jugendlicher Spielzeug zum Kauf an. Bis ich wahrnahm, daß das genau das richtige Mitbringsel für meine Enkelin gewesen wären, war der Verkäufer bereits etwas weg und ich hatte keine Zeit hinterherzulaufen. Nirgends fand ich nochmal genau dieses Spielzeug.


    Am späten Nachmittag hatten wir die Wahl nochmal einen Tempel gegen Aufpreis zu besuchen. Oder einfach im Hotel zu bleiben. Die Entscheidung fiel auf Roof Top Pool ( mein Erster!). Nicht luxurös, aber einfach Entspannung pur.


    Unser Hotel in Udaipur

    Nach dem mystischen Jain Tempel in Ranakpur fuhren wir wieder weiter und weiter Richtung Udaipur . Venedig Indiens . Hier sollten wir zwei Nächte bleiben. Dieses aus dem Koffer leben muss man mögen und vorallem gut vorbereiten. Mein Kofferinhalt war nur noch Chaos. Ich versuchte immer etwas Ordnung und System zu schaffen, hielt nur bis zum nächsten Suchen an. Wir waren ja sehr unerfahren in Sachen Rundreise. Viele in der Gruppe waren bereits mehrmals unterwegs und gaben uns dann auch Tipps. Gepackt wurde von den Profis in kleineren duchsichtigen Packtaschen nach Unterwäsche , Kurz, Langarm Oberteile..... War natürlich übersichtlich. Beim nächsten? Mal wissen wir Bescheid.

    Nach der ersten Übernachtung in Udaipur ging es morgens gleich. An diesen Tag waren wir sehr viel zu Fuß unterwegs. Wir gingen zu einen Jagdish Tempel in dem der Gott Vishnu gewidmet ist.

    Götter und Tempel haben die Inder viele! Dorthin war die Straße eng, steil, verkehrsreich und dreckig.


    Danach ging es weiter zum Stadtpalast , welcher zu einem Teil als Hotel genutzt wird.

    Es ging weiter von Jodhpur nach Udaipur , ca. 300 km, aber wir fuhren zuerst nach Ranakpur und besichtigten einen Jain Tempel.

    Und das!!!! war mein Highlight dieser Reise. Bereits die Anreise bergauf, bergab durch grüne Täler und da lag er, ruhig... Schade, daß ich von innen nichts zeigen darf Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Es ging weiter nach Jodhpur. Wir waren viel mit dem Bus unterwegs. In Jodhpur konnte ich mit Hilfe unseres Reiseleiters endlich in einer Apotheke indische Arznei gegen Durchfall Gabi46 besorgen.

    Hatte aber keinerlei Verdauungsprobleme, gab aber ein sicheres Gefühl!

    Jeden Abend desinfizierten wir vor dem Schlafen mit Wodka und ich nahm zusätzlich eine Tablette Tannacomp. Und ich war überhaupt mit Wasser und Essen sehr sorgsam.

    Wir waren mit E- Rikscha unterwegs Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Am nächsten Tag stand eine 400km lange Busfahrt von Delhi nach Pushkar an. Laut Programm ca 7 Stunden Fahrzeit . Wir machten Essens- und Toilettenpause, ( kein WC im Bus) , wo unser Reiseleiter erfahrungsgemäß meinte, daß dies auf der Strecke die saubersten Orte sind. Im Bus konnten wir unsere Essenswünsche ( Suppe mit ind. Brot ca, 4,00€ oder einfachstes Buffet 6,00€) bereits vorbestellen, damit es dann im Lokal schneller ging. Getränke sehr günstig. Wasser in geschlossenen Flaschen 0,5l 1,00€ umgerechnet, original Coca Cola 0,3l ca 2,00€. Bierpreise mir unbekannt.

    Auch im Bus wurden wir vom Beifahrer, Mann für Alles, immer mit Getränken versorgt. Wir machten Strichliste und am vorletzten Tag wurde abgerechnet.

    0,5 l Wasser etwa 20Cent.

    Unterwegs sahen wir neben der Straße geschmücktePferde und Elefanten. Scheinbar für eine Hochzeit. Unser Busfahrer stoppte, allerdings durften wir aus Zeitgründen nicht aussteigen, sondern nur vom Bus aus fotografieren. Die Menschen winkten und freundlich zu und deuteten an, wir sollen sie fotografieren. Leider sahen wir das Brautpaar nicht.

    Eigentlich sollten wir am späten Nachmittag den Brahma Tempel und den Pushkarsee besuchen. Wir waren enttäuscht, daß es zeitlich nicht mehr klappte. Unser Reisleiter meinte, wir sollen unser schönes Hotel und die Poolanlage genießen. Ich gönnte mir eine Massage. Er hatte nicht zuviel versprochen. Das Hotel, ehemaliger Palast, war sehr schön. Auch das Ambiente und das Abendessen wie aus Tausend und einer Nacht. Am nächsten Tag holten wir die Besichtigungen nach. Es war eine gute Entscheidung unseres Guide.