Beiträge von Athena

    britta1012 Aruba wäre auch was… und die anderen Karibikinseln. Ich liebe die Karibik.

    Elbflorentina Ich hingegen habe auf meiner Reiseliste zig Ziele in Amerika und der Karibik stehen. Aber für dieses und nächstes Jahr steht erstmal ganz viel Europa auf dem Programm.

    nightdiver Mein Mann würde sagen, ich bin nicht unzimperlich sondern zu kritisch. Nein, im Ernst, ich finde, man muss in einem Reisebericht alles erwähnen. Die Plattformen und der Müll stören ja in Jan Thiel nicht, aber was ist, wenn man das weiß und irgendwo im hässlicheren Teil von Willemstad eine Wohnung bucht?

    Ich guck mal mit Breslau. Gerade sitze ich im Bademantel (kalte Nächte in Deutschland) und ohne Melone ;( beim Frühstück.

    Gleich Friseur, die gelittenen Haare reparieren, dann Augenarzt und zum HNO muss ich ja auch noch, Freunde treffen, Schnitzel essen und dann geht es schon fast wieder los.

    Fazit Bonaire

    Bonaire ist die ruhigere, entspanntere, sauberere kleine Schwester von Curaçao. Hier gibt es weniger Menschen, weniger aber deutlich gepflegtere Gebäude und Müll liegt hier keiner herum. Hier wird sehr viel gebaut und es gibt auch sehr viele moderne Häuser. Wir haben uns sehr wohlgefühlt, meine Kinder sagen allerdings, dass Bonaire auch deutlich langweiliger sei und hier nichts los sei. Irgendwann, so nach vier oder fünf Tagen, konnte ich das verstehen. Das Gesamtpaket ist auf Curaçao mit den doch deutlich mehr Möglichkeiten (Minigolf, Paddletennis, Tennis, den Restaurants,..) viel besser; Bonaire ist sehr auf Tauchen und Schnorcheln fokussiert. Bonaire leidet aber auch stark unter der Korallenbleiche, hoffen wir mal, dass dieses Paradies durch diverse Schutzmaßnahmen (die Aufzucht neuer Korallen an künstlichen Gerüsten, das Ausweisen von Tauchverbotszonen, Ausbau der Windenergie) gerettet werden kann.

    Die Natur in ihren Nationalparks, die Mangroven, die Flamingos und andere bunte Vögel überall, die Unterwasserwelt, durch die man ohne Boot nur wenige Meter vom Strand aus tauchen kann – Bonaire ist wirklich eine wunderschöne Insel.

    Daher waren es zwei phantastische Wochen, meine absolute karibische Traumreise.

    In weniger als zwei Wochen geht es für drei von uns auch schon wieder weiter, dann fahren wir nach Breslau, den aufgeschobenen Urlaub der Osterferien nachholen. Unseren Horizont erweitern, denn Osteuropa kenne ich noch nicht so gut.

    Fazit Flüge (KLM und ZAir)

    Das Erste, was ich letztes Jahr auf unserem Flug nach LA gefragt wurde, war: „Möchten sie nicht einen Champagner? Sie haben doch Urlaub!“

    Von so einem Service konnte man bei KLM nur träumen. Obwohl der Flug viel teurer war als nach LA, hatten wir schlechtere Sitze, schlechteres Essen und der Service rundherum war grottig. Seinen Koffer musste man selber in so einen Kasten aufgeben, was bei einem Koffer einfach nicht funktioniert hat. Also doch zum Schalter. Die Mietarbeiterin dort hatte dann vergessen, uns den Kofferaufkleber mitzugeben. Also wieder zurück… Kind 3 bekam der Flug leider überhaupt nicht und, nachdem er sich übergeben hatte, musste die Mutter mit dem schlechten Gewissen dem Kind versprechen, nächstes Jahr NICHT nach Südafrika zu fliegen. Andererseits bietet mir das wieder so viele Möglichkeiten, die nächsten Herbstferien neu zu planen. ^^

    Der Flug von Curaçao nach Bonaire ging leicht verspätet los und wir haben bestimmt noch 20 Minuten hinter dem Boardingschalter warten müssen, bis wir das Flughafengebäude in Richtung Bus verlassen konnten. Der Flug war durch die Propeller sehr laut, dauerte aber nur 15 Minuten. Das Flugzeug von ZAir war innen in keinem guten Zustand, aber für die kurze Zeit ging es schon.

    Für den Rückflug konnte man nicht einchecken. Ansonsten habe ich schon viel zu viel zum Thema KLM-Rückflug geschrieben. Nein, es sollte nicht unerwähnt werden, dass wir erst den Müll der Passagiere vor uns in den Fächern fanden, dann es viel zu kalt war, dass wir die ganze Zeit gefroren haben, es aber nicht genügend Decken für jeden von uns gab, das Abendessen furchtbar war und der Kleine eine Stunde vor Ende des Fluges sich wieder übergeben hat.

    Ich hatte dann so ein Fußballfanlied „Nie wieder KLM, lalalalala,…“ stundenlang in den Ohren.

    Fazit Apartment

    Während ich hier am Flughafen sitze und mich immer noch über die Unfähigkeit einiger KLM-Mitarbeiter aufrege, habe ich Zeit, mein Fazit Nr. 1 einzustellen.

    Mit 1722€ war das Apartment nur etwas mehr als 100€ günstiger als das auf Curaçao, aber wie einige von euch ja auch schon angedeutet haben, liegen hier Welten dazwischen.

    Der Manager war zwar sehr nett und kam immer, holte uns vom Flughafen ab und kam, wenn der Feueralarm anging – aber: Muss denn ein Feueralarm dreimal in einer Woche angehen, weil die Batterien leer sind?

    Zu den Schlafzimmern lässt sich bemängeln, dass die Klimaanlage direkt aufs Bett ausgerichtet ist und es oft nicht nur ziemlich kalt war, sondern ich auch täglich von Kondenstropfen vollgeregnet wurde. Die Fenster gingen gar nicht, versuchte man diese auf halboffen und hell zu stehen, hatte man zum Teil die Läden oder Teile davon in der Hand. Die Küche war super eingerichtet, man konnte aber nur auf dem Balkon frühstücken. Lebensmittel für die Langschläfer unter uns, auch bekannt als Kind 2 und 3, konnten nicht stehen gelassen werden, da dann die Vögel kamen. Der Teil nach außen war OFFEN, ging nur mit einem Rollladen zu verschließen. Das bedeutete Krach bei Wind. Außerdem fehlte eine vernünftige und gemütliche Couch oben.

    Was auch seltsam war: Während bei Booking „Keine Vorauszahlung“ stand, haben sie vier Wochen eher das Geld verlangt.

    Der Mietwagen, den sie uns vermietet haben, war von 1991 und sehr schwer zu lenken. Er verbrauchte natürlich auch unglaublich viel Benzin.

    Während des ersten Waschens stand auf einmal der Flur unter Wasser, da etwas an der Waschmaschine kaputt war.

    Wie ihr euch denken könnt, würden wir das Apartment nicht noch einmal buchen, auch wenn mir das wegen des supernetten Managers echt Leid tut.