Tag 1 / Freitag – Anreise
Wir sind glücklich in Casablanca im Hotel Barcelo angekommen. Es ist Daheimzeit 1:20 in der Nacht, also Casablanca-Zeit 0:20 Uhr.
Wir sind fix und fertig, waren jetzt genau 14 Stunden auf den Beinen. Anreise braucht kein Mensch. Abreise auch nicht, aber es nutzt ja nix – FlixBus wäre halt auch keine Option gewesen
.
Mit dem ICE ging es 1. Klasse (im Paket dabei) nach FFM zum Flughafen.
Sehr komfortabel war, dass wir in Frankfurt aus dem Zug raus sind und fünf Minuten später standen wir schon vor dem Shuttlebus zu Terminal 2. War ne gute Sache!
Auch sind die Koffer dieses Mal so leicht! Wir haben es ernsthaft geschafft, jeder nur 12 kg in den jeweiligen großen Koffer zu packen. Halt nur ein paar Schuhe als Ersatz, viel Funktionssachen, Leinen, kein Lockenstab und kein Tablett … geht alles, man muss nur wollen.
Das Terminal 2 ist viel übersichtlicher als Terminal, 1 finde ich. Alles entspannter, kleiner, nicht so hektisch.
Koffer abgeben ging recht fix und dann sind wir zum Gate. Das war ein Erlebnis für sich. Komplett unorganisiert und völlig chaotisch. Aber gut, irgendwann waren wir dann durch, unser Flieger kam auch zu spät, also alles gut.
Die Sitze bei Royal Air Maroc waren überraschend bequem, das Essen überraschend gut (2 x vegetarisch bestellt, 1 x vegetarisch bekommen, aber wir wollen mal nicht so sein – ich bin sowieso nur Teilzeitvegetarier
).
Nach 3 ½ Stunden sind wir dann in Casablanca angekommen, unsere Koffer waren sehr schnell da (hurra), Geld wechseln war recht unkompliziert und unseren Studiosus-Schild-Halter haben wir auch zügig gefunden.
Am Flughafen war allerdings die totale Wallung. Gefühlt 1.000 Menschen in weißen, wallenden Gewändern samt Weihwasserkanistern, waren wohl gerade aus Mekka zurückgekehrt und wurden von gefühlt 2.000 Menschen im Empfang genommen. Was für ein Chaos!
Wir standen also mit 15 anderen (sehr nett wirkenden) Studiosus-Reisenden vor dem Flughafen, dann kam unser Bus. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte irgendwie einen verstaubten, klapprigen 30 Mann Barbados-Bus erwartet. Weit gefehlt, es kam ein sehr großer, sehr moderner Reisebus mit Fußstützen, Klimaanlage und freundlichem Fahrer und beides haben wir nun die ganze Zeit. Wow.
Auch unsere Reiseleiterin hat sich vorgestellt. Andrea heißt sie und wirkte unglaublich sympathisch.
Nach 45 Minuten waren wir dann endlich im Hotel. Nachdem wir den „Fish“ ausgefüllt hatten (Anreiseformular, muss jetzt in jedem Hotel ausgefüllt werden), durften wir dann endlich auf unsere Zimmer.
Ich ahne jetzt schon, dass mir der Anreisetag noch tagelang in den Knochen hängen wird 

.